Tramwayforum
Straßenbahn Wien => Historisches => Bahnhöfe => Thema gestartet von: Operator am 23. September 2013, 11:49:21
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Da es noch kein Tread über diesen Bahnhof gibt, möchte ich gerne damit beginnen.
Das Foto entstand 1955 und zeigt den Bahnhof mit Blickrichtung Rodaun.
Zu sehen die K 2439 und 2497!
Nähere Informationen siehe hier:http://www.strassenbahnjournal.at/wiki/index.php/Bahnhof_Perchtoldsdorf
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Bist du sicher, daß es sich um den 2497 handelt? Der paßt nämlich gar nicht nach PDF.
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Bist du sicher, daß es sich um den 2497 handelt? Der paßt nämlich gar nicht nach PDF.
Nach genauerer Betrachtung sehe ich, das es K 2437 ist.
Am zweiten Bild jetzt gut erkennbar!
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Im Vordergrund des Bildes, aber leider nicht mehr ganz drauf, die berühmte Dreiwegweiche aus der Dampftramwayzeit..
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Die Dreiwegweiche wurde hier im Forum schon unter http://www.tramwayforum.at/index.php?topic=3567.0 (http://www.tramwayforum.at/index.php?topic=3567.0) Rubrik Technik/ Weichen (Doppelweichen) behandelt.
LG nord22
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Im Vordergrund des Bildes, aber leider nicht mehr ganz drauf, die berühmte Dreiwegweiche aus der Dampftramwayzeit..
Bitte sehr, kann ich auch noch bieten, in einer ansprechenden Qualität!
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Ist das nicht die Weiche, die erst nach St. Pölten und dann zur Museumstramway Mariazell kam?
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Ist das nicht die Weiche, die erst nach St. Pölten und dann zur Museumstramway Mariazell kam?
Das kann ich mir nur schwer vorstellen, da diese Dreiwegweiche bereists einige Zeit vor der Schließung des Bahnhofs Perchtoldsdorf 1963, also etwa 1960 oder noch früher, gegen zwei Weichen ausgetauscht wurde. Und damals gab es noch überhaupt kein Museumsbewußtsein!
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Der "Traminator" schreibt in seinem Buch, dass er dort eine Dreiwegweiche abgebaut hat und in St. Pölten wieder aufgebaut hat. Im St. Pöltner Buch ist ein Foto, wo man eine Rillenschienen-Dreiwegweiche im Hintergrund erkennen kann (sollte ein "Museumsgelände" werden). Ob die Weiche nach Mariazell weitergewandert ist, kann sicher noch jemand beantworten.
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Im St. Pöltner Buch ist ein Foto, wo man eine Rillenschienen-Dreiwegweiche im Hintergrund erkennen kann
Auf welcher Seite?
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1. Auflage 1981, Seite 94
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1. Auflage 1981, Seite 94
Danke. Das ist allerdings keine Dreiwegweiche, sondern es handelt sich um zwei knapp hintereinander angeordnete herkömmliche Weichen.
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Naja, das ist aber schon eine asymetrische Dreiwegweiche, als hintereinander würde ich eine Weiche bezeichnen, wenn die Zungen der zweiten Weiche nach dem Herzstück der ersten angeordnet ist.
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Einigen wir uns auf ineinandergelegte Weichen. :) Mit der alten Dreiwegweiche hat das aber überhaupt nichts zu tun.
Vermutlich handelt es sich um diese Weichenkombination, die noch einige Jahre nach Einstellung des 360ers am Gelände des ehemaligen Bahnhofs PDF lag.
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Vermutlich handelt es sich um diese Weichenkombination, die noch einige Jahre nach Einstellung des 360ers am Gelände des ehemaligen Bahnhofs PDF lag.
Richtig, siehe die 2. Auflage des St.Pölten-Buches auf S.125 und 126, dort gibt es ein Foto vom Ausbau dieser Weiche in PDF sowie einige Fotos von der Museumsbaustelle mit der dort eingebauten Weiche. Diese Übersiedlung erfolgte 1972. Ob die Weiche auch die Übersiedlung nach Mariazell mitgemacht hat, das geht leider auch aus der 2. Auflage nicht hervor.
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Hat sich einiges getan seit dem letzen Post hier.
Mittlerweile hat die Gemeinde Perchtoldsdorf das Bahnhofsgrundstück (Am Rain 4) verkauft und es steht für € 615.000 zum Kauf als sog. "Abrissobjekt": https://findheim.at/de/immobilie/am-rain-4-wo-visionen-wachsen-und-wohntraeume-wahr-werden-f62ca21f
Im Ort hat sich eine kleine und eher bedeutungslose Initiative zur Rettung gegründet. Finde es enorm schade, wie die Perchtoldsdorfer Lokalpolitiker diesen Akt polemisch ausschlachten (https://niederoesterreich.neos.eu/gemeinden/perchtoldsdorf/perchtoldsdorf-blog/2025/3/am-rain-4-fakten-statt-polit-show).
Es droht somit der letzte hist. Bestand des Bahnhofes endgültig verloren zu werden! Dass hier kein Denkmalschutz aktiv wird bzw. mit dem Erbe des Ortes so unverantwortungsvoll umgegangen wird ist eine Tragödie.
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Hat sich einiges getan seit dem letzen Post hier.
Mittlerweile hat die Gemeinde Perchtoldsdorf das Bahnhofsgrundstück (Am Rain 4) verkauft und es steht für € 615.000 zum Kauf als sog. "Abrissobjekt": https://findheim.at/de/immobilie/am-rain-4-wo-visionen-wachsen-und-wohntraeume-wahr-werden-f62ca21f
Im Ort hat sich eine kleine und eher bedeutungslose Initiative zur Rettung gegründet. Finde es enorm schade, wie die Perchtoldsdorfer Lokalpolitiker diesen Akt polemisch ausschlachten (https://niederoesterreich.neos.eu/gemeinden/perchtoldsdorf/perchtoldsdorf-blog/2025/3/am-rain-4-fakten-statt-polit-show).
Es droht somit der letzte hist. Bestand des Bahnhofes endgültig verloren zu werden! Dass hier kein Denkmalschutz aktiv wird bzw. mit dem Erbe des Ortes so unverantwortungsvoll umgegangen wird ist eine Tragödie.
Und was ist da dem Gebäude so erhaltenswert, dass man es unter Denkmalschutz stellen soll? Zumindest nach den verlinkten Bilder sehe ich keinen Grund, das Gebäude unbedingt zu erhalten.
Nur weil es einmal ein Bahnhof war, sehe ich keinen Grund dahinter.
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Vor allem ist an diesem Gebäude bis auf die Grundmauern quasi wohl nichts mehr original, auch keine Fassade etc., welche auf die ehemalige Funktion hinweist.
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Grundsätzlich stimmt das ja. Das Gebäude ist heruntergekommen und wäre Abrissfähig. Sehe mir den Bestand regelmäßig beim Vorbeifahren an.
Ist wohl Ansichtssache. Die Substanz zu erhalten und aufzuwerten fände ich erstrebenswerter, wobei viele Objekte/Erinnerungsstücke entlang der Strecke ohnehin ja nicht mehr existieren.
Konsequenz aus dem Verkauf ist jedoch auch, dass ein Käufer das Wiesengrundstück einzäunen wird und die letzten Schienenreste wie Masten problemlos abtragen kann. Daher rührt mein Schutzwunsch gegenüber Grundstück + Gebäude.
Aber ich merke, meine Meinung ist hier wohl fehl. Hoffe, dass die Info über den Verkauf zumindest für einige hier relevant ist.
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Von diesen Bahnhofsgebäuden gibt es sicher noch viele. Die waren meiner Meinung nach Standard, im EG Kassa etc., im Obergeschoß Fahrdienstleiterwohnung, nach der Seite weg Vordach für die Fahrgäste. Das Gebäude ist höchstwahrscheinlich feucht, eine Sanierung nicht sinnvoll, weil die Isolierung gegen die Feuchtigkeit von unten nur mit hohen Mitteln zu erreichen ist. Das ist kein Lercherschas.
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No, vielleicht kauft das Haus ein der Szene Nahestehender ... >:D