Tramwayforum
Straßenbahn Österreich => Sonstige Betriebe => Thema gestartet von: 13er am 17. April 2012, 00:37:48
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Hier habe ich zufällig eine ganze Sammlung von (teilweise farbigen) Tramwaybildern aus dem einzigen (ehemaligen) Straßenbahnbetrieb Kärntens gefunden: http://www.mein-klagenfurt.at/mein-klagenfurt/klagenfurt-bilder/klagenfurt-unterwegs/strassenbahn/ (http://www.mein-klagenfurt.at/mein-klagenfurt/klagenfurt-bilder/klagenfurt-unterwegs/strassenbahn/)
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Sehr schöne Bilder, die eine höhere Auflösung verdient hätten.
Aber dieses Bild (http://www.mein-klagenfurt.at/uploads/pics/Strassenbahn_8.jpg) ist nicht aus Klagenfurt. ;) ;D
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In der Stadtverkehrs-Fotokiste habe ich folgenden Text mit Bild des Users "Christian - public-transport.net" gefunden:
In Klagenfurt Ecke St. Veiter Straße / Flughafenstraße beim Gasthaus
Neuwirt/Kressnig steht dieser Straßenbahnwagen.
Weiß jemand woher der ist und warum der dort steht?
Viele Grüße
Christian
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Über den Grund der Aufstellung weiß ich nichts - vielleicht kann hier ein in Nordslowenien besser bekannter User dazu etwas sagen -, aber bei der Herkunft des Wagens bin ich ziemlich sicher, daß es sich um einen 1941 von Simmering an die ESG Linz gelieferten Beiwagen der Nummerngruppe 128-135 handelt.
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Über den Grund der Aufstellung weiß ich nichts - vielleicht kann hier ein in Nordslowenien besser bekannter User dazu etwas sagen -, aber bei der Herkunft des Wagens bin ich ziemlich sicher, daß es sich um einen 1941 von Simmering an die ESG Linz gelieferten Beiwagen der Nummerngruppe 128-135 handelt.
Ich werde mich mal erkundigen, ob mir da jemand was Genaueres dazu sagen kann! In diesem Gasthof wurde übrigens auch zumindest eines der drei Bücher von Prix präsentiert. Das Warum ist nicht so schwer zu beantworten, in der St. Veiter Straße fuhr die Tramway ja. Aber seit wann der Wagen wohl dort steht?
Und hier noch zwei grandiose Raritäten:
Letzte Fahrt der Linie A:
http://www.mein-klagenfurt.at/mein-klagenfurt/klagenfurt-bilder/klagenfurt-unterwegs/letzte-fahrt-der-strassenbahn-klagenfurt/ (http://www.mein-klagenfurt.at/mein-klagenfurt/klagenfurt-bilder/klagenfurt-unterwegs/letzte-fahrt-der-strassenbahn-klagenfurt/)
Straßenbahnfahrt 1929 durch Klagenfurt (mit Ton!):
http://www.mein-klagenfurt.at/mein-klagenfurt/klagenfurt-bilder/klagenfurt-unterwegs/alter-tramfilm/ (http://www.mein-klagenfurt.at/mein-klagenfurt/klagenfurt-bilder/klagenfurt-unterwegs/alter-tramfilm/)
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@ Wattman, aber Gmunden könnte es sein.
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@ Wattman, aber Gmunden könnte es sein.
Das ist Gmunden. 8)
@ raifort1: Ist dir eigentlich aufgefallen, daß du auf ein Posting von "Wattman" aus dem April 2012 geantwortet hast?
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@ Wattman, aber Gmunden könnte es sein.
Ja, definitiv. Das ist an ziemlich genau dieser Stelle entstanden:
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@Revisor, nein. Aber es reimt sich alte Tram, altes Posting.
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Über den Grund der Aufstellung weiß ich nichts - vielleicht kann hier ein in Nordslowenien besser bekannter User dazu etwas sagen -, aber bei der Herkunft des Wagens bin ich ziemlich sicher, daß es sich um einen 1941 von Simmering an die ESG Linz gelieferten Beiwagen der Nummerngruppe 128-135 handelt.
Linzer Straßenbahn in Kärnten? Das gibts woanders auch: Vor dem McDonalds in Wolfsberg (Vlkova Gora) :)
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in Wolfsberg (Vlkova Gora) :)
"Offiziell" übrigens Volšperk. Die wortwörtliche Übersetzung von Wolf ist volk, Adjektiv volčji. Und Berg heißt zwar tatsächlich "gora", aber in dem Fall stimmt eher "breg" (Hang bzw. Abhang), also volčji breg; das ist die zweite "offizielle" Übersetzung.
Aber erwähn im Lovntol (Laboška dolina) einmal einen slowenischen Namen und du wirst des Landes verwiesen oder irgendwo eingemauert :D
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Aber erwähn im Lovntol (Laboška dolina) einmal einen slowenischen Namen und du wirst des Landes verwiesen oder irgendwo eingemauert :D
Do wiast in Vulkan einadaschmissn und phoetonisiert, dann tuast in Lavamünd wiada außadakumman!
Und Berg heißt zwar tatsächlich "gora", aber in dem Fall stimmt eher "breg" (Hang bzw. Abhang),
Interessant, ich würde gerne wissen, ob das deutsche "Berg" aus dem slawischen kommt, oder das slawische "breg" aus dem deutschen entlehnt wurde.
Auch im Russischen: bereg (Ufer), naberezh'e (Kai) und die Birke ("berjoza") kommt wohl auch davon (der Baum, der am Ufer steht)
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Es seids do eh ois lei Windische do untn.
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Laut http://tramways.at/ (http://tramways.at/) handelt es sich übrigens um den Linzer Beiwagen 135, was sich mit meiner Annahme der Nummerngruppe 128-135 deckt.
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Der nach Villach verkaufte Tw 5 wurde dort übrigens im Fasching eingesetzt, schließlich aber nach wenigen Jahren verschrottet... :)
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War da damals in den frühen 1960er Jahren nicht etwas mit einer Faschings-Nacht-und-Nebel-Aktion, bei der die Klagenfurter einen ausgemusterten Triebwagen nach Villach auf den Hauptplatz(?) stellten als "Entwicklungshilfe"?
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War da damals in den frühen 1960er Jahren nicht etwas mit einer Faschings-Nacht-und-Nebel-Aktion, bei der die Klagenfurter einen ausgemusterten Triebwagen nach Villach auf den Hauptplatz(?) stellten als "Entwicklungshilfe"?
Das könnt ich mir gut vorstellen :D
Hundsfuata - Saufuata - Klognfuata
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So, ich habe schon jemanden auf das Bw-Problem angesetzt, der öfters beim Kressnig ist und dort beim nächsten Mal nachfragen wird! :)
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Die ersten 2 Fundstücke aus einem Fundus.
Bild 1: Tw 5 und 7. Örtlichkeit unbekannt, ebenso das Aufnahmedatum. Foto : Harald Herrmann
Bild 2: Tw 2 mit Schleifwagen (mit Steinen beschwert :) ) Am Bahnhof am 06.06.1954, Fotograf Harald Herrmann
Interessant, dass TW 5 zwei Anschlussdosen hat, TW 7 aber nur eine.
Edit: die erste Aufnahme ist jedenfalls vor 1962, da TW 7 1961 ausgemustert wurde.
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Interessant, dass TW 5 zwei Anschlussdosen hat, TW 7 aber nur eine.
Die Lichtsteckdose beim Tw 7 befindet sich (wie beim unteren Foto von Tw 2) bei der linken oberen Ecke der Windschutzscheibe.
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Interessant, dass TW 5 zwei Anschlussdosen hat, TW 7 aber nur eine.
Die Lichtsteckdose beim Tw 7 befindet sich (wie beim unteren Foto von Tw 2) bei der linken oberen Ecke der Windschutzscheibe.
Du hast recht! Ich habe mich schon gefragt, was das für ein Aufsatz ist und bin natürlich wieder mal nicht auf das Naheliegenste gekommen... ::)
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Du hast recht! Ich habe mich schon gefragt, was das für ein Aufsatz ist und bin natürlich wieder mal nicht auf das Naheliegenste gekommen... ::)
Vor allem, wo sie am zweiten Foto (Triebwagen 2) sehr deutlich zu sehen ist. ;)
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Ein sehr schönes Fundstück.
https://youtu.be/PHMFCg_Evpo
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Tolles Video danke! :up: :)
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Ein sehr schönes Fundstück.
https://youtu.be/PHMFCg_Evpo
Ja. Schade nur, dass es keine Aufnahmen aus dem Wageninneren gibt!
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Ein sehr schönes Fundstück.
https://youtu.be/PHMFCg_Evpo
Ich wusste nicht, dass es in Klagenfurt auch Obusse gab.
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Und einer wurde von den NBIK wunderschön restauriert.
https://m.facebook.com/nostalgiebahn/photos/a.155705874470446/2251031064937906/?type=3&source=54
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Beim Stöbern in alten "Schienenverkehr aktuell" - Ausgaben bin ich im Heft 5/2009 auf die Ankündigung des Baus der Klagenfurter Seetramway gestoßen. Am 27.1.2009 hat der Klagenfurter Stadtsenat der Errichrung der Tramway zugestimmt. Als Eröffnungstag war der 4.5.2011 vorgesehen...
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Ich wusste nicht, dass es in Klagenfurt auch Obusse gab.
Siehe hier (https://www.mein-klagenfurt.at/mein-klagenfurt/klagenfurt-bilder/klagenfurt-unterwegs/oberleitungsbus/) und hier (http://krumpendorfchronik.at/verkehr/wie-der-obus-nach-krumpendorf-kam/).
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Allerheiligenverkehr nach Annabichl mit TW 17 + BW + BW der Linie A und einem Nachläufer (Foto: DI G. Mayr, TAÖ, 01.11.1958). Eine Zusatztafel unter dem Zielschild "2. Teil !" wies auf den Nachläufer hin.
LG nord22
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TW 2 + BW der Linie A in der Ursulinengasse kurz vor dem Heiligengeistplatz (Foto: TAÖ). Man beachte die Ästhetik der 1911 von der Grazer Waggonfabrik gebauten Garnitur.
P.S.: Ich habe in meinem Fundus etliche Aufnahmen des "Altmeisters" und von DI G. Mayr gefunden: allerdings ohne Datum und Ortsangabe. Falls jemand in Klagenfurt ortskundig ist und mich bei der Angabe des Aufnahmeorts unterstützt, würde ich die Aufnahmen bei ausreichendem Interesse hier präsentieren.
LG nord22
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Allerheiligenverkehr nach Annabichl mit TW 17 + BW + BW der Linie A und einem Nachläufer (Foto: DI G. Mayr, TAÖ, 01.11.1958).
Das Bild wurde in der Ausweiche Theatergasse aufgenommen. Hat sich nach fast 70 Jahren verhältnismäßig kaum verändert.
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Kreuzung von TW 10 + BW und BW 53 + TW der Linie A am Heiligengeistplatz (Foto: Mag. Alfred Luft).
LG nord22
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P.S.: Ich habe in meinem Fundus etliche Aufnahmen des "Altmeisters" und von DI G. Mayr gefunden: allerdings ohne Datum und Ortsangabe. Falls jemand in Klagenfurt ortskundig ist und mich bei der Angabe des Aufnahmeorts unterstützt, würde ich die Aufnahmen bei ausreichendem Interesse hier präsentieren.
Ja, bitte, unbedingt! Bilder von der Straßenbahn Klagenfurt sind sehr selten.
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TW 2 + BW der Linie A in der Ursulinengasse kurz vor dem Heiligengeistplatz (Foto: TAÖ). Man beachte die Ästhetik der 1911 von der Grazer Waggonfabrik gebauten Garnitur.
Danke für die interessante Aufnahme. Was bedeutet denn die Brustwandtafel "2. Teil"?
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Ähnlich wie beim 360, wo nur der Schlusszug einer Gruppe das Liniensignal hat - in Klagenfurt: Es folgt ein weiterer Kurs, der vor dem Einfahren in den eingleisigen Bereich abzuwarten ist.
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TW 9 in der St. Veiter Straße am 26.05.1957 (Foto: Verlag J. O. Slezak, Bildautor nicht bekannt).
LG nord22
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Ähnlich wie beim 360, wo nur der Schlusszug einer Gruppe das Liniensignal hat - in Klagenfurt: Es folgt ein weiterer Kurs, der vor dem Einfahren in den eingleisigen Bereich abzuwarten ist.
Sowas habe ich mir schon gedacht, aber wie hat das konkret ausgeschaut? Heißt die Tafel, dass das dann der "2. Teil" ist, oder dass noch einer kommt?
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Heißt die Tafel, dass das dann der "2. Teil" ist, oder dass noch einer kommt?
Der erste Wagen trug die Tafel "2. Teil!". Die Tafel kam nicht nur im Allerheiligenverkehr zum Einsatz sondern auch schon in den 1920er-Jahren auf der Linie S zum See wo die offenen Sommerwagen für einen starken Andrang und die Notwendigkeit von Folgewagen sorgten.
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Ah, das Rufzeichen erklärt ein wenig :D
Also gab es maximal zwei Züge in einer Gruppe?
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@T1
Die Antwort erklärt sich ganz einfach aus diesem Bild (https://www.tramwayforum.at/index.php?topic=2363.msg478392#msg478392)
Abgesehen davon müsste, wenn man ohne Zuggruppen jeden Zug mit der Tafel versehen
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TW 7 in der St. Veiter Straße am 26.05.1957 (Foto: Verlag J. O. Slezak, Bildautor nicht bekannt).
LG nord22
TW 7? Ich würde meinen, das ist TW 9.
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TW 7 + BW der Linie A beim Hauptbahnhof (Foto: Mag. Alfred Luft).
LG nord22
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@T1
Die Antwort erklärt sich ganz einfach aus diesem Bild (https://www.tramwayforum.at/index.php?topic=2363.msg478392#msg478392)
Abgesehen davon müsste, wenn man ohne Zuggruppen jeden Zug mit der Tafel versehen
Ja, auf die Idee nach oben zu scrollen bin ich nicht gekommen :-[ Wie das aber meine Frage aus #38 beantwortet das nicht. Und deinen letzten Satz verstehe ich auch nicht.
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War ein bisserl spitzfindig gemeint: Würde man die Tafel "2. Zug !" nicht verwenden, müsste man, wenn keine Zuggruppen fahren, jeden Wagen, bei Zuggruppen den letzten Wagen mit "Kein Zug folgt" kennzeichnen, sonst steht der Gegenzug
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Also gab es maximal zwei Züge in einer Gruppe?
Eigentlich muss man nur einen Zug, hinter dem noch einer folgt, vom letzten (und von einzelnen) unterscheiden können. Also könnte man bei drei Zügen an den ersten und den zweiten Zug jeweils eine Tafel "2. Teil!" hängen, das Wiener Äquivalent war die weiße Scheibe vorne.
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Also gab es maximal zwei Züge in einer Gruppe?
Eigentlich muss man nur einen Zug, hinter dem noch einer folgt, vom letzten (und von einzelnen) unterscheiden können. Also könnte man bei drei Zügen an den ersten und den zweiten Zug jeweils eine Tafel "2. Teil!" hängen, das Wiener Äquivalent war die weiße Scheibe vorne.
Ja eh. Aber meine Frage ist ja genau deswegen die, gab es immer nur maximal zwei Züge (weil etwa die Ausweichen nicht mehr Länge hatten) oder waren es vielleicht doch mehr?
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Ah, das Rufzeichen erklärt ein wenig :D
Also gab es maximal zwei Züge in einer Gruppe?
Klagenfurt hatte 1961, also 1 Jahr vor der Einstellung 69.218 Einwohner. Bei der damals noch geringen Mobilität auch innerhalb der Stadt, der durchschnittliche Arbeitsweg lag bei 15 Minuten waren Zweierzuggruppen mit 4 Fahrzeugen sicher vollkommen ausreichend. Die Linie bediente auch kein Ausflugsgebiet wie der 360er. der an einem Pfingstsonntag zwei oder drei Jahe nach dem Kriegsende den seitdem ungebrochenen Rekord an Fahrgästen für eine eingleisige Strecke erreichte, allerdings mit Dreierzuggruppen und insgesamt 9 Fahrzeugen..
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Winterstimmung mit TW 22 in der Bahnhofstraße 1959 (Foto: TAÖ, DI G. Mayr).
LG nord22
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Die Linie bediente auch kein Ausflugsgebiet wie der 360er.
Auf der Linie zum See gab es starken Bäderverkehr, solange es diese noch gab (bis 1954).
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Winterstimmung mit TW 22 in der Bahnhofstraße 1959 (Foto: TAÖ, DI G. Mayr).
Erinnert mich ganz entfernt an die Wiener Ringstraße.
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Ah, das Rufzeichen erklärt ein wenig :D
Also gab es maximal zwei Züge in einer Gruppe?
Klagenfurt hatte 1961, also 1 Jahr vor der Einstellung 69.218 Einwohner. Bei der damals noch geringen Mobilität auch innerhalb der Stadt, der durchschnittliche Arbeitsweg lag bei 15 Minuten waren Zweierzuggruppen mit 4 Fahrzeugen sicher vollkommen ausreichend. Die Linie bediente auch kein Ausflugsgebiet wie der 360er. der an einem Pfingstsonntag zwei oder drei Jahe nach dem Kriegsende den seitdem ungebrochenen Rekord an Fahrgästen für eine eingleisige Strecke erreichte, allerdings mit Dreierzuggruppen und insgesamt 9 Fahrzeugen..
Sind das jetzt Annahmen (weil die kann ich mir selber auch aus den Fingern saugen) oder eine konkrete, faktische Aussage?
Der Rekord vom 360er steht zwar in irgendwelchen Büchern, ich halte das aber für eine unverifizierte Erzählung.
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Sind das jetzt Annahmen (weil die kann ich mir selber auch aus den Fingern saugen) oder eine konkrete, faktische Aussage?
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass sie für die Wiener Straßenbahn stimmt, vielleicht auch österreichweit für alle Straßenbahnen. Aber vermutlich nicht weltweit und nicht für alle schienengebundenen Verkehrsmittel in Österreich.
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Aber meine Frage ist ja genau deswegen die, gab es immer nur maximal zwei Züge (weil etwa die Ausweichen nicht mehr Länge hatten) oder waren es vielleicht doch mehr?
Es waren nur zwei. An den Ausweichen wäre es nicht gescheitert, auf der Seelinie waren sie über 100 Meter lang und am A war die kürzeste am Heuplatz 82 Meter lang.
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Sind das jetzt Annahmen (weil die kann ich mir selber auch aus den Fingern saugen) oder eine konkrete, faktische Aussage?
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass sie für die Wiener Straßenbahn stimmt, vielleicht auch österreichweit für alle Straßenbahnen. Aber vermutlich nicht weltweit und nicht für alle schienengebundenen Verkehrsmittel in Österreich.
Ich halte entgegen mit der Strecke nach Kaisermühlen die ja bis Mitte der 60er Jahre auch die Schnürstelle zwischen Bellegardeg. und Schödelbergerg. hatte. Da gab es an schönen Badetagen (Bäderverkehr) Strassenbahnstau entlang der gesamten Strecke, es wimmelte von unzähligen Schwarzkapplern, die Fahnen schwingend die Garnituren in Gruppen bis zu 5 Zügen (bei abgeschalteter Signalanlage) durch die Engstelle schleusten, ebenso wie Standschaffner bei den Haltestellen in der Schüttaustr. bis rauf zur Wagramerstr.
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Es dürfte in Klagenfurt auch vereinzelt 4-Wagen-Züge gegeben haben. Jedenfalls findet sich in diesem Video (https://youtu.be/mN_qtq2opDo?si=vkxHuq1Jp0MsIeNC) bei Min 0:58 eine entsprechende Abbildung. Die näheren Umstände dieses Bildes sind mir jedoch nicht bekannt.
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Es dürfte in Klagenfurt auch vereinzelt 4-Wagen-Züge gegeben haben.
Das ist kein Planzug sondern die Überstellung der Bw 57, 60 & 53 von der Remise zum Zukuppeln auf den Bahnhofplatz aufgenommen am 07.07.1955.
Solche Diashows ohne irgendwelche Angaben sind der optimale Nährboden für Spekulationen. :-\
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Danke. Ja, ich finde solche Videos ohne Quellenangaben auch wenig nützlich, wenngleich sie eine Vorstellung der damaligen Situation vermitteln. Schön anzusehen, aber ohne Informationsgehalt.
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Mir fällt kein Fahrgast im Zug auf - wird wahrscheinlich eine Werkstättenfahrt oder ein zubringen von Anhängern sein
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... siehe das vorletzte Posting vor Deinem.
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Nach Stellung der Standwippe am Stromabnehmer wird die Garnitur gerade geschoben.
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Nach einem Bombenangriff verkehrte die Straßenbahnlinie K zum Kreuzbergl am 16.01.1944 zum letzten mal. Als Ersatz wurde am 06.08.1944 die O - Buslinie P St. Peter - Heiligengeistplatz - Kreuzbergl in Betrieb genommen. Abschied von O-Bus und Straßenbahn am 16.04.1963: Der letzte O - Bus zum Kreuzbergl wartet am Heiligengeistplatz auf die Abfahrt (Foto: Archiv TAÖ).
LG nord22
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Winterbetrieb mit TW 2 mit Fahrziel "Hauptbahnhof"; Aufnahmeort nicht bekannt (Foto: Archiv TAÖ).
LG nord22
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Das Gebäude ist offenbar die Landesregierung in der Bahnhofstraße.
lg 200er
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Jetzt wo du es sagst, schaut es irgendwie danach aus bzw. kommt es mir bekannt vor (bin ursprünglich aus Kärnten).
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Wo gibt es einen Netzplan der Straßenbahn Klagenfurt?
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Gute Frage - habe auf die Schnelle nichts gefunden.
Wahrscheinlich in einem der Bücher, die es mittlerweile gibt (Slezak oder Prix).
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Netzpläne: https://www.public-transport.at/netzplaene-klagenfurt.htm
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TW 17 der Linie S bei der Endstation Rizzibrücke (Foto: Harald Herrmann, 07.06.1954). Die Linie S wurde wegen Bau einer Bahnunterführung ab 15.02.1954 zur Rizzibrücke verkürzt und am 30.06.1954 leider auf Busbetrieb umgestellt.
LG nord22
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Netzpläne: https://www.public-transport.at/netzplaene-klagenfurt.htm
Vielen Dank!
Zum besseren Verständnis habe ich den Netzplan mit der größten Ausdehnung (1935) auf einen Stadtplan übertragen
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Link auf google maps (https://www.google.com/maps/d/u/0/edit?mid=1mUpN1kmeDLTqtsOrBUbwpeSDTkAYZOY&usp=sharing)
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Im Internet habe ich verschiedene Bilder gefunden. Viele davon stammen aus dem Technischen Archiv Österreich (https://nostalgiebahn.at/technisches-archiv.html) (TAÖ) der Nostalgiebahnen in Kärnten und wurden auf verschiedene Webseiten kopiert. Leider fehlen meist nähere Angaben zu Autor, Aufnahmezeitpunkt und -ort. Da ich nur bedingte Ortskenntnisse in Klagenfurt habe, können andere bestimmt genauere Angaben machen.
Bild 1 und 2 zeigen die Linie A (Annabichl) in der St. Veiter Straße (https://maps.app.goo.gl/aRXsXsxQaWQdwBus7), wo sih offenbar ein Ausweiche befand.
Bild 3 zeigt ebenfalls die Linie A in Richtung Annabichl an der Kreuzung St.Veiter Ring (https://maps.app.goo.gl/KtgYmXRdfmuf4VDd8)
Bild 4 zeigt einen Zug am Heiligengeistplatz vor dem Stauderhaus (https://maps.app.goo.gl/hyLMX92DuSQFVqxy8). Zwar steht auf dem Zielschild Hauptbahnhof, es siht jedoch so aus als ob der Wagen Richtung See fahren würde. Hier dürfte es ein Gleisdreieck gegeben haben. Die Weiche Rechts geht Richtung Ursulinengasse. In dieser Relation fuhr jedoch keine Linie. Villeicht kennt sich jemand hier besser aus.
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Aber meine Frage ist ja genau deswegen die, gab es immer nur maximal zwei Züge (weil etwa die Ausweichen nicht mehr Länge hatten) oder waren es vielleicht doch mehr?
Es waren nur zwei. An den Ausweichen wäre es nicht gescheitert, auf der Seelinie waren sie über 100 Meter lang und am A war die kürzeste am Heuplatz 82 Meter lang.
Danke!
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TW 7 der Linie A wartet beim Hauptbahnhof 1959 auf die Abfahrt nach Annabichl (Foto: J. Kössner/ TAÖ).
LG nord22
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Bild 4 zeigt einen Zug am Heiligengeistplatz vor dem Stauderhaus (https://maps.app.goo.gl/hyLMX92DuSQFVqxy8). Zwar steht auf dem Zielschild Hauptbahnhof, es siht jedoch so aus als ob der Wagen Richtung See fahren würde. Hier dürfte es ein Gleisdreieck gegeben haben. Die Weiche Rechts geht Richtung Ursulinengasse. In dieser Relation fuhr jedoch keine Linie. Villeicht kennt sich jemand hier besser aus.
Der Zeitraum lässt sich ziemlich eng auf 1952 - 1954 eingegrenzen nachdem ein früherer Zeitpunkt wegen dem Ford Taunus links nicht in Frage kommt und danach die ganzen Gleisanlagen nicht mehr existierten. Die Weiche nach rechts führt in die Schleife.