Tramwayforum
Allgemeines => Viennensia => Thema gestartet von: 47A am 28. November 2016, 13:48:02
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Ich hab mir erlaubt, hier einen neues Thema zu beginnen.
Vielleicht kann diese Aufnahme wer verorten, so es überhaupt in Wien aufgenommen wurde ?
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Vielleicht könnte man ein ungefähres Aufnahmedatum dazuschreiben (die Personen müßten dem Fotografen ja bekannt sein)..ansonsten mangels Zusammenhang mit der Tramway...?
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Deswegen ja auch unter Viennensia. Da hat nicht alles mit der Tram zu tun.
Zum Bild: Schätze mal irgendeine Eisenbahn. Entweder 11. oder Verbindungsbahn.
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Zum Bild: Schätze mal irgendeine Eisenbahn. Entweder 11. oder Verbindungsbahn.
Früher hats in Kaiserebersdorf hinter dem Münnichplatz so eine Brücke gegeben.
mfG
Luki
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Bitte keine TIFFs! 5 Mega für ein normales Foto, ein JPEG hat einen Bruchteil davon!
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Gemeindebau im Hintergrund schaut aus wie aus den Fünfzigern.
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10./11. Bezirk, Steg Geiereckstraße über die Ostbahngleise (Richtung Bruck/Leitha sowie Stadlau und Abzweigung in die damalige ÖBB-HW Simmering). Im Hintergrund der "Gustav-Fuchs-Hof". Vor den Fenstern des Gemeindebaus wurde in den 70ern die Südosttangente errichtet. Über den Steg war der übliche Fußweg von der Geiselbergstraße zum Böhmischen Prater Laaerberg. Der Steg sollte auch heute noch existieren!
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Existiert noch (https://www.google.at/maps/place/Werkst%C3%A4ttenweg+14,+1110+Wien/@48.1722989,16.3984345,127a,20y,41.68t/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x476da9f1adbbf981:0x126679f1b7888309!8m2!3d48.1722421!4d16.4036199)
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und heute so...
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Sehe ich richtig, dass hier auf der Brücke zusätzliche Mauern vor der Brückenkonstruktion aufgestellt wurden? :bh:
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Das sind Schallschutzwände
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Sehe ich richtig, dass hier auf der Brücke zusätzliche Mauern vor der Brückenkonstruktion aufgestellt wurden? :bh:
Selbstverständlich ist man immer bemüht, die Eleganz vergangener Epochen in spannungsreichen Kontrast zur Gegenwart zu setzen
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Sehe ich richtig, dass hier auf der Brücke zusätzliche Mauern vor der Brückenkonstruktion aufgestellt wurden? :bh:
Selbstverständlich ist man immer bemüht, die Eleganz vergangener Epochen in spannungsreichen Kontrast zur Gegenwart zu setzen
Du bist doch nur wieder bös auf die armen Architekten, die sich größte Mühe geben, ihrer künstlerischen Mission nachzukommen! >:D >:D >:D
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Sehe ich richtig, dass hier auf der Brücke zusätzliche Mauern vor der Brückenkonstruktion aufgestellt wurden? :bh:
Auf der alten Brücke gab es waagrechte Streben. Da diese zum Hinaufklettern benützt werden können, kann es durchaus sein, dass man die Wände angebracht hat, um aktuellen Normen gerecht zu werden. Dass man stattdessen, wie bei einigen Brücken über die Vorortelinie, auch Glas verwenden hätte können und dass die Brücke nicht barrierefrei ist, steht auf einem anderen Blatt.
Selbstverständlich ist man immer bemüht, die Eleganz vergangener Epochen in spannungsreichen Kontrast zur Gegenwart zu setzen
Dieses Geländer lädt eigentlich auch zum hinaufklettern ein. Wurde da noch was davor gesetzt?
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Sehe ich richtig, dass hier auf der Brücke zusätzliche Mauern vor der Brückenkonstruktion aufgestellt wurden? :bh:
Selbstverständlich ist man immer bemüht, die Eleganz vergangener Epochen in spannungsreichen Kontrast zur Gegenwart zu setzen
Auf der gegenüberliegenden Seite ist der Reitschulsteg auch sehr schön geworden (Foto aus 2013). Bestechend vor allem, wie schön zentriert man den wunderbaren Lichtmast platziert hat, großes Lob an die Stadtvermesser!
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Sehe ich richtig, dass hier auf der Brücke zusätzliche Mauern vor der Brückenkonstruktion aufgestellt wurden? :bh:
Selbstverständlich ist man immer bemüht, die Eleganz vergangener Epochen in spannungsreichen Kontrast zur Gegenwart zu setzen
Auf der gegenüberliegenden Seite ist der Reitschulsteg auch sehr schön geworden (Foto aus 2013). Bestechend vor allem, wie schön zentriert man den wunderbaren Lichtmast platziert hat, großes Lob an die Stadtvermesser!
(Dateianhang Link)
Wenn ich das Bild sehe, schießen in mir soviele Fragen hoch die man alle mit nur einem Satz beantworten kann: Weils uns scheiß egal ist.
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Ich wette da hat der Lichtplaner knallhart seine Lichtmastabstände durchgezogen, entweder weil er von den Lampen am Brückengeländer gar nichts wusset (anderer Plan, andere Abteilung) oder sie ihm sch*egal waren.
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Ich wette da hat der Lichtplaner knallhart seine Lichtmastabstände durchgezogen, entweder weil er von den Lampen am Brückengeländer gar nichts wusset (anderer Plan, andere Abteilung) oder sie ihm sch*egal waren.
Ersteres. Vermutlich werden die Lampen am Brückengeländer aus einer anderen Quelle gespeist als die übrige Straßenbeleuchtung und waren daher am Plan nicht eingezeichnet. Und daher wurde die Straßenbeleuchtung im vorgeschriebenen Abstand errichtet.
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Und daher wurde die Straßenbeleuchtung im vorgeschriebenen Abstand errichtet.
Glück gehabt, dass der Standardabstand nicht dazu geführt hat, dass die Lampe genau in der Mitte des Fußweges steht und dort alles blockiert >:D
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Sehe ich richtig, dass hier auf der Brücke zusätzliche Mauern vor der Brückenkonstruktion aufgestellt wurden? :bh:
Das sind Schallschutzwände
Ich tippe auf Oberleitungsschutzwände. Ähnlichen verschärften Schutz habe ich schon anderswo gesehen.
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Sehe ich richtig, dass hier auf der Brücke zusätzliche Mauern vor der Brückenkonstruktion aufgestellt wurden? :bh:
Das sind Schallschutzwände
Ich tippe auf Oberleitungsschutzwände. Ähnlichen verschärften Schutz habe ich schon anderswo gesehen.
Uups - ich habe nur die unteren gesehen und schlampig gelesen.
Das sind Pinkelschutzwände :)
Auf der alten Ameisbrücke gab es kleine Blechschilder, die mit einem kleinen Bildchen vor dem Runterpinkeln warnten, da dürften in frühen Jahren einige Buberln einen Schlag abgekommen haben.
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Pinkeln ist nur eine Art (ich habe auch schon von Schnüren gehört), wie Kinder und Hirnlose auf dem Steg ungesunden Kontakt mit der Oberleitung bekommen können. Man könnte die Schutzwand natürlich auch transparent gestalten, nur wäre das in manchen Gegenden ineffizient.
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Laut Mythbusters ist das ungefährlich, weil der Strahl sich auf die Entfernung schon in einzelne Tropfen aufteilt und daher nicht mehr elektrisch leitet. Außerdem würden da "Dacherln" unten an der Brücke reichen, wie es sie etwa an der Brücke Lidlgasse über die Vorortelinie findet.
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Angeblich gibt es im Elektropathologischen Museum ein durch solch eine Aktion verbranntes Geschlechtsteil! Ziel der Attacke soll die neu elektrifizierte Wiener Stadtbahn gewesen sein.
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Angeblich gibt es im Elektropathologischen Museum ein durch solch eine Aktion verbranntes Geschlechtsteil! Ziel der Attacke soll die neu elektrifizierte Wiener Stadtbahn gewesen sein.
Das kann ich mir nicht so recht vorstellen - bei 600 V (oder wieviel das damals auch immer war - jedenfalls unter 1000 V) hätte der wohl schon wirklich nah an der Leitung sein müssen, weil bei der niedrigen Spannung reicht ja quasi jede noch so kleine Tropfenbildung als Isolation. Bei der "großen" Bahn mit 15-25 kV ist das was anderes.
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Angeblich gibt es im Elektropathologischen Museum ein durch solch eine Aktion verbranntes Geschlechtsteil!
Vor Jahrzehnten habe auch ich davon gehört.
Ziel der Attacke soll die neu elektrifizierte Wiener Stadtbahn gewesen sein.
Da gebe ich 4463 recht. Stadtbahn nein, 15 kV ja.
Laut Mythbusters ist das ungefährlich, weil der Strahl sich auf die Entfernung schon in einzelne Tropfen aufteilt und daher nicht mehr elektrisch leitet.
Soviel ich gehört habe, kann die Feuerwehr bedenkenlos mit Wasser auf gewisse Hochspannungsleitungen "blasen". Aber das ist natürlich nicht zu vergleichen. Da ist viel mehr Luft drin.
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Die Stadtbahn war von Anfang an mit 750 V DC elektrifiziert, dem internationalen Quasi-Standard für innerstädtische Schnellverkehrsmittel (U-Bahnen und ähnliche).
Edit: rein theoretisch könnte die Siemens-Versuchsstrecke mit Mittelstromschiene Heiligenstadt - Michelbeuern gemeint sein. Da ist man zumindest näher an der Schiene. Aber die Spannung wird auch nicht höher gewesen sein. Leider steht im Slezak-Buch dazu nichts.
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Angeblich gibt es im Elektropathologischen Museum ein durch solch eine Aktion verbranntes Geschlechtsteil! Ziel der Attacke soll die neu elektrifizierte Wiener Stadtbahn gewesen sein.
Das gibt es tatsächlich, wird aber nur in Ausnahmefällen (bzw. auf Anfrage) gezeigt. Als wir vor vielen Jahren im Rahmen des Unterrichts eine spezielle Führung hatten, wurde es uns gezeigt, dann aber wieder in ein Kammerl geräumt. Ein "normaler" Besucher bekommt es nicht zu sehen. Ist aber auch nicht nötig, es gibt einige andere sehr "schöne" Exponate dort!
Und Stadtbahn stimmt natürlich nicht, dafür ist die Spannung viel zu gering, aber bei 15 kV ist da schon Einiges drin, was deinen kleinen Freund nicht sehr freuen wird. ;)
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Leider gibt es das elektropathologische Museum ja nicht mehr - die meisten Präparate wurden in das pathologische Bundesmuseum im Narrenturm überführt. War vielleicht jemand schon dort und kann Auskunft über Umfang und Präsentation der Sammlung geben? - Im Idealfalle jemand, der noch die "alte" Sammlung in der Gomperzgasse kennt und somit einen direkten Vergleich anstellen kann? Und noch idealer: Jemand, der alle drei Standorte (Selzergasse, Gomperzgasse, Narrenturm) kennt? Vielen herzlichen Dank,
Peter