Neueste Beiträge

Seiten: 1 [2] 3 4 ... 10
11
Chronik / Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Letzter Beitrag von MK am Heute um 14:14:22 »
Außerdem wissen die wenigsten Fußgänger, dass sie auch auf einem Zebrastreifen der Straßenbahn gegenüber Nachrang haben.

Das ist allerdings keine intuitiv erfassbare Regelung und einer der Fälle, in denen das gleiche Zeichen in verschiedenen Ländern Unterschiedliches bedeutet. Die Regelung gilt z.B. nicht in Ungarn, Italien, den Niederlanden, Finnland, Portugal oder Rumänien. In anderen Ländern gibt es keine Zebrastreifen über Schienen (Großbritannien und Irland).

Deutschland hatte zu Zeiten der deutschen Teilung unterschiedliche Regelungen (West: Straßenbahn hat Vorrang, Ost: Fußgänger hat Vorrang). Deswegen wurden insbesondere in den neuen Bundesländern solche Zebrastreifen entfernt und es gibt nur noch vereinzelt welche, meist in den alten Bundesländern, neu errichtet dürfen sie auch nicht mehr werden.

In Zürich haben die Straßenbahnen vorne ein weißes Blinklicht, das beim Überfahren eines Zebrastreifens aktiviert wird, und viele Zebrastreifen haben ein "Achtung, Straßenbahn"-Symbol.
12
ÖBB/Schnellbahn / Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Letzter Beitrag von MK am Heute um 13:53:56 »
Es ist ja auch kein Problem, dass es ab und zu einmal Komplettsperrungen gibt. Entgegen der Behauptungen von petestoeb gab es auch "früher" regelmäßig Komplettsperrungen, hier z.B. für die Linie 62: https://strassenbahnjournal.at/wiki/index.php?title=Linie_62 mit Sperrungen 1974, 1975, 1985, 1987 und 1991 über mehrere Monate.

Der Unterschied ist, dass die Komplettsperrungen inzwischen sehr lange dauern (teilweise jahrelang), nicht aufeinander abgestimmt sind (mehrere mögliche Ausweichrouten werden gleichzeitig gesperrt, umgekehrt werden Sperrungen, die einen anderen Teil unerreichbar machen, nicht dafür genützt, den auch gleich mitzusanieren), Veranstaltungen und andere Massenverkehrsereignisse nicht berücksichtigt werden und wegfallende Strecken oft auch nicht vollständig durch einen SEV ersetzt werden.
13
Chronik / Re: Werbewagen
« Letzter Beitrag von NOMoin am Heute um 13:42:57 »
A1 78 ist abgeräumt.
14
ÖBB/Schnellbahn / Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Letzter Beitrag von Klingelfee am Heute um 13:20:04 »
Bei der U-Bahn kann ich es nicht sagen, aber bei der Straßenbahn könnte genauso während des Betriebes die Strecke saniert werden. Das hat man früher immer so gelöst, heute anscheinend nicht mehr möglich. Ich versteh's nicht.

Da aber mWn an der Brücke selbst gearbeitet wird, bin ich mir nicht sicher ob da nicht auch die Schienen dafür ausgebaut werden müssen. Und wenn das der Fall ist, dann bezweifle ich das das stark, dass diese Arbeiten auch während den Betrieb durchgeführen kann.

Meine Statement war aber nicht jetzt auf eine bestimmte Baustelle gemünzt, sondern allgemein. Wenn in diesem Fall wegen Bauarbeiten an der Brücke die Schienen ausgebaut werden müssen, dann ist es klar. Aber all die anderen Erneuerungen der Strecken sind unter laufendem Rad zu erledigen.

Und auch da bin ich nicht deiner Meinung. Denn wie soll deiner Meinung nach zu Beispiel das Kreuzungplateau Spitalgasse#Währinger Straße unter dem laufenden Rad getauscht werden?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass man da die Vorbereitungs und auch Nachbereitungsarbeiten unter dem laufenden Rad machen kann. Oder auch die derzeit akuelle Sanierung des Aumannplatzes stelle ich mir sehr interessant unter dem laufenden Rad vor.
15
Chronik / Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Letzter Beitrag von N1 am Heute um 13:08:58 »
Außerdem wissen die wenigsten Fußgänger, dass sie auch auf einem Zebrastreifen der Straßenbahn gegenüber Nachrang haben.
Lernt man aber eigentlich in der Fahrschule und sollte daher nicht so ganz unbekannt sein.
Ich sehe den Zusammenhang zwischen Fußgängern und Fahrschulen jetzt nicht wirklich. ???
Das sehe ich anders. Der größte  Teil der Fußgänger zwischen 17 und 70 hat einen Führerschein, was aber keinesweg bedeutet, dass sie die StVO ausreichend kennen. Teilweise wird in der Fahrschule falsches gelehrt, andererseits ist es wissenschaftlich bekannt, dass die Rate des Vergessen bzw. Verlernen von Gelerntem sehr hoch ist, insbesondere wenn man sich nicht mehr damit beschäftigt. Und selbst bei denen, die Verkehrszeichen anordnenr und denen, die die  StVO kontrollieren (Polizei), gibt es oft falsches Wissen.
Man muss als Fußgänger keine Fahrschule von innen gesehen haben. In der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen haben in Wien überhaupt nur 50 bis 55 Prozent der Wiener einen Führerschein. Man soll lieber in den Fahrschulen den Vorrang der Fußgänger auf Schutzwegen gegenüber PKWs nachdrücklich vermitteln und Verstöße dagegen konsequent ahnden. Derzeit ist es so, dass die Missachtung besagten Vorrangs seitens der Autofahrer nicht die Ausnahme, sondern die traurige Regel ist. Die Verampelung Wiens liegt auch darin begründet.

Dass ich als Fußgänger den stärkeren Verkehrsteilnehmern – erst recht einer Straßenbahn – einen gewissen Respekt entgegenbringe, gebietet schon der Hausverstand. Dass man sich als Fußgänger andererseits nicht sklavisch an Regeln hält, ergibt sich wiederum aus der vielerorts autogerechten Gestaltung der Stadt.
16
ÖBB/Schnellbahn / Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Letzter Beitrag von petestoeb am Heute um 13:04:02 »
Bei der U-Bahn kann ich es nicht sagen, aber bei der Straßenbahn könnte genauso während des Betriebes die Strecke saniert werden. Das hat man früher immer so gelöst, heute anscheinend nicht mehr möglich. Ich versteh's nicht.

Da aber mWn an der Brücke selbst gearbeitet wird, bin ich mir nicht sicher ob da nicht auch die Schienen dafür ausgebaut werden müssen. Und wenn das der Fall ist, dann bezweifle ich das das stark, dass diese Arbeiten auch während den Betrieb durchgeführen kann.

Meine Statement war aber nicht jetzt auf eine bestimmte Baustelle gemünzt, sondern allgemein. Wenn in diesem Fall wegen Bauarbeiten an der Brücke die Schienen ausgebaut werden müssen, dann ist es klar. Aber all die anderen Erneuerungen der Strecken sind unter laufendem Rad zu erledigen.
17
Portugal / Re: [PT] Porto
« Letzter Beitrag von N1 am Heute um 12:57:40 »
Bzgl. Einrichtungswagen bzw. Wendeschleifen: Beim Triebwagen des Pipis-Typs sehe ich keine Tür links, beim Wagen 500 aber schon.
Der Wagen wurde von hinten fotografiert (siehe fehlender Scheinwerfer). Er wird offenbar mit dem Rangierfahrschalter bedient.
Nachdem Wagen 500 offenbar nicht das einzige Einrichtungsfahrzeug war, wird die vorzeitige Ausmusterung auch andere vergleichsweise moderne Fahrzeuge (vgl. Wagen 373) betroffen haben.
18
Dafür braucht man aber kein ÖBB Mitarbeiter zu sein, einen 4736 von einem 4746 zu unterscheiden.

Der durchschnittliche Fahrgast hat doch nicht die geringste Ahnung, dass ÖBB-Reihen mit vierstelligen Nummern bezeichnet werden.

Wobei die Reihenbezeichnung 4020 im Gegensatz zu anderen gegenüber dem Fahrgast offiziell kommuniziert wird: https://www.oebb.at/de/reiseplanung-services/im-zug/unsere-zuege

Halt auch etwas leichter merkbar und aussprechbar als 4734.  ;D
19
ÖBB/Schnellbahn / Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Letzter Beitrag von Referat West am Heute um 11:56:24 »
Aber einsparen hätte man beim ESC können. Einfach den Bewerb nach Innsbruck abgeben, die von dem Bewerb mehr profitieren hätten können. Wenn man sieht was Italien Olympia an Millardenverlust eingebracht hat, möcht ich nicht wissen wie viel Wien (bitte im Verhältnis dazu denken) der Songcontest gekostet hat. Wird aber sicher nicht offengelegt.
Inwiefern hätte Innsbruck vom ESC profitieren sollen? Wenn diese Veranstaltung selbst für die einzige Millionenstadt Österreichs ein Verlustgeschäft ist, wäre es für die fünftgrößte Stadt mit nur 130.000 Einwohnern (und einem Ballungsraum von 300.000) wohl erst recht in einem finanziellen Debakel geendet.
Das wäre dann aber - aus Sicht der Stadt Wien - ein Problem von Innsbruck gewesen (gemein gesagt). Wien wäre mit der ESC Verlegung nach Innsbruck sicher billiger ausgestiegen.
20
ÖBB/Schnellbahn / Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Letzter Beitrag von 60er am Heute um 11:41:18 »
Aber einsparen hätte man beim ESC können. Einfach den Bewerb nach Innsbruck abgeben, die von dem Bewerb mehr profitieren hätten können. Wenn man sieht was Italien Olympia an Millardenverlust eingebracht hat, möcht ich nicht wissen wie viel Wien (bitte im Verhältnis dazu denken) der Songcontest gekostet hat. Wird aber sicher nicht offengelegt.
Inwiefern hätte Innsbruck vom ESC profitieren sollen? Wenn diese Veranstaltung selbst für die einzige Millionenstadt Österreichs ein Verlustgeschäft ist, wäre es für die fünftgrößte Stadt mit nur 130.000 Einwohnern (und einem Ballungsraum von 300.000) wohl erst recht in einem finanziellen Debakel geendet.
Seiten: 1 [2] 3 4 ... 10