Tramwayforum
Öffentlicher Verkehr national und international => Sonstiger öffentlicher Schienenverkehr => Thema gestartet von: sheldor am 09. Februar 2016, 14:26:07
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In der Nähe von Rosenheim sind am Morgen zwei Züge kollidiert. Einer davon ist entgleist. Nach Informationen der Polizei gab es 100 Verletzte und 9 Tote. Sämtliche Einsatzkräfte der Region sind auf dem Weg zum Unfallort. FOCUS Online berichtet live vor Ort. Alle Informationen finden Sie hier in unserem Ticker.
Liveticker: http://www.focus.de/regional/bayern/zugunglueck-im-live-ticker-frontalcrash-bei-bad-aibling-neun-tote-bei-zugkollision-in-oberbayern_id_5271285.html (http://www.focus.de/regional/bayern/zugunglueck-im-live-ticker-frontalcrash-bei-bad-aibling-neun-tote-bei-zugkollision-in-oberbayern_id_5271285.html)
Was bis jetzt bekannt ist: http://www.focus.de/regional/bayern/mindestens-acht-tote-100-verletzte-schweres-zugunglueck-bei-rosenheim-das-ist-bislang-bekannt_id_5270779.html (http://www.focus.de/regional/bayern/mindestens-acht-tote-100-verletzte-schweres-zugunglueck-bei-rosenheim-das-ist-bislang-bekannt_id_5270779.html)
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+++ Den Angehörigen alle Kraft, es zu verarbeiten. Den Verletzen schnelle und vollständige Genesung. Den Rettungskräften meine höchste Hochachtung für das, was sie leisten! +++
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Vier Christophorus-Hubschrauber und Rote-Kreuz-Einheiten aus Tirol sind/waren auch am Einsatzort
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Leider schon 10 Tote
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Wo Menschen arbeiten, passieren Fehler. Das wird man nie abstellen können, selbst wenn es mitunter tragisch endet. Dass bei so einer Kollisionsgeschwindigkeit nicht mehr Todesopfer zu beklagen sind, grenzt ohnehin schon an ein Wunder bzw. ist der ausgeklügelten Bauweise moderner Schienenfahrzeuge zu verdanken.
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Und dass in Bayern sozusagen Ferien war und keine Schulkinder in diesen Zügen waren
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Wo Menschen arbeiten, passieren Fehler. Das wird man nie abstellen können, selbst wenn es mitunter tragisch endet. Dass bei so einer Kollisionsgeschwindigkeit nicht mehr Todesopfer zu beklagen sind, grenzt ohnehin schon an ein Wunder bzw. ist der ausgeklügelten Bauweise moderner Schienenfahrzeuge zu verdanken.
Anderswo gibt es natürlich lustiges Geschwafel und Gejammer, dass es bei "richtigen" Eisenbahnfahrzeugen maximal Leichtverletzte gegeben hätte, teilweise wird sogar mit dem Zustand der 1144 nach dem Zusammenstoß am Semmering argumentiert. Dass Masse und Stabilität nicht der Weisheit letzter Schluss sind hat sich halt noch nicht so richtig herumgesprochen.
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Wo Menschen arbeiten, passieren Fehler. Das wird man nie abstellen können, selbst wenn es mitunter tragisch endet. Dass bei so einer Kollisionsgeschwindigkeit nicht mehr Todesopfer zu beklagen sind, grenzt ohnehin schon an ein Wunder bzw. ist der ausgeklügelten Bauweise moderner Schienenfahrzeuge zu verdanken.
Ausgeklüglte Bauweise würde ich das nicht nennen. Der Aufkletterschutz hat auch hier nicht das bewirkt für das er eigentlich da ist wenn man das Foto (1) sich ansieht.
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Nur ist der Aufkletterschutz an den Wagenfronten auf eine Aufprallgeschwindigkeit von 36km/h ausgelegt und dürfte auch nur in der Geraden die volle Wirkung entfalten. Wie auch damals beim Zusammenstoß der StLB bei Übelbach liegt die Unglücksstelle allerdings in einem Bögen. Noch dazu lag die Geschwindigkeit wohl bei beiden Zusammstößen bei wesentlich mehr als der o.g. Zahl.
Das von Dir gezeigte Schema dürfte hingegen die Verbindung der einzelen Wagenmodule darstellen, die in diesem Fall gehalten haben dürfte.
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Ausgeklüglte Bauweise würde ich das nicht nennen. Der Aufkletterschutz hat auch hier nicht das bewirkt für das er eigentlich da ist wenn man das Foto (1) sich ansieht.
Wie könnte er das auch, bei Geschwindigkeiten weit jenseits der in der DIN EN 15227 "Anforderungen für die
Kollisionssicherheit von Schienenfahrzeugkästen" geforderten 36 km/h für den Frontalzusammenstoß?
Man sollte einfach nur froh sein, dass man nicht zu jenen Menschen gehört, bei denen heute Polizeibeamte an der Tür klingeln und ihre Dienstmütze abnehmen sobald man öffnet.
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Wie könnte er das auch, bei Geschwindigkeiten weit jenseits der in der DIN EN 15227 "Anforderungen für die Kollisionssicherheit von Schienenfahrzeugkästen" geforderten 36 km/h für den Frontalzusammenstoß?
Eben. Man muss bedenken, die Relativgeschwindigkeit zwischen den beiden Zügen heute war dem Vernehmen nach 200 km/h (!). Da hat so ein Aufkletterschutz keine Chance. :'(
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Ausgeklüglte Bauweise würde ich das nicht nennen. Der Aufkletterschutz hat auch hier nicht das bewirkt für das er eigentlich da ist wenn man das Foto (1) sich ansieht.
Und ich habe geglaubt, Du kennst Dich ein bisserl bei de Eisenbahn aus, ich habe mich geirrt. *'kopfschüttel* :down:
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Die Zeitung Die Welt berichtet, dass in den beiden Meridian-Zügen jeweils zwei Triebfahrzeugführer auf den Führerständen waren. ???
http://www.welt.de/vermischtes/article152088542/Das-Raetsel-um-die-Zuege-05-und-06-mit-vier-Lokfuehrern.html
Mod-Edit: Abkürzungen bitte ausschreiben!
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Abgesehen davon, dass die Folgerungen im Artikel totaler Schwachsinn ist, hat die BOB nie gesagt, dass auf beiden Führerständen je zwei Triebfahrzeugführer waren, sondern nur auf einem ein Lehrführer mitfuhr. Kann ja auch durchaus sein, dass ein weiterer Triebfahrzeugführer im Fahrgastraum mitfuhr, z.B. zu seinem Dienst.
zwei Tf
Bitte benutze keine Abkürzungen, die niemand versteht!!!!!11111einself
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Außerdem heißt das Tfzf. 8)
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Ausgeklüglte Bauweise würde ich das nicht nennen. Der Aufkletterschutz hat auch hier nicht das bewirkt für das er eigentlich da ist wenn man das Foto (1) sich ansieht.
Aber aufgekletterte ist er nirgendst oder? Im Gegensatz zu den beiden StLB GTW's in Übelbach sehen die FLIRT vergleichsweise "gut" aus. Somit hat der Aufkletterschutz nicht versagt. Das sich die kinetische Energie nicht in Luft auflöst sollte aber auch klar sein. Von dir hätte ich da schon was fachlicheres erwatet... :-X
Die Zeitung Die Welt berichtet, dass in den beiden Meridian-Zügen jeweils zwei Tf auf den Führerständen waren. ???
http://www.welt.de/vermischtes/article152088542/Das-Raetsel-um-die-Zuege-05-und-06-mit-vier-Lokfuehrern.html
Lehrlokführer
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zwei Tf
Bitte benutze keine Abkürzungen, die niemand versteht!!!!!11111einself
Und Du kannst gleich wieder aufhören andere User lächerlich zu machen, nur weil Du sehr eisenbahnaffin bist und alle Abkürzungen kennst, sondern Dich eher bemühen, die nicht gängigen Abkürzungen (und die gehört nicht dazu) nicht zu verwenden. :down:
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zwei Tf
Bitte benutze keine Abkürzungen, die niemand versteht!!!!!11111einself
Und Du kannst gleich wieder aufhören andere User lächerlich zu machen, nur weil Du sehr eisenbahnaffin bist und alle Abkürzungen kennst, sondern Dich eher bemühen, die nicht gängigen Abkürzungen (und die gehört nicht dazu) nicht zu verwenden. :down:
Wo bitte habe ich nicht gängige Abkürzungen verwendet? ??? Link bitte!
Und Tf ist auf jeden Fall nicht gängig, weil in Österreich heißt das Tfzf.
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Laut letzten Informationen soll der Fahrdienstleiter abgelenkt gewesen sein, weil er mit dem Handy gespielt hat. :ugvm:
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Laut letzten Informationen soll der Fahrdienstleiter abgelenkt gewesen sein, weil er mit dem Handy gespielt hat. :ugvm:
Und dafür wird er jetzt - zu Recht - verknackt!
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Bei der U-Bahn gibts auch immer wieder Fahrer, die man beim Einfahren am Handy herumtippen sieht. Der hat auch keine Chance, rechtzeitig zu reagieren, wenn vom Bahnsteig jemand ins Gleis fällt. Es muss wohl immer zuerst etwas so Schlimmes passieren und dann ist es auch schon zu spät.
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Bei der U-Bahn gibts auch immer wieder Fahrer, die man beim Einfahren am Handy herumtippen sieht. Der hat auch keine Chance, rechtzeitig zu reagieren, wenn vom Bahnsteig jemand ins Gleis fällt. Es muss wohl immer zuerst etwas so Schlimmes passieren und dann ist es auch schon zu spät.
Schlechter Vergleich, denn auch wenn jemand vom Bahnsteig ins Gleis fällt, ist die Möglichkeit, das noch zu derbremsen, nahezu Null. Ich würde es eher beispielsweise mit einem Busfahrer vergleichen, der mit dem Handy spielt und deshalb eine rote Ampel überfährt.
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Der Fahrdienstleiter geriet schon kurz nach dem Zusammenprall ins Visier der Ermittler, blieb aber nach einer ersten Befragung auf freiem Fuß. Doch als im Zuge der Ermittlungen seine Handydaten ausgelesen wurden, kam er in U-Haft. Er soll bis kurz vor dem Crash das Fantasy-Spiel "Dungeon Hunter 5", bei dem man Dämonen tötet, gespielt haben. Laut Staatsanwaltschaft rekrutierte er um 6 Uhr 38 noch einen "Krieger" für das Spiel. Sechs Minuten später setzte er den Notruf ab.
http://derstandard.at/2000047308659/Prozess-um-Zugsunglueck-von-Bad-Aibling-begann-mit-Gestaendnis
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Unerwähnt bleibt leider, dass das GSM-R-Netz ausgerechnet zwischen Rosenheim und Holzkirchen mehrere Funklöcher aufweist (gemäß LA), was möglicherweise dazu führte, dass der abgesetzte Notruf des Fahrdienstleiters keinen der Züge erreichte. Für das Geben von ZS1 (Fahren auf Ersatzsignal) sind bei dem im Einsatz befindlichen Stellwerk in Bad Aibling beide Hände notwendig, so dass spätestens dann der Stellwerkstisch ungeteilte Aufmerksamkeit genoss. Das Absetzen des Notrufs (Nothaltauftrag) funktioniert nicht über das normale GSM-Netz, welches immer wieder als Rückfallebene für GSM-R genannt wird. Unerwähnt bleibt des weiteren, dass es am Wochenende vom 06./07.02. einen ähnlichen Vorfall gegeben haben soll. Zug fährt per ZS1 aus Bad Aibling bis Kurpark und mit dem Zug aus Kolbenmoor ergab sich ein Deadlock der eingleisigen Strecke. Der Zug am Kurpark soll dann zum Bad Aiblinger Bahnhof zurückgefahren worden sein.