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Badner Bahn / Re: WLB - Badner Bahn - Historisches
« Letzter Beitrag von MK am Heute um 18:32:56 »In weiterer Folge heißt es dort zum 62er bzw dessen Vorläufer:
Am 30.04.1904 wurde eröffnet: Mitbenützung der WLB-Strecke (km 2,055 bis km 2,345) Eichenstraße ab Bahnhof Meidling – Brücke über die Südbahn – Schedifkaplatz/Breitenfurter Straße – Hetzendorfer Straße bis Kernstraße.
Ab 11.10.1910 fuhr die Straßenbahn dann über die (neu gebaute) Philadelphiabrücke. (Straßenbahn-Wiki).
Allerdings wurde damals auf der WLB in diesem Abschnitt noch nicht elektrisch gefahren, die Oberleitung also nur durch die Straßenbahn genützt.
Zitat
Das erklärt jedoch noch immer nicht, weshalb die Trennstelle zum Wechselstrombereich erst bei der Gutheil-Schoder-Gasse war und warum heute zwischen Schedifkaplatz und Inzersdorf mit 750 V gefahren wird und erst danach mit 850 V.
Die frühere Trennstelle lässt sich erklären: Um das Recht zu erhalten, auf städtischen Gleisen zu fahren, musste die WLB sich verpflichten, auf ihrer Strecke bis zur Stadtgrenze den Strom von den städtischen Elektrizitätswerken zu beziehen.
Vielleicht weil es bei der Tscherttegasse ja noch das Verbindungsgleis für Überstellungsfahrten zur U6 gibt?
Oder würden die T eh auch die 850 V aushalten?
Die T würden die 850 V grundsätzlich aushalten, ist innerhalb der Toleranz (600 bis 900 V), und mir wäre keine Nutzung der Gleisverbindung nach Einstellung des 64ers bekannt. Ich vermute, es liegt entweder daran, dass das gleiche Unterwerk die WLB-Strecke und die U6 in dem Abschnitt versorgt, oder man wollte die Strecke bis Inzersdorf (WLB-Werkstätte) auch von Straßenbahnfahrzeugen erreichbar haben, ohne deren Toleranz zu überschreiten.
Transformatorschalter? Dann gab es doch einen Transformator im Triebwagen?
Ja - unten hängend zwischen den Drehgestellen.

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