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Ich war gestern in Danzig.
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Ein 128NG (Typenfamilie Jazz) fährt als 9er in die Haltestelle Dworzec Główny (Hauptbahnhof) ein.
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In der Schleife Ujeścisko (Wonneberg) stehen zwei 92er. Normalerweise endet hier der 12er. Wegen Bauarbeiten fährt der 12er nur bis Nowe Ogrody und endet somit hinter dem Hauptbahnhof. Der 10er wird nach Lawendowe Wzgórze (Lavendelanhöhe) umgeleitet. 10er und 12er werden von den Baustellenlinien 90 und 92 ersetzt. 9x-Linien sind in Danzig Baustellenlinien.
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Ein Jazz als 2er in Richtung Lawendowe Wzgórze. Der von links kommende Gleisbogen führt derzeit in die Botanik. In Zukunft soll hier ein Betriebsbahnhof entstehen.
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Neben dem letztem Jahr erwähnten NGd99 gibt es auch einen N8C im Lackschema, das an jenes aus der Zwischenkriegszeit angelehnt ist. Die Abzweigung nach rechts führt zur Strecke des 12ers, die derzeit vom 92er bedient wird.
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Der 92er fährt zur Einstiegshaltestelle Ujeścisko, daher stimmt die Anzeige "Abfahrt in 1 Min". Eigentlich könnte die Stehzeit auch in der Haltestelle eingehalten werden.
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Ein von Lawendowe Wzgórze kommender 10er nähert sich dem Haltestellenkomplex Ujeścisko, wo man auch zu einigen Autobuslinien umsteigen kann.
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Leider sind hier sehr viele Masten. In Danzig ist es üblich Geschwindigkeitsbeschränkungen an kleinen Masten neben dem Gleiskörper anzubringen. Natürlich kann man das nicht am Mast des Vorranggebens montieren. Nach links geht es nach Lawendowe Wzgórze nach rechts Richtung Powstańców Warszawy und im Normalbetrieb weiter ins Zentrum.
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Die Haltestellen sind einem Umsteigeknoten entsprechend gestaltet. Leider auch hier mit vielen Masten. Koniec Trasy bedeutet wörtlich Trassen- bzw. Streckenende also Endstation. Weiter vorne kann man die Abzweigung in die Schleife erkennen. Geradeaus geht es ins Zentrum, allerdings nicht über die 12er-Strecke, sondern über die Strecke der Linie 2 bzw. 10.
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Nur eine Haltstelle weiter ist die Endstation Lawendowe Wzgórze, wo 2er und 10er auf jeweils einem Stumpfgleis enden. Auch wenn hier noch nicht viel verbaut ist, war der Fahrgastandrang relativ hoch. Blickt man Richtung Westen (ich schaue hier Richtung Norden), sieht man eine neue Siedlung. Daneben befindet sich eine Schule, die als ich hier war, einiges an Fahrgastströmen generiert hat. Ein Gleis ist jeweils einer Linie zugeteilt.
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Ein 2er auf seinen letzten Metern vor der Endstation. Der niedrige Mast im Hintergrund zeigt eine Geschwindkeitsbeschränkung.
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Die Endstation ist mit zwei Prellböcken und Schotter davor gesichert. Dahinter geht es übrigens ca. 5-7 Meter über Stufen, die in die Wohnsiedlung und zur Schule führen hintunter.
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Ein 120NaG (Typenfamilie Swing) am 3er. Diese Linie benötigt keine Zweirichtungswagen, da sich an beiden Enden jeweils eine Schleife befindet. In Brzeźno ist es eine große Häuserblockschleife. Die Fahrgastinformationsdisplays an den Haltestellen zeigen Neufahrzeuge mit Rollstuhl- und Fahrradsymbol an. Ich habe allerdings nicht herausgefunden, warum manche N8C ohne Rollstuhlsymbol und somit als Hochflurer angezeigt werden. Planmäßig fahren in Danzig übrigens nur noch im Museumsbetrieb Hochflurer.
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Ein 6er nach Jelitkowo (Glettkau) fährt in die Haltestelle Dworzec Główny (Hauptbahnhof) ein. Jelitkowo ist die nördlichste Schleife im Danziger Netz und liegt am Meer. Man merkt, dass hier in der Gegend Toponyme nicht auf -ów, sondern auf -owo enden. Im Deutschen enden diese Orte meist auf -au (z.B. Kraków - Krakau). Die Grenze verläuft ziemlich genau durch die Mitte Polens und teilt das Land in eine "Owo-Zone" im Norden und eine "Ów-Zone" im Süden. Man merkt das in und um Warschau, wo zwar noch viele Bezirke auf -ów enden (Ursynów), aber doch auch einige auf -owo (Bemowo) enden. Der Urturm gehört zum Bahnhofsgebäude. Der Bahnhof von Colmar wurde übrigens nach den gleichen Plänen errichtet und sieht fast gleich aus.
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Wenig später folgt ein 2er.
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Auf der Rückseite des Bahnhofs befindet sich eine zweite Straßenbahnlinie, welche den Busbahnhof erschließt. In der Regel verkehrt hier nur eine Linie, momentan der 12er, der eine Haltestelle nach dem Bahnhof endet. Der Hintergrund ist wenig fotogen. Man sieht die Kräne der Werft (die gefallen mir und prägen das Stadtbild) und Błędnik (Irrgartenbrücke) eine sehr breite Brücke, die über die Eisenbahnlinie führt.
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Wegen später kam der Zug in die Gegenrichtung. Im Hintergrund kann man ein Stellwerk und die Überdachung der Bahnsteige am Hauptbahnhof und den Turm der Kościół św. Katarzyny (St.-Katharina-Kirche) sehen.