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ÖBB/Schnellbahn / Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Regionalverkehr Wien)
« Letzter Beitrag von haidi am Heute um 02:27:03 »Ein Fehler ist, gegen den Öffentlichen Dienst mit dem Median zu argumentieren, weil die Qualifikationsstruktur bei weitem nicht übereinstimmt. Es wurde nur mehr in bestimmten Bereichen pragmatisiert, das sind Richter, Lehrer(?) Exekutivbereich ...
Was es im Öffentlichen Dienst heute rein gar nicht mehr gibt, sind z.B. Bedienerinnen, da kommen Privatfirmen mit entsprechend geringen Löhnen (waren die von VB-Bedienerinnen schon nicht besonders hoch). So wurden viele der gering bezahlten Jobs an Private vergeben. Wenn dadurch eingespart wuirde, dann bedeutet das klarerweise auch, dass die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung verschlechtert wurden. Die Firmen, die das übernahmen, bekamen ja weniger Geld als die Entlohnung der Raumpflegerinnen ausmacht und wollten natürlich auch Gewinne erzielen. Ebenso wurde mit Portieren und Hausarbeitern verfahren.
Somit klafft die Qualifikationsstruktur in den beiden Bereichen weit auseinander.
Einkommen: Früher waren die Entlohnungen mehr oder weniger stark ansteigend: (Für bei deinen Kindern hast kaum Geld, aber die Enkerln kannst bestens versorgen) Ich selbst hab 1977 als HTL-Absolvent mit 6.000 ATS brutto angefangen. Freund hat zu mir gesagt, bist blöd, um das Geld zu arbeiten. Als wir 50 waren hat er gejammert, Arbeitslos, kaum Chancen auf einen Job. "Du hast gut reden als Beamter". Da kann man nur sagen: "Was hast vor Jahren zu mir gesagt? Hättest du monatlich nur das Geld verbraucht, das ich gehabt habe, dann könntest jetzt auf einen Job pfeifen und bis 65 nur von deinem Ersparten leben und dir bliebe immer noch was übrig.
Ja, es gibt jetzt unterschiedliche Entlohnung für die gleiche Tätigkeit. Um das zu verhindern, müsste man die Jüngeren genau so bezahlen wie früher. Man ist aber bei den Vertragsbediensteten dazu umgesteigen, dass man bei in etwa gleichem Lebensverdienst die Gehaltskurve gekippt hat, die Anfangsgehälter damit erhöht hat und in spätern weniger bekommt, als die alten VBs.
In die hohen Einkommensklassen kommen Beamte heute gar nicht automatisch hnein. Da gibt es maximal zwei Fünfjahresverträge und da können auch Quereinsteiger zum Zug kommen.
Bezogen auf die Eisenbahner: Wenn man in den Sechzigern die Einkommen bei der Eisenbahn deinen Wünschen entsprechend umgestaltet hätte, gäbe es wahrscheinlich keine Eisenbahn mehr.
Abschließend: Bleib bei deinen Äpfeln, bei den Birnen schaut es anders aus, die dürftest nicht ganz durchschaut haben.
Unter diesen Umständen muss das Medianeinkommen unterschiedlich sein.
Die von dir zitierte Arbeit habe ich nicht gelesen und will sie auch nicht lesen. Aber ich glaube nicht, dass der Verfasser auch obige Argumente berücksichtigt hat
Was es im Öffentlichen Dienst heute rein gar nicht mehr gibt, sind z.B. Bedienerinnen, da kommen Privatfirmen mit entsprechend geringen Löhnen (waren die von VB-Bedienerinnen schon nicht besonders hoch). So wurden viele der gering bezahlten Jobs an Private vergeben. Wenn dadurch eingespart wuirde, dann bedeutet das klarerweise auch, dass die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung verschlechtert wurden. Die Firmen, die das übernahmen, bekamen ja weniger Geld als die Entlohnung der Raumpflegerinnen ausmacht und wollten natürlich auch Gewinne erzielen. Ebenso wurde mit Portieren und Hausarbeitern verfahren.
Somit klafft die Qualifikationsstruktur in den beiden Bereichen weit auseinander.
Einkommen: Früher waren die Entlohnungen mehr oder weniger stark ansteigend: (Für bei deinen Kindern hast kaum Geld, aber die Enkerln kannst bestens versorgen) Ich selbst hab 1977 als HTL-Absolvent mit 6.000 ATS brutto angefangen. Freund hat zu mir gesagt, bist blöd, um das Geld zu arbeiten. Als wir 50 waren hat er gejammert, Arbeitslos, kaum Chancen auf einen Job. "Du hast gut reden als Beamter". Da kann man nur sagen: "Was hast vor Jahren zu mir gesagt? Hättest du monatlich nur das Geld verbraucht, das ich gehabt habe, dann könntest jetzt auf einen Job pfeifen und bis 65 nur von deinem Ersparten leben und dir bliebe immer noch was übrig.
Ja, es gibt jetzt unterschiedliche Entlohnung für die gleiche Tätigkeit. Um das zu verhindern, müsste man die Jüngeren genau so bezahlen wie früher. Man ist aber bei den Vertragsbediensteten dazu umgesteigen, dass man bei in etwa gleichem Lebensverdienst die Gehaltskurve gekippt hat, die Anfangsgehälter damit erhöht hat und in spätern weniger bekommt, als die alten VBs.
In die hohen Einkommensklassen kommen Beamte heute gar nicht automatisch hnein. Da gibt es maximal zwei Fünfjahresverträge und da können auch Quereinsteiger zum Zug kommen.
Bezogen auf die Eisenbahner: Wenn man in den Sechzigern die Einkommen bei der Eisenbahn deinen Wünschen entsprechend umgestaltet hätte, gäbe es wahrscheinlich keine Eisenbahn mehr.
Abschließend: Bleib bei deinen Äpfeln, bei den Birnen schaut es anders aus, die dürftest nicht ganz durchschaut haben.
Unter diesen Umständen muss das Medianeinkommen unterschiedlich sein.
Die von dir zitierte Arbeit habe ich nicht gelesen und will sie auch nicht lesen. Aber ich glaube nicht, dass der Verfasser auch obige Argumente berücksichtigt hat

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