Tramwayforum
Allgemeines => Modellbau => Thema gestartet von: tramway.at am 06. Februar 2026, 22:52:05
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Hätte man in den 1960ern die richtige Abzweigung genommen, könnte es heute am Gürtel etwa wie am zweiten Bild aussehen
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Es fehlt zwar die Oberleitung, aber die Anlage/das Diorama hat was. :) :up:
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Hätte man in den 1960ern die richtige Abzweigung genommen, könnte es heute am Gürtel etwa wie am zweiten Bild aussehen
Wäre es so wie am 2. Bild, dann hätten wir heute keine U6. Zumindest nicht in der Variante, wie wir sie jetzt haben.
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Wäre es so wie am 2. Bild, dann hätten wir heute keine U6. Zumindest nicht in der Variante, wie wir sie jetzt haben.
Die U6 wäre Teil des S-Bahn-Netzes und der Gürtel eine zweite Stammstrecke.
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Eine zweite Stammstrecke mit allen Störungen wie derzeit auf der Stammstrecke? >:D
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Hätte man in den 1960ern die richtige Abzweigung genommen, könnte es heute am Gürtel etwa wie am zweiten Bild aussehen
Warum Jägerndorfer in den "Original"-4020er falsch gefärbte blaue Inneneinrichtungen hineingebaut hat, obwohl man zumindest für den Mittelwagen auf Grund der anderen WC-Anordnung sogar extra neue Formen gebraucht hat, erschließt sich mir bis heute nicht (ja, wir sind beim Themenbereich "Modellbau").
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Eine zweite Stammstrecke mit allen Störungen wie derzeit auf der Stammstrecke? >:D
Derzeit gibt es in Wien vier inkompatible schienengebundene ÖV-Systeme: U1-U4, U6, Straßenbahn (+ WLB), Vollbahn. Ursprünglich gab es die Straßenbahn und die Vollbahn und die Stadtbahn war immer zu einem der beiden kompatibel.
Kompatibilität bringt aber Flexibilität insbesondere bei Bauarbeiten und Störungen. Zum Beispiel gab es vereinzelte Fälle, in denen ein Railjet von Meidling nach St. Pölten über die Vorortelinie, die FJB und Tulln (https://www.bahnbilder.de/bild/oesterreich~personenwagen~railjet/505639/die-beiden-railjet-garnituren-10-80-907101116-210.html) umgeleitet wurde, als die neue Westbahn (wegen des Hochwassers) und die alte Westbahn (wegen einer Störung) beide gesperrt waren. Hätte man die Vorortelinie zur U-Bahn umgebaut, wäre das nicht gegangen.
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Wäre es so wie am 2. Bild, dann hätten wir heute keine U6. Zumindest nicht in der Variante, wie wir sie jetzt haben.
Die U6 wäre Teil des S-Bahn-Netzes und der Gürtel eine zweite Stammstrecke.
Ob es das zweite Gleispaar über die Donau gäbe?
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Wäre es so wie am 2. Bild, dann hätten wir heute keine U6. Zumindest nicht in der Variante, wie wir sie jetzt haben.
Die U6 wäre Teil des S-Bahn-Netzes und der Gürtel eine zweite Stammstrecke.
Ob es das zweite Gleispaar über die Donau gäbe?
Die "S6" wäre wohl primär Richtung Klosterneuburg geführt worden, allerdings hätte es schon einen ziemlichen Bruchpunkt in Heiligenstadt gegeben. Frühere Stadtbahnpläne sahen vor, über HS zu fahren und dann nördlich Richtung Donau abzubiegen. Dann hätte man Richtung Nordwestbahn ebenso weiter fahren können wie Richtung Floridsdorf.
Ich hätte ja eine Kombination aus Schnellbahn und hannovrianer Lösung mit Stärkung der Tramway und punktuellen Tieflagen gut gefunden, einzig die Relation U1 wäre mit der ganzen Stadtentwicklung nördlich der Donau unverzichtbar gewesen. Aber auch das kann man so garnicht sagen, induzierter Verkehr betrifft ja den MIV ebenso wie den ÖV, wäre die Barriere Richtung Stadt größer gewesen, hätten sich wohl stärkere Subzentren in Transdanubien entwickelt.
Allerdings wäre das politisch kaum auzuhalten gewesen, der Druck aus der Bevölkerung wäre wohl zu groß geworden.
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Eine zweite Stammstrecke mit allen Störungen wie derzeit auf der Stammstrecke? >:D
Derzeit gibt es in Wien vier inkompatible schienengebundene ÖV-Systeme: U1-U4, U6, Straßenbahn (+ WLB), Vollbahn. Ursprünglich gab es die Straßenbahn und die Vollbahn und die Stadtbahn war immer zu einem der beiden kompatibel.
Wenn die Stadtbahn und Straßenbahn als kompatibel gilt, dann die U6 genauso.
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Gab es nicht die Idee einer Straßenbahnverlängerung durch die Adalbert Stifter Straße? Ich erinnere mich an einen breiten Mittelstreifen ab der Klosterneuburger Straße, der angeblich für eine Tramtrasse freigehalten wurde. Allerdings endete damals die Straße vor Schrebergärten.
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Wenn die Stadtbahn und Straßenbahn als kompatibel gilt, dann die U6 genauso.
Nein, da ohne größere Umbauten kein heutigen Ansprüchen genügender durchgehender Fahrgastbetrieb mit Fahrzeugen, die auf der U6 und auf dem Straßenbahnnetz einsetzbar wären, möglich wäre (Fahrzeugbreite, Einstiegshöhe).
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Wenn die Stadtbahn und Straßenbahn als kompatibel gilt, dann die U6 genauso.
Nein, da ohne größere Umbauten kein heutigen Ansprüchen genügender durchgehender Fahrgastbetrieb mit Fahrzeugen, die auf der U6 und auf dem Straßenbahnnetz einsetzbar wären, möglich wäre (Fahrzeugbreite, Einstiegshöhe).
Das ist jetzt aber auch schon sehr willkürlich. Dein angesprochenes Beispiel entspricht dem übrigens auch nicht (wäre wegen der Bahnsteiglängen nicht möglich). Und etwa bei einer Brückensperre irgendwo entlang des Gürtels wäre ähnlich eine Fahrzeugüberführung von Michelbeuern zur Rößlergasse ohne weiteres auch denkbar.
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Das ist jetzt aber auch schon sehr willkürlich.
Was wäre dein Kriterium für Kompatibilität, das nicht willkürlich wäre? In allen erwähnten Fällen der Kompatibilität wurde auch bereits "gemischt" im Fahrgastbetrieb gefahren, oder es wird aktuell praktiziert.
Dein angesprochenes Beispiel entspricht dem übrigens auch nicht (wäre wegen der Bahnsteiglängen nicht möglich).
Die Fahrt war mit Fahrgästen (ohne Halt zum Ein- und Aussteigen, den es auf der planmäßigen Strecke aber auch nicht geben würde).
Und etwa bei einer Brückensperre irgendwo entlang des Gürtels wäre ähnlich eine Fahrzeugüberführung von Michelbeuern zur Rößlergasse ohne weiteres auch denkbar.
Allerdings nur einzeln und nur ohne Begegnungsverkehr - also nur für eine Überführung, aber nicht für eine Umleitung mit Fahrgästen geeignet.
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Die Fahrt war mit Fahrgästen (ohne Halt zum Ein- und Aussteigen, den es auf der planmäßigen Strecke aber auch nicht geben würde).
Es wäre schon fahrgastfreundlich bei so einer außergewöhnlichen Umleitung (wenn es natürlich geht) zumindest in Heiligenstadt zu halten.
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Straßenbahn und Stadtbahn waren zueinander kompatibel. Sonst hätte es den 18G nicht gegeben. U6 und Straßenbahn sind zueinander nicht kompatibel. Einersteits weil die Fahrgäste vom Bahnsteig nach unten einsteigen oder im Straßenbahnbereich eine erkleckliche Stufe überwenden müssten. Bei den heutigen Niederflurfahrzeugen könnten sich die Sitze auf Höhe der Bahnsteige befinden.
weiters fehlt den Straßenbahngarnitutiren die Zugsicherungseinrichtungen und beiden fehlt die behördliche Zulassung
Wenn man mit der Kleinbahn spielt, dann geht alles.
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Straßenbahn und Stadtbahn waren zueinander kompatibel. Sonst hätte es den 18G nicht gegeben. U6 und Straßenbahn sind zueinander nicht kompatibel. Einersteits weil die Fahrgäste vom Bahnsteig nach unten einsteigen oder im Straßenbahnbereich eine erkleckliche Stufe überwenden müssten. Bei den heutigen Niederflurfahrzeugen könnten sich die Sitze auf Höhe der Bahnsteige befinden.
weiters fehlt den Straßenbahngarnitutiren die Zugsicherungseinrichtungen und beiden fehlt die behördliche Zulassung
Wenn man mit der Kleinbahn spielt, dann geht alles.
Du weißt aber schon, dass die Straßenbahnstrecken, wo der 18G fuhr, adaptiert werden mussten, oder?
https://www.strassenbahnjournal.at/wiki/index.php?title=Linie_18G (https://www.strassenbahnjournal.at/wiki/index.php?title=Linie_18G)
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Frühere Stadtbahnpläne sahen vor, über HS zu fahren und dann nördlich Richtung Donau abzubiegen. Dann hätte man Richtung Nordwestbahn ebenso weiter fahren können wie Richtung Floridsdorf.
Interessant finde ich in diesem Zusammenhang übrigens auch den Generalstadtplan von 1912, also aus einer Zeit, als die Stadtbahn noch eine Vollbahn war. Dort findet man nämlich eine projektierte Verbindung von der Gürtelstrecke zur Nordbahn, die erst viele Jahrzehnte später in veränderter Form als U6 umgesetzt wurde. Auch ein Bogen zum Nordwestbahnhof war vorgesehen.
[attach=1]
[attach=2]
[attach=3]
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Das ist jetzt aber auch schon sehr willkürlich.
Was wäre dein Kriterium für Kompatibilität, das nicht willkürlich wäre? In allen erwähnten Fällen der Kompatibilität wurde auch bereits "gemischt" im Fahrgastbetrieb gefahren, oder es wird aktuell praktiziert.
Es gab auch schon Publikumsverkehr mit Fahrgästen mit T+T im Straßenbahnnetz. ;)
Aber luki32 hat es eh schon angesprochen: Auch für den 18G mussten im Straßenbahnnetz Adaptionen vorgenommen werden. Etwa mit dem gleichen Aufwand könnten heute 30-cm-Bahnsteigkanten im Straßenbahnnetz für die T gebaut werden. Daher halte ich deinen Ausschluss U6+Straßenbahn bei gleichzeitiger Aufnahme von Stadtbahn+Straßenbahn für willkürlich, weil es eben keine einheitlichen Kriterien sind, die du anwendest.
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Es gab auch schon Publikumsverkehr mit Fahrgästen mit T+T im Straßenbahnnetz. ;)
Aber luki32 hat es eh schon angesprochen: Auch für den 18G mussten im Straßenbahnnetz Adaptionen vorgenommen werden.
Man hätte keine Adaptionen vornehmen müssen, um die Züge fahren zu lassen, man hätte damit nur einen höheren Verschleiß und ein höheres Entgleisungsrisiko in Kauf genommen. Und die Strecken blieben für normale Straßenbahnzüge trotz Adaptierung befahrbar.
Es soll auch Fälle gegeben haben, wo die Stadtbahn-Züge im Fahrgastbetrieb auf nicht adaptierte Strecken kamen, belegen kann man das natürlich nicht mehr. Überführungsfahrten hat es aber regelmäßig und belegt gegeben.
Etwa mit dem gleichen Aufwand könnten heute 30-cm-Bahnsteigkanten im Straßenbahnnetz für die T gebaut werden.
Begegnungsverkehr wäre dann aber noch immer nicht möglich, was einen Fahrgastbetrieb de facto verhindern würde. Und die umgebauten Bahnsteigkanten könnten nicht mehr sinnvoll von Straßenbahnzügen benützt werden, da man (bei Niederflurwagen) über einen Spalt nach unten steigen müsste.