Kann man nur hoffen, dass sich auch am Fahrplan etwas ändert.
Die Nord-Südverbindungen durch Wien sind einfach zu lange, niemand fährt diese Strecke durch und die Verspätungen sind einfach nicht aufholbar. Das Kürzen der Züge bringt nur Unmut, weil man seinen Zielort nicht erreicht.
Am Fahrplan muß sich was ändern, denn: Man setzt alle Hoffnung auf ETCS und einer BFZ. Dies wird sich nicht erfüllen.
BFZ verlangsamt den Verkehr zusehens (siehe auch den nur sehr kurzen Streckenabschnitt Wien West nach Hütteldorf) im Ablauf, wo vier bis 8 Minuten Verspätung allein in diesem nur sehr kurzen Streckenabschnittauftreten kann. Dies ist seit der Migrierung dieses Streckenabschnittes feststellbar. Und dann auch ETCS. Dieses System verlangsamt den Verkehr nochmals sehr deutlich durch seine Betriebsphilosophie.
Und was noch dazu kommt: Im Störungsfalle hat man keine optischen Signale mehr, die ein ev. Weiterkommen oder Umgehung eines entstandenen Problems mit optischen Signalen - nach kurzer Übersichtskontrolle - über Umweg vielleicht sogar leicht ermöglichen könnte. Letztlich Stillstand. Diese Komponenten führen dann zu dem Szenario, das @ Bus auch oben beschrieben hat und eintreten kann: Fahrweg zu lange, Verspätungen nicht mehr aufholbar, dadurch Zielort des Zuges nicht mehr erreichbar durch Kürzung des Fahrweges. Neue Züge machen das auch nicht wett.
Für die Fahrgäste der Stammstrecke bedeutet dies für die Zukunft nur Verlangsamung einer Fahr-/Reisezeit und Aufbringung von viel Geduld bei einer Fahrt mit ev. Umsteigen/Wartezeit in einer Station auf den nächsten Zug.