Die Amis und ihr gestörtes Verhältnis zum Nahverkehr. Wenn bei uns jede Linie eingestellt werden würde, die wenig Fahrgastzahlen hätte... 
Es hängt wohl eher mit der deutlich höheren Transparenz bei der Verwendung von öffentlichen Geldern zusammen. Und, dass mit 1.500 bis 2.000 Fahrgästen pro Tag und ohne Fahrgeldeinnahmen langfristig keine Straßenbahn vertretbar ist, liegt ehrlicherweise auf der Hand. In Wien werden die WL mit mehr als einer Milliarde EUR pro Jahr gepampert, wäre die Mittelverwendung dieser Steuergelder für jeden Steuerzahler nachvollziehbar bis auf jede einzelne Linie (und zwar Einnahmen- und Ausgaben-seitig), sähe es auch hier etwas anders aus.
Hier ein Kommentar, der doch herbe Kritik an der Straßenbahn in Washington, D.C. als ganzes übt:
https://thetransitguy.substack.com/p/why-the-dc-streetcar-deserved-its