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Verkehrspolitik / 17. April: World Public Transport Day
« Letzter Beitrag von 95B am Heute um 09:20:17 »
Heute, am 17. April, ist World Public Transport Day:

https://worldpublictransportday.com/
https://www.wienerlinien.at/news/world-public-transport-day

(Eine Initiative der UITP: https://www.uitp.org/)
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Viennensia / Re: Stillgelegter U6-Ast nach Heiligenstadt
« Letzter Beitrag von 95B am Heute um 09:16:50 »
Ist halt die Frage, ob die Bögen im 2. Bezirk unter Denkmalschutz stehen

Nach meiner Recherche: nein.
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Ich frage mich, warum und wozu man sich die Ustrab überhaupt antut bzw. man sich das vor der unfassenden Sanierung nicht gefragt hat? Für die Gleistrasse würde man bei geschickter, zeitgemäßer Planung locker Platz finden und man hätte in Zukunft Ruhe vor teuren Sanierungen und einem „Fremdkörper“ im Netz weniger.

Weil ja die Oberflächentrassen immer rechtzeitig saniert werden, deswegen gibt's auch nie Langsamfahrstellen oder Gleisbrüche...  ::)
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Viennensia / Re: Stillgelegter U6-Ast nach Heiligenstadt
« Letzter Beitrag von WVB am Heute um 09:02:47 »
Sie stehen unter Denkmalschutz, man kann sie daher nicht abreißen und den Platz anders nutzen.
Den Irrglaube scheint man wirklich nicht aus den Köpfen zu bekommen. Denkmalschutz kann man natürlich aufheben und passiert auch regelmäßig.

(5) Die Zerstörung eines geschützten Denkmals ist nur zu bewilligen, wenn
1. die weitere Erhaltung aus technischen, statischen oder sonstigen substanziellen Gründen ausgeschlossen ist,
2. die weitere Erhaltung wirtschaftlich unzumutbar ist,
3. vom Denkmal eine anders nicht abwendbare Gefahr für Leib und Leben ausgeht, oder
4. dies aus anderen, deutlich überwiegenden öffentlichen Interessen geboten ist.

(7) Geschützte Denkmale, die etwa durch Unglücksfälle, einen zeitbedingten und nicht aufhaltbaren Verfall oder widerrechtliche Veränderungen soweit ihre Bedeutung verloren haben, dass ihre Erhaltung nicht mehr im öffentlichen Interesse gelegen ist und die nicht wiederhergestellt werden können (§ 36), sind von Amts wegen oder über Antrag (§ 26 Abs. 2) durch Bescheid aus dem Denkmalschutz zu entlassen.

https://www.ris.bka.gv.at/NormDokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10009184&FassungVom=2024-10-26&Artikel=&Paragraf=5&Anlage=&Uebergangsrecht=
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Beschleunigungsmaßnahmen / Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
« Letzter Beitrag von marsupialeater am Heute um 09:00:48 »
"Halt nur mehr an Haltestellen: Bus und Bim sollen schneller werden" -WL  ::)

Gut dass hoffentlich endlich was passiert. Aber dass ihnen nicht peinlich ist, das Jahrzehnte später auch noch öffentlich anzukündigen? Man hofft wohl, dass die meisten Wiener Beförderungsfälle noch nie Straßenbahnen in modernen Städten benutzt haben?
Ich hätte das heimlich, still und leise umgesetzt.
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Viennensia / Re: Stillgelegter U6-Ast nach Heiligenstadt
« Letzter Beitrag von luki32 am Heute um 08:22:05 »
Ist halt die Frage, ob die Bögen im 2. Bezirk unter Denkmalschutz stehen und vor allem in welchen Zustand sie sind und auch wie lange eine Denkmalgerechte Sanierung dauern und vor allem kosten würde.

Denn ich glaube kaum, dass es im Sinne der Fahrgäste wäre, wenn die Strecke zwar dekmalkonform saniert wird, aber die Strecke dann nicht 13 Monate sondern 3-4 Jahre gesperrt wird und auch das mehrfache von einem Neubau kostet. Denkmalschutz in allen Ehren. Aber man sollte auch abwägen, ob es auch sinnvoll ist, wenn man diese Objekte erhält.

Und bei Bahntrassen bezweifle ich es stark.

Zum Glück bist Du nicht der Denkmalschutz! Und um die Fahrgäste schert sich gerade Dein Arbeitgeber nicht, siehe den wieder fehlenden SEV auf der Wiedner Hauptstraße, ist ja eine unwichtige Verkehrsachse, fahren ja nur zwei Straßenbahnlinien und die Lokalbahn dort.
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Viennensia / Re: Stillgelegter U6-Ast nach Heiligenstadt
« Letzter Beitrag von Klingelfee am Heute um 07:43:08 »
Meinen dürftigen Informationen nach sind diese Bögen ein großes Problem für die WiLi:
  • Sie stehen unter Denkmalschutz, man kann sie daher nicht abreißen und den Platz anders nutzen.
  • Sie stehen auf ÖBB-Grund; die Bögen sind vermietet oder verpachtet, die Miete bzw. Pacht bekommt die ÖBB.
  • Da in den Bögen teilweise Schäden durch von oben eintretende Nässe entstanden sind, müssen die WiLi das Bauwerk sanieren, also Kosten ohne irgend einen Nutzen für die WiLi.
  • Die Idee mit dem "Highline-Park" scheitert (nicht nur, aber vor allem) an der Brücke des Autohändlers. Durch die Zwangspunkte zur Eisenbahn geht sich eine Querung - zumindest barrierefrei und für Radfahrer - nicht aus. (Wer hat dieses auch jede Ästhetik störende Bauwerke eigentlich seinerzeit genehmigt?)

Das stört die ÖBB auch nicht daran die Bögen der Verbindungsbahn im zweiten Bezirk abzureißen. Die sind genau so "hübsch" und waren vermietet. Alles nur ein Frage des wollens und des Geldes.

Ist halt die Frage, ob die Bögen im 2. Bezirk unter Denkmalschutz stehen und vor allem in welchen Zustand sie sind und auch wie lange eine Denkmalgerechte Sanierung dauern und vor allem kosten würde.

Denn ich glaube kaum, dass es im Sinne der Fahrgäste wäre, wenn die Strecke zwar dekmalkonform saniert wird, aber die Strecke dann nicht 13 Monate sondern 3-4 Jahre gesperrt wird und auch das mehrfache von einem Neubau kostet. Denkmalschutz in allen Ehren. Aber man sollte auch abwägen, ob es auch sinnvoll ist, wenn man diese Objekte erhält.

Und bei Bahntrassen bezweifle ich es stark.
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U-Bahn / Re: U6-Wagen T und T1
« Letzter Beitrag von coolharry am Heute um 07:22:41 »
Wurde Schottentor nicht auch verlängert? Oder wurde da nur ein Stiegenabgang zugefügt? Oder war die im Rohbau vorbereitet aber nicht komplett ausgebaut? Ich bilde mir nämlich ein das die Kurzzüge die ganze Station ausgefüllt haben.
Beim Schottentor wurde nur ein Lift und eine zusätzliche Stiege ergänzt.

Okay Danke.
Dann war das nur die zusätzlich Stiege, die das ganze dann optisch verlängert hat. Bin in den 90igern zwar oft durch gefahren aber nur selten dort ausgestiegen.
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Viennensia / Re: Stillgelegter U6-Ast nach Heiligenstadt
« Letzter Beitrag von coolharry am Heute um 07:20:19 »
Meinen dürftigen Informationen nach sind diese Bögen ein großes Problem für die WiLi:
  • Sie stehen unter Denkmalschutz, man kann sie daher nicht abreißen und den Platz anders nutzen.
  • Sie stehen auf ÖBB-Grund; die Bögen sind vermietet oder verpachtet, die Miete bzw. Pacht bekommt die ÖBB.
  • Da in den Bögen teilweise Schäden durch von oben eintretende Nässe entstanden sind, müssen die WiLi das Bauwerk sanieren, also Kosten ohne irgend einen Nutzen für die WiLi.
  • Die Idee mit dem "Highline-Park" scheitert (nicht nur, aber vor allem) an der Brücke des Autohändlers. Durch die Zwangspunkte zur Eisenbahn geht sich eine Querung - zumindest barrierefrei und für Radfahrer - nicht aus. (Wer hat dieses auch jede Ästhetik störende Bauwerke eigentlich seinerzeit genehmigt?)

Das stört die ÖBB auch nicht daran die Bögen der Verbindungsbahn im zweiten Bezirk abzureißen. Die sind genau so "hübsch" und waren vermietet. Alles nur ein Frage des wollens und des Geldes.
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Das Problem in Wien ist nicht das Bauwerk der Ustrab. Es ist die wurschtigkeit der Sanierung. Und denkts allein daran wie lang wird schon auf der Donaufelder Straße geschlichen?
Oder die vielen anderen Schadstellen, die teilweise Jahrelang vor sich hin rosten.

Nüchtern betrachtet:
Was kann man sich an der Ustrab sparen?

Was man sich relativ sicher sparen kann ist der Tunnel zwischen Südtiroler.- und Matzleinsdorferplatz, allerdings ohne die genannten Stationen, da man beide als Übergänge (Personentunnel) zur U-Bahn weiter braucht, aber mit dem Abzweig zur Wiedner. Somit kann man die Strab gleich, in den genannten Stationen, unten lassen. Spart man sich also ~1-1,5km Tunnel.  Wenn man die Strab dann noch vor der Eichenstraße an die Oberfläche führt, spart man nochmal rund 400m.

Würde man die auch Matz.- und Südtirolerplatz mit einbinden, holst dir auch das Problem zweier doch sehr wichtiger Kreuzungen mit an die Oberfläche. Aber gerade im Falle des Südtirolerplatzes hättest Oberflächlich gar nicht den Fußgängerplatz den man Unterirdisch bietet (vom fehlenden Wetterschutz einmal abgesehen). Irgendwo wären dann doch wieder Fahrspuren, Radwege und Bushaltestellen im Weg. Und 0 Wartezeit an den zwei Hauptkreuzungen wird nahezu unmöglich sein. Vorallem da wir in Wien sind.  ;) Beim Matzleinsdorfer ja schon auch deswegen nicht, weil es hier mehrere kreuzende Straßenbahnverkehrsströme gibt.
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