Tramwayforum

Gesamter öffentlicher Verkehr in Wien => U-Bahn => Thema gestartet von: denond am 22. November 2018, 12:35:54

Titel: Abstellung der Type U2
Beitrag von: denond am 22. November 2018, 12:35:54
Mit Datum 12.11.2018 wurde überraschend der erste 3-Wagen-Zug Type U2 

2075+3075-2094+3094-2136+3136

außer Stand genommen. Er soll bereits seit  Juli 2018  abgestellt gewesen sein. Eine weitere Einheit ist ebenfalls wartungslos abgestellt.
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: nord22 am 22. November 2018, 13:11:47
Die nächste U-Bahnnetzerweiterung, welche einen Mehrbedarf an Zügen bedingt, geht realistisch betrachtet erst in 10 Jahren in Betrieb. Somit kann der aktuelle U-Bahnwagenpark problemlos dem realen Bedarf angepasst werden. Etwaige Hauptuntersuchungen an der Type U2 dürften aufgrund des hohen Alters auch ziemlich teuer kommen. Die sagenhafte U5 bis Frankhplatz mit 1,9 km Streckenlänge wird ausschließlich mit den neuen X-Zügen betrieben werden.

nord22
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: 38ger am 22. November 2018, 14:47:54
Die nächste U-Bahnnetzerweiterung, welche einen Mehrbedarf an Zügen bedingt, geht realistisch betrachtet erst in 10 Jahren in Betrieb. Somit kann der aktuelle U-Bahnwagenpark problemlos dem realen Bedarf angepasst werden. Etwaige Hauptuntersuchungen an der Type U2 dürften aufgrund des hohen Alters auch ziemlich teuer kommen. Die sagenhafte U5 bis Frankhplatz mit 1,9 km Streckenlänge wird ausschließlich mit den neuen X-Zügen betrieben werden.

nord22

Wenn man wirklich mit Ausmusterungen anfangen will, dann muss man aber bei den Intervallen zur HVZ und/oder in den peripheren Bereichen ausdünnen!
Denkbar wäre etwa in der HVZ nur zwischen  Johnstraße und Schlachthausgasse, nur zwischen Karlsplatz und Stadion / Donaustadtbrücke / Donauspital / Aspernstraße, nur zwischen Reumannplatz und Kagraner Platz und/oder nur zwischen Hietzing und Spittelau mit jedem Zug zu fahren - denn bis der erste X-Wagen regulär verkehren wird sind es ja doch noch ein paar Jahre - und in zehn Jahren werden vermutlich ja doch schon die Äste zum Matzleinsdorfer Platz und zum Elterleinplatz fertiggestellt sein.
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: Signalabhängigkeit am 22. November 2018, 14:53:00
Es wäre von Vorteil nur solche Stationen zu nennen, welche auch als Endstationen dienen könnten. ;)
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: schaffnerlos am 22. November 2018, 15:04:22
Bei einem dichten Intervall von drei Minuten permanent Züge an dafür nicht geeigneten Wendegleisen ein- und ausfädeln zu wollen, halte ich für keine gute Idee. Vor allem sehe ich keinen Sinn darin, z. B. in der Spittelau zu wenden und sich so gerade einmal 4 Minuten Fahrzeit zu ersparen. Früher war ich durchaus dafür, ein dichteres Intervall nur im inneren Bereich zu fahren, aber mittlerweile sind die Intervalle so dicht und die Auslastung so hoch, dass sich das nicht mehr auszahlt. Von der U2 zur Seestadt einmal abgesehen.
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: N1 am 22. November 2018, 15:22:49
Vor allem sehe ich keinen Sinn darin, z. B. in der Spittelau zu wenden und sich so gerade einmal 4 Minuten Fahrzeit zu ersparen.
Wer schon einmal während der Morgen-HVZ in Heiligenstadt war, wird außerdem feststellen, dass man da nicht so ohne weiteres jeden zweiten Zug streichen kann.
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: Klingelfee am 22. November 2018, 15:31:55
Vor allem sehe ich keinen Sinn darin, z. B. in der Spittelau zu wenden und sich so gerade einmal 4 Minuten Fahrzeit zu ersparen.
Wer schon einmal während der Morgen-HVZ in Heiligenstadt war, wird außerdem feststellen, dass man da nicht so ohne weiteres jeden zweiten Zug streichen kann.

Diese Ideen kommen immer wieder. Nur die sind glaube ich nie auf diesen Strecken unterwegs.

Auch raus zur Seestadt sind die Züge oft sehr voll. Man braucht sich auch nur einmal in die Station Aspernstraße stell und schauen, wie viele Fahrgäste bei einem kurzen Zug aussteigen um dann mit dem nächsten Zug Richtung Seestadt weiter zu fahren.
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: Signalabhängigkeit am 22. November 2018, 15:32:28
Einzig und allein die U1 teilweise nur bis Kagraner Platz wäre mMn denkbar. Aber nachträglich kürzen ist schwer argumentierbar.
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: Der Reisende am 22. November 2018, 15:46:39
Die nun außer Stand genommenen Wagen haben ja nun auch schon ihre 35 bis 40 Jahre auf dem Buckel und damit in ihrer Substanz. Schlechter Gesamtzustand der Fahrzeuge erscheint da möglich.

Da sie ja schon abgestellt waren, scheinen sie dem Betrieb nicht wirklich zu fehlen.
Und ohne das Neufahrzeuge kurzfristig geliefert werden - der X braucht ja noch ein paar Jahre - wird man nicht ohne Not Fahrzeuge aussondern.

Wenn sie durch Ersatzgewinnung den Rest der Flotte am laufen zu halten, ist es auch nicht verkehrt.

Gerade zur HVZ braucht man die U-Bahn an ihren planmäßigen Linienendpunkten, da zu dieser Zeit ja auch das größte Fahrgastaufkommen ist.
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: denond am 22. November 2018, 16:01:41
Grundsätzlich wäre einmal anzumerken: Solange man nicht gewillt ist, neue STRAB-Linien als Ergänzung zum vorhandenen U-Bahn-Netz zu bauen, sollte man die Finger von den U-Bahn-Intervallen lassen.

Tatsache ist aber, daß zu gewissen Tageszeiten in so manchen Außenästen der Linien die gebotenen Intervalle zur tatsächlichen Wagenbesetzung tatsächlich als Luxus darzustellen sind. Ich meine da im speziellen zwischen

U1:  Oberlaa - Reumannplatz, Kagraner Platz - Leopoldau,
U2:  Aspernstraße - Stadion,
U3:  Ottakring - Westbahnhof, Erdberg - Simmering,
U4:  Hütteldorf - Hietzing,

da müßten in vernünftigem Maße ein 6' oder 8' Intervall genügen. Überall an den angeführten Punkten ist ein Wenden im Linienbetrieb möglich. Dann hätte man im innerstädtischen Bereich ein durchgehendes 3 oder 4' Intervall. Na, da könnte man schon ein Etwas an Geldaufwendungen einbringen... Wenn man sich zu Ergänzungen an der Oberfläche tatsächlich entschließen würde, wäre sogar die eine oder andere Schließung einer U-Bahn-Station möglich und somit könnte man die Reisegeschwindigkeit der U-Bahn etwas anheben. Ich denke da im speziellen an die U6. Als schönes Beispiel zeigt sich ja da die Schließung einer Station in einer FR während ihrer doch länger andauernden Sanierung. Kein Murren der Fahrgäste ist feststellbar, sie arrangieren sich selbst mit dieser Gegebenheit und finden einen Ausweg...

So würde man doch zu einer Entspannung am Wagen-/Zugsektor kommen, nötige Revisionen und Außerstandnahmen von Zügen würden so nicht ins Gewicht fallen. Bei Streckenrevisionen würde ich mir auch leichter tun (Fahrten über das Gegengleis z.B. in den Abendstunden).
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: 38ger am 22. November 2018, 16:02:01
Vor allem sehe ich keinen Sinn darin, z. B. in der Spittelau zu wenden und sich so gerade einmal 4 Minuten Fahrzeit zu ersparen.
Wer schon einmal während der Morgen-HVZ in Heiligenstadt war, wird außerdem feststellen, dass man da nicht so ohne weiteres jeden zweiten Zug streichen kann.

Das liegt aber auch daran, dass Pendler der FJ-Bahn derzeit in Heiligenstadt in die U4 umsteigen.
Wenn man am Nachmittag oder Abend jedoch stadtauswärts fährt, dann leert sich die U4 bei der Spittelau wirklich zu einem sehr großen Teil.
Und das liegt wohl auch daran, dass die Fahrgäste der FJ-Bahn stadtauswärts schon bei Friedensbrücke oder Spittelau umsteigen.
Und ja: Ich weiß, dass es von der Friedensbrücke zum FJ-Bahnhof ein paar Hundert Meter sind, trotzdem kann man Nachmittags/Abends immer eine gewisse Horde von Fahrgästen beobachten, die im Pulk über Alserbachstraße und Grundlgasse zum in der Nordbergstraße gelegenen Seiteneingang des FJ-Bhfs pilgern!
Würde nur noch jede zweite U-Bahn nach Heiligenstadt fahren, dann würden die FG der FJB natürlich auchvstadteinwärts erst in der Spittelau in die U4 einsteigen und diese so zwischen Heiligenstadt und Spittelau in der Früh ordentlich entlasten.
Wobei die U4 bezüglich "jeder 2.-Zug" sicherlich ziemlich schwierig ist, insbesondere weil die Spittelau ja nur eine Station vor der Endstation liegt.
Die U1 wäre da sicher am Besten geeignet, da sie auch die dichtesten Intervalle hat. - Und zur morgendlichen Auslastung zwischen Leopoldau und Praterstern gilt dort ja dasselbe, wie zwischen Heiligenstadt und Spittelau.

Edit: Schaffnerlos' Posting überlesen, stimmt natürlich.

Und bezüglich "nachträglich schwer argumentierbar" - da muss man ja nichts argumentieren, man verkauft es erstmal als Intervallanpassung, das sich stärker an den tatsächlichen Verkehrsaufkommen orientiert und streicht die dichteren Intervalle in den Kernabschnitten der Linien U1-U4 heraus. Und alle paar Monate streckt man dann die Intervalle zu den Hauptverkehrszeiten (erst Mal nur zwischen 15 und 16h sowie zwischen 18 und 19h auf der U1, dann auf der U2 zwischen 9 und 9h usw usf.), bis man zur Hauptverkehrszeit auch im Kernabschnitt (fast) wieder "so selten" fährt, wie heute.
Derartig über drei Jahre gestreckt merkt diese Ausdünnung außerhalb der Szdne niemand und die Medien berichten nicgt groß darüber.
Und NEIN: Mir geht es nicht per se um Einsparungen, ABER WENN man wirklich mit dem Ausmustern der Silberpfeile anfängt, dann sind mir regelmäßige, aber schwächere Intervalle in den Außenbereichen allemal lieber, als dass man den Fahrplan lässt wie er ist, dafür aber "unauffällig" einzelne Kurse ausfallen lässt auf der gesamten Strecke.
Denn das führt unweigerlich dazu, dass der nachfolgende Kurs sich nich mehr verspätet und die Intervalle komplett uneingaltbar werden!
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: schaffnerlos am 22. November 2018, 16:13:58
Wenn man die Umsteiger von Heiligenstadt nach Spittelau bzw. von Leopoldau nach Praterstern zwingt, dann werden eh schon stark belastete Umsteigestationen noch mehr belastet. Das wird nicht gerade zur Betriebsstabilität beitragen. Und was die Wendemöglichkeiten betrifft: Ja, man kann dort im Linienbetrieb wenden, aber bei dichten Intervallen können sich Störungen dort leicht aufschaukeln, wenn das Freifahren des Wendegleises abgewartet werden muss. Es sollten daher immer zwei Wendegleise verfügbar sein, und das ist kaum wo der Fall.
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: Klingelfee am 22. November 2018, 16:19:46
Grundsätzlich wäre einmal anzumerken: Solange man nicht gewillt ist, neue STRAB-Linien als Ergänzung zum vorhandenen U-Bahn-Netz zu bauen, sollte man die Finger von den U-Bahn-Intervallen lassen.

Tatsache ist aber, daß zu gewissen Tageszeiten in so manchen Außenästen der Linien die gebotenen Intervalle zur tatsächlichen Wagenbesetzung tatsächlich als Luxus darzustellen sind. Ich meine da im speziellen zwischen

U1:  Oberlaa - Reumannplatz, Kagraner Platz - Leopoldau,
U2:  Aspernstraße - Stadion,
U3:  Ottakring - Westbahnhof, Erdberg - Simmering,
U4:  Hütteldorf - Hietzing,

da müßten in vernünftigem Maße ein 6' oder 8' Intervall genügen. Überall an den angeführten Punkten ist ein Wenden im Linienbetrieb möglich. Dann hätte man im innerstädtischen Bereich ein durchgehendes 3 oder 4' Intervall. Na, da könnte man schon ein Etwas an Geldaufwendungen einbringen... Wenn man sich zu Ergänzungen an der Oberfläche tatsächlich entschließen würde, wäre sogar die eine oder andere Schließung einer U-Bahn-Station möglich und somit könnte man die Reisegeschwindigkeit der U-Bahn etwas anheben. Ich denke da im speziellen an die U6. Als schönes Beispiel zeigt sich ja da die Schließung einer Station in einer FR während ihrer doch länger andauernden Sanierung. Kein Murren der Fahrgäste ist feststellbar, sie arrangieren sich selbst mit dieser Gegebenheit und finden einen Ausweg...

So würde man doch zu einer Entspannung am Wagen-/Zugsektor kommen, nötige Revisionen und Außerstandnahmen von Zügen würden so nicht ins Gewicht fallen. Bei Streckenrevisionen würde ich mir auch leichter tun (Fahrten über das Gegengleis z.B. in den Abendstunden).

Ich finde es herrlich, dass ihr immer bezüglich der auslastung auf die U-Bahn losgeht. Wenn ihr aber bei der U-Bahn solche Überlegungen macht, dann sollte ihr das auch bei den Straßenbahn und Buslinien machen. Denn da hast du auch Einsparungspotential.

Mir fällt da zum Beispiel die Linie 25 mit Donauspital - Asperndorf ein. Oder Die Linie 60 zwischen Mauer und Rodaun
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: denond am 22. November 2018, 16:27:08
Und was die Wendemöglichkeiten betrifft: Ja, man kann dort im Linienbetrieb wenden, aber bei dichten Intervallen können sich Störungen dort leicht aufschaukeln, wenn das Freifahren des Wendegleises abgewartet werden muss. Es sollten daher immer zwei Wendegleise verfügbar sein, und das ist kaum wo der Fall.

U1:  Kagraner Platz: 2, Reumannplatz 2
U2:  Stadion 2,
U3:  gut, am Westbahnhof nur eines, in Erdberg 2,
U4:  in Hietzing nur eines, wenn man dort eine DKW einbauen würde, hätte ich auch wahlweise zwei Wendegleise.

Alles in allem müßte bei einem 8' Intervall solche Wenden ohne Störungen machbar sein.
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: Klingelfee am 22. November 2018, 16:38:21
Und was die Wendemöglichkeiten betrifft: Ja, man kann dort im Linienbetrieb wenden, aber bei dichten Intervallen können sich Störungen dort leicht aufschaukeln, wenn das Freifahren des Wendegleises abgewartet werden muss. Es sollten daher immer zwei Wendegleise verfügbar sein, und das ist kaum wo der Fall.

U1:  Kagraner Platz: 2, Reumannplatz 2
U2:  Stadion 2,
U3:  gut, am Westbahnhof nur eines, in Erdberg 2,
U4:  in Hietzing nur eines, wenn man dort eine DKW einbauen würde, hätte ich auch wahlweise zwei Wendegleise.

Alles in allem müßte bei einem 8' Intervall solche Wenden ohne Störungen machbar sein.

Aber ich weiß nicht, ob es sinnvoll ist, für 3-4 Stunden am Tag diese Maßnahmen zu treffen. Und dann bin ich mir auch nicht sicher, ob der dichte Intervall in den restlichen Streckenabschnitten wirklich notwendig ist. da habe ich lieber einen 5 min Intervall und das über die ganze Strecke.
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: denond am 22. November 2018, 16:44:00
Ich finde es herrlich, dass ihr immer bezüglich der auslastung auf die U-Bahn losgeht. Wenn ihr aber bei der U-Bahn solche Überlegungen macht, dann sollte ihr das auch bei den Straßenbahn und Buslinien machen. Denn da hast du auch Einsparungspotential.

Mir fällt da zum Beispiel die Linie 25 mit Donauspital - Asperndorf ein. Oder Die Linie 60 zwischen Mauer und Rodaun

Halllooo!  Man evaluiert, man schreibt darüber. Schließlich ist sie die heilige Kuh und verschlingt am meisten...  Und man denkt nicht über die Morgen-/Abend HVZ nach, da  gäbe es eh nichts zu deuteln, sondern von den Schwachlastzeiten. Also vor der Früh-HVZ und dazwischen, nach der Nachmittags-HVZ und abends.
Man ist - da du 25er und 60er zitierst - bei allen Linien an der Oberfläche eh schon bei einem 15'-Intervall in den Abendstunden gelandet, auch du weißt das, aber immer noch nicht bei einem versteckten 7,5' Intverall in die Seestadt um Mitternacht (1x U2, 1x 84A abwechselnd) ab Aspernstraße z.B..
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: Soundy am 22. November 2018, 16:45:09
Wer schon einmal während der Morgen-HVZ in Heiligenstadt war, wird außerdem feststellen, dass man da nicht so ohne weiteres jeden zweiten Zug streichen kann.
Richtig, genauso ist es in Hütteldorf.
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: Soundy am 22. November 2018, 16:50:26
...
U3:  Ottakring - Westbahnhof, ...
Hast Du schon einmal gesehen, wie viele Leute in der Hütteldorfer Straße von den Linien 10 und 49 in die U3 umsteigen? Genug für ein normales Intervall.
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: N1 am 22. November 2018, 17:04:04
Vor allem sehe ich keinen Sinn darin, z. B. in der Spittelau zu wenden und sich so gerade einmal 4 Minuten Fahrzeit zu ersparen.
Wer schon einmal während der Morgen-HVZ in Heiligenstadt war, wird außerdem feststellen, dass man da nicht so ohne weiteres jeden zweiten Zug streichen kann.
Das liegt aber auch daran, dass Pendler der FJ-Bahn derzeit in Heiligenstadt in die U4 umsteigen.
Eine vielleicht noch größere Rolle unter den Umsteigern spielen die von der S45 kommenden, die aus naheliegenden Gründen nicht auf die Station Spittelau ausweichen können, die im Übrigen jetzt schon die Fahrgastmassen nur mehr schlecht als recht bewältigen kann. Mit einer teilgekürzten U4 hätte man dort wohl Zustände wie bei der U2-Schottentor.

Ich finde es herrlich, dass ihr immer bezüglich der auslastung auf die U-Bahn losgeht. Wenn ihr aber bei der U-Bahn solche Überlegungen macht, dann sollte ihr das auch bei den Straßenbahn und Buslinien machen. Denn da hast du auch Einsparungspotential.

Mir fällt da zum Beispiel die Linie 25 mit Donauspital - Asperndorf ein. Oder Die Linie 60 zwischen Mauer und Rodaun
Touché! >:D Dass derlei Verschlechterungsphantasien in den Köpfen der politisch und betrieblich Verantwortlichen bei der Straßenbahn halt machen würden, glaubt man wohl auch nur in der p.t. twf-Bubble.
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: benkda01 am 22. November 2018, 17:19:51
Interessant, unter den ausgemusterten Fahrzeugen findet sich auch das neueste Exemplar dieser Type. :o
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: Klingelfee am 22. November 2018, 17:26:17
Ich finde es herrlich, dass ihr immer bezüglich der auslastung auf die U-Bahn losgeht. Wenn ihr aber bei der U-Bahn solche Überlegungen macht, dann sollte ihr das auch bei den Straßenbahn und Buslinien machen. Denn da hast du auch Einsparungspotential.

Mir fällt da zum Beispiel die Linie 25 mit Donauspital - Asperndorf ein. Oder Die Linie 60 zwischen Mauer und Rodaun

Halllooo!  Man evaluiert, man schreibt darüber. Schließlich ist sie die heilige Kuh und verschlingt am meisten...  Und man denkt nicht über die Morgen-/Abend HVZ nach, da  gäbe es eh nichts zu deuteln, sondern von den Schwachlastzeiten. Also vor der Früh-HVZ und dazwischen, nach der Nachmittags-HVZ und abends.
Man ist - da du 25er und 60er zitierst - bei allen Linien an der Oberfläche eh schon bei einem 15'-Intervall in den Abendstunden gelandet, auch du weißt das, aber immer noch nicht bei einem versteckten 7,5' Intverall in die Seestadt um Mitternacht (1x U2, 1x 84A abwechselnd) ab Aspernstraße z.B..

Dieses Thema hatten wir schon mal. Der 84A ist notwendig. Und da er auch so fährt, dass man in der Seestadt in beiden Richtungen nur eine kurze Umsteigezeit hat U2 -> 84A 2 min und 84A -> U2 3 min ist es irgendwie logisch, dass man in der Aspernstraße so wegfahren lässt, dass eben der Anschluß in der Seestadt passt.
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: Linie 58 am 22. November 2018, 17:48:18
Die U1 wäre da sicher am Besten geeignet, da sie auch die dichtesten Intervalle hat. - Und zur morgendlichen Auslastung zwischen Leopoldau und Praterstern gilt dort ja dasselbe, wie zwischen Heiligenstadt und Spittelau.

Du scheinst zur morgendlichen HVZ selten auf den angesprochenen Abschnitten unterwegs zu sein. Wenn man sich morgens bei einem 2-Minuten-Intervall am Praterstern in den Zug prügeln muss weil er schon bummvoll ankommt, kann da was an deinen Ausführungen nicht stimmen. Ich habe zu diesen Zeiten zwischen Westbahnhof und Hütteldorfer Straße auch noch selten schütter besetzte Züge erlebt.

@all: eine Ausdünnung außerhalb der Morgen-HVZ bringt üblicherweise das Einsparen von exakt 0 Fahrzeugen (einigermaßen effiziente Wartungsfenster vorausgesetzt).
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: denond am 22. November 2018, 17:49:31
Interessant, unter den ausgemusterten Fahrzeugen findet sich auch das neueste Exemplar dieser Type. :o

Ja, der 2136/3136 erst mit 28.05.2010 als vorletzter umgebaut. Wir werden's  irgend wann erfahren, das warum. 
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: 60er am 22. November 2018, 17:53:52
Interessant, unter den ausgemusterten Fahrzeugen findet sich auch das neueste Exemplar dieser Type. :o
Stimmt! 2136/3136 war genau acht Jahre im Einsatz und hätte daher heuer HU gehabt. Die anderen beiden wurden 2003 umgebaut und kamen immerhin auf 15 Dienstjahre.

Ja, der 2136/3136 erst mit 28.05.2010 als vorletzter umgebaut. Wir werden's  irgend wann erfahren, das warum.
Vielleicht braucht man die ausgemusterten Wagen als Ersatzteilspender?
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: t12700 am 22. November 2018, 18:38:56
Interessant, unter den ausgemusterten Fahrzeugen findet sich auch das neueste Exemplar dieser Type. :o
Stimmt! 2136/3136 war genau acht Jahre im Einsatz und hätte daher heuer HU gehabt. Die anderen beiden wurden 2003 umgebaut und kamen immerhin auf 15 Dienstjahre.

Ja, der 2136/3136 erst mit 28.05.2010 als vorletzter umgebaut. Wir werden's  irgend wann erfahren, das warum.
Vielleicht braucht man die ausgemusterten Wagen als Ersatzteilspender?
Ja dann wird er wohl nicht der letzte sein, der jetzt demnächst mit Fristablauf ausgeschieden wird. Womöglich war er schon in einem Zustand, der keine erneute HU gerechtfertigt hätte.

LG t12700
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: haidi am 22. November 2018, 20:34:14
Grundsätzlich wäre einmal anzumerken: Solange man nicht gewillt ist, neue STRAB-Linien als Ergänzung zum vorhandenen U-Bahn-Netz zu bauen, sollte man die Finger von den U-Bahn-Intervallen lassen.

Tatsache ist aber, daß zu gewissen Tageszeiten in so manchen Außenästen der Linien die gebotenen Intervalle zur tatsächlichen Wagenbesetzung tatsächlich als Luxus darzustellen sind. Ich meine da im speziellen zwischen

U1:  Oberlaa - Reumannplatz, Kagraner Platz - Leopoldau,
U2:  Aspernstraße - Stadion,
U3:  Ottakring - Westbahnhof, Erdberg - Simmering,
U4:  Hütteldorf - Hietzing,
Die U6 Alterlaa - Siebenhirten sehe ich außerhalb der HVZ auch als Kandidaten an, hilft aber nicht, eine Knappheit an Ux zu mindern
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: 60er am 22. November 2018, 21:01:20
Ja dann wird er wohl nicht der letzte sein, der jetzt demnächst mit Fristablauf ausgeschieden wird. Womöglich war er schon in einem Zustand, der keine erneute HU gerechtfertigt hätte.
Folgende fünf Doppelwagen sind laut Wiki (https://www.strassenbahnjournal.at/wiki/index.php?title=Type_U2) ebenfalls 2010 umgebaut worden und damit heuer HU-fällig:

2127+3127    21.04.2010
2129+3129    22.01.2010
2131+3131    22.02.2010
2134+3134    16.07.2010
2135+3135    19.03.2010

Ob bei diesen eine HU erfolgt oder bereits erfolgt ist, entzieht sich meiner Kenntnis.
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: 38ger am 22. November 2018, 21:13:33
Wer schon einmal während der Morgen-HVZ in Heiligenstadt war, wird außerdem feststellen, dass man da nicht so ohne weiteres jeden zweiten Zug streichen kann.
Richtig, genauso ist es in Hütteldorf.

Aha ... Und wie steigen dann die Fahrgäste zwischen Ober St. Veit und Meidling Hauptstraße zu, wenn die U4 in Hütteldorf schon bis auf den letzten Stehplatz voll ist, wie Du es mit Deinem Posting suggerierst?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass in den Stationen Hütteldorf, Ober, Unzer St. veit und Braunschweiggasse schon 95% jener Fahrgäste an Bord sind, die es etwa zwischen Meidling Hauptstr. und Längenfeldgasse sind.
Also einfach nochmal nachdenken! ;-)
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: 38ger am 22. November 2018, 21:17:29
Die U1 wäre da sicher am Besten geeignet, da sie auch die dichtesten Intervalle hat. - Und zur morgendlichen Auslastung zwischen Leopoldau und Praterstern gilt dort ja dasselbe, wie zwischen Heiligenstadt und Spittelau.

Du scheinst zur morgendlichen HVZ selten auf den angesprochenen Abschnitten unterwegs zu sein. Wenn man sich morgens bei einem 2-Minuten-Intervall am Praterstern in den Zug prügeln muss weil er schon bummvoll ankommt, kann da was an deinen Ausführungen nicht stimmen. Ich habe zu diesen Zeiten zwischen Westbahnhof und Hütteldorfer Straße auch noch selten schütter besetzte Züge erlebt.

@all: eine Ausdünnung außerhalb der Morgen-HVZ bringt üblicherweise das Einsparen von exakt 0 Fahrzeugen (einigermaßen effiziente Wartungsfenster vorausgesetzt).

Das @all is no-na-ned eh klar.
Warum ich auf der Fahrt von Gänserndorf zum Schwedenplatz dringender einen Sitzplatz in der U1 benötigen sollte, als ein Fahrgast von Kagran zum Karlsplatz leuchtet mir aber nicht ein.
Es würden ja genau jene mehr am Praterstern einsteigen, die bisher in Leopoldau eingestiegen sind - fahrgasttechnisch südlich vom Praterstern auf der U1 also ein Nullsummenspiel.
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: denond am 22. November 2018, 21:43:43
Ja dann wird er wohl nicht der letzte sein, der jetzt demnächst mit Fristablauf ausgeschieden wird. Womöglich war er schon in einem Zustand, der keine erneute HU gerechtfertigt hätte.
Folgende fünf Doppelwagen sind laut Wiki (https://www.strassenbahnjournal.at/wiki/index.php?title=Type_U2) ebenfalls 2010 umgebaut worden und damit heuer HU-fällig:

2127+3127    21.04.2010
2129+3129    22.01.2010
2131+3131    22.02.2010
2134+3134    16.07.2010
2135+3135    19.03.2010

Ob bei diesen eine HU erfolgt oder bereits erfolgt ist, entzieht sich meiner Kenntnis.

2128+3128  mit 05.02.2010  nicht zu vergessen.
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: t12700 am 22. November 2018, 21:44:30
Bei den Garnituren x129 und x135 bild ich mir ein, die in den letzten Wochen auf der U2 angetroffen zu haben.

LG t12700
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: 60er am 22. November 2018, 22:50:48
2128+3128  mit 05.02.2010  nicht zu vergessen.
Kommt darauf an welches Datum man zählt. Fertiggestellt wurde 2128+3128 bereits am 02.12.2009, das zweite Datum ist die Genehmigung.
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: benkda01 am 23. November 2018, 01:31:51
Interessant, unter den ausgemusterten Fahrzeugen findet sich auch das neueste Exemplar dieser Type. :o
Ja, der 2136/3136 erst mit 28.05.2010 als vorletzter umgebaut.
Nicht nur das, es handelt sich auch um den letztgebauten Vertreter der Type U!
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: Linie 58 am 23. November 2018, 09:10:13
Warum ich auf der Fahrt von Gänserndorf zum Schwedenplatz dringender einen Sitzplatz in der U1 benötigen sollte, als ein Fahrgast von Kagran zum Karlsplatz leuchtet mir aber nicht ein.
Es würden ja genau jene mehr am Praterstern einsteigen, die bisher in Leopoldau eingestiegen sind - fahrgasttechnisch südlich vom Praterstern auf der U1 also ein Nullsummenspiel.

Es geht hier, wie ich sehr deutlich geschrieben habe, nicht um Sitzplätze, sondern um die Gesamtkapazität und eben um den Abschnitt nördlich vom Praterstern. Glaubst du im Ernst, dass die Züge der Stammstrecke zur HVZ so viel freie Kapazitäten haben um zusätzlich noch die Hälfte der U1-Fahrgäste zwischen Leopoldau und Praterstern aufzunehmen?
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: 95B am 23. November 2018, 09:15:36
Interessant, unter den ausgemusterten Fahrzeugen findet sich auch das neueste Exemplar dieser Type. :o
Ja, der 2136/3136 erst mit 28.05.2010 als vorletzter umgebaut.
Nicht nur das, es handelt sich auch um den letztgebauten Vertreter der Type U!

Hello, o-o-oh, Traiskirchen calling ... ♪♫ :D
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: denond am 23. November 2018, 10:31:43
2128+3128  mit 05.02.2010  nicht zu vergessen.
Kommt darauf an welches Datum man zählt. Fertiggestellt wurde 2128+3128 bereits am 02.12.2009, das zweite Datum ist die Genehmigung.

Für mich zählt das Datum der behördlichen Genehmigung des Umbaues. Denn ab diesem Datum kann WL das Fahrzeug im FG-Betrieb einsetzen.
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: 60er am 23. November 2018, 10:50:16
Ist nicht das Fertigstellungsdatum mit der HU gleichzusetzen? Ich würde meinen, dass die HU-Frist für den Betrieb wichtiger ist, als wann die behördliche Abnahme stattgefunden hat. Die Behörden lassen sich bekanntlich immer einige Wochen oder Monate Zeit.
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: t12700 am 23. November 2018, 11:22:25
Die Garnitur 3/2135 gibts sicher noch, fährt heute auf der U2.

LG t12700
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: denond am 23. November 2018, 11:50:23
Ist nicht das Fertigstellungsdatum mit der HU gleichzusetzen? Ich würde meinen, dass die HU-Frist für den Betrieb wichtiger ist, als wann die behördliche Abnahme stattgefunden hat. Die Behörden lassen sich bekanntlich immer einige Wochen oder Monate Zeit.

Die HU-Frist wird intern beachtet, hervorgerufen dadurch, zu welchem Datum das Fahrzeug erstmalig für den Betrieb zugelassen wurde - also behördlich abgenommen wurde - oder die entsprechende Kilometerleistung erreicht hat. Der Zeitpunkt, das Datum einer HU ist in einem Zeitrahmen etwas dehnbar mit  +/- vorgeschrieben und obliegt im Ermessen des Unternehmens und betrifft nicht mehr wirklich die Behörde. Das Fahrzeug ist ja bereits abgenommen, die Behörde achtet nur darauf, daß der Zeitrahmen eingehalten wird.

Ein größerer Umbau - wie im Falle der U2 die Antriebstechnik oder der Umbau auf Schaffnerlos bei STRAB-Wagen - jedoch ist der Behörde zu melden und daher auch genehmigungspflichtig, da ja ein massiver Eingriff in das Fahrzeug und dessen Technik erfolgt. Und da zählt das Datum einer (neuerlichen) behördlichen Abnahme, egal wann das Fahrzeug fertiggestellt wurde. Dies löst auch ein neues HU-Datum aus.
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: 38ger am 23. November 2018, 12:55:00
Warum ich auf der Fahrt von Gänserndorf zum Schwedenplatz dringender einen Sitzplatz in der U1 benötigen sollte, als ein Fahrgast von Kagran zum Karlsplatz leuchtet mir aber nicht ein.
Es würden ja genau jene mehr am Praterstern einsteigen, die bisher in Leopoldau eingestiegen sind - fahrgasttechnisch südlich vom Praterstern auf der U1 also ein Nullsummenspiel.

Es geht hier, wie ich sehr deutlich geschrieben habe, nicht um Sitzplätze, sondern um die Gesamtkapazität und eben um den Abschnitt nördlich vom Praterstern. Glaubst du im Ernst, dass die Züge der Stammstrecke zur HVZ so viel freie Kapazitäten haben um zusätzlich noch die Hälfte der U1-Fahrgäste zwischen Leopoldau und Praterstern aufzunehmen?

Kann ich als westlich der Donau lebender Wiener schwer abschätzen, aber wenn man jetzt anfängt nach und nach Silberpfeile auszumustern, wird man sich überlegen müssen, wie man mit dem Fuhrpark auskommen wird bis zu der Zeit, wo dann tatsächlich die X-Wagen einsatzbereit sein werden. Und Intervalldehnungen im Kernabschnitt der U1 zur HVZ kann ich mir gefühlsmäßig eben noch viel weniger vorstellen.
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: Klingelfee am 23. November 2018, 15:17:35

Kann ich als westlich der Donau lebender Wiener schwer abschätzen, aber wenn man jetzt anfängt nach und nach Silberpfeile auszumustern, wird man sich überlegen müssen, wie man mit dem Fuhrpark auskommen wird bis zu der Zeit, wo dann tatsächlich die X-Wagen einsatzbereit sein werden. Und Intervalldehnungen im Kernabschnitt der U1 zur HVZ kann ich mir gefühlsmäßig eben noch viel weniger vorstellen.

Könntet ihr bitte mit der ewigen Schwarzmalerei aufhören.

Ich habe jetzt nachgezählt. Derzeit haben die WL bei den Silberpfeilen einen Reservestand von 41 Doppelwagen. Das sind 13 2/3 Züge. Oder auch fast 11 %. Un bevor die Fragen kommen Ich habe nicht nur den Auslauf, sondern auch für jede Linie den Reservezug mitgerechnet.
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: 38ger am 23. November 2018, 15:42:39

Kann ich als westlich der Donau lebender Wiener schwer abschätzen, aber wenn man jetzt anfängt nach und nach Silberpfeile auszumustern, wird man sich überlegen müssen, wie man mit dem Fuhrpark auskommen wird bis zu der Zeit, wo dann tatsächlich die X-Wagen einsatzbereit sein werden. Und Intervalldehnungen im Kernabschnitt der U1 zur HVZ kann ich mir gefühlsmäßig eben noch viel weniger vorstellen.

Könntet ihr bitte mit der ewigen Schwarzmalerei aufhören.

Ich habe jetzt nachgezählt. Derzeit haben die WL bei den Silberpfeilen einen Reservestand von 41 Doppelwagen. Das sind 13 2/3 Züge. Oder auch fast 11 %. Un bevor die Fragen kommen Ich habe nicht nur den Auslauf, sondern auch für jede Linie den Reservezug mitgerechnet.

Überspitzt formuliert bist Du also felsenfest überzeugt davon, dass es in den nächsten zehn Jahren keine Kursausfälle bei der U-Bahn geben wird, die auf einen Fahrzeugmangel zurückzuführen sind, der daraus resultiert, dass man die Silberpfeile der Type U2 ausmustert?
Na, das nenne ich ein Mal eine Ansage!
Im Ernst: Es sind ja keine Prognosen a la: Es wird in 200 Tagen zu einer Kursausfallzahl von 3% aller HVZ-Kurse auf den Linien U1-U4 geben, sondern nur Überlegungen, was aus einer Außerstandnahme von zu vielen Fahrzeugen resultieren könnte bzw. wie man damit umgehen könnte.
Und einzelne Kursausfälle sind mEn eben viel schlimmer, als leichte Intervallstreckungen zur HVZ-Spitze, da Kursausfälle einen Rattenschwanz an Verspätungen, überfüllten Zügen, unregelmäßigen Intervallen usw. nach sich ziehen!
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: Klingelfee am 23. November 2018, 15:58:50

Kann ich als westlich der Donau lebender Wiener schwer abschätzen, aber wenn man jetzt anfängt nach und nach Silberpfeile auszumustern, wird man sich überlegen müssen, wie man mit dem Fuhrpark auskommen wird bis zu der Zeit, wo dann tatsächlich die X-Wagen einsatzbereit sein werden. Und Intervalldehnungen im Kernabschnitt der U1 zur HVZ kann ich mir gefühlsmäßig eben noch viel weniger vorstellen.

Könntet ihr bitte mit der ewigen Schwarzmalerei aufhören.

Ich habe jetzt nachgezählt. Derzeit haben die WL bei den Silberpfeilen einen Reservestand von 41 Doppelwagen. Das sind 13 2/3 Züge. Oder auch fast 11 %. Un bevor die Fragen kommen Ich habe nicht nur den Auslauf, sondern auch für jede Linie den Reservezug mitgerechnet.

Überspitzt formuliert bist Du also felsenfest überzeugt davon, dass es in den nächsten zehn Jahren keine Kursausfälle bei der U-Bahn geben wird, die auf einen Fahrzeugmangel zurückzuführen sind, der daraus resultiert, dass man die Silberpfeile der Type U2 ausmustert?
Na, das nenne ich ein Mal eine Ansage!
Im Ernst: Es sind ja keine Prognosen a la: Es wird in 200 Tagen zu einer Kursausfallzahl von 3% aller HVZ-Kurse auf den Linien U1-U4 geben, sondern nur Überlegungen, was aus einer Außerstandnahme von zu vielen Fahrzeugen resultieren könnte bzw. wie man damit umgehen könnte.
Und einzelne Kursausfälle sind mEn eben viel schlimmer, als leichte Intervallstreckungen zur HVZ-Spitze, da Kursausfälle einen Rattenschwanz an Verspätungen, überfüllten Zügen, unregelmäßigen Intervallen usw. nach sich ziehen!

Kursausfälle gab es immer und wird es auch immer geben. Denn oft werden Züge auf Stellen untauglich, wo man nicht gleich bei der nächsten Umkehrstelle einen Ersatzzug einsetzen kann. Was ich aber damit sagen will, ist die Tatsache das nur weil jetzt die ersten Züge ausgeschieden werden, noch lange kein Grund für die Schwarzmalerei euererseits  notwendig ist.

Und um das ist es mir gegangen. Es werden alte Züge ausser Stand gestelt und ihr tut so, als wäre die Gefahr, dass man den Gesamtauslauf zu keiner Zeit merh stellen kann. Und ich habe nur aufgezeigt, dass dies nach derzeitigen Stand reiner Humbug ist.

Mir geht halt nur eure ewige Raunzerei schon fürchterlich auf die Nerven. Denn egal was die WL machen, es wird darüber nur gesudert und geraunzt.
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: 38ger am 23. November 2018, 16:12:43
Ich wiederhole mich: Keine Prognose, sondern Überlegungen. Was-wäre-wenn-Spielchen, wenn Du so willst.
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: haidi am 23. November 2018, 16:37:56
Ist nicht das Fertigstellungsdatum mit der HU gleichzusetzen? Ich würde meinen, dass die HU-Frist für den Betrieb wichtiger ist, als wann die behördliche Abnahme stattgefunden hat. Die Behörden lassen sich bekanntlich immer einige Wochen oder Monate Zeit.
Zwischen Fertigstellung und Abnahme wird das FAhrzeug fast nicht bewegt, das ist auch so wie beim KFZ. Dort kann zwischen Fertigstellung und Erstzulassung ein mehrmonatiger Zeitraum sein, die Pickerlfrist richtet sich auch nach der Erstzulassung.
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: Operator am 23. November 2018, 17:19:53




Mir geht halt nur eure ewige Raunzerei schon fürchterlich auf die Nerven. Denn egal was die WL machen, es wird darüber nur gesudert und geraunzt.

Zwingt dich ja keiner, hier zu sein!
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: 60er am 23. November 2018, 17:23:20
Ein größerer Umbau - wie im Falle der U2 die Antriebstechnik oder der Umbau auf Schaffnerlos bei STRAB-Wagen - jedoch ist der Behörde zu melden und daher auch genehmigungspflichtig, da ja ein massiver Eingriff in das Fahrzeug und dessen Technik erfolgt. Und da zählt das Datum einer (neuerlichen) behördlichen Abnahme, egal wann das Fahrzeug fertiggestellt wurde. Dies löst auch ein neues HU-Datum aus.
Wenn das so ist, dann zählt 2128+3128 ebenfalls zu den 2010ern. ;)

Überspitzt formuliert bist Du also felsenfest überzeugt davon, dass es in den nächsten zehn Jahren keine Kursausfälle bei der U-Bahn geben wird, die auf einen Fahrzeugmangel zurückzuführen sind, der daraus resultiert, dass man die Silberpfeile der Type U2 ausmustert?
Na, das nenne ich ein Mal eine Ansage!
Momentan wurde genau ein kompletter Zug (3 DW) ausgemustert. Die anderen U2 stehen weiterhin im Einsatz, haben also alle noch eine HU bekommen. Ich denke daher auch, dass es in den kommenden Jahren keinen Wagenmangel geben wird. Ab voraussichtlich 2020 wird der Wagenbedarf bei den Silberpfeilen sogar sinken, weil die U2 zwischen Schottentor und Karlsplatz baustellenbedingt eingestellt wird.
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: 4463 am 24. November 2018, 02:17:49
Ich habe jetzt nachgezählt. Derzeit haben die WL bei den Silberpfeilen einen Reservestand von 41 Doppelwagen. Das sind 13 2/3 Züge. Oder auch fast 11 %.
11 % Reservestand wäre bei den ULFen (bezogen auf die Gesamtzahl) deutlich zu wenig. :o :-X
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: Klingelfee am 24. November 2018, 06:27:58
Ich habe jetzt nachgezählt. Derzeit haben die WL bei den Silberpfeilen einen Reservestand von 41 Doppelwagen. Das sind 13 2/3 Züge. Oder auch fast 11 %.
11 % Reservestand wäre bei den ULFen (bezogen auf die Gesamtzahl) deutlich zu wenig. :o :-X

Die Silberpfeile sind aber keine ULF.
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: 4463 am 24. November 2018, 16:05:53
11 % Reservestand wäre bei den ULFen (bezogen auf die Gesamtzahl) deutlich zu wenig. :o :-X

Die Silberpfeile sind aber keine ULF.
Zum Glück - das war aber als Kritik am ULF zu verstehen (und daran, dass sie zum Kilometersparen auch tauglich zugunsten von Hochflurern in der Halle stehenbleiben).
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: martin8721 am 26. November 2018, 20:24:10
Ja, der 2136/3136 erst mit 28.05.2010 als vorletzter umgebaut.
Nicht nur das, es handelt sich auch um den letztgebauten Vertreter der Type U!

Ui!
Der Letztgebaute!
Müsste man da nicht bei WTM hellhörig werden?  >:D
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: Ferry am 27. November 2018, 16:42:49
Ja, der 2136/3136 erst mit 28.05.2010 als vorletzter umgebaut.
Nicht nur das, es handelt sich auch um den letztgebauten Vertreter der Type U!

Ui!
Der Letztgebaute!
Müsste man da nicht bei WTM hellhörig werden?  >:D

Nein, warum sollte man?
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: 95B am 27. November 2018, 16:43:56
Nein, warum sollte man?

Weil es dort ein kreatives Faible für Erst- und Letztfahrzeuge gibt. :D
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: Ferry am 27. November 2018, 16:48:44
Nein, warum sollte man?

Weil es dort ein kreatives Faible für Erst- und Letztfahrzeuge gibt. :D

Aber m.W. nur bei Betriebsfahrzeugen. Es ist kaum anzunehmen, dass das WTM diese Garnitur je als Betriebsfahrzeug einsetzen wird. Das WUM (Wiener U-Bahn-Museum) ist auch noch nicht gegründet worden, somit dürfte derzeit kein Bedarf an der Garnitur bestehen.  ;)
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: 4463 am 27. November 2018, 23:07:20
Weil es dort ein kreatives Faible für Erst- und Letztfahrzeuge gibt. :D
Aber m.W. nur bei Betriebsfahrzeugen. Es ist kaum anzunehmen, dass das WTM diese Garnitur je als Betriebsfahrzeug einsetzen wird.
Man müsste für den Einsatz als Betriebsfahrzeuge sogar das Erst- und das Letztfahrzeug aufheben, weil ein einzelner Doppeltriebwagen am Wiener U-Bahn-Netz ja nicht verkehren darf (lange stromlose Abschnitte in Weichenbereichen). 8)
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: martin8721 am 10. Dezember 2018, 09:53:35
Man müsste für den Einsatz als Betriebsfahrzeuge sogar das Erst- und das Letztfahrzeug aufheben, weil ein einzelner Doppeltriebwagen am Wiener U-Bahn-Netz ja nicht verkehren darf (lange stromlose Abschnitte in Weichenbereichen). 8)

Ja, nur leider gibt es das Erstfahrzeug nicht mehr... :-[
Aber ich habe da eine Idee!
Der 2011 steht doch noch als Übungsobjekt der Feuerwehr in Leopoldau. :lamp:  Man könnte doch einfach den 2011 nehmen und ihn in 2001 umnumerieren. Sowas hat doch schon einmal ganz gut funktioniert.  >:D
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: WIENTAL DONAUKANAL am 10. Dezember 2018, 12:01:33
Man müsste für den Einsatz als Betriebsfahrzeuge sogar das Erst- und das Letztfahrzeug aufheben, weil ein einzelner Doppeltriebwagen am Wiener U-Bahn-Netz ja nicht verkehren darf (lange stromlose Abschnitte in Weichenbereichen). 8)

Ja, nur leider gibt es das Erstfahrzeug nicht mehr... :-[
Aber ich habe da eine Idee!
Der 2011 steht doch noch als Übungsobjekt der Feuerwehr in Leopoldau. :lamp:  Man könnte doch einfach den 2011 nehmen und ihn in 2001 umnumerieren. Sowas hat doch schon einmal ganz gut funktioniert.  >:D

2001 ist ein Prototyp und unterscheidet sich baulich von den Serienwagen. Soweit ich weiss ist 2011 eine Umnummerierung, aber sicher bin ich mir nicht. Der echte 2011/3011 wäre mir bedeutend zu erhalten, weil es die erste Garnitur war, an der ich die Führerstände verdrahtet habe.
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: 60er am 10. Dezember 2018, 12:25:04
2001 ist ein Prototyp und unterscheidet sich baulich von den Serienwagen. Soweit ich weiss ist 2011 eine Umnummerierung, aber sicher bin ich mir nicht. Der echte 2011/3011 wäre mir bedeutend zu erhalten, weil es die erste Garnitur war, an der ich die Führerstände verdrahtet habe.
Die U-Prototypen unterschieden sich im Innenraum geringfügig von den Serien-U (z.B. hatten sie andere Klappfenster). Technisch war aber kein Unterschied.
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: WIENTAL DONAUKANAL am 10. Dezember 2018, 13:44:34
2001 ist ein Prototyp und unterscheidet sich baulich von den Serienwagen. Soweit ich weiss ist 2011 eine Umnummerierung, aber sicher bin ich mir nicht. Der echte 2011/3011 wäre mir bedeutend zu erhalten, weil es die erste Garnitur war, an der ich die Führerstände verdrahtet habe.
Die U-Prototypen unterschieden sich im Innenraum geringfügig von den Serien-U (z.B. hatten sie andere Klappfenster). Technisch war aber kein Unterschied.

Doch, sie unterschieden sich im elektrischen Teil erheblich und waren bis zur Angleichung mit den Serienwagen nicht kompatibel. Die kurioseste Abweichung, die Türfreigabe war bei einem Kuppelversuch auf den entgegengesetzten Seiten.
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: Ferry am 10. Dezember 2018, 13:54:08
2001 ist ein Prototyp und unterscheidet sich baulich von den Serienwagen. Soweit ich weiss ist 2011 eine Umnummerierung, aber sicher bin ich mir nicht. Der echte 2011/3011 wäre mir bedeutend zu erhalten, weil es die erste Garnitur war, an der ich die Führerstände verdrahtet habe.
Die U-Prototypen unterschieden sich im Innenraum geringfügig von den Serien-U (z.B. hatten sie andere Klappfenster). Technisch war aber kein Unterschied.

Das glaube ich nicht. Wieso mussten sie dann erst umständlich an die Serienwagen angeglichen werden?
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: 60er am 10. Dezember 2018, 14:24:17
Mir war nicht klar, dass vom Ursprungszustand der Prototypen die Rede war. Im Letztzustand waren sie natürlich voll kompatibel mit den Serienwagen und (theoretisch) war ein Betrieb sogar mit der Nachfolgetype U1 möglich.
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: WIENTAL DONAUKANAL am 10. Dezember 2018, 15:33:16
Eine Prototyp-Einheit mit Versuchsdrehgestellen.
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: martin8721 am 10. Dezember 2018, 18:02:15
Mir war nicht klar, dass vom Ursprungszustand der Prototypen die Rede war.

Eigentlich hab ich mir über das gar keine Gedanken gemacht.
Das Ganze war ja nur ironisch gemeint und eine Anspielung auf den Heidelberger A 11.  ;)
Titel: Re: Abstellung der Type U2
Beitrag von: t12700 am 14. April 2019, 18:25:37
Per 18.03.2019 wurden auch die U2 2/3066, 2/3080 und 2/3111 ausgemustert. Somit haben die WL noch 68 DW Type U2 im Stand.

LG t12700