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Sonstiges / Re: TRAVIC - Transit Visualization Client
« Letzter Beitrag von tramway.at am Gestern um 21:28:35 »
Eh lieb, aber das ist Boss-Level: Echtzeit inclusive Wagentype und -Nummer, dazu auch noch der Bestand an Leihfahrrädern
https://futar.bkk.hu/?map=15/47.49594/19.05623&layers=SVB
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Und auch wenn ich es gut finde, dass ein bewilligungsfähiges Projekt jetzt bewilligt ist und auch meine, dass das Verfahren viel zu lange gedauert hat: aus verkehrlicher Sicht ist das ganze reine Geldverschwendung und darf eigentlich nicht umgesetzt werden.

Das hat schon etwas sehr bananenrepublikhaftes. Damit meine ich nicht die verfahrensmäßige Abhandlung, sondern den Umstand, dass ein auf so viel Widerstand stoßendes Projekt um jeden Preis durchgedrückt wird, obwohl es eigentlich teurer Mumpitz ist... Die Kritik sollte also viel mehr an die Politik und die ÖBB infra statt an die Hietzinger gerichtet sein!

"Teurer Mumpitz" ist ja nun wirklich übertrieben. Ja, der Nutzen wäre bei einer Verbindung mit der Vorortelinie auch aus meiner Sicht höher, aber nichtsdestotrotz kommen durch den Umbau zwei neue und sehr sinnvolle Stationen und endlich die Möglichkeit, viertelstündlich auf der S80 zu fahren. Das scheitert nämlich aktuell an der Eingleisigkeit nördlich der Hietzinger Hauptstraße. (Wie kommen eigentlich die Fahrgäste über die Donau um 7:30 Uhr dazu, in völlig überfüllten S80-Garnituren zu stehen, damit bestens vernetzte Herrschaften in Hietzing einen schönen Ausblick aus dem Fenster haben?)

Vielleicht muss man manchmal auch den Spatz in der Hand akzeptieren, wenn man an die Taube am Dach partout nicht herankommt. Vielleicht ist manchmal eine 50-Prozent-Lösung besser als eine 0-Prozent-Lösung.

Ich verwehre mich dagegen, dass das Bahnbudget eine Niveaufreimachung für Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger finanziert. Das ist eine Angelegenheit, die die Stadt Wien zu zahlen hat; es geht nicht, das dem Bund unterzuschieben. Und wenn er das schon zahlt, dann bitte für ein sinnvolles Projekt.

Das ist halt schlicht Stand der Technik, Eisenbahnkreuzungen bei einigermaßen stark befahrenen Vollbahnen durch Unter- oder Überführungen zu ersetzen. Ich bin mir sicher, dass es in ländlichen Räumen zahlreiche Beispiele gibt, bei denen weitaus weniger frequentierte Eisenbahnkreuzungen durch niveaufreie Lösungen ersetzt wurden, z.B. entlang der Marchegger Ostbahn.

Nebenbei profitieren an der Hietzinger Hauptstraße und in Speising ja auch ÖBB-Fahrgäste davon. Seitenbahnsteige neben Bahnschranken haben nämlich den großen Nachteil, dass man seinen Zug verpasst, wenn er am anderen Bahnsteig einfährt und eben wegen diesem die Schranken geschlossen werden. Ähnliches gilt übrigens auch für die Fahrgäste des 10ers an der Hietzinger Hauptstraße oder des 60ers in Speising.

Den Begriff "missbräuchliche Klageerhebung" finde ich trotzdem schwierig.

In den USA überziehen Trump und seine Verbündeten wie Musk ihre Gegner gerade mit absurden Klagen, die sie nie gewinnen werden und das auch wissen - aber die Verteidigung bis zum endgültigen Urteil ist für die Gegner so aufwändig und teuer, dass sie sie kaum finanzieren können und entweder ihre anderen Aktivitäten einschränken, oder einem unfairen Vergleich zustimmen müssen, während die Kosten der Klage für Trump, Musk und Co. aus der Portokasse bezahlbar sind. Um solchen Missbrauch der Justiz zu verhindern, braucht es Sanktionen für Kläger, die bewusst nicht zu legitimen Zwecken klagen.

Nennt sich SLAPP und gibt's nicht nur bei Trump und nicht nur in den USA. Der Vergleich hinkt halt trotzdem, weder die ÖBB Infra noch die Republik Österreich müssen existenzielle Probleme fürchten, wenn die NIMBYs sich durchsetzen. Und dennoch kann und sollte man durchaus diskutieren, wie man die Folgen solcher NIMBY-Klagen beschränken kann.

Um solchen Missbrauch der Justiz zu verhindern, braucht es Sanktionen für Kläger, die bewusst nicht zu legitimen Zwecken klagen.

Ja, aber wer entscheidet, was legitim und nicht legitim ist?
Es gäbe da ein Mittel, das einzugrenzen. Man müsste im Gesetz festlegen, dass nur Einwände, die ein gewisses rechtliches Gewicht haben, z.B. in die Verfassungssphäre reichen, also Grundrechte betreffen, relevant sind, alles andere würde schnell zurückgewiesen werden. Damit würde das meiste NIMBY-Mimimi schnell weg vom Fenster sein.

 :up: Das scheint mir ein sinnvoller Ansatz zu sein.
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Sonstiges / Re: TRAVIC - Transit Visualization Client
« Letzter Beitrag von Tatra83 am Gestern um 21:09:42 »
Mittlerweile wurde diese Web-Anwendung weiterentwickelt und läuft nun hier: https://travic.app/?z=15&x=1822538.3&y=6141567.9&l=osm_standard&ol=
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Badner Bahn / Re: Badner Bahn: Bauarbeiten Schedifkaplatz - Inzersdorf
« Letzter Beitrag von sg2001 am Gestern um 21:09:28 »
Zitat
Gegenständliche Vergabe dient der Beschaffung von Bauleistungen zur Weichenerneuerung und zur Ober- und Unterbausanierung inkl. Bodenstabilisierung, Entwässerungsarbeiten, Adaptierung der Streckenverkabelung und Erneuerung von Signalen zwischen den Badner Bahn Haltestellen Schedifkaplatz und Inzersdorf Lokalbahn.
https://wstw.vergabeportal.at/Detail/234372#tab1

Sind diese Bauarbeiten für dieses Jahr geplant?

Um das herauszufinden, müsstest du die von dir verlinkte Seite nur lesen.

Da er/sie/es offenbar des Lesens nicht mächtig ist:

Zitat
: Monat(e)
Laufzeit: 5
Beginn: 05.05.2026
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Und wieder gibt es Beschwerden, wegen dem letzten Gerichtsurteil zur Revitalisierung der Verbindungsbahn. :fp:
Link
Sollen sie halt, die ordentliche Revision wurde ja auch zugelassen. Wobei das keine Garantie ist, dass der VwGH sie auch inhaltlich behandelt, er ist an den Ausspruch nicht gebunden.

Um solchen Missbrauch der Justiz zu verhindern, braucht es Sanktionen für Kläger, die bewusst nicht zu legitimen Zwecken klagen.

Ja, aber wer entscheidet, was legitim und nicht legitim ist?
Es gäbe da ein Mittel, das einzugrenzen. Man müsste im Gesetz festlegen, dass nur Einwände, die ein gewisses rechtliches Gewicht haben, z.B. in die Verfassungssphäre reichen, also Grundrechte betreffen, relevant sind, alles andere würde schnell zurückgewiesen werden. Damit würde das meiste NIMBY-Mimimi schnell weg vom Fenster sein.
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Polen / Re: [PL] Impressionen aus Krakau
« Letzter Beitrag von Konstal 105Na am Gestern um 21:00:27 »
Am 25.01. fährt anlässlich des 34. Finales des WOŚP-Spendenmarathons (Mehr zum WOŚP, dem Großen Orchester der Weihnachtshilfe hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fes_Orchester_der_Weihnachtshilfe) der 102Na auf folgender Strecke:

Plac Centralny - Rondo Czyżyńskie - Rondo Grzegórzeckie - Starowiślna - Poczta Główna - Plac Wszystkich Świętych - Filharmonia - Salwator

Gefahren wird von ca. 10-15:30.

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Chronik / Re: 02.02.2026: Diverse Haltestellenumbenennungen
« Letzter Beitrag von haidi am Gestern um 20:33:39 »
Ehrlich gesagt frage ich mich, wieso es überhaupt die Station "Lützowgasse", auf der Linzer Straße, gibt (wenn man von der BRG 14 mal absieht), denn der Stationsabstand zur Ameisgasse ist überschaubar
700 m zwischen Gusenlethnergasse und Ameisgasse sind halt schon ein bisserl viel. Man könnte die Haltestelle zur Mitisgasse verlegen, dann hätte man zwischen Gusen... und Mitisgasse kurzen Abstand. Man müsste, wenn man deiner Ansicht folgen würde, die Haltestelle in die Mitte zwischen Lützowgasse und Gusenleithnergasse legen, geht aber nicht, weil die Haltestelle dann einen Dreifachnamen hätte  :)
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Chronik / Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Letzter Beitrag von Hbf am Gestern um 20:01:33 »
Hier die Meldung:
Zitat von: itip
Linie D: Demonstration → Die Linie D wird in beiden Richtungen zwischen Quartier Belvedere und Schwarzenbergplatz über St. Marx umgeleitet. Die Störung dauert voraussichtlich bis 20 :00 Uhr. Grund dafür ist eine Demonstration im Bereich Prinz-Eugen-Straße.

Das war nachher. Ursprünglich war der D geteilt Absberggasse - Quartier Belvedere und Karlsplatz - Nußdorf. Von den Zügen am Südast war mindestens der erwähnte mit Schlachthausgasse beschildert. Üblicherweise fahren sie nur bis St. Marx.
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Chronik / Re: 02.02.2026: Diverse Haltestellenumbenennungen
« Letzter Beitrag von Straßenbahn Graz am Gestern um 19:41:27 »
Scooty bennet die Haltestellen meist kreativ. Stört bei der Straßenbahn nicht wirklich, aber beim Bus gibt es da in Graz schon eigenwillige Kreationen.
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