Dir ist aber schon bewusst, dass du dann mit deinen Vorschlägen beim Volkstheater und Schottentor den Umsteigeweg extrem verlängerst. Auch sind die Ausgänge auf den Seiten nicht behindertengerecht (keine Aufzüge), so dass ein Umbau extreme Kosten verursachen würde. Von den Grünflächenversiegelung und eventuellen Baumrodungen am Schottentro ganz zu zu schweigen.
Und wo willst du dann die Endstation der Linie 59A bei der Oper hinlegen. Ganz zu schweigen, dass du in gerader Richtung immer noch 3 Linien hast, die dann womöglich nicht mehr zu zweit in der Haltestelle stehen bleiben können.
Und abschließen die Frage, welche Linien kämen für dich überhaupt in Frage?
Solange es Umsteigeknoten wie den Reumannplatz, HBF, Praterstern, Karlsplatz etc. gibt, wo man ewig hatschen muss, sehe ich die Probleme nicht wirklich. Von der U-Bahnaus ist's völlig egal, ob man die Treppe links oder rechts nimmt, und auch wenn der Tür zu Tür-Umstieg fein ist, das Überqueren der Fahrbahn in der Bellariastraße ist keine Weltreise. Ja, die Errichtung eines Aufzugs (z.B. auch Treppenlift) kostet Geld, aber das sind absolut Peanuts gegenüber dem, was z.B. gerade in der U2/U5 vergraben wird. Bäume müsste man wohl kaum fällen, schließlich stehen jetzt auch welche dort und es ist eine (Ersatz-)Haltestelle. Und ja, bei einer längeren Haltestelle müsste man mehr Grünfläche versiegeln (geht auch mit wasserdurchlässigem Pflaster), aber im Gegenzug kann man die bestehende Haltestelle mitunter entsiegeln.
Der 59A kann dort halten, wo er jetzt steht, nur näher am Haus - dafür müsste man nur die Parkplätze reduzieren, oder um die Ecke in der Operngasse. Man müsste halt ein paar Parkplätze auflassen, technisch eine absolute Kleinigkeit, aber das Grundübel: man will in Wien absolut nichts machen, was den PKW-Lenker verärgern könnte oder gar den Verkehr durch Push-Maßnahmen reduzieren könnte.
Genau so werden eben auch die halblustigen Radwege gebaut, wird der halbherzige ÖV betrieben etc.
Das alles hat aber genau nichts mehr mit den E
2 zu tun und auch nicht wirklich was mit der Idee, jenseits der Donau auf größere Fahrzeuge zurück zu greifen.