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Bahnhöfe / Re: Bahnhof Vorgarten
« Letzter Beitrag von Nulltarif am Heute um 12:34:07 »"en vogue" ist wohl nicht ganz der passende Begriff. Während des Krieges waren viele Männer leider anderweitig beschäftigt.
Bügel umlegen ist jetzt auch keine stereotyp dem weiblichen Geschlecht zuzuordnende Tätigkeit.Aber waren Schaffnerinnen damals nicht voll en vogue? Und war mit dem Job nicht auch das Bügelumlegen verbunden?
Entsprechend der Richtung des Schattenwurfs erscheint ein Aufnahmezeitpunkt morgens oder vormittags naheliegend. Und Schatten sind auf dem Bild ja reichlich vorhanden, nur auf den Hausfassaden nicht.Naja, der "Zierrat" auf den Fassaden wirft schon allerhand Schatten, als ob die Fassaden eine halbe Stunde später im Vollschatten gewesen wären.
Entsprechend der Richtung des Schattenwurfs erscheint ein Aufnahmezeitpunkt morgens oder vormittags naheliegend. Und Schatten sind auf dem Bild ja reichlich vorhanden, nur auf den Hausfassaden nicht.Die Linie M war lt. Wiki von 5. November - 19. November 1944 nicht in Betrieb. Grund war ein Bombenschaden im Bereich Getreidemarkt - Babenbergerstraße; dokumentiert von Josef Schöner am 12.11.1944 (Quelle: Wiener Stadt-und Landesarchiv).
LG nord22
Bezüglich des gezeigten Hauses hätte ich Bedenken:
Die Fassade ist sonnenbeschienenen mit steilen Schatten (Mittagssonne?) - Mitte November! Außerdem zeigt die Fassade nach NO, was eine Belichtung durch Mittagssonne unmöglich macht.
– Bild –
Die Linie M war lt. Wiki von 5. November - 19. November 1944 nicht in Betrieb. Grund war ein Bombenschaden im Bereich Getreidemarkt - Babenbergerstraße; dokumentiert von Josef Schöner am 12.11.1944 (Quelle: Wiener Stadt-und Landesarchiv).
LG nord22
Das hat aber andere Gründe, als den Kaufkraftabzug nach Niederösterreich.Da sind die Interessen der Stadt Wien und der SCS entgegengesetzt. Wien hat kein Interesse am Kaufkraft-Abfluss und genau deshalb auch kein Interesse, die Kernzone bis zur SCS mitzufinanzieren, der SCS geht es um den Umsatz, und sie ermöglicht es auf ihre Weise.
Genau deshalb wurde bei der Gründung des VOR die Kernzonengrenze so gesetzt wie sie ist. Die Wiener Wirtschaft war damals besonders dahinter, weil man den Kaufkraftabfluss nicht auch noch einfach machen wollte. Hat nur nix genützt, die meisten genuin Wiener Läden gibt es nicht mehr: Gerngroß, Herzmansky, Slama,...
Bügel umlegen ist jetzt auch keine stereotyp dem weiblichen Geschlecht zuzuordnende Tätigkeit....es war auch der Job als Fahrer gemeint...SP 6012 in der Vorgartenstraße im zweiten Weltkrieg. Die Dame wird offensichtlich geschult, den Lyrabügel für eine Fahrtrichtungsänderung umzulegenUnd den Job als Fahrer wollte man den Damen dann doch nicht zumuten. Konsequent war das nicht.
– Bild –
...war der damaligen Gesellschaftsform geschuldet. Man war halt noch nicht so weit...
Danke für die Klarstellung und die Bilder! Eine durchaus gelungene Neuinterpretation des alten Fassadenschmucks, finde ich.
Bügel umlegen ist jetzt auch keine stereotyp dem weiblichen Geschlecht zuzuordnende Tätigkeit.SP 6012 in der Vorgartenstraße im zweiten Weltkrieg. Die Dame wird offensichtlich geschult, den Lyrabügel für eine Fahrtrichtungsänderung umzulegenUnd den Job als Fahrer wollte man den Damen dann doch nicht zumuten. Konsequent war das nicht.
– Bild –
...war der damaligen Gesellschaftsform geschuldet. Man war halt noch nicht so weit...