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Zukunftsperspektiven / Re: Längere und breitere Straßenbahnen für Wien
« Letzter Beitrag von abc am Gestern um 22:32:54 »
Was auch herausfordernt wäre sind die Haltestellen Westbahnhof der Linie 60, Urban Loritz Platz der Linien 6,18,49; Währinger Straße, Volksoper der Linien 40, 41.

Das ist doch genau das, worauf ich mit meinem Kommentar anspielen wollte. Es werden sofort Probleme irgendwo im Netz gesucht und gefunden, warum ganz irgendwo anders im Netz irgendwas nicht geht.

Mich wundert, dass sie überhaupt noch Straßenbahnen kaufen möchten, immerhin können die weder auf der U2 noch auf dem 57A eingesetzt werden. /s

Vielleicht sollten die Wiener Linien dieses Erfolgskonzept auch auf den Busbereich übertragen. Wenn Gelenkbusse auf einigen Wohngebietslinien nicht eingesetzt werden können, wird der gesamte Busverkehr auf 12-m-Busse umgestellt.
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Linien / Re: Linie 39 (1907-1970)
« Letzter Beitrag von haidi am Gestern um 22:14:02 »
Ja der Multipla, Platz für 6 Passagiere und 3 Handtaschen. Der 600 ccm Motor hats einigermaßen geschafft, die Ladung irgendwann an sein Ziel zu bringen.
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Zukunftsperspektiven / Re: Längere und breitere Straßenbahnen für Wien
« Letzter Beitrag von haidi am Gestern um 22:09:32 »
Dir ist aber schon bewusst, dass du dann mit deinen Vorschlägen beim Volkstheater und Schottentor den Umsteigeweg extrem verlängerst. Auch sind die Ausgänge auf den Seiten nicht behindertengerecht (keine Aufzüge), so dass ein Umbau extreme Kosten verursachen würde. Von den Grünflächenversiegelung und eventuellen Baumrodungen am Schottentro ganz zu zu schweigen.

Und wo willst du dann die Endstation der Linie 59A bei der Oper hinlegen. Ganz zu schweigen, dass du in gerader Richtung immer noch 3 Linien hast, die dann womöglich nicht mehr zu zweit in der Haltestelle stehen bleiben können.

Und abschließen die Frage, welche Linien kämen für dich überhaupt in Frage?

Zeig mir die Lösung und ich sag dir, warum sie nicht geht.
Wer will am Ring 80 m-Fahrzeuge? Längere Fahrzeuge sind auf Linien wie 43 (wahrscheinlich nur aber bis zum sinnvoll notwendigen Ausbau von u2 und U5)  und 6 sinnvoll und auch auf den Linien in Transdanubien.

Im Fall von 43 und 6 einfach um die Fahrgastmassen zu bewältigen, bei den Transdanubischen Linien, wo der Haltestellenausbau zumindest auf vielen Stellen einfacher sein wird, um die Intervalle etwas strecken zu können und damit auch weniger Fahrpersonal zu benötigen.
Jedenfalls ist dank vieler Verhinderer der Straßenbahnverkehr in Wien niveaumäßig und qualitativ von nicht wenigen anderen Städten überholt worden.
Dabei sind nicht einmal noch überlastete Busstrecken wie z.B. 48A oder 15A auf straßenbahn umgestellt worden.

Um das Geld, das in das Selbstbefriedigungsprogramm U5 gesteckt wird, hätte man weit mehr als die obgenannten Projekte umsetzen können und damit flächenmäßig mehr lösen können.

Und weil ich davon gelesen habe, dass man mit längeren Garnitzren am Abend nur jeden zweiten Zug bis zu den Endstationen fahren lasse soll - das wäre ein Kardinalfehler. Mich hat jemand gefragt, warum man in der Nacht am 56A/B-Bündel des Nachts fährt, obwohl man die Fahrgäste an einer Hand abzählen kann.
Wenn man früher Betriebsschluss macht, dann werden sich die Menschen durchaus überlegen, ob sie da noch mit dem Bus fahren, wenn sie aus irgendwelchen Gründen (länger arbeiten, vor allem ungeplant, nach der Arbeit ausgehen oder auf Kollegenbier gehen) geplant oder spontan später nach Hause kommen und keinen Bus mehr haben nicht wieder auf Auto umsteigen.
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Zukunftsperspektiven / Re: Längere und breitere Straßenbahnen für Wien
« Letzter Beitrag von abc am Gestern um 22:04:02 »
Was auch herausfordernt wäre sind die Haltestellen Westbahnhof der Linie 60, Urban Loritz Platz der Linien 6,18,49; Währinger Straße, Volksoper der Linien 40, 41.

Das ist doch genau das, worauf ich mit meinem Kommentar anspielen wollte. Es werden sofort Probleme irgendwo im Netz gesucht und gefunden, warum ganz irgendwo anders im Netz irgendwas nicht geht.

Und ich stelle halt in den Raum, dass längere Züge nicht umbeingt die Lösung ist. Denn was ist der Enderfolg - Sündteure Umbauten und vor allem dann auch längere Intervalle auf den Linien. Denn ja es wird sicherlich auch mehr Platz angeboten. Aber das in der HVZ dann mit weniger Zügen und auch im Umkehrschluss

"Sündteure Umbauten" können sich innerhalb weniger Jahre amortisieren, wenn dadurch die Zahl der eingesetzten Fahrzeuge sinkt. Für die Attraktivität des Angebots ist es völlig egal, ob eine Linie alle 4 oder alle 5 min verkehrt, aber man spart 20 % Personal ein.

Nebenbei: die Wiener Linien haben doch beim 46er vor einigen Jahren idealtypisch selbst gezeigt, welchen Vorteil längere Züge haben: der 46er bietet seitdem bei minimal dünneren Intervallen mit weniger Fahrzeugen (und Personaleinsatz) unterm Strich mehr Kapazität pro Stunde.

In den Schwachlastzeiten sind dann viel zu große Züge unterwegs, die dann ein Platzangebot liefern, das gar nicht benötigt wird.

Im gesamten U-Bahn-Netz sind in Schwachlastzeiten viel zu lange Garnituren unterwegs. Was ist dein Vorschlag? Das gesamte U-Bahn-Netz auf Zwei-Wagen-Züge umstellen, damit U2- und U5-Neubauten günstiger werden und man die Auslastungszahlen verbessert?

Ich stimme @38ger zu, der 6er wäre eigentlich prädistiniert für längere Fahrzeuge. Die Bahnen gehen eigentlich zu jeder Tageszeit über, und das eigentlich auf der gesamten Linie (außer Westbahnhof - Burggasse und Schrankenberggasse - Geiereckstraße). Die Haltestellen dürften im Großen und Ganzen recht leicht zu verlängern sein, Probleme würde ich ausgerechnet an der Ulli-Sima-Gedenkschleife Geiereckstraße sehen. Und noch dazu liegt der Bahnhof Favoriten direkt am 6er, so dass auch nicht ewig viele Strecken für Ein- und Aussetzfahrten umgerüstet werden müssten. Eventuell sollte für Umleitungen noch der Ast zum Stefan-Fadinger-Platz hergerichtet werden.
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Linien / Re: Linie 39 (1907-1970)
« Letzter Beitrag von fr3 am Gestern um 21:54:09 »
Absolut kein Autoschaden!
Ford Taunus
Ford Mustang
Fiat Multipla

An alle drei Autos kann ich mich erinnern, auch an das Kolosseum Kino, an den 39er (bis auf die Gleisreste) leider nicht.

Danke für das Bild!
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Zukunftsperspektiven / Re: Längere und breitere Straßenbahnen für Wien
« Letzter Beitrag von MK am Gestern um 21:39:22 »
Wie haben die denn das in Berlin gemacht?

Es war kein Verhinderer in einer einflussreichen Position.
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Zukunftsperspektiven / Re: Längere und breitere Straßenbahnen für Wien
« Letzter Beitrag von Vineyard am Gestern um 21:23:29 »
Zum Thema Überlange Züge:

Wie haben die denn das in Berlin gemacht? Hier im Forum wurde doch vor einiger Zeit die neue 50m Straßenbahn dort als Beispiel genannt.
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Zukunftsperspektiven / Re: Längere und breitere Straßenbahnen für Wien
« Letzter Beitrag von MK am Gestern um 20:50:00 »
Zitat
Ein weiterer Vorteil von längeren Intervallen kann sein, dass man die Taktungen der einzelnen Linien harmonisiert und somit bessere Umsteigeverbindungen schafft, was in Summe ebenso die Fahrzeiten verkürzt.
Ok, man bräuchte dazu erst mal einen verbindlichen Fahrplan und kein "fährt alle 3 bis 15 Minuten" wischi-waschi, und man müsste so etwas wie Anschlusssicherungen speziell in der Peripherie einführen (sowas kann ja gar nicht funktionieren, weil wenn müsste es das weltbeste System sein....), a er anderswo gäbe es durchaus Beispiele die zeigen, wie es gehen könnte.

Die Realität wird aber sein, dass die Züge auch einmal verspätet sind oder ausfallen - und je nach Zuverlässigkeit sind kurze, aber nicht passende Intervalle (z.B. 5 und 7,5 Minuten) besser als in der Theorie perfekt abgestimmte 10-Minuten-Intervalle, die dann an der Realität scheitern. Und sehr entspannte Fahrtzeiten, lange Haltezeiten oder regelmäßige Wartezeiten auf Anschlüsse sind der Fahrzeit auch nicht zuträglich.
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Historisches / Re: Lastentransporte bei der Wiener Straßenbahn
« Letzter Beitrag von nord22 am Gestern um 20:23:17 »
MH 6322 ex M 4115 + kox + kox (mit Schotter beladen) in der Stromstraße (Foto: Kees Goozen, 19.02.1981). Die Firma HÖLZL Emaille sperrte Mitte der 80er Jahre zu und produzierte u. a. Haltestellentafeln und Erinnerungsignale für die WVB.

LG nord22
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Linien / Re: Linie 39 (1907-1970)
« Letzter Beitrag von nord22 am Gestern um 19:57:08 »
Trotz "Autoschaden" ein interessantes Fotomotiv: H2 2270 + m3 5276 der Linie 39 mit 1. Mai Schmuck 1969 in der Nußdorfer Straße (Foto: Alfred Rosenkranz, Archiv Dr. Peter Standenat). Im Hintergrund das Kolosseum Kino - heute befindet sich dort ein Hofer Supermarkt.

LG nord22
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