Tramwayforum

Straßenbahn Wien => Zukunftsperspektiven => Thema gestartet von: 25er am 12. April 2014, 18:04:11

Titel: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 25er am 12. April 2014, 18:04:11
Ich habe einmal meiner verkehrsplanerischen Kreativität freien Lauf gelassen, rausgekommen ist dabei folgendes. Wichtig ist aber, dass ich mir keine Gedanken gemacht habe, ob die Straßen für eine Bim geeignet sind, ist ja auch egal, immerhin wird soetwas eh nie kommen.  :-[


Ich würde gerne eure Meinung dazu sehen, oder auch eure Ideen.  :)
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: W_E_St am 12. April 2014, 18:20:38
Wenn wir schon beim Phantasieren sind würde ich den 22er gleich am Schüttauplatz beginnen lassen, weiter über Schüttaustraße und Wagramer Straße und dann weiter wie von dir genannt.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Hauptbahnhof am 12. April 2014, 19:14:50
Mir würde ja eine Bim U2 Stadlau od. Donaustadtbrücke - U1 Kaisermühlen - U6 Neue Donau gefallen  ;D
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Klingelfee am 12. April 2014, 19:22:53
Mir würde ja eine Bim U2 Stadlau od. Donaustadtbrücke - U1 Kaisermühlen - U6 Neue Donau gefallen  ;D
Als Querverbindung sicher nicht schlecht. Ich bezweifle nur, ob da genügend Fahrgäste dieses Angebot nutzen, so das da ein Straßenbahnbetrieb sinnvoll ist.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 13er am 12. April 2014, 22:11:46
Transdanubien ist leider ein Beispiel, wo man nie an effiziente Verkehrsverbindungen gedacht hat und bei der Besiedlung das Gebiet mehr oder weniger sich selbst überlassen hat. Das betrifft ja auch den Straßenverkehr; z.B. auf der Hirschstettner Straße möchte ich nicht mit dem Auto fahren müssen. Es hat schon gereicht, dass ich da hie und da mit dem 23A die 26er-Baustelle fotografieren gefahren bin. Quasi ständiger Stau.

Dementsprechend sind alle deine Projekte sehr zu begrüßen. Nur die Linie nach Kaisermühlen wird's nicht spielen, weil man die nirgends an das restliche Netz sinnvoll anschließen kann (die Wagramer Straße ist als Durchzugsstraße vorgesehen, da kommen nie mehr Gleise drauf), und ich auch nicht denke, dass dort der Bedarf wirklich gegeben ist.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: darkweasel am 13. April 2014, 02:23:28
Ich muss hier advocatus diaboli spielen und vorschlagen, das ein bisschen zu reduzieren: Meines Erachtens ist in der Erzherzog-Karl-Straße zwischen Konstanziagasse und Siegesplatz nicht wirklich der Bedarf für eine Straßenbahn ein paar hundert Meter von der Langobardenstraße entfernt gegeben. Die Linie, die man da durchführen will, kann ohne größeren Schaden auch über die Langobardenstraße fahren, auf dem Abschnitt reicht ein Bus vollkommen aus. Ich würde den Bus vom Siegesplatz über die Erzherzog-Karl-Straße und Wagramer Straße führen und die Straßenbahn dafür in die Donaustadtstraße verlegen, wo sie schneller vorankommt, ähnlich viele Menschen anbindet und auch zum Bezirksamt fährt.

Man könnte auch überlegen, gleich die von Norden durch die Seestadt kommende Linie nach Essling und Groß-Enzersdorf weiterzuführen, zusätzlich zu oder statt einer Linie über den Siegesplatz. Für Leute, die zur U2 wollen, wäre es wohl ungefähr wurscht (jedenfalls sobald jeder Zug in die Seestadt fährt), den Fahrzeitunterschied zur U1 müsste man sich anschauen - man müsste sich auch anschauen, wie sehr das Donauzentrum noch ein relevantes Ziel für Esslinger und Groß-Enzersdorfer ist, sobald es in der Seestadt eine Einkaufsstraße gibt.

An der südlichen Donaustadtstraße - ist dort wirklich irgendwas außer der HTL? Für eine Schule, die ungefähr dreimal am Tag eine nennenswerte Anzahl an Fahrgästen bringt, würde ich keine Straßenbahn bauen. Wenn man was dorthin bauen will, kann man ja einen Cable-Liner über die Ostbahn (von der Schule zur U2-Station Stadlau) bauen ... ;D (aber ehrlich, das wäre gar kein unvernünftiges Einsatzgebiet für etwas in die Richtung!)

Ein paar Details: die Linie durch den Asperner Ortskern würde ich auf dem bestehenden Weg durch den Astrid-Lindgren-Park führen, nicht im Süden daran vorbei, das stört insgesamt den Park weniger und ist schneller. In der Gegend Am Heidjöchl würde ich nicht über die Berresgasse fahren, sondern bei der Station Am Heidjöchl geradeaus querfeldein, entweder mit Umweg durch die Siedlung um die Pfalzgasse oder direkt zur U2 - dann würde ich auch gleich den 26er dorthin weiterführen und die Strecke durch die Hausfeldstraße nur noch als Betriebsstrecke behalten, dort ist ja nicht mehr wirklich etwas Wichtiges, wenn die Bahnstation dort wegkommt. Wieso man irgendeine Linie durch die Tokiostraße führen will, sobald es eine schnellere Strecke quer durchs Donaufeld gibt, ist mir nicht ganz klar.

Den 30er würde ich zumindest am Nachmittag behalten, wegen der verschiedenen Einstiegsstellen in Floridsdorf S U.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: invisible am 13. April 2014, 11:16:15
Linie 27:
Strebersdorf - Aspern Nord (- Seestadtring)

In einem Foto von 13er ist der 27er ja schon so geplant, meine Erweiterungen wären, ihn nicht an der Ödenburger Straße verenden zu lassen, sondern gleich durchs Feld bis nach Strebersdorf zu führen. Auch wäre eine Möglichkeit, ihn nach Aspern Nord noch um den "Seestadtring" fahren zu lassen.[/li][/list]

Ich würd da gleich quer durch die Seestadt fahren, an der U2-Endstation vorbei weiter Richtung Eßling - Großenzersdorf. Das wäre IMHO eine interessante Ergänzung zur Linie 17.


Was ich auch noch machen würde: 25er bis zur Hanreitergasse verlängern (oder gleich bis Stammerdorf), vor allem in Hinblick auf das Krankenhaus Nord.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 25er am 13. April 2014, 11:57:19
So, nun basierend auf euren Ideen der neue Träumer-Plan.


An der südlichen Donaustadtstraße - ist dort wirklich irgendwas außer der HTL? Für eine Schule, die ungefähr dreimal am Tag eine nennenswerte Anzahl an Fahrgästen bringt, würde ich keine Straßenbahn bauen. Wenn man was dorthin bauen will, kann man ja einen Cable-Liner über die Ostbahn (von der Schule zur U2-Station Stadlau) bauen ... ;D (aber ehrlich, das wäre gar kein unvernünftiges Einsatzgebiet für etwas in die Richtung!)

Diverse Kleingartensiedlungen!  >:D Aber so ein Cable-Liner wäre noch sinnloser, da reicht auf der Relation zu Fuß gehen oder der 94A.  ;)
Wer weiß, vielleicht klotzt ja mal irgendein Milliadär sein privates G3 gegenüber von der HTL hin (aktuell ist dort ja nur eine Grube).  :))
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Linie 41 am 13. April 2014, 13:03:57
Drei Straßenbahnlinien und eine U-Bahnlinie in der Seestadt findet ihr nicht ein bisserl weit übertrieben, detto zwei Linien Richtung östliche Stadtgrenze? ::) ::) ::)
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: invisible am 13. April 2014, 13:15:45
So, nun basierend auf euren Ideen der neue Träumer-Plan.

Eventuell könnte man den 27er noch auf direktem Weg durch die Erzherzog-Karl-Straße führen und damit den 26A vollständig ersetzen.

Aber ja, so könnte das ein brauchbares, vermaschtes Netz werden...
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Linie 41 am 13. April 2014, 19:17:38
Wenn die Schwarzen an politischen Einfluss in der Umgebung Wiens an Bedeutung verlieren, und NÖ generell politisch keine politische Stimmenmehrheit der ÖVP zusammenbringt, erst dann sind straßenbahnspezifische Möglichkeiten nach Niederösterreich möglich.
Das mit dem Zufrieren der Hölle hatten wir unlängst schon einmal. >:D
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Schienenfreak am 13. April 2014, 19:57:05
Drei Straßenbahnlinien und eine U-Bahnlinie in der Seestadt findet ihr nicht ein bisserl weit übertrieben, detto zwei Linien Richtung östliche Stadtgrenze? ::) ::) ::)
Jetzt noch, aber es werden mal 20.000 Menschen in der Seestadt leben!
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Linie 41 am 13. April 2014, 20:17:25
Jetzt noch, aber es werden mal 20.000 Menschen in der Seestadt leben!
Und? In Hernals leben 50000 (die leben dort auch tatsächlich und schlafen nicht nur dort).
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Schienenfreak am 13. April 2014, 20:36:40
Jetzt noch, aber es werden mal 20.000 Menschen in der Seestadt leben!
Und? In Hernals leben 50000 (die leben dort auch tatsächlich und schlafen nicht nur dort).
Deshalb ist auch eine U-Bahn dorthin in Planung. ;)

Wenn die Seestadt komplett fertig ist, würde dies eine solche Verkehrsanbindung sicher rechtfertigen. ;) Und dann wirds auch genug Infrastruktur geben, dass die Bewohner dort nicht "nur dort schlafen".
Ich finds so absurd, dass über die Seestadt "geschimpft" wird, wie sehr sie im "Nichts" sei und jetzt noch keine Verkehrsanbindung benötgt. Sie ist eben IN BAU und wird ein großer Stadtteil werden, der eine solche Anbindung braucht! Man muss eben nach vorne schauen und nicht sich darauf versteifen, das JETZT nur Baustelle dort ist. ::)
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 13er am 13. April 2014, 20:41:03
Nichts für ungut, aber so gehirngewaschen würd ich auch gern sein, dann hätte ich weniger Sorgen :)
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Schienenfreak am 13. April 2014, 20:47:19
Nichts für ungut, aber so gehirngewaschen würd ich auch gern sein, dann hätte ich weniger Sorgen :)
No comment! >:(
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: darkweasel am 13. April 2014, 20:52:48
Diverse Kleingartensiedlungen!  >:D Aber so ein Cable-Liner wäre noch sinnloser, da reicht auf der Relation zu Fuß gehen oder der 94A.  ;)
Wer weiß, vielleicht klotzt ja mal irgendein Milliadär sein privates G3 gegenüber von der HTL hin (aktuell ist dort ja nur eine Grube).  :))
Irgendeine Möglichkeit, direkt vom Stationsgebäude zur Deinleingasse zu kommen, wäre meines Erachtens angesichts der HTL sinnvoll. Das kann auch einfach eine Fußgängerbrücke sein. Der derzeitige Fußweg ist etwas lang und der 94A kommt halt nur hin und wieder daher und ich war zwar nie in der HTL dort, kann mir aber vorstellen, wie der zu Schulbeginn und Schulschluss gefüllt sein muss.

Drei Straßenbahnlinien und eine U-Bahnlinie in der Seestadt findet ihr nicht ein bisserl weit übertrieben, detto zwei Linien Richtung östliche Stadtgrenze? ::) ::) ::)
Ich sagte bereits oben, dass ich mir nicht sicher bin, ob die Esslinger und Groß-Enzersdorfer eine Straßenbahnverbindung nach Kagran U brauchen - wenn man sie dazu bringt, über die Seestadt zu fahren, kann man diese sicher mehr zu einem lokalen Zentrum machen (was ja politisch prinzipiell gewollt ist und auch sinnvoller ist, als wenn die Geschäfte dort höchstens von den dort ansässigen Leuten genutzt werden), als wenn das Donauzentrum weiterhin die nächste vernünftige Einkaufsmöglichkeit ist. An der Groß-Enzersdorfer Straße ist ja nicht wirklich etwas, das eine Straßenbahn rechtfertigen würde.

Ad "zwei Linien" sagt ja niemand, in welchem Intervall die fahren - Linien zu zählen, finde ich nicht wahnsinnig sinnvoll.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Schienenfreak am 13. April 2014, 20:57:14
Ich kann mir, zur Zeit, nicht vorstellen, dass die Seestadt einmal so aussehen wird, wie annähernd geplant. Kann auch sein, dass es eine unvollendete wird, wenn zwischenzeitlich die Baufirmen in Konkurs wiedermal gehen.
Ich schon. Diesbezüglich bin ich jedenfalls zuversichtlich. :)
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Linie 41 am 13. April 2014, 21:42:24
Nichts für ungut, aber so gehirngewaschen würd ich auch gern sein, dann hätte ich weniger Sorgen :)
Ich glaube da hapert's eher beim Ausgangsmaterial als beim Waschgang...

Ad "zwei Linien" sagt ja niemand, in welchem Intervall die fahren - Linien zu zählen, finde ich nicht wahnsinnig sinnvoll.
Wenn das Intervall dann bei 10 Minuten liegt, reicht ein Bus auch. ;)
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: haidi am 13. April 2014, 22:26:58
Eines ist sicher. Du kannst kein funktionierendes Viertel aus dem Boden stampfen - funktionierend im Sinne von Wohnungen, Geschäfte, Gewerbe, Büros etc. So etwas muss mit dem Bedarf wachsen.
Dann hat du in Neubaugebieten noch das Problem, dass die Mieten und Betriebskosten für Geschäftsräume, Gewerberäume etc. meist sehr hoch sind, was erst verdient werden muss.
Die Bewohner werden dort bestenfalls ihre täglichen Lebensmitteleinkäufe dort erledigen (falls es dort einen Hofer und einen Merkur geben wird), für den Rest werden sie "nach außerhalb" fahren - und mit was? Da kannst ihnen noch so viele Ubahnen und Straßenbahnen hinstellen, sie werden mit dem Auto fahren.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: hema am 13. April 2014, 22:27:19
Ich kann mir, zur Zeit, nicht vorstellen, dass die Seestadt einmal so aussehen wird, wie annähernd geplant.
Sie wird genau so eine Stadtrandsiedlung wie etwa die größenordnungsmäßig vergleichbaren "Städte" Großfeldsiedlung oder der PAHO.  ;)
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Linie 41 am 13. April 2014, 22:32:16
Sie wird genau so eine Stadtrandsiedlung wie etwa die größenordnungsmäßig vergleichbaren "Städte" Großfeldsiedlung oder der PAHO.  ;)
Die auch mit einer U-Bahn und lange sogar völlig ausreichend mit einer Straßenbahn versorgt sind/waren. Das ganze Tamtam um die Seestadt ist nichts anderes als rote Propaganda.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Schienenfreak am 14. April 2014, 12:49:11
Die Bewohner werden dort bestenfalls ihre täglichen Lebensmitteleinkäufe dort erledigen (falls es dort einen Hofer und einen Merkur geben wird), für den Rest werden sie "nach außerhalb" fahren - und mit was? Da kannst ihnen noch so viele Ubahnen und Straßenbahnen hinstellen, sie werden mit dem Auto fahren.
Bei den derzeitigen (Erhaltungs-) Kosten eines Autos glaube ich aber, dass bei guter Verbindung sich viele überlegen werden, auf Öffis umzusteigen...
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: haidi am 14. April 2014, 13:07:45
Die Bewohner werden dort bestenfalls ihre täglichen Lebensmitteleinkäufe dort erledigen (falls es dort einen Hofer und einen Merkur geben wird), für den Rest werden sie "nach außerhalb" fahren - und mit was? Da kannst ihnen noch so viele Ubahnen und Straßenbahnen hinstellen, sie werden mit dem Auto fahren.
Bei den derzeitigen (Erhaltungs-) Kosten eines Autos glaube ich aber, dass bei guter Verbindung sich viele überlegen werden, auf Öffis umzusteigen...
So lange die Bank genug Geld hat, kann man sich ein Auto leisten :)
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: felix1210 am 14. April 2014, 13:19:05
Zumindest ein Auto pro Haushalt 'muss' man sich leisten wenn man halbwegs komfortabel leben möchte. Man kann natürlich seinen Wocheneinkauf mit drei Leuten in der Bim heimführen, ich möchte mein Wochenende aber nicht so verbringen.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: invisible am 14. April 2014, 13:58:23
Drei Straßenbahnlinien und eine U-Bahnlinie in der Seestadt findet ihr nicht ein bisserl weit übertrieben, detto zwei Linien Richtung östliche Stadtgrenze? ::) ::) ::)

Ich halte eher die U-Bahn-Linie für übertrieben :-) S-Bahn hätte als Schnellverbindung über die Donau locker gereicht...

Die zwei Linien über die Stadtgrenzen sehe ich auch mit entsprechendem Intervall, z.B. je 10 Minuten. Innerhalb der Stadtgrenze werden sie dann ja vom 25er bzw. 26er überlagert, sodass sich wieder ein attraktiver Takt ergibt. Aber genau die umsteigefreien Verbindungen in verschiedene Richtungen sähe ich als Hauptvorteil des Straßenbahnnetzes: für einen Eßlinger, der zur U1 oder U2 will, ist es letztlich recht egal ob er mit dem 17er oder dem 27er fährt - aber wenn er ein bestimmtes Ziel im Bezirk hat kann er dort direkt hinfahren (und ist ohne Umsteigen auch auch bei 10-Minuten-Takt auf dieser Verbindung nicht länger unterwegs).

Dieses Denken in vermaschten Netzen ist in Wien halt leider nicht besonders ausgeprägt. Da gibts dann halt einen überlasteten 43er der parallel zu einem mageren 44er fährt, weil halt hauptsächlich in Achsen gedacht wird.



Ad "zwei Linien" sagt ja niemand, in welchem Intervall die fahren - Linien zu zählen, finde ich nicht wahnsinnig sinnvoll.
Wenn das Intervall dann bei 10 Minuten liegt, reicht ein Bus auch. ;)

Genau das meine ich. :)

In Eßling - Großenzersdorf gibts dann eh ein vernünftiges Intervall, weil sich dort ja auch wieder zwei Linien überlagern (ok, man muss den WiLi halt noch irgendwie beibringen nicht immer im Konvoi zu fahren, aber falls so ein Straßenbahnnetz je irgendwann kommt dann würden wir das auch noch irgendwie hinkriegen). Der 26A ist ja genau deshalb voll, weil er die einzige vernünftige Verbindung nach Großenzersdorf ist, wo man nicht 1-2x umsteigen muss.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: luki32 am 14. April 2014, 14:23:56
Dieses Denken in vermaschten Netzen ist in Wien halt leider nicht besonders ausgeprägt. Da gibts dann halt einen überlasteten 43er der parallel zu einem mageren 44er fährt, weil halt hauptsächlich in Achsen gedacht wird.

Dann schau Dir einmal die Fahrgastzahlen an und rede dann nochmals von einem mageren 44er, der unverständlicherweise mit A(x) betrieben wird.

mfG
Luki
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: uk am 14. April 2014, 14:45:41

Ich halte eher die U-Bahn-Linie für übertrieben :-) S-Bahn hätte als Schnellverbindung über die Donau locker gereicht...

Wenn du die bestehende S80 meinst, hat die nur einen gravierenden Nachteil: Sie ist keine Schnellverbindung ins Zentrum sondern fährt sehr grosszügig um das selbe herum. Damit ist sie nur bedingt nützlich, wenn man ins Zentrum oder in den Westen von Wien will. Dass auf der Donaustadtbrücke Schienen liegen ist schon sinnvoll, ob es allerdings U-Bahn Schienen sein mussten ... grad da wäre vielleicht eine S-Bahn verbindung Richtung Praterstern und/oder Landstrasse (Stammstrecke) sinnvoller gewesen.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 60er am 14. April 2014, 15:15:09
Zumindest ein Auto pro Haushalt 'muss' man sich leisten wenn man halbwegs komfortabel leben möchte. Man kann natürlich seinen Wocheneinkauf mit drei Leuten in der Bim heimführen, ich möchte mein Wochenende aber nicht so verbringen.
Wenn man sich die Statistiken anschaut, dass in Wien immer mehr Haushalte Singlehaushalte oder ohne Kinder sind, dann relativiert sich dieses "Auto haben müssen" schon sehr stark. Wenn ich z.B. nur für mich alleine einkaufen muss, ist ein Auto wirklich nicht notwendig. Für eine 5-köpfige Familie ist es natürlich ohne Auto unbequem.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 13er am 14. April 2014, 15:33:09
Ohne Auto muss man einfach etwas anders denken, dann wird aus dem Wocheneinkauf eben der 3-Tages-Einkauf oder so ähnlich :)

Natürlich klappt das nicht so gut, wenn man am Stadtrand oder gar in NÖ wohnt, aber im normalen Stadtbereich braucht man auch für eine Familie kein Auto zum Einkaufen. Bequemer ist es zweifellos, aber notwendig nicht.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: haidi am 14. April 2014, 15:38:37
Einen Wocheneinkauf bekomm ich auch mit einem Car2Go nach Hause.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Ferry am 14. April 2014, 15:39:58
Wenn man sich die Statistiken anschaut, dass in Wien immer mehr Haushalte Singlehaushalte oder ohne Kinder sind, dann relativiert sich dieses "Auto haben müssen" schon sehr stark. Wenn ich z.B. nur für mich alleine einkaufen muss, ist ein Auto wirklich nicht notwendig. Für eine 5-köpfige Familie ist es natürlich ohne Auto unbequem.
Auch für einen Single-Haushalt kann ein Auto praktisch sein, wenn sperrige Verpackungen (Küchenrollen, WC-Papier) oder schwere Güter (zB. 6 x 1,5 Liter Mineralwasser zu befördern sind. Die Alternative dazu wäre, jeden Tag nur kleine Mengen, das dafür aber täglich, einzukaufen. Aber wer hat dafür schon Zeit und Lust?

Und für eine Familie ist ein Einkauf ohne Auto nicht mehr denkbar, was aber sicher auch an der Supermarktinfrastruktur liegt. Wenn man alles unter einem Dach hat, dann kauft man eben auch alles auf einmal ein. Die Zeiten, wo man Vormittage damit verbracht hat, von einem Greißler zum nächsten zu wandern und dazwischen mit vollen Händen nach Hause zu rennen, abzuladen und sich mit leeren Händen wieder ins Getümmel zu stürzen, sind ja Gott sei Dank vorbei.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: tramway.at am 14. April 2014, 15:45:33
Wenn man sich die Statistiken anschaut, dass in Wien immer mehr Haushalte Singlehaushalte oder ohne Kinder sind, dann relativiert sich dieses "Auto haben müssen" schon sehr stark. Wenn ich z.B. nur für mich alleine einkaufen muss, ist ein Auto wirklich nicht notwendig. Für eine 5-köpfige Familie ist es natürlich ohne Auto unbequem.
Auch für einen Single-Haushalt kann ein Auto praktisch sein, wenn sperrige Verpackungen (Küchenrollen, WC-Papier) oder schwere Güter (zB. 6 x 1,5 Liter Mineralwasser zu befördern sind. Die Alternative dazu wäre, jeden Tag nur kleine Mengen, das dafür aber täglich, einzukaufen. Aber wer hat dafür schon Zeit und Lust?

Also, nachdem ich einen Single-Haushalt führe, nebenbei aber vier in Wien verstreute Ferienapartments betreue, kann ich dir versichern, dass ich alle zwei Tage zum Billa oder Spar gehe und das G'raffel für die Apartments (jeweils 2 Bettzeugsets, Handtücher und Kleinzeug wie Gästeseifen) auch leicht bewältige - ohne Auto, sondern mit (Motor-) Rad und ÖV bei Schlechtwetter. Auto wäre völlig unpraktisch dafür, und das Mineralwasser bringe ich im 6er-Tragerl (das Mix-It) nach Hause. Was ist an Klopapier "sperrig", die 10er-Packung findet unterm Arm Platz.

In den nächsten Tagen muss ich mal mit der Leiter in ein App., aber die nehm ich in der U-Bahn mit, für sowas halt ich mir kein Auto extra.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 13er am 14. April 2014, 15:55:50
Auch für einen Single-Haushalt kann ein Auto praktisch sein, wenn sperrige Verpackungen (Küchenrollen, WC-Papier) oder schwere Güter (zB. 6 x 1,5 Liter Mineralwasser zu befördern sind. Die Alternative dazu wäre, jeden Tag nur kleine Mengen, das dafür aber täglich, einzukaufen. Aber wer hat dafür schon Zeit und Lust?
Ich hab seit 16 Jahren einen Single- bzw. teilweise Double-Haushalt und hab es in all der Zeit immer geschafft, meine Einkäufe ohne Auto nach Hause zu bringen. Auch genügend Mineralwasser und Bierkisten ;) Klopapier nimmt man einfach unter den Arm, bei Küchenrollen brauch ich ca. 3 oder 4x im Jahr eine größere Packung.

Wie gesagt: Man muss nur das Leben etwas anders organisieren, dann ist es null Problem. Mir geht das Einkaufenfahren mit dem Auto, wie ich es vom Land von früher kenne, jedenfalls keinen Moment ab, das war mir immer zu stressig. Jetzt schau ich am Heimweg einfach beim Spar oder Billa vorbei, liegt sowieso am Weg von der Straßenbahn.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: haidi am 14. April 2014, 16:18:26
Mineralwasser kommt bei mir aus der Leitung
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: felix1210 am 14. April 2014, 16:38:51
Es geht ja nicht nur ums Einkaufen vom Tagesbedarf.

Freunde/Familie besuchen (wohnen z.T. nicht in Wien), Ausflüge am Wochenende oder einfach nur Essen gehen, Kauf von größeren/schwereren Sachen (irgendwie braucht man immer wieder was, sind ja nicht nur Waschmaschinen, sondern auch Drehstühle, Abschlußleisten etc..) ... Ich besitze seit 15 Jahren eine Monats bzw. Jahreskarte, aber komplett aufs Auto verzichten könnte ich nie.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Linie 41 am 14. April 2014, 17:15:13
Da sehe ich auch kein Problem – wenn ein Single-Haushalt im normal gewachsenen Stadtgebiet für Tagtägliches nicht ohne Auto auskommt, dann liegt das Problem definitiv im Haushaltsmanagement. Daß man ohne Auto natürlich nur schwerlich mal schnell am Wochenende eine Skitour in den Ostalpen gehen kann oder auf den Neusiedlersee zum Surfen fahren, versteht sich irgendwie von selbst, aber zum Einkaufen ist es wirklich nicht notwendig. Ich habe es bisher geschafft noch alles einfach am Weg von der Arbeit nach Hause mitzunehmen, wenn ich nicht die Öffnungszeiten verpaßt habe. Gerade Toiletteartikel sind überhaupt kein Problem, das Meiste braucht man nicht so oft oder es ist leicht – zwei Großpackungen WC-Papier bspw. gehen immer. Die wiegen nichts und haben eh so Tragegriffe dran. Mineralwasser läßt sich leicht durch Sodawasser ersetzen, welches sich wiederum unter geeigneten Laborbedingungen (298 K, 1 MPa) synthetisieren läßt.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: haidi am 14. April 2014, 19:30:58
soda bei 298 K machen? Ich selbst mach kein Soda, aber meine Ex - seitdem ich ihr gesagt habe, sie soll die Wasserflaschen gefüllt im Kühlschrank aufbewahren und dort hineinblasen (279 K) wird es gehaltvoller. Gase lösen sich um so besser, je kühler die Flüssigkeit ist.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Linie 41 am 14. April 2014, 20:24:43
Natürlich geht's bei niedriger Temperatur leichter (=mit weniger Druck), aber Raumtemperatur ist noch immer kein signifikantes Hindernis. Wenn man das Wasser bspw. später bei Raumtemperatur trinken will, ist nach dem ersten Öffnen ohnehin kein Unterschied mehr vorhanden, vorausgesetzt der Sprudler erzeugt genügend hohen Druck (mir ist Kühlschrankwasser eigentlich zu kalt).
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Ferry am 15. April 2014, 09:37:32
Wie gesagt: Man muss nur das Leben etwas anders organisieren, dann ist es null Problem.
Für einen Single-Haushalt mag das stimmen - ich habe ja auch nicht bestritten, dass es dort möglich ist - nur ist es mit einem Auto eben leichter. Bei einer mehrköpfigen Familie geht es ohne Auto nicht mehr, es sei denn, du hast einen Supermarkt in unmittelbarer Nähe und kannst deine Familie motivieren, beim Einkauf mitzumachen und tragen zu helfen. Beides trifft aber auf die meisten Familien nicht zu.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Z-TW am 15. April 2014, 09:48:14
Wie gesagt: Man muss nur das Leben etwas anders organisieren, dann ist es null Problem.
Für einen Single-Haushalt mag das stimmen - ich habe ja auch nicht bestritten, dass es dort möglich ist - nur ist es mit einem Auto eben leichter. Bei einer mehrköpfigen Familie geht es ohne Auto nicht mehr, es sei denn, du hast einen Supermarkt in unmittelbarer Nähe und kannst deine Familie motivieren, beim Einkauf mitzumachen und tragen zu helfen. Beides trifft aber auf die meisten Familien nicht zu.

Ich bin in einer Zeit groß geworden, in der noch die wenigsten Menschen ein Auto hatten und in der es in jedem Dorf einen zentral gelegenen Greißler (oder sogar mehrere) gab und in der es in der Stadt ebenso zahlreiche Milchgeschäfte, Greißler, Konsum- und Meinlfilialen gab. Man ging halt damals nicht einmal in der Woche, sondern eben mehrmals einkaufen. Das war dank der geringen Entferungen absolut kein Problem. Für mich interessant ist, dass man sich offenbar ein Leben ohne Auto nicht mehr vorstellen kann.
Dazu noch eine kleine Episode: Eine Bekannte wohnte in der Brigittenau beim Augarten. Mit dem Auto fuhr sie zum Hofer in der Stromstraße einkaufen, fand dort keinen Parkplatz, fuhr wieder zum Augarten, suchte dort ödenlang einen Parkplatz - und ging dann zu Fuß einkaufen.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Ferry am 15. April 2014, 09:55:57
Ich bin in einer Zeit groß geworden, in der noch die wenigsten Menschen ein Auto hatten und in der es in jedem Dorf einen zentral gelegenen Greißler (oder sogar mehrere) gab und in der es in der Stadt ebenso zahlreiche Milchgeschäfte, Greißler, Konsum- und Meinlfilialen gab. Man ging halt damals nicht einmal in der Woche, sondern eben mehrmals einkaufen. Das war dank der geringen Entferungen absolut kein Problem. Für mich interessant ist, dass man sich offenbar ein Leben ohne Auto nicht mehr vorstellen kann.
Weil es die von dir erwähnten zahlreichen Milchgeschäfte, Greißler, Konsum- und Meinlfilialen mit ihren geringen Entfernungen eben nicht mehr gibt. Durch das Auto hat sich die Nahversorgungsinfrastruktur komplett geändert. Und seien wir ehrlich: es ist doch auch für die Singles von uns angenehmer, besonders im Winter bei Schlechtwetter in einem Supermarkt alles zu bekommen als von Greißler zu Greißler zu rennen. Für mich wäre es das zumindest.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: schaffnerlos am 15. April 2014, 09:56:36
Mit dem Auto Einkaufen ist in den meisten Fällen (in Wien) nur eine Frage der Bequemlichkeit. Die Alternative ist ja nicht nur, mehrmals in der Woche einzukaufen, für sperrigeres oder schweres Zeugs gibt es ja auch Zustelldienste zu wohlfeilen Preisen. Katzenstreu, Getränke, Waschmittel usw. habe ich mir liefern lassen und musste es daher auch nicht selbst vom Auto zu Wohnung schleppen. Und mit einer Einkaufstasche kommt man auch nicht in Versuchung, zuviel zu kaufen. Wenn's einmal etwas mehr sein sollte (Partytime), dann gibt es stufengängige Einkaufswagerln. Und wenn wirklich einmal ein Auto benötigt wird, gibt es Taxis, CarSharing, Car2Go und dergleichen. Wer natürlich seine Unterkunft unbedingt in der Pampa haben muss, der hat's natürlich schwerer, aber sicher nicht mein Mitleid und Verständnis.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 60er am 15. April 2014, 10:15:19
Weil es die von dir erwähnten zahlreichen Milchgeschäfte, Greißler, Konsum- und Meinlfilialen mit ihren geringen Entfernungen eben nicht mehr gibt. Durch das Auto hat sich die Nahversorgungsinfrastruktur komplett geändert. Und seien wir ehrlich: es ist doch auch für die Singles von uns angenehmer, besonders im Winter bei Schlechtwetter in einem Supermarkt alles zu bekommen als von Greißler zu Greißler zu rennen. Für mich wäre es das zumindest.
Ich wohne selbst am Stadtrand und die Greißler von früher gibt es alle nicht mehr. Bei uns hat der letzte ca. 2005 zugesperrt, kurz darauf auch der Fleischhauer und die Trafik. Trotzdem habe ich immer noch in ca. 10 Minuten Entfernung mehrere Supermärkte (und seit es das Riverside Einkaufszentrum in Liesing gibt, sogar viele andere Geschäfte) zur Auswahl, die man entweder zufuß, oder per ÖV (wenn man nicht gehen möchte) erreichen kann. Von der Notwendigkeit eines Autos kann man also nicht sprechen, etwas bequemer ist es halt.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: moszkva tér am 15. April 2014, 10:30:03
Weitere Faktoren Großeinkauf vs. mehrere Kleineinkäufe, die mMn eher für Kleineinkäufe sprechen - vorausgesetzt, man hat die passenden Geschäfte in fußläufiger Entfernung oder am Heimweg von der Arbeit:

* Großeinkäufe brauchen mehr Zeit. Wenn ich einmal in einen großen Hypermarkt gehe, komme ich unter einer Stunde selten wieder raus. Da schaue ich mir alles an, was es dort so gibt. Die extra Anfahrtszeit zum Geschäft und wieder heim gar nicht zu rechnen. Das ist dann mit der Familie bereits ein ausgewachsener Nachmittagsausflug. Bei einem Kleineinkauf am Heimweg vom Büro überlege ich mir genau, was ich brauche, rausche ins Geschäft rein und wieder hinaus. Wenn man nicht zu lange bei der Kassa warten muss, dauert das bei mir selten mehr als 10 min. Über die Woche gerechnet mag die aufgewendete Zeit zwar gleich sein, aber in Lebensqualität gerechnet liegt für mich der Kleineinkauf vorne. Eine Viertelstunde täglich kann ich leichter verschmerzen als einen ganzen Nachmittag am Wochenende, an dem ich mit der Familie vielleicht lieber einen Ausflug machen würde (oder einfach nur faul sein).

* Bei Großeinkäufen gebe ich deutlich mehr Geld aus, weil ich immer mehr kaufe, als ich eigentlich brauche oder will. Mag sein, dass andere Leute da mehr Disziplin haben, bei mir funktioniert es aber nicht. Dazu kommt noch, dass ich (andere Leute haben ev. mehr Logistiktalent) bei großen Einkäufen meist nicht alles aufbrauche, bevor es verdirbt, weil ich bei der Vorratshaltung einfach den Überblick verliere. Ergo habe ich Geld für nichts ausgegeben.

* Bei Großeinkäufen habe ich auch das Problem der Lagerhaltung in der Wohnung. Platz ist neben Zeit eines der wertvollsten Güter heutzutage. Platz, den ich, speziell in einer Stadtwohnung mit Familie, durchaus auch sinnvoller nützen könnte als für Unmengen an Konserven, die ich, siehe oben, ohnehin nach mehreren Jahren ungeöffnet auf den Mist verfrachte.

* Bei Großeinkäufen habe ich das "Internet-Problem", nur auf Lebensmittel bezogen. So wie heute viele Menschen denken, was nicht im Internet ist, existiert gar nicht, denken auch viele Hypermarktkunden, was es im Merkur/Eurospar nicht gibt, gibt es auch gar nicht. Dadurch entgehen mir viele interessante Spezial- und Delikatessengeschäfte, wo es auch gute Sachen gibt (und teilweise auch nicht teuer), weil ich dort einfach nicht vernünftig mit dem Auto hin komme (z.B. die ganzen Märkte usw.).

Bei größeren Parties hat sich für mich übrigens eines dieser Einkaufswagerl mit Rollen bewährt (da schaut man zwar aus, wie eine alte Frau, aber was solls) und einfach mehrmals die unterschiedlichen Geschäfte abklappern. Dauert auch nicht länger als ein paar Stunden, also wie ein Großeinkauf im Hypermarkt.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: haidi am 15. April 2014, 11:03:10
* Bei Großeinkäufen gebe ich deutlich mehr Geld aus, weil ich immer mehr kaufe, als ich eigentlich brauche oder will. Mag sein, dass andere Leute da mehr Disziplin haben, bei mir funktioniert es aber nicht. Dazu kommt noch, dass ich (andere Leute haben ev. mehr Logistiktalent) bei großen Einkäufen meist nicht alles aufbrauche, bevor es verdirbt, weil ich bei der Vorratshaltung einfach den Überblick verliere. Ergo habe ich Geld für nichts ausgegeben
Bei Großeinkäufen folgende Reihenfolge einhalten:

Einkaufsliste schreiben (wichtig)
gut Essen (wichtig)
Einkaufen gehen (weniger wichtig)
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Inventar am 15. April 2014, 11:09:29
Bevor ihr alle so gute Ratschläge schreibt schaut zuerst wie es um die Öffis im 22.Bez. bestellt ist. Manche Gebiete sind echt schlecht erschlossen und über manche Fahrpläne schweigen wir lieber.
Da ist es kein Wunder wenn die Leute lieber mit dem Auto fahren. Und Car2Go kannst vergessen. Da gibt es Grenzen, hab ich gelesen, und wenn du weiter weg vom Bezirkszentrum wohnst hast du die Möglichkeit gar nicht.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 13er am 15. April 2014, 11:28:24
Weil es die von dir erwähnten zahlreichen Milchgeschäfte, Greißler, Konsum- und Meinlfilialen mit ihren geringen Entfernungen eben nicht mehr gibt.
Die Supermarktdichte ist aber trotzdem im Stadtgebiet erheblich. Wenn man nicht unbedingt zum z.B. Hofer oder Billa muss, sondern das Geschäft nimmt, das grad am Weg liegt, dann findet man überall in kürzester Gehdistanz einen Supermarkt.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Schienenfreak am 15. April 2014, 11:31:26
Mit dem Auto Einkaufen ist in den meisten Fällen (in Wien) nur eine Frage der Bequemlichkeit. Die Alternative ist ja nicht nur, mehrmals in der Woche einzukaufen, für sperrigeres oder schweres Zeugs gibt es ja auch Zustelldienste zu wohlfeilen Preisen. Katzenstreu, Getränke, Waschmittel usw. habe ich mir liefern lassen und musste es daher auch nicht selbst vom Auto zu Wohnung schleppen. Und mit einer Einkaufstasche kommt man auch nicht in Versuchung, zuviel zu kaufen. Wenn's einmal etwas mehr sein sollte (Partytime), dann gibt es stufengängige Einkaufswagerln. Und wenn wirklich einmal ein Auto benötigt wird, gibt es Taxis, CarSharing, Car2Go und dergleichen. Wer natürlich seine Unterkunft unbedingt in der Pampa haben muss, der hat's natürlich schwerer, aber sicher nicht mein Mitleid und Verständnis.
:up:
Absolut richtig! Innerhalb Wiens finde ich, dass man so schnell nicht an ein Auto angewiesen ist. Ich lebe derzeit allein und komme sehr gut zu recht, da wären mir die Erhaltungskosten für ein Auto für die paar mal, wo ich mir halt einen Zustelldienst bestellen muss, nicht wert.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Z-TW am 15. April 2014, 12:41:35
Durch das Auto hat sich die Nahversorgungsinfrastruktur komplett geändert.

Das ist richtig. Daraus ergibt sich, dass das Auto schuld ist, dass man ein Auto braucht!  8)
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Ferry am 15. April 2014, 18:58:27
Das ist richtig. Daraus ergibt sich, dass das Auto schuld ist, dass man ein Auto braucht!  8)
In gewisser Weise stimmt das. Allerdings ist das Auto nicht alleine schuld, sondern es ist letztlich nur die Antwort auf das gesteigerte Mobilitätsbedürfnis. Aber man sollte eben auch nicht bestreiten, dass es Fälle gibt, wo man auf das Auto nicht verzichten kann, und der wöchentliche Einkauf für eine vierköpfige Familie zählt da dazu.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: moszkva tér am 15. April 2014, 19:52:36
Das ist richtig. Daraus ergibt sich, dass das Auto schuld ist, dass man ein Auto braucht!  8)
Ich bin Alkoholiker, weil ich in meinem Leben nix weiterbringe. Ich bringe in meinem Leben nix weiter, weil ich Alkoholiker bin. Der übliche Teufelskreislauf, der sehr schwer zu durchbrechen ist, passt auf den Autowahn ebenfalls wie die Faust aufs Auge
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Z-TW am 15. April 2014, 19:58:30
Das ist richtig. Daraus ergibt sich, dass das Auto schuld ist, dass man ein Auto braucht!  8)
In gewisser Weise stimmt das. Allerdings ist das Auto nicht alleine schuld, sondern es ist letztlich nur die Antwort auf das gesteigerte Mobilitätsbedürfnis. Aber man sollte eben auch nicht bestreiten, dass es Fälle gibt, wo man auf das Auto nicht verzichten kann, und der wöchentliche Einkauf für eine vierköpfige Familie zählt da dazu.

Das gesteigerte Mobilitätsbedürfnis ist zum Teil eine Zwangsmobilität - vor allem im ländlichen Raum. Eine Kollegin wohnte in einem Waldviertler Ort 16 km vom nächsten Supermarkt entfernt. Übrigens waren wir in Wien eine vierköpfige Familie und brauchten kein Auto. Der Vater besaß etwa ein oder zwei Jahre eine gebrauchte Renault Dauphine, bis er drauf kam, dass die eigentlich unnötig ist - dann verkaufte er sie um 1000.- ATS.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 13er am 15. April 2014, 21:38:29
Allerdings ist das Auto nicht alleine schuld, sondern es ist letztlich nur die Antwort auf das gesteigerte Mobilitätsbedürfnis.
Das Auto ist aber auch zum Großteil Schuld am gesteigerten Mobilitätsbedürfnis. Früher war Wohnung, Arbeit, Einkaufen usw. meist (aber natürlich nicht immer) recht nahe beieinander. Mit der stark zunehmenden Verbreitung des Autos hat sich der "Aktionsradius" stets erhöht. Insgesamt hat das Auto den Menschen kaum mehr Zeit, sondern nur mehr Stress gebracht. Gilt übrigens auch für die U-Bahn (wobei unsere U-Bahn als Straßenbahnersatz eh noch recht langsam ist).

Das Phänomen ist in der Verkehrsplanung gut untersucht.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Linie 41 am 15. April 2014, 22:11:29
Früher war Wohnung, Arbeit, Einkaufen usw. meist (aber natürlich nicht immer) recht nahe beieinander.
In der Stadt aber größtenteils immer noch. Draußen in meiner Hood (15 Gehminuten vom Wienerwald entfernt) sind es zwischen 10 und 15 Gehminuten zu Spar 1, Spar 2, Billa 1, Billa 2, Zielpunkt, DM, Bipa. Nur der Hofer ist etwas weiter weg – und für die beiden Billas und Spars wohne ich sogar am ungünstigsten, nämlich genau in der gleichen Distanz zu allen Filialen. Vor 30 Jahren war's nicht anders, außer daß die Spars Meinls waren und noch ein dritter Billa existierte (zwei Minihäuserblöcke vom Nachbarbilla in derselben Gasse – also mehr als bescheuert), dafür hat es keinen Hofer gegeben. Da braucht's wirklich kein Auto – meine Mutter hatte nicht einmal einen Führerschein und trotzdem für die ganze Familie eingekauft, hin und wieder gab's einmal einen Großeinkauf mit dem Auto beim Pampam (wir hätten es auch ohne locker geschafft).

Kurz gesagt: Die Generationen 1960+ besteht mehrheitlich einfach aus bequemlichen Luschen (und genau zu jenen zähle ich mich auch, wenn ich mit dem Auto einkaufen fahre).
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: W_E_St am 17. April 2014, 14:42:24
Also was hier an Diskussionen kommt... meine Mutter hat seit ich denken kann die Einkäufe für eine Vier- bis Achtpersonenfamilie weitgehend zu Fuß erledigt. Höchstens einmal im Monat gibt es eine Tour mit dem Auto zum Hofer, ansonsten muss der "Pensionistenporsche" reichen. Manchmal wird der halt wenn grad ein Sonderangebot ist mit 15 l Getränkesirup angefüllt und den Berg raufgeschleift... Mineralwasser gibts bei uns nur für Gäste aus Deutschland, Wasser kommt aus der Leitung.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 4463 am 17. April 2014, 16:15:58
Mineralwasser gibts bei uns nur für Gäste aus Deutschland, Wasser kommt aus der Leitung.
Hmmm... ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass Deutsche (die teilweise aber sogar hier leben) kein Leitungswasser trinken. Gibts da einen Grund für? ;)
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Linie 41 am 17. April 2014, 16:27:15
Ja, Leitungswasser in Deutschland schmeckt grausam (alpine Regionen ausgenommen) und sie sind es daher gewohnt.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 13er am 17. April 2014, 16:31:06
Ja, Leitungswasser in Deutschland schmeckt grausam (alpine Regionen ausgenommen) und sie sind es daher gewohnt.
Wir sind mit unserem Wasser schon sehr verwöhnt. Wenn man bedenkt, dass man in einigen Ländern das Wasser gar nicht trinken darf (oder man darf schon, heute wird's einem mit Smartphone ja auch am WC kaum langweilig).
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: MK am 17. April 2014, 16:37:03
Ja, Leitungswasser in Deutschland schmeckt grausam (alpine Regionen ausgenommen) und sie sind es daher gewohnt.

So generell kann man das nicht sagen. Ich lebe in einer nicht-alpinen Region Deutschlands und trinke fast ausschließlich Leitungswasser, das auch nicht anders schmeckt als das Wiener.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Linie 41 am 17. April 2014, 16:45:54
So generell kann man das nicht sagen. Ich lebe in einer nicht-alpinen Region Deutschlands und trinke fast ausschließlich Leitungswasser, das auch nicht anders schmeckt als das Wiener.
Das Wasser in Berlin fand ich jedenfalls nicht sonderlich schmackhaft – da bin ich ziemlich schnell auf Mineralwasser umgestiegen (welches ich übrigens problemlos ohne Auto nach Hause transportiert habe >:D).
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 95B am 17. April 2014, 18:59:37
So generell kann man das nicht sagen. Ich lebe in einer nicht-alpinen Region Deutschlands und trinke fast ausschließlich Leitungswasser, das auch nicht anders schmeckt als das Wiener.
Das Wasser in Berlin fand ich jedenfalls nicht sonderlich schmackhaft – da bin ich ziemlich schnell auf Mineralwasser umgestiegen (welches ich übrigens problemlos ohne Auto nach Hause transportiert habe >:D).

Nachdem in vielen Gebieten eine ziemliche Chlorbrühe aus der Wasserleitung kommt, hängt es wahrscheinlich damit zusammen, dass es den Leuten einfach anerzogen wurde, dass man kein Leitungswasser trinkt. Ob allerdings das in PET-Flaschen abgefüllte, nach Kunststoff schmeckende Wasser wirklich besser mundet, sei dahingestellt.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 4463 am 17. April 2014, 19:42:55
Ich muss zugeben, dass ich außerhalb Wiens (das gilt auch für Transdanubien) eigentlich kein Leitungswasser trinke, da man nie weiß, woher das Wasser kommt.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: normalbuerger am 17. April 2014, 19:59:02
In Transdanubien gibt's auch Wiener Hochquellwasser!
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 4463 am 17. April 2014, 20:04:39
In Transdanubien gibt's auch Wiener Hochquellwasser!
Ja, auch - aber nicht nur. Stichwort Grundwasserwerk Lobau. ;)
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: normalbuerger am 17. April 2014, 20:12:06
Also ich kann mich nicht über die Wasserqualität beklagen, trinke es jeden Tag.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 95B am 17. April 2014, 20:12:48
Das Lobauwasser wird nur bei Bedarf eingespeist, etwa bei langen Hitzeperioden.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 60er am 17. April 2014, 20:22:53
Nachdem in vielen Gebieten eine ziemliche Chlorbrühe aus der Wasserleitung kommt, hängt es wahrscheinlich damit zusammen, dass es den Leuten einfach anerzogen wurde, dass man kein Leitungswasser trinkt. Ob allerdings das in PET-Flaschen abgefüllte, nach Kunststoff schmeckende Wasser wirklich besser mundet, sei dahingestellt.
Das geschmacklich schlimmste Leitungswasser ist mir in den USA untergekommen. Das hat geschmeckt wie Wasser aus einem Swimming Pool. In den Fast-Food-Lokalen wird dieses Leitungswasser zum Anmischen der Softdrinks benutzt, weshalb dann auch das Cola einen ziemlich intensiven Chlorstich hat.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: haidi am 17. April 2014, 20:47:50
Das geschmacklich schlimmste Leitungswasser ist mir in den USA untergekommen. Das hat geschmeckt wie Wasser aus einem Swimming Pool. In den Fast-Food-Lokalen wird dieses Leitungswasser zum Anmischen der Softdrinks benutzt, weshalb dann auch das Cola einen ziemlich intensiven Chlorstich hat.
Rosensteingasse, HTL Chemie, einer der Lehrer hat erzählt, dass die US-Besatzer in den Bairischen Alpen sich über den miesen Geschmack des Wassers beklagt haben, bis sein Freund - Chemiker und dort irgendwie bei den Amis tätig - auf die Idee kam, das Wasser zu chloren.

Ma gwehnt si an ois
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 13er am 17. April 2014, 23:55:58
Nachdem in vielen Gebieten eine ziemliche Chlorbrühe aus der Wasserleitung kommt, hängt es wahrscheinlich damit zusammen, dass es den Leuten einfach anerzogen wurde, dass man kein Leitungswasser trinkt. Ob allerdings das in PET-Flaschen abgefüllte, nach Kunststoff schmeckende Wasser wirklich besser mundet, sei dahingestellt.
Das geschmacklich schlimmste Leitungswasser ist mir in den USA untergekommen. Das hat geschmeckt wie Wasser aus einem Swimming Pool. In den Fast-Food-Lokalen wird dieses Leitungswasser zum Anmischen der Softdrinks benutzt, weshalb dann auch das Cola einen ziemlich intensiven Chlorstich hat.
Außerdem haben die Amis eine Menge Arsen(!) im Trinkwasser!
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: W_E_St am 18. April 2014, 12:11:00
Also in NYC war das Leitungswasser eigentlich sehr trinkbar. Die rühmen sich aber auch, das beste Wasser der USA zu haben. Chlor war in Budapest deutlich schlimmer, da riecht beim Duschen zum Teil das ganze Bad nach Swimmingpool.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: hiller_michael am 19. April 2014, 22:38:33
Dann sollte jemand das Leitungswasser in Toronto trinken. Da kann man gleich in einem Hallenbad das Wasser aus dem Becken trinken. PFUI!! :o
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: phil1296 am 19. April 2014, 22:57:47
Haha zu der Leitungswassergeschichte kann ich auch was beitragen. Schaut mal das Video an (in der Mitte der Seite) http://www.utopia.de/magazin/fracking-brennt-uns-bald-der-wasserhahn (http://www.utopia.de/magazin/fracking-brennt-uns-bald-der-wasserhahn)
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: traveller23 am 07. Juni 2014, 11:51:42
Hier eine gute Zusammenstellung des neuen Leitbildes für das Donaufeld:

http://www.skyscrapercity.com/showthread.php?p=114604103#post114604103 (http://www.skyscrapercity.com/showthread.php?p=114604103#post114604103)

https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/projekte/zielgebiete/donaufeld/leitbild.html#oev (https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/projekte/zielgebiete/donaufeld/leitbild.html#oev)
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: W_E_St am 19. Juni 2014, 22:15:39
Die Situation in Floridsdorf (U6-Verlängerung, 27er) könnte sich leicht verändert haben, BV Lehner ist nicht mehr. Sein nachfolger, Georg Papai, hat eine große Umfrageaktion gestartet und sammelt Verbesserungswünsche der Bevölkerung!

https://www.wien.gv.at/bezirke/floridsdorf/ (https://www.wien.gv.at/bezirke/floridsdorf/)
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 95B am 19. Juni 2014, 22:19:05
Die von der U-Bahn-Propaganda der Rathausgenossen infiltrierte Bevölkerung wird wohl die U6-Verlängerung als einzig mögliche "Verbesserung" sehen. :-\
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: moszkva tér am 20. Juni 2014, 08:28:05
Die von der U-Bahn-Propaganda der Rathausgenossen infiltrierte Bevölkerung wird wohl die U6-Verlängerung als einzig mögliche "Verbesserung" sehen. :-\

Das hat nicht nur was mit U-Bahn-Propaghanda zu tun. Wenn man sich (in gesamt Wien nicht nur) das Linienbündel 30/31 anschaut, ist es wohl klar, dass man eine Straßenbahn den Menschen nur schwer als gleichwertigen Ersatz für eine U-Bahn andrehen kann. Das Image der überfüllten, langsamen und nicht-barrierefreien Rumpelschleichbim pflegen die Wiener Linien schon selber, ganz ohne Hilfe des Rathauses  :lamp:
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Berni229 am 12. August 2016, 16:28:47
Um dieses Thema mal wieder zu beleben, darf ich hier mal meinen Vorschlag für ein neues Konzept jenseits der Donau präsentieren, welche zwei neue Linien (27er und einen wiederbelebten 117er vorsieht).
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Operator am 12. August 2016, 17:02:29
Um dieses Thema mal wieder zu beleben, darf ich hier mal meinen Vorschlag für ein neues Konzept jenseits der Donau präsentieren, welche zwei neue Linien (27er und einen wiederbelebten 117er vorsieht).
Danke für deine Mühe, ich befürchte aber, das in den nächsten 100 Jahren kaum mehr Tramlinien gebaut werden; außer die paar Verlängerungen, die wir ja hier schon ausführlichst besprochen haben.
St.U-Bahn hat entgültig die Macht übernommen!
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Berni229 am 12. August 2016, 17:26:30
Um dieses Thema mal wieder zu beleben, darf ich hier mal meinen Vorschlag für ein neues Konzept jenseits der Donau präsentieren, welche zwei neue Linien (27er und einen wiederbelebten 117er vorsieht).
Danke für deine Mühe, ich befürchte aber, das in den nächsten 100 Jahren kaum mehr Tramlinien gebaut werden; außer die paar Verlängerungen, die wir ja hier schon ausführlichst besprochen haben.
St.U-Bahn hat entgültig die Macht übernommen!

Man soll die Hoffnung nie aufgeben. Außerdem kommt die Verlängerung der Linie O vom Aufwand ja auch fast einer neuen Linie gleich.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Schienenfreak am 12. August 2016, 18:59:42

Man soll die Hoffnung nie aufgeben. Außerdem kommt die Verlängerung der Linie O vom Aufwand ja auch fast einer neuen Linie gleich.
Das ist die richtige Einstellung! :up:
Wobei, die Verlängerung zum Wasserturm allein beim O-Wagen wird ja nicht so ein Aufwand wie eine ganze neue Linie sein, wenns zum FEP weitergeht, dann vielleicht eher.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 95B am 12. August 2016, 19:22:38
Um dieses Thema mal wieder zu beleben, darf ich hier mal meinen Vorschlag für ein neues Konzept jenseits der Donau präsentieren, welche zwei neue Linien (27er und einen wiederbelebten 117er vorsieht).

Was ist daran ein "Konzept"? Ich sehe nur einen Stadtplanausschnitt mit ein paar dicken, selbst hinzugefügten Strichen.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Monorail am 13. August 2016, 00:15:51
Um dieses Thema mal wieder zu beleben, darf ich hier mal meinen Vorschlag für ein neues Konzept jenseits der Donau präsentieren, welche zwei neue Linien (27er und einen wiederbelebten 117er vorsieht).
Einige Inputs meinerseits:
1. Wozu eine weitere Straßenbahnstrecke nach Strebersdorf? Die bescheidenen Intervalle und Betriebszeiten des 32A auf diesem Ast sprechen klar dagegen. Ödenburger Straße-Kagran im Bimbetrieb und gut is'.
2. Welche Fahrgäste sollen einen Straßenbahnzug am Rautenweg füllen? Zwischen H.-Gebauer-Straße und Spargelfeldstraße klafft ein kilometerlanges Loch, oder wird das 48er Museum neulich von Besuchern regelrecht überrannt?
3. Sogar eine imaginäre Straßenbahn nach Breitenlee sollte sinnigerweise die Breitenleer Straße (24A!) erreichen und nicht im Gemüse verenden. ;)
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Donaufelder am 13. August 2016, 10:41:05
Auf dem Gelände des ehemaligen Kraftwerks Leopoldau sollen ja Wohnungen in 5stelliger Stückzahl entstehen. Dieses neue Siedlungsgebiet könnte man ja mit einer Straßenbahnlinie erschliessen (so wie man das in München erfolgreich praktiziert!). Hier böte es sich an, die Linie 30 zur vollwertigen Linie aufzuwerten und von der Brünner Straße auf Höhe Carabelligasse abzweigen zu lassen.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Klingelfee am 13. August 2016, 13:54:43
Auf dem Gelände des ehemaligen Kraftwerks Leopoldau sollen ja Wohnungen in 5stelliger Stückzahl entstehen. Dieses neue Siedlungsgebiet könnte man ja mit einer Straßenbahnlinie erschliessen (so wie man das in München erfolgreich praktiziert!). Hier böte es sich an, die Linie 30 zur vollwertigen Linie aufzuwerten und von der Brünner Straße auf Höhe Carabelligasse abzweigen zu lassen.
Wenn ich mir die Anzahl der Wohnungen nördlich der Carabelligasse anschaue, dann weiß ich nicht, ob das dir Linie 31 verkraftet, wenn ich ihm dort die Linie 30 wegnehme.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: MS am 13. August 2016, 14:07:49
Wenn ich mir die Anzahl der Wohnungen nördlich der Carabelligasse anschaue, dann weiß ich nicht, ob das dir Linie 31 verkraftet, wenn ich ihm dort die Linie 30 wegnehme.
In der HVZ würde es wohl ohne Intervallverdichtung eng. Sinnvoller schiene mir da eine Anbindung via ÖBB Siemensstraße und über die Leopoldauerstraße, mit gleichzeitiger Erschliessung der Siemensäcker, wo ja ebenfalls ein großes Wohnbauprojekt ansteht.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 13er am 13. August 2016, 16:33:43
Wenn ich mir die Anzahl der Wohnungen nördlich der Carabelligasse anschaue, dann weiß ich nicht, ob das dir Linie 31 verkraftet, wenn ich ihm dort die Linie 30 wegnehme.
Das ganze ist eh nur eine Zeitfrage, denn dann fährt dort eh der 25er und 26er :)

In Transdanubien gäbe es einiges zu tun in Straßenbahnhinsicht. Auch von der Bebauung her wären einige Achsen wunderbar für Straßenbahnen geeignet. Passieren wird trotzdem nix. Ich sage nur D/O-Wagen-Verlängerung, die regelmäßig um ein Jahr nach hinten verschoben wird. Im Gegensatz dazu ist die St. U-Bahn stets rechtzeitig fertig und die Gier nach neuen unrentablen Strecken kann gar nicht groß genug sein.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Klingelfee am 13. August 2016, 16:45:08
Wenn ich mir die Anzahl der Wohnungen nördlich der Carabelligasse anschaue, dann weiß ich nicht, ob das dir Linie 31 verkraftet, wenn ich ihm dort die Linie 30 wegnehme.
Das ganze ist eh nur eine Zeitfrage, denn dann fährt dort eh der 25er und 26er :)

In Transdanubien gäbe es einiges zu tun in Straßenbahnhinsicht. Auch von der Bebauung her wären einige Achsen wunderbar für Straßenbahnen geeignet. Passieren wird trotzdem nix. Ich sage nur D/O-Wagen-Verlängerung, die regelmäßig um ein Jahr nach hinten verschoben wird. Im Gegensatz dazu ist die St. U-Bahn stets rechtzeitig fertig und die Gier nach neuen unrentablen Strecken kann gar nicht groß genug sein.

Also zur O-Verlängerung kann ich nur sagen, dass diese sehr wohl kommt, nur muss zuerst die Trasse für die Straßenbahn frei sein. Denn derzeit ist genau auf der Trasse eine riesige Baustelleneinrichtung, wo der Beton für die ganzen Baustellen angerichtet wird. Nach dem derzeitigen Bauvorschritt, wird mit dem Gleisbau im Nordbahngelände Ende 2017 Anfang 2018 begonnen.

Und bezüglich der D-Verlängerung werden angeblich die Ausschreibungen vorbereitet und nächstes Jahr dann umgesetzt. Auch hier ist der Grund der Verzögerung die Verzögerung des Wohnbaues.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: invisible am 13. August 2016, 19:51:16
Also zur O-Verlängerung kann ich nur sagen, dass diese sehr wohl kommt, nur muss zuerst die Trasse für die Straßenbahn frei sein. Denn derzeit ist genau auf der Trasse eine riesige Baustelleneinrichtung, wo der Beton für die ganzen Baustellen angerichtet wird. Nach dem derzeitigen Bauvorschritt, wird mit dem Gleisbau im Nordbahngelände Ende 2017 Anfang 2018 begonnen.

Ich bin gestern dort herumspaziert. Also zumindest von der Nordbahnstraße bis unter die Unterführung rein und auf der anderen Seite die Schleife könnte man problemlos schon angehen.

Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: haidi am 13. August 2016, 21:56:22
Und bezüglich der D-Verlängerung werden angeblich die Ausschreibungen vorbereitet und nächstes Jahr dann umgesetzt. Auch hier ist der Grund der Verzögerung die Verzögerung des Wohnbaues.
Die U2 ist schon zur Seestadt gefahren als dort noch niemand gewohnt hat.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Berni229 am 13. August 2016, 22:09:15
Um dieses Thema mal wieder zu beleben, darf ich hier mal meinen Vorschlag für ein neues Konzept jenseits der Donau präsentieren, welche zwei neue Linien (27er und einen wiederbelebten 117er vorsieht).
Einige Inputs meinerseits:
1. Wozu eine weitere Straßenbahnstrecke nach Strebersdorf? Die bescheidenen Intervalle und Betriebszeiten des 32A auf diesem Ast sprechen klar dagegen. Ödenburger Straße-Kagran im Bimbetrieb und gut is'.
2. Welche Fahrgäste sollen einen Straßenbahnzug am Rautenweg füllen? Zwischen H.-Gebauer-Straße und Spargelfeldstraße klafft ein kilometerlanges Loch, oder wird das 48er Museum neulich von Besuchern regelrecht überrannt?
3. Sogar eine imaginäre Straßenbahn nach Breitenlee sollte sinnigerweise die Breitenleer Straße (24A!) erreichen und nicht im Gemüse verenden. ;)

Ok, ein paar Erläuterungen zu meinem Vorschlag:

Den 27 er kann man vorerst natürlich nur bis zur Ödenburger Straße führen, für die Verlängerung nach Strebersdorf müssten die Felder dort teilweise verbaut werden. Auf der anderen Seite kann man ihn statt bis zum Donauzentrum über den Kagraner Platz und dann über die Strecke des 26er führen.

Den neuen 117er würde man zuerst natürlich auch nur bis zur Aderklaaer Straße führen. Eine weitere Verlängerung setzt mehr Verbauung in diesem Bereich und eine S-Bahn Station beim Rautenweg voraus. Die weitere Linienführung nach dem Rautenweg kann natürlich adaptiert werden. Ob man ihn in Floridsdorf enden lässt oder über die Donau oder nach Strebersdorf weiter führt bleibt zu überlegen.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Donaufelder am 15. August 2016, 21:11:47
Auf dem Gelände des ehemaligen Kraftwerks Leopoldau sollen ja Wohnungen in 5stelliger Stückzahl entstehen. Dieses neue Siedlungsgebiet könnte man ja mit einer Straßenbahnlinie erschliessen (so wie man das in München erfolgreich praktiziert!). Hier böte es sich an, die Linie 30 zur vollwertigen Linie aufzuwerten und von der Brünner Straße auf Höhe Carabelligasse abzweigen zu lassen.
Wenn ich mir die Anzahl der Wohnungen nördlich der Carabelligasse anschaue, dann weiß ich nicht, ob das dir Linie 31 verkraftet, wenn ich ihm dort die Linie 30 wegnehme.

Dann übernimmt halt der 25er in der HVZ die Aufgabe des 30er bis Stammersdorf, ist ja ohnehin geplant....
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Klingelfee am 15. August 2016, 21:35:15
Auf dem Gelände des ehemaligen Kraftwerks Leopoldau sollen ja Wohnungen in 5stelliger Stückzahl entstehen. Dieses neue Siedlungsgebiet könnte man ja mit einer Straßenbahnlinie erschliessen (so wie man das in München erfolgreich praktiziert!). Hier böte es sich an, die Linie 30 zur vollwertigen Linie aufzuwerten und von der Brünner Straße auf Höhe Carabelligasse abzweigen zu lassen.
Wenn ich mir die Anzahl der Wohnungen nördlich der Carabelligasse anschaue, dann weiß ich nicht, ob das dir Linie 31 verkraftet, wenn ich ihm dort die Linie 30 wegnehme.
Wenn ich dich dann richtig verstehe willst du von Floridsdorf mit 3 Linien wegfahren. Glaubst du nicht, das dies dann etwas viele Straßenbahnen sind?
Dann übernimmt halt der 25er in der HVZ die Aufgabe des 30er bis Stammersdorf, ist ja ohnehin geplant....
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Donaufelder am 16. August 2016, 13:01:43
Auf dem Gelände des ehemaligen Kraftwerks Leopoldau sollen ja Wohnungen in 5stelliger Stückzahl entstehen. Dieses neue Siedlungsgebiet könnte man ja mit einer Straßenbahnlinie erschliessen (so wie man das in München erfolgreich praktiziert!). Hier böte es sich an, die Linie 30 zur vollwertigen Linie aufzuwerten und von der Brünner Straße auf Höhe Carabelligasse abzweigen zu lassen.
Wenn ich mir die Anzahl der Wohnungen nördlich der Carabelligasse anschaue, dann weiß ich nicht, ob das dir Linie 31 verkraftet, wenn ich ihm dort die Linie 30 wegnehme.
Wenn ich dich dann richtig verstehe willst du von Floridsdorf mit 3 Linien wegfahren. Glaubst du nicht, das dies dann etwas viele Straßenbahnen sind?
Dann übernimmt halt der 25er in der HVZ die Aufgabe des 30er bis Stammersdorf, ist ja ohnehin geplant....

Wenn sie gebraucht werden, sind nicht viel. Und wenn man es schafft, einen guten Fahrplan zu erstellen, gibt's auch keine Konvoifahrten.
Wieviele Straßenbahnlinien fuhren früher von Floridsdorf weg? Sicher viel mehr als heute!
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: MS am 16. August 2016, 14:13:05
Wieviele Straßenbahnlinien fuhren früher von Floridsdorf weg? Sicher viel mehr als heute!
Einmal abgesehen von den sicher längeren Intervallen, gabs dort damals auch noch eine gscheite Schleifenanlage.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Berni229 am 16. August 2016, 14:14:09
Auf dem Gelände des ehemaligen Kraftwerks Leopoldau sollen ja Wohnungen in 5stelliger Stückzahl entstehen. Dieses neue Siedlungsgebiet könnte man ja mit einer Straßenbahnlinie erschliessen (so wie man das in München erfolgreich praktiziert!). Hier böte es sich an, die Linie 30 zur vollwertigen Linie aufzuwerten und von der Brünner Straße auf Höhe Carabelligasse abzweigen zu lassen.
Wenn ich mir die Anzahl der Wohnungen nördlich der Carabelligasse anschaue, dann weiß ich nicht, ob das dir Linie 31 verkraftet, wenn ich ihm dort die Linie 30 wegnehme.
Wenn ich dich dann richtig verstehe willst du von Floridsdorf mit 3 Linien wegfahren. Glaubst du nicht, das dies dann etwas viele Straßenbahnen sind?
Dann übernimmt halt der 25er in der HVZ die Aufgabe des 30er bis Stammersdorf, ist ja ohnehin geplant....

Wenn sie gebraucht werden, sind nicht viel. Und wenn man es schafft, einen guten Fahrplan zu erstellen, gibt's auch keine Konvoifahrten.
Wieviele Straßenbahnlinien fuhren früher von Floridsdorf weg? Sicher viel mehr als heute!

Eine Abzweigung vom 30er/31er wird aus mehrer Gründen nicht kommen. Erstens würde man die Versorgung bis Stammersdorf ausdünnen, was glaube ich nicht gewollt ist (es gibt ja deshalb auch keine Kurzführungen bis hanreitergasse mehr). Zweitens wüsste man wohl nicht, was man mit der Abzweigung macht, wenn die U6 irgendwann kommt. Und drittens sind so viele Linien für Floridsdorf vermutlich wirklich zu viel.

Eine Versorgung der Neubaugebiete entlang der Gerasdorfer Straße und beim Gaswerk mit Straßenbahn mögen zwar wünschenswert sein, Priorität haben hier aber jedenfalls die von mir skizzierten Straßenbahnen entlang der Leopoldauer straße (117er) und Siemensstraße/Eipeldauerstraße (27er).

Ich denke daher, dass deine Variante weder besonders sinnvoll ist noch Aussichten auf Realisierung hat.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Ferry am 16. August 2016, 14:18:42
Ich denke daher, dass deine Variante weder besonders sinnvoll ist noch Aussichten auf Realisierung hat.

Alle Varianten haben null Aussicht auf Realisierung. Jedenfalls kurz- und mittelfristig (d.h., zumindest innerhalb der nächsten zehn Jahre) nicht.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Berni229 am 16. August 2016, 14:43:27
Ich denke daher, dass deine Variante weder besonders sinnvoll ist noch Aussichten auf Realisierung hat.

Alle Varianten haben null Aussicht auf Realisierung. Jedenfalls kurz- und mittelfristig (d.h., zumindest innerhalb der nächsten zehn Jahre) nicht.

Das ist mir schon klar, es geht hier auch um Zukunftsperspektiven. Dennoch kann man meiner Meinung nach eine Reihung der Prioritäten vornehmen.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Ferry am 16. August 2016, 15:27:35
Ich denke daher, dass deine Variante weder besonders sinnvoll ist noch Aussichten auf Realisierung hat.

Alle Varianten haben null Aussicht auf Realisierung. Jedenfalls kurz- und mittelfristig (d.h., zumindest innerhalb der nächsten zehn Jahre) nicht.

Das ist mir schon klar, es geht hier auch um Zukunftsperspektiven. Dennoch kann man meiner Meinung nach eine Reihung der Prioritäten vornehmen.

Nur können sich diese Prioritäten aufgrund von derzeit noch nicht vorhersehbaren Ereignissen ändern. In zehn Jahren kann viel passieren. Und daher macht es m.E. keinen Sinn, heute über Planungsvarianten von Straßenbahnlinien zu diskutieren, bei denen mit der Planung (noch keine Umsetzung!) in frühestens zehn Jahren begonnen werden wird. Oder um es etwas prägnanter zu formulieren: Die ganze Debatte hier ist m.M.n für A... und Friedrich.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Berni229 am 16. August 2016, 15:50:44
Ich denke daher, dass deine Variante weder besonders sinnvoll ist noch Aussichten auf Realisierung hat.

Alle Varianten haben null Aussicht auf Realisierung. Jedenfalls kurz- und mittelfristig (d.h., zumindest innerhalb der nächsten zehn Jahre) nicht.

Das ist mir schon klar, es geht hier auch um Zukunftsperspektiven. Dennoch kann man meiner Meinung nach eine Reihung der Prioritäten vornehmen.

Nur können sich diese Prioritäten aufgrund von derzeit noch nicht vorhersehbaren Ereignissen ändern. In zehn Jahren kann viel passieren. Und daher macht es m.E. keinen Sinn, heute über Planungsvarianten von Straßenbahnlinien zu diskutieren, bei denen mit der Planung (noch keine Umsetzung!) in frühestens zehn Jahren begonnen werden wird. Oder um es etwas prägnanter zu formulieren: Die ganze Debatte hier ist m.M.n für A... und Friedrich.

Naja, ganz so sehe ich das nicht, weil für den 27er gab es ja zumindest schon mal konkrete Pläne, die angeblich am Widerstand des Bezirks gescheitert sind.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 95B am 16. August 2016, 16:21:29
Es gab Überlegungen, die von konkreten Plänen ungefähr so weit weg waren wie der Uranus von der Sonne.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Berni229 am 16. August 2016, 16:28:18
Es gab Überlegungen, die von konkreten Plänen ungefähr so weit weg waren wie der Uranus von der Sonne.

Das Projekt in der Gerasdorfer Straße ist sogar von Überlegungen noch so weit entfernt. Aber beenden wir diese unnötige Diskussion lieber.

Es ist wohl allen klar, dass keines dieser Projekte in naher Zukunft realisiert wird. Aber trotzdem darf man hier wohl darüber diskutieren...
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Hauptbahnhof am 16. August 2016, 17:19:25
Zitat
Und bezüglich der D-Verlängerung werden angeblich die Ausschreibungen vorbereitet und nächstes Jahr dann umgesetzt. Auch hier ist der Grund der Verzögerung die Verzögerung des Wohnbaues.
D.h., das wird Ende 2017 eröffnet?
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Stellwerker am 16. August 2016, 18:33:56
Anbieten würde sich der 2. 9. 2017 (Eröffnung der U1-Verlängerung nach Oberlaa), nachdem es an diesem Tag sowieso zu mehreren Änderungen im Oberflächenverkehr kommt. Ist halt die Frage ob sich das mit Planen, Bauen usw. ausgehen würde.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 13er am 16. August 2016, 21:08:15
Anbieten würde sich der 2. 9. 2017 (Eröffnung der U1-Verlängerung nach Oberlaa), nachdem es an diesem Tag sowieso zu mehreren Änderungen im Oberflächenverkehr kommt. Ist halt die Frage ob sich das mit Planen, Bauen usw. ausgehen würde.
Das Datum würde sich anbieten und war m.W. in der Vergangenheit so geplant. Trotzdem wird der D-Wagen erst frühestens 2019 kommen :(
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: twf am 17. August 2016, 22:10:09
Etliche Blödpostings gelöscht. Ihr müsst jetzt nicht hier wie in der Fanpage anfangen, nur weil es sie nicht mehr gibt!
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Kanitzgasse am 10. Dezember 2018, 13:23:51
Die Neos haben ein Konzept für den öffentlichen Verkehr im 21. und im 22. Bezirk vorgestellt:
https://wien.neos.eu/oeffi-bau-statt-taeglich-stau-entlastung-fuer-floridsdorf-und-die-donaustadt/
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Bahnpetzi am 10. Dezember 2018, 13:31:11
Die Neos haben ein Konzept für den öffentlichen Verkehr im 21. und im 22. Bezirk vorgestellt:
https://wien.neos.eu/oeffi-bau-statt-taeglich-stau-entlastung-fuer-floridsdorf-und-die-donaustadt/

Sorry, von diesem Plan halte ich (leider) überhaupt nichts davon !
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: schaffnerlos am 10. Dezember 2018, 13:43:15
Sorry, von diesem Plan halte ich (leider) überhaupt nichts davon !

Und zwar weil...?
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 13er am 10. Dezember 2018, 14:10:39
Zitat
...
NEOS Wien schlägt folgende Maßnahmen im Detail vor:

• Wiener Lokalbahn ins Umland: Neubau einer Lokalbahn bis Groß Enzersdorf und Anbindung an die U2, um Pendlerströme abzufangen
• Neue Straßenbahnlinien für Floridsdorf und die Donaustadt:
  o Verlängerung Linie 25: Strebersdorf - Großjedlersdorf - Siemensstraße S - Kagran U - Donauspital U - Aspern Siegesplatz - Eßling
  o Verlängerung Linie 26: (Strebersdorf - Floridsdorf US - Kagran U) Hirschstetten S - Aspern Siegesplatz - Aspern Nord US
  o Neue Linie 22: KH Nord/Brünner Straße S - Donaufeld - Kagran U - Gewerbepark Stadlau S - Berresgasse - Aspern Nord US
• Komplette Neuordnung des Busnetzes:
  o Schnellere Verbindungen, dichtere Intervalle
  o Schaffung effizienter Verkehrsknotenpunkte mit kurzen Umsteigewegen und Taktnoten
  o Mehr direkte Buslinien statt wenige, durch Siedlungen mäandernde Linien
  o Schnelleres Erreichen von Umsteigeknoten für U-Bahn und S-Bahn
...

Quelle: OTS
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Anrew Wiggin am 10. Dezember 2018, 14:12:25
1) Eine Lokalbahn nach Großenzersdorf ist eine feine Sache, aber warum kommt das in einem Verkehrskonzept für FloDo und DoStadt? Gibt es soviele Pendler von 1210 und 1220 nach Großenzersdorf?
2) Eine Straßenbahn von Strebersdorf nach Großjedlersdorf kann man vielleicht in 20 Jahren andenken, falls dort einmal eine Stadterweiterung vorgesehen ist. Derzeit ist das einer der wenigen Flecken in Transdanubien, wo nichts geplant ist.
3) Wozu eine Straßenbahn vom KH Nord durch die Pampa direkt zum Donaufeld fahren soll anstatt den dichtbesiedelten Weg über den BH Floridsdorf zu nehmen, erschließt sich mir auch nicht.

4) Übrig bleibt: bitte die Straßenbahnen in die Seestadt schneller bzw tatsächlich bauen. Gute Forderung, aber das alleine klingt halt nicht so pompös wie "neues Verkehrskonzept für Transdanubien"
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: JochenK am 10. Dezember 2018, 14:31:48
3) Wozu eine Straßenbahn vom KH Nord durch die Pampa direkt zum Donaufeld fahren soll anstatt den dichtbesiedelten Weg über den BH Floridsdorf zu nehmen, erschließt sich mir auch nicht.

Weil man z.b. nicht nach Floridsdorf muß und so eine schnelle Querverbindung herstellt?
Wenn diese z.b. vom Krankenhaus Nord über die Siemenststraße über die Leopoldauerstraße in Richtung
Donaufelder Straße z.b. über die Schichtgründe erschließen würde, die im Moment verbaut werden.
Zwischen 28/29A (Leopldauerstraße) und 25/26 (Donaufelder Straße tut sich im Moment ein ÖV-Niemandsland auf.
Von der Weiterführung über das Donaufeld und dessen Verbauung bis zum Donauzentrum würde dieses Projekt
sicher auch genug Anwoher erschliesen.

Klingt für mich nicht gerade nach nichts...... und wenn ich nach Flodorf will, dann hab ich eh 25/26 oder 28/29A.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: coolharry am 10. Dezember 2018, 14:36:00
Die Neos haben ein Konzept für den öffentlichen Verkehr im 21. und im 22. Bezirk vorgestellt:
https://wien.neos.eu/oeffi-bau-statt-taeglich-stau-entlastung-fuer-floridsdorf-und-die-donaustadt/

Nette Ideen.
Fakt ist: Egal was gemacht wird, hauptsache es wird was gemacht. Derzeit ist ja eher als traurig zu betrachten was sich in den nächsten Jahren nicht tun wird.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Z-TW am 10. Dezember 2018, 14:40:32
1) Eine Lokalbahn nach Großenzersdorf ist eine feine Sache, aber warum kommt das in einem Verkehrskonzept für FloDo und DoStadt? Gibt es soviele Pendler von 1210 und 1220 nach Großenzersdorf?

Das weiß ich nicht, aber wenn man das Verkehrsaufkommen auf der B 3 betrachtet und die Drängerei im 26 A, der trotz Busspuren in manchen Abschnitten ebenfalls mitstaut, dann ist eine Bahn nach Großenzersdorf absolut notwendig - am sinnvollsten wäre ohnehin die Verlängerung der U 2 dorthin.
Ebenfalls notwendig wäre die Verlängerung der U 6 Richtung Stammersdorf. (Ich weiß, hier wird man stets geprügelt für diese Forderung.)
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Anid am 10. Dezember 2018, 14:46:03
am sinnvollsten wäre ohnehin die Verlängerung der U 2 dorthin.
Ebenfalls notwendig wäre die Verlängerung der U 6 Richtung Stammersdorf. (Ich weiß, hier wird man stets geprügelt für diese Forderung.)


Und wie? Als Abzweigung nach der Station Donauspital und dann unterirdisch durch den 22.? Nich bös sein, aber ich glaub eine U-Bahn dorthin ist extrem überdimensioniert.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: schaffnerlos am 10. Dezember 2018, 14:50:06
Ich war immer schon für eine Lokalbahn Richtung Orth. Aber jetzt wird einmal die Marchegger Ostbau ausgebaut und ich nehme an, dass bei einem attraktiven Angebot, einem passenden Regionalbusnetz und ein paar P+R-Anlagen einiges an Pendlerverkehr dorthin wandern wird. Und als Draufgabe eine Parkraumbewirtschaftung in Transdanubien. Erst dann würde ich mir Gedanken über eine Lokalbahn machen (aber den Platz dafür schon heute reservieren).
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Z-TW am 10. Dezember 2018, 15:06:11
am sinnvollsten wäre ohnehin die Verlängerung der U 2 dorthin.
Ebenfalls notwendig wäre die Verlängerung der U 6 Richtung Stammersdorf. (Ich weiß, hier wird man stets geprügelt für diese Forderung.)


Und wie? Als Abzweigung nach der Station Donauspital und dann unterirdisch durch den 22.? Nich bös sein, aber ich glaub eine U-Bahn dorthin ist extrem überdimensioniert.

Alternative? Schnellstraßenbahn von Aspern weitergeführt? Auf welcher Trasse? Die permanente Verbauung entlang der B 3-Achse wird um abschnittsweise unterirdische Führung eines Schienenverkehrsmittels nicht herumkommen. Dass man bei uns wieder eine Straßenbahn durch den Ortskern von Eßling baut kann ich mir nicht vorstellen, nicht einmal, wenn es eine großzügige Straßenortsumfahrung geben sollte.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: coolharry am 10. Dezember 2018, 15:08:10
Erst dann würde ich mir Gedanken über eine Lokalbahn machen (aber den Platz dafür schon heute reservieren).

Den Platz hätte es bis vor ca. 20 Jahren gegeben. Dann hat man die für eine breitere B3 reservierten Flächen zurück gewidmet.

- am sinnvollsten wäre ohnehin die Verlängerung der U 2 dorthin.
Ebenfalls notwendig wäre die Verlängerung der U 6 Richtung Stammersdorf. (Ich weiß, hier wird man stets geprügelt für diese Forderung.)

Eine U-Bahn nach Wiener System ist dermassen überdimensioniert, das man wahrscheinlich nicht mal im halbStunden Takt einen vollen Zug zusammen bekommt. Zwischen einem 160 Personen fassenden Bus und einem 800 Personen fassenden U-Bahn Zug ist doch ein bissl ein Unterschied. Diesen würde eine Regionalbahn (Stadtbahn nach deutschem Vorbild) durchaus schliessen. Weiters der Trassenbau und so weiter. Und wenn man die auf kurzen Abschnitten Unterirdisch führt fällt einem auch kein Zacken aus der Krone. Aber eine Voll U-Bahn wird sehr wahrscheinlich so ein Betonungetüm wie sie bereits als U2 existiert.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Z-TW am 10. Dezember 2018, 15:58:44
Eine Diskussion über neuen Schienenverkehr in Transdanubien ist ohnehin müßig - denn was wird wirklich kommen: Der Lobautunnel, die Marchfeldschnellstraße und wahrscheinlich eine neue B 3, die die Orte Asparn, Eßling und Großenzersdorf "entlasten" wird, ebenso eine Umfahrung von Breitenlee.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: coolharry am 10. Dezember 2018, 16:10:00
Eine Diskussion über neuen Schienenverkehr in Transdanubien ist ohnehin müßig - denn was wird wirklich kommen: Der Lobautunnel, die Marchfeldschnellstraße und wahrscheinlich eine neue B 3, die die Orte Asparn, Eßling und Großenzersdorf "entlasten" wird, ebenso eine Umfahrung von Breitenlee.

Aspern schreibt man mit "e". Asparn gibts auch aber das liegt an der Zaya
Zum anderen kommt wahrscheinlich gar nichts. Keine Straße, keine Schiene. Radfahren sollen dann alle auf einem Radwegenetz das gut gemeint aber schlecht gemacht ist. Und die Radwege permanent irgendwo unmotiviert enden oder die Straßenseiten wechseln. Ja der 22.. Der wird schon schön so voller Leute aber ohne Konzepte reale Maßnahmen.  >:D
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Z-TW am 10. Dezember 2018, 16:17:05
Aspern schreibt man mit "e". Asparn gibts auch aber das liegt an der Zaya

Danke, ich weiß. Kommt vom Hudeln...Immerhin kann man Asparn auch auf der Schiene erreichen, wenn auch nur am Wochenende in der Saison. ;D
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Z-TW am 10. Dezember 2018, 16:53:48
Radfahren sollen dann alle auf einem Radwegenetz das gut gemeint aber schlecht gemacht ist. Und die Radwege permanent irgendwo unmotiviert enden oder die Straßenseiten wechseln.

Was aber keine "Spezialität" im 22. ist. Das kannst in Korneuburg auch erleben!
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: abc am 10. Dezember 2018, 17:12:31
Ich finde das Grundkonzept und die Ideen sehr positiv (und bin ehrlich gesagt sehr überrascht, dass so etwas von den Neos kommt). Eine auch aus meiner Sicht notwendige Überarbeitung des Busnetzes wäre ja sogar relativ kurzfristig und ohne allzugroße Investitionen machbar. Der Bus zwischen Alter Donau und Handelskai würde m.E. auch gewisse Lücken im Bahnnetz füllen und könnte, eine entsprechende Taktdichte vorausgesetzt, auch U1 und 11A etwas entlasten.

Die Idee einer "Lokalbahn Wien - Enzersdorf" hat auch was, auch wenn ich eine Verlängerung nach Orth an der Donau für utopisch halte (die Bahn selbst "nur" für äußerst unwahrscheinlich) - dafür ist die Gegend einfach zu dünn besiedelt und Orth wiederum zu klein. Aber ein entsprechendes Buskonzept mit dauerhafter Durchbindung zur U2, dichten Takten (30-min-Takt) bis in den späten Abend hätte sicher ein gewisses Potential. Die ausgebaute Marchegger Ostbahn ist für eine bessere Erschließung Orths ziemlich ungeeignet.

Und was der 22. Bezirk davon hat? Bestenfalls weniger Autos. Und ohne Halt würde ja auch eine Lokalbahn nach Groß Enzersdorf auch nicht durchfahren.

Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 13er am 10. Dezember 2018, 18:34:32
Ich finde das Grundkonzept und die Ideen sehr positiv (und bin ehrlich gesagt sehr überrascht, dass so etwas von den Neos kommt).
Ich nicht ganz so. Da die Grünen nach der nächsten (vorgezogenen?) Wahl sowieso vom Bildschirm verschwinden werden (1-2 Bezirksparlamente vielleicht ausgenommen), macht man sich schon einmal bereit, viele ihrer Wählerstimmen zu übernehmen und vielleicht ja neuer Juniorpartner in einer Koalition zu werden.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: tramway.at am 10. Dezember 2018, 18:50:33
Ich finde das Grundkonzept und die Ideen sehr positiv (und bin ehrlich gesagt sehr überrascht, dass so etwas von den Neos kommt).
Ich nicht ganz so. Da die Grünen nach der nächsten (vorgezogenen?) Wahl sowieso vom Bildschirm verschwinden werden (1-2 Bezirksparlamente vielleicht ausgenommen), macht man sich schon einmal bereit, viele ihrer Wählerstimmen zu übernehmen und vielleicht ja neuer Juniorpartner in einer Koalition zu werden.

Bei meinen Kontakten mit den Neos waren sie sehr interessiert, ich habe auch schon Straßenbahn-Vorträge dort gehalten. Das ist nicht nur Camouflage.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: martin8721 am 10. Dezember 2018, 20:59:23
Bei meinen Kontakten mit den Neos waren sie sehr interessiert, ich habe auch schon Straßenbahn-Vorträge dort gehalten. Das ist nicht nur Camouflage.

Naja. Die Grünen waren einst auch sehr pro Straßenbahn und für die hast du ja auch viel gemacht...
Sollten die Neos tatsächlich mal in die Stadtregierung kommen, wird auch bei denen die Sache anders ausschauen.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: tramway.at am 10. Dezember 2018, 23:33:59
Bei meinen Kontakten mit den Neos waren sie sehr interessiert, ich habe auch schon Straßenbahn-Vorträge dort gehalten. Das ist nicht nur Camouflage.

Naja. Die Grünen waren einst auch sehr pro Straßenbahn und für die hast du ja auch viel gemacht...
Sollten die Neos tatsächlich mal in die Stadtregierung kommen, wird auch bei denen die Sache anders ausschauen.

Ich hoffe (und glaube inzwischen), die sind nicht so naiv und unprofessionell wie die Grünlinge.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: t12700 am 10. Dezember 2018, 23:40:44
Bei meinen Kontakten mit den Neos waren sie sehr interessiert, ich habe auch schon Straßenbahn-Vorträge dort gehalten. Das ist nicht nur Camouflage.

Naja. Die Grünen waren einst auch sehr pro Straßenbahn und für die hast du ja auch viel gemacht...
Sollten die Neos tatsächlich mal in die Stadtregierung kommen, wird auch bei denen die Sache anders ausschauen.

Ich hoffe (und glaube inzwischen), die sind nicht so naiv und unprofessionell wie die Grünlinge.
Ich würde es uns und der Stadt wünschen, dass du mit deinem Optimismus Recht behältst!

LG t12700
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: abc am 11. Dezember 2018, 07:53:20
Ich finde das Grundkonzept und die Ideen sehr positiv (und bin ehrlich gesagt sehr überrascht, dass so etwas von den Neos kommt).
Ich nicht ganz so. Da die Grünen nach der nächsten (vorgezogenen?) Wahl sowieso vom Bildschirm verschwinden werden (1-2 Bezirksparlamente vielleicht ausgenommen), macht man sich schon einmal bereit, viele ihrer Wählerstimmen zu übernehmen und vielleicht ja neuer Juniorpartner in einer Koalition zu werden.

Bei meinen Kontakten mit den Neos waren sie sehr interessiert, ich habe auch schon Straßenbahn-Vorträge dort gehalten. Das ist nicht nur Camouflage.

Vielleicht habe ich die Neos gedanklich etwas zu sehr in die FDP-Lade gepackt. Denn während es bei den anderen traditionellen Parteien in Deutschland stark vom Ortsverband abhängt, ob sie eher nahverkehrsfreundlich oder -skeptisch eingestellt sind, kann man sich bei der FDP darauf verlassen, dass sie grundsätzlich gegen jegliche Verbesserungen im Nahverkehr (oft schon gegen den Erhalt des Status Quo) opponiert. (Selbst die deutschen Grünen würde ich nicht pauschal als nahverkehrsfreundlich bezeichnen. In Berlin sind sie z.B. ebenfalls eine totale Enttäuschung.)
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: coolharry am 11. Dezember 2018, 08:22:30
- dafür ist die Gegend einfach zu dünn besiedelt und Orth wiederum zu klein.

Das halte ich für ein Haltlosesgerücht. Gut die Gegend ist sicher nicht so dicht besiedelt wie der Süden von Wien aber als "dünn" würde ich das nicht bezeichnen.
Groß Enzersdorf (Ur-Ort): 6616 Ew.
Groß Enzersdorf-Oberhausen: 2007 Ew
Groß Enzersdorf-Probstdorf: 826Ew
Mannsdorf an der Donau: 342Ew.
Orth an der Donau: 2086Ew

Macht 11877 + Ausflugsverkehr + P+R umsteiger
Immerhin mehr als derzeit in der Seestadt wohnen.  >:D

Dazu kommt das Groß Enzersdorf stark wächst. Der 26A ist da durchaus auch ein Standortbonus für diese Niederösterreichische Gemeinde.
Ein Schienenbonus würde die Fahrgastzahlen nochmals stark steigen lassen. Da auch viele Ausflüger dann eher mit der Bahn nach Orth und in die Au dort fahren würden.


Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: T1 am 11. Dezember 2018, 09:08:05
Bei meinen Kontakten mit den Neos waren sie sehr interessiert, ich habe auch schon Straßenbahn-Vorträge dort gehalten. Das ist nicht nur Camouflage.

Naja. Die Grünen waren einst auch sehr pro Straßenbahn und für die hast du ja auch viel gemacht...
Sollten die Neos tatsächlich mal in die Stadtregierung kommen, wird auch bei denen die Sache anders ausschauen.

Ich hoffe (und glaube inzwischen), die sind nicht so naiv und unprofessionell wie die Grünlinge.
Geh bitte, man braucht nur schauen, wo die Neos Erfolg hatten: Auch die kochen nur mit Wasser, heißt, sie sind vor persönlichen Befindlichkeiten nicht gefeilt – siehe Salzburg (wo die Stadträtin zur ÖVP wechselt), siehe Linz,… Heißt nicht, dass es nicht schadet, eine Oppositionspartei zu haben, die für mehr sinnvollen ÖV ist. Aber ich würde mir keine zu großen Hoffnungen machen (habe da gerade ein Deja-vu, war 2010 nicht viel anders mit den Grünen).
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: traveller23 am 11. Dezember 2018, 09:14:03
Ich hoffe (und glaube inzwischen), die sind nicht so naiv und unprofessionell wie die Grünlinge.

Solange die Neos nicht die zuständigen Ressorts besetzen habe sie genau den gleichen Einfluss wie aktuell die Grünen.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Linie 41 am 11. Dezember 2018, 09:19:24
(Selbst die deutschen Grünen würde ich nicht pauschal als nahverkehrsfreundlich bezeichnen. In Berlin sind sie z.B. ebenfalls eine totale Enttäuschung.)
Ja, Toni Hofteiter kam letztens mit der "glänzenden" Idee, den DB-Konzern zu zerschlagen. Daß die DB einfach kaputt ist, weil Deutschland 20 Jahre lang keinerlei Infrastrukturinvestitionen getätigt hat, darauf kommt keiner - das GSM-Netz, nebenbei, in dem Land ist ja einem Industriestaat auch nicht würdig.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: abc am 11. Dezember 2018, 09:33:51
- dafür ist die Gegend einfach zu dünn besiedelt und Orth wiederum zu klein.

Das halte ich für ein Haltlosesgerücht. Gut die Gegend ist sicher nicht so dicht besiedelt wie der Süden von Wien aber als "dünn" würde ich das nicht bezeichnen.
Groß Enzersdorf (Ur-Ort): 6616 Ew.
Groß Enzersdorf-Oberhausen: 2007 Ew
Groß Enzersdorf-Probstdorf: 826Ew
Mannsdorf an der Donau: 342Ew.
Orth an der Donau: 2086Ew

Macht 11877 + Ausflugsverkehr + P+R umsteiger
Immerhin mehr als derzeit in der Seestadt wohnen.  >:D

Dazu kommt das Groß Enzersdorf stark wächst. Der 26A ist da durchaus auch ein Standortbonus für diese Niederösterreichische Gemeinde.
Ein Schienenbonus würde die Fahrgastzahlen nochmals stark steigen lassen. Da auch viele Ausflüger dann eher mit der Bahn nach Orth und in die Au dort fahren würden.

Die Bevölkerungsdichte ist allerdings ein Quotient, Einwohnerzahl pro Fläche. In der Seestadt wohnen die künftig 20.000 Menschen im Umkreis von 800 m um die U-Bahn-Station. An einer fiktiven Lokalbahn von Groß Enzersdorf nach Orth würden 5.261 Menschen* leben, und zwar auf einer Strecke von 13 km. Die Frage ist dann, wieviele von diesen Menschen überhaupt Richtung Wien möchten, und wieviele täglich.
____
*Du müsstest Groß-Enzersdorf rausrechnen (denn es ging ja um die Verlängerung weiter nach Orth, eine bis Groß Enzersdorf halte ich zumindest nicht für völlig utopisch).
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: coolharry am 11. Dezember 2018, 09:46:03
*Du müsstest Groß-Enzersdorf rausrechnen (denn es ging ja um die Verlängerung weiter nach Orth, eine bis Groß Enzersdorf halte ich zumindest nicht für völlig utopisch).

Definiere Groß Enzersdorf. Das ist mittlerweile ein Konglomerat von sehr vielen Orten.

An einer fiktiven Lokalbahn von Groß Enzersdorf nach Orth würden 5.261 Menschen* leben, und zwar auf einer Strecke von 13 km. Die Frage ist dann, wieviele von diesen Menschen überhaupt Richtung Wien möchten, und wieviele täglich.

13km mit Baukosten von ca. 260Mio €. Weniger als die U-Bahn in die Seestadt gekostet hat bei ca. gleichen Nutzen wenn nicht sogar mehr nutzen weil ich dadurch sicher mehr und vorallem längere Autofahrten abfange.
Desweiteren führe ich immer noch ins Rennen, das die gesamte Gegend ziemlich Boomt. Verhältnismässig günstige Grundstücke gepaart mit stadtnähe.
Und wer von dort nach Wien will: Na fast alle. Da draussen ist ausser dem Tiefkühlwerk in G.E. nichts besonderes. Nicht umsonst ist die Strecke der B3 Morgens und Abends zugestaut. Und nicht nur das. Was da mittlerweile auch Sonntags raus fährt ist der Wahnsinn.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Anid am 11. Dezember 2018, 09:48:16
Ich nehme an das Lokalbahn-Konstrukt hat man absichtlich gewählt damit es nicht "eine Straßenbahn nach Niederösterreich" ist, das wäre ja von vorne herein zum Scheitern verurteilt.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: abc am 11. Dezember 2018, 09:57:27
*Du müsstest Groß-Enzersdorf rausrechnen (denn es ging ja um die Verlängerung weiter nach Orth, eine bis Groß Enzersdorf halte ich zumindest nicht für völlig utopisch).

Definiere Groß Enzersdorf. Das ist mittlerweile ein Konglomerat von sehr vielen Orten.

Ich habe das rausgerechnet, was Du zuvor als "Ur-Ort" bezeichnet hast. An sich wäre es sicher sinnvoll, wenn eine Stadtbahn zumindest weiter als der heutige 26A fährt, nämlich bis zum Stadtrand, und dort einen P+R-Parkplatz und einen bequemen Umstieg zu weiterführenden (häufig verkehrenden) Buslinien anzubieten.

An einer fiktiven Lokalbahn von Groß Enzersdorf nach Orth würden 5.261 Menschen* leben, und zwar auf einer Strecke von 13 km. Die Frage ist dann, wieviele von diesen Menschen überhaupt Richtung Wien möchten, und wieviele täglich.

13km mit Baukosten von ca. 260Mio €. Weniger als die U-Bahn in die Seestadt gekostet hat bei ca. gleichen Nutzen wenn nicht sogar mehr nutzen weil ich dadurch sicher mehr und vorallem längere Autofahrten abfange.
Desweiteren führe ich immer noch ins Rennen, das die gesamte Gegend ziemlich Boomt. Verhältnismässig günstige Grundstücke gepaart mit stadtnähe.
Und wer von dort nach Wien will: Na fast alle. Da draussen ist ausser dem Tiefkühlwerk in G.E. nichts besonderes. Nicht umsonst ist die Strecke der B3 Morgens und Abends zugestaut. Und nicht nur das. Was da mittlerweile auch Sonntags raus fährt ist der Wahnsinn.

Bei ca. gleichem Nutzen? Allein die Seestadt soll letztlich vier mal so viele Einwohner haben wie das Einzugsgebiet der 13 km langen Bahnstrecke. Und davor fährt ja die U-Bahn auch nicht durch unbewohntes Gebiet, sondern erschließt dicht bebaute Gebiete im 2. Bezirk, die WU, das Viertel Zwei, das Ernst-Happel-Stadion und ansonsten zehntausende Einwohner in der Donaustadt.

Ja, vieles wurde erst mit der U-Bahn gebaut, und vielleicht würde eine Stadtbahn nach Orth auch eine ähnliche Entwicklung auslösen. Ich finde eine solche Zersiedlung aber überhaupt nicht erstrebenswert. Die Gebiete entlang der U2 sind zumindest in Cisdanubien noch relativ innenstadtnah.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Inventar am 11. Dezember 2018, 10:24:02
Lokalbahn klingt nett. Wo soll die genau fahren? Das liest man dann halt nicht mehr.

So verbaut wie die Gegend dort ist wird es eher schwer eine vernünftige Trassenführung zu planen.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: coolharry am 11. Dezember 2018, 10:43:02
Bei ca. gleichem Nutzen? Allein die Seestadt soll letztlich vier mal so viele Einwohner haben wie das Einzugsgebiet der 13 km langen Bahnstrecke. Und davor fährt ja die U-Bahn auch nicht durch unbewohntes Gebiet, sondern erschließt dicht bebaute Gebiete im 2. Bezirk, die WU, das Viertel Zwei, das Ernst-Happel-Stadion und ansonsten zehntausende Einwohner in der Donaustadt.

Ja, vieles wurde erst mit der U-Bahn gebaut, und vielleicht würde eine Stadtbahn nach Orth auch eine ähnliche Entwicklung auslösen. Ich finde eine solche Zersiedlung aber überhaupt nicht erstrebenswert. Die Gebiete entlang der U2 sind zumindest in Cisdanubien noch relativ innenstadtnah.

260Mio sind auch weniger als was die U2 von Aspernstraße in die Seestadt gekostet hat. Und hier leben auch nicht mehr Menschen als dort weiter raus. Und die Seestadt soll ca. 20.000 Menschen später haben. Das Gebiet bis Orth wird in 15-20 Jahren (also ungefähr dann wenn die Seestadt auch mal fertig ist) sicher auch mehr Bewohner haben als jetzt.
Weiters ist die Lokalbahn ja auch ein Wachstumsanreiz. Und die Seestadt zieht keine Ausflügler an.

Lokalbahn klingt nett. Wo soll die genau fahren? Das liest man dann halt nicht mehr.

So verbaut wie die Gegend dort ist wird es eher schwer eine vernünftige Trassenführung zu planen.

Je nachdem wohin würde mir da schon eine Route einfallen.
Ab Aspernstraße - Pilotenweg (teilweise Straßenbahn) - GM Opelwerk - mitten durch Essling als Straßenbahn - dann G.E. auch als Strab wobei hier mehr Platz ist - dann Mühlleitner Straße Richtung Donau Oder Kanal - Brücke über den Kanal und dann Richtung Neu Oberhausen (Hier P+R Anlage) - Dann entlang der B3 nach Oberhausen und durch Oberhausen Richtung Wittau (teilweise als Strab) - dann Probstdorf - Mannsdorf - in Orth wieder als Strab bis zum Baxter/Shire/wie auch immer Medikamentenwerk.

Straßenbahn und Lokalbahn würden sich bei der Strunzgasse treffen. Ach ist träumen schön.  ;)
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: haidi am 11. Dezember 2018, 10:49:31
Vielleicht habe ich die Neos gedanklich etwas zu sehr in die FDP-Lade gepackt. Denn während es bei den anderen traditionellen Parteien in Deutschland stark vom Ortsverband abhängt, ob sie eher nahverkehrsfreundlich oder -skeptisch eingestellt sind, kann man sich bei der FDP darauf verlassen, dass sie grundsätzlich gegen jegliche Verbesserungen im Nahverkehr (oft schon gegen den Erhalt des Status Quo) opponiert. (Selbst die deutschen Grünen würde ich nicht pauschal als nahverkehrsfreundlich bezeichnen. In Berlin sind sie z.B. ebenfalls eine totale Enttäuschung.)
Die Berliner wollen jede Straße mit Radwegen versorgen.

Ich nehme an das Lokalbahn-Konstrukt hat man absichtlich gewählt damit es nicht "eine Straßenbahn nach Niederösterreich" ist, das wäre ja von vorne herein zum Scheitern verurteilt.
Na dann nennt man das Stadtbahn oder Verbindung a la Badner Bahn

Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: traveller23 am 11. Dezember 2018, 10:53:38

Ich nehme an das Lokalbahn-Konstrukt hat man absichtlich gewählt damit es nicht "eine Straßenbahn nach Niederösterreich" ist, das wäre ja von vorne herein zum Scheitern verurteilt.
Na dann nennt man das Stadtbahn oder Verbindung a la Badner Bahn

Gibt es hier nicht einen Passus, dass die WienerLinien keine Straßenbahnen etc ins Umland betreiben dürfen? War das nicht etwas mit Eu Richtlinien und Ausschreibungsthema?
Dann bliebe nur es an die BadnerBahn Gesellschaft anzuhängen.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: uk am 11. Dezember 2018, 11:02:30
Zitat
  o Verlängerung Linie 26: (Strebersdorf - Floridsdorf US - Kagran U) Hirschstetten S - Aspern Siegesplatz - Aspern Nord US

Quelle: OTS

Abgesehen davon, dass es ja Hirschtetten U heissen müsste. Den Schlenker Aspern Nord - Siegesplatz - Hirschtetten versteh ich nicht. Das ist ein Umweg von 4+ km mit bedingtem Mehrwert, wenn das eine Verbindung von der Seestadt Richtung Bezirkszentrum sein soll. Das müsste sich irgendwie anders lösen Lassen um vor allem die Relation Seestadt - Aspern - Donauspital mit zu bedienen.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: abc am 11. Dezember 2018, 11:02:55
260Mio sind auch weniger als was die U2 von Aspernstraße in die Seestadt gekostet hat. Und hier leben auch nicht mehr Menschen als dort weiter raus. Und die Seestadt soll ca. 20.000 Menschen später haben. Das Gebiet bis Orth wird in 15-20 Jahren (also ungefähr dann wenn die Seestadt auch mal fertig ist) sicher auch mehr Bewohner haben als jetzt.
Weiters ist die Lokalbahn ja auch ein Wachstumsanreiz.

Die Frage ist allerdings:

1. Wieso sollten wir einen Wachstumsanreiz im Nirgendwo setzen und die Landschaft immer weiter zersiedeln? (Und welche Ausflügler sollen in diese zersiedelte Landschaft eigentlich kommen? Wie oft lustwandelst Du durch suburbane Gewerbe- oder Wohngebiete?)

2. Wenn man schon Wachstum als Selbstzweck ansieht - wieso eigentlich entlang einer fiktiven Bahnstrecke, und nicht entlang der S7 und der Marchegger Ostbahn? Gerade letztere verläuft weitab der Ortschaften. Wäre es nicht ein sinnvollerer Ansatz, ersteinmal deren Einzugsbereich zu stärken, bevor man eine weitere Strecke übers Feld baut?

Und die Seestadt zieht keine Ausflügler an.

Von den paar Ausflüglern füllst Du die Bahnen auch nicht. Zum einen sind die Donauauen sind auch mit der S7 erreichbar. Zum anderen hatte das Schloss Orth 2014* (aktuellere Zahlen habe ich leider nicht gefunden) knapp 35.000 Besucher, im Durchschnitt 95 pro Tag. Das wäre noch nicht mal eine Bahn, selbst wenn alle davon aus Wien kommen und mit den Öffis anreisten. (Die zahlreichen slowakischen Übersetzungen im Naturparkzentrum sprechen dafür, dass viele Besucher eben nicht aus Wien kommen.)
____
* https://www.austriatourism.com/fileadmin/user_upload/Media_Library/Downloads/Tourismusforschung/2015G_Besucherzahlen_von_Sehenswuerdigkeiten_in_OE_2014_ohne_Wien.pdf
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: tramway.at am 11. Dezember 2018, 11:14:36
Die Neos-Präsentation für Transdanubien

( https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20181210_OTS0119/neos-wien-fordert-oeffi-bau-statt-taeglich-stau-entlastung-fuer-floridsdorf-und-die-donaustadt-bild
und
https://wien.neos.eu/oeffi-bau-statt-taeglich-stau-entlastung-fuer-floridsdorf-und-die-donaustadt/ )

deckt sich ziemlich mit dem, was die Grünen vor Jahren präsentiert haben.

In einer der nächsten Gemeinderatsitzungen werden sie das einbringen.

Die SPÖ stellt sich natürlich dagegen:

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20181210_OTS0147/josef-taucher-spoe-gruendung-neuer-lokalbahn-ist-nicht-zielfuehrend-stadt-wien-beruecksichtigt-beim-oeffi-ausbau-jeden-einzelnen-bezirk

Und was wird sein? Die Grünen werden gemeinsam mit der SP das Neos-Konzept ablehnen "müssen" und damit gegen ihr eigenes Konzept stimmen. Trotteln.

Und die SPÖ? Die hat neues Personal, das für U-Bahn und gegen lange Straßenbahnlinien ist - komplett rückschrittlich. Zum haareraufen!

Gerade in Transdanubien, wo ein riesiges Wählerpotential wartet, könnte die SP zeigen, zu was sie fähig ist, stattdessen - weiter wie gehabt.

Ergänzung: Unten Zeitungsartikel einer privaten Präsentation mit MA 18, VOR, Maresch und Vanek (Bezirksrat in der Gegend).
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: coolharry am 11. Dezember 2018, 11:26:10
Die Frage ist allerdings:

1. Wieso sollten wir einen Wachstumsanreiz im Nirgendwo setzen und die Landschaft immer weiter zersiedeln? (Und welche Ausflügler sollen in diese zersiedelte Landschaft eigentlich kommen? Wie oft lustwandelst Du durch suburbane Gewerbe- oder Wohngebiete?)

Orth an der Donau besteht nicht nur aus dem Schloß. Die Au in Orth, die im übrigen von dort wesentlich bequemer zu erreichen ist als von der S7 (?). Wo zum Geier komm ich von der S7 in die nördlichen Donauauen? Und es geht nicht um die Gebiete zwischen Wien und Orth sondern um den Endpunkt. Und ich gehe in meiner Wohnumgebung regelmässig spazieren. Ist auch nur suburbane Wohngegend.

2. Wenn man schon Wachstum als Selbstzweck ansieht - wieso eigentlich entlang einer fiktiven Bahnstrecke, und nicht entlang der S7 und der Marchegger Ostbahn? Gerade letztere verläuft weitab der Ortschaften. Wäre es nicht ein sinnvollerer Ansatz, ersteinmal deren Einzugsbereich zu stärken, bevor man eine weitere Strecke übers Feld baut?

Wachstum wird passieren. Dann lieber gelenkt als irgendwie.

Von den paar Ausflüglern füllst Du die Bahnen auch nicht. Zum einen sind die Donauauen sind auch mit der S7 erreichbar. Zum anderen hatte das Schloss Orth 2014* (aktuellere Zahlen habe ich leider nicht gefunden) knapp 35.000 Besucher, im Durchschnitt 95 pro Tag. Das wäre noch nicht mal eine Bahn, selbst wenn alle davon aus Wien kommen und mit den Öffis anreisten. (Die zahlreichen slowakischen Übersetzungen im Naturparkzentrum sprechen dafür, dass viele Besucher eben nicht aus Wien kommen.)
____
* https://www.austriatourism.com/fileadmin/user_upload/Media_Library/Downloads/Tourismusforschung/2015G_Besucherzahlen_von_Sehenswuerdigkeiten_in_OE_2014_ohne_Wien.pdf

Die Tafeln werden im gesamten Nationalpark Donauauen in slowakischer Übersetzung angeboten. Auch im Nationalparkhaus beim Roten Hiasl.
Und sollens nur 50 Personen täglich (wobei die Zahl wohl eher zwischen 0 - mehreren hundert schwanken wird) mit der Bahn anreisen. Besser als mit dem PKW und 50 Personen sind beim derzeitigen PKW Besetzungsgrad auch rund 50 PKW. Dazu kommen die Besucher der AU die nicht ins Schloß gehen somit auch in keiner Statistik auftauchen.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Schienenbremse am 11. Dezember 2018, 11:31:04
Zwei ähnlich gelagerte Threads hier zusammengelegt.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Linie 360 am 11. Dezember 2018, 11:34:45
Bis Groß-Enzersdorf wäre eines leistungsstarkes, schienengebundenes Verkehrsmittel auf eigenem Gleiskörper dringenst notwendig.
Bis Orth/Donau halte ich derartiges jedoch für völlig unrealistisch.
Nicht umsonst wurde der Gesamtverkehr auf der am 30.06.1909 eröffneten Eisenbahnstrecke nach Orth/Donau bereits per 01.01.1937 wieder eingestellt (Güterverkehr gab's dann wieder ab 1938 und noch bis 1998)!
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: coolharry am 11. Dezember 2018, 11:42:08
Bis Groß-Enzersdorf wäre eines leistungsstarkes, schienengebundenes Verkehrsmittel auf eigenem Gleiskörper dringenst notwendig.
Bis Orth/Donau halte ich derartiges jedoch für völlig unrealistisch.
Nicht umsonst wurde der Gesamtverkehr auf der am 30.06.1909 eröffneten Eisenbahnstrecke nach Orth/Donau bereits per 01.01.1937 wieder eingestellt (Güterverkehr gab's dann wieder ab 1938 und noch bis 1998)!

Weil der Verkehr damals ein riesen Umweg war. Warum sollte man 10km in den Norden fahren wenn ich nach der gleichen Strecke schon in Groß Enzersdorf sein konnte.
Daraus resultierten wohl lange unattraktive Fahrzeiten. Und 1937 war die Gunst für Schienenverkehrsmittel auch nicht höher als heute. Schließlich war die damalige Regierung auch schon sehr Autoaffin.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: dalski am 11. Dezember 2018, 12:08:51
Die SPÖ stellt sich natürlich dagegen:

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20181210_OTS0147/josef-taucher-spoe-gruendung-neuer-lokalbahn-ist-nicht-zielfuehrend-stadt-wien-beruecksichtigt-beim-oeffi-ausbau-jeden-einzelnen-bezirk

Und was wird sein? Die Grünen werden gemeinsam mit der SP das Neos-Konzept ablehnen "müssen" und damit gegen ihr eigenes Konzept stimmen. Trotteln.
Diese Aussendung zeigt, wie sehr man in dieser Partei (leider) von zeitgemäßer Verkehrspolitik entfernt ist.
Sinnloses Eigenlob und Schlechtreden anderer Ideen.
Vor allem in Transdanubien findet man diese Politiker besonders oft, man denke an die Stadtstraße oder die Linie 27, die damals von der BV Floridsdorf abgelehnt wurde...
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: abc am 11. Dezember 2018, 12:55:17
Orth an der Donau besteht nicht nur aus dem Schloß. Die Au in Orth, die im übrigen von dort wesentlich bequemer zu erreichen ist als von der S7 (?).

Sprich: die paar Einwohner sind auch noch über mehrere Ortsteile verteilt, so dass sie nicht sinnvoll mit der Stadtbahn erschlossen werden können.
Und das Problem ist ja: auch im Umfeld um Orth ist nicht viel, was das Potential durch Zubringerverkehre, P+R etc. erhöhen könnte. Denn recht bald beginnen die Einzugsbereiche von Marchegger Ostbahn und S7, die natürlich weiterhin attraktiver wären.

Wo zum Geier komm ich von der S7 in die nördlichen Donauauen? Und es geht nicht um die Gebiete zwischen Wien und Orth sondern um den Endpunkt.

Ach, es ging um die nördlichen Donauauen. Ich hätte gedacht, einem Ausflügler, der ein bisschen in den Donauauen spazieren möchte, ist es völlig wurscht, ob er in Haslau (Fähre) bzw. Bad Deutsch-Altenburg beginnt...

Für Massen an Radtouristen (wenn man diesen fördern möchte, es läge wegen der eher ebenen Topographie nahe) ist die Lokalbahn sicher auch weniger geeignet als die vorhandene S-Bahn - wenn man nicht sowieso ab Wien über den Donauradweg fährt.

Und ich gehe in meiner Wohnumgebung regelmässig spazieren. Ist auch nur suburbane Wohngegend.

Nun werden allerdings Leute, die in ihrem Wohnumfeld spazieren gehen, eher selten ein öffentliches Verkehrsmittel in Anspruch nehmen. Es ging ja um Ausflügler.

Wachstum wird passieren. Dann lieber gelenkt als irgendwie.

Weder ist Siedlungswachstum ein Naturgesetz, noch sind entlang der vorhandenen Bahnstrecken Flächenpotentiale ausreichend genützt.

Und sollens nur 50 Personen täglich (wobei die Zahl wohl eher zwischen 0 - mehreren hundert schwanken wird) mit der Bahn anreisen. Besser als mit dem PKW und 50 Personen sind beim derzeitigen PKW Besetzungsgrad auch rund 50 PKW. Dazu kommen die Besucher der AU die nicht ins Schloß gehen somit auch in keiner Statistik auftauchen.

50 Personen am Tag (am Wochenende und in den Ferien etwas mehr, unter der Woche und in der Schulzeit weniger) sind aber bei einer Gegenüberstellung von Kosten und Nutzen einer Millioneninvestition völlig irrelavant. 50 Personen, die gegen die Lastrichtung im Pkw unterwegs sind, sind auch nicht das größte Problem.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Signalabhängigkeit am 11. Dezember 2018, 12:56:26
Bin immer noch der Meinung, dass man parallel zur zu bauenden S1 ein Gleis legen sollte und die S80 von Aspern Nord zu einer P+R-Station im Raum Groß Enzersdorf verlängern sollte. Ja, es wäre ein Umweg, aber kaum mehr Umweg als die U2, dafür im Stadtgebiet äußerst schnell, und viele Umsteigemöglichkeiten zu vielen Linien.

Und bei gemeinsamem Bau sollten sich die Kosten auch in Grenzen halten.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: coolharry am 11. Dezember 2018, 13:35:43
Orth an der Donau besteht nicht nur aus dem Schloß. Die Au in Orth, die im übrigen von dort wesentlich bequemer zu erreichen ist als von der S7 (?).

Sprich: die paar Einwohner sind auch noch über mehrere Ortsteile verteilt, so dass sie nicht sinnvoll mit der Stadtbahn erschlossen werden können.
Und das Problem ist ja: auch im Umfeld um Orth ist nicht viel, was das Potential durch Zubringerverkehre, P+R etc. erhöhen könnte. Denn recht bald beginnen die Einzugsbereiche von Marchegger Ostbahn und S7, die natürlich weiterhin attraktiver wären.


Wo im Speckgürtel rund um Wien sind sie das nicht?

Dann kann man nach der Logik den Rest der Stammersdorfer Lokalbahn auch einstellen. Ist ja im Einzugsgebiet von Nord und Ostbahn......

Die Lokalbahn Wien-Baden fährt auch durch Streusiedlungen. Wo ist der Unterschied? Ich verstehe schon das eine Investition gerechtfertigt sein muss es aber mit der Begründung "Nein die dürfen nicht wachsen weil woanders wäre noch Platz" abzulehnen, halte ich persönlich für ziemlich engstirnig.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: traveller23 am 11. Dezember 2018, 13:45:08

Und was wird sein? Die Grünen werden gemeinsam mit der SP das Neos-Konzept ablehnen "müssen" und damit gegen ihr eigenes Konzept stimmen. Trotteln.

Natürlich, alles andere wäre ein Koalitionsbruch. Und selbst wenn das gegen die Stimmen der SPÖ beschloßen werden sollte, wer sollte das dann umsetzen?
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: abc am 11. Dezember 2018, 14:14:08
Orth an der Donau besteht nicht nur aus dem Schloß. Die Au in Orth, die im übrigen von dort wesentlich bequemer zu erreichen ist als von der S7 (?).

Sprich: die paar Einwohner sind auch noch über mehrere Ortsteile verteilt, so dass sie nicht sinnvoll mit der Stadtbahn erschlossen werden können.
Und das Problem ist ja: auch im Umfeld um Orth ist nicht viel, was das Potential durch Zubringerverkehre, P+R etc. erhöhen könnte. Denn recht bald beginnen die Einzugsbereiche von Marchegger Ostbahn und S7, die natürlich weiterhin attraktiver wären.


Wo im Speckgürtel rund um Wien sind sie das nicht?

Dann kann man nach der Logik den Rest der Stammersdorfer Lokalbahn auch einstellen. Ist ja im Einzugsgebiet von Nord und Ostbahn......

Die Lokalbahn Wien-Baden fährt auch durch Streusiedlungen. Wo ist der Unterschied? Ich verstehe schon das eine Investition gerechtfertigt sein muss es aber mit der Begründung "Nein die dürfen nicht wachsen weil woanders wäre noch Platz" abzulehnen, halte ich persönlich für ziemlich engstirnig.

Muss ich den Unterschied wirklich erklären? Ja, die Badner Bahn fährt auch durch Streusiedlungen. Aber sie fährt die ganze Zeit durch bebautes Gebiet. Richtung Orth hast Du über Kilometer... nichts (außer Feld). Jeder Kilometer kostet Geld, im Bau und Betrieb, treibt die Kosten nach oben, aber generiert keine Nachfrage.

Die Stammersdorfer Lokalbahn würde man heute sicher nicht mehr bauen. Jetzt, da sie einmal da ist, sollte sie natürlich erhalten werden. Auch sie gehört zu den Bahnstrecken, die man in den Mittelpunkt der Raumentwicklung stellen könnte und sollte. Stattdessen wird die nächste Sau durchs Dorf getrieben.

Die Phantomdiskussion sorgt nebenbei dafür, dass nicht überlegt wird, was man kurzfristig tun könnte, um aus dem Bereich Orth die Nachfrage nach den Bussen zu erhöhen: eben dichtere Takte (30-min-Takt), eine dauerhafte Durchbindung zur U2 (vielleicht ab Groß-Enzersdorf als Expressbus, so dass auch die Groß-Enzersdorfer etwas Zeit sparen), längere Betriebszeiten, Nachtangebot am Wochenende.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: coolharry am 11. Dezember 2018, 14:51:51
Muss ich den Unterschied wirklich erklären? Ja, die Badner Bahn fährt auch durch Streusiedlungen. Aber sie fährt die ganze Zeit durch bebautes Gebiet. Richtung Orth hast Du über Kilometer... nichts (außer Feld). Jeder Kilometer kostet Geld, im Bau und Betrieb, treibt die Kosten nach oben, aber generiert keine Nachfrage.

Erklär mir Bitte den Unterschied zwischen der Badner Bahn in den 70igern und einer Lokalbahn nach Orth heute. Bitte ich bin schon ganz gespannt.
Die Stammersdorfer Lokalbahn würde man heute sicher nicht mehr bauen. Jetzt, da sie einmal da ist, sollte sie natürlich erhalten werden. Auch sie gehört zu den Bahnstrecken, die man in den Mittelpunkt der Raumentwicklung stellen könnte und sollte. Stattdessen wird die nächste Sau durchs Dorf getrieben.
Ich geb dir da grundsätzlich recht. Nur es wächst auch ganz ohne Raumentwicklung. Jede Gemeinde kocht da halt ihr eigenes Süppchen. Das ist sicher ein großer Fehler.
Die Phantomdiskussion sorgt nebenbei dafür, dass nicht überlegt wird, was man kurzfristig tun könnte, um aus dem Bereich Orth die Nachfrage nach den Bussen zu erhöhen: eben dichtere Takte (30-min-Takt), eine dauerhafte Durchbindung zur U2 (vielleicht ab Groß-Enzersdorf als Expressbus, so dass auch die Groß-Enzersdorfer etwas Zeit sparen), längere Betriebszeiten, Nachtangebot am Wochenende.
Bin ich ganz bei dir. Nur ein Expressbus braucht auch eine gescheite Trasse. Sonst ist er auch nur ein Staubus, wie jetzt auch. Nur das mehr Busse im Stau stehen.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: haidi am 11. Dezember 2018, 14:52:44

Und was wird sein? Die Grünen werden gemeinsam mit der SP das Neos-Konzept ablehnen "müssen" und damit gegen ihr eigenes Konzept stimmen. Trotteln.

Natürlich, alles andere wäre ein Koalitionsbruch. Und selbst wenn das gegen die Stimmen der SPÖ beschloßen werden sollte, wer sollte das dann umsetzen?
Nun, wenns gscheit sind, gehens bei der Abstimmung raus.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: abc am 11. Dezember 2018, 15:09:32
Erklär mir Bitte den Unterschied zwischen der Badner Bahn in den 70igern und einer Lokalbahn nach Orth heute. Bitte ich bin schon ganz gespannt.

Vielleicht die Kleinigkeit, dass sie bereits existierte.

Die Stammersdorfer Lokalbahn würde man heute sicher nicht mehr bauen. Jetzt, da sie einmal da ist, sollte sie natürlich erhalten werden. Auch sie gehört zu den Bahnstrecken, die man in den Mittelpunkt der Raumentwicklung stellen könnte und sollte. Stattdessen wird die nächste Sau durchs Dorf getrieben.
Ich geb dir da grundsätzlich recht. Nur es wächst auch ganz ohne Raumentwicklung. Jede Gemeinde kocht da halt ihr eigenes Süppchen. Das ist sicher ein großer Fehler.

Dann muss eben eine übergeordnete Ebene die Raumentwicklung steuern. Und ja, selbst in Österreich halte ich das für möglich: man darf es natürlich nicht als Verhinderung verkaufen, sondern als Erhalt des Lebensraums. Wenn der Kanzler selbst stolz verkündet, Österreich sei das schönste Land der Welt, könnte man ja angesichts der nicht vorhandenen Raumordnungspolitik ja mal ganz böse fragen: wie lange wohl noch?

Gleichwohl halte ich es für unwahrscheinlich, dass sich die Regionalfürsten mit den Lokalfürsten anlegen, zumal sie ja auch noch in der gleichen Partei sind.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: traveller23 am 12. Dezember 2018, 07:23:57
Natürlich, alles andere wäre ein Koalitionsbruc
Nun, wenns gscheit sind, gehens bei der Abstimmung raus.
[/quote]

Und das würde was ändern? Es nunmal so in einer Koaltion, dass man Dinge nicht durchbringt, wenn der andere partout nicht will.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Interessierte am 12. Dezember 2018, 07:50:16
Die SPÖ stellt sich natürlich dagegen:

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20181210_OTS0147/josef-taucher-spoe-gruendung-neuer-lokalbahn-ist-nicht-zielfuehrend-stadt-wien-beruecksichtigt-beim-oeffi-ausbau-jeden-einzelnen-bezirk

Und was wird sein? Die Grünen werden gemeinsam mit der SP das Neos-Konzept ablehnen "müssen" und damit gegen ihr eigenes Konzept stimmen. Trotteln.
Diese Aussendung zeigt, wie sehr man in dieser Partei (leider) von zeitgemäßer Verkehrspolitik entfernt ist.
Sinnloses Eigenlob und Schlechtreden anderer Ideen.
Vor allem in Transdanubien findet man diese Politiker besonders oft, man denke an die Stadtstraße oder die Linie 27, die damals von der BV Floridsdorf abgelehnt wurde...

Für mich klingt die Aussendung sowas wie: Wir haben eh die heilige U-Bahn, wir brauchen/wollen dazu keine Konkurrenz ...

Muss ich den Unterschied wirklich erklären? Ja, die Badner Bahn fährt auch durch Streusiedlungen. Aber sie fährt die ganze Zeit durch bebautes Gebiet. Richtung Orth hast Du über Kilometer... nichts (außer Feld). Jeder Kilometer kostet Geld, im Bau und Betrieb, treibt die Kosten nach oben, aber generiert keine Nachfrage.

Erklär mir Bitte den Unterschied zwischen der Badner Bahn in den 70igern und einer Lokalbahn nach Orth heute. Bitte ich bin schon ganz gespannt.

So wie ich das Konzept auf Basis der Grafiken verstehe, soll die Lokalbahn am südlichen Ende des Stationsbauwerks Aspern Nord starten, unter der U2-Trasse hindurch ein kurzes Stück parallel mit der Bahntrasse geführt sein, soll anschließend nordöstlich der U2-Trasse in einem ähnlichen Bogen wie diese hinunter zur Großenzersdofer / Esslinger geführt werden. (Wobei es da zu einem Konflikt mit dem von der ÖBB-Trasse abzweigenden Opel-Wien-Versorgungsgleis kommen würde; andererseits könnte die Lokalbahn ja ihrerseits in das Versorgungsgleis einfädeln und, zweigleisig ausgebaut, auf dieser Trasse bis runter zum Opel-Werk entlang fahren, daran anschließend müsste die Trasse noch bis zur Großenzersdorfer / Esslinger verlängert werden). Von dort an soll, dem Konzept entsprechend, nach dem Linksabbiegen auf die Esslinger (B3) die Lokalbahn bis Orth folgen. Bis Großenzersdorf bzw. Donau-Oder-Kanal einigermaßen schon verbaut, folgen die Siedlungsgebiete Oberhausen, Wittau und Probstdorf. Bis Mannsdorf a.d. Donau geht's der B3 entlang durchs "Gemüse", kurz danach folgt dann eh schon Orth.
Was die U2 betrifft: Ich frage mich ja die längste Zeit schon, warum die U2 an der Station Seestadt und der daran anschließenden Abstellhalle(?) knapp vor dem Opel-Wien-Werk verendet, anstatt sie hätte weitergeführt werden können bis zur Großenzersdorfer / Esslinger. Dort mit Endstelle mit Abgängen zur Hauptstraße auf der einen, südlichen, und zum Opel-Werk auf anderen, nördlichen, Stationsseite. Mit entsprechendem Zusatz "Opel" im Stationsnamen hätte sich vielleicht auch - damals noch GM/Opel - bewegen lassen können, sich an den Errichtungskosten zu beteiligen. Das gesamte Ex-Flugfeld-Aspern-Grundstück gehört der Republik Österreich und ist der betreffende Teil von exGM/Opel ohnedies nur zum Spottpreis langfristig gepachtet; und immerhin arbeiten dort Menschen in vierstelliger Anzahl, die Produktion im 3-Schicht-Betrieb. (Wo sind nur die damaligen GMA/GMAW-Zeiten, als dort in Summe um die 3.000 Menschen gearbeitet haben!) ... Wobei heutzutage, unter dem zwischenzeitlich PSA-Dach, ist eh gar nix mehr so sicher. Zwischen extremer Verkleinerung bis völliger Produktionsschließung ist da längerfristig wohl alles drin.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: WVB am 12. Dezember 2018, 08:52:20
Mit entsprechendem Zusatz "Opel" im Stationsnamen hätte sich vielleicht auch - damals noch GM/Opel - bewegen lassen können, sich an den Errichtungskosten zu beteiligen.
Das spielt es sicher nicht mehr nachdem man in den letzten Jahren Firmenbezeichnungen aus Stationsnamen verbannt hat.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: coolharry am 12. Dezember 2018, 09:40:37
Erklär mir Bitte den Unterschied zwischen der Badner Bahn in den 70igern und einer Lokalbahn nach Orth heute. Bitte ich bin schon ganz gespannt.

Vielleicht die Kleinigkeit, dass sie bereits existierte.

Das da inzwischen Summen investiert wurden die quasi ein Neubau gleich kommen ist ja völlig unerheblich. Und Phasenweise war die Badnerbahn der Einstellung näher als dem fortbestand. Und zu ihrer Bauzeit war sie teilweise weit ab der Siedlungen. Ihr einziger Baugrund waren die Ziegelteiche. Wenn damals alle so gedacht hätten wie du dann wäre sie auch nie bis Baden gebaut worden. Gab ja eh die Südbahn.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: hema am 12. Dezember 2018, 10:25:21
... die NEOS denken da also offensichtlich ohnedies als Betreiberin der Strecke an die WL-Tochter.

Die WiLi dürfen keine (neuen) Linien über die Wiener Stadtgrenze hinaus führen. Das heißt, sie dürften schon, dann würden sie allerdings ihren Status als Alleinanbieter in Wien verlieren und das wollen sie unter allen Umständen vermeiden!   :-[
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: tramway.at am 12. Dezember 2018, 11:10:23
Hier nun der Neos-Plan in groß.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: moszkva tér am 12. Dezember 2018, 11:13:23
Und Phasenweise war die Badnerbahn der Einstellung näher als dem fortbestand. Und zu ihrer Bauzeit war sie teilweise weit ab der Siedlungen. Ihr einziger Baugrund waren die Ziegelteiche. Wenn damals alle so gedacht hätten wie du dann wäre sie auch nie bis Baden gebaut worden. Gab ja eh die Südbahn.

Naja, die Badnerbahn fährt direkt durch die alten Ortszentren von Neustift/Straßenhäuser, Neu Erlaa, dann ca. 500 m abseits von Siebenhirten vorbei, dann wieder direkt durch Wiener Neudorf, Guntramsdorf, Traiskirchen und Tribuswinkel direkt zum Stadtzentrum von Baden. Die Ortschaften gab es alle schon lange vor der Badnerbahn.  :lamp:
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 95B am 12. Dezember 2018, 11:23:36
Hier nun der Neos-Plan in groß.

Danke. Im Detail wirft das sehr, sehr viele Fragezeichen auf und erscheint mir unterm Strich als die berühmte Mit-dem-Edding-auf-dem-Stadtplan-dicke-Striche-Malerei.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Anrew Wiggin am 12. Dezember 2018, 11:24:56
Hier nun der Neos-Plan in groß.

Nachdem du in Gesprächen mit denen warst/bist: kannst du aufklären, was das Ringelspiel der Linie 22 nördlich vom Floridsdorfer Bahnhof soll? Welches Gebiet will man damit erschließen? So soll die Bahntrasse gequert werden (das müsste ja ein teures Kunstbauwerk sein)? Das KH Nord wird dadurch aber auch nicht erreicht?
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: dalski am 12. Dezember 2018, 11:37:14
Hier nun der Neos-Plan in groß.

Danke. Im Detail wirft das sehr, sehr viele Fragezeichen auf und erscheint mir unterm Strich als die berühmte Mit-dem-Edding-auf-dem-Stadtplan-dicke-Striche-Malerei.
Ich frage mich, wo zB die Linie 25 im Bereich Jedlersdorf ihre Endstelle haben sollte, geeignete Möglichkeiten fallen mir dabei nicht wirklich ein.

Weiters hat übrigens sogar die FPÖ Floridsdorf die Idee eingebracht, eine Linie von Floridsdorf über die Prager Straße bis zur Stadtgrenze zu errichten, welche allerdings im Bezirk von den anderen Parteien abgelehnt wurde.
Das größte Problem ist, dass sich alle Parteien gegenseitig behindern, da sie alle Projekte als ihre eigenen verkaufen wollen.
In einigen Gebieten Transdanubiens (Donaufeld, Prager Straße, Jedlersdorf) entstehen derzeit einige Wohnbauten, die ziemlich bald bezogen werden und den Bedarf an Mehrleistungen im ÖPNV ansteigen lassen werden.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: coolharry am 12. Dezember 2018, 11:54:28
Hier nun der Neos-Plan in groß.

Danke. Im Detail wirft das sehr, sehr viele Fragezeichen auf und erscheint mir unterm Strich als die berühmte Mit-dem-Edding-auf-dem-Stadtplan-dicke-Striche-Malerei.

Mehr ist es auch nicht. Aber in der heutigen Politik braucht man auch nicht mehr. Wirkliche realistische Vorschläge würden sowieso genauso abgeschmettert werden wie irgendwelche Phantasien an deren Umsetzung nicht mals der Entwickler glaubt.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: tramway.at am 12. Dezember 2018, 12:03:09
Danke. Im Detail wirft das sehr, sehr viele Fragezeichen auf und erscheint mir unterm Strich als die berühmte Mit-dem-Edding-auf-dem-Stadtplan-dicke-Striche-Malerei.
Mehr ist es auch nicht. Aber in der heutigen Politik braucht man auch nicht mehr. Wirkliche realistische Vorschläge würden sowieso genauso abgeschmettert werden wie irgendwelche Phantasien an deren Umsetzung nicht mals der Entwickler glaubt.

Ein befreundeter Ingeniuer bei der U-Bahn hat mir erzählt, dass sogar die U-Bahn-Projekte im Prinzip Edding-Striche sind - weil viel zu wenig Zeit ist, zB die Lage der Stationen wirklich auszutüfteln. Nachher versucht man, mit der Lage der Zugänge ein wenig zu retten... Natürlich sind solche Grobkonzepte vor Allem Denkanstöße. Die Neos holen sich eh die selbe Abfuhr wie jeder Amateurplaner - hohle Phrasen in der Richtung "wir bauen die U-Bahn und stecken damit 1000 Badewannen voller Geld in die Josefstädte von ganz Wien".
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: abc am 12. Dezember 2018, 12:05:06
Im Übrigen löst der Plan leider einige Probleme nicht, z.B. die bescheidene Anbindung des Doktor-Franz-Koch-Hofes. Hier würde eine kurze Stichstrecke ab Großjedlersdorf durch die Frauenstift- und Mitterhofergasse und ggf. weiter zum Schulzentrum Ödenburger Straße sowie die Verlängerung des 25ers ab Florisdorf mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen:

- Eine direkte Anbindung des Doktor-Franz-Koch-Hofes an die U6 und das Stadtteilzentrum sowie eine verbesserte Anbindung an die S-Bahn-Stammstrecke.
- Ein dichteres Angebot in der südlichen Brünner Straße, wo die Nachfrage nach Inbetriebnahme des Krankenhauses Nord mutmaßlich steigen wird.
- Eine verbesserte Anbindung des KH Nord an die Donaustadt.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: abc am 12. Dezember 2018, 12:07:09
Ein befreundeter Ingeniuer bei der U-Bahn hat mir erzählt, dass sogar die U-Bahn-Projekte im Prinzip Edding-Striche sind - weil viel zu wenig Zeit ist, zB die Lage der Stationen wirklich auszutüfteln. Nachher versucht man, mit der Lage der Zugänge ein wenig zu retten...

Das könnte man ja durchaus durch eine gesamtstädtische Stadtentwicklungs- und Verkehrsplanung (inkl. Freihaltung entsprechender Trassen) verhindern. Gäbe es eine solche, wäre die vorgeschlagene Lokalbahn nach Groß-Enzersdorf sicher auch nur halb so problematisch.

(PS: Habe versehentlich einen neuen Beitrag verfasst statt meinen vorherigen zu editieren. Ich gelobe Besserung!)
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Klingelfee am 12. Dezember 2018, 12:30:42
Danke. Im Detail wirft das sehr, sehr viele Fragezeichen auf und erscheint mir unterm Strich als die berühmte Mit-dem-Edding-auf-dem-Stadtplan-dicke-Striche-Malerei.
Mehr ist es auch nicht. Aber in der heutigen Politik braucht man auch nicht mehr. Wirkliche realistische Vorschläge würden sowieso genauso abgeschmettert werden wie irgendwelche Phantasien an deren Umsetzung nicht mals der Entwickler glaubt.

Ein befreundeter Ingeniuer bei der U-Bahn hat mir erzählt, dass sogar die U-Bahn-Projekte im Prinzip Edding-Striche sind - weil viel zu wenig Zeit ist, zB die Lage der Stationen wirklich auszutüfteln. Nachher versucht man, mit der Lage der Zugänge ein wenig zu retten... Natürlich sind solche Grobkonzepte vor Allem Denkanstöße. Die Neos holen sich eh die selbe Abfuhr wie jeder Amateurplaner - hohle Phrasen in der Richtung "wir bauen die U-Bahn und stecken damit 1000 Badewannen voller Geld in die Josefstädte von ganz Wien".

Ich glaube, dass liegt eher daran, dass bei solchen Projekten immer viel zu viele Mitreden wollen, so dass für eine wirkliche Detailplanung gar keine Zeit bleibt. Ich denke da nur an einen Plan für die U2 im Abschnitt Donauspital - Seestadt zurück, wo es glaube ich alleine für diesen Abschnitt insgesamt 8 Varianten eingezeichnet waren.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 4463 am 12. Dezember 2018, 12:43:04
Mit entsprechendem Zusatz "Opel" im Stationsnamen hätte sich vielleicht auch - damals noch GM/Opel - bewegen lassen können, sich an den Errichtungskosten zu beteiligen.
Das spielt es sicher nicht mehr nachdem man in den letzten Jahren Firmenbezeichnungen aus Stationsnamen verbannt hat.
Abgesehen davon ist davon auszugehen dass diese Firma (so wie der Großteil der deutschen Autoindustrie) den Zeithorizont der Verwirklichung eines solchen Projekts sowieso nicht mehr erleben wird. Die Arbeitsplätze werden dort dann wohl weiteren Wohnbauten weichen, um die Stadt verdichten zu können.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: schaffnerlos am 12. Dezember 2018, 12:43:52
Das liegt daran, dass man nicht für jede Variante eine Detailplanung machen kann und will. Zunächst wird einmal festgelegt was man überhaupt will (und das ist auch dieser NEOS-Plan, mehr nicht). Dann schaut man welche Varianten grob in Frage kommen könnten und machbar sind. Dann diskutiert man möglichst breit, was für und gegen eine Variante spricht. Dann legt man sich auf eine Variante fest und beginnt mit der Detailplanung.

Daher sind weder die Edding-Striche noch die „vielen Mitreder“ an sich etwas Schlechtes. Schlecht ist nur, wenn man viel zu spät draufkommt, dass man schlecht geplant hat, eigentlich etwas anderes möchte, zu wenig Geld hat, vergessen hat wen mit einzubeziehen oder sich unnötig dreinreden lässt.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: AlternativeTransport am 12. Dezember 2018, 13:21:31
Danke. Im Detail wirft das sehr, sehr viele Fragezeichen auf und erscheint mir unterm Strich als die berühmte Mit-dem-Edding-auf-dem-Stadtplan-dicke-Striche-Malerei.
Mehr ist es auch nicht. Aber in der heutigen Politik braucht man auch nicht mehr. Wirkliche realistische Vorschläge würden sowieso genauso abgeschmettert werden wie irgendwelche Phantasien an deren Umsetzung nicht mals der Entwickler glaubt.

Ein befreundeter Ingeniuer bei der U-Bahn hat mir erzählt, dass sogar die U-Bahn-Projekte im Prinzip Edding-Striche sind - weil viel zu wenig Zeit ist, zB die Lage der Stationen wirklich auszutüfteln. Nachher versucht man, mit der Lage der Zugänge ein wenig zu retten... Natürlich sind solche Grobkonzepte vor Allem Denkanstöße. Die Neos holen sich eh die selbe Abfuhr wie jeder Amateurplaner - hohle Phrasen in der Richtung "wir bauen die U-Bahn und stecken damit 1000 Badewannen voller Geld in die Josefstädte von ganz Wien".

Ich hab am Konzept mitarbeiten dürfen und es war etwas mehr als Mit-dem-Edding-auf-dem-Stadtplan-dicke-Striche-Malerei.  Es war ein Prozess, dass ein halbes Jahr gedauert hat, wo 263 verschiedenen Ideen, Maßnahmen, Neubau, Routenführungen, und Varianten für Bus, Strab, U-Bahn, S-Bahn, Lokalbahn und AsTax intern diskutiert wurden. Es ging darum ein ausgewogenes Gesamtverkehrskonzept zu erstellen, statt zusammenhanglos hier ein Bus Umweg zu fordern, dort eine Straßenbahnverlängerung und sich auf U-Bahn-Bau zu fixieren.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Tramwayhüttl am 12. Dezember 2018, 13:26:50
Der NEOS-Plan mag nur ein grober Entwurf sein, aber regt zum Denken an und weckt vielleicht auch Verlangen im "Volk" nach halbwegs rasch zu bauenden, leistbaren, leistungsfähgien ÖPNV eben auch im Speckgürtel. Das dieser als solches planerisch, ökologisch und ökonomisch eine Katastrophe ist, ist nicht von der Hand zu weisen, aber jetzt ist er nunmal da und gehört vernünftig angebunden.

In meinen Augen kommt man da über kurz oder lang nicht um eine Lösung a la WLB herum. Ich verstehe nicht warum man sich dagegen so sträubt, wenn man genau so ein System seit Jahrzehnten direkt vor der Haustür hat.  Modernisiert und zur Zweisystembahn "upgegradet" ergäben sich da tolle Lösungen, die, gemeinsam mit einer massiv ertüchtigten Schnellbahn und ebensolchen bzw. neu gebauten Anschlussstrecken innerhalb der Stadt das sicher nicht kleiner werdende Pendlerdilemma bewältigen könnten. Auch ehemalige Lokalbahnstrecke wie nach Mannswörth, Stammersdorfer Lokalbahn etc. könnten/müssten mit eingebunden werden. Denn was waren denn - vom Autowahn abgesehen - die Hauptgründe zur Einstellung dieser Bahnen? Die Trassierung erfolgte oft "kostengünstig" an den meist kleinen Orten vorbei, was zur Bauzeit keine große Rolle spielte, da die Bahn konkurrenzlos war. Zudem war das Hauptgeschäft der Bahnen oft der Transport agraischer oder industrieller Produkte, der Personenverkehr war nur "Nebenerwerb", dementsprechend waren/sind auch die Trassierungen. Heute sind diese Orte "neben" den Bahnen oft um ein vielfaches gewachsen, mit dem System "WLB" könnten Trassenführungen optimiert werden (näher an /durch die Ortschaften).

Im Prinzip eine Mischung aus karlsruher und badner Modell.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Z-TW am 12. Dezember 2018, 13:57:33
Zustimmung, Tramwayhüttl! In diesem Sinne sollte die U 6 bis zum G 3 verlängert werden - besser gleich nach Wolkersdorf, da es entlang der B 7 unzählige Arbeitsplätze gibt, die zur Zeit zumeist mit dem Auto erreicht werden. Es gibt zwar Busverbindungen, aber bekanntlich goutieren die Autofahrer die Busse nicht.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: invisible am 12. Dezember 2018, 14:04:47
Der NEOS-Plan mag nur ein grober Entwurf sein, aber regt zum Denken an und weckt vielleicht auch Verlangen im "Volk" nach halbwegs rasch zu bauenden, leistbaren, leistungsfähgien ÖPNV eben auch im Speckgürtel. Das dieser als solches planerisch, ökologisch und ökonomisch eine Katastrophe ist, ist nicht von der Hand zu weisen, aber jetzt ist er nunmal da und gehört vernünftig angebunden.

Definitiv. Und südöstlich von Kagran finde ich die vorgeschlagenen Linien auch durchaus sinnvoll; bei der Lokalbahn könnte man natürlich drüber disktuieren, ob sie nicht besser schon in Kagran beginnen und dem 26er oder 26A folgen sollte oder die Seestadt durchqueren statt umrunden sollte.

Richtung Floridsdorf wirds dann halt ein bisserl konfus.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 13er am 12. Dezember 2018, 14:05:30
Danke. Im Detail wirft das sehr, sehr viele Fragezeichen auf und erscheint mir unterm Strich als die berühmte Mit-dem-Edding-auf-dem-Stadtplan-dicke-Striche-Malerei.
Bei mir trifft das eher nur auf den nordwestlichen Teil zu, der Rest ist schon in Ordnung so - und entspricht eigentlich ja auch den bisherigen Planungen mehr oder weniger - die übers Planungsstadium auch nie hinausgekommen sind.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Mistelbacher am 12. Dezember 2018, 14:20:47
Zustimmung, Tramwayhüttl! In diesem Sinne sollte die U 6 bis zum G 3 verlängert werden - besser gleich nach Wolkersdorf, da es entlang der B 7 unzählige Arbeitsplätze gibt, die zur Zeit zumeist mit dem Auto erreicht werden. Es gibt zwar Busverbindungen, aber bekanntlich goutieren die Autofahrer die Busse nicht.
Ich fordere eine U6 Verlängerung im Süden zur SCS und im Norden zum G3.  :) :) :)
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: tramway.at am 12. Dezember 2018, 14:31:56
Ich glaube, dass liegt eher daran, dass bei solchen Projekten immer viel zu viele Mitreden wollen, so dass für eine wirkliche Detailplanung gar keine Zeit bleibt.

Auch - und vor Allem Ahnungslose. Die U3 im 3. Bezirk hätte unter die Landstraße gehört, das hat der Bezirk verbockt. Und bei meinen Aktivitäten zu einer Lokalbahn nach Essling hat der dortige Grüne sich auch drauf versteift, dass die nicht durch die Siedlungskerne fahren sollte, sondern in Radfahrdistanz dazu nördlich - glücklicherweise hat der eh nichts zu sagen und das Projekt kommt auch nicht, aber man sieht ja an dem nicht auszurottenden Plan einer Donauuferschnellbahn, wie sich so ein Blödsinn festsetzt, wenn er nur oft genug wiederholt wird. Und die Politiker haben von sinnvoller Verkehrsplanung noch weniger Ahnung als viele Hobbystadtplaner!
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: darkweasel am 12. Dezember 2018, 19:28:31
Weiters hat übrigens sogar die FPÖ Floridsdorf die Idee eingebracht, eine Linie von Floridsdorf über die Prager Straße bis zur Stadtgrenze zu errichten, welche allerdings im Bezirk von den anderen Parteien abgelehnt wurde.
Wo verortet die FPÖ Floridsdorf die Stadtgrenze? Die Haltestelle Russbergstraße befindet sich ja schon in fußläufiger Entfernung derselben. Wenn, dann müsste man so eine Straßenbahn gleich bis nach Langenzersdorf oder Bisamberg bauen.

Ad Marchfeld-Lokalbahn bin ich der Meinung, wenn man sie baut, dann meterspurig und nicht normalspurig – wenn das Marchfeld in den nächsten Jahrzehnten immer dichter besiedelt wird (weil zwischen zwei EU-Hauptstädten), dann könnte nämlich auch eine Weiterführung in das Pressburger Straßenbahnnetz interessant werden (etwa von Orth an der Donau könnte man ja durchaus in beide Hauptstädte pendeln wollen). Aber da bin ich wohl jetzt schon zu sehr im Reich der Träume …
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: hema am 12. Dezember 2018, 20:45:37
Pressburg ist ja schon zum Teil normalspurig!  ;)  :lamp:
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 4463 am 12. Dezember 2018, 23:45:12
Pressburg ist ja schon zum Teil normalspurig!  ;)  :lamp:
Man müsste nur die Weichenherzen entsprechend ausfräsen. ;D
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: luki32 am 13. Dezember 2018, 08:53:45
Ad Marchfeld-Lokalbahn bin ich der Meinung, wenn man sie baut, dann meterspurig und nicht normalspurig – wenn das Marchfeld in den nächsten Jahrzehnten immer dichter besiedelt wird (weil zwischen zwei EU-Hauptstädten), dann könnte nämlich auch eine Weiterführung in das Pressburger Straßenbahnnetz interessant werden (etwa von Orth an der Donau könnte man ja durchaus in beide Hauptstädte pendeln wollen). Aber da bin ich wohl jetzt schon zu sehr im Reich der Träume …

Einen Fremdkörper ins Wiener und Niederösterreichische System dort zu bauen wäre natürlich besonder gscheit...
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: denond am 13. Dezember 2018, 10:24:36
Ich hab am Konzept mitarbeiten dürfen und es war etwas mehr als Mit-dem-Edding-auf-dem-Stadtplan-dicke-Striche-Malerei.  Es war ein Prozess, dass ein halbes Jahr gedauert hat, wo 263 verschiedenen Ideen, Maßnahmen, Neubau, Routenführungen, und Varianten für Bus, Strab, U-Bahn, S-Bahn, Lokalbahn und AsTax intern diskutiert wurden. Es ging darum ein ausgewogenes Gesamtverkehrskonzept zu erstellen, statt zusammenhanglos hier ein Bus Umweg zu fordern, dort eine Straßenbahnverlängerung und sich auf U-Bahn-Bau zu fixieren.

Nicht böse sein, für das braucht man kein halbes Jahr...
Wenn man mit offenen Augen und Ohren durch die Stadt geht, man halbwegs etwas von Verkehr versteht, wie die Stadt funktioniert, hat man ein solches Grob-Konzept innerhalb eines Monats. ÖFFi-Planung bedeutet nicht heute für morgen planen, sondern für mindesten 20 bis 30 Jahre im Voraus. Konzepte hat man ja vielleicht, nur das eine hat halt nicht ein rot, blau, türkis oder pink-farbenes Mascherl. Und somit ist's automatisch abgelehnt. Was darunter leidet ist: Die Qualität der Stadt selbst.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: coolharry am 13. Dezember 2018, 10:34:41
Ich hab am Konzept mitarbeiten dürfen und es war etwas mehr als Mit-dem-Edding-auf-dem-Stadtplan-dicke-Striche-Malerei.  Es war ein Prozess, dass ein halbes Jahr gedauert hat, wo 263 verschiedenen Ideen, Maßnahmen, Neubau, Routenführungen, und Varianten für Bus, Strab, U-Bahn, S-Bahn, Lokalbahn und AsTax intern diskutiert wurden. Es ging darum ein ausgewogenes Gesamtverkehrskonzept zu erstellen, statt zusammenhanglos hier ein Bus Umweg zu fordern, dort eine Straßenbahnverlängerung und sich auf U-Bahn-Bau zu fixieren.

Nicht böse sein, für das braucht man kein halbes Jahr...
Wenn man mit offenen Augen und Ohren durch die Stadt geht, hat man ein solches Grob-Konzept innerhalb eines Monats.

Man braucht wohl allein 5 Monate um sich auf einen Termin zu einigen an dem alle Zeit haben.  8)
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: denond am 13. Dezember 2018, 10:36:01
Ich hab am Konzept mitarbeiten dürfen und es war etwas mehr als Mit-dem-Edding-auf-dem-Stadtplan-dicke-Striche-Malerei.  Es war ein Prozess, dass ein halbes Jahr gedauert hat, wo 263 verschiedenen Ideen, Maßnahmen, Neubau, Routenführungen, und Varianten für Bus, Strab, U-Bahn, S-Bahn, Lokalbahn und AsTax intern diskutiert wurden. Es ging darum ein ausgewogenes Gesamtverkehrskonzept zu erstellen, statt zusammenhanglos hier ein Bus Umweg zu fordern, dort eine Straßenbahnverlängerung und sich auf U-Bahn-Bau zu fixieren.

Nicht böse sein, für das braucht man kein halbes Jahr...
Wenn man mit offenen Augen und Ohren durch die Stadt geht, hat man ein solches Grob-Konzept innerhalb eines Monats.

Man braucht wohl allein 5 Monate um sich auf einen Termin zu einigen an dem alle Zeit haben.  8)

Nicht  8), sondern vermutlich Tatsache!    :up:
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: hema am 13. Dezember 2018, 10:38:24

Man braucht wohl allein 5 Monate um sich auf einen Termin zu einigen an dem alle Zeit haben.  8)
Da bräucht' ma halt wieder den Kaiser. Wer da nicht in fünf Minuten antritt, wird an die rumänische Grenze versetzt!   >:D
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: denond am 13. Dezember 2018, 10:42:19

Man braucht wohl allein 5 Monate um sich auf einen Termin zu einigen an dem alle Zeit haben.  8)
Da bräucht' ma halt wieder den Kaiser. Wer da nicht in fünf Minuten antritt, wird an die rumänische Grenze versetzt!   >:D

Zack, Zack     ...und den Schwejk mit seiner Diplomatie!     Duck und weg.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: dalski am 13. Dezember 2018, 11:58:44
Weiters hat übrigens sogar die FPÖ Floridsdorf die Idee eingebracht, eine Linie von Floridsdorf über die Prager Straße bis zur Stadtgrenze zu errichten, welche allerdings im Bezirk von den anderen Parteien abgelehnt wurde.
Wo verortet die FPÖ Floridsdorf die Stadtgrenze? Die Haltestelle Russbergstraße befindet sich ja schon in fußläufiger Entfernung derselben. Wenn, dann müsste man so eine Straßenbahn gleich bis nach Langenzersdorf oder Bisamberg bauen.
Fußläufig ist relativ, es handelt sich jedenfalls um 1 km, die man entlang der Prager Straße zurücklegen müsste, um die Stadtgrenze zu erreichen.

Der Gedanke dahinter war, die KPH Wien (Hochschule) und das C21 (Einkaufszentrum) anzubinden, die Schleife war in Niederösterreich, auf Höhe des ehemaligen Leiner/Lipo-Geländes geplant.
In meinen Augen an sich keine schlechte Idee, allerdings ist eine Führung nach Langenzersdorf sinnvoller, wenn auch politisch nahezu unmöglich.
Außerdem hat mich überrascht, dass diese Idee von der Fpö kommt, von der ich eher ''autofreundliche Ansätze'' erwartet hätte.

Ad Marchfeld-Lokalbahn bin ich der Meinung, wenn man sie baut, dann meterspurig und nicht normalspurig – wenn das Marchfeld in den nächsten Jahrzehnten immer dichter besiedelt wird (weil zwischen zwei EU-Hauptstädten), dann könnte nämlich auch eine Weiterführung in das Pressburger Straßenbahnnetz interessant werden (etwa von Orth an der Donau könnte man ja durchaus in beide Hauptstädte pendeln wollen). Aber da bin ich wohl jetzt schon zu sehr im Reich der Träume …
Wäre es nicht sinnvoller die Lokalbahn normalspurig zu führen?
Die Straßenbahn Bratislava ist zwar meterspurig, allerdings gibt es Pläne dies zu ändern bzw. hat man bereits in Petržalka sowohl normalspurige als auch meterspurige Gleise verlegt. Eine Verlängerung dieser Strecke nach Österreich sehe ich als nicht unwahrscheinlich an, da Orte wie Kittsee und Hainburg bereits über einen stetig wachsenden slowakischen Bevölkerungsanteil verfügen und der Bedarf somit gegeben ist.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: AlternativeTransport am 13. Dezember 2018, 15:22:45
Nicht böse sein, für das braucht man kein halbes Jahr...
werde ich nicht

Zitat
Wenn man mit offenen Augen und Ohren durch die Stadt geht, man halbwegs etwas von Verkehr versteht, wie die Stadt funktioniert, hat man ein solches Grob-Konzept innerhalb eines Monats.

1. Es mag sein, dass eine Person so ein Konzept in einen Monat aus dem Ärmel schüttelt, aber in eine Partei gibt es viele Ideen und Meinungen und 80% von den Versionen werden verworfen oder zurückgestellt und das dauert halt.

2. Ich meine noch immer das es etwas mehr als ein Grobkonzept ist. Es wurde ja jede einzelne Buslinie die Taktung, Routenvarianten, Knotenpunkte überlegt, Geschwindigkeit, benötigte Fahrzeuge und Personal, Linienlängen und Fahrdauer kalkuliert.

3. Da es ja so leicht ist eine solches Verkehrskonzept zu erstellen, hoffe ich dass denjenigen, die für Verkehr im Stadt zuständig sind (Vizebürgermeistern, Stadtregierung, usw...) es auch mal schaffen sich Gedanken zu machen, wie man im Transdanubien den öffentlichen Verkehr verbessern könnte.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: HLS am 13. Dezember 2018, 15:31:08
3. Da es ja so leicht ist eine solches Verkehrskonzept zu erstellen, hoffe ich dass denjenigen, die für Verkehr im Stadt zuständig sind (Vizebürgermeistern, Stadtregierung, usw...) es auch mal schaffen sich Gedanken zu machen, wie man im Transdanubien den öffentlichen Verkehr verbessern könnte.
Natürlich mit der Erweiterung der U6, die man bei Bedarf in Floridsdorf oder kurz danach irgendwie aufsplittet um so zwei Richtungen zu haben.
Der größte Traum wäre allerdings eine eigenständige U7 um der lieben Ulli ein Denkmal zu setzen. >:D
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Inventar am 13. Dezember 2018, 16:01:32

1. Es mag sein, dass eine Person so ein Konzept in einen Monat aus dem Ärmel schüttelt, aber in eine Partei gibt es viele Ideen und Meinungen und 80% von den Versionen werden verworfen oder zurückgestellt und das dauert halt.

2. Ich meine noch immer das es etwas mehr als ein Grobkonzept ist. Es wurde ja jede einzelne Buslinie die Taktung, Routenvarianten, Knotenpunkte überlegt, Geschwindigkeit, benötigte Fahrzeuge und Personal, Linienlängen und Fahrdauer kalkuliert.

3. Da es ja so leicht ist eine solches Verkehrskonzept zu erstellen, hoffe ich dass denjenigen, die für Verkehr im Stadt zuständig sind (Vizebürgermeistern, Stadtregierung, usw...) es auch mal schaffen sich Gedanken zu machen, wie man im Transdanubien den öffentlichen Verkehr verbessern könnte.

Nur Frage ich mich dann wie Ahnungslos die Leute wirklich sind. Weil ich sehe weit und breit nichts was den 24A entlasten würde. Der ist jetzt schon voll. Nur wird entlang der Breitenleer Straße munter gebaut. Müssen die dann alle mit dem Auto fahren weils sonst nichts gibt.

Sind bei der Planung wirklich Leute dabei gewesen die sich in den beiden Bezirken auskennen oder nur so tun als ob.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Klingelfee am 13. Dezember 2018, 16:30:18

1. Es mag sein, dass eine Person so ein Konzept in einen Monat aus dem Ärmel schüttelt, aber in eine Partei gibt es viele Ideen und Meinungen und 80% von den Versionen werden verworfen oder zurückgestellt und das dauert halt.

2. Ich meine noch immer das es etwas mehr als ein Grobkonzept ist. Es wurde ja jede einzelne Buslinie die Taktung, Routenvarianten, Knotenpunkte überlegt, Geschwindigkeit, benötigte Fahrzeuge und Personal, Linienlängen und Fahrdauer kalkuliert.

3. Da es ja so leicht ist eine solches Verkehrskonzept zu erstellen, hoffe ich dass denjenigen, die für Verkehr im Stadt zuständig sind (Vizebürgermeistern, Stadtregierung, usw...) es auch mal schaffen sich Gedanken zu machen, wie man im Transdanubien den öffentlichen Verkehr verbessern könnte.

Nur Frage ich mich dann wie Ahnungslos die Leute wirklich sind. Weil ich sehe weit und breit nichts was den 24A entlasten würde. Der ist jetzt schon voll. Nur wird entlang der Breitenleer Straße munter gebaut. Müssen die dann alle mit dem Auto fahren weils sonst nichts gibt.

Sind bei der Planung wirklich Leute dabei gewesen die sich in den beiden Bezirken auskennen oder nur so tun als ob.

Und was würdest du als Alternative vorschlagen? Denn nur bekritteln geht leicht.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Signalabhängigkeit am 13. Dezember 2018, 16:33:16
2. Ich meine noch immer das es etwas mehr als ein Grobkonzept ist. Es wurde ja jede einzelne Buslinie die Taktung, Routenvarianten, Knotenpunkte überlegt, Geschwindigkeit, benötigte Fahrzeuge und Personal, Linienlängen und Fahrdauer kalkuliert.

Wo findet man diese Kalkulationen?
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Klingelfee am 13. Dezember 2018, 16:50:55
2. Ich meine noch immer das es etwas mehr als ein Grobkonzept ist. Es wurde ja jede einzelne Buslinie die Taktung, Routenvarianten, Knotenpunkte überlegt, Geschwindigkeit, benötigte Fahrzeuge und Personal, Linienlängen und Fahrdauer kalkuliert.

Wo findet man diese Kalkulationen?

Da dies bei Ausschreibungen dann womöglich eine Wettbewerbsverzerrung nach sich zieht, glaube ich kaum dass die WL diese Kalkulationen öffentlich machen.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Signalabhängigkeit am 13. Dezember 2018, 16:56:54
AlternativeTransport redet aber von den NEOS.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Inventar am 13. Dezember 2018, 17:07:38

1. Es mag sein, dass eine Person so ein Konzept in einen Monat aus dem Ärmel schüttelt, aber in eine Partei gibt es viele Ideen und Meinungen und 80% von den Versionen werden verworfen oder zurückgestellt und das dauert halt.

2. Ich meine noch immer das es etwas mehr als ein Grobkonzept ist. Es wurde ja jede einzelne Buslinie die Taktung, Routenvarianten, Knotenpunkte überlegt, Geschwindigkeit, benötigte Fahrzeuge und Personal, Linienlängen und Fahrdauer kalkuliert.

3. Da es ja so leicht ist eine solches Verkehrskonzept zu erstellen, hoffe ich dass denjenigen, die für Verkehr im Stadt zuständig sind (Vizebürgermeistern, Stadtregierung, usw...) es auch mal schaffen sich Gedanken zu machen, wie man im Transdanubien den öffentlichen Verkehr verbessern könnte.

Nur Frage ich mich dann wie Ahnungslos die Leute wirklich sind. Weil ich sehe weit und breit nichts was den 24A entlasten würde. Der ist jetzt schon voll. Nur wird entlang der Breitenleer Straße munter gebaut. Müssen die dann alle mit dem Auto fahren weils sonst nichts gibt.

Sind bei der Planung wirklich Leute dabei gewesen die sich in den beiden Bezirken auskennen oder nur so tun als ob.

Und was würdest du als Alternative vorschlagen? Denn nur bekritteln geht leicht.

Ganz ehrlich. Nichts, weil es wird sich genau nix tun. Bei unseren Politikern und den WL ist es schade um jeden Vorschlag. Der ganze Vorschlag der NEOS wird im Mistkübel landen. Ändern wird sich nichts.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Klingelfee am 13. Dezember 2018, 17:22:12
Und was würdest du als Alternative vorschlagen? Denn nur bekritteln geht leicht.

Ganz ehrlich. Nichts, weil es wird sich genau nix tun. Bei unseren Politikern und den WL ist es schade um jeden Vorschlag. Der ganze Vorschlag der NEOS wird im Mistkübel landen. Ändern wird sich nichts.

Ich glaube nicht, dass sich nichts tut. Ich kenne zufällig den zuständigen Mitarbeiter der für den Bereich zuständig ist. Und auch wenn er jeden Vorschlag vorerst einmal ablehnt, glaube mir er sammelt alle und wenn es dann soweit ist, schaut er alle Vorschläge nochmal durch und vielleicht wird der eine oder andere dann doch umgesetzt.

Aber das ist leider auch mal die typische Mentalität des Wiener's, was bei dir ans Licht kommt. Ich bin zwar mit der Lösung nicht zufrieden, jedoch Alternativvorschläge kommen keine, weil man meint, die bringen eh nichts. Aber wenn man es nicht versucht, dann weis man nicht, ob es vielleicht doch funktioniert. Allerdings bedingt durch die relativ dünne Besiedlung, ist das eine Diskussion, die eher im Autobusforum, als hier aufgehoben ist, da es sich eher um eine Neustrukturierung der Buslinien, als das eine neue Straßenbahnlinie gebaut wird.

Was beim 24A halt auch ist, du hast kaum Straßenzüge, wo du eine zusätzliche Linie bauen kannst.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Interessierte am 13. Dezember 2018, 17:23:48
Wo findet man diese Kalkulationen?

Da dies bei Ausschreibungen dann womöglich eine Wettbewerbsverzerrung nach sich zieht, glaube ich kaum dass die WL diese Kalkulationen öffentlich machen.

AlternativeTransport redet aber von den NEOS.

... das ja. Aber womöglich redet Klingelfee ja glatt insiderisch von den WL und die sind wirklich am Kalkulieren?

Edit: Hat sich überschnitten mit Klingelfee um 17:22:12.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: coolharry am 13. Dezember 2018, 17:33:20
Was beim 24A halt auch ist, du hast kaum Straßenzüge, wo du eine zusätzliche Linie bauen kannst.

Das ist das Hauptproblem im gesamten Bereich des 22. Bezirks östlich des Kagraner Platzes. Es fehlen die Straßenzüge. Und die die es gibt sind eigentlich zu schmal. Jetzt muss man also entweder den MIV radikal von diesen Straßen wegdrängen. Geht aber auch nicht, dann man diese Straßen nicht sperren kann da sie eben die einzigen sind. Den Leuten das Auto fahren verbieten wird auch schwierig.

Also man könnte jetzt noch versuchen einen gescheiten Korridor (Busspur/Straßenbahn) entlang der noch recht unverbauten Hausfeldstraße zu planen und ab Breitenlee Ort so ziemlich alles öffentliche Richtung U2 zu zwingen. Würde mit dichtem Takt recht leicht gehen. Zusätzlich könnte man den 24A mit einer Busspur in der Mitte der Straße ertüchtigen. Diese könnte man dann je nach Stausituation (eh meist HVZ in der früh rein abends raus) Stadteinwärts oder Stadtauswärts nutzen. Bushaltestellen dann einfach als befahrbare Kaps ausführen. Entweder hält dann der Bus an der Kante beim Gehsteig oder bei der Kante in Fahrbahmitte. Ob das rechtlich geht: keine Ahnung.
Der größte Bremsfaktor ist die Kreuzung bei der S2. Hier müsste man einfach der gesamten Fahrbahn mehr Platz einräumen und zusätzlich Busspuren errichten. Am besten schon als Vorgriff für eine Straßenbahn aber da sind wir wieder etwas futuristisch.

Ich hätt noch etliche Ideen. Fakt ist auch wenns viele nicht hören wollen: Das Straßennetz ist zu klein bemessen. Aber nicht weil die PKW besser voran kommen sollen sondern weil es keinen Platz für Öffikorridore gibt.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Inventar am 13. Dezember 2018, 17:34:48

Ich glaube nicht, dass sich nichts tut. Ich kenne zufällig den zuständigen Mitarbeiter der für den Bereich zuständig ist. Und auch wenn er jeden Vorschlag vorerst einmal ablehnt, glaube mir er sammelt alle und wenn es dann soweit ist, schaut er alle Vorschläge nochmal durch und vielleicht wird der eine oder andere dann doch umgesetzt.

Aber das ist leider auch mal die typische Mentalität des Wiener's, was bei dir ans Licht kommt. Ich bin zwar mit der Lösung nicht zufrieden, jedoch Alternativvorschläge kommen keine, weil man meint, die bringen eh nichts. Aber wenn man es nicht versucht, dann weis man nicht, ob es vielleicht doch funktioniert. Allerdings bedingt durch die relativ dünne Besiedlung, ist das eine Diskussion, die eher im Autobusforum, als hier aufgehoben ist, da es sich eher um eine Neustrukturierung der Buslinien, als das eine neue Straßenbahnlinie gebaut wird.

Was beim 24A halt auch ist, du hast kaum Straßenzüge, wo du eine zusätzliche Linie bauen kannst.

1) Die lange Zeit bei den WL haben mich gelehrt nichts zu sagen. Es ist eh vollkommen sinnlos. In der Tintenburg sitzen so viele gute Leute die alles besser wissen.

2) Das du keine Ahnung hast wie es am 24A aussieht ist mir jetzt klar. Dünn besiedelt. Ja klar. Was wundert mich das bei dir. Auch so ein Tintenburgalleswisser.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: denond am 13. Dezember 2018, 17:38:20
Und was würdest du als Alternative vorschlagen? Denn nur bekritteln geht leicht.

Alternativen wurden hier schon ettliche genannt aber genauso denunziert wie eben in der großen Politik.

@ AlternativeTransport: Zuerst mußt du hier einmal in Transdanubien dem roten Bezirkskaiser und seinem Gefolge vom größten Bezirk Wiens klar machen, daß es nicht nur Seestadt und Seestadt und Seestadt gibt...   wenn dir das gelingt, dann hast einmal schon viel gewonnen.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Z-TW am 13. Dezember 2018, 17:45:14
Der ganze Vorschlag der NEOS wird im Mistkübel landen. Ändern wird sich nichts.

Ein würdiger Schlusssatz für diesen Thread!
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Ferry am 13. Dezember 2018, 20:04:59
Ganz ehrlich. Nichts, weil es wird sich genau nix tun. Bei unseren Politikern und den WL ist es schade um jeden Vorschlag. Der ganze Vorschlag der NEOS wird im Mistkübel landen. Ändern wird sich nichts.

Gut gebrüllt, Löwe! Genau dasselbe habe ich mir bei Durchsicht der Pläne auch gedacht. Es sei denn, die NEOS haben auch eine Idee, wo das Geld herkommen soll, das zur Realisierung ihres - sehr ambitionierten - Projektes nötig ist.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: T1 am 13. Dezember 2018, 20:13:50
Und, was ist deine Idee, wo das Geld herkommen soll, das die Folgekosten der autoorientierten Entwicklung im 22. bezahlt? ;)
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: tramway.at am 13. Dezember 2018, 20:55:39
Es sei denn, die NEOS haben auch eine Idee, wo das Geld herkommen soll, das zur Realisierung ihres - sehr ambitionierten - Projektes nötig ist.

ZB vom Lobautunnel?
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Klingelfee am 13. Dezember 2018, 20:57:30
Es sei denn, die NEOS haben auch eine Idee, wo das Geld herkommen soll, das zur Realisierung ihres - sehr ambitionierten - Projektes nötig ist.

ZB vom Lobautunnel?

Und wie willst du dann die Verbindung zwischen der A4 und der S2 bauen? Denn wenn ich mir die Tangente anschaue, dann brauchen wir eine Ostumfahrung von Wien.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 18er am 13. Dezember 2018, 21:16:51
Es sei denn, die NEOS haben auch eine Idee, wo das Geld herkommen soll, das zur Realisierung ihres - sehr ambitionierten - Projektes nötig ist.

ZB vom Lobautunnel?

Und wie willst du dann die Verbindung zwischen der A4 und der S2 bauen? Denn wenn ich mir die Tangente anschaue, dann brauchen wir eine Ostumfahrung von Wien.

Du kannst dir gerne die Tangente in Erdberg anschauen, sinnvoller wäre es aber wenn du dir die Zahlen von der ASFINAG sowie Stadt Wien anschaust:

Entwicklung des jahresdurchschnittlichen täglichen Kfz-Verkehrs (Mo-Fr) an Zählstelle St. Marx:
2010: 191.070 Kfz/24h
2017: 191.888 Kfz/24h

Gleiches Bild bei allen anderen Zählstellen der A23. Bei Pkw gibt es unter der Woche sogar eine leichte Abnahme; Lkw (>3,5t) sind konstant.

Quelle: https://www.asfinag.at/verkehr/verkehrszaehlung/
MA18-Zählstellendaten liefern ein noch eindrücklicheres Bild, sind aber nicht frei zugänglich.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Anrew Wiggin am 13. Dezember 2018, 21:49:42
Der größte Bremsfaktor ist die Kreuzung bei der S2. Hier müsste man einfach der gesamten Fahrbahn mehr Platz einräumen und zusätzlich Busspuren errichten. Am besten schon als Vorgriff für eine Straßenbahn aber da sind wir wieder etwas futuristisch.

Ich hätt noch etliche Ideen. Fakt ist auch wenns viele nicht hören wollen: Das Straßennetz ist zu klein bemessen. Aber nicht weil die PKW besser voran kommen sollen sondern weil es keinen Platz für Öffikorridore gibt.

Wenn man eine Straßenbahn nach Breitenlee baut, dann besser gleich nicht die S2 queren, sondern einen kreuzungsfreien Korridor entlang der Süssenbrunner Straße bauen und dann die Trasse des 26ers nützen. Ist zwar ein Umweg, aber über weite STrecken kreuzungsfrei. Von der Kreuzung Breitenleer/Süssenbrunner stadteinwärts kann weiter der Bus fahren.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Kurzzug am 13. Dezember 2018, 22:49:20
Es sei denn, die NEOS haben auch eine Idee, wo das Geld herkommen soll, das zur Realisierung ihres - sehr ambitionierten - Projektes nötig ist.

ZB vom Lobautunnel?

Und wie willst du dann die Verbindung zwischen der A4 und der S2 bauen? Denn wenn ich mir die Tangente anschaue, dann brauchen wir eine Ostumfahrung von Wien.

Wie oft eigentlich noch? Nein, es ist keine weitere Autobahn in oder um Wien notwendig. Es ist vielmehr wichtig, die Vorhandenen zu reduzieren.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: haidi am 13. Dezember 2018, 22:53:48
0
Und wie willst du dann die Verbindung zwischen der A4 und der S2 bauen? Denn wenn ich mir die Tangente anschaue, dann brauchen wir eine Ostumfahrung von Wien.
Wie oft eigentlich noch? Nein, es ist keine weitere Autobahn in oder um Wien notwendig. Es ist vielmehr wichtig, die Vorhandenen zu reduzieren.
Interessanter Weise sind auf der Praterbrücke weniger Fahrzeuge gezählt als bei St. Marx, obwohl die S1 im Tunnel Rannersdorf um die 70.000 Fz./Tag hat.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Klingelfee am 14. Dezember 2018, 05:00:40
Es sei denn, die NEOS haben auch eine Idee, wo das Geld herkommen soll, das zur Realisierung ihres - sehr ambitionierten - Projektes nötig ist.

ZB vom Lobautunnel?

Und wie willst du dann die Verbindung zwischen der A4 und der S2 bauen? Denn wenn ich mir die Tangente anschaue, dann brauchen wir eine Ostumfahrung von Wien.

Wie oft eigentlich noch? Nein, es ist keine weitere Autobahn in oder um Wien notwendig. Es ist vielmehr wichtig, die Vorhandenen zu reduzieren.

Dann brauchst du aber zuerst einen guten ÖV. Und da ist man leider noch Lichtjahre davon entfernt. Denn du wirst einen Nebenerwerbsbauer sicher nicht vom Auto in die Bahn bekommen, wenn er mit dem ersten Zug/Bus nicht rechtzeitig zum Arbeitsplatz kommt, bzw wenn er beim Heimfahren nur alle 1-2 Stunden eine Verbindung hat.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: moszkva tér am 14. Dezember 2018, 06:12:27
Dann brauchst du aber zuerst einen guten ÖV. Und da ist man leider noch Lichtjahre davon entfernt.
Ist das nicht unter Anderem auch DEINE Aufgabe, einen guten ÖV bereitzustellen?
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Klingelfee am 14. Dezember 2018, 06:28:31
Dann brauchst du aber zuerst einen guten ÖV. Und da ist man leider noch Lichtjahre davon entfernt.
Ist das nicht unter Anderem auch DEINE Aufgabe, einen guten ÖV bereitzustellen?

Nein, weil ich dafür nicht in der Entscheidungsebene bin. Ich kann nur so wie ihr Vorschläge machen.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: coolharry am 14. Dezember 2018, 07:25:04
Es sei denn, die NEOS haben auch eine Idee, wo das Geld herkommen soll, das zur Realisierung ihres - sehr ambitionierten - Projektes nötig ist.

ZB vom Lobautunnel?

Bundesmittel vs. Landesmittel.

Lobautunnel=Bund
Straßenbahn/Buskorridore=Land/Gemeinde

Somit bekommst bei Absage des Lobautunnels genau gar nichts. Doch. Einen Verkehrskollaps im 22. östlich des Kagraner Platzes da sich privater MIV und Öffis sämtliche Flächen teilen müssen.
Wenn jetzt einer anfängt mit radikaler Reduzierung von privaten MIV Verkehr soll sich mal überlegen wie realistisch das ist. Und selbst wenn man den MIV Anteil in diesen Bereich auf einen Wert der Innnebezirke runter bekommt (halte ich zumindest für halbwegs wahrscheinlich) wird dort sau viel Verkehr sein und der Öffiverkehr dementsprechend im Stau stehen. Vorallem da die Bereich DIE Wachstumsbereiche Wiens sind. Da kommen pro zehn Jahren ein Innenbezirk dazu Bevölkerungstechnisch.

Es kann meiner Meinung nach nur heißen: Lobautunnel und ein Öffipaket und eine großflächige Verkehrsberuhigung nach dem Bau des Lobautunnels, in diesem Bereich. Das wird in den nächsten Jahren viel Geld kosten aber wenn man so weiter wurschtelt wie bisher wirds auch nicht besser.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: dalski am 14. Dezember 2018, 07:33:33
Ich frage mich, warum man jahrelang diese Probleme ignoriert hat. Eine Bevölkerungszunahme in diesen Bezirken war durchaus vorhersehbar.
Damals gab es vor allem in der Donaustadt noch genug Platz, um ein platztechnisches Chaos zu verhindern. Leider möchte man wohl jeden verfügbaren m2 verbauen, bis gar nichts mehr geht.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: coolharry am 14. Dezember 2018, 09:13:59
Ich frage mich, warum man jahrelang diese Probleme ignoriert hat. Eine Bevölkerungszunahme in diesen Bezirken war durchaus vorhersehbar.
Damals gab es vor allem in der Donaustadt noch genug Platz, um ein platztechnisches Chaos zu verhindern. Leider möchte man wohl jeden verfügbaren m2 verbauen, bis gar nichts mehr geht.

Das musst die Stadtregierung fragen die Ende der 90iger angefangen hat Flächen, welche für verbreiterungen von Straßen (oder halt einfach Platzreserven an Straßenzügen) vorgesehen waren, zurück zu widmen.
Uii böser Autoverkehr. Das man die Flächen auch für anderes nutzen könnte war und ist anscheinend wurscht.
Und die Stadtregierung ist sowieso ernsthaft der Meinung dass die U2 Verlängerung dort auf lange sicht alle Probleme gelöst hat.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Inventar am 14. Dezember 2018, 10:10:01
Ich frage mich, warum man jahrelang diese Probleme ignoriert hat. Eine Bevölkerungszunahme in diesen Bezirken war durchaus vorhersehbar.
Damals gab es vor allem in der Donaustadt noch genug Platz, um ein platztechnisches Chaos zu verhindern. Leider möchte man wohl jeden verfügbaren m2 verbauen, bis gar nichts mehr geht.

Das musst die Stadtregierung fragen die Ende der 90iger angefangen hat Flächen, welche für verbreiterungen von Straßen (oder halt einfach Platzreserven an Straßenzügen) vorgesehen waren, zurück zu widmen.
Uii böser Autoverkehr. Das man die Flächen auch für anderes nutzen könnte war und ist anscheinend wurscht.
Und die Stadtregierung ist sowieso ernsthaft der Meinung dass die U2 Verlängerung dort auf lange sicht alle Probleme gelöst hat.

Weil halt keiner zig Jahre in die Zukunft denkt. Zuerst werden Wohnungen gebaut und dann kommt man drauf es wäre nicht schlecht würde die Infrastruktur auch stimmen. Es wird sicher lustig werden wenn die neuen Wohnhäuser entlang der Breitenleer Straße fertig sind. Wie der 24A die Leute auch noch wegbringen soll wird spannend werden.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Klingelfee am 14. Dezember 2018, 10:19:05
Ich frage mich, warum man jahrelang diese Probleme ignoriert hat. Eine Bevölkerungszunahme in diesen Bezirken war durchaus vorhersehbar.
Damals gab es vor allem in der Donaustadt noch genug Platz, um ein platztechnisches Chaos zu verhindern. Leider möchte man wohl jeden verfügbaren m2 verbauen, bis gar nichts mehr geht.

Das musst die Stadtregierung fragen die Ende der 90iger angefangen hat Flächen, welche für verbreiterungen von Straßen (oder halt einfach Platzreserven an Straßenzügen) vorgesehen waren, zurück zu widmen.
Uii böser Autoverkehr. Das man die Flächen auch für anderes nutzen könnte war und ist anscheinend wurscht.
Und die Stadtregierung ist sowieso ernsthaft der Meinung dass die U2 Verlängerung dort auf lange sicht alle Probleme gelöst hat.

Weil halt keiner zig Jahre in die Zukunft denkt. Zuerst werden Wohnungen gebaut und dann kommt man drauf es wäre nicht schlecht würde die Infrastruktur auch stimmen. Es wird sicher lustig werden wenn die neuen Wohnhäuser entlang der Breitenleer Straße fertig sind. Wie der 24A die Leute auch noch wegbringen soll wird spannend werden.

Und wenn man die Infrastruktur im Vorfeld gebaut wird, dann kommt wieder der Aufstand des rausgeschmissenen Geld - Siehe U2 nach Seestadt
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Inventar am 14. Dezember 2018, 10:23:40
Ich frage mich, warum man jahrelang diese Probleme ignoriert hat. Eine Bevölkerungszunahme in diesen Bezirken war durchaus vorhersehbar.
Damals gab es vor allem in der Donaustadt noch genug Platz, um ein platztechnisches Chaos zu verhindern. Leider möchte man wohl jeden verfügbaren m2 verbauen, bis gar nichts mehr geht.

Das musst die Stadtregierung fragen die Ende der 90iger angefangen hat Flächen, welche für verbreiterungen von Straßen (oder halt einfach Platzreserven an Straßenzügen) vorgesehen waren, zurück zu widmen.
Uii böser Autoverkehr. Das man die Flächen auch für anderes nutzen könnte war und ist anscheinend wurscht.
Und die Stadtregierung ist sowieso ernsthaft der Meinung dass die U2 Verlängerung dort auf lange sicht alle Probleme gelöst hat.

Weil halt keiner zig Jahre in die Zukunft denkt. Zuerst werden Wohnungen gebaut und dann kommt man drauf es wäre nicht schlecht würde die Infrastruktur auch stimmen. Es wird sicher lustig werden wenn die neuen Wohnhäuser entlang der Breitenleer Straße fertig sind. Wie der 24A die Leute auch noch wegbringen soll wird spannend werden.

Und wenn man die Infrastruktur im Vorfeld gebaut wird, dann kommt wieder der Aufstand des rausgeschmissenen Geld - Siehe U2 nach Seestadt

Du brauchst die Infrastruktur nicht bauen, aber zumindest den Platz lassen um sie bauen zu können. Das wurde ja nicht gemacht. Und jetzt hast dann gewaltige Probleme weil alles verbaut ist.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Linie 58 am 14. Dezember 2018, 11:29:43
Dann brauchst du aber zuerst einen guten ÖV. Und da ist man leider noch Lichtjahre davon entfernt. Denn du wirst einen Nebenerwerbsbauer sicher nicht vom Auto in die Bahn bekommen, wenn er mit dem ersten Zug/Bus nicht rechtzeitig zum Arbeitsplatz kommt, bzw wenn er beim Heimfahren nur alle 1-2 Stunden eine Verbindung hat.

Klassische Totschlagargumente.

Bitte nenne mir eine bahnaffine Relation in der Ostregion, in der dies a) zutrifft und b) nicht durch die Bestellung von ein paar Zug-Kilometern lösbar wäre.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Klingelfee am 14. Dezember 2018, 11:46:11
Dann brauchst du aber zuerst einen guten ÖV. Und da ist man leider noch Lichtjahre davon entfernt. Denn du wirst einen Nebenerwerbsbauer sicher nicht vom Auto in die Bahn bekommen, wenn er mit dem ersten Zug/Bus nicht rechtzeitig zum Arbeitsplatz kommt, bzw wenn er beim Heimfahren nur alle 1-2 Stunden eine Verbindung hat.

Klassische Totschlagargumente.

Bitte nenne mir eine bahnaffine Relation in der Ostregion, in der dies a) zutrifft und b) nicht durch die Bestellung von ein paar Zug-Kilometern lösbar wäre.

Es geht nicht darum, dass es Ziele mit de Bahn sind, sondern darum, dass ich die letzten Kilometer einen Bus benötige, der nur alle 2 -3 Stunden fährt.

So hätte ich von dem Haus meiner Mutter nur 4 mal am Tag einen Bus und die nächste Bahnstation habe ich 10km. Und selbst wenn ich sage, dass ich dann den Weg Haus-Bahnhof ausser acht lasse. Wenn ich dann mehr als den halben Weg nur einen Stehplatz habe, wo ich mich auf Grund der Fahrgastzahlen mich nicht einmal anhalten muss, ohne Gefahr zu laufen umzufallen.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 4463 am 14. Dezember 2018, 14:20:46
Man muss halt zwecks Vermeidung des MIV neben dem Ausbau der Öffis auch an anderen Schrauben drehen, wie zum Beispiel (unter Anderem): Flächenwidmung als Bundessache, Pendlerpauschale nur für Öffi-Fahrer, Jahreskarte für alle Öffis in ganz Österreich, Citymaut (zusätzlich zum Parkpickerl, zweckgebunden für grenzüberschreitenden ÖV), kilometerabhängige Autobahnmaut, Kostenwahrheit im Straßenverkehr (entsprechende Mauterhöhung für Frächter und Busverkehre!). (Und ja ich weiß: dann bin ich aufgewacht... :-[ )

Es ist übrigens kein Menschenrecht, dass sich jeder sein Einfamilienhaus oder Reihenhaus im Speckgürtel bauen kann bzw. dieses dadurch attraktiviert wird, dass das Pendeln mit dem Auto gefördert wird (aber wehe man erwähnt so etwas gegenüber Betroffenen - auch gegenüber jenen, die sich das Haus auch ohne Pendlerpauschale leisten könnten  :o )
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Linie 58 am 14. Dezember 2018, 15:12:08
Wenn ich dann mehr als den halben Weg nur einen Stehplatz habe, wo ich mich auf Grund der Fahrgastzahlen mich nicht einmal anhalten muss, ohne Gefahr zu laufen umzufallen.

Auch das ist eine Verallgemeinerung, die vielleicht auf ein paar Strecken, aber sicher nicht den Großteil zutrifft. In Gegenden, wo du nur viermal am Tag einen Bus hast, wirst du am nächsten Bahnhof üblicherweise bei jedem Pendlerzug noch einen Sitzplatz bekommen.

Im Übrigen widerspricht das ganz massiv deinem Beispiel mit dem Nebenerwerbsbauern, denn wenn es um solche extremen Uhrzeiten geht, ist erst recht nicht jeder Zug überfüllt.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: haidi am 14. Dezember 2018, 18:13:34
Man muss halt zwecks Vermeidung des MIV neben dem Ausbau der Öffis auch an anderen Schrauben drehen, wie zum Beispiel (unter Anderem): Flächenwidmung als Bundessache, Pendlerpauschale nur für Öffi-Fahrer, Jahreskarte für alle Öffis in ganz Österreich, Citymaut (zusätzlich zum Parkpickerl, zweckgebunden für grenzüberschreitenden ÖV), kilometerabhängige Autobahnmaut, Kostenwahrheit im Straßenverkehr (entsprechende Mauterhöhung für Frächter und Busverkehre!). (Und ja ich weiß: dann bin ich aufgewacht... :-[ )

Es ist übrigens kein Menschenrecht, dass sich jeder sein Einfamilienhaus oder Reihenhaus im Speckgürtel bauen kann bzw. dieses dadurch attraktiviert wird, dass das Pendeln mit dem Auto gefördert wird (aber wehe man erwähnt so etwas gegenüber Betroffenen - auch gegenüber jenen, die sich das Haus auch ohne Pendlerpauschale leisten könnten  :o )
Es gäbe eine einfache Schraube zum Drehen:
Jeder Pendler bekommt eine personalisierte Jahresnetzkarte (oder Jahresstreckenkarte aufzahlbar auf Jahresnetzkarte) vom Wohnort zum Arbeitsplatz, bei Bedarf einen Zuschuss für das Fahren zum nächsten zumutbaren Anschluss an den öffentlichen Verkehr und das Pendlerpauschale wird abgeschafft.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Interessierte am 15. Dezember 2018, 14:23:50
Man muss halt zwecks Vermeidung des MIV neben dem Ausbau der Öffis auch an anderen Schrauben drehen, wie zum Beispiel (unter Anderem): [...]
Es gäbe eine einfache Schraube zum Drehen:
Jeder Pendler bekommt eine personalisierte Jahresnetzkarte (oder Jahresstreckenkarte aufzahlbar auf Jahresnetzkarte) vom Wohnort zum Arbeitsplatz, bei Bedarf einen Zuschuss für das Fahren zum nächsten zumutbaren Anschluss an den öffentlichen Verkehr und das Pendlerpauschale wird abgeschafft.

Überlegenswerter Ansatz. :up:
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: HLS am 15. Dezember 2018, 15:15:27

Es gäbe eine einfache Schraube zum Drehen:
Jeder Pendler bekommt eine personalisierte Jahresnetzkarte (oder Jahresstreckenkarte aufzahlbar auf Jahresnetzkarte) vom Wohnort zum Arbeitsplatz, bei Bedarf einen Zuschuss für das Fahren zum nächsten zumutbaren Anschluss an den öffentlichen Verkehr und das Pendlerpauschale wird abgeschafft.

Überlegenswerter Ansatz. :up:
Das würde aber auch bedeuten, dass es 24h 365Tage eine zumutbare Verbindung gibt.
Denn nicht jeder arbeitet vom 8-16Uhr. ;)
Bei mir ist es z.B. so, dass ich einen Tag in Süden von Wien anfangen muß und am nächsten Tag in St. Pölten und das teilweise zu Zeiten, wo ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln mit dem letztem Tageskurs zur Arbeit fahren muß um in der Früh anfangen zu können oder aber in die andere Richtung ich teilweise 3-4h warten müßte um Heim zu kommen.
Nicht jeder passt in dieses Schema und warum sollten dann diese Pendler bestraft werden, sind es doch die, die alle anderen Pendler von und zur Arbeit befördern.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Interessierte am 15. Dezember 2018, 15:28:27
Überlegenswerter Ansatz. :up:
Das würde aber auch bedeuten, dass es 24h 365Tage eine zumutbare Verbindung gibt.
Denn nicht jeder arbeitet vom 8-16Uhr. ;)
[...]

Das ist mir klar, betrifft aber wohl nur einen geringeren Teil der Pendler/innen um die es hier geht und die aus dem Speckgürtel in die Stadt fahren. Da geht es um die, die objektiv die Möglichkeit hätten, aber halt glauben sie wären auf ihr Auto zum Pendeln angewiesen zu sein. (Vergleichbar mit - überspitzt formuliert - "Ich brauche mein großes SUV, wie sonst soll ich denn meine im Elektromarkt gekaufte Waschmaschine nach Hause transportieren?")

Für diejenigen, wie in deiner von dir selbst beschriebenen Situation, ließe sich ganz leicht mit Ausnahmeregelungen abhelfen, vgl. ähnlich wie die Ausnahmeregelungen bei der Wiener Parkraumbewirtschaftung vulgo dem Parkpickerl.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: HLS am 15. Dezember 2018, 15:54:17
Für diejenigen, wie in deiner von dir selbst beschriebenen Situation, ließe sich ganz leicht mit Ausnahmeregelungen abhelfen, vgl. ähnlich wie die Ausnahmeregelungen bei der Wiener Parkraumbewirtschaftung vulgo dem Parkpickerl.
Eben nicht, denn jede Ausnahme bedingt Schlupflöchen und Ungleichheiten und das wiederum kann und wird zwangsläufig zu unnötigen Gerichtsprozessen führen.
Ich selbst habe vor gar nicht all zu langer Zeit ein Gerichtsprozess führen lassen, warum ich in Niederösterreich eine 10 jährliche feuerpolizeiliche Wohn- & Nutzraumbeschau auf meine Kosten durchführen lassen muß, obwol im restlichen Österreich dieses Feuerwehr und damit Landesgesetz nicht zur Anwendung kommen darf, da dieses Landesgesetz ein Bundesgesetz aushebeln würde.
Auch das Gericht sah das wie ich, da jeder Österreicher(in Österreich Wohnender/Besuchender) vor dem Gesetz gleich ist und somit das Feuerwehrgesetz nicht zur Anwendung kommen darf.

Und allein an meinem Beispiel sieht man, dass da ein überschnelle Änderung oder Ausnahmeregelung eher nichts klärt, sondern nur mehr Ungleichheit schaffen könnte.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Interessierte am 15. Dezember 2018, 16:16:38
Für diejenigen, wie in deiner von dir selbst beschriebenen Situation, ließe sich ganz leicht mit Ausnahmeregelungen abhelfen, vgl. ähnlich wie die Ausnahmeregelungen bei der Wiener Parkraumbewirtschaftung vulgo dem Parkpickerl.
Eben nicht, denn jede Ausnahme bedingt Schlupflöchen und Ungleichheiten und das wiederum kann und wird zwangsläufig zu unnötigen Gerichtsprozessen führen.
Ich selbst habe vor gar nicht all zu langer Zeit ein Gerichtsprozess führen lassen, warum ich in Niederösterreich eine 10 jährliche feuerpolizeiliche Wohn- & Nutzraumbeschau auf meine Kosten durchführen lassen muß, obwol im restlichen Österreich dieses Feuerwehr und damit Landesgesetz nicht zur Anwendung kommen darf, da dieses Landesgesetz ein Bundesgesetz aushebeln würde.
Auch das Gericht sah das wie ich, da jeder Österreicher(in Österreich Wohnender/Besuchender) vor dem Gesetz gleich ist und somit das Feuerwehrgesetz nicht zur Anwendung kommen darf.

Und allein an meinem Beispiel sieht man, dass da ein überschnelle Änderung oder Ausnahmeregelung eher nichts klärt, sondern nur mehr Ungleichheit schaffen könnte.

11. Gebot: Du sollst nie Äpfel mit Birnen vergleichen, würde ich dazu sagen. :-)

Das eine hat mit dem anderen nichts gemein. Es ist völlig klar, dass ein Landesgesetz kein Bundesgesetz aushebeln darf. Dass da das Gericht dir rechtgegeben und das kassiert hat, ist deshalb nur logisch. Und ist leider ein Problem, dass so vieles Landessache ist, was eigentlich auf Bundesebene besser geregelt werden müsste, statt es auf Bundes- und darauf aufbauend zusätzlich auf 9x Landesebene zu regeln.

Das andere sind aber Ausnahmebestimmungen a la Wiener Kurzparkzonenrecht. Das funktioniert im Allgemeinen sehr gut. Falls in Einzelfällen nicht, dann gibt es immer noch den Instanzenzug um das Problem auf dem Verwaltungsrechtsweg klären zu lassen. Dann wird dem Einzelfall entweder recht gegeben und die zugehörigen Gesetzesbestimmungen werden ggf angepasst werden müssen - oder dem Einzelfall wird nicht recht gegeben und das Begehren abgewiesen.
So ist das nunmal in einem funktionierenden Rechtssystem, wenn es zu nichts zu rechtfertigenden Schlupflöchern kommt (Schlupflöcher zu nützen ist per se nichts Böses), die gilt es halt vom Gesetzgeber entweder zu Schließen, oder wenn es den Aufwand der Kontrolle nicht wert ist, in Kauf zu nehmen; oder wenn es zu objektiver Ungleichbehandlung kommt, ist eben diese in den Gesetzesbestimmungen zu Reparieren. Entweder von selbst durch den Gesetzgeber, notfalls aber auch über den Instanzenzug über die Verwaltungsgerichte bzw. im oberen Ende durch höchstgerichtliche RSpr.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Linie 58 am 15. Dezember 2018, 16:56:55
Das würde aber auch bedeuten, dass es 24h 365Tage eine zumutbare Verbindung gibt.
Denn nicht jeder arbeitet vom 8-16Uhr. ;)
Bei mir ist es z.B. so, dass ich einen Tag in Süden von Wien anfangen muß und am nächsten Tag in St. Pölten und das teilweise zu Zeiten, wo ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln mit dem letztem Tageskurs zur Arbeit fahren muß um in der Früh anfangen zu können oder aber in die andere Richtung ich teilweise 3-4h warten müßte um Heim zu kommen.
Nicht jeder passt in dieses Schema und warum sollten dann diese Pendler bestraft werden, sind es doch die, die alle anderen Pendler von und zur Arbeit befördern.

Entschuldige, aber das ist eine Argumentation, die hier (aus gutem Grund) immer wieder an einem bestimmten großen Verkehrsdienstleister in Wien kritisiert wird.

Nur weil man für 10% der Speckgürtel-Pendler keinen annehmbaren ÖV anbieten kann, tun wir lieber gleich bei den restlichen 90% auch nix?

Und du wirst doch nicht ernsthaft verlangen, dass es um 2:00 einen täglichen Bus oder Zug nach Kernhof, Gutenstein oder Weitra gibt, nur weil dort zufällig ein Eisenbahner wohnt...
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: T1 am 15. Dezember 2018, 17:08:51
Das würde aber auch bedeuten, dass es 24h 365Tage eine zumutbare Verbindung gibt.
Denn nicht jeder arbeitet vom 8-16Uhr. ;)
Bei mir ist es z.B. so, dass ich einen Tag in Süden von Wien anfangen muß und am nächsten Tag in St. Pölten und das teilweise zu Zeiten, wo ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln mit dem letztem Tageskurs zur Arbeit fahren muß um in der Früh anfangen zu können oder aber in die andere Richtung ich teilweise 3-4h warten müßte um Heim zu kommen.
Nicht jeder passt in dieses Schema und warum sollten dann diese Pendler bestraft werden, sind es doch die, die alle anderen Pendler von und zur Arbeit befördern.

Entschuldige, aber das ist eine Argumentation, die hier (aus gutem Grund) immer wieder an einem bestimmten großen Verkehrsdienstleister in Wien kritisiert wird.

Nur weil man für 10% der Speckgürtel-Pendler keinen annehmbaren ÖV anbieten kann, tun wir lieber gleich bei den restlichen 90% auch nix?

Und du wirst doch nicht ernsthaft verlangen, dass es um 2:00 einen täglichen Bus oder Zug nach Kernhof, Gutenstein oder Weitra gibt, nur weil dort zufällig ein Eisenbahner wohnt...
Danke :up: :up: :up:
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: HLS am 15. Dezember 2018, 18:43:21
Das würde aber auch bedeuten, dass es 24h 365Tage eine zumutbare Verbindung gibt.
Denn nicht jeder arbeitet vom 8-16Uhr. ;)
Bei mir ist es z.B. so, dass ich einen Tag in Süden von Wien anfangen muß und am nächsten Tag in St. Pölten und das teilweise zu Zeiten, wo ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln mit dem letztem Tageskurs zur Arbeit fahren muß um in der Früh anfangen zu können oder aber in die andere Richtung ich teilweise 3-4h warten müßte um Heim zu kommen.
Nicht jeder passt in dieses Schema und warum sollten dann diese Pendler bestraft werden, sind es doch die, die alle anderen Pendler von und zur Arbeit befördern.

Entschuldige, aber das ist eine Argumentation, die hier (aus gutem Grund) immer wieder an einem bestimmten großen Verkehrsdienstleister in Wien kritisiert wird.

Nur weil man für 10% der Speckgürtel-Pendler keinen annehmbaren ÖV anbieten kann, tun wir lieber gleich bei den restlichen 90% auch nix?

Und du wirst doch nicht ernsthaft verlangen, dass es um 2:00 einen täglichen Bus oder Zug nach Kernhof, Gutenstein oder Weitra gibt, nur weil dort zufällig ein Eisenbahner wohnt...
Das gilt nicht nur für die Speckgürtebewohner, sondern auch für Wiener selbst.
Nicht Jeder hat jeden Tag den gleichen Dienstantrittsort, dass ist aber auch nicht nur ein Problem bei Öffifahrern(alles was irgendwie ein Massenbeförderungsmittel bewegen darf) sondern auch bei Bäckern, Fleischern, allgemeines Handwerk, Postler(Paketdienste)... usw. wenn ich für all diese Personen Ausnahmen einführen muß, ist es mMn eine höhere Zahl als nur 10% und noch dazu, wo zieht man die Grenze, bis wohin fällt man in die Ausnahme und ab wann nicht mehr.
Auch ich, als ich noch Bimfahrer war, hat man zweimal hintereinander beim Parkpickerl abgelehnt, mit der Begründung, dass ich nicht auf die mindestens erforderliche Dienste pro Monat kam(ich muß da aber gesehn, ich bin nicht extra in die Diensteinteilung um mir 6 Wochen lang Dienste geben zu lassen, die nach 0Uhr fertig waren. Klar wäre nicht dumm gewesen, nur ich habe, weils ja so ein Schlupfloch ist, mich genau dagegen entschieden, denn wäre es innerhalb der zwei Jahre zur kontrolle gekommen, hätte ich nicht begründen können, warum ich denn plötzlich nicht mehr auf die geforderten Dienste gekommen wäre.
So blieb dann mir ebenfalls nur entweder 90-120min Öffifahrzeit(durch die längeren Intervalle in den Abendstunden) oder doch mit dem Auto und dafür dann 3-4h mittels Parkschein mich irgendwo hinzustellen und zu hoffen, dass der Parksheriff alles über drei Stunden auch akzeptiert, einmal durfe ich allerdings "Strafe" zahlen weil ich eben für 3,5h Parkscheine ausgefüllt habe und mich in der Zeit auch nicht vom Parkplatz wegbewegt habe.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: coolharry am 17. Dezember 2018, 11:54:20
Es gäbe eine einfache Schraube zum Drehen:
Jeder Pendler bekommt eine personalisierte Jahresnetzkarte (oder Jahresstreckenkarte aufzahlbar auf Jahresnetzkarte) vom Wohnort zum Arbeitsplatz, bei Bedarf einen Zuschuss für das Fahren zum nächsten zumutbaren Anschluss an den öffentlichen Verkehr und das Pendlerpauschale wird abgeschafft.

Dann fährt man spätetens nach einem halben Jahr erst wieder mit dem Auto weil man im Zug nichtmal mehr Luft zum atmen hatte.  8)
Dazu müssten aber auch Strecken ausgebaut, Fahrzeiten reduziert und das Angebot an Sitzplätzen massiv erweitert werden und Ausbau von P+R Anlagen.
Grundsätzlich klingt die Idee nicht schlecht aber dann muss man auch massiv in die Bahninfrastruktur investieren und ländlicheren Gegenden in die Busstrecken.

Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Berni229 am 17. Dezember 2018, 12:12:11
Dass die Öffis in Transdanubien ausgebaut werden müssten steht ja wohl außer Frage. Die Straßenbahn wäre meiner Meinung nach anders auszubauen, als in den Neos-Plänen (welche natürlich ohnehin sehr ungenau sind), aber es ist zumindest mal eine Initiative.

Was aber jedenfalls zeitnah umzusetzen wäre, ist die geforderte Wiederaufnahme des S-Bahn-Betriebes auf der Laaer Ostbahn (neue Stationen Gewerbepark Stadlau, Rautenweg). Hier fehlt mir jedes Verständnis, wieso das nie ernsthaft aufgegriffen wird. Man müsste dafür ja lediglich 2 Stationen bauen (wobei man Rautenweg auch noch aufschieben könnte, Priorität hätte zunächst sicher die Station Gewerbepark mit Umsteigemöglichkeit zur Straßenbahn).
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Signalabhängigkeit am 17. Dezember 2018, 12:17:47
Ohne Angabe von Linienführungen ist die Forderung nach Haltestellen ein bisschen sinnlos.....
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Klingelfee am 17. Dezember 2018, 12:29:35
Ohne Angabe von Linienführungen ist die Forderung nach Haltestellen ein bisschen sinnlos.....

Die gab es schon einmal - Die S2 über die Ostbahn ziehen. Ich bezweifle jedoch, dass die Nachfrage in diesem Bereich wirklich so groß ist, dass dort S-Bahn Stationen gerechtfertigt wären. Da müsstest du auch das ganze Sekundärnetz entsprechend anpassen, dass du bei den beiden Haltestellen genügend umsteiger hast.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: schaffnerlos am 17. Dezember 2018, 12:51:51
Das Problem einer S-Bahn dort ist erstens, dass die Leute von Wolkersdorf und Mistelbach nicht nach Stadlau oder Simmering sondern ins Zentrum wollen und dass zweitens diese Züge dann am Marchegger Ast fehlen. Ein 15-Minuten-Takt der S80 plus Regionalzüge nach Marchegg plus Fernverkehr nach Pressburg plus Güterverkehr verträgt keine weitere S-Bahn-Linie im 15-Minuten-Takt mehr.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 4463 am 17. Dezember 2018, 12:53:24
Ohne Angabe von Linienführungen ist die Forderung nach Haltestellen ein bisschen sinnlos.....

Die gab es schon einmal - Die S2 über die Ostbahn ziehen. Ich bezweifle jedoch, dass die Nachfrage in diesem Bereich wirklich so groß ist, dass dort S-Bahn Stationen gerechtfertigt wären. Da müsstest du auch das ganze Sekundärnetz entsprechend anpassen, dass du bei den beiden Haltestellen genügend umsteiger hast.
Das gab es damals aber glaube ich nur, um Standzeiten oder Leerfahrten zu vermeiden. Die Züge endeten damals am Ostbahnhof, waren aber ab Leopoldau nur äußerst spärlich besetzt.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 60er am 17. Dezember 2018, 13:01:42
Das gab es damals aber glaube ich nur, um Standzeiten oder Leerfahrten zu vermeiden. Die Züge endeten damals am Ostbahnhof, waren aber ab Leopoldau nur äußerst spärlich besetzt.
Genau! Das war die sogenannte "Regio-S-Bahn" von Wr. Neustadt über Floridsdorf - Leopodau - Erzherzog-Karl-Straße nach Südbahnhof Ostseite.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: abc am 17. Dezember 2018, 13:04:48
Das Problem einer S-Bahn dort ist erstens, dass die Leute von Wolkersdorf und Mistelbach nicht nach Stadlau oder Simmering sondern ins Zentrum wollen und dass zweitens diese Züge dann am Marchegger Ast fehlen. Ein 15-Minuten-Takt der S80 plus Regionalzüge nach Marchegg plus Fernverkehr nach Pressburg plus Güterverkehr verträgt keine weitere S-Bahn-Linie im 15-Minuten-Takt mehr.

Deshalb sollte man sich, unabhängig von einer S-Bahn zwischen Stadlau und Leopoldau, langsam einmal Gedanken über den Ausbau der Donauquerung auf drei, wenn nicht gar vier Gleise machen. Wenn man doch da nur halb so viel politische Energie reinstecken würde wie in den Lobautunnel oder den U-Bahn-Bau...

Mittelfristig halte ich die genannte S-Bahn-Linie auch für sinnvoll. Ihr Umfeld wächst schließlich weiter, und sie könnte (entsprechende Stationen vorausgesetzt) viele Arbeitsplätze an U6, U2 und U1 anbinden. Dazu muss sie aber mindestens halbstündlich verkehren, ein stündlich verkehrendes Angebot wird sicher nicht angenommen.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 4463 am 17. Dezember 2018, 13:08:48
Deshalb sollte man sich, unabhängig von einer S-Bahn zwischen Stadlau und Leopoldau, langsam einmal Gedanken über den Ausbau der Donauquerung auf drei, wenn nicht gar vier Gleise machen. Wenn man doch da nur halb so viel politische Energie reinstecken würde wie in den Lobautunnel oder den U-Bahn-Bau...
Aber das geht doch nicht, weil man da im Prater den Bahndamm verbreitern müsste, das ging ja bei der Südosttangente auch nicht... oh wait... :-X
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Signalabhängigkeit am 17. Dezember 2018, 13:18:02
Vollste Zustimmung, dass zwischen Simmering und Stadlau früher oder später eine Kapazitätserweiterung notwendig sein wird.

Aber wenn man dort einen S-Bahn-Verkehr entwickeln will, auf keinen Fall nach Leopoldau!
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: moszkva tér am 17. Dezember 2018, 13:18:54
Das gab es damals aber glaube ich nur, um Standzeiten oder Leerfahrten zu vermeiden. Die Züge endeten damals am Ostbahnhof, waren aber ab Leopoldau nur äußerst spärlich besetzt.
Genau! Das war die sogenannte "Regio-S-Bahn" von Wr. Neustadt über Floridsdorf - Leopodau - Erzherzog-Karl-Straße nach Südbahnhof Ostseite.
Die ist mWn vom Flughafen gekommen. Aber vielleicht gab es da mehrere verschiedene "Varianten".
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: schaffnerlos am 17. Dezember 2018, 13:20:03
Mittelfristig halte ich die genannte S-Bahn-Linie auch für sinnvoll. Ihr Umfeld wächst schließlich weiter, und sie könnte (entsprechende Stationen vorausgesetzt) viele Arbeitsplätze an U6, U2 und U1 anbinden. Dazu muss sie aber mindestens halbstündlich verkehren, ein stündlich verkehrendes Angebot wird sicher nicht angenommen.

Es wird auch ein 30-Minuten-Intervall nicht als attraktiv empfunden. Ein 15-Minuten-Takt ist das mindeste für eine hohe Akzeptanz. Es bleibt aber immer noch das Problem, wo diese S-Bahn-Linie hinführen soll. Ins Umland ist wie erwähnt nicht sinnvoll, am Hauptbahnhof verenden lassen ebenfalls nicht und ein 7,5-Minuten-Intervall gemeinsam mit der S80 zwischen Erzherzog-Karl-Straße und Hauptbahnhof kannst nicht nicht mehr nach Meidling weiterführen. Ich denke, diese Gegend sollte man besser anders erschließen - sowohl radial als auch tangential.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 60er am 17. Dezember 2018, 13:39:21
Die ist mWn vom Flughafen gekommen. Aber vielleicht gab es da mehrere verschiedene "Varianten".
Ursprünglich ist sie aus Wr. Neustadt gekommen, ich glaube zwei Fahrplanperioden lang gab es diese Linie (so ca. 2006 - 2008).
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: abc am 17. Dezember 2018, 13:41:28
Mittelfristig halte ich die genannte S-Bahn-Linie auch für sinnvoll. Ihr Umfeld wächst schließlich weiter, und sie könnte (entsprechende Stationen vorausgesetzt) viele Arbeitsplätze an U6, U2 und U1 anbinden. Dazu muss sie aber mindestens halbstündlich verkehren, ein stündlich verkehrendes Angebot wird sicher nicht angenommen.

Es wird auch ein 30-Minuten-Intervall nicht als attraktiv empfunden. Ein 15-Minuten-Takt ist das mindeste für eine hohe Akzeptanz. Es bleibt aber immer noch das Problem, wo diese S-Bahn-Linie hinführen soll. Ins Umland ist wie erwähnt nicht sinnvoll, am Hauptbahnhof verenden lassen ebenfalls nicht und ein 7,5-Minuten-Intervall gemeinsam mit der S80 zwischen Erzherzog-Karl-Straße und Hauptbahnhof kannst nicht nicht mehr nach Meidling weiterführen. Ich denke, diese Gegend sollte man besser anders erschließen - sowohl radial als auch tangential.

Attraktiv sicher auch nicht, aber darauf richtet man sich im Zweifelsfall noch ein (zu Feierabend nochmal zur Überbrückung zum Bäcker oder in den Supermarkt etc.). Eine Linie im Stundentakt hat man zumindest innerorts eher gar nicht mehr am Schirm. Ich war übrigens kürzlich erstaunt, wie voll die S80 morgens im Berufsverkehr Richtung Meidling ist, und zwar aus Transdanubien kommend bis Meidling, wo dann viele aus- und umgestiegen sind (jeweils ca. Hälfte zur U6 und zur Hälfte zum Ausgang.)
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 60er am 17. Dezember 2018, 13:45:56
Ich war übrigens kürzlich erstaunt, wie voll die S80 morgens im Berufsverkehr Richtung Meidling, und zwar aus Transdanubien kommend bis Meidling, wo dann viele aus- und umgestiegen sind (jeweils ca. Hälfte zur U6 und zur Hälfte zum Ausgang.)
Ich war neulich auch erstaunt, wie viele Fahrgäste bei der Station Speising auf die S80 warten (trotz Stundentakt und an einem Samstag Früh!).
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: uk am 17. Dezember 2018, 14:23:49
Deshalb sollte man sich, unabhängig von einer S-Bahn zwischen Stadlau und Leopoldau, langsam einmal Gedanken über den Ausbau der Donauquerung auf drei, wenn nicht gar vier Gleise machen. Wenn man doch da nur halb so viel politische Energie reinstecken würde wie in den Lobautunnel oder den U-Bahn-Bau...
Aber das geht doch nicht, weil man da im Prater den Bahndamm verbreitern müsste, das ging ja bei der Südosttangente auch nicht... oh wait... :-X
Wobei man natürlich probieren könnte, die zusätzlichen Gleise von der Ostbahnbrücke direkt in die Donauuferbahn anzubinden, um die Güterzüge über Albern nach Kledering zu bringen. Ist halt die Frage ob sich das irgendwie mit dem Platz und der Steigung ausgeht.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: coolharry am 17. Dezember 2018, 14:31:17
Deshalb sollte man sich, unabhängig von einer S-Bahn zwischen Stadlau und Leopoldau, langsam einmal Gedanken über den Ausbau der Donauquerung auf drei, wenn nicht gar vier Gleise machen. Wenn man doch da nur halb so viel politische Energie reinstecken würde wie in den Lobautunnel oder den U-Bahn-Bau...
Aber das geht doch nicht, weil man da im Prater den Bahndamm verbreitern müsste, das ging ja bei der Südosttangente auch nicht... oh wait... :-X
Wobei man natürlich probieren könnte, die zusätzlichen Gleise von der Ostbahnbrücke direkt in die Donauuferbahn anzubinden, um die Güterzüge über Albern nach Kledering zu bringen. Ist halt die Frage ob sich das irgendwie mit dem Platz und der Steigung ausgeht.

Mit einem weiten Bogen über der Donau geht sich viel aus aber will man eine Brücke schräg über die Donau? Von den Kosten, der aufwändigen Stützenkonstruktion etc. einmal abgesehen. Ausserdem wozu? Nur damit man nicht durch Simmering muss wo eh mehrere Gleise liegen? Sprich es dort eh keine durchlass Probleme gibt weil 3-gleisig. Kurzum: Zuviel finanzieller Aufwand für zuwenig nutzen.

Ich war übrigens kürzlich erstaunt, wie voll die S80 morgens im Berufsverkehr Richtung Meidling ist, und zwar aus Transdanubien kommend bis Meidling, wo dann viele aus- und umgestiegen sind (jeweils ca. Hälfte zur U6 und zur Hälfte zum Ausgang.)

Die schnellste Verbidnung aus dem Bereich Stadlau (und darüber hinaus) Richtung südliches Wien. Es gibt halt mittlerweile genügend Menschen die quer durch Wien pendeln.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Anrew Wiggin am 17. Dezember 2018, 15:42:19
Wobei man natürlich probieren könnte, die zusätzlichen Gleise von der Ostbahnbrücke direkt in die Donauuferbahn anzubinden, um die Güterzüge über Albern nach Kledering zu bringen. Ist halt die Frage ob sich das irgendwie mit dem Platz und der Steigung ausgeht.

Bevor man eine Brücke im Bogen baut, wäre es einfacher eine neue Donaubrücke auf Höhe Kraftwerk zu errichten um vom Kledering über die Lobauer Hafenbahn nach Stadlau zu kommen. Aber wie coolharry schreibt: wozu?
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Signalabhängigkeit am 17. Dezember 2018, 15:42:33
Außerdem ist der Zvbf auf die Zufuhr aus dem Norden ausgelegt.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Ferry am 17. Dezember 2018, 15:50:49
Das gab es damals aber glaube ich nur, um Standzeiten oder Leerfahrten zu vermeiden. Die Züge endeten damals am Ostbahnhof, waren aber ab Leopoldau nur äußerst spärlich besetzt.
Genau! Das war die sogenannte "Regio-S-Bahn" von Wr. Neustadt über Floridsdorf - Leopodau - Erzherzog-Karl-Straße nach Südbahnhof Ostseite.

Wobei nur jeder zweite Zug bis Südbahnhof fuhr, die anderen endeten in der Station Erzherzog-Karl-Straße. Damals gab es ja auch noch die Station "Kagran ÖBB" (ich glaube, so hieß sie, situiert zwischen Erzherzog-Karl-Straße und Leopoldau).
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: luki32 am 17. Dezember 2018, 15:52:08
Das gab es damals aber glaube ich nur, um Standzeiten oder Leerfahrten zu vermeiden. Die Züge endeten damals am Ostbahnhof, waren aber ab Leopoldau nur äußerst spärlich besetzt.
Genau! Das war die sogenannte "Regio-S-Bahn" von Wr. Neustadt über Floridsdorf - Leopodau - Erzherzog-Karl-Straße nach Südbahnhof Ostseite.

Wobei nur jeder zweite Zug bis Südbahnhof fuhr, die anderen endeten in der Station Erzherzog-Karl-Straße. Damals gab es ja auch noch die Station "Kagran ÖBB" (ich glaube, so hieß sie, situiert zwischen Erzherzog-Karl-Straße und Leopoldau).

Die war genial, wenn man zum IKEA wollte mußtem an nicht diesen hinigen Autobus nehmen.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: coolharry am 17. Dezember 2018, 16:01:42
Wobei nur jeder zweite Zug bis Südbahnhof fuhr, die anderen endeten in der Station Erzherzog-Karl-Straße. Damals gab es ja auch noch die Station "Kagran ÖBB" (ich glaube, so hieß sie, situiert zwischen Erzherzog-Karl-Straße und Leopoldau).

Bei der Breitenleer Straße war diese Station. Die letzten Reste wurden bei der Brückensanierung vor ein paar Jahren entfernt.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 60er am 17. Dezember 2018, 16:12:40
Wobei nur jeder zweite Zug bis Südbahnhof fuhr, die anderen endeten in der Station Erzherzog-Karl-Straße. Damals gab es ja auch noch die Station "Kagran ÖBB" (ich glaube, so hieß sie, situiert zwischen Erzherzog-Karl-Straße und Leopoldau).
Die Station hieß "Wien Breitenleer Straße".
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: schaffnerlos am 17. Dezember 2018, 16:20:29
Wobei nur jeder zweite Zug bis Südbahnhof fuhr, die anderen endeten in der Station Erzherzog-Karl-Straße. Damals gab es ja auch noch die Station "Kagran ÖBB" (ich glaube, so hieß sie, situiert zwischen Erzherzog-Karl-Straße und Leopoldau).
Die Station hieß "Wien Breitenleer Straße".

Und davor „Kagran ÖBB“, das stimmt schon.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: WVB am 17. Dezember 2018, 16:44:45
Wobei nur jeder zweite Zug bis Südbahnhof fuhr, die anderen endeten in der Station Erzherzog-Karl-Straße. Damals gab es ja auch noch die Station "Kagran ÖBB" (ich glaube, so hieß sie, situiert zwischen Erzherzog-Karl-Straße und Leopoldau).
Die Station hieß "Wien Breitenleer Straße".
Und davor „Kagran ÖBB“, das stimmt schon.
Als sie noch „Kagran ÖBB“ hieß (bis Dez. 2002) hielten dort keine S-Bahnen sondern ausschließlich im überschaubaren Maß 3-4 Regionalzüge pro Richtung der Laaer Ostbahn.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Berni229 am 18. Dezember 2018, 10:20:37
Natürlich habe ich keine Verbindung über Leopoldau gemeint, sondern nach Laa oder Gänserndorf. Südlich wäre eventuell auch eine Linienführung zum Flughafen denkbar. Zu den Streckenkapazitäten weiß ich zu wenig, ist die Laaer Ostbahn stärker befahren als die Stammstrecke?

 
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: dalski am 18. Dezember 2018, 10:27:29
Zu den Streckenkapazitäten weiß ich zu wenig, ist die Laaer Ostbahn stärker befahren als die Stammstrecke?
Es gibt relativ viel Güterverkehr, sowie die RJs aus/nach Prag.
Wer sich ein paar Minuten zb in die Haltestelle Praterkai stellt, der wird sehen, dass hier einiges an Gütern transportiert wird.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 95B am 18. Dezember 2018, 10:28:36
Natürlich habe ich keine Verbindung über Leopoldau gemeint, sondern nach Laa oder Gänserndorf. Südlich wäre eventuell auch eine Linienführung zum Flughafen denkbar. Zu den Streckenkapazitäten weiß ich zu wenig, ist die Laaer Ostbahn stärker befahren als die Stammstrecke?

Der Flaschenhals ist die Strecke Stadlau – Simmering, dort herrscht sehr hohes Güterzugaufkommen.

E: dalski war schneller.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Berni229 am 18. Dezember 2018, 11:09:26
OK, das müsste man halt prüfen, ob hier noch mehr Züge möglich sind.

Was die Straßenbahn betrifft würde ich mich auf den 27er (grün eingezeichnet) und 28er (gelb eingezeichnet) fokussieren. Wobei man die ja nicht gleich komplett bauen muss, zuerst wäre wohl der 28er bis Aderklaaer Straße und und der 27er bis zur Brünner Straße (und dort Mitbenutzung der 31er Strecke bis zur Hanreitergasse) zu bauen.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: coolharry am 18. Dezember 2018, 11:17:33
OK, das müsste man halt prüfen, ob hier noch mehr Züge möglich sind.

Stell dir die Zugfolge der Stammstrecke mit Güterzügen vor. Da ist kaum Luft nach oben. Vorallem dann nicht wenn da noch Züge beim Praterkai stehen bleiben (Z.B. S-Bahn).
Hier wäre ein Streckenausbau notwendig um Trassen für Personenverkehr frei zu bekommen.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 95B am 18. Dezember 2018, 11:18:12
OK, das müsste man halt prüfen, ob hier noch mehr Züge möglich sind.

Was die Straßenbahn betrifft würde ich mich auf den 27er (grün eingezeichnet) und 28er (gelb eingezeichnet) fokussieren. Wobei man die ja nicht gleich komplett bauen muss, zuerst wäre wohl der 28er bis Aderklaaer Straße und und der 27er bis zur Brünner Straße (und dort Mitbenutzung der 31er Strecke bis zur Hanreitergasse) zu bauen.

Kannst du auch argumentieren, warum du die Strecken bis weit ins Niemandsland gezeichnet hast? Oder ist das nur ein Eddingplan?
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Berni229 am 18. Dezember 2018, 11:32:39
OK, das müsste man halt prüfen, ob hier noch mehr Züge möglich sind.

Was die Straßenbahn betrifft würde ich mich auf den 27er (grün eingezeichnet) und 28er (gelb eingezeichnet) fokussieren. Wobei man die ja nicht gleich komplett bauen muss, zuerst wäre wohl der 28er bis Aderklaaer Straße und und der 27er bis zur Brünner Straße (und dort Mitbenutzung der 31er Strecke bis zur Hanreitergasse) zu bauen.

Kannst du auch argumentieren, warum du die Strecken bis weit ins Niemandsland gezeichnet hast? Oder ist das nur ein Eddingplan?

Ich habe ja geschrieben, was zunächst zu bauen wäre: Der 27er bis Brünner Straße oder eventuell bis zur Ödenburgerstraße, der 28er bis Aderklaaer Straße. Da gibt es kein Niemandsland.

Der 27er wäre bis Strebersdorf zu verlängern, wenn man zwischen Großjedlersdorf und Strebersdorf baut. Wie genau der 28er weiter zu verlängern wäre, würde ich jetzt noch offen lassen. Sinnvollerweise dann halt unter Einbeziehung einer allfälligen S-Bahn-Station Rautenweg.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 95B am 18. Dezember 2018, 11:35:57
OK, das müsste man halt prüfen, ob hier noch mehr Züge möglich sind.

Was die Straßenbahn betrifft würde ich mich auf den 27er (grün eingezeichnet) und 28er (gelb eingezeichnet) fokussieren. Wobei man die ja nicht gleich komplett bauen muss, zuerst wäre wohl der 28er bis Aderklaaer Straße und und der 27er bis zur Brünner Straße (und dort Mitbenutzung der 31er Strecke bis zur Hanreitergasse) zu bauen.

Kannst du auch argumentieren, warum du die Strecken bis weit ins Niemandsland gezeichnet hast? Oder ist das nur ein Eddingplan?

Ich habe ja geschrieben, was zunächst zu bauen wäre: Der 27er bis Brünner Straße oder eventuell bis zur Ödenburgerstraße, der 28er bis Aderklaaer Straße. Da gibt es kein Niemandsland.

Du hast meine Frage entweder nicht gelesen oder nicht verstanden. Probier's noch einmal!
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Berni229 am 18. Dezember 2018, 11:37:04
OK, das müsste man halt prüfen, ob hier noch mehr Züge möglich sind.

Was die Straßenbahn betrifft würde ich mich auf den 27er (grün eingezeichnet) und 28er (gelb eingezeichnet) fokussieren. Wobei man die ja nicht gleich komplett bauen muss, zuerst wäre wohl der 28er bis Aderklaaer Straße und und der 27er bis zur Brünner Straße (und dort Mitbenutzung der 31er Strecke bis zur Hanreitergasse) zu bauen.

Kannst du auch argumentieren, warum du die Strecken bis weit ins Niemandsland gezeichnet hast? Oder ist das nur ein Eddingplan?

Ich habe ja geschrieben, was zunächst zu bauen wäre: Der 27er bis Brünner Straße oder eventuell bis zur Ödenburgerstraße, der 28er bis Aderklaaer Straße. Da gibt es kein Niemandsland.

Du hast meine Frage entweder nicht gelesen oder nicht verstanden. Probier's noch einmal!

Was verstehst du an meiner Antwort nicht?
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: coolharry am 18. Dezember 2018, 11:48:18
OK, das müsste man halt prüfen, ob hier noch mehr Züge möglich sind.

Was die Straßenbahn betrifft würde ich mich auf den 27er (grün eingezeichnet) und 28er (gelb eingezeichnet) fokussieren. Wobei man die ja nicht gleich komplett bauen muss, zuerst wäre wohl der 28er bis Aderklaaer Straße und und der 27er bis zur Brünner Straße (und dort Mitbenutzung der 31er Strecke bis zur Hanreitergasse) zu bauen.

Drei Dinge die mir dazu einfallen:

Im Bereich Strebersdorf führt die grüne Linie quer übers Feld. Warum? Warum nicht 1. über die bestehenden Straßenzüge fahren und 2. wozu? So viele Personen sind das nicht, die von Strebersdorf zum Schulzentrum Ödenburgerstraße wollen. Die restliche Strecke ist mir soweit klar.
Die gelbe Linie endet beim Kellys am Rautenweg? Warum? Was ist dort was Frequenz bringt? Ja es ist das Bombardier Werk in der nähe (Gleisanschluß für Strabzüge) aber wenn das der einzige wirklich Grund ist, ist die Strecke zu teuer für den nutzen. Bis zur Tillmanngasse okay (wegen sinnvoller Schleife). Alles weitere ist ein heiße Luft Transport. Es gibt einen Grund warum die Busse dort in einem stadtunwürdigen Takt fahren.

Bzgl. Ostbahn: Kaum freie Trassen schon gar nicht für blockierende S-Bahn Züge. Wenn dann die Marchegger Bahn auch ausgebaut ist wirds auf der Ostbahnbrücke eh schon schwer finster. Da darf schon gar nichts mehr pssieren ausser man fährt erst von Stadlau stadtauswärts. Was auch wieder etwas sinnbefreit wäre.

Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 95B am 18. Dezember 2018, 11:49:28
Was verstehst du an meiner Antwort nicht?

Verstehen tu ich sie ja. Sie geht nur völlig an meiner Frage vorbei. ;)
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: schaffnerlos am 18. Dezember 2018, 12:01:09
Noch einmal: Züge aus Richtung Mistelbach oder Gänserndorf über die Ostbahn zu führen ist Nonsens. Diese Fahrgäste wollen nicht nach Stadlau oder Simmering sondern nach Floridsdorf, Praterstern oder Wien Mitte. Man muss ich überall dort wo Gleise liegen auch eine S-Bahn haben. Denkbar wäre vielleicht jeden 2. Zug der S80 als S81 bis Rautenweg bzw., falls überhaupt machbar, bis Leopoldau zu führen. Da halte ich es für sinnvoller, ins Oberflächennetz zu investieren anstatt um teures Geld sich mit einem Halbstundentakt begnügen zu müssen.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Berni229 am 18. Dezember 2018, 12:11:10
OK, das müsste man halt prüfen, ob hier noch mehr Züge möglich sind.

Was die Straßenbahn betrifft würde ich mich auf den 27er (grün eingezeichnet) und 28er (gelb eingezeichnet) fokussieren. Wobei man die ja nicht gleich komplett bauen muss, zuerst wäre wohl der 28er bis Aderklaaer Straße und und der 27er bis zur Brünner Straße (und dort Mitbenutzung der 31er Strecke bis zur Hanreitergasse) zu bauen.

Drei Dinge die mir dazu einfallen:

Im Bereich Strebersdorf führt die grüne Linie quer übers Feld. Warum? Warum nicht 1. über die bestehenden Straßenzüge fahren und 2. wozu? So viele Personen sind das nicht, die von Strebersdorf zum Schulzentrum Ödenburgerstraße wollen. Die restliche Strecke ist mir soweit klar.
Die gelbe Linie endet beim Kellys am Rautenweg? Warum? Was ist dort was Frequenz bringt? Ja es ist das Bombardier Werk in der nähe (Gleisanschluß für Strabzüge) aber wenn das der einzige wirklich Grund ist, ist die Strecke zu teuer für den nutzen. Bis zur Tillmanngasse okay (wegen sinnvoller Schleife). Alles weitere ist ein heiße Luft Transport. Es gibt einen Grund warum die Busse dort in einem stadtunwürdigen Takt fahren.

Bzgl. Ostbahn: Kaum freie Trassen schon gar nicht für blockierende S-Bahn Züge. Wenn dann die Marchegger Bahn auch ausgebaut ist wirds auf der Ostbahnbrücke eh schon schwer finster. Da darf schon gar nichts mehr pssieren ausser man fährt erst von Stadlau stadtauswärts. Was auch wieder etwas sinnbefreit wäre.

Ich habe meinen Plan jetzt adaptiert: Konkreter Vorschlag ist grün/gelb, eventuelle langfristige Zukunftsoptionen grau.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Berni229 am 18. Dezember 2018, 12:15:53
Noch einmal: Züge aus Richtung Mistelbach oder Gänserndorf über die Ostbahn zu führen ist Nonsens. Diese Fahrgäste wollen nicht nach Stadlau oder Simmering sondern nach Floridsdorf, Praterstern oder Wien Mitte. Man muss ich überall dort wo Gleise liegen auch eine S-Bahn haben. Denkbar wäre vielleicht jeden 2. Zug der S80 als S81 bis Rautenweg bzw., falls überhaupt machbar, bis Leopoldau zu führen. Da halte ich es für sinnvoller, ins Oberflächennetz zu investieren anstatt um teures Geld sich mit einem Halbstundentakt begnügen zu müssen.

Das stimmt zum Teil sicher. Für einen Teil der Pendler wäre aber vielleicht auch Gewerbepark (26er), Stadlau (U2) oder Simmering (U3) eine Alternative. Vor allem da die Stammstrecke ja auch bald an die Kapazitätsgrenze kommt und hier sicher kein drittes oder viertes Gleis möglich ist.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: schaffnerlos am 18. Dezember 2018, 12:41:26
@Berni229: Den 27er würde ich über die VetMed nach Kagran führen. Schon alleine weil dort das Donau- und Bezirkszentrum ist, außerdem ist in der Josef-Baumann-Gasse die Trasse schon freigehalten. Der 28er als Verbindung zwischen U6 und U1 bringt eher wenig, weil er die Großfeldsiedlung nicht anfährt und so entweder Umsteigezwänge oder Parallelführungen mit den Bussen produziert. Diese Straßenbahnlinie wird erst mir einer Verlängerung nach Breitenlee sinnvoll. Ich bin aber nicht informiert, wie die weitere Stadtentwicklung dort geplant ist. Da wäre eine Linie nach Groß-Enzersdorf sicher dringlicher. Und noch wichtiger wäre es, die bestehenden Linien zu attraktivieren. Da wäre noch viel Potenzial drinnen.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: moszkva tér am 18. Dezember 2018, 13:08:02
@Berni229: Den 27er würde ich über die VetMed nach Kagran führen. Schon alleine weil dort das Donau- und Bezirkszentrum ist, außerdem ist in der Josef-Baumann-Gasse die Trasse schon freigehalten. Der 28er als Verbindung zwischen U6 und U1 bringt eher wenig, weil er die Großfeldsiedlung nicht anfährt und so entweder Umsteigezwänge oder Parallelführungen mit den Bussen produziert. Diese Straßenbahnlinie wird erst mir einer Verlängerung nach Breitenlee sinnvoll. Ich bin aber nicht informiert, wie die weitere Stadtentwicklung dort geplant ist. Da wäre eine Linie nach Groß-Enzersdorf sicher dringlicher. Und noch wichtiger wäre es, die bestehenden Linien zu attraktivieren. Da wäre noch viel Potenzial drinnen.
Beim 28er wäre der Frequenzbringer sicher die Großfeldsiedlung, die so neben der U1 in die Innenstadt und nach Kagran noch eine hochrangige ÖV-Anbindung an Floridsdorf zusätzlich erhält. Eine Straßenbahn nach Breitenlee sollte meiner Meinung nach eher über die Breitenleer Straße erfolgen und nicht über den Rautenweg. Am Rautenweg selbst ist ja nichts, nur die Deponie und Felder. Entlang der Breitenleer Straße sind abseits von Ikea immerhin einige Wohnbauten und es kommen auch ständig neue dazu. Wobei ich der Meinung bin, dass der 24A, seit er Gelenkbusse hat, eh recht gut funktioniert.

Alternativ könnte man die Straßenbahn quer durch die Rennbahngründe (entlang Rennbahnweg) zur Breitenleer Straße führen, um der großen Siedlung eine Feinerschließung zu spendieren.

Das sind von mir jetzt aber auch alles nur virtuelle Edding-Spielereien.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 60er am 18. Dezember 2018, 14:49:14
@Berni229: Den 27er würde ich über die VetMed nach Kagran führen. Schon alleine weil dort das Donau- und Bezirkszentrum ist, außerdem ist in der Josef-Baumann-Gasse die Trasse schon freigehalten.
Ich würde ihn auch auf jeden Fall nach Kagran führen, aber eher über eine reaktivierte Trasse in der Wagramer Straße. Führt man die Straßenbahn über Josef-Baumann-Gasse, wäre ein ziemlich großes Stück der Eipeldauer Straße nicht mehr mit ÖV versorgt.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Berni229 am 18. Dezember 2018, 15:57:03
Den 27er über Josef-Baumann-Gasse ist natürlich auch eine Möglichkeit und war ja auch ursprünglich geplant.

In der von mir eingezeichneten Variante könnte man ihn bis Aspern führen, in der Pirquetgasse ist ja ohnehin eine Aufsplittung des 26ers vorgesehen, wofür man eine zweite Linie dort benötigen würde.

Für den 28er gibt es derzeit wohl weder am Rautenweg noch in der Breitenlees Str. genug Bedarf, hier gilt es wohl die weitere Stadtentwicklung abzuwarten.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Berni229 am 18. Dezember 2018, 16:00:23
@Berni229: Den 27er würde ich über die VetMed nach Kagran führen. Schon alleine weil dort das Donau- und Bezirkszentrum ist, außerdem ist in der Josef-Baumann-Gasse die Trasse schon freigehalten.
Ich würde ihn auch auf jeden Fall nach Kagran führen, aber eher über eine reaktivierte Trasse in der Wagramer Straße. Führt man die Straßenbahn über Josef-Baumann-Gasse, wäre ein ziemlich großes Stück der Eipeldauer Straße nicht mehr mit ÖV versorgt.

Eine Linienführung über die Wagramer Straße wäre natürlich nett, hier will man aber leider durch die Neugetaltung ohne Gleiskörper Tatsachen schaffen.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: dalski am 18. Dezember 2018, 16:27:47
Eine Straßenbahn vom Schulzentrum in der Ödenburger Straße nach Strebersdorf wäre zwar landschaftlich sicherlich reizvoll, allerdings wohl die meiste Zeit leer unterwegs, da selbst der 32A dort eigentlich fast nur Schüler und ein paar Pensionisten transportiert.
Außerdem wäre es eine Schande, wenn man auch dort alles mit 0815-Wohnblocks zupflastert. Ein Argument nach Transdanubien zu ziehen war früher das Wohnen ''im Grünen'', heute ist es teilweise eher ein Leben zwischen lieblos dahingeklotzen Betonauswüchsen.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 2095oebb am 18. Dezember 2018, 16:35:00
Noch einmal: Züge aus Richtung Mistelbach oder Gänserndorf über die Ostbahn zu führen ist Nonsens. Diese Fahrgäste wollen nicht nach Stadlau oder Simmering sondern nach Floridsdorf, Praterstern oder Wien Mitte.

Sehe ich nicht so. Fakt ist das man (mit der S-Bahn) von Süssenbrunn nach Meidling über die Stammstrecke ca. 37 Minuten benötigt, und von der Erzherzog-Karl-Straße nach Meidling nur 23 Minuten. D.h. ein Mistelbacher S-Bahnzug wär um ca. 10 Minuten früher am Hbf oder Meidling. Für einen Pendler eine Ewigkeit. Und man kann trotzdem in U2, U3, U1 und U6 umsteigen (natürlich woanders). Da ergeben sich sicher Umsteigerelationen, die so schneller erreichbar sind. Man könnte z.b. die Wolfsthaler S-Bahnen (also von Wolkersdorf kommenden) auf der Stammstrecke lassen und die Mödlinger über Stadlau. Und in der freigewordenen Stammstreckentrasse lässt man den CAT fahren.

Die Fahrgäste wollen vielleicht nicht nach Stadlau oder Simmering, aber auch nicht nach Floridsdorf, Praterstern oder Wien Mitte, sondern sie wollen umsteigen, und wenn sie dann schneller sind, dann werden sie es nutzen.

Ich hab damals die verlängerte S7 selber genutzt, das war nicht attraktiv. Du konntest nicht in die U2 umsteigen, und die Durchbindung bis Meidling war auch nicht da.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Signalabhängigkeit am 18. Dezember 2018, 17:08:32
Und warum muss man plötzlich Trassen für den CAT freimachen?  ???
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Berni229 am 18. Dezember 2018, 17:11:51
Und warum muss man plötzlich Trassen für den CAT freimachen?  ???

Mir persönlich wärs lieber, die Westbahn würde bis Floridsdorf fahren...
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Signalabhängigkeit am 18. Dezember 2018, 17:29:47
Das wird aber nicht passieren.

Und was soll das bringen?
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Kurzzug am 18. Dezember 2018, 19:04:34
Noch einmal: Züge aus Richtung Mistelbach oder Gänserndorf über die Ostbahn zu führen ist Nonsens. Diese Fahrgäste wollen nicht nach Stadlau oder Simmering sondern nach Floridsdorf, Praterstern oder Wien Mitte.

Sehe ich nicht so. Fakt ist das man (mit der S-Bahn) von Süssenbrunn nach Meidling über die Stammstrecke ca. 37 Minuten benötigt, und von der Erzherzog-Karl-Straße nach Meidling nur 23 Minuten. D.h. ein Mistelbacher S-Bahnzug wär um ca. 10 Minuten früher am Hbf oder Meidling. Für einen Pendler eine Ewigkeit. Und man kann trotzdem in U2, U3, U1 und U6 umsteigen (natürlich woanders). Da ergeben sich sicher Umsteigerelationen, die so schneller erreichbar sind. Man könnte z.b. die Wolfsthaler S-Bahnen (also von Wolkersdorf kommenden) auf der Stammstrecke lassen und die Mödlinger über Stadlau. Und in der freigewordenen Stammstreckentrasse lässt man den CAT fahren.

Die Fahrgäste wollen vielleicht nicht nach Stadlau oder Simmering, aber auch nicht nach Floridsdorf, Praterstern oder Wien Mitte, sondern sie wollen umsteigen, und wenn sie dann schneller sind, dann werden sie es nutzen.


Der Vergleich Süßenbrunn-Meidling zu Erzherzog-Karl-Straße-Meidling funktioniert natürlich nicht. Zu den 23min kannst du schätzungsweise 9min draufhauen, dann gibt es nur noch einen Unterschied von 5min. Dieser lässt sich komplett vernachlässigen, wenn man bedenkt, dass die Züge der Stammstrecke in die Stadt fahren. Zu suggerieren, dass Stadlau und Simmering gleich attraktiv wie Praterstern und Wien Mitte sind bzw. gleichwertige Umsteigeverbindungen bieten, ist sowieso jenseitig.

Noch einmal: Züge aus Richtung Mistelbach oder Gänserndorf über die Ostbahn zu führen ist Nonsens. Diese Fahrgäste wollen nicht nach Stadlau oder Simmering sondern nach Floridsdorf, Praterstern oder Wien Mitte. Man muss ich überall dort wo Gleise liegen auch eine S-Bahn haben. Denkbar wäre vielleicht jeden 2. Zug der S80 als S81 bis Rautenweg bzw., falls überhaupt machbar, bis Leopoldau zu führen. Da halte ich es für sinnvoller, ins Oberflächennetz zu investieren anstatt um teures Geld sich mit einem Halbstundentakt begnügen zu müssen.

Das stimmt zum Teil sicher. Für einen Teil der Pendler wäre aber vielleicht auch Gewerbepark (26er), Stadlau (U2) oder Simmering (U3) eine Alternative. Vor allem da die Stammstrecke ja auch bald an die Kapazitätsgrenze kommt und hier sicher kein drittes oder viertes Gleis möglich ist.

Für einige ist das sicher ganz nett, in der Summe sind das aber zu wenige und deren Versorgung ist ja über die Knoten entlang der Stammstrecke garantiert. Vielleicht würden die paar Pendler mit so einer Verbindung ein wenig Zeit sparen, die anderen Pendler würde man aber über den verschlechterten Takt verlieren. Außerdem muss man für die Erhöhung des Durchsatzes einer Eisenbahnstrecke nicht zwingend Gleise dazubauen, eine Verbesserung des Sicherungssystems und des Wagenmaterials würde auf der Stammstrecke schon einiges bringen.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Linie 58 am 18. Dezember 2018, 19:31:17
Bei allen Phantasien bezüglich S-Bahn Süßenbrunn - Stadlau sollte man eines nicht vergessen: so eine Linie hat nur einen Verkehrswert, wenn sie täglich und tagesdurchgängig (also von 05:00 bis 24:00) mindestens im Halbstundentakt betrieben wird. Mit ein paar unvertakteten Zügen nach dem Gießkannenprinzip zur HVZ gewinnt man in solchen Fällen absolut nichts.

Und die Strecke Simmering - Stadlau wird mit den derzeit für 2027 geplanten Verkehren (mehr als) an der Kapazitätsgrenze sein. Da von irgendwelchen zusätzlichen Linienverkehren zu sprechen, ist komplett illusorisch.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Autobusfan am 18. Dezember 2018, 20:18:02
Ich vermute mal, dass die meisten potenziellen S-Bahn-Fahrgäste im Raum Gewerbepark Stadlau an Verbindungen nach Wien interessiert sind und nicht so sehr Richtung Wolkersdorf oder Gänserndorf wollen. Statt die S2 umzulegen, könnte man theoretisch S3 oder S4 umlegen. Richtung Stockerau werden aus der Ecke zwar auch wenig wollen, aber immerhin gäb es noch eine Verknüpfung zur U1 in Leopoldau sowie zur S1, S2 und S7, was bei der Führung von S1 oder S2 über den Gewerbepark Stadlau nicht möglich wäre. Sinnvoller wäre eine Verbindung nach Floridsdorf mit der U6 als zusätzliche Linie, zumal man dann nicht dem Krankenhaus Nord S-Bahn-Verbindungen wegnähme. Allerdings weiß ich nicht, wie es mit den Wendekapazitäten in Floridsdorf aussieht, und ob eine Im-Kreis-Führung durch Wien in Form einer Durchbindung auf die Stammstrecke so sinnvoll wär, weiß ich auch nicht. Wichtig wär auf jeden Fall dann, in Leopoldau gute Umsteigemöglichkeiten zu S1, S2 und S7 herzustellen. In südlicher Richtung ... Hbf., Meidling, Liesing, Hütteldorf, Westbahnhof, Mödling, Wr. Neustadt (ü. Mödling), Wr. Neustadt (ü. Ebenfurth) ... alle entweder kapazitätsmäßig problematisch oder von der Verkehrsrelation her recht sinnlos.

Mein Fazit: Eine Verbindung zum Gewerbepark ist auf jeden Fall keine schlechte Idee, aber ich wüsste keine passenden bzw. sinnvollen Endpunkte für eine Linie.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Linie 58 am 18. Dezember 2018, 20:32:26
Die Fahrgäste der S3/S4 werden sich über die sinnlose "Stadt"rundfahrt durch die Pampa bedanken...

Bitte nicht zu vergessen, dass ein großer Teil der Fahrgäste dieser S-Bahn-Linien Niederösterreicher sind. Die haben von Ringelspielfahrten innerhalb Wiens noch weniger. Es hat auch einen Grund, warum genau diese Ringelspielfahrten (die es alle schon einmal gegeben hat) hauptsächlich durch gähnende Leere geglänzt haben. Daran wird auch eine Haltestelle beim Gewerbepark nichts wesentliches ändern.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 4463 am 18. Dezember 2018, 22:33:53
Abgesehen davon sind Gewerbeparks prinzipiell eher Öffibenutzer-feindliche Gegenden. Riesige Parkplätze, weite Fußwege und obendrein viele Waren, die man tendenziell eher nicht in einem Sackerl heimtransportieren kann. Deshalb kommen auch die meisten Leute mit dem Auto (insbesondere jene, die nicht ums Eck wohnen). Und warum sollten die, die von weit her kommen, mit der Schnellbahn ausgerechnet dorthin fahren, wenn es die meisten Geschäfte für „Alltägliches“ auch in zentralerer Lage gibt?
Für die „Anrainer“ gibt es ohnehin Busse und den 26er. Und Ikea gibt es bald einen beim Westbahnhof, der ist wohl für die meisten Wiener, die ohne Auto hinfahren wollen, wesentlich attraktiver gelegen.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: denond am 18. Dezember 2018, 22:46:56
Für den 28er gibt es derzeit wohl weder am Rautenweg noch in der Breitenlees Str. genug Bedarf, hier gilt es wohl die weitere Stadtentwicklung abzuwarten.

Eine Wiederinbetriebnahme einer STRAB-Linie - egal jetzt welche Linienbezeichnung - in der Leopoldauer Straße zuerst einmal bis zum Leopoldauer Platz wäre aus Frequenzgründen dort einmal zu begrüßen. Vom Leopoldauer Platz weiter über die ehemalige Trasse in der Seebaldgasse - Wagramer Straße bis zum Rennbahnweg. Dort nach links über Rennbahnweg - Ludwig-Reindl-Gasse - Breitenleer Straße zumindest bis zur Süßenbrunner Straße. Dort eine Gleisschleife mit Verlängerungsmöglichkeit nach Aspern Nord.

Eine Weiterführung über Breitenleer Straße - Hausfeldstraße, ab Stadlbreiten quer über die Felder bis Schukowitzgasse (dort gibt es ja nur bisher die Absicht 3000 bis 5000 Wohnungen zu bauen, aber noch keinen Straßenplan) bis Station Aspern Nord wäre nach den beabsichtigten Wohnungsbauten im Bereich Hausfeldstraße ev. zu überlegen.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Berni229 am 19. Dezember 2018, 09:56:26
Für den 28er gibt es derzeit wohl weder am Rautenweg noch in der Breitenlees Str. genug Bedarf, hier gilt es wohl die weitere Stadtentwicklung abzuwarten.

Eine Wiederinbetriebnahme einer STRAB-Linie - egal jetzt welche Linienbezeichnung - in der Leopoldauer Straße zuerst einmal bis zum Leopoldauer Platz wäre aus Frequenzgründen dort einmal zu begrüßen. Vom Leopoldauer Platz weiter über die ehemalige Trasse in der Seebaldgasse - Wagramer Straße bis zum Rennbahnweg. Dort nach links über Rennbahnweg - Ludwig-Reindl-Gasse - Breitenleer Straße zumindest bis zur Süßenbrunner Straße. Dort eine Gleisschleife mit Verlängerungsmöglichkeit nach Aspern Nord.

Eine Weiterführung über Breitenleer Straße - Hausfeldstraße, ab Stadlbreiten quer über die Felder bis Schukowitzgasse (dort gibt es ja nur bisher die Absicht 3000 bis 5000 Wohnungen zu bauen, aber noch keinen Straßenplan) bis Station Aspern Nord wäre nach den beabsichtigten Wohnungsbauten im Bereich Hausfeldstraße ev. zu überlegen.

Ich glaube nicht, dass es Sinn macht, eine Straßenbahn zunächst nur bis zum Leopoldauer Platz zu führen und dort enden zu lassen, ohne sie mit der U1 zu verknüpfen. Die Verbindung zur U1 (sei es Rennbahnweg oder Aderklaaer Straße) müsste man sicher gleich im ersten Schritt mitbauen.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 60er am 19. Dezember 2018, 10:38:35
Ich glaube nicht, dass es Sinn macht, eine Straßenbahn zunächst nur bis zum Leopoldauer Platz zu führen und dort enden zu lassen, ohne sie mit der U1 zu verknüpfen. Die Verbindung zur U1 (sei es Rennbahnweg oder Aderklaaer Straße) müsste man sicher gleich im ersten Schritt mitbauen.
Ganz richtig! Die Linie müsste auf jeden Fall weiter als bis zum Leopoldauer Platz führen, zumindest bis zur U1.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: coolharry am 19. Dezember 2018, 11:13:17
Abgesehen davon sind Gewerbeparks prinzipiell eher Öffibenutzer-feindliche Gegenden. Riesige Parkplätze, weite Fußwege und obendrein viele Waren, die man tendenziell eher nicht in einem Sackerl heimtransportieren kann. Deshalb kommen auch die meisten Leute mit dem Auto (insbesondere jene, die nicht ums Eck wohnen). Und warum sollten die, die von weit her kommen, mit der Schnellbahn ausgerechnet dorthin fahren, wenn es die meisten Geschäfte für „Alltägliches“ auch in zentralerer Lage gibt?
Für die „Anrainer“ gibt es ohnehin Busse und den 26er. Und Ikea gibt es bald einen beim Westbahnhof, der ist wohl für die meisten Wiener, die ohne Auto hinfahren wollen, wesentlich attraktiver gelegen.

Zum Gewerbepark Stadlau fahren doch beachtlich viele Menschen mit den Öffis. Auch zum IKEA wird gern gepilgert. Natürlich fahren die meisten mit dem Auto aber so mancher will sich die Zu.- und Abfahrt nicht geben und bleibt auch mal eine Station vorher mit dem Auto stehen und fährt dann eine Station mit der Bim.

Auch wenn ich mich wiederhole, aber das bei der der Brücke über die Eisen.- und Autobahn kein Fussgängerweg dazu gebaut wurde empfinde ich als pflanz allererster Güte. Wenn man so plant nutzt auch das beste Konzept nichts weil irgendein städtisches Schaf sowieso alles verschläft.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Ferry am 19. Dezember 2018, 14:57:55
OK, das müsste man halt prüfen, ob hier noch mehr Züge möglich sind.

Stell dir die Zugfolge der Stammstrecke mit Güterzügen vor. Da ist kaum Luft nach oben. Vorallem dann nicht wenn da noch Züge beim Praterkai stehen bleiben (Z.B. S-Bahn).
Hier wäre ein Streckenausbau notwendig um Trassen für Personenverkehr frei zu bekommen.

Es würde vielleicht schon genügen, in den Stationen mit Seitenbahnsteig ein drittes Gleis zwischen die beiden anderen Gleise zu legen, das als Überholgleis benutzt werden kann (in der Station Haidestraße gibt's das jetzt schon). Für Simmering müsste man sich etwas anderes überlegen. Aber so müsste nicht die ganze Strecke ausgebaut werden.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: coolharry am 19. Dezember 2018, 15:04:22
OK, das müsste man halt prüfen, ob hier noch mehr Züge möglich sind.

Stell dir die Zugfolge der Stammstrecke mit Güterzügen vor. Da ist kaum Luft nach oben. Vorallem dann nicht wenn da noch Züge beim Praterkai stehen bleiben (Z.B. S-Bahn).
Hier wäre ein Streckenausbau notwendig um Trassen für Personenverkehr frei zu bekommen.

Es würde vielleicht schon genügen, in den Stationen mit Seitenbahnsteig ein drittes Gleis zwischen die beiden anderen Gleise zu legen, das als Überholgleis benutzt werden kann (in der Station Haidestraße gibt's das jetzt schon). Für Simmering müsste man sich etwas anderes überlegen. Aber so müsste nicht die ganze Strecke ausgebaut werden.

Simmering hat 4 Gleise (2 Bahnsteiggleise und 2 Durchfahrtsgleise südöstlich). Da ist es überhaupt kein Problem. Einzige Einschränkung: Zwischen Simmering und Haidestraße kreuzen sich die Wege.
Nadelöhrchen: Donaukanalbrücke (sollte überhaupt kein Problem sein hier eine zweite Brücke daneben zu stellen) sowie die Ostbahnbrücke. Und dann gleich einen ordentlichen Rad/Fußweg miterrichten. Der derzeitige ist ja eigentlich ein für die heutige Zeit grandioses Unikum. Breite knapp 80cm bei den Stahlstützen.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: AlternativeTransport am 19. Dezember 2018, 15:52:23
Wobei nur jeder zweite Zug bis Südbahnhof fuhr, die anderen endeten in der Station Erzherzog-Karl-Straße. Damals gab es ja auch noch die Station "Kagran ÖBB" (ich glaube, so hieß sie, situiert zwischen Erzherzog-Karl-Straße und Leopoldau).
Die Station hieß "Wien Breitenleer Straße".
Und davor „Kagran ÖBB“, das stimmt schon.
Als sie noch „Kagran ÖBB“ hieß (bis Dez. 2002) hielten dort keine S-Bahnen sondern ausschließlich im überschaubaren Maß 3-4 Regionalzüge pro Richtung der Laaer Ostbahn.


So schaut es heute aus.  Es wäre möglich wieder in betrieb zunehmen aber es wäre nur 750m weg von Gewerbe Stadlau.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: AlternativeTransport am 19. Dezember 2018, 16:38:16
OK, das müsste man halt prüfen, ob hier noch mehr Züge möglich sind.

Was die Straßenbahn betrifft würde ich mich auf den 27er (grün eingezeichnet) und 28er (gelb eingezeichnet) fokussieren. Wobei man die ja nicht gleich komplett bauen muss, zuerst wäre wohl der 28er bis Aderklaaer Straße und und der 27er bis zur Brünner Straße (und dort Mitbenutzung der 31er Strecke bis zur Hanreitergasse) zu bauen.

Drei Dinge die mir dazu einfallen:

Im Bereich Strebersdorf führt die grüne Linie quer übers Feld. Warum? Warum nicht 1. über die bestehenden Straßenzüge fahren und 2. wozu? So viele Personen sind das nicht, die von Strebersdorf zum Schulzentrum Ödenburgerstraße wollen. Die restliche Strecke ist mir soweit klar.
Die gelbe Linie endet beim Kellys am Rautenweg? Warum? Was ist dort was Frequenz bringt? Ja es ist das Bombardier Werk in der nähe (Gleisanschluß für Strabzüge) aber wenn das der einzige wirklich Grund ist, ist die Strecke zu teuer für den nutzen. Bis zur Tillmanngasse okay (wegen sinnvoller Schleife). Alles weitere ist ein heiße Luft Transport. Es gibt einen Grund warum die Busse dort in einem stadtunwürdigen Takt fahren.

Bzgl. Ostbahn: Kaum freie Trassen schon gar nicht für blockierende S-Bahn Züge. Wenn dann die Marchegger Bahn auch ausgebaut ist wirds auf der Ostbahnbrücke eh schon schwer finster. Da darf schon gar nichts mehr pssieren ausser man fährt erst von Stadlau stadtauswärts. Was auch wieder etwas sinnbefreit wäre.

Ich habe meinen Plan jetzt adaptiert: Konkreter Vorschlag ist grün/gelb, eventuelle langfristige Zukunftsoptionen grau.

Die Gelbe Linie unter Aderklaaer Straße U1 gehts sich mit die heutige Steigung nicht aus. Die Fußgänger Unterführung Richtung Leopoldau hat eine Steigung 55 bis 80‰ und Richtung Wagramer Str. 85%, und die Unterführung ist nicht tief genug für Straßenbahnen und müsste vertieft werden. Wahrscheinlich müsste ein UStrab bis Maculangasse gebaut werden und die Hauseinfahren mit eine Rampe bei Aderklaaer Straße abgeschnitten werden (die Bäume müssen auch weg).

[attach=1]

Alternativen sind ohne große und teuer Baustelle wären:
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: AlternativeTransport am 19. Dezember 2018, 16:54:58
@Berni229: Den 27er würde ich über die VetMed nach Kagran führen. Schon alleine weil dort das Donau- und Bezirkszentrum ist, außerdem ist in der Josef-Baumann-Gasse die Trasse schon freigehalten. Der 28er als Verbindung zwischen U6 und U1 bringt eher wenig, weil er die Großfeldsiedlung nicht anfährt und so entweder Umsteigezwänge oder Parallelführungen mit den Bussen produziert. Diese Straßenbahnlinie wird erst mir einer Verlängerung nach Breitenlee sinnvoll. Ich bin aber nicht informiert, wie die weitere Stadtentwicklung dort geplant ist. Da wäre eine Linie nach Groß-Enzersdorf sicher dringlicher. Und noch wichtiger wäre es, die bestehenden Linien zu attraktivieren. Da wäre noch viel Potenzial drinnen.
Beim 28er wäre der Frequenzbringer sicher die Großfeldsiedlung, die so neben der U1 in die Innenstadt und nach Kagran noch eine hochrangige ÖV-Anbindung an Floridsdorf zusätzlich erhält. Eine Straßenbahn nach Breitenlee sollte meiner Meinung nach eher über die Breitenleer Straße erfolgen und nicht über den Rautenweg. Am Rautenweg selbst ist ja nichts, nur die Deponie und Felder. Entlang der Breitenleer Straße sind abseits von Ikea immerhin einige Wohnbauten und es kommen auch ständig neue dazu. Wobei ich der Meinung bin, dass der 24A, seit er Gelenkbusse hat, eh recht gut funktioniert.

Alternativ könnte man die Straßenbahn quer durch die Rennbahngründe (entlang Rennbahnweg) zur Breitenleer Straße führen, um der großen Siedlung eine Feinerschließung zu spendieren.

Das sind von mir jetzt aber auch alles nur virtuelle Edding-Spielereien.

Wenn ein Straßenbahn nach Breitenlee dann, sollte es über Breitenleer Straße geführt werden aber zuerst über die Schnellstraßenbahntrasse über die S1 Gewerbepark Stadlau
[attach=1]
und dann über Süßenbrunner Straße nördliche
[attach=2]
es ist zwar heute nur auf eine Seite Besiedelt aber das kann sich ändern
[attach=3]
und dann bis Breitenleer Straße.

Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Paulchen am 19. Dezember 2018, 17:04:26
  • Nördlich bei Julius Ficker Straße (Nachteil 177m Umsteigeweg bis U-Bahn Station
  • Südlich entlang Sebaldgasse und Rennbahnweg

Ich könnte mir auch vorstellen, dass die Straßenbahn von der Aderklaaer Straße links in die Holzmanngasse abbiegt und dann der U-Bahn-Trasse bis zur Julius-Ficker-Straße folgt, um schließlich rechts in diese einzubiegen.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: AlternativeTransport am 19. Dezember 2018, 17:11:20
Eine Straßenbahn vom Schulzentrum in der Ödenburger Straße nach Strebersdorf wäre zwar landschaftlich sicherlich reizvoll, allerdings wohl die meiste Zeit leer unterwegs, da selbst der 32A dort eigentlich fast nur Schüler und ein paar Pensionisten transportiert.
Außerdem wäre es eine Schande, wenn man auch dort alles mit 0815-Wohnblocks zupflastert. Ein Argument nach Transdanubien zu ziehen war früher das Wohnen ''im Grünen'', heute ist es teilweise eher ein Leben zwischen lieblos dahingeklotzen Betonauswüchsen.

Entlang die Marchfeldkanal ist es ein sehr schöne Aussicht dort, der Hintergedanke im Konzept war Anschluss an die S-Bahn. Es wurde zwar auch mehrere Varianten für eine Trasse nach Jedlersdorf S-Bahn untersucht aber verworfen, wegen Steigung, Straßen-Geometrie und fehlende Platz.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: denond am 19. Dezember 2018, 21:45:43
Eine Wiederinbetriebnahme einer STRAB-Linie - egal jetzt welche Linienbezeichnung - in der Leopoldauer Straße zuerst einmal bis zum Leopoldauer Platz wäre aus Frequenzgründen dort einmal zu begrüßen. Vom Leopoldauer Platz weiter über die ehemalige Trasse in der Seebaldgasse - Wagramer Straße bis zum Rennbahnweg. Dort nach links über Rennbahnweg - Ludwig-Reindl-Gasse - Breitenleer Straße zumindest bis zur Süßenbrunner Straße. Dort eine Gleisschleife mit Verlängerungsmöglichkeit nach Aspern Nord.

Eine Weiterführung über Breitenleer Straße - Hausfeldstraße, ab Stadlbreiten quer über die Felder bis Schukowitzgasse (dort gibt es ja nur bisher die Absicht 3000 bis 5000 Wohnungen zu bauen, aber noch keinen Straßenplan) bis Station Aspern Nord wäre nach den beabsichtigten Wohnungsbauten im Bereich Hausfeldstraße ev. zu überlegen.

Ich glaube nicht, dass es Sinn macht, eine Straßenbahn zunächst nur bis zum Leopoldauer Platz zu führen und dort enden zu lassen, ohne sie mit der U1 zu verknüpfen. Die Verbindung zur U1 (sei es Rennbahnweg oder Aderklaaer Straße) müsste man sicher gleich im ersten Schritt mitbauen.
[/quote]

...ich schrieb ja: Zumindest bis Süßenbrunner Straße, somit Anbindung an U1 und Gewerbepark und vielleicht in Zukunft zu einer S-Bahn-Linie.
Das zu begrüßen bezieht sich auf die FG-Frequenz für eine STRAB-Linie (verglichen ggü. der AL 29A Floridsdorf bis Leopoldauer Platz).
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Berni229 am 20. Dezember 2018, 10:57:21
OK, das müsste man halt prüfen, ob hier noch mehr Züge möglich sind.

Was die Straßenbahn betrifft würde ich mich auf den 27er (grün eingezeichnet) und 28er (gelb eingezeichnet) fokussieren. Wobei man die ja nicht gleich komplett bauen muss, zuerst wäre wohl der 28er bis Aderklaaer Straße und und der 27er bis zur Brünner Straße (und dort Mitbenutzung der 31er Strecke bis zur Hanreitergasse) zu bauen.

Drei Dinge die mir dazu einfallen:

Im Bereich Strebersdorf führt die grüne Linie quer übers Feld. Warum? Warum nicht 1. über die bestehenden Straßenzüge fahren und 2. wozu? So viele Personen sind das nicht, die von Strebersdorf zum Schulzentrum Ödenburgerstraße wollen. Die restliche Strecke ist mir soweit klar.
Die gelbe Linie endet beim Kellys am Rautenweg? Warum? Was ist dort was Frequenz bringt? Ja es ist das Bombardier Werk in der nähe (Gleisanschluß für Strabzüge) aber wenn das der einzige wirklich Grund ist, ist die Strecke zu teuer für den nutzen. Bis zur Tillmanngasse okay (wegen sinnvoller Schleife). Alles weitere ist ein heiße Luft Transport. Es gibt einen Grund warum die Busse dort in einem stadtunwürdigen Takt fahren.

Bzgl. Ostbahn: Kaum freie Trassen schon gar nicht für blockierende S-Bahn Züge. Wenn dann die Marchegger Bahn auch ausgebaut ist wirds auf der Ostbahnbrücke eh schon schwer finster. Da darf schon gar nichts mehr pssieren ausser man fährt erst von Stadlau stadtauswärts. Was auch wieder etwas sinnbefreit wäre.

Ich habe meinen Plan jetzt adaptiert: Konkreter Vorschlag ist grün/gelb, eventuelle langfristige Zukunftsoptionen grau.

Die Gelbe Linie unter Aderklaaer Straße U1 gehts sich mit die heutige Steigung nicht aus. Die Fußgänger Unterführung Richtung Leopoldau hat eine Steigung 55 bis 80‰ und Richtung Wagramer Str. 85%, und die Unterführung ist nicht tief genug für Straßenbahnen und müsste vertieft werden. Wahrscheinlich müsste ein UStrab bis Maculangasse gebaut werden und die Hauseinfahren mit eine Rampe bei Aderklaaer Straße abgeschnitten werden (die Bäume müssen auch weg).

(Dateianhang Link)

Alternativen sind ohne große und teuer Baustelle wären:
  • Nördlich bei Julius Ficker Straße (Nachteil 177m Umsteigeweg bis U-Bahn Station
  • Südlich entlang Sebaldgasse und Rennbahnweg

Ich habe mir erlaubt, in der Skizze etwas einzuzeichnen. Ich denke, dass sich entlang der roten Linie die notwendige Steigung sicher ausgehen sollte, das sind gute 80m. Alternativ wäre noch die grüne Route möglich.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: coolharry am 20. Dezember 2018, 11:25:10
Ich habe mir erlaubt, in der Skizze etwas einzuzeichnen. Ich denke, dass sich entlang der roten Linie die notwendige Steigung sicher ausgehen sollte, das sind gute 80m. Alternativ wäre noch die grüne Route möglich.

Die Unterführung müsstest vertiefen. Dann wirst entlang der roten Linie nicht drumherum kommen die Wagramer Straße tiefer zu legen. Äusserst unwahrscheinlich.
Um unter der Unterführung irgendwie durch zu kommen wirst eine Rampe von einer Länge von ca. 130m brauchen. Ohne Ausrundungen.
Wie führst dann die Garagen Ausfahrt vom Einkaufszentrum? Die Kreuzung Rautenweg/Julius Ficker Straße/Wagramer Straße/Seyringer Straße ist am Ende jeder Leistungsfähigkeit. Hier weitere Fahrtrichtungen einzubinden ist äusserst schwierig. Besser man vermeidet diese Kreuzung.
Auf der anderen Seite musst du bedenken das jedes Grundstück eine Zufahrt haben muss. Schon allein wegen der Feuerwehr und der Müllsammlung. Auch Gehwege sind heute selten schmäler als 2m. Die Aderklaaer Straße hat hier zuerst eine breite von 20m und dann von 17m.
Jetzt kannst dir gerne ausrechnen ob sich das ausgeht.
6-6,5m brauchst für die Strabtrasse. Mindestens. Eher mehr. Also eine Strabtrasse mit einseitigem Geh/Radweg braucht mindestens 10m. Eher 11.
Dann brauchst noch 1m Stützkonstrukt links und rechts davon + Geh/Zufahrtswege links und rechts davon von ca. 4m. D.h. wir reden von 21m. Grob geschätzt.

So easy ist das alles nicht. Besser man fährt über die Martin Gaunersdorfer Gasse und fährt dann über die Wagramer Straße zurück. Das ist wesentlich Konflikt ärmer.

Für Höhenpunkte und Rampen (und für ein paar alte Luftaufnahmen):
https://www.wien.gv.at/ma41datenviewer/public/ (https://www.wien.gv.at/ma41datenviewer/public/)
Für Straßenbreiten Grundgrenzen etc:
https://www.wien.gv.at/flaechenwidmung/public/ (https://www.wien.gv.at/flaechenwidmung/public/)
Für Brücken:
https://www.wien.gv.at/bruecken/public/start.aspx (https://www.wien.gv.at/bruecken/public/start.aspx)
Für Kanäle:
http://www.kanis.at/ (http://www.kanis.at/)

Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Kanitzgasse am 19. Februar 2019, 15:23:17
Die Neos fordern neuerlich eine Straßenbahn ins Stadtentwicklungsgebiet Berresgasse:
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20190219_OTS0140/neos-wienemmerling-zur-berresgasse-verkehrschaos-vorprogrammiert
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: coolharry am 19. Februar 2019, 15:42:31
Die Neos fordern neuerlich eine Straßenbahn ins Stadtentwicklungsgebiet Berresgasse:
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20190219_OTS0140/neos-wienemmerling-zur-berresgasse-verkehrschaos-vorprogrammiert

Ist da nicht eh was eingeplant? Ich bilde mir ein auf irgendeinem Plan schon mal eine Tramstrecke gesehen zu haben die aus der Pirquetgasse kommt und über die Berresgasse Richtung Aspern nord führen soll.
So richtig den großen Wurf finde ich das aber nicht. Der Schulcampus wird 2019 fertig. Und spätestens ab 2023 voll sein. Da hat man bis dahin wahrscheinlich noch nichtmal ein Einreichprojekt für eine Tramstrecke fertig.
Und der Stadtteil selber hat von der Tramlinie nur sehr wenig. Er soll aber, zumindest laut Flächenwidmung, von einer Buslinie durchfahren werden. Also es wird eine Straße für Busverkehr durch geben. Ob auf der dann ein Bus fährt steht auf einem anderen Papier.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: abc am 19. Februar 2019, 16:16:26
So positiv ich es finde, dass die Neos sich um die Öffi-Erschließung neuer Stadtquartiere kümmern, sie zäumen das Pferd von der falschen Seite auf. Das Problem ist doch viel mehr, dass man in Hirschstetten und Aspern für viel Geld eine Öffi-Infrastruktur mit U2, 26er und nun auch S80 geschaffen hat, es bei der weiteren Stadtentwicklung völlig wurscht ist.

Statt abseits der teuer gebauten Strecken noch ein Baugebiet auszuweisen, sollte doch prioritär das Umfeld von 26er und U2 entwickelt werden. Im konkreten Fall also die Gebiete nordöstlich und südwestlich der Station Hausfeldstraße, südlich der Oberfeldstraße und westlich der Süßenbrunner Straße. Das setzt allerdings nicht nur eine interdisziplinäre Denk- und Arbeitsweise voraus, sondern auch eine Vorstellung zur Entwicklung der Gesamtstadt. Viel zu viel für die Einheitspartei.

Ich fände es ja schön, wenn die Grünen mitregierten, damit sie sich um solche Belange kümmern könnten.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: T1 am 19. Februar 2019, 16:38:01
Naja, zur Hausfeldstraße soll ja langfristig kein 26er mehr fahren. Ob das auch der Weisheit letzter Schluss ist, sei dahingestellt.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: JochenK am 19. Februar 2019, 16:39:46
Ich fände es ja schön, wenn die Grünen mitregierten, damit sie sich um solche Belange kümmern könnten.

Also mit der Aussage hast du meinen Tag gerettet  ;D ;D
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Paulchen am 19. Februar 2019, 16:53:39
Naja, zur Hausfeldstraße soll ja langfristig kein 26er mehr fahren. Ob das auch der Weisheit letzter Schluss ist, sei dahingestellt.

Wie ist das zu verstehen? Wird die dort vor ein paar Jahren errichtete Straßenbahnstrecke wieder (teilweise) entfernt?
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 60er am 19. Februar 2019, 17:00:20
Wie ist das zu verstehen? Wird die dort vor ein paar Jahren errichtete Straßenbahnstrecke wieder (teilweise) entfernt?
Es gibt den Plan, den 26er über Am Heidjöchl geradeaus Richtung Aspern Nord weiterzuführen. Die Schleife Hausfeldstraße soll dann nur noch für Kurzführungen genutzt werden.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: darkweasel am 19. Februar 2019, 18:46:12
Wie ist das zu verstehen? Wird die dort vor ein paar Jahren errichtete Straßenbahnstrecke wieder (teilweise) entfernt?
Es gibt den Plan, den 26er über Am Heidjöchl geradeaus Richtung Aspern Nord weiterzuführen. Die Schleife Hausfeldstraße soll dann nur noch für Kurzführungen genutzt werden.
Das ist ja auch sinnvoll, da ja der ÖBB-Haltepunkt dorthin gewandert ist.

Mir ist nicht ganz klar, wie sich die NEOS die Streckenführung vorstellen. Die Berresgasse selbst ist ja nur einen Häuserblock entfernt von der Straßenbahn. Wo genau werden dort Wohnungen gebaut und wo soll da eine zusätzliche Straßenbahnstrecke hinkommen?
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 4463 am 19. Februar 2019, 20:52:49
Die Berresgasse selbst ist ja nur einen Häuserblock entfernt von der Straßenbahn. Wo genau werden dort Wohnungen gebaut und wo soll da eine zusätzliche Straßenbahnstrecke hinkommen?
Dazu gab es heute einen Artikel auf wien.orf.at (https://wien.orf.at/news/stories/2965503/).
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Linie 41 am 19. Februar 2019, 21:28:45
Na gut, aber bitte die Tramway ist einen Block entfernt. Die Entfernung latscht man auch schon einmal in den Innenbezirken. Da brauchen sich die Neos jetzt aber einmal nicht anbrunzen. Da gäbe es weitaus wichtigere Erschliessungen, sowohl in Transdanubien als auch in Wien.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: darkweasel am 19. Februar 2019, 22:37:25
Na gut, aber bitte die Tramway ist einen Block entfernt. Die Entfernung latscht man auch schon einmal in den Innenbezirken. Da brauchen sich die Neos jetzt aber einmal nicht anbrunzen. Da gäbe es weitaus wichtigere Erschliessungen, sowohl in Transdanubien als auch in Wien.
Stimme ich zu, höchstens wenn man noch weiter nach Norden dicht bebaut, dann könnte eine Weiterführung nach Breitenlee interessant werden (ich weiß jetzt nicht, wie stark der 24A in der HVZ im Stau steht; könnte dazu eine Ausweichroute auch werden).
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: denond am 19. Februar 2019, 22:43:53
Die Berresgasse selbst ist ja nur einen Häuserblock entfernt von der Straßenbahn. Wo genau werden dort Wohnungen gebaut und wo soll da eine zusätzliche Straßenbahnstrecke hinkommen?
Dazu gab es heute einen Artikel auf wien.orf.at (https://wien.orf.at/news/stories/2965503/).

Meines Wissens wäre dort einmal eine Strecke für Linie 27 angedacht gewesen, die nach der Hst. Prinzgasse abzweigend bei Pirquetgasse #  Zanggasse weiter über Pirquetgasse, die Berresgasse querend dann weiter über Grete-Zimmer-Gasse die Hausfeldstraße querend entweder über Podhagskygasse oder Pfalzgasse weiter bis Schukowitzgasse und dann weiter bis zur Station Aspern Nord führen sollte. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob diese Linie nicht sogar über die Laaer Ostbahn im Zuge einer Brücke bis zu einer groß geplanten, gemeinsam mit einer zukünftig dort endenden Linie 25 (vom Süder her kommend) Gleisschleife auf Höhe der Ostbahnbegleitstraße enden sollte. Aber da wurde im Bezirk schon wieder so viel umgeplant, hin und her geredet, ich glaub', die kennen sich selber nicht mehr aus, was sie wirklich wollen.

Lustig in diesem Zusammenhang finde ich nur: Schulkampus, 3000 Wohnungen geplant und gebaut, Statement Bezirk: Der Bus 85A, 95A und 97A wirds scho dapackn, na ja, schau ma mal, Statement Bürgermeister Ludwig:  Verspricht ein „weitgehend autofreies Viertel“. Die Erschließung des Areals ist vor allem mittels Rad- und Fußwegen vorgesehen.

Ich frag mich nur, wie diese Menschen dann zu ihren Wohnungen kommen? Fliegen die mit Hubschraubern in ihr zukünftiges Wohngebiet? Mit den derzeit gebotenen Linienführungen werden dort nicht viele in Öffis umsteigen, wo wollen die die ganzen Autos parken? Ich weiß schon: Parkgaragen, nur wer wird sich die dort leisten wollen...  Der Bezirk hat keinen wirklichen Plan bezüglich Öffis, glaubt Ludwig wirklich da selbst an sein Versprechen, was hier in der Presseaussendung geschrieben wird oder will er nur die Bevölkerung dort jetzt beruhigen indem was auf sie dort zukommen wird?

Und so wie @T1 richtig schreibt: Zur Hausfeldstraße soll ja langfristig kein 26er mehr fahren. Ob das wirklich auch der Weisheit letzter Schluss ist, sei dahingestellt. Ich kann mir nicht vorstellen, daß aus diesem Gebiet zuerst die Leute gegen ihre eigentliche Fahrtrichtung zur Stadt zuerst nach Aspern Nord fahren und dann entweder mit der S80 oder U2 Richtung Stadt. Gut, U2 geht ja noch, aber die Linien 85A, 95A und 97A fahren halt auch mit der Kirche ums Kreuz im Bereich der Zanggasse, wird vermutlich genauso ein Murx wie mit dem 84A. Einzig die U2 fährt weiterhin fast leer im Frühintervall von der Seestadt bis Aspernstraße...
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: coolharry am 20. Februar 2019, 07:30:30
Die Berresgasse selbst ist ja nur einen Häuserblock entfernt von der Straßenbahn. Wo genau werden dort Wohnungen gebaut und wo soll da eine zusätzliche Straßenbahnstrecke hinkommen?
Dazu gab es heute einen Artikel auf wien.orf.at (https://wien.orf.at/news/stories/2965503/).

Meines Wissens wäre dort einmal eine Strecke für Linie 27 angedacht gewesen, die nach der Hst. Prinzgasse abzweigend bei Pirquetgasse #  Zanggasse weiter über Pirquetgasse, die Berresgasse querend dann weiter über Grete-Zimmer-Gasse die Hausfeldstraße querend entweder über Podhagskygasse oder Pfalzgasse weiter bis Schukowitzgasse und dann weiter bis zur Station Aspern Nord führen sollte. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob diese Linie nicht sogar über die Laaer Ostbahn im Zuge einer Brücke bis zu einer groß geplanten, gemeinsam mit einer zukünftig dort endenden Linie 25 (vom Süder her kommend) Gleisschleife auf Höhe der Ostbahnbegleitstraße enden sollte. Aber da wurde im Bezirk schon wieder so viel umgeplant, hin und her geredet, ich glaub', die kennen sich selber nicht mehr aus, was sie wirklich wollen.

Lustig in diesem Zusammenhang finde ich nur: Schulkampus, 3000 Wohnungen geplant und gebaut, Statement Bezirk: Der Bus 85A, 95A und 97A wirds scho dapackn, na ja, schau ma mal, Statement Bürgermeister Ludwig:  Verspricht ein „weitgehend autofreies Viertel“. Die Erschließung des Areals ist vor allem mittels Rad- und Fußwegen vorgesehen.

Ich frag mich nur, wie diese Menschen dann zu ihren Wohnungen kommen? Fliegen die mit Hubschrauber in ihr zukünftiges Wohngebiet? Mit denderzeiti gebotenen Linienführungen werden dort nicht umsteigen, wo wollen die die ganzen Autos parken? Ich weiß schon: Parkgaragen, nur wer wird sich die dort leisten wollen...  Der Bezirk hat keinen wirklichen Plan bezüglich Öffis, glaubt Ludwig wirklich da selbst an sein Versprechen, was hier in der Presseaussendung geschrieben wird oder will er nur die Bevölkerung dort jetzt beruhigen indem was auf sie dort zukommen wird?

Und so wie @T1 richtig schreibt: Zur Hausfeldstraße soll ja langfristig kein 26er mehr fahren. Ob das wirklich auch der Weisheit letzter Schluss ist, sei dahingestellt. Ich kann mir nicht vorstellen, daß aus diesem Gebiet zuerst die Leute gegen ihre eigentliche Fahrtrichtung zur Stadt zuerst nach Aspern Nord fahren und dann entweder mit der S80 oder U2 Richtung Stadt. Gut, U2 geht ja noch, aber die Linien 85A, 95A und 97A fahren halt auch mit der Kirche ums Kreuz, wird vermutlich genauso ein Murx wie mit dem 84A. Einzig die U2 fährt weiterhin fast leer im Frühintervall von der Seestadt bis Aspernstraße...
Wieso? Auf den Medien dazu klingt das alles ja voll super.
So ein bischen Bullshit Bingo der moderenn Stadtgestaltung.

Autofrei-Radverkehr-kurze Wege-wohnen und Arbeiten im selben Gebiet-dichtes Fußgängerwegenetz    ....   ich hab ein Bingo.

Auf der Hausfelstraße existiert nicht mal ein gescheiter Gehsteig, Abschnittsweise gar keiner aber dort labern wir etwas von Fußgängerfreundlich. Es mag ja stimmen solang die Leute das Gebiet nicht verlassen.

Und die zusätzlich PKW (bei 7000Ew. wohl zwischen 2200-3000 fahrten; bei Modalsplit Rechnung 1890-2030) quetschen sich auf Straßen die bereits aus bis überlastet sind. Tolles Verkehrskonzept.

Und das mit den Sammelgaragen ist ja schon bei der Seestadt ein Erfolgsrezept. Deswegen stehen auf der Johann Kutschera Straße kaum Autos....... ;). Freu mich schon auf den Tag wenns die wegreißen.
Und die Autofreiheit ist auch so eine Blase. Wenn jemand mal wieder seine Familie vor der Haustür abholt weil denen die Rucksäcke zu schwer zum schleppen sind etc...


Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Klingelfee am 20. Februar 2019, 08:19:45

Und das mit den Sammelgaragen ist ja schon bei der Seestadt ein Erfolgsrezept. Deswegen stehen auf der Johann Kutschera Straße kaum Autos....... ;). Freu mich schon auf den Tag wenns die wegreißen.
Und die Autofreiheit ist auch so eine Blase. Wenn jemand mal wieder seine Familie vor der Haustür abholt weil denen die Rucksäcke zu schwer zum schleppen sind etc...

das ist nicht nur ein Problem in der Seestadt. Wobei ich die Autofahrer dort nicht verstehe. Mir wäre es zu mühselig, dass ich bis zu 2 km einmal zu meinen Auto gehe. Für mich war bei dem Umzug in die Seestadt eine Grundvoraussetzung, dass ich einen Parkplatz für mein Auto habe. (Aus familiären Gründen brauche ich das Auto)
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Z-TW am 20. Februar 2019, 09:42:03
Wenn ich das so lese, frage ich mich, wie die Leute mit dem Leben vor der Vollmotorisierung zurecht gekommen sind.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: haidi am 20. Februar 2019, 09:52:45
Wenn ich das so lese, frage ich mich, wie die Leute mit dem Leben vor der Vollmotorisierung zurecht gekommen sind.
Ganz einfach: kleinräumiger, darum viele Greißler und sonstige Lebensmittel-Fachgeschäfte und sonstige Fachgeschäfte, kleine Handwerkerbuden etc.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Bus am 20. Februar 2019, 10:59:32
Ein grobes Problem hat man dort bzw. tw. im 10ten auch, wenn Besucher mit dem Auto kommen (ältere Leute oder Leute aus dem Umland). Meist sind die wenigen Besucherparkplätze - sofern vorhanden- belegt.

Nachdem der IV wieder um 2% gestiegen ist, dürfte das Konzept nicht ganz aufgehen.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: abc am 20. Februar 2019, 11:34:30
Wie ist das zu verstehen? Wird die dort vor ein paar Jahren errichtete Straßenbahnstrecke wieder (teilweise) entfernt?
Es gibt den Plan, den 26er über Am Heidjöchl geradeaus Richtung Aspern Nord weiterzuführen. Die Schleife Hausfeldstraße soll dann nur noch für Kurzführungen genutzt werden.
Das ist ja auch sinnvoll, da ja der ÖBB-Haltepunkt dorthin gewandert ist.

Und wenn man dann halt 10-15 min länger Richtung Zentrum braucht, ist das halt ein Preis, den man bezahlen muss. Und dann wundert man sich, wenn Leute doch Auto fahren.

Eher ist doch die ganze Chose um die Hausfeldstraße ein Beispiel für genau das, was ich kritisiert habe: dass es keine gesamtstädtische Stadtentwicklungs- oder Verkehrsplanung gibt (und erst recht keine Verküpfung aus beidem). Stattdessen reicht der Horizont bis zum Brett vorm eigenen Kopf.

Die fertige Seestadt mag ja auch Ziel für Pendler sein. Aber eben nicht das einzige. Für einen Großteil der Wege innerhalb Wiens ist Hausfeldstraße halt die bessere Wahl gegenüber Aspern Nord.

Eine Bim nach Aspern Nord und weiter in die Seestadt kann ja dennoch Sinn haben, aber doch bitte zusätzlich zum 26er und nicht als dessen Ersatz.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: coolharry am 20. Februar 2019, 11:46:30
Wenn ich das so lese, frage ich mich, wie die Leute mit dem Leben vor der Vollmotorisierung zurecht gekommen sind.

Wenn du heute noch zu 5. oder zu 6. auf Zimmer Küche Kabinett wohnen willst, mit Fabrik daneben. Okay.

Die Arbeitswege waren damals für den meist einzigen arbeitenden, in der Familie, wesentlich kürzer.
Heute muss man abwiegen zwischen passender Wohnung, Schulweg der Kinder, Arbeit des Partners, eigene Arbeit, eventuelle Sporthobbies etc..
Und das ganze muss sich auch in einem Rahmen bewegen den man sich auch leisten kann und da bist schnell mal nicht dort wo dein Job oder der vom Partner ist. Schulen gibts ja Gott sei Dank in Wien an fast jeder Ecke aber auch zu Hochschulen muss dann teilweise schon weiter gependelt werden.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Z-TW am 20. Februar 2019, 15:24:32
Wenn ich das so lese, frage ich mich, wie die Leute mit dem Leben vor der Vollmotorisierung zurecht gekommen sind.

Wenn du heute noch zu 5. oder zu 6. auf Zimmer Küche Kabinett wohnen willst, mit Fabrik daneben. Okay.

Die Arbeitswege waren damals für den meist einzigen arbeitenden, in der Familie, wesentlich kürzer.
Heute muss man abwiegen zwischen passender Wohnung, Schulweg der Kinder, Arbeit des Partners, eigene Arbeit, eventuelle Sporthobbies etc..
Und das ganze muss sich auch in einem Rahmen bewegen den man sich auch leisten kann und da bist schnell mal nicht dort wo dein Job oder der vom Partner ist. Schulen gibts ja Gott sei Dank in Wien an fast jeder Ecke aber auch zu Hochschulen muss dann teilweise schon weiter gependelt werden.

Ich bin in einer Zeit mit geringer Motorisierung aufgewachsen, schon damals wohnten die wenigsten Menschen zu 5. oder 6. mit Fabrik daneben. Viele Betriebe sind an den Stadtrand gewandert, weil eben die individuelle Motorisierung das Pendeln in vom öffentlichen Verkehr schlecht bediente Gegenden ermöglicht hat. Anders gesagt: IV und Zersiedelung (Betriebe, Gewerbe, Einfamilienhäuser, Einkaufszentren) bedingen einander. Und jetzt ist das offenbar unumkehrbar geworden. Raumordnung sieht anders aus!
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: coolharry am 20. Februar 2019, 15:40:28
Ich bin in einer Zeit mit geringer Motorisierung aufgewachsen, schon damals wohnten die wenigsten Menschen zu 5. oder 6. mit Fabrik daneben. Viele Betriebe sind an den Stadtrand gewandert, weil eben die individuelle Motorisierung das Pendeln in vom öffentlichen Verkehr schlecht bediente Gegenden ermöglicht hat. Anders gesagt: IV und Zersiedelung (Betriebe, Gewerbe, Einfamilienhäuser, Einkaufszentren) bedingen einander. Und jetzt ist das offenbar unumkehrbar geworden. Raumordnung sieht anders aus!

Meine Mutter stammt aus der Steiermark und selbst die wohnten zu 6. auf 2 Zimmer Küche Bad neben einem Walzwerk.

Wenn ich mir ansehe wieviele kleinere und größere Betriebe es im dichten Stadtgebiet gab, die es bis weit in die 80iger, teilweise sogar 90iger gab, und heute eben nicht mehr gibt. Da wundert mich das Pendel verhalten halt nicht.
Natürlich ist da die Raumplanung mit Schuld aber niemand will um 7 Uhr morgens vom rumpeln vom Schmiedehämmer oder Staplerverkehr auf der Straße geweckt werden.
Jeder Supermarktlieferant kann das mit Sicherheit bezeugen.

Ausserdem hatten viele große Betriebe Zubringerverkehre für die Arbeiter. Gibts heute auch nicht mehr. Da sind halt ein oder mehrere Busse zum Schichtwechsel gefahren. Heute müssen die Angestellten schauen wie sie dort hin kommen.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 60er am 20. Februar 2019, 16:39:16
Und jetzt ist das offenbar unumkehrbar geworden. Raumordnung sieht anders aus!
Die Politik fördert das Ganze auch noch! Etwa beim Umweltbundesamt, das die türkise Umweltministerin von Wien nach Klosterneuburg zwangsumsiedeln lässt, obwohl die Belegschaft mehrheitlich dagegen protestiert hat. Da werden auf einen Schlag mehrere hundert zusätzliche Pendler geschaffen, die für ihren Weg in die Arbeit dann wohl den PKW benutzen werden.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Klingelfee am 20. Februar 2019, 16:43:53
Und jetzt ist das offenbar unumkehrbar geworden. Raumordnung sieht anders aus!
Die Politik fördert das Ganze auch noch! Etwa beim Umweltbundesamt, das die türkise Umweltministerin von Wien nach Klosterneuburg zwangsumsiedeln lässt, obwohl die Belegschaft mehrheitlich dagegen protestiert hat. Da werden auf einen Schlag mehrere hundert zusätzliche Pendler geschaffen, die für ihren Weg in die Arbeit dann wohl den PKW benutzen werden.

Wieso soll nur eine Umsiedlung nach Klosterneuburg die Mitarbeiter zu Pendler machen. Wenn das neue Gebäude nach beim Bahnhof Klosterneuburg liegt, dann könnte ich mir ohne weiters vorstellen, das es nur wenige gibt, die dann auf das auto umsteigen.

Aussserdem kannst du das auch haben, wenn das Ministerium innerhalb Wiens umzieht.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Z-TW am 20. Februar 2019, 18:17:36
Natürlich ist da die Raumplanung mit Schuld aber niemand will um 7 Uhr morgens vom rumpeln vom Schmiedehämmer oder Staplerverkehr auf der Straße geweckt werden.

So ist es - wer aber das Pech hat an verkehrsreichen Straßen zu wohnen, wird schon wesentlich früher geweckt. Aber offenbar wird der Straßenverkehrslärm als solcher gar nicht mehr wahrgenommen. Den nimmt man eben hin wie das Wetter.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: haidi am 20. Februar 2019, 20:51:09
Die Wohnungsnot war in Wien noch in den 70ern ziemlich groß. Eine  bezahlbare Wohnung in einem Altbau zu bekommen, war fast unmöglich. Da sind 50, 100 Interessenten angestanden. Noch in den Sechzigern, Anfang der Siebziger haben viele Jungvermählte noch bei Eltern/Schwiegereltern gewohnt. Und Kleinwohnungen (Zimmer-Kabinett, Zimmer-Küche, Zimmer-Küche-Kabinett) waren auch oft überbelegt.

Die Arbeitswege waren damals für den meist einzigen arbeitenden, in der Familie, wesentlich kürzer.
Wegmäßig kürzer, zeitmäßig hat sich gegen damals im Durchschnitt nichts geändert.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 60er am 21. Februar 2019, 12:03:00
Wieso soll nur eine Umsiedlung nach Klosterneuburg die Mitarbeiter zu Pendler machen. Wenn das neue Gebäude nach beim Bahnhof Klosterneuburg liegt, dann könnte ich mir ohne weiters vorstellen, das es nur wenige gibt, die dann auf das auto umsteigen.
Weil logischerweise ein Großteil der Mitarbeiter in Wien wohnt und dann eben nach NÖ wird pendeln müssen. Egal wo in Klosterneuburg, so gut erreichbar wie die Spittelauer Lände ist dort garantiert kein einziger Standort.

Ein Gebäude mit Büros und Laboratorien für 500 Mitarbeiter wird sehr wahrscheinlich aus Kosten- und Platzgründen nicht im Stadtzentrum, sondern etwas außerhalb liegen.

Die Wohnungsnot war in Wien noch in den 70ern ziemlich groß. Eine  bezahlbare Wohnung in einem Altbau zu bekommen, war fast unmöglich. Da sind 50, 100 Interessenten angestanden. Noch in den Sechzigern, Anfang der Siebziger haben viele Jungvermählte noch bei Eltern/Schwiegereltern gewohnt. Und Kleinwohnungen (Zimmer-Kabinett, Zimmer-Küche, Zimmer-Küche-Kabinett) waren auch oft überbelegt.
Genau diese Zustände erleben wir heute in Großstädten wieder.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: schaffnerlos am 21. Februar 2019, 12:09:09
Weil logischerweise ein Großteil der Mitarbeiter in Wien wohnt und dann eben nach NÖ wird pendeln müssen. Egal wo in Klosterneuburg, so gut erreichbar wie die Spittelauer Lände ist dort garantiert kein einziger Standort.

Ein Gebäude mit Büros und Laboratorien für 500 Mitarbeiter wird sehr wahrscheinlich aus Kosten- und Platzgründen nicht im Stadtzentrum, sondern etwas außerhalb liegen.

Der Standort Pionierviertel soll angeblich schon recht fix sein.

Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Z-TW am 21. Februar 2019, 13:54:35
Weil logischerweise ein Großteil der Mitarbeiter in Wien wohnt und dann eben nach NÖ wird pendeln müssen. Egal wo in Klosterneuburg, so gut erreichbar wie die Spittelauer Lände ist dort garantiert kein einziger Standort.

Ein Gebäude mit Büros und Laboratorien für 500 Mitarbeiter wird sehr wahrscheinlich aus Kosten- und Platzgründen nicht im Stadtzentrum, sondern etwas außerhalb liegen.

Der Standort Pionierviertel soll angeblich schon recht fix sein.

Dorthin gab es einst eine Anschlussbahn.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Berni229 am 12. April 2019, 10:19:40
Weiß jemand, ob an diesem "Gesamtpaket" wirklich gearbeitet wird?

https://www.meinbezirk.at/floridsdorf/c-lokales/gruene-wuenschen-sich-neue-bimlinie-27-fuer-floridsdorf_a2648570 (https://www.meinbezirk.at/floridsdorf/c-lokales/gruene-wuenschen-sich-neue-bimlinie-27-fuer-floridsdorf_a2648570)
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 95B am 12. April 2019, 10:25:31
Weiß jemand, ob an diesem "Gesamtpaket" wirklich gearbeitet wird?

Natürlich nicht. Die Idee ist keineswegs neu und geistert seit den 1990er-Jahren durch diverse Wiener Verkehrskonzepte, die alle nicht den Speicherplatz wert sind, den sie belegen.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: denond am 12. April 2019, 11:20:15
Natürlich nicht. Die Idee ist keineswegs neu und geistert seit den 1990er-Jahren durch diverse Wiener Verkehrskonzepte, die alle nicht den Speicherplatz wert sind, den sie belegen.

Gedankengut des roten Bezirksbonzen incl. seinem Verkehrsreferenten: Wie zerstöre ich meinen Bezirk, wichtig sind der Lobautunnel und das Prestigeprojekt Seestadt. Sonst gibt es kein wirkliches Konzept. Oh ja, eines hab'  ich vergessen: Das autonome Fahren mit einem Bus im Gebiet der Seestadt, wo 8 bis 9 Personen Platz finden und der Bus nach einem eher anmutenden Rundkurs in der Seestadt selbst, nicht zur Station Aspern Nord sondern wieder nur zur U2-Station Seestadt verkehrt. Soll ja wie angekündigt im April oder Mai wieder starten. Wenn ich den Bus wirklich ausprobieren will, mit der S80 weiter fahren möchte, bedeutet es ein nochmaliges, also 2x umsteigen. Attraktiver geht's wirklich nimmer. Oder haben sie Angst, daß die Station Aspern Nord überfrequentiert wird, es der Beton dort nicht aushält...

Ebenfalls ist eine vermehrte Inanspruchnahme der U2-Station Hausfeldstraße bereits bemerkbar.
Regelmäßiges Anschluß-Verpassen zu den Linien 26, 85A und 97A ist aber dort Tagesordnung. Der zuständige VK bei den Wiener Linien, eben verantwortlich für diese Linien muß bei der Fahrplangestaltung sehr intelligent sein... Handelt es sich dabei immer nur um 1 bis 2 Minuten ggü. einem Intervall von 10 bis 15 Minuten zu den Autobuslinien.  Von Bezirksseite nimmt man es desinteressiert zur Kenntnis.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Donaufelder am 13. April 2019, 19:35:12
Natürlich nicht. Die Idee ist keineswegs neu und geistert seit den 1990er-Jahren durch diverse Wiener Verkehrskonzepte, die alle nicht den Speicherplatz wert sind, den sie belegen.

Gedankengut des roten Bezirksbonzen incl. seinem Verkehrsreferenten: Wie zerstöre ich meinen Bezirk, wichtig sind der Lobautunnel und das Prestigeprojekt Seestadt. Sonst gibt es kein wirkliches Konzept. Oh ja, eines hab'  ich vergessen: Das autonome Fahren mit einem Bus im Gebiet der Seestadt, wo 8 bis 9 Personen Platz finden und der Bus nach einem eher anmutenden Rundkurs in der Seestadt selbst, nicht zur Station Aspern Nord sondern wieder nur zur U2-Station Seestadt verkehrt. Soll ja wie angekündigt im April oder Mai wieder starten. Wenn ich den Bus wirklich ausprobieren will, mit der S80 weiter fahren möchte, bedeutet es ein nochmaliges, also 2x umsteigen. Attraktiver geht's wirklich nimmer. Oder haben sie Angst, daß die Station Aspern Nord überfrequentiert wird, es der Beton dort nicht aushält...

Ebenfalls ist eine vermehrte Inanspruchnahme der U2-Station Hausfeldstraße bereits bemerkbar.
Regelmäßiges Anschluß-Verpassen zu den Linien 26, 85A und 97A ist aber dort Tagesordnung. Der zuständige VK bei den Wiener Linien, eben verantwortlich für diese Linien muß bei der Fahrplangestaltung sehr intelligent sein... Handelt es sich dabei immer nur um 1 bis 2 Minuten ggü. einem Intervall von 10 bis 15 Minuten zu den Autobuslinien.  Von Bezirksseite nimmt man es desinteressiert zur Kenntnis.

Was soll er bei der Station Aspern Nord? Der ist nach mehr als 5 Jahre seit seiner Inbetriebnahme noch immer ein "Geisterbahnhof auf dem Rübenacker"! >:D
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Berni229 am 26. April 2019, 16:07:43
Weiß jemand, ob an diesem "Gesamtpaket" wirklich gearbeitet wird?

Natürlich nicht. Die Idee ist keineswegs neu und geistert seit den 1990er-Jahren durch diverse Wiener Verkehrskonzepte, die alle nicht den Speicherplatz wert sind, den sie belegen.

Leider scheint es für Transdanubien besonders viele Ideen und besonders wenige Umsetzungen zu geben.

Was ist eigentlich mit dem Straßenbahnpaket der SPÖ passiert?

Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Klingelfee am 26. April 2019, 16:36:32

Was ist eigentlich mit dem Straßenbahnpaket der SPÖ passiert?
Bedingt durch die großen Bürgerprotesten abgeändert.

Keine Veränderung der Linien 25/26/31. Dafür die erweiterten Betriebszeiten der Linie 30
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: AlternativeTransport am 29. April 2019, 15:22:00
Weiß jemand, ob an diesem "Gesamtpaket" wirklich gearbeitet wird?


Ich hab, in Zusammenarbeit mit die Neos, ein "Gesamtpaket" für Transdanubien ausgearbeitet. Der Idee war dass man sollte mal den gesamten Netz anschauen statt nur hier-und-dort herum zu tüfteln. Das wurde in die Bezirksparlamenten eingebracht. Ob die Wiener Linien wirklich an ihre eigenen „Gesamtpaket“ arbeiten, weiß ich nicht. Ich hab was Ähnliches in 2017 für Süd Wien ausgearbeitet und die Wiener Linien haben jetzt eine Umordnung von 56A, 56B, 58A, 58B als Lösung für 2019 präsentiert. Was kaum eine Verbesserung ist.

https://www.meinbezirk.at/liesing/c-politik/ab-sommer-2019-endlich-schnellere-bus-verbindungen-nach-hietzing_a3319428 (https://www.meinbezirk.at/liesing/c-politik/ab-sommer-2019-endlich-schnellere-bus-verbindungen-nach-hietzing_a3319428)
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: haidi am 29. April 2019, 21:08:09
Jetzt schreit gleich wer "Autobusforum"

aber: die unseelige Führung über ORF lässt jede Fahrt von und nach Hietzing vermiesen und ich habe dort noch nie viele Leute aussteigen gesehen. Da würde ich ein Umsteigen auf den 8A vorziehen.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: moszkva tér am 30. April 2019, 07:23:19
Jetzt schreit gleich wer "Autobusforum"

aber: die unseelige Führung über ORF lässt jede Fahrt von und nach Hietzing vermiesen und ich habe dort noch nie viele Leute aussteigen gesehen. Da würde ich ein Umsteigen auf den 8A vorziehen.

Ich finde ja drei Linien in der Maxingstraße den Overkill. Da würde ich lieber den 56B mit dem 8A fusionieren und somit eine Anbindung des Lainzer Tores an den Bahnhof Meidling herstellen. Da haben auch die Ausflügler zum Lainzer Tiergarten mehr davon.

(ich weiß.... Autobusforum)
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: abc am 30. April 2019, 08:08:12
Gedankengut des roten Bezirksbonzen incl. seinem Verkehrsreferenten: Wie zerstöre ich meinen Bezirk, wichtig sind der Lobautunnel und das Prestigeprojekt Seestadt. Sonst gibt es kein wirkliches Konzept. Oh ja, eines hab'  ich vergessen: Das autonome Fahren mit einem Bus im Gebiet der Seestadt, wo 8 bis 9 Personen Platz finden und der Bus nach einem eher anmutenden Rundkurs in der Seestadt selbst, nicht zur Station Aspern Nord sondern wieder nur zur U2-Station Seestadt verkehrt. Soll ja wie angekündigt im April oder Mai wieder starten. Wenn ich den Bus wirklich ausprobieren will, mit der S80 weiter fahren möchte, bedeutet es ein nochmaliges, also 2x umsteigen. Attraktiver geht's wirklich nimmer. Oder haben sie Angst, daß die Station Aspern Nord überfrequentiert wird, es der Beton dort nicht aushält...

Was soll er bei der Station Aspern Nord? Der ist nach mehr als 5 Jahre seit seiner Inbetriebnahme noch immer ein "Geisterbahnhof auf dem Rübenacker"! >:D

Welche relevanten Ziele liegen denn an der U-Bahn-Station Seestadt? Die U2 würde eben in Aspern Nord auch erreicht, und zusätzlich die S80 und die REX-Züge. Das Stadtteilzentrum um den Hannah-Arendt-Platz kann der Bus ja dennoch bedienen.

(Auch ich weiß: Autobusforum...)
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: coolharry am 30. April 2019, 08:19:12
Gedankengut des roten Bezirksbonzen incl. seinem Verkehrsreferenten: Wie zerstöre ich meinen Bezirk, wichtig sind der Lobautunnel und das Prestigeprojekt Seestadt. Sonst gibt es kein wirkliches Konzept. Oh ja, eines hab'  ich vergessen: Das autonome Fahren mit einem Bus im Gebiet der Seestadt, wo 8 bis 9 Personen Platz finden und der Bus nach einem eher anmutenden Rundkurs in der Seestadt selbst, nicht zur Station Aspern Nord sondern wieder nur zur U2-Station Seestadt verkehrt. Soll ja wie angekündigt im April oder Mai wieder starten. Wenn ich den Bus wirklich ausprobieren will, mit der S80 weiter fahren möchte, bedeutet es ein nochmaliges, also 2x umsteigen. Attraktiver geht's wirklich nimmer. Oder haben sie Angst, daß die Station Aspern Nord überfrequentiert wird, es der Beton dort nicht aushält...

Was soll er bei der Station Aspern Nord? Der ist nach mehr als 5 Jahre seit seiner Inbetriebnahme noch immer ein "Geisterbahnhof auf dem Rübenacker"! >:D

Welche relevanten Ziele liegen denn an der U-Bahn-Station Seestadt? Die U2 würde eben in Aspern Nord auch erreicht, und zusätzlich die S80 und die REX-Züge. Das Stadtteilzentrum um den Hannah-Arendt-Platz kann der Bus ja dennoch bedienen.

(Auch ich weiß: Autobusforum...)

Alles was derzeit rund um die Seestadt unterwegs ist, ist derzeit eigentlich noch immer ein Dauerprovisorium. Schließlich fehlen dort noch zig Kilometer Straßen und die Verbauung dazu. Das nächste große Baugebiet ist ja das Nordöstlich der Station Seestadt. Vielleicht wird jetzt aber endlich mal die Sonnenallee fertig gebaut.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: haidi am 30. April 2019, 08:47:57
Ich finde ja drei Linien in der Maxingstraße den Overkill. Da würde ich lieber den 56B mit dem 8A fusionieren und somit eine Anbindung des Lainzer Tores an den Bahnhof Meidling herstellen. Da haben auch die Ausflügler zum Lainzer Tiergarten mehr davon.
Sind auch jetzt schon 3 Linien mit je 10 Minuten-Intervall und zur Stoßzeit recht voll. Wennst eine Linie weg nimmst, brauchst wahrscheinlich Gelenkbusse.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: denond am 30. April 2019, 09:06:08
Es wird auch noch jahrelang – bis Bau und Eröffnung des Lobautunnels – ein Provisorium bleiben. Von Diesem hängt ja für die Seestadt viel ab. Selbst Bauträger zögern dadurch ja nach wie vor wirklich tätig zu werden. Außerdem hat man MMn einfach am falschen Ort angefangen zu bauen.

Für die meisten Seestadt-Bewohner ist das tagtägliche Ziel nach wie vor Wien. Es wurde aber bis heute nicht geschafft, die Station Aspern-Nord derart zu beleben, indem aus der Seestadt selbst Öffi-Linien zu dieser Station geführt werden. Die Sonnenallee wurde viel zu spät in Angriff genommen. Alles konzentriert sich nur auf die U2-Station Seestadt, obwohl Aspern-Nord in Ri. Wien mit zwei leistungsfähigen Linien einen wesentlichen Mehrwert hätte.
Nein, obwohl jede U2 ab BB bis ca. 08:30 Uhr in die Seestadt fährt, S80 ab 04:47 Uhr Betrieb leistet, leistet man sich einen Parallelverkehr, der der U2 und S80 eigentlich Fahrgäste wegnimmt, wo sich zu gewissen Betriebszeiten die Fahrgäste einerseits um einen Platz im Fahrzeug streiten, andererseits bis 01:17 Uhr ein verstecktes 7,5 Min.-Intervall bietet. Querverkehr als Zubringer zur leistungsfähigen U-Bahn oder S-Bahn gibt es kaum. Der 97A fährt nach wie vor fast leer im Querverkehr. Ich z.B. fahre von Hütteldorf kommend mit der S80, eigentlich eine ideale Verbindung. Aus Mangel an Querverkehr fahre ich dann mit der U2 zurück zur Hausfeldstraße um dann den 85A (95A von Aspern-Nord fährt im Parallelverkehr am Domizil vorbei) zu benützen. So verliert man im Bereich Seestadt, mittleres Hausfeld – je nach Tageszeit - so an die 20 bis 35 Minuten an Umsteigezeit.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Hauptbahnhof am 30. April 2019, 09:12:52
Warum steigst du nicht in Stadlau in die U2 um?
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: denond am 30. April 2019, 09:15:49
Warum steigst du nicht in Stadlau in die U2 um?

Da ich dort ebenfalls ca. 7 - 10 Min. - je nach Betriebslage - auf einen Zug zur Seestadt warten muß, um zur Hausfeldstraße ( 85A ) zu gelangen. Kurzführung Aspernstraße macht's möglich...   Anmerkung: Bin da unterwegs so gegen 22:00 Uhr.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: schaffnerlos am 10. Mai 2019, 11:51:58
Donaustadt: Boom-Town mit Öffi-Lücken

MARTIN PUTSCHÖGL – 10. Mai 2019, 11:37

Nirgends wird so viel gebaut wie im 22. Bezirk. Große Projekte entstehen auch in Lagen, die sehr schlecht an die Öffis angebunden sind. Das ruft zusehends Kritiker auf den Plan

[...] Die Kehrseite der Medaille: Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs im größten Wiener Flächenbezirk hält damit nicht Schritt. Das beklagt nicht nur die Donaustädter Grünen-Klubobfrau Heidi Sequenz, sondern etwa auch der Immobilienmakler Thomas Kubicek und auch SP-Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy. [...] Schon lange würde der Bezirk bzw. ganz Transdanubien "eine Querlinie vertragen", also etwa eine leistungsfähige Öffi-Verbindung von Essling bis Kagran und weiter bis Floridsdorf. Der Bus 26A, der von Kagran bis nach Groß-Enzersdorf fährt, ist oft überfüllt. Früher gab es auf dieser Strecke eine Straßenbahnlinie, nämlich die Nummer 317; eine solche würde sich auch Sequenz heute wieder wünschen. Umstiegs-Angebote nötig Und nicht nur dort: Im Projektgebiet Berresgasse, wo 3000 Wohnungen geplant sind, wird es nach derzeitigem Stand nur Busverbindungen geben. Nevrivy kämpft für die neue Straßenbahnlinie 27, die durch das Neubaugebiet und dann weiter auf der 26er-Linie fahren soll. Ob sie kommt, ist völlig offen. "Die Berresgasse braucht unbedingt mehr Öffis", das ist auch Sequenz klar. Gäbe es mehr Angebot, würden viele Leute vom Auto umsteigen, ist sie sicher.

Ein Parkpickerl im Bezirk wird von Nevrivy abgelehnt. Von einer bezirksweiten Einführung hält auch Sequenz nicht viel; "wenn es dann plötzlich wieder überall Parkplätze gibt, fahren wieder mehr Menschen mit dem Auto", fürchtet sie. "Der Parkplatz ist die Währung der Donaustadt", fügt sie lakonisch hinzu. Aus ihrer Sicht würde ein Pickerl "in vier, fünf Zonen" – beispielsweise Kaisermühlen – ausreichend sein. [...]

Quelle: https://derstandard.at/2000102847204/Donaustadt-Boom-Town-mit-Oeffi-Luecken
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Anrew Wiggin am 13. Mai 2019, 09:36:57
Eine SL27 (26-Berresgasse-Aspern Nord) wird auch von jemanden gefordert, von dem man es nicht unbedingt erwartet hätte (und dessen Wort bei Ludwig&Co durchaus Gewicht haben dürfte):

Nevrivy: Ich könnte es mir einfach machen und sagen: Sowohl Berresgasse als auch Dittelgasse waren bereits entschiedene Sachen, bevor ich Vorsteher geworden bin. Aber das mache ich nicht. Um es klar zu sagen: Ich halte sowohl die Berresgasse als auch die Dittelgasse zum jetzigen Zeitpunkt für nicht ideal. Es gibt attraktivere Stellen im Bezirk, wie die Seestadt oder das Hausfeld, die beide unmittelbar neben der U-Bahn liegen. Das sind die Gebiete, die zuerst entwickelt gehörten. Warum die Berresgasse damals gemacht worden ist, weiß ich ehrlich gesagt wirklich nicht. Mit der öffentlichen Anbindung bin ich dort mehr als unzufrieden. Eine geplante Straßenbahnlinie 27 soll aber von der Berresgasse zur U2-Station Aspern Nord führen.

STANDARD: Sie treten recht vehement für den Bau neuer Straßen ein, wie den der Stadtstraße und des Lobau-Tunnels. Bräuchte es nicht auch mehr Vehemenz in Sachen öffentlicher Verkehr?

Nevrivy: Ich glaube, die Vehemenz ist nicht das Thema. Ja, natürlich wünsche ich mir, dass auch der öffentliche Verkehr zusätzlich ausgebaut wird. Dass die Berresgasse ohne Straßenbahn errichtet wird, ist für mich nicht denkbar. Dieser Druck ist sehr wohl von mir da, das versichere ich Ihnen. Aber ich habe nichts davon, wenn ich permanent die eigene Stadtregierung öffentlich angreife und ihr ausrichte, was sie zu tun hat. Und ich werde jetzt nicht raunzen, dass die Berresgasse noch keine Straßenbahn hat, sondern das werde ich dann machen, wenn absehbar ist, dass es dafür bald zu spät sein könnte. - derstandard.at/2000102845111/Donaustadt-Vorsorgeprojekte-sind-politisch-nicht-erwuenscht.

Nevrivy: Ich könnte es mir einfach machen und sagen: Sowohl Berresgasse als auch Dittelgasse waren bereits entschiedene Sachen, bevor ich Vorsteher geworden bin. Aber das mache ich nicht. Um es klar zu sagen: Ich halte sowohl die Berresgasse als auch die Dittelgasse zum jetzigen Zeitpunkt für nicht ideal. Es gibt attraktivere Stellen im Bezirk, wie die Seestadt oder das Hausfeld, die beide unmittelbar neben der U-Bahn liegen. Das sind die Gebiete, die zuerst entwickelt gehörten. Warum die Berresgasse damals gemacht worden ist, weiß ich ehrlich gesagt wirklich nicht. Mit der öffentlichen Anbindung bin ich dort mehr als unzufrieden. Eine geplante Straßenbahnlinie 27 soll aber von der Berresgasse zur U2-Station Aspern Nord führen. STANDARD: Sie treten recht vehement für den Bau neuer Straßen ein, wie den der Stadtstraße und des Lobau-Tunnels. Bräuchte es nicht auch mehr Vehemenz in Sachen öffentlicher Verkehr? Nevrivy: Ich glaube, die Vehemenz ist nicht das Thema. Ja, natürlich wünsche ich mir, dass auch der öffentliche Verkehr zusätzlich ausgebaut wird. Dass die Berresgasse ohne Straßenbahn errichtet wird, ist für mich nicht denkbar. Dieser Druck ist sehr wohl von mir da, das versichere ich Ihnen. Aber ich habe nichts davon, wenn ich permanent die eigene Stadtregierung öffentlich angreife und ihr ausrichte, was sie zu tun hat. Und ich werde jetzt nicht raunzen, dass die Berresgasse noch keine Straßenbahn hat, sondern das werde ich dann machen, wenn absehbar ist, dass es dafür bald zu spät sein könnte.


derstandard.at/2000102845111/Donaustadt-Vorsorgeprojekte-sind-politisch-nicht-erwuenscht (ftp://derstandard.at/2000102845111/Donaustadt-Vorsorgeprojekte-sind-politisch-nicht-erwuenscht)
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 95B am 13. Mai 2019, 09:46:52
Nevrivy: [...]Und ich werde jetzt nicht raunzen, dass die Berresgasse noch keine Straßenbahn hat, sondern das werde ich dann machen, wenn absehbar ist, dass es dafür bald zu spät sein könnte.

Ich würde bloß meinen, dass es dafür längst zu spät ist.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: coolharry am 13. Mai 2019, 09:53:47
Nevrivy: Ich könnte es mir einfach machen und sagen: Sowohl Berresgasse als auch Dittelgasse waren bereits entschiedene Sachen, bevor ich Vorsteher geworden bin. Aber das mache ich nicht. Um es klar zu sagen: Ich halte sowohl die Berresgasse als auch die Dittelgasse zum jetzigen Zeitpunkt für nicht ideal. Es gibt attraktivere Stellen im Bezirk, wie die Seestadt oder das Hausfeld, die beide unmittelbar neben der U-Bahn liegen. Das sind die Gebiete, die zuerst entwickelt gehörten. Warum die Berresgasse damals gemacht worden ist, weiß ich ehrlich gesagt wirklich nicht. Mit der öffentlichen Anbindung bin ich dort mehr als unzufrieden. Eine geplante Straßenbahnlinie 27 soll aber von der Berresgasse zur U2-Station Aspern Nord führen. STANDARD: Sie treten recht vehement für den Bau neuer Straßen ein, wie den der Stadtstraße und des Lobau-Tunnels. Bräuchte es nicht auch mehr Vehemenz in Sachen öffentlicher Verkehr? Nevrivy: Ich glaube, die Vehemenz ist nicht das Thema. Ja, natürlich wünsche ich mir, dass auch der öffentliche Verkehr zusätzlich ausgebaut wird. Dass die Berresgasse ohne Straßenbahn errichtet wird, ist für mich nicht denkbar. Dieser Druck ist sehr wohl von mir da, das versichere ich Ihnen. Aber ich habe nichts davon, wenn ich permanent die eigene Stadtregierung öffentlich angreife und ihr ausrichte, was sie zu tun hat. Und ich werde jetzt nicht raunzen, dass die Berresgasse noch keine Straßenbahn hat, sondern das werde ich dann machen, wenn absehbar ist, dass es dafür bald zu spät sein könnte. [/color]


derstandard.at/2000102845111/Donaustadt-Vorsorgeprojekte-sind-politisch-nicht-erwuenscht (ftp://derstandard.at/2000102845111/Donaustadt-Vorsorgeprojekte-sind-politisch-nicht-erwuenscht)

Berresgasse werden nächstes Jahr die ersten Häuser angefangen zu bauen. Wann will er also dafür eintreten? Wenn die letzten Mieter einziehen? Wenn es absehbar ist, das der Verkehrsinfarkt droht (Wer die Ampelanlage in Hirschstetten kennt ist dieser gar nicht so unwahrscheinlich)? Wenn die Stadtstraße doch nicht gebaut wird? Wann? Und die Busse stecken dann genauso heillos im Stau, weil es ja keine eigenen ÖV Trassen gibt.

Nicht Planen für Transdanubien. Die Zeit ist vorbei. Heute muss gebaut werden, sonst sehe ich für die Zukunft schwarz noch irgendein Infarstrukturprojekt durch zu bekommen, da es dann an jeder möglichen Trasse zuviele Anwohner gibt, die was dagegen haben werden. Egal obs jetzt Parkplätze, Lärm oder schlicht die Vernichtung von liebgewonnen Grünräumen ist.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: denond am 13. Mai 2019, 10:34:29
Berresgasse werden nächstes Jahr die ersten Häuser angefangen zu bauen. Wann will er also dafür eintreten? Wenn die letzten Mieter einziehen? Wenn es absehbar ist, das der Verkehrsinfarkt droht (Wer die Ampelanlage in Hirschstetten kennt ist dieser gar nicht so unwahrscheinlich)? Wenn die Stadtstraße doch nicht gebaut wird? Wann? Und die Busse stecken dann genauso heillos im Stau, weil es ja keine eigenen ÖV Trassen gibt.

Nevrivy erkennt ganz einfach, daß für ihn und seine Genossen die Zeit abgelaufen ist und fängt an rundum zu schlagen. 3000 Wohnungen auf der westlichen Seite der Hausfeldstraße incl. Schulcampus und 5000 Wohnungen auf der östlichen Seite der Hausfeldstraße: Also, daß er nicht gewußt hat, was während der Zeit von/mit seinem Vorgänger und Parteigenossen Scheed alles ausverhandelt wurde, das kann er irgendwem erzählen, denn er saß damals auch schon im Bezirksparlament, war Mitentscheidungsträger, wenn auch an nicht relevanter Stelle.

Glauben die wirklich, sie können die Bevölkerung mit dem Tee anschütten? Wie @95B richtig schreibt: Es ist zu spät...

Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: 95B am 13. Mai 2019, 11:10:32
Glauben die wirklich, sie können die Bevölkerung mit dem Tee anschütten?

Sie leben in ihrer eigenen monochromen (roten) Welt fernab jeglicher Realität. Wenn sie aufwachen, steht ihnen das blaue Wasser schon höher als bis zum Hals.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: denond am 13. Mai 2019, 11:15:28
Glauben die wirklich, sie können die Bevölkerung mit dem Tee anschütten?

Sie leben in ihrer eigenen monochromen (roten) Welt fernab jeglicher Realität. Wenn sie aufwachen, steht ihnen das blaue Wasser schon höher als bis zum Hals.

Treffend formuliert.
Das war ja schon bei den vorigen Gemeinderatswahlen so, daß er damals ja tatsächlich nur mit einem blauen Auge davongekommen ist, nur dazugelernt hat er nix. Und glaubt noch immer von einem versteckten 7,5 Min. Intervall bis 01:17 Uhr, gefahren zwischen U2 und 84A in die Seestadt, am Leben erhalten zu werden. 
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Klingelfee am 13. Mai 2019, 12:05:08
Glauben die wirklich, sie können die Bevölkerung mit dem Tee anschütten?

Sie leben in ihrer eigenen monochromen (roten) Welt fernab jeglicher Realität. Wenn sie aufwachen, steht ihnen das blaue Wasser schon höher als bis zum Hals.

Treffend formuliert.
Das war ja schon bei den vorigen Gemeinderatswahlen so, daß er damals ja tatsächlich nur mit einem blauen Auge davongekommen ist, nur dazugelernt hat er nix. Und glaubt noch immer von einem versteckten 7,5 Min. Intervall bis 01:17 Uhr, gefahren zwischen U2 und 84A in die Seestadt, am Leben erhalten zu werden.

Diese Thema brauchst du aber nicht dauernd aufwärmen. Und du bedenkst schon, dass der 84A auf die U-Bahn in der Seestadt abgestimmt ist und auf Grund der Fahrzeit ergibt es sich eben, dass er dann auf die U2 Aspernstraße passt.

Es gibt im übrigen auch viele Fahrgäste, die mittlerweile bis Seestadt fahren, um dann die 2-3 Stationen in der Seestadt wieder in Richtung Aspernstraße fahren.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: denond am 13. Mai 2019, 14:21:30

Es gibt im übrigen auch viele Fahrgäste, die mittlerweile bis Seestadt fahren, um dann die 2-3 Stationen in der Seestadt wieder in Richtung Aspernstraße fahren.

Das könnte man dahingehend optimieren, indem man mit jedem Zug zur Station Seestadt fährt, eine interne Busverbindung von Aspern Nord in die Seestadt installiert (3 Linien wären ja südseitig vorhanden). Damit wäre wesentlich mehr Fahrgästen geholfen, als sie mit dem 84A herum zu karren. Außerdem wäre auch jetzt schon die S80 für die Bewohner der Seestadt optimal erreichbar, somit ebenfalls aufgewertet, genauso wie die Station Aspern Nord selbst. Und dem Klimaschutz wäre - wenn auch ein erster, kleiner Schritt - auch gedient.

Damit könnte Nevrivy erstmals "berühmt" werden. Und so nebenbei: Der zuständige VK von den WL auch...
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: coolharry am 13. Mai 2019, 15:45:24
Damit könnte Nevrivy erstmals "berühmt" werden. Und so nebenbei: Der zuständige VK von den WL auch...

Berühnmt könnte er damit werden, wenn er es endlich schafft geeignete Öffistrecken zu realisieren und nicht nur irgendwelche pseudo Beschleunigungsmassnahmen macht sondern echte.
Bei Ausbau der Breitenleerstraße zwischen Süßenbrunner und S2 hat man ja gleich mal auf die Busspur stadtauswärts vergessen.
Dann das überaus dürftige Fußwegenetz. Teilweise eine Frechheit. Auf der Aspernstraße zwischen Contiweg (Gymnasium) und Hausnummer 60 gibts gar keinen.
Auf der Breitenleer Straße habens um viel EU Geld eine Radweglücke geschlossen. Den Fußweg zu einem richtigen Gehsteig (1,5-2m breite) zu machen hat man dabei aber geflissentlich vergessen. War ja nicht EU gefördert. Jetzt kann man noch immer nur hoffen das nicht irgendein Lenkdepp auf dem Gehweg parkt.
Hausfeldstraße zwischen Stadlbreiten und Breitenleer Straße: 30er Zone aber kein Gehweg. Als Fußgänger muss man immer hoffen, das beim Bierhaus keine Veranstaltung ist. Dann hat man wenigstens genug Platz im Dreck zu gehen. Wenn eine Veranstaltung ist stehen die Autos im Dreck. So macht man sicher niemand zum erfreuten Fußgänger.
Das könnte der Bezirk aber rasch ändern wenn er wollen würde. Der schiebt es aber auf die Grundanlieger. So wird das nur nie was. Jede Tuftelgemeinde in Niederösterreich kann das besser.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Klingelfee am 13. Mai 2019, 16:03:01

Es gibt im übrigen auch viele Fahrgäste, die mittlerweile bis Seestadt fahren, um dann die 2-3 Stationen in der Seestadt wieder in Richtung Aspernstraße fahren.

Das könnte man dahingehend optimieren, indem man mit jedem Zug zur Station Seestadt fährt, eine interne Busverbindung von Aspern Nord in die Seestadt installiert. Damit wäre wesentlich mehr Fahrgästen geholfen, als sie mit dem 84A herum zu karren. Außerdem wäre auch jetzt schon die S80 für die Bewohner der Seestadt optimal erreichbar, somit ebenfalls aufgewertet, genauso wie die Station Aspern Nord selbst. Und dem Klimaschutz wäre - wenn auch ein erster, kleiner Schritt - auch gedient.

Damit könnte Nevrivy erstmals "berühmt" werden. Und so nebenbei: Der zuständige VK von den WL auch...

Dazu bräuchtest du aber erst einmal eine vernünftige Straßenverbindung zwischen der Seestadt und Aspern Nord. Dies wird aber sicher noch 2 Jahre dauern.

Und der zuständige VK kann Vorschläge machen, was er will. Solange es aber vom Busbetrieb abgelehnt wird, hast du kaum Chance auf Umsetzung.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: denond am 13. Mai 2019, 18:06:34
Berühnmt könnte er damit werden, wenn er es endlich schafft geeignete Öffistrecken zu realisieren und nicht nur irgendwelche pseudo Beschleunigungsmassnahmen macht sondern echte.
Bei Ausbau der Breitenleerstraße zwischen Süßenbrunner und S2 hat man ja gleich mal auf die Busspur stadtauswärts vergessen.
Dann das überaus dürftige Fußwegenetz. Teilweise eine Frechheit. Auf der Aspernstraße zwischen Contiweg (Gymnasium) und Hausnummer 60 gibts gar keinen.
Auf der Breitenleer Straße habens um viel EU Geld eine Radweglücke geschlossen. Den Fußweg zu einem richtigen Gehsteig (1,5-2m breite) zu machen hat man dabei aber geflissentlich vergessen. War ja nicht EU gefördert. Jetzt kann man noch immer nur hoffen das nicht irgendein Lenkdepp auf dem Gehweg parkt.
Hausfeldstraße zwischen Stadlbreiten und Breitenleer Straße: 30er Zone aber kein Gehweg. Als Fußgänger muss man immer hoffen, das beim Bierhaus keine Veranstaltung ist. Dann hat man wenigstens genug Platz im Dreck zu gehen. Wenn eine Veranstaltung ist stehen die Autos im Dreck. So macht man sicher niemand zum erfreuten Fußgänger.
Das könnte der Bezirk aber rasch ändern wenn er wollen würde. Der schiebt es aber auf die Grundanlieger. So wird das nur nie was. Jede Tuftelgemeinde in Niederösterreich kann das besser.

Soweit wollte ich gar nicht schreiben, aber:   Völlig deiner Meinung...   :up:

Dazu bräuchtest du aber erst einmal eine vernünftige Straßenverbindung zwischen der Seestadt und Aspern Nord. Dies wird aber sicher noch 2 Jahre dauern.

Und der zuständige VK kann Vorschläge machen, was er will. Solange es aber vom Busbetrieb abgelehnt wird, hast du kaum Chance auf Umsetzung.

Na, dann gehört einmal dem Leiter Autobus und den Vorständen vom VOR von Seiten der Stadt Wien Feuer unterm Hintern gemacht. Nicht nur in dieser Sache sonder auch damit, daß bei jeder Neuausschreibung einer Linie nagelneue Busse gefordert werden.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: moszkva tér am 14. Mai 2019, 10:48:33
Berühnmt könnte er damit werden, wenn er es endlich schafft geeignete Öffistrecken zu realisieren und nicht nur irgendwelche pseudo Beschleunigungsmassnahmen macht sondern echte.
Bei Ausbau der Breitenleerstraße zwischen Süßenbrunner und S2 hat man ja gleich mal auf die Busspur stadtauswärts vergessen.
Dann das überaus dürftige Fußwegenetz. Teilweise eine Frechheit. Auf der Aspernstraße zwischen Contiweg (Gymnasium) und Hausnummer 60 gibts gar keinen.
Auf der Breitenleer Straße habens um viel EU Geld eine Radweglücke geschlossen. Den Fußweg zu einem richtigen Gehsteig (1,5-2m breite) zu machen hat man dabei aber geflissentlich vergessen. War ja nicht EU gefördert. Jetzt kann man noch immer nur hoffen das nicht irgendein Lenkdepp auf dem Gehweg parkt.
Hausfeldstraße zwischen Stadlbreiten und Breitenleer Straße: 30er Zone aber kein Gehweg. Als Fußgänger muss man immer hoffen, das beim Bierhaus keine Veranstaltung ist. Dann hat man wenigstens genug Platz im Dreck zu gehen. Wenn eine Veranstaltung ist stehen die Autos im Dreck. So macht man sicher niemand zum erfreuten Fußgänger.
Dann hätte man natürlich gemeinsam mit der Hochstrecke des 26ers gleich einen Rad-/Fußweg über Ostbahn und S2 bauen können, damit der Gewerbepark auch für Fußgänger und Radfahrer angenehm erreichbar wird bzw. die Verbindung zwischen Kagraner Platz und der Plattenbausiedlung Hirschstetten hergestellt wird. So wären auch der Badeteich und die Blumengärten besser erreichbar. Die Chance wurde leider damals verpasst  :down:
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: coolharry am 14. Mai 2019, 10:59:55
Dann hätte man natürlich gemeinsam mit der Hochstrecke des 26ers gleich einen Rad-/Fußweg über Ostbahn und S2 bauen können, damit der Gewerbepark auch für Fußgänger und Radfahrer angenehm erreichbar wird bzw. die Verbindung zwischen Kagraner Platz und der Plattenbausiedlung Hirschstetten hergestellt wird. So wären auch der Badeteich und die Blumengärten besser erreichbar. Die Chance wurde leider damals verpasst  :down:

Eine der größten Frechheiten der letzten Jahre. Allerdings auch nur ein Punkt in einer mittlerweile schon sehr langen Liste an Wurschtigkeiten und Dummheiten im 22. Bezirk. Vielleicht solltens mal weniger Händeschütteln an Kirtagen und mehr mal mit offenen Augen durch den Bezirk gehen.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Donaufelder am 14. Mai 2019, 11:33:49
Dann hätte man natürlich gemeinsam mit der Hochstrecke des 26ers gleich einen Rad-/Fußweg über Ostbahn und S2 bauen können, damit der Gewerbepark auch für Fußgänger und Radfahrer angenehm erreichbar wird bzw. die Verbindung zwischen Kagraner Platz und der Plattenbausiedlung Hirschstetten hergestellt wird. So wären auch der Badeteich und die Blumengärten besser erreichbar. Die Chance wurde leider damals verpasst  :down:

Eine der größten Frechheiten der letzten Jahre. Allerdings auch nur ein Punkt in einer mittlerweile schon sehr langen Liste an Wurschtigkeiten und Dummheiten im 22. Bezirk. Vielleicht solltens mal weniger Händeschütteln an Kirtagen und mehr mal mit offenen Augen durch den Bezirk gehen.

Es gibt bereits eine Rad-/Fußwegverbindung von der Süßenbrunnerstraße zum Gewerbepark, verläuft in Fahrtrichtung gesehen rechts neben der Rampe zur Hochstrecke!
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: coolharry am 14. Mai 2019, 11:50:15
Dann hätte man natürlich gemeinsam mit der Hochstrecke des 26ers gleich einen Rad-/Fußweg über Ostbahn und S2 bauen können, damit der Gewerbepark auch für Fußgänger und Radfahrer angenehm erreichbar wird bzw. die Verbindung zwischen Kagraner Platz und der Plattenbausiedlung Hirschstetten hergestellt wird. So wären auch der Badeteich und die Blumengärten besser erreichbar. Die Chance wurde leider damals verpasst  :down:

Eine der größten Frechheiten der letzten Jahre. Allerdings auch nur ein Punkt in einer mittlerweile schon sehr langen Liste an Wurschtigkeiten und Dummheiten im 22. Bezirk. Vielleicht solltens mal weniger Händeschütteln an Kirtagen und mehr mal mit offenen Augen durch den Bezirk gehen.

Es gibt bereits eine Rad-/Fußwegverbindung von der Süßenbrunnerstraße zum Gewerbepark, verläuft in Fahrtrichtung gesehen rechts neben der Rampe zur Hochstrecke!

Nur das du dort nicht die Autobahn querst sondern vorher Richtung Autobahnabfahrt abbiegst. Umwegfahrt um z.B: zum Action zu kommen: 700m Mit dem Rad ja noch machbar zu Fuß dann doch schon a ordentlicher hatscher.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Klingelfee am 14. Mai 2019, 11:57:45
Dann hätte man natürlich gemeinsam mit der Hochstrecke des 26ers gleich einen Rad-/Fußweg über Ostbahn und S2 bauen können, damit der Gewerbepark auch für Fußgänger und Radfahrer angenehm erreichbar wird bzw. die Verbindung zwischen Kagraner Platz und der Plattenbausiedlung Hirschstetten hergestellt wird. So wären auch der Badeteich und die Blumengärten besser erreichbar. Die Chance wurde leider damals verpasst  :down:

Eine der größten Frechheiten der letzten Jahre. Allerdings auch nur ein Punkt in einer mittlerweile schon sehr langen Liste an Wurschtigkeiten und Dummheiten im 22. Bezirk. Vielleicht solltens mal weniger Händeschütteln an Kirtagen und mehr mal mit offenen Augen durch den Bezirk gehen.

Es gibt bereits eine Rad-/Fußwegverbindung von der Süßenbrunnerstraße zum Gewerbepark, verläuft in Fahrtrichtung gesehen rechts neben der Rampe zur Hochstrecke!

Das Problem ist ja nicht von der Süßenbrunner Straße zum Gewerbepark, sondern vom Gewerbepark zum Beispiel zur Forstnergasse. Während die Straßenbahn nur rund 700m zurück legt, musst du für die gleiche Strecke als Fußgänger 1700 m , sprich die fast 2,5 fache Entfernung  zurück legen.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Donaufelder am 14. Mai 2019, 19:08:26
Dann hätte man natürlich gemeinsam mit der Hochstrecke des 26ers gleich einen Rad-/Fußweg über Ostbahn und S2 bauen können, damit der Gewerbepark auch für Fußgänger und Radfahrer angenehm erreichbar wird bzw. die Verbindung zwischen Kagraner Platz und der Plattenbausiedlung Hirschstetten hergestellt wird. So wären auch der Badeteich und die Blumengärten besser erreichbar. Die Chance wurde leider damals verpasst  :down:

Eine der größten Frechheiten der letzten Jahre. Allerdings auch nur ein Punkt in einer mittlerweile schon sehr langen Liste an Wurschtigkeiten und Dummheiten im 22. Bezirk. Vielleicht solltens mal weniger Händeschütteln an Kirtagen und mehr mal mit offenen Augen durch den Bezirk gehen.

Es gibt bereits eine Rad-/Fußwegverbindung von der Süßenbrunnerstraße zum Gewerbepark, verläuft in Fahrtrichtung gesehen rechts neben der Rampe zur Hochstrecke!

Das Problem ist ja nicht von der Süßenbrunner Straße zum Gewerbepark, sondern vom Gewerbepark zum Beispiel zur Forstnergasse. Während die Straßenbahn nur rund 700m zurück legt, musst du für die gleiche Strecke als Fußgänger 1700 m , sprich die fast 2,5 fache Entfernung  zurück legen.

Angeblich haben ja alle Wiener eine Jahreskarte, als Fußgänger kann ich Öffis verwenden, und für Radfahrer sind 1,7km doch ein Klax, oder?
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: T1 am 16. Mai 2019, 15:41:07
Angeblich haben ja alle Wiener eine Jahreskarte,...
Sagt wer?

...als Fußgänger kann ich Öffis verwenden...
Halt auch nicht immer.
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Donaufelder am 17. Mai 2019, 19:55:43
Angeblich haben ja alle Wiener eine Jahreskarte,...
Sagt wer?

...als Fußgänger kann ich Öffis verwenden...
Halt auch nicht immer.

Die "Rathauspropaganda" und deren "Haus- und Hofberichterstatter", deren Wahrheitsgehalt ich aber nicht wirklich überprüft habe! >:D
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: T1 am 18. Mai 2019, 09:32:05
Link bitte!
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: Donaufelder am 19. Mai 2019, 20:00:44
Link bitte!

Sorry, aber ich habe nicht Buch geführt über jede "Jubelmeldung", da ich dafür keine Zeit habe! :fp: Aber ich werde das mal bei Gelegenheit nachholen!
Titel: Re: Ideen für Transdanubien
Beitrag von: T1 am 20. Mai 2019, 18:17:23
Wer nur mit polemischen Meldungen auf valide Kritik reagieren kann, sollte das vielleicht machen.