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ÖBB/Schnellbahn / Re: ETCS (war: 4030.210 in Hainburg und 'Beifang')
« Letzter Beitrag von Kurzzug am Heute um 11:25:05 »Über die Donaubrücke war früher 100km/h.Alles klar, dürfte vor allem den Durchfahrern Wien Nord - Wien Floridsdorf was gebracht haben.
Das ist ja hoch interessant! Vermutlich ist die Auslastung heute wesentlich höher, was den Fahrgastwechsel langsamer macht? Das Beschleunigungsvermögen der Fahrzeuge müsste ja heute durchschnittlich etwas besser sein als 1972, oder?und ein Fahrzeitenvergleich Meidling-Floridsdorf über die Jahre wäre interessant.1972: 23 min
2003: 24 min
2026: 25 min
Die Auslastung wird sicher auch eine Rolle spielen, vor allem war aber die Zugdichte viel niedriger. 1972 maximal 8 pro Stunde, eher 4 und 2003 maximal 15, eher 10. REX7, CAT und S80 waren unbekannt. Mit heute vergleichbare Durchbindungen gab es auch nicht. Payerbach-Reichenau - Laa/Thaya wie es der CJX9/REX2 heute macht wäre undenkbar gewesen, das höchste der Gefühle war die S-Bahn Wr. Neustadt Hbf - Gänserndorf. Das sind alles Faktoren, die einen größeren Puffer im Fahrplan bedingen.
Dass ein 4746 trotz Halt in allen Stationen unter 23 min kommen könnte, müsste hier jedem klar sein. Die Züge tun es bei Verspätungen im Nachtbetrieb auch sehr zuverlässig. Zwischen Ankunft Traisengasse und Abfahrt Wien Mitte allein können etwa 3 min aufgeholt werden, da die Standzeiten in Praterstern und Wien Mitte hoch angesetzt sind. Man fragt sich manchmal, ob man die Zeiten am Tagesrand nicht etwas anpassen sollte, auch wenn dafür nicht die exakt gleiche Taktminute angeboten wird.

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