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Öffentlicher Verkehr national und international => Verkehrspolitik => Thema gestartet von: tramway.at am 29. Juli 2025, 23:27:58

Titel: Einsatzfahrzeuge auf Schienenstraßen
Beitrag von: tramway.at am 29. Juli 2025, 23:27:58
Danke für die Fotos. Jetzt beginnen also bald die Bauarbeiten für das neue Grüngleis.

An den gezeigten Stellen keines zu legen ist vertrottelt.
Titel: Re: Einsatzfahrzeuge auf Schienenstraßen
Beitrag von: fr3 am 29. Juli 2025, 23:47:50
Danke für die Fotos. Jetzt beginnen also bald die Bauarbeiten für das neue Grüngleis.

An den gezeigten Stellen keines zu legen ist vertrottelt.
Jein. Ich fände es zwar auch schön. Andererseits ist gerade diese Trasse eine häufig von Rettungsfahrzeugen genutzte Route wenn es sich am Gürtel zum Wiental hin staut.
Titel: Re: Einsatzfahrzeuge auf Schienenstraßen
Beitrag von: tramway.at am 29. Juli 2025, 23:54:50
Jein. Ich fände es zwar auch schön. Andererseits ist gerade diese Trasse eine häufig von Rettungsfahrzeugen genutzte Route wenn es sich am Gürtel zum Wiental hin staut.

Die könnten auch am Radweg fahren, wenn man etwas übergreifender planen würde
Titel: Re: Einsatzfahrzeuge auf Schienenstraßen
Beitrag von: fr3 am 30. Juli 2025, 00:06:45
Jein. Ich fände es zwar auch schön. Andererseits ist gerade diese Trasse eine häufig von Rettungsfahrzeugen genutzte Route wenn es sich am Gürtel zum Wiental hin staut.

Die könnten auch am Radweg fahren, wenn man etwas übergreifender planen würde
Das ginge grundsätzlich schon, nur stimmt das dann bei der Einbindung in den Gürtel nicht. Da müsste man einiges ändern. Außerdem führt der Radweg am Margaretengürtel ("Ringstraße der Arbeiter") weitgehend durch typische Fußgängerbereiche. Da müsste die Rettung sehr aufpassen und vielfach im Schritt fahren, während man bei der Trasse der Straßenbahn eher mit größeren und schneller verkehrenden Fahrzeugen rechnet. Kinder laufen dort sicher nicht quer, am Radweg schon (was für Radfahrer kein Problem darstellt).

Ich bin wirklich sehr für Grüngleise aber am Gürtel macht eine Befahrung des Gleiskörpers durch Einsatzfahrzeuge definitiv Sinn. An vielen anderen Stellen wäre das kein Hindernis.
Titel: Re: Einsatzfahrzeuge auf Schienenstraßen
Beitrag von: Bus am 30. Juli 2025, 08:20:05
Jein. Ich fände es zwar auch schön. Andererseits ist gerade diese Trasse eine häufig von Rettungsfahrzeugen genutzte Route wenn es sich am Gürtel zum Wiental hin staut.

Die könnten auch am Radweg fahren, wenn man etwas übergreifender planen würde
Das ginge grundsätzlich schon, nur stimmt das dann bei der Einbindung in den Gürtel nicht. Da müsste man einiges ändern. Außerdem führt der Radweg am Margaretengürtel ("Ringstraße der Arbeiter") weitgehend durch typische Fußgängerbereiche. Da müsste die Rettung sehr aufpassen und vielfach im Schritt fahren, während man bei der Trasse der Straßenbahn eher mit größeren und schneller verkehrenden Fahrzeugen rechnet. Kinder laufen dort sicher nicht quer, am Radweg schon (was für Radfahrer kein Problem darstellt).

Ich bin wirklich sehr für Grüngleise aber am Gürtel macht eine Befahrung des Gleiskörpers durch Einsatzfahrzeuge definitiv Sinn. An vielen anderen Stellen wäre das kein Hindernis.

Das ist halt die Krux an der Wiener Verkehrspolitik. Man will den IV einschränken, sperrt in einigen Bereichen schon Spuren, muss dann aber wieder vom Grüngleis ablassen, weil sonst Rettungsfahrzeuge, Poilzei etc. nicht weiterkommt.
Titel: Re: Einsatzfahrzeuge auf Schienenstraßen
Beitrag von: Cerberus2 am 30. Juli 2025, 08:43:55
Außerdem führt der Radweg am Margaretengürtel ("Ringstraße der Arbeiter") weitgehend durch typische Fußgängerbereiche. Da müsste die Rettung sehr aufpassen und vielfach im Schritt fahren, während man bei der Trasse der Straßenbahn eher mit größeren und schneller verkehrenden Fahrzeugen rechnet. Kinder laufen dort sicher nicht quer, am Radweg schon (was für Radfahrer kein Problem darstellt).
Das Problem ist, dass Radwege nicht als Fahrbahn wahrgenommen werden. Das zeigt schon die Diskussion, dass man jetzt die wie Mopeds aussehenden Elektrofahrräder vom Radweg verbannen will, obwohl sie eh nur 25 km/h fahren. Da wird 25km/h schon als Raserei wahrgenommen, obwohl es im Vergleich zu den von den nichtmotorisierten Fahrrädern gefahrenen Geschwindigkeiten eh langsam ist.

Ein Radweg wäre erst dann gut, wenn er sich für das schnelle Durchkommen von Einsatzfahrzeugen eignet, und dann hätte die Straßenbahn auch ihr Grüngleis.
Titel: Re: Einsatzfahrzeuge auf Schienenstraßen
Beitrag von: tramway.at am 30. Juli 2025, 08:58:11
Ein Radweg wäre erst dann gut, wenn er sich für das schnelle Durchkommen von Einsatzfahrzeugen eignet, und dann hätte die Straßenbahn auch ihr Grüngleis.

Exakt. Und da man immer nur zitzerlweise plant, macht jeder im Bestand weiter. Solche Gleisneubauten wie am Gürtel sind normalerweise anderswo Grund für eine größere Sanierung/Verbesserung. Dasselbe ja beim Stadion, wo mitten im Prater betoniert wird, obwohl daneben eh weiterhin eine Fahrbahn verläuft. Aber so muss man halt am wenigsten nachdenken, und der Politik isses wurscht, Sima eröffnet lieber Kiesbeete mit Graserln (dass auch die Begrünung anderswo anders aussieht und ihre Bezeichnung wirklich verdient muss ich nicht erwähnen)
Titel: Re: Einsatzfahrzeuge auf Schienenstraßen
Beitrag von: Oskar am 30. Juli 2025, 11:35:31
Außerdem führt der Radweg am Margaretengürtel ("Ringstraße der Arbeiter") weitgehend durch typische Fußgängerbereiche. Da müsste die Rettung sehr aufpassen und vielfach im Schritt fahren, während man bei der Trasse der Straßenbahn eher mit größeren und schneller verkehrenden Fahrzeugen rechnet. Kinder laufen dort sicher nicht quer, am Radweg schon (was für Radfahrer kein Problem darstellt).
Das Problem ist, dass Radwege nicht als Fahrbahn wahrgenommen werden. Das zeigt schon die Diskussion, dass man jetzt die wie Mopeds aussehenden Elektrofahrräder vom Radweg verbannen will, obwohl sie eh nur 25 km/h fahren. Da wird 25km/h schon als Raserei wahrgenommen, obwohl es im Vergleich zu den von den nichtmotorisierten Fahrrädern gefahrenen Geschwindigkeiten eh langsam ist.

Ein Radweg wäre erst dann gut, wenn er sich für das schnelle Durchkommen von Einsatzfahrzeugen eignet, und dann hätte die Straßenbahn auch ihr Grüngleis.

Sowohl die Blaulichtorganisationen als auch die Benützer von E-Mopeds haben sich die "Verbannung" von Radwegen schon auch selbst zuzuschreiben.

Erstere bringen zb bei Rotlicht an geregelten Kreuzungen ihr Fahrzeug in den seltensten Fällen zum Stillstand, um sich zu vergewissern, dass niemand gefährdet wird ( -> § 26 Abs 3 StVO). Auch zb auf der HP des Samariterbundes
https://www.samariter-favoriten.at/samariterbund-richtiges-verhalten-bei-herannahen-von-einsatzfahrzeugen/
wird beschrieben, das sich (deren) Einsatzfahrzeuge so verhalten. Hat zwar nicht direkt etwas mit diesem Thema zu tun, spiegelt aber den laxen Umgang mit den Vorschriften wider. Generell lässt die Fahrweise vieler Lenker bei "Blau" die nötige Sorgfalt vermissen. Hier gibt es offenbar bei der Ausbildung bzw der Bestimmung des Zeitpunkts, ab wann ein neuer Mitarbeiter Einsätze fahren darf, noch viel Luft nach oben... Im Übrigen bin ich für den Einbau von Fahrtenschreibern in Einsatzfahrzeuge (...oder ist das bereits der Fall?), damit bei Bedarf das Verhalten des Lenkers nachvollzogen werden kann. Was für Bahn, Bus und Bim geht, sollte auch hier kein Problem sein (rechtlich).

E-Mopeds werden großteils von (Essens)Zustellern mit Migrationshintergrund benützt, in deren Herkunftsländern ganz andere Verhaltensweisen im Straßenverkehr üblich sind ("Recht des Stärkeren bzw Mutigeren"). Dementsprechend verhalten sich auch die Meisten. Hinzu kommt, dass viele E-Mopeds deutlich mehr als die erlaubten 25kmh schaffen, und das auch ausgenutzt wird. Benützer von E-Fahrrädern legen leider ebenfalls immer wieder ein ziemlich rücksichtsloses Verhalten an den Tag.

Da Radwege auch ohne Führerschein benützt werden dürfen, vor allem durch (immer mehr) Kinder, kann ich sehr gut nachvollziehen, dass eine Benützung derselben durch Einsatzfahrzeuge unabhängig von deren Breite nicht erwünscht ist und E-Mopeds nun ausgeschlossen werden sollen.
Titel: Re: Einsatzfahrzeuge auf Schienenstraßen
Beitrag von: fr3 am 30. Juli 2025, 15:11:17
Sowohl die Blaulichtorganisationen als auch die Benützer von E-Mopeds haben sich die "Verbannung" von Radwegen schon auch selbst zuzuschreiben.
Sowohl Gürtel als auch Wiental sind Hauptrouten für Einsatzfahrzeuge. Ihr schnelles Weiterkommen ist in unser aller Interesse. Gelegentlich fährt die Polizei zum Burgerking am Margaretengürtel. Dass sie dabei mit Blaulicht fahren ist mir noch nie aufgefallen. Mag sein dass gelegentlich übertrieben wird, aber bei der Rettung hätte ich die wenigsten Zweifel.

Zitat
Da Radwege auch ohne Führerschein benützt werden dürfen, vor allem durch (immer mehr) Kinder, kann ich sehr gut nachvollziehen, dass eine Benützung derselben durch Einsatzfahrzeuge unabhängig von deren Breite nicht erwünscht ist und E-Mopeds nun ausgeschlossen werden sollen.
Nein, Kinder fahren selten auf Radwegen. Aber am Margaretengürtel ist der Mittelstreifen als Park ausgestaltet, weshalb dort an vielen Stellen Fussgeher und Kinder kreuzen. Ein schnelles Weiterkommen am Radweg wäre für Einsatzfahrzeuge einfach nicht möglich.

Zitat
E-Mopeds werden großteils von (Essens)Zustellern mit Migrationshintergrund benützt, in deren Herkunftsländern ganz andere Verhaltensweisen im Straßenverkehr üblich sind ("Recht des Stärkeren bzw Mutigeren"). Dementsprechend verhalten sich auch die Meisten. Hinzu kommt, dass viele E-Mopeds deutlich mehr als die erlaubten 25kmh schaffen, und das auch ausgenutzt wird.
Ich kann die Ablehnung der E-Mopeds nicht nachvollziehen. Während meiner Aufenthalte in Wien fahre ich fast ausschließlich mit einem E-Roller (werksmäßig auf 25 km/h eingestellt und ich habe nichts daran geändert) - und zwar täglich den Wientalradweg von Margareten bis Hietzing. Die allermeisten E-Mopeds fahren nicht schneller als ich, e-bikes ebenso.

Vor den Essenzustellern habe ich Achtung - sie fahren bei jeder Witterung, Wind und Kälte, bei Tag und Nacht und am Wochenende. Sie leisten wertvolle Dienste während andere in der guten Stube sitzen und werden dafür sicherlich nicht fürstlich entlohnt.

Unangenehm sind breite Fahrzeuge wie Lastendreiräder und zum Teil überbreite Lasträder, weil dafür oft einfach nicht genug Platz besteht und es immer wieder zu kritischen Situationen kommt. 

Viel mühsamer finde ich sportliche Radfahrer, die wesentlich schneller als 25 km/h fahren und entsprechend knapp überholen sowie Skateboard-Fahrer, welche die gesamte Wegbreite für ihre Schwünge in Anspruch nehmen.

Ich denke, es bedarf einfach eine strengere Einhaltung der Geschwindigkeiten und eine Beschränkung der Benutzung der Radwege auf einspurige Fahrzeuge mit einer vorgegebenen Maximalbreite.

Noch wichtiger wäre eine klare Trennung zwischen Rad- und Fußweg, ob im Wiental oder am Gürtel, und überall dort wo mehr als genug Platz für beide wäre. Ohne eine solche ist jede Art der Befahrung des Radwegs durch Einsatzfahrzeuge ohnehin undenkbar.

@tramway.at
Grüngleis durch den Prater: ja bitte. Dort brauchen Einsatzfahrzeuge keine Ausweichroute.
Titel: Re: Einsatzfahrzeuge auf Schienenstraßen
Beitrag von: Klingelfee am 30. Juli 2025, 16:22:41
Grüngleis durch den Prater: ja bitte. Dort brauchen Einsatzfahrzeuge keine Ausweichroute.

Und WIE sollen dann Einsatzfahrzeuge schnell von der Stadionbrücke zum Stadion und zurück kommen? Gerade auf dieser Relation ist es wichtig dass es eine befestigte Straße für Einsatzfahrzeuge gibt.
Titel: Re: Einsatzfahrzeuge auf Schienenstraßen
Beitrag von: fr3 am 30. Juli 2025, 20:22:48
Grüngleis durch den Prater: ja bitte. Dort brauchen Einsatzfahrzeuge keine Ausweichroute.

Und WIE sollen dann Einsatzfahrzeuge schnell von der Stadionbrücke zum Stadion und zurück kommen? Gerade auf dieser Relation ist es wichtig dass es eine befestigte Straße für Einsatzfahrzeuge gibt.
Ich habe mir das noch nicht vor Ort angesehen, aber soweit ich aus den Fotos erkennen kann, verläuft die Trasse weitgehend neben der bestehenden Straße. Damit spräche nichts gegen ein Rasengleis.
Titel: Re: Einsatzfahrzeuge auf Schienenstraßen
Beitrag von: tramway.at am 30. Juli 2025, 22:36:33
Und WIE sollen dann Einsatzfahrzeuge schnell von der Stadionbrücke zum Stadion und zurück kommen? Gerade auf dieser Relation ist es wichtig dass es eine befestigte Straße für Einsatzfahrzeuge gibt.

Schau dir die Situation auf Google Maps an - das ist nördlich Hauptallee eine Betonwüste, und da muss die Rettung am Gleis fahren?
Titel: Re: Einsatzfahrzeuge auf Schienenstraßen
Beitrag von: hema am 31. Juli 2025, 00:33:25
Am Gürtel fahren sowieso recht selten Einsatzfahrzeuge am Gleiskörper, weil das Überholen der Straßenbahn (oft) unmöglich oder sehr gefährlich ist! Und wo fahren sie, soweit es kein Gleis (mehr) gibt?
Titel: Re: Einsatzfahrzeuge auf Schienenstraßen
Beitrag von: oepnvlover am 31. Juli 2025, 08:35:04
Am Gürtel fahren sowieso recht selten Einsatzfahrzeuge am Gleiskörper, weil das Überholen der Straßenbahn (oft) unmöglich oder sehr gefährlich ist! Und wo fahren sie, soweit es kein Gleis (mehr) gibt?
Vor paar Tagen als ich in einem 6E gesessen bin und wieder einmal alle drei Autospuren verstopft waren und Stop and Go angesagt war, ist die Rettung dort einfach am Gehsteig mit Blaulicht gefahren. Es waren sogar zwei Rettungsautos die ich in den 15min die ich im Stau gestanden bin gesehen habe
Titel: Re: Einsatzfahrzeuge auf Schienenstraßen
Beitrag von: U4 am 31. Juli 2025, 08:47:54
Am Gürtel fahren sowieso recht selten Einsatzfahrzeuge am Gleiskörper, weil das Überholen der Straßenbahn (oft) unmöglich oder sehr gefährlich ist! Und wo fahren sie, soweit es kein Gleis (mehr) gibt?
Vor paar Tagen als ich in einem 6E gesessen bin und wieder einmal alle drei Autospuren verstopft waren und Stop and Go angesagt war, ist die Rettung dort einfach am Gehsteig mit Blaulicht gefahren. Es waren sogar zwei Rettungsautos die ich in den 15min die ich im Stau gestanden bin gesehen habe
Am Gehsteig ist ein besonders gefährliches Fahren  :fp:
Titel: Re: Einsatzfahrzeuge auf Schienenstraßen
Beitrag von: tramway.at am 31. Juli 2025, 08:49:20
Am Gürtel fahren sowieso recht selten Einsatzfahrzeuge am Gleiskörper, weil das Überholen der Straßenbahn (oft) unmöglich oder sehr gefährlich ist! Und wo fahren sie, soweit es kein Gleis (mehr) gibt?

Ja eben. Und wenn eine Strecke aufgelassen und zu Parkplätzen wird sagt die Rettung ja auch nicht nein. Mit der Logik müsste man überall eine Notfall-Sonderspur anlegen.
Titel: Re: Einsatzfahrzeuge auf Schienenstraßen
Beitrag von: looki am 31. Juli 2025, 09:33:04
Am Gürtel fahren sowieso recht selten Einsatzfahrzeuge am Gleiskörper, weil das Überholen der Straßenbahn (oft) unmöglich oder sehr gefährlich ist! Und wo fahren sie, soweit es kein Gleis (mehr) gibt?

Zwischen Eichenstraße und Westbahnhof sehe ich sehr oft Einsatzfahrzeuge am Gleiskörper. Das Überholen der Straßenbahn ist jetzt auch nicht so gefährlich wenn alle Verkehrsteilnehmer aufeinander Rücksicht nehmen
Titel: Re: Einsatzfahrzeuge auf Schienenstraßen
Beitrag von: looki am 31. Juli 2025, 22:34:03
Zwischen Eichenstraße und Westbahnhof sehe ich sehr oft Einsatzfahrzeuge am Gleiskörper. Das Überholen der Straßenbahn ist jetzt auch nicht so gefährlich wenn alle Verkehrsteilnehmer aufeinander Rücksicht nehmen

Ich hab heute übrigens am Margaretengürtel ein Einsatzfahrzeug am Radweg fahren sehen, also es ist etwas was tatsächlich gemacht wird.
Titel: Re: Einsatzfahrzeuge auf Schienenstraßen
Beitrag von: coolharry am 01. August 2025, 08:51:56
Zu dem Thema Verkehrsunfälle eine interessante Karte:

https://www.statistik.at/atlas/verkehrsunfall/ (https://www.statistik.at/atlas/verkehrsunfall/)
Titel: Re: Einsatzfahrzeuge auf Schienenstraßen
Beitrag von: haidi am 01. August 2025, 19:56:14
Sowohl die Blaulichtorganisationen als auch die Benützer von E-Mopeds haben sich die "Verbannung" von Radwegen schon auch selbst zuzuschreiben.
E-Mopeds durften noch nie und dürfen heute auch nicht auf Radwegen fahren!
Titel: Re: Einsatzfahrzeuge auf Schienenstraßen
Beitrag von: haidi am 01. August 2025, 20:01:00
In den Fünfziger und Sechzigern kann ich mich erinnern, dass Straßenbahen angehalten haben, wenn der Fahrer Dauerfolgeton gehört hat.
Titel: Re: Einsatzfahrzeuge auf Schienenstraßen
Beitrag von: 60er am 01. August 2025, 20:35:28
In den Fünfziger und Sechzigern kann ich mich erinnern, dass Straßenbahen angehalten haben, wenn der Fahrer Dauerfolgeton gehört hat.
Das tun Straßenbahnfahrer selbstverständlich auch heute noch, wenn sie ein Einsatzfahrzeug mit Blaulicht und Folgetonhorn wahrnehmen, das in die Kreuzung fährt oder überholt.
Titel: Re: Einsatzfahrzeuge auf Schienenstraßen
Beitrag von: Katana am 03. August 2025, 11:10:35
E-Mopeds durften noch nie und dürfen heute auch nicht auf Radwegen fahren!
Ich bin nur ungern OT, aber dem muss ich mit einer Frage entgegnen: Wie geht das mit den Diskussionen der letzten Wochen zusammen?
https://www.wien.gv.at/verkehr-stadtentwicklung/e-mopeds-radweg-verbot.html
https://kurier.at/chronik/wien/e-moped-verbot-radweg-helmpflicht/403062932
https://www.fahrradwien.at/news/e-mopeds-runter-vom-radweg/

In den Fünfziger und Sechzigern kann ich mich erinnern, dass Straßenbahen angehalten haben, wenn der Fahrer Dauerfolgeton gehört hat.
Das tun Straßenbahnfahrer selbstverständlich auch heute noch, wenn sie ein Einsatzfahrzeug mit Blaulicht und Folgetonhorn wahrnehmen, das in die Kreuzung fährt oder überholt.
So eine Situation habe ich erst kürzlich erlebt.