Tramwayforum
Gesamter öffentlicher Verkehr in Wien => Sonstiges => Thema gestartet von: Alex am 23. Juli 2019, 11:43:59
-
Bin gerade auf folgendes gestoßen:
https://tracker.geops.ch/?z=14&s=1&x=1826340.9484&y=6139348.6268&l=transport (https://tracker.geops.ch/?z=14&s=1&x=1826340.9484&y=6139348.6268&l=transport)
Leider für Wien nur mit Planzeiten und nicht mit Echtzeitinformationen.
Auch sind die ÖBB anscheinend (noch) nicht darin enthalten.
Die Idee gefällt mir aber sehr gut.
-
Mittlerweile wurde diese Web-Anwendung weiterentwickelt und läuft nun hier: https://travic.app/?z=15&x=1822538.3&y=6141567.9&l=osm_standard&ol=
-
Eh lieb, aber das ist Boss-Level: Echtzeit inclusive Wagentype und -Nummer, dazu auch noch der Bestand an Leihfahrrädern
https://futar.bkk.hu/?map=15/47.49594/19.05623&layers=SVB
-
Wow!
-
Mittlerweile wurde diese Web-Anwendung weiterentwickelt und läuft nun hier: https://travic.app/?z=15&x=1822538.3&y=6141567.9&l=osm_standard&ol=
Irgendwas dürfte mit der Datenbasis nicht stimmen – jedes Wiener-Linien-Fahrzeug wird doppelt angezeigt, teilweise in unterschiedlichen Farben und mit leicht abweichendem Fahrweg. ???
-
Mittlerweile wurde diese Web-Anwendung weiterentwickelt und läuft nun hier: https://travic.app/?z=15&x=1822538.3&y=6141567.9&l=osm_standard&ol=
Irgendwas dürfte mit der Datenbasis nicht stimmen – jedes Wiener-Linien-Fahrzeug wird doppelt angezeigt, teilweise in unterschiedlichen Farben und mit leicht abweichendem Fahrweg. ???
Ist mir auch aufgefallen. Wenn man die Fahrzeuge anklickt gibts dann 2 verschiedene Quellen. Einmal ohne Link, wo Wiener Linien steht. Das andere Mal ist irgendeine Sammelstelle in Deutschland, die alle Daten irgendwie zusammenträgt. Hat mich auch gestern gewundert, aber irgendwann konnte ich zwei Fahrten miteinander vergleichen.
-
Über den Link von Travic bin ich auf ein Projekt der Universität Freiburg gestoßen: LOOM (https://github.com/ad-freiburg/loom). Es handelt sich dabei um eine Software-Suite, mit der man auf Basis von GTFS-Daten Netzpläne erzeugen kann, geographisch und schematisch (dabei octilinear oder orthoradial).
Anbei mal das Wiener U-Bahn- bzw. Straßenbahnnetz, berechnet mit diesem Programm, in einem ZIP-File, weil SVG nicht als Anhang akzeptiert wird. Bitte nicht wundern, es gibt da noch ein paar Bugs, u.a. werden die Haltestellennamen nicht komplett ausgegeben, das hat mit den im SVG-Format definierten Boxen um den Haltestellennamen zu tun.
-
Über den Link von Travic bin ich auf ein Projekt der Universität Freiburg gestoßen: LOOM (https://github.com/ad-freiburg/loom). Es handelt sich dabei um eine Software-Suite, mit der man auf Basis von GTFS-Daten Netzpläne erzeugen kann, geographisch und schematisch (dabei octilinear oder orthoradial).
Anbei mal das Wiener U-Bahn- bzw. Straßenbahnnetz, berechnet mit diesem Programm, in einem ZIP-File, weil SVG nicht als Anhang akzeptiert wird. Bitte nicht wundern, es gibt da noch ein paar Bugs, u.a. werden die Haltestellennamen nicht komplett ausgegeben, das hat mit den im SVG-Format definierten Boxen um den Haltestellennamen zu tun.
Und bevor jetzt jemand aufschreit, dass die Linienführungen icht stimmen. Das liegt daran, weil dieses System ALLE Fahrwege erstellt. Also inklusive Einschub und Schlussfahrten.
-
Über den Link von Travic bin ich auf ein Projekt der Universität Freiburg gestoßen: LOOM (https://github.com/ad-freiburg/loom). Es handelt sich dabei um eine Software-Suite, mit der man auf Basis von GTFS-Daten Netzpläne erzeugen kann, geographisch und schematisch (dabei octilinear oder orthoradial).
Anbei mal das Wiener U-Bahn- bzw. Straßenbahnnetz, berechnet mit diesem Programm, in einem ZIP-File, weil SVG nicht als Anhang akzeptiert wird. Bitte nicht wundern, es gibt da noch ein paar Bugs, u.a. werden die Haltestellennamen nicht komplett ausgegeben, das hat mit den im SVG-Format definierten Boxen um den Haltestellennamen zu tun.
Und bevor jetzt jemand aufschreit, dass die Linienführungen icht stimmen. Das liegt daran, weil dieses System ALLE Fahrwege erstellt. Also inklusive Einschub und Schlussfahrten.
Keine Sorge, DAS wollte ich nicht machen bzw. aussagen. Ich wollte anmerken, dass dieses Netz, bis auf ein paar Kleinigkeiten, harmonischer aussieht, als jenes Netz am Gesamtlinienplan. Liegt vielleicht daran, dass hier nur Winkel von 0°, 45° und 90° gibt und sich das „einfacher“ ansehen lässt, als das schiefe Konstrukt aus Wien. Das alle Fahrwege dargestellt werden, hat mich weniger gestört. Mich würde ja interessieren, was passiert, wenn man das Programm mit ganz Wien füttert. >:D
-
Eh lieb, aber das ist Boss-Level: Echtzeit inclusive Wagentype und -Nummer, dazu auch noch der Bestand an Leihfahrrädern
https://futar.bkk.hu/?map=15/47.49594/19.05623&layers=SVB (https://futar.bkk.hu/?map=15/47.49594/19.05623&layers=SVB)
Pffh, Wagentype und Wagennummer - fällt das bei den Wiener Linien nicht unter Betriebsgeheimnis? >:D
-
Pffh, Wagentype und Wagennummer - fällt das bei den Wiener Linien nicht unter Betriebsgeheimnis? >:D
Generell in Österreich
-
Mich würde ja interessieren, was passiert, wenn man das Programm mit ganz Wien füttert. >:D
Ist kein Problem, siehe anbei - einmal geographisch und einmal octilinear. Ich habe allerdings die Haltestellennamen nicht mit ausgeben lassen und man kann noch einige Einstellungen zur Optimierung des octilinearen Graphen ändern, ich habe aber nur den Standard genutzt.
Und man muss dazu sagen, dass die Art und Weise, wie die Fahrplandaten ins GTFS-Format exportiert werden, eindeutig zu den Stärken im Wachstum gehört. Also, hoffe ich jedenfalls.
-
Mich würde ja interessieren, was passiert, wenn man das Programm mit ganz Wien füttert. >:D
Ist kein Problem, siehe anbei - einmal geographisch und einmal octilinear. Ich habe allerdings die Haltestellennamen nicht mit ausgeben lassen und man kann noch einige Einstellungen zur Optimierung des octilinearen Graphen ändern, ich habe aber nur den Standard genutzt.
Und man muss dazu sagen, dass die Art und Weise, wie die Fahrplandaten ins GTFS-Format exportiert werden, eindeutig zu den Stärken im Wachstum gehört. Also, hoffe ich jedenfalls.
Sei bedankt. Der geographische ist ja genial geworden. Wenn man bedenkt, dass da nur GTFS dahintersteckt, kann man trotzdem schön die Form Wiens erkennen. Da wo mehrere Linien fahren wirds dann abenteuerlich, aber hut ab von dem, der das Skript geschrieben hat, dass sowas dabei herauskam. Was aber leider eher "bescheiden" (meiner Meinung nach) geworden ist, ist dann der octilineare. Hier leidet dann schon ein wenig die Qualität. So kreuzen sich 41A und 35A. Oder der 37 fährt eine ziemlich interessante Strecke zur Hohen Warte. Trotzdem, ich will auf keinen Fall das Können des Programms schhmälern, es kann was. Und auch nochmal ein Dank an dich, Tatra83, für die Umwandlung der Daten.
-
Ja, die geographische Version ist wirklich beeindruckend. Wenn dann noch durch ein paar klare Regeln Fehler vermieden und diverse optische Anpassungen ergänzt werden können, könnte man sich den Klaus Kern sparen. :up:
-
Ja, die geographische Version ist wirklich beeindruckend. Wenn dann noch durch ein paar klare Regeln Fehler vermieden und diverse optische Anpassungen ergänzt werden können, könnte man sich den Klaus Kern sparen. :up:
Den Herrn Gesamtnetzplan? >:D
-
Ja, die geographische Version ist wirklich beeindruckend. Wenn dann noch durch ein paar klare Regeln Fehler vermieden und diverse optische Anpassungen ergänzt werden können, könnte man sich den Klaus Kern sparen. :up:
Den Herrn Gesamtnetzplan? >:D
Vielleicht hat ja einmal jemand Lust, per IFG-Anfrage nachzufragen, was der gekostet hat.
-
LOOM bedient sich für die Optimierung sogenannten Solvern für Integer Linear Programming (also Bibliotheken, die mathematische Optimierungsberechnungen lösen). Das ist schon verrücktes Zeug, wenn man da mal durch die wissenschaftlichen Arbeiten blättert. Ich habe nun den geographischen und geo-octilinearen Gesamtplan mit Haltestellen und Linienbezeichnern neu gerechnet. Geo-octilinear bedeutet dabei, dass die Geographie des Netzes im wesentlichen erhalten bleibt. Und wie oben schon erwähnt, leider funktioniert das Anzeigen der Haltestellennamen nicht immer perfekt, deren umgebende Box ist im SVG manchmal zu klein.
-
LOOM bedient sich für die Optimierung sogenannten Solvern für Integer Linear Programming (also Bibliotheken, die mathematische Optimierungsberechnungen lösen). Das ist schon verrücktes Zeug, wenn man da mal durch die wissenschaftlichen Arbeiten blättert. Ich habe nun den geographischen und geo-octilinearen Gesamtplan mit Haltestellen und Linienbezeichnern neu gerechnet. Geo-octilinear bedeutet dabei, dass die Geographie des Netzes im wesentlichen erhalten bleibt. Und wie oben schon erwähnt, leider funktioniert das Anzeigen der Haltestellennamen nicht immer perfekt, deren umgebende Box ist im SVG manchmal zu klein.
Also ich versteh da kein Wort, was aber nicht an Deiner Schreibweise liegt, sondern an den Ausdrücken. ;)
-
Als kleine Fingerübung mit Javascript und LOOM ist ein webbasierter geographischer Netzplan von Wien entstanden: http://www.netzplanwien.at/geoplan/index.html
Als Datengrundlage habe ich (wie für die SVG oben) die GTFS-Daten der Wiener Linien genutzt, daher sind nur U-Bahn, Straßenbahn und Bus dargestellt. Etwas wild wird es teilweise, wenn man stärker die Karte heranzoomt. Das mag einerseits an den genutzten Daten liegen, andererseits daran, dass ich mit LOOM noch am Anfang stehe.
-
Als kleine Fingerübung mit Javascript und LOOM ist ein webbasierter geographischer Netzplan von Wien entstanden: http://www.netzplanwien.at/geoplan/index.html
Als Datengrundlage habe ich (wie für die SVG oben) die GTFS-Daten der Wiener Linien genutzt, daher sind nur U-Bahn, Straßenbahn und Bus dargestellt. Etwas wild wird es teilweise, wenn man stärker die Karte heranzoomt. Das mag einerseits an den genutzten Daten liegen, andererseits daran, dass ich mit LOOM noch am Anfang stehe.
Wow, sehr cool :)
-
Als kleine Fingerübung mit Javascript und LOOM ist ein webbasierter geographischer Netzplan von Wien entstanden: http://www.netzplanwien.at/geoplan/index.html
Als Datengrundlage habe ich (wie für die SVG oben) die GTFS-Daten der Wiener Linien genutzt, daher sind nur U-Bahn, Straßenbahn und Bus dargestellt. Etwas wild wird es teilweise, wenn man stärker die Karte heranzoomt. Das mag einerseits an den genutzten Daten liegen, andererseits daran, dass ich mit LOOM noch am Anfang stehe.
Schlauch nicht encht! Chapeau!
Ich vermute, dass man zwecks Aktualisierung die GTFS-Daten nur noch importieren muss, oder werden die gar durch die Website abgerufen (z.B. clientseitig per Javascript)?
-
Ich vermute, dass man zwecks Aktualisierung die GTFS-Daten nur noch importieren muss, oder werden die gar durch die Website abgerufen (z.B. clientseitig per Javascript)?
Für die Aktualisierung muss ein aktualisierter Google Transit Feed auf einem Linux-Rechner von LOOM verarbeitet werden und auf den Webserver gestellt werden. Das funktioniert aber nur serverseitig, dauert dort nur etwa 30 Minuten.
Im Beispiel oben habe ich noch eine geo-octilinearen Netzplan integriert. Geo-octilinear bedeutet dabei, dass der Graph auf wenige Winkel reduziert werden soll, sich aber dennoch an den Örtlichkeiten der Haltestellen orientiert. Die komplette Schematisierung würde dabei keine Rücksicht mehr drauf nehmen, diesen Layer baue ich bei Gelegenheit noch ein.
-
Ich habe übers Wochenende ein wenig mit der Erzeugung von SVG-Vektordaten und deren Einbindung in den Web-Netzplan experimentiert: http://www.netzplanwien.at/geoplan/index.html
Wenn man jetzt auf den Layer Geographischer Netzplan (SVG) klickt, werden beim Reinzoomen auch Linienbezeichner und Haltestellennamen angezeigt, aber das ist alles recht langsam und auch eher experimentell zu betrachten...