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« Letzter Beitrag von W_E_St am Heute um 13:01:36 »
Am Aumannplatz wird schon heftig gearbeitet. In der Währinger Straße sind die Schienen samt Unterbau entfernt, auf ungefähr der halben Länge der Baustelle ist schon frischer Schotter eingefüllt und verdichtet, auf der stadtauswärtigen Hälfte wird fleißig gebaggert. Das wirkt, als könnte im Bereich der Haltestelle Richtung Gersthof morgen schon die Gleistragplatte vorbereitet werden. Die Gleisroste liegen teilweise ebenfalls schon bereit.
Auch im Bereich der Haltestelle Richtung Schottentor wird intensiv gebaut. Es sind schon Fundamente für das Wartehüttl ausgehoben und Kabelschutzrohre für Elektrik verlegt. Daraus kann man folgern, dass das Wartehüttl deutlich stadteinwärts zum Parkeingang und um seine eigene Tiefe nach Norden versetzt wird. Dem Kabelschutzrohr nach kommt eine FGI-Anzeige zwischen Wartehüttl und Parkeingang. Beides ist also nicht mehr am Ende der Haltestelle, sondern ziemlich in der Mitte.
Der SEV funktioniert leidlich, allerdings sind die Busse Richtung Volksoper ab Martinstraße teils sehr voll, auch außerhalb der HVZ. In der Früh geht es dank der vielen Schulen rund um den Aumannplatz sicher auch lustig zu (spontan fallen mir VS Cottagegasse und Köhlergasse, MS Schopenhauerstraße und Schulgasse und AHS Haizingergasse und Schopenhauerstraße ein).
Zu meiner Überraschung sind die Busse sogar mit Echtzeiten online eingepflegt, allerdings mit mehreren großen "aber". Erstens fehlen regelmäßig Kurse im System, was zu erfundenen Wartezeiten um die 20 Minuten führt. Zweitens gibt es Echtzeiten nur dort, wo der Bus exakt die regulären Straßenbahnhaltestellen einhält, d.h. Volksoper, Kutschkergasse und Martinstraße in beide Richtungen, Weinhauser Gasse in Richtung Gersthof. Für die verlegten Haltestellen Weinhauser Gasse Richtung Volksoper und Aumannplatz gibt es keine Echtzeiten. Und ganz stimmt nicht einmal das: gestern Abend gab es bei der Kutschkergasse Richtung Volksoper nur "Fahrplanaushang bitte beachten" und in die Gegenrichtung die erwähnten 20 Minuten Wartezeit (aus dem fahrenden Bus gesehen).
Am Aumannplatz Richtung Volksoper staut es gerne, auch weil dort die einzige Fußgängerquerung zwischen Argauergasse und Türkenschanzstraße ist, und das Abbiegen Gentzgasse - Argauergasse - Währinger Straße ist Millimeterarbeit und dauert entsprechend lange. Auch Begegnungen sind immer wieder schwierig, es hat schon Gründe, warum es beim N41 keine planmäßigen Kreuzungen auf freier Strecke gibt. Die Umleitungsstrecke Lazaristengasse - Haizingergasse - Edmund-Weiß-Gasse - Köhlergasse habe ich noch nicht getestet, aber das Abbiegen auf der starken Kuppe von der Edmund-Weiß-Gasse in die Köhlergasse stelle ich mir auch abenteuerlich vor.