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Gleisschäden und -bauarbeiten / Re: Gleisbaustellen 2026
« Letzter Beitrag von Nussdorf am Heute um 20:06:14 »
Kurzes Update von der Baustelle Aumannplatz:

Die Gleisbauarbeiten in der Währinger Straße südlich des Aumannplatzes sind weitgehend abgeschlossen.


Beim Übergang zum (derzeit noch) Altbestand am Aumannplatz erkennt man deutlich die Lageänderung


Entlang des Aumannplatzes selbst gab es bislang nur geringfügige Vorarbeiten. Im nördlich anschließenden Abschnitt der Gentzgasse von Aumannplatz bis Köhlergasse wurde der Altbestand entfernt und der Bauplatz für die Neulage vorbereitet.


Im gesamten Baustellenverlauf wird der Straßenrand für die Lagerung von altem und neuem Material genützt. Das gilt auch für die Wasserleitung, die im Verlauf Türkenschanzstraße - Aumannplatz neu verlegt wird.




Bis zum geplanten Bauende am 27.6. sind zwar noch rd. 2 Monate Zeit; sportlich wird es allemal.

Ein Wort noch zum SEV: dieser funktioniert recht stabil und wird auch angenommen. Ein gewisses Problem stellt die Abfahrtsstelle bei der Währinger Straße dar: der Bus steht dort in Fahrtrichtung stadteinwärts auf den Gleisen der Linien 40 und 41. Jeder Ortsunkundige fragt natürlich den Busfahrer; der tut sich aber schwer zu erklären, wo die Straßenbahnen Richtung stadteinwärts abfahren, weil die Sicht dorthin durch den Stadtbahn-Pfeiler komplett verdeckt ist. Das führt immer wieder zu Verwirrungen.
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Technik / Re: Tap+Ride: Ein Tap und Ihre Fahrt beginnt
« Letzter Beitrag von JakobElias am Heute um 18:58:16 »
Mit Wochen- oder Monatskarten sehe ich das komplizierter. Wann soll die Wochenkarte "ausgelöst" werden? Wenn ich 7 Tage lang jeden Tag einmal fahre? Und die Monatskarte?

Man könnte bei der Gelegenheit das Ticketsystem reformieren. Früher wurde ja auch zwischen dem 8-Tage-Fahrschein (gilt für jeden Tag, an dem eine Entwertung vorgenommen wurde, bis Betriebsschluss) und dem 24-Stunden-Fahrschein (gilt bis zur gleichen Uhrzeit am nächsten Tag) unterschieden, inzwischen hat man die tagesbasierten Fahrscheine abgeschafft. Die Regelung beim Einzelfahrschein war auch nicht zeitbeschränkt.

Jetzt könnte man die ganzen Regelungen ersetzen durch: Es gibt je einen Fahrpreis für 90 Minuten, 24 Stunden, 168 Stunden (= 7 Tage) und 744 Stunden (= 31 Tage). In diesem Zeitraum, exakt gerechnet, wird maximal so viel abgebucht wie viel der jeweilige Fahrpreis vorsieht. Alternativ zur Debit-/Kreditkarte gibt es eine App und eine aufladbare NFC-Karte.

Lediglich die Jahreskarte (und das Klimaticket) könnte man noch beibehalten, um dem Fahrgast die Wahl zu lassen, gegen Übernahme des Risikos, doch nicht so häufig zu fahren, und Vorauszahlung deutlich günstiger unterwegs zu sein, dabei auch den Start an jedem beliebigen Tag ermöglichen, außerdem wären das die einzigen personalisierten Tickets, sodass man hier z.B. eine Ermäßigung für junge Erwachsene anbieten könnte. Unter 18 könnte man generell Freifahrt gewähren.

Damit hätte man mit insgesamt sechs Fahrscheinarten (davon zwei auch ermäßigt erhältlich) alle typischen Nutzungsszenarien abgedeckt, ohne dass sich an den Preisen für die Fahrgäste oder Einnahmen aus Verkäufen groß etwas ändern würde. Unabsichtliche Schwarzfahrer wird es kaum mehr geben, und absichtliche wird man häufiger finden, da die Kontrollen effizienter werden.

Der nächste Schritt wäre dann die Ausweitung des Systems auf ganz Österreich nach Bundesländern und die Abschaffung der sieben Verkehrsverbünde und des Dachverbands zugunsten einer einheitlichen Organisation.

Unwahrscheinlich, dass das kommt, da es viel zu viel Sinn ergibt!

Ironie beiseite, ich find es toll, dass das kommt und hoffe, dass es dann auch in Bus und Bim implementiert wird.
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Technik / Re: Tap+Ride: Ein Tap und Ihre Fahrt beginnt
« Letzter Beitrag von MK am Heute um 18:50:02 »
Mit Wochen- oder Monatskarten sehe ich das komplizierter. Wann soll die Wochenkarte "ausgelöst" werden? Wenn ich 7 Tage lang jeden Tag einmal fahre? Und die Monatskarte?

Man könnte bei der Gelegenheit das Ticketsystem reformieren. Früher wurde ja auch zwischen dem 8-Tage-Fahrschein (gilt für jeden Tag, an dem eine Entwertung vorgenommen wurde, bis Betriebsschluss) und dem 24-Stunden-Fahrschein (gilt bis zur gleichen Uhrzeit am nächsten Tag) unterschieden, inzwischen hat man die tagesbasierten Fahrscheine abgeschafft. Die Regelung beim Einzelfahrschein war auch nicht zeitbeschränkt.

Jetzt könnte man die ganzen Regelungen ersetzen durch: Es gibt je einen Fahrpreis für 90 Minuten, 24 Stunden, 168 Stunden (= 7 Tage) und 744 Stunden (= 31 Tage). In diesem Zeitraum, exakt gerechnet, wird maximal so viel abgebucht wie viel der jeweilige Fahrpreis vorsieht. Alternativ zur Debit-/Kreditkarte gibt es eine App und eine aufladbare NFC-Karte.

Lediglich die Jahreskarte (und das Klimaticket) könnte man noch beibehalten, um dem Fahrgast die Wahl zu lassen, gegen Übernahme des Risikos, doch nicht so häufig zu fahren, und Vorauszahlung deutlich günstiger unterwegs zu sein, dabei auch den Start an jedem beliebigen Tag ermöglichen, außerdem wären das die einzigen personalisierten Tickets, sodass man hier z.B. eine Ermäßigung für junge Erwachsene anbieten könnte. Unter 18 könnte man generell Freifahrt gewähren.

Damit hätte man mit insgesamt sechs Fahrscheinarten (davon zwei auch ermäßigt erhältlich) alle typischen Nutzungsszenarien abgedeckt, ohne dass sich an den Preisen für die Fahrgäste oder Einnahmen aus Verkäufen groß etwas ändern würde. Unabsichtliche Schwarzfahrer wird es kaum mehr geben, und absichtliche wird man häufiger finden, da die Kontrollen effizienter werden.

Der nächste Schritt wäre dann die Ausweitung des Systems auf ganz Österreich nach Bundesländern und die Abschaffung der sieben Verkehrsverbünde und des Dachverbands zugunsten einer einheitlichen Organisation.
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Technik / Re: Tap+Ride: Ein Tap und Ihre Fahrt beginnt
« Letzter Beitrag von Autobusfan am Heute um 18:29:11 »
In Rom funktioniert es so: beim Einstiegen halte ich die Karte (oder das nfc Handy) an das Lesegerät, ein Ticket für 100 Minuten wird auf diese Karte vom System gespeichert (und auf einen zentralen Server übertragen). Wenn ich innerhalb der 100 Minuten umsteige, muss ich jedesmal die  Karte oder das Handy nochmals an das Lesegerät halten, damit auch hier das Ticket gilt. Benutze ich nach 100 Minuten wieder ein anderes Verkehrsmittel, wird ein neues Ticket begonnen.
Bei uns müsste vermutlich eigentlich bei jedem Kontakt mit dem Lesegerät ein neues Ticket begonnen werden, da es ja (abgesehen von der seit einiger Zeit bekannten versteckten 80-Minuten-Grenze) kein Zeittarif ist, sondern ein Ticket für Fahrt, wobei Umsteigen ja aber erlaubt ist. Wenn ich innerhalb der 80 Minuten eine weitere Fahrt mache, z. B. zurückfahre, brauche ich ja sehr wohl ein neues Ticket, das ich mir auf diesem Wege ja auch kaufen können sollte.

Mit Wochen- oder Monatskarten sehe ich das komplizierter. Wann soll die Wochenkarte "ausgelöst" werden? Wenn ich 7 Tage lang jeden Tag einmal fahre? Und die Monatskarte?
Na ja, so kompliziert wäre es gar nicht. Eine Wochenkarte müsste dann ausgelöst werden, wenn in den letzten sieben Tagen so viele Tageskarten und Einzelfahrten genutzt wurden, dass eine Wochenkarte billiger gewesen wäre, und eine Monatskarte dann, wenn in den letzten 31 Tagen so viele Wochenkarten, Tageskarten und Einzelfahrten genutzt wurden, dass eine Monatskarte billiger gewesen wäre.

Theoretisch könnte man das ja dann bis zur Jahreskarte treiben >:D
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Technik / Re: Tap+Ride: Ein Tap und Ihre Fahrt beginnt
« Letzter Beitrag von fr3 am Heute um 17:33:23 »
Bei einem Handyticket gibt es ja immer die Möglichkeit, bei Bedarf irgendwo abzulesen, von wo nach wo oder für was das gilt. Bei einer Debitkarte? Da sieht man gar nichts und praktisch jeder hat eine. Das Vorweisen einer Debitkarte hat also keinerlei Aussagekraft.
DSGVO sagt, dass der Kaufmann unter Anderem die Kartennummer und den Betrag und noch ein paar Sachen abspeichern darf.
Ich stell mir das so vor, dass beim Tap vorm Ride zumindeest die Kartennummer, die Uhrzeit und der Ort abgespeichert werden. Bei der Kontrolle wird in dieser Datenbank nachgesehen, ob es einen für diesen Fahrgast und diese Uhrzeig gültigen Eintrag gibt
Ja, natürlich speichert das System die Kartennummer und die Uhrzeit.
In Rom funktioniert es so: beim Einstiegen halte ich die Karte (oder das nfc Handy) an das Lesegerät, ein Ticket für 100 Minuten wird auf diese Karte vom System gespeichert (und auf einen zentralen Server übertragen). Wenn ich innerhalb der 100 Minuten umsteige, muss ich jedesmal die  Karte oder das Handy nochmals an das Lesegerät halten, damit auch hier das Ticket gilt. Benutze ich nach 100 Minuten wieder ein anderes Verkehrsmittel, wird ein neues Ticket begonnen. Sobald ich an einem Tag den Preis einer Tageskarte erreicht habe, wird kein neues Ticket mehr ausgestellt, die Kartennummer wird automatisch zum Tagesticket. Ich muss jedoch weiterhin bei jedem Umstieg ans Lesegerät.
Fahrscheinkontrollen haben ein nfc-Lesegerät und erkennen ob auf die Karte ein gültiges virtuelles Ticket besteht.

Was nicht geht: mit einer Karte Tickets für mehr Personen ausstellen. Umgekehrt, verwendet man beim Umstieg versehentlich eine andere Karte wird freilich ein neues Ticket ausgestellt, auch wenn das alte noch gültig war.

Ich denke das funktioniert bei den meisten Systemen so.

Mit Wochen- oder Monatskarten sehe ich das komplizierter. Wann soll die Wochenkarte "ausgelöst" werden? Wenn ich 7 Tage lang jeden Tag einmal fahre? Und die Monatskarte?
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Technik / Re: Tap+Ride: Ein Tap und Ihre Fahrt beginnt
« Letzter Beitrag von haidi am Heute um 15:30:13 »
Richtig - und all das erleichtert den Zugang zu den Öffentlichen Verkehrsmittel durch geringere Preise und wie bei Tip und Ride den technisch leichteren Zugang
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Technik / Re: Tap+Ride: Ein Tap und Ihre Fahrt beginnt
« Letzter Beitrag von Straßenbahn Graz am Heute um 15:29:26 »

Wieso sollte man die Kunden von den Vorteilen neuer Technologien nicht profitieren lassen?

Weil es immer schon so war. In Ljubljana darf man bei Nutzung der Debitkarte nicht einmal umsteigen, dafür braucht man eine eigene Karte. Das heißt: Nur weil ein System etwas kann, ist es noch lange nicht überall auch so implementiert.
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Technik / Re: Tap+Ride: Ein Tap und Ihre Fahrt beginnt
« Letzter Beitrag von Kreuzenstein am Heute um 15:28:02 »
Ticket auf der Kreditkarte habe ich schon in anderen Städten erlebt, z. B in London und in Triest. Funktioniert völlig problemlos
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Technik / Re: Tap+Ride: Ein Tap und Ihre Fahrt beginnt
« Letzter Beitrag von Floster am Heute um 15:01:18 »
Besonders nutzerfreundlich wäre, wenn es eine automatische Deckelung gäbe, also dass bei mehrmaliger Nutzung mit derselben Bezahlkarte maximal die Kosten eines 24-Stunden-, 7-Tage- und 31-Tage-Tickets abgebucht werden.
Wäre das nicht gleichheitswidrig und ungesetzlich?

Ist aber in anderen Betrieben mit dieser Bezahlart so!
Richtig. Auch bei Verwendung von "SimplyGo!" in der ÖBB App wird nicht mehr als der Preis einer Tageskarte abgebucht: https://www.oebb.at/de/tickets-kundenkarten/online-mobile-ticketing/simplygo

Wieso sollte man die Kunden von den Vorteilen neuer Technologien nicht profitieren lassen?
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Galerie / Re: Linie 27
« Letzter Beitrag von Floster am Heute um 14:35:47 »
Vielen Dank für die schönen Fotos!

Warum stehen auf der Haltestelle auf der Brücke nach einem dreiviertel Jahr Betrieb eigentlich immer noch provisorische Haltestellentafeln? Die Ausstattung dieser Haltestelle wirkt für die großzügige Dimensionierung der Haltestelle mit kompletter Überdachung ziemlich spartanisch.

Sogar auf der Sonnenallee hat man zwar Grüngleis verlegt, aber durch das grobe Substrat erst wieder eine Grindoptik erzeugt.
Hier hat man ja wieder eine andere Bauform verwendet als z.B. beim 25er in der Tokiostraße, D am Helmut-Zilk-Park oder 12er in der Vorgartenstraße, nämlich ein herkömmliches Schottergleis mit Vignolschienen: https://www.tramwayforum.at/index.php?topic=10908.msg463648#msg463648

Über das grobe Substrat (siehe Fotos in diesem Beitrag) habe ich mich auch gewundert. Hat man das aufgrund der geringeren Höhe der Substratschicht im Vergleich zur Bauform mit den Längsbalken für notwendig erachtet? Ich frage mich, ob Rasen auf demselben Substrat wie bei den optisch ansehnlichen Wiener Rasengleisen hier wirklich nicht gedeihen würde.

Weiß jemand, ob das Rasengleis am 27er über eine Bewässerung verfügt?

Immerhin kann man das Substrat später noch austauschen, also Hauptsache es ist mal vom Oberbau her eine Grundlage für ein Grüngleis geschaffen worden.

PS: Die Strecke der Linie 27 mit dem Rasengleis liegt nicht in der Sonnenallee. Offiziell hat die neue Straße durch die Felder noch keinen Namen, aber bisher wurde sie von der Stadt Wien immer als "Hirschstettner Hauptallee" bezeichnet. Die Sonnenallee ist die Ringstraße in der Seestadt, auf der allerdings keine Straßenbahn fährt oder geplant ist.
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