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Das unglaubwürdigste, an den Aussagen der Fr. Reinagl, war, dass es spontan und unvorhersehbar war.   ;)

Ein Brückenträger zerbröselt nicht von heut auf morgen plötzlich. Da gibts viele Stufen von Gut bis geht nicht mehr.
Jetzt hat nur der Prüfingenieur gesagt, dass Gefahr in Verzug ist, weil er für die Festigkeit nicht mehr Garantieren mag.
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Chronik / Re: Außerplanmäßige ULF-Einsätze 2026
« Letzter Beitrag von Referat West am Heute um 05:47:12 »
Früher zog in OTG auch ein E1+ cx ein und es kam ein ULF planmäßig raus (= kein Tausch)
Wann soll das gewesen sein?
Es gab beim 2er so ein Prozedere. Müsste so um 2015 noch gewesen sein. Ob es fix E1+cx gegen ULF war oder ULF gegen anderen ULF weiß ich nicht mehr genau. Bilde mir aber ein mal in den Ausläufen das gelesen zu haben.
Gab es so aber am 49er nicht. Überhaupt zogen in den letzten Jahren der E1+c4 keine Züge in der Früh nach OTG ein, und in RDH zogen immer E1+c4 sowie B ein und ein paar Stunden später wieder aus (wobei ein Kurs da in der Regel nicht untertags planmäßig Type gewechselt hat).
Ich habe es auch nie auf den 49er bezogen, sondern auf das Thema tauschen. User "60er" schrieb, dass nicht näher darauf eingegangen wurde, wie getauscht worden war. Ich schrieb daraufhin, wie ich einen Tausch sehe/definieren würde mit einem Bespiel.
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Gleisschäden und -bauarbeiten / Re: Umgestaltung Taborstraße
« Letzter Beitrag von EinfallsreicherName am Heute um 03:37:59 »
Auf der Linie 49 ist ja aufgrund der Errichtung des Radwegs in der Hütteldorfer Straße auch im Abschnitt zwischen Huglgasse und Kannegasse die getrennte Führung des Kfz-Verkehrs in Richtung stadtauswärts entfallen (siehe hier). Wie sind hier nach bald zwei Jahren deine Erfahrungen in der Praxis? Kommt es dadurch zu Problemen?

Dort wäre meiner Meinung nach das Beibehalten des selbständigen Gleiskörpers und stattdessen ein Entfall der Parkspur die bessere Lösung gewesen: Beim gleichzeitigen Abbiegen eines 49ers stadteinwärts und eines 12A stadtauswärts kommt es zu einem Konflikt. Auch wird die Parkspur von vielen Kurzparkern genützt, die einen 49er hin & wieder durch ihre Einparkvorgänge aus ausbremsen. Für so manchen Kastenwagen/Klein-LKW (die dort häufig parken) ist die Parkspur auch sehr schmal -> Es ist oft relativ knapp. Das Problem von überholenden KFZ gab es dort nie, da die Ampel bei der Johnstraße immer auf „rot“ umspringt, bevor der 49er/die Autos dort ankommen - Die Freiphase bekam/bekommt der 49er dann immer vor den Autos. Alles in allem ist es eine Verschlechterung für den 49er (die einzige Umgestaltung der letzten vier Jahre, die eine Verschlechterung hervorgerufen hat - zumindest im Westen)
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Beschleunigungsmaßnahmen / Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
« Letzter Beitrag von tramway.at am Gestern um 23:33:25 »
(Grünblinken) ist also insgesamt kontraproduktiv und hat eigentlich nur bei den Fußgänger-Ampeln eine Berechtigung.

Ja, es verleitet zu Fehlverhalten. Bei den Fußgängerampeln gibt es in verschiedenen Ländern unterschiedliche Strategien, von recht kurzen Räumzeiten in FR (die Autler-Ampeln springen da von rot direkt auf grün, anscheinend wissen die Fahrer, dass sie nicht sofort lospreschen sollten) bis über die Anpassung des Fußgänger-Grünblinkens auf die Räumzeit in ES (also kurzes Blinken bei einem Nebengasserl, langes bei einer 3spurigen Straße). Allgemein beobachte ich, je mehr man alles mitdenkt (Räumzeiten, separate Abbiegespuren etc), desto träger wird das System; ob sich unsere overengineerte Denkweise auf die Unfallstatistik auswirkt weiß ich nicht, bequem ist es halt, und bei unserer obrigkeitshörigen Bevölkerung (wie in DE) will man es halt bequem haben und die Verantwortung abschieben.
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Chronik / Re: Außerplanmäßige ULF-Einsätze 2026
« Letzter Beitrag von t12700 am Gestern um 23:33:24 »
Früher zog in OTG auch ein E1+ cx ein und es kam ein ULF planmäßig raus (= kein Tausch)
Wann soll das gewesen sein?
Es gab beim 2er so ein Prozedere. Müsste so um 2015 noch gewesen sein. Ob es fix E1+cx gegen ULF war oder ULF gegen anderen ULF weiß ich nicht mehr genau. Bilde mir aber ein mal in den Ausläufen das gelesen zu haben.
Gab es so aber am 49er nicht. Überhaupt zogen in den letzten Jahren der E1+c4 keine Züge in der Früh nach OTG ein, und in RDH zogen immer E1+c4 sowie B ein und ein paar Stunden später wieder aus (wobei ein Kurs da in der Regel nicht untertags planmäßig Type gewechselt hat).
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Chronik / Re: 20.04. - 01.05.2026: Tunnelsanierungsarbeiten Matzleinsdorfer Platz
« Letzter Beitrag von MK am Gestern um 23:11:11 »
Dieses Jahr stehen sie nicht mehr auf der Mangelberufsliste, weder auf der österreichweiten noch für einzelne Bundesländer.
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Gleisschäden und -bauarbeiten / Re: Umgestaltung Taborstraße
« Letzter Beitrag von Floster am Gestern um 22:56:22 »
Weil ich so ein Desaster wie auf der Thaliastraße und in Gersthof befürchte. Durch die Umleitung des IV auf die Schienen staut es sich wieder.
Welches Desaster gibt es auf der Thaliastraße? ???

Der Wegfall von selbständigen Gleiskörpern, die ausschließlich dazu dienen, damit sich der MIV vor der Bim wieder einreihen kann, ist sehr zu begrüßen. Beispielsweise war ich anfangs sehr skeptisch, als in Breitensee der MIV auf das Gleis kam. Im Endeffekt war es aber eine Wohltat für den 49er: Einerseits dank der exzellenten Ampelschaltung, andererseits kommt es fast nie mehr mehr dazu, dass ein 49er bei der Hütteldorfer Straße nicht in die Haltestelle einfahren kann, da zehn Autos (die einen in Breitensee überholt haben) vor der roten Ampel stehen.
Daran sieht man, dass ein eigener Gleiskörper nicht in allen Fällen von Nutzen für die Straßenbahn ist und manchmal sogar kontraproduktiv sein kann. Bei unmittelbar vor ampelgeregelten Kreuzungen befindlichen Haltestellen ist natürlich ein entscheidender Vorteil der getrennten Führung, dass die Straßenbahn nicht durch einen Rückstau von Kfz vor der roten Ampel an der Einfahrt in die Haltestelle gehindert werden kann. Bei Kreuzungen mit geringer Komplexität wie jener der Hütteldorfer Straße mit der Kendlerstraße kann man die behinderungsfreie Einfahrt der Straßenbahn in die Haltestelle aber auch durch eine vernünftige Ampelschaltung sicherstellen.

Auf der Linie 49 ist ja aufgrund der Errichtung des Radwegs in der Hütteldorfer Straße auch im Abschnitt zwischen Huglgasse und Kannegasse die getrennte Führung des Kfz-Verkehrs in Richtung stadtauswärts entfallen (siehe hier). Wie sind hier nach bald zwei Jahren deine Erfahrungen in der Praxis? Kommt es dadurch zu Problemen?
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Beschleunigungsmaßnahmen / Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
« Letzter Beitrag von Nulltarif am Gestern um 22:51:07 »
Dazu kommt noch ... das Grünblinken und über die Jahre immer mehr ausgedehnte Räumzeiten.

Ja, bei Grünblinken noch ordentlich aufs Gaspedal steigen und dann bei "dunkelgelb" in die Kreuzung einfahren. Zur Sicherheit braucht es dann die immer längeren Räumzeiten. ohne das Grünblinken könnten die Ampelanlagen auch wesentlich schneller auf Anforderungen der Öffis reagieren. Es ist also insgesamt kontraproduktiv und hat eigentlich nur bei den Fußgänger-Ampeln eine Berechtigung.
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Beschleunigungsmaßnahmen / Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
« Letzter Beitrag von Nulltarif am Gestern um 22:44:10 »
Ich bin täglicher Nutzer der Linie auf dem Nordast (bis Schottentor) und ich würde die Linie nicht als Schleichlinie bezeichnen. Zumindest nicht auf diesem Teil. Es funktioniert im Großen und Ganzen gut, ins Gewicht fällt hier - neben anderen Kleinigkeiten - vor allem der Bereich Schlickgasse-Börse.

Auf dem Nordast bleibt Dir der Schwarzenbergplatz erspart. Der ist m.E. auf dieser Linie am schlimmsten und schlicht eine Gemeinheit. Aber auch auf dem Nordast gäbe es Verbesserungsmöglichkeiten, z.B. die nicht von der Bim beeinflusste Kreuzung der Heiligenstädter Straße mit der Rampengasse. (Das ist eine Sackgasse als Zufahrt zu den Betrieben in den Bögen des stillgelegten Stadtbahn-/U6-Asts nach Heiligenstadt mit bescheidenem Verkehrsaufkommen.)
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Beschleunigungsmaßnahmen / Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
« Letzter Beitrag von tramway.at am Gestern um 22:26:18 »
Sie wollen es vor allem nicht hören, dass und schon gar nicht wie es anders ginge.
Da müsst man ja eingestehen, dass man bisher nicht die beste Lösung hatte.

Es liegt mE an einigen Dingen:
Einerseits an der Fragmentierung der Zuständigkeiten der ganzen MAs.
Dann an den sich reinreklamierenden Besserwissern und Bedenkenträgern.
Ich kannte ja selbst einige (inzwischen alle in Pension), alles privat nette Leute und sogar durchaus Tramwayfans, aber mit einem vorauseilenden "nur ned hudeln" und 1000 Erklärungen, warum was nicht geht. Man vergleiche dazu die Geht-nicht-Liste zum Rasengleis auf der WiLi-Website.
Dazu noch die Gewerkschaft, die mitbremst.
Anderswo ist das Thema zentral und oft Chefsache, hier hat das lang ein (persönlich sehr netter!) Tramwayfahrer nebenbei gemacht.

Dazu kommt noch die völlig überzogene Verampelung, das Grünblinken und über die Jahre immer mehr ausgedehnte Räumzeiten.
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