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Gleisschäden und -bauarbeiten / Re: Umgestaltung Taborstraße
« Letzter Beitrag von Mike60 am Gestern um 23:29:07 »Ich vermute eher über Praterstern. Die Langsamfahrstellen befinden sich ja bei der U2 Station und Gredlerstr
Sie wollen es nicht oder sie können es nicht.
Danke für das interessante Bild! Zumindest eine der Pappeln existiert noch, laut Baumkataster steht die seit 1892 dort. Es würde mich überhaupt wundern, wenn die Pappeln zu Brennholz verarbeitet worden sind, für einen hohen Brennwert sind die nicht bekannt.Da hast du recht, mein letztes Bild von März diesen Jahres, zeigt nur mehr eine Pappel, dafür aber viele Neupflanzungen.
Man muss zwei Dinge bei den WL unterscheiden: Sie wollen es nicht oder sie können es nicht. In 90% der Fälle, heißt es das geht nicht, weil man es eigentlich nicht will. Wenn man für die anderen 10% herausgefunden hat (oder drauf gestoßen wurde), wie es geht, dann findet man in Erdberg leider fallweise die maximale Anti-Lösung. Das trifft auf Dinge wie Rasengleis oder eben auch "Halt nur an Haltestellen" zu.Die 3 Minuten kannst aber auch ohne viel Ampelschaltungen einsparen. Bei der Schleicherei auf dieser Linie.....Klar kann man unter normalen Umständen auf der Linie 3 min einsparen. Aber man muss bei der Fahrplangestaltung auch einplanen, dass es immer wieder zu kurzen Behinderungen aller Art kommen kann. Denn was nützt mir eine planmässige Fahrzeitverkürzung, wenn dann bei 80-90% aller Fahrten die neue Fahrzeit nicht eingehalten werden kann.
Noch dazu wo jede Straßenbahn hochflurig war und niemand damit ein Problem hatte.
Die WLB 100er sind ja heute noch zeitlos schön und bequem.
Die Überdachung der Hochstationen ist ja länger bzw über die ganze Länge, und das Dach der Burggasse wurde um 1978 verlängert, als der neue Abgang gebaut wurde (falls sich wer nicht erinnert: es gab ein Leben vor der Hauptbibliothek). Und die Hochstationen haben den Ausgang ja in der Mitte, damit stellt sich das Problem auch nicht.
Danke für die tollen Bilder, es ist schön, wie ansprechend diese Garnituren anzusehen waren.Kann ich absolut zustimmen! Ewig schade dass man nur je einen E6 und c6 aufgehoben hat, die jetzt in Koppreiter abgestellt sind wo man sie wohl nie wieder in einem Museum sehen wird…

Allerdings waren die schon beim Bau überhaupt nicht mehr zeitgemäß, und ich erinnere mich an mein Entsetzen, als die erstmals am Karlsplatz präsentiert wurden.
Allerdings waren die schon beim Bau überhaupt nicht mehr zeitgemäß, und ich erinnere mich an mein Entsetzen, als die erstmals am Karlsplatz präsentiert wurden.
Was wäre die Alternative gewesen? Es war ein im Nachhinein gesehen sehr ungünstiger Zeitpunkt für Neubeschaffungen, weil die Nieder- (bzw. Mittel-)flurtechnik ein paar Jahre danach serienreif wurde, aber das war natürlich noch nicht bekannt. Außerdem hat man damals noch damit geplant, auch die Gürtelstrecke auf Silberpfeilbetrieb umzubauen (oder neu zu bauen), sodass die Fahrzeuge mit der Straßenbahn kompatibel sein sollten, um sie danach dort einsetzen zu können.
Vom Typ Mannheim hat es bereits von Lohner und SGP gebaute Straßenbahnfahrzeuge auf Wiener Gleisen gegeben, Lizenz und Know-how waren also vorhanden, extra neue Fahrzeuge zu entwickeln hätte sich nicht gelohnt, und eine Beschaffung aus dem Ausland wäre politisch nicht durchsetzbar gewesen.