Autor Thema: [DE] Düsseldorf  (Gelesen 46687 mal)

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Piefke

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Re: [DE] Düsseldorf
« Antwort #120 am: 10. Juni 2021, 19:36:45 »
Rheinische Interurbans, ca. Ende der 60er Jahre.
1267 auf Linie  K nach Krefeld, 2499 als Linie D nach Duisburg, an der "Zentralhaltestelle" Jan-Wellem-Platz. (Diascans Ronald G.)

martin8721

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Re: [DE] Düsseldorf
« Antwort #121 am: 10. Juni 2021, 20:02:07 »
Rheinische Interurbans, ca. Ende der 60er Jahre.
1267 auf Linie  K nach Krefeld, 2499 als Linie D nach Duisburg, an der "Zentralhaltestelle" Jan-Wellem-Platz. (Diascans Ronald G.)

Sehr stimmiges 60er-Jahre-Bild mit diesen Wagen, in dieser Farbgebung und mit dem Hochhaus im Hintergrund.  :up:

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Re: [DE] Düsseldorf
« Antwort #122 am: 10. Juni 2021, 20:05:18 »
Dass es in Deutschland auch DÜWAGs mit Halbfenstern gab, wusste ich gar nicht. :o
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Piefke

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Re: [DE] Düsseldorf
« Antwort #123 am: 10. Juni 2021, 20:22:18 »
Das waren K66, eine Kleinserie mit 5 Stück, die als ZR-Wagen speziell auf der K-Linie fuhren,
daneben gab es noch 4 Umbau-Gelenkwagen K53U, das waren richtige Schlachtschiffe mit schweren Drehgestellen.

Hier 1263, schon in den 70ern, 1986 verschrottet. Die Beschilderung der Überlandlinien war dann rot. (Diascans Ronald G.)

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Re: [DE] Düsseldorf
« Antwort #124 am: 10. Juni 2021, 21:25:45 »
Das waren K66, eine Kleinserie mit 5 Stück, die als ZR-Wagen speziell auf der K-Linie fuhren,
daneben gab es noch 4 Umbau-Gelenkwagen K53U, das waren richtige Schlachtschiffe mit schweren Drehgestellen.
(Diascans Ronald G.)

der wuchtige Wagen gefällt mir, wie ein D/D1, aber mit Drehgestellen. Kennt übrigens wer Ronald G./Flickr?
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Re: [DE] Düsseldorf
« Antwort #125 am: 10. Juni 2021, 21:36:22 »
...mit dem Hochhaus im Hintergrund.  :up:

Übrigens eine architekturhistorische Sehenswürdigkeit, das "Dreischeibenhaus".
https://de.wikipedia.org/wiki/Dreischeibenhaus
So siehts dort heute aus - die Straßenbahn fährt als Wehrhahnlinie unterirdisch, vorne Neubauten von Daniel Liebeskind am "Kö-Bogen" (ein Bild noch von 2005 an selber Stelle). Die Wehrhahn-Linie sehe ich kritisch, ein Artikel dazu hier: https://www.tramway.at/fachartikel/2016-03-29-RS-Duesseldorf.pdf
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Re: [DE] Düsseldorf
« Antwort #126 am: 12. Juni 2021, 09:35:54 »
Das waren K66, eine Kleinserie mit 5 Stück, die als ZR-Wagen speziell auf der K-Linie fuhren,
daneben gab es noch 4 Umbau-Gelenkwagen K53U, das waren richtige Schlachtschiffe mit schweren Drehgestellen.

Hier 1263, schon in den 70ern, 1986 verschrottet. Die Beschilderung der Überlandlinien war dann rot. (Diascans Ronald G.)

1953 als Vierachser auf Drehgestellen von kriegsbedingt nie fertiggestellten Fahrzeugen gebaut. Fuhren im Zugverband Tw+Bw+Tw.
Später wurden dann zwecks Personaleinsparung jeweils zwei Triebwagen zu einem K53U mit dem schwebenden Mittelteil umgebaut und bei Bedarf mit einem der Beiwagen behängt.
Es soll mühelos möglich gewesen sein, mit diesen Fahrzeugen 100 km/h und mehr zu erreichen.
Besonderheit außerdem: diese Wagen waren 2,50m breit und dadurch nur auf wenigen Strecken überhaupt einsetzbar.
Nach der Umstellung der K auf die neuen GT8S kamen sie fast nur noch als E-Wagen auf der K-Bahn zum Einsatz. Leider ist keiner erhalten geblieben :-/

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Re: [DE] Düsseldorf
« Antwort #127 am: 12. Juni 2021, 17:18:21 »
@ Piefke: Mit "Halbfenster" meinte ich die Übersetzfenster des Wagens 2499. Ich habe mir bisher immer gedacht, die DÜWAGs hätten in Deutschland von Haus aus nur diese kleinen Lüftungsöffnungen gehabt, die in Wien glücklicherweise erst in den 70er-Jahren mit den letzten E1 und c4 Einzug gehalten haben.
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Piefke

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Re: [DE] Düsseldorf
« Antwort #128 am: 27. Juni 2021, 23:03:02 »
Weitere Bilder aus den 80ern und Beschreibung der Krefelder Überlandwagen gibt es hier:
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?017,9769568

Piefke

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Re: [DE] Düsseldorf
« Antwort #129 am: 30. Juni 2021, 11:08:05 »
In der 50er/60er Jahren waren in der Düsseldorfer Gegend, z.B. auch bei den Vestischen Straßenbahnen,
grüne Wagenanstriche in Mode.
Hier Triebwagen 26 + Beiwägen der Stadtwerke Neuss Verkehrsbetriebe, auf der Gemeinschaftslinie 16, am Jan-Wellem-Platz, ca. 1963.
Seinerzeit war man mit der Rechtschreibung (ss/ß) noch kreativ.
Neuss ist doch ein Eigenname und sollte auch damals schon so geschrieben werden.
(Foto: Frits van der Gragt)

MK

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Re: [DE] Düsseldorf
« Antwort #130 am: 30. Juni 2021, 13:35:30 »
Bis 1968 hieß Neuss offiziell Neuß - bei vermutlichem Aufnahmejahr 1963 würde es passen.
So vergeht Jahr um Jahr, und es ist mir längst klar, dass nichts bleibt, dass nichts bleibt, wie es war.

Piefke

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Re: [DE] Düsseldorf
« Antwort #131 am: 30. Juni 2021, 19:07:04 »
Bis 1968 hieß Neuss offiziell Neuß - bei vermutlichem Aufnahmejahr 1963 würde es passen.
Ach ja, Wikipedia sei dank. ;) Allerdings lese ich in der Vergrößerung Doppel-S bei der Eigentümerbeschriftung.

KSW

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Re: [DE] Düsseldorf
« Antwort #132 am: 30. Juni 2021, 21:43:51 »
Bis 1968 hieß Neuss offiziell Neuß - bei vermutlichem Aufnahmejahr 1963 würde es passen.
Ach ja, Wikipedia sei dank. ;) Allerdings lese ich in der Vergrößerung Doppel-S bei der Eigentümerbeschriftung.
Was völlig korrekt ist- diese Beschriftung ist ja in Blockschrift, und da gibt es kein "ß". Also sind NEUSS und NEUSZ zulässig.

haidi

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Re: [DE] Düsseldorf
« Antwort #133 am: 01. Juli 2021, 00:18:36 »
Bis 1968 hieß Neuss offiziell Neuß - bei vermutlichem Aufnahmejahr 1963 würde es passen.
Ach ja, Wikipedia sei dank. ;) Allerdings lese ich in der Vergrößerung Doppel-S bei der Eigentümerbeschriftung.
Was völlig korrekt ist- diese Beschriftung ist ja in Blockschrift, und da gibt es kein "ß". Also sind NEUSS und NEUSZ zulässig.
Es gab kein "ß" in der Blockschrift, hat sich aber vor Kurzem geändert:

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Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

Tunafish

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Re: [DE] Düsseldorf
« Antwort #134 am: 01. Juli 2021, 00:21:32 »
Gibt allerdings weiterhin in kaum einer Schriftart das Eszett auch als Großbuchstaben. Im Alltag begegnet aber sehr häufig der Kleinbuchstabe inmitten von Großbuchstaben, was einfach nur scheußlich aussieht. Da will man direkt in die Schweiz ziehen, wo das ß überhaupt nicht verwendet wird.