Neueste Beiträge

Seiten: [1] 2 3 ... 10
1
ÖBB/Schnellbahn / Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Regionalverkehr Wien)
« Letzter Beitrag von Katana am Heute um 13:16:53 »
In den meisten Bereichen der Privatwirtschaft (Ausnahmen in erster Linie ehemals verstaatlichte oder staatsnahe Bereiche) gilt für alle der gleiche KV mit gleichem Gehaltsschema und Kündbarkeit nach den gesetzlichen Vorgaben (keine verpönten Gründe, keine Sozialwidrigkeit, ...)
Welche Bereiche und welchen KV meinst du?
Metallindustrie? Metallgewerbe? Elektroindustrie? Journalismus? Land- & Forstwirtschaft? Handel? Sicherheitsbranche? Sozialwirtschaft?
Insgesamt gibt es in Österreich über 800 Kollektivverträge.
Die österreichischen Gewerkschaften schließen jährlich über 450 Kollektivverträge ab.
Die Gewerkschaft GPA verhandelt im Jahr rund 170 Kollektivverträge in 25 Branchen.

Und noch etwas:
... der gleiche KV mit ... Kündbarkeit nach den gesetzlichen Vorgaben (keine verpönten Gründe, keine Sozialwidrigkeit, ...)
In welchem KV wird das wortgleich mit den gesetzlichen Vorgaben, also redundant geregelt?
2
ÖBB/Schnellbahn / Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Regionalverkehr Wien)
« Letzter Beitrag von abc am Heute um 11:54:49 »
Die Entscheidungsträgerinnen und -träger der 90er und Nullerjahre haben es sich halt schön leicht gemacht, indem sie auf die Anpassung bestehender Verträge verzichtet und Sparmaßnahmen nur auf Neueinstellungen bezogen haben. Dabei hätten die Nachverhandlungen mit damals jungen Angestellten ja auch so aussehen können, dass sie in ihren 20ern und 30ern mehr Geld bekommen (dann, wenn viele es für Kind, Immobilienkauf etc. am dringendsten brauchen) und dafür der Anstieg in den letzten ein, zwei Jahrzehnten im Beruf weniger steil ausfällt.

So hat man halt damals Geld gespart und 20, 30 Jahre später das Problem, dass Ältere einen viel höheren Verdienst haben als jüngere je erreichen werden, und nebenbei bei jenen, deren Verbrechen darin besteht, nach ca. 1980 geboren worden zu sein, ein Gefühl der ungerechten Behandlung. Und wenn sie dann in Teilzeit gehen, weil sie weder mit 30 noch mit 40 Stunden große Sprünge machen kommen, schimpfen die Pensionisten-Vereinigungen in der Bundesregierung.

Und ja, es gibt durchaus Ältere mit ziemlich sicheren Altverträgen, die sich dieser Sicherheit ziemlich bewusst sind und dies auch ausnutzen. Das heißt umgekehrt nicht, dass dies auf alle älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beim Staat oder in staatsnahen Betrieben zutrifft.
3
ÖBB/Schnellbahn / Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Regionalverkehr Wien)
« Letzter Beitrag von haidi am Heute um 02:27:03 »
Ein Fehler ist, gegen den Öffentlichen Dienst mit dem Median zu argumentieren, weil die Qualifikationsstruktur bei weitem nicht übereinstimmt. Es wurde nur mehr in bestimmten Bereichen pragmatisiert, das sind Richter, Lehrer(?) Exekutivbereich ...
Was es im  Öffentlichen Dienst heute rein gar nicht mehr gibt, sind z.B. Bedienerinnen, da kommen Privatfirmen mit entsprechend geringen Löhnen (waren die von VB-Bedienerinnen schon nicht besonders hoch). So wurden viele der gering bezahlten Jobs an Private vergeben. Wenn dadurch eingespart wuirde, dann bedeutet das klarerweise auch, dass die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung verschlechtert wurden. Die Firmen, die das übernahmen, bekamen ja weniger Geld als die Entlohnung der Raumpflegerinnen ausmacht und wollten natürlich auch Gewinne erzielen. Ebenso wurde mit Portieren und Hausarbeitern verfahren.
Somit klafft die Qualifikationsstruktur in den beiden Bereichen weit auseinander.

Einkommen: Früher waren die Entlohnungen mehr oder weniger stark ansteigend: (Für bei deinen Kindern hast kaum Geld, aber die Enkerln kannst bestens versorgen) Ich selbst hab 1977 als HTL-Absolvent mit 6.000 ATS brutto angefangen. Freund hat zu mir gesagt, bist blöd, um das Geld zu arbeiten. Als wir 50 waren hat er gejammert, Arbeitslos, kaum Chancen auf einen Job. "Du hast gut reden als Beamter". Da kann man nur sagen: "Was hast vor Jahren zu mir gesagt? Hättest du monatlich nur das Geld verbraucht, das ich gehabt habe, dann könntest jetzt auf einen Job pfeifen und bis 65 nur von deinem Ersparten leben und dir bliebe immer noch was übrig.
Ja, es gibt jetzt unterschiedliche Entlohnung für die gleiche Tätigkeit. Um das zu verhindern, müsste man die Jüngeren genau so bezahlen wie früher. Man ist aber bei den Vertragsbediensteten dazu umgesteigen, dass man bei in etwa gleichem Lebensverdienst die Gehaltskurve gekippt hat, die Anfangsgehälter damit erhöht hat und in spätern weniger bekommt, als die alten VBs.
In die hohen Einkommensklassen kommen Beamte heute gar nicht automatisch hnein. Da gibt es maximal zwei Fünfjahresverträge und da können auch Quereinsteiger zum Zug kommen.

Bezogen auf die Eisenbahner: Wenn man in den Sechzigern die Einkommen bei der Eisenbahn deinen Wünschen entsprechend umgestaltet hätte, gäbe es wahrscheinlich keine Eisenbahn mehr.

Abschließend: Bleib bei deinen Äpfeln, bei den Birnen schaut es anders aus, die dürftest nicht ganz durchschaut haben.

Unter diesen Umständen muss das Medianeinkommen unterschiedlich sein.

Die von dir zitierte Arbeit habe ich nicht gelesen und will sie auch nicht lesen. Aber ich glaube nicht, dass der Verfasser auch obige Argumente berücksichtigt hat
4
Sonstige Betriebe / Re: Klagenfurt / Celovec
« Letzter Beitrag von WVB am Gestern um 23:28:52 »
Allerheiligenverkehr nach Annabichl mit TW 17 + BW + BW der Linie A und einem Nachläufer (Foto: DI G. Mayr, TAÖ, 01.11.1958).
Das Bild wurde in der Ausweiche Theatergasse aufgenommen. Hat sich nach fast 70 Jahren verhältnismäßig kaum verändert.
5
ÖBB/Schnellbahn / Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Regionalverkehr Wien)
« Letzter Beitrag von MK am Gestern um 23:07:55 »
Danke dass Du allen älteren Arbeitnehmern vorwirfst, dass sie nichts arbeiten.  >:(

In den meisten Bereichen der Privatwirtschaft (Ausnahmen in erster Linie ehemals verstaatlichte oder staatsnahe Bereiche) gilt für alle der gleiche KV mit gleichem Gehaltsschema und Kündbarkeit nach den gesetzlichen Vorgaben (keine verpönten Gründe, keine Sozialwidrigkeit, ...)

Im öffentlichen Dienst gibt es ein Kastensystem, je nachdem, wann man eingetreten ist. Bei den ÖBB zum Beispiel macht es einen großen Unterschied, ob man vor 1995, 1995 - 2003, 2004 - 2010 oder seit 2011 angefangen hat: je früher, desto schwerer ist man kündbar und desto besser wird man versorgt. Das Lebensalter beschränkt, wann man frühestens eingetreten sein kann - aber natürlich fällt jemand, der jetzt eintritt, auch in die unterste Kaste, wenn er 64 ist. Siehe dazu: https://epub.jku.at/download/pdf/4681617.pdf

Natürlich führt ein solches Kastensystem - statt gleichen Bedingungen für alle (das heißt nicht Einheitsgehalt, sondern nachvollziehbare Kriterien für die Bemessung der Bezahlung, und gleiche Bedingungen bei Nebenleistungen und Kündigungen) dazu, dass neu eintreten (in die unterste Kaste) unattraktiv ist, und Unkündbarkeit und Entkopplung der Bezahlung von der Leistung (in den oberen Kasten) dazu, dass die Betroffenen keinen Anreiz haben, eine gute Arbeit zu machen. Dadurch hat man hohe Kosten bei wenig Leistung und Personalmangel.

Das kann man pauschal als unfairen Vorwurf gegenüber älteren Arbeitnehmern betrachten, oder als Resultat von Fehlentscheidungen und Misswirtschaft auf politischer Ebene und darauf angepasstem Verhalten der Arbeitnehmer, die (verständlicherweise!) das Beste für sich herausholen.

Zitat
Ich bin auch ein älterer Arebeitnehmer im öffenbtlichen Dienst und verdiene einen Sch***dreck, aber das passt halt nicht in Dein verquertes Weltbild.

Das Medianbrutto der unselbstständig Beschäftigten in Österreich liegt bei 2.717 Euro monatlich (14x) - du kannst dir ja einmal selbst überlegen, wo du im Vergleich dazu stehst.
6
Gleisschäden und -bauarbeiten / Re: Schienenzustand USTRAB
« Letzter Beitrag von 95B am Gestern um 22:53:45 »
Da in der Ustrab im Kreizungsbereich sowieso 15 km/h gelten, hat diese Langsamfahrstelle überhaupt keine Auswirkungen.
Gibt es für die U-Strab Sonderregeln?

Ja.
7
Allgemeines / Re: Winterfestigkeit der Bim?
« Letzter Beitrag von Katana am Gestern um 22:01:32 »
Du kannst schon davon ausgehen, dass die Einstellung eines 200 km langen Straßenbahnnetzes innerhalb weniger Stunden auch mit SEV in die Zeitung gekommen wäre.
1) Ich habe "vielleicht nicht" geschrieben.
2) Ich meinte nicht den Tag danach, sondern diesen Artikel, der mit Politimplikation 4 Tage später erschienen ist.
8
ÖBB/Schnellbahn / Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Regionalverkehr Wien)
« Letzter Beitrag von luki32 am Gestern um 21:43:11 »
Die ÖBB haben das gleiche Problem wie der öffentliche Dienst im Allgemeinen:

Die mit Altvertrag sind quasi unkündbar und werden bis zu ihrem Lebensende üppig versorgt. Meistens hackeln sie auch nicht wirklich, weil sie wissen, dass sie quasi unkündbar sind. Das kostet viel Geld, sodass man bei den Neuverträgen spart, die deutlich schlechtere Konditionen haben und die auch tatsächlich hackeln müssen. Das führt einerseits zu einem schlechten Betriebsklima, weil sich die Leute natürlich fragen, warum sie für mehr und bessere Arbeit deutlich weniger bekommen, und anderseits dazu, dass es die besseren Neuverträge bei Privatunternehmen gibt (bei denen die ÖBB meistens eh direkt oder indirekt der größte Kunde ist...), die nicht den "Wasserkopf" mitschleppen müssen.

Danke dass Du allen älteren Arbeitnehmern vorwirfst, dass sie nichts arbeiten.  >:(
Ich bin auch ein älterer Arebeitnehmer im öffenbtlichen Dienst und verdiene einen Sch***dreck, aber das passt halt nicht in Dein verquertes Weltbild.
9
Sonstige Betriebe / Re: Klagenfurt / Celovec
« Letzter Beitrag von nord22 am Gestern um 20:47:14 »
TW 2 + BW der Linie A in der Ursulinengasse kurz vor dem Heiligengeistplatz (Foto: TAÖ). Man beachte die Ästhetik der 1911 von der Grazer Waggonfabrik gebauten Garnitur.

P.S.: Ich habe in meinem Fundus etliche Aufnahmen des "Altmeisters" und von DI G. Mayr gefunden: allerdings ohne Datum und Ortsangabe. Falls jemand in Klagenfurt ortskundig ist und mich bei der Angabe des Aufnahmeorts unterstützt, würde ich die Aufnahmen bei ausreichendem Interesse hier präsentieren.

LG nord22
10
Gleisschäden und -bauarbeiten / Re: Schienenzustand USTRAB
« Letzter Beitrag von Cerberus2 am Gestern um 19:56:04 »
Da in der Ustrab im Kreizungsbereich sowieso 15 km/h gelten, hat diese Langsamfahrstelle überhaupt keine Auswirkungen.
Gibt es für die U-Strab Sonderregeln? Ich dachte, schiefwinkelige Kreuzung wäre 20 und Vereinigungsweiche im geraden Strang 25 ...
Seiten: [1] 2 3 ... 10