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Beschleunigungsmaßnahmen / Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
« Letzter Beitrag von Vineyard am Gestern um 17:23:02 »
Man hatte vor,die Linie D zu beschleunigen.
Was passiert? 25er Schild von Schlickgasse bis Bauernfeldplatz.

Grund?
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Beschleunigungsmaßnahmen / Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
« Letzter Beitrag von Nulltarif am Gestern um 17:16:46 »
Ich war heute mit dem D noch weiter nördlich unterwegs und hatte es zum Glück nicht eilig. Aber wie in Wien mit der (nicht-)Berücksichtigung der Öffis bei dynamischer Verkehrsregelung umgegangen wird, ist (und bleibt bisher leider) ein Krampf.
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ÖBB/Schnellbahn / Re: ETCS (war: 4030.210 in Hainburg und 'Beifang')
« Letzter Beitrag von Nulltarif am Gestern um 17:12:59 »
Eigenartig war, daß in den 60er/70er-Jahren überwiegend ein zügigerer, schnellerer Schnellbahnverkehr als Heute zu beobachten.
Die derzeitigen vielen Schleichfahrten sind dem restriktiven Modus der PZB90 (zwecks größerer Sicherheit) geschuldet. Genau das soll ETCS ja überflüssig machen.

Die dichtere Blockteilung wird zukünftig zu Brems-/ Anfahrverzögerungen mit Halten auf freier Strecke zusätzlich führen und daher noch mehr Schleichfahrten produzieren als bisher.
Warum sollte das so sein?

Insgesamt frage ich mich nach Deinen Beiträgen, wie gut Du die Zugbeeinflussungssysteme der Vollbahn kennst.
...erklärt es mir Bitte aus eurer Sicht!   Danke!

Ich versuche es anhand eines Beispiels mit (hoffentlich) nur unwesentlichen Vereinfachungen:

Als ich am Handelskai den Bahnsteig Richtung Praterstern betrete, fährt gerade ein Zug aus. Aber ich werde nicht lange warten müssen, denn der nächste nähert sich schon der Brücke. Obwohl das Gleis am Bahnsteig bereits frei ist, bleibt er allerdings noch auf der Donaubrücke vor dem Bahnsteig stehen, weil sich dort das Blocksignal befindet und noch Halt zeigt, bis der Vorderzug den Block ganz geräumt hat. Sobald das Signal auf Frei springt, fährt der Zug an den Bahnsteig weiter und hat dabei auch das Vorsicht zeigende Vorsignal des nächsten Blocks passiert.

Mit der alten INDUSI/PZB60 (d.h. in Deinem „früher“) hätte der Tfzf nach dem Fahrgastwechsel nun beliebig beschleunigen können und bei der Wahl der Geschwindigkeit nur beachten müssen, bei dem nächsten Blocksignal anhalten zu können. Wenn dieses in den Blick gekommen ist und bereits Frei gezeigt hätte, hätte er weiter so weit beschleunigen können, dass er in der Haltestelle Traisengasse anhalten kann.

Heute mit der PZB90 geht das nicht mehr. Da der Halt am Handelskai in der von der PZB überwachten Strecke nach dem Vorsicht zeigenden Vorsignal liegt, fällt die Überwachung in den „restriktiven Modus“ und erlaubt für mindestens 700m ab dem Vorsignal nur max. 45km/h. Der Zug beschleunigt zwar flott, aber nur bis knapp zu dieser Geschwindigkeit. Durch diese erzwungene Langsamfahrt braucht er auch länger, um den Block für den nächsten Zug freizumachen, sodass in gewissen Abschnitten der Stammstrecke trotz höherer Streckenhöchstgeschwindigkeit fast durchgehend mit 45km/h geschlichen wird.
(Anmerkung: Gerade weil die modernen Fahrzeuge viel besser beschleunigen, wurde diese zusätzliche Einschränkung eingeführt, um eine Signalüberfahrung bei „Anfahren gegen rot“ zu verhindern; Es klingt paradox, aber gerade die bessere Beschleunigung führt im beschriebenen Fall zur Verlangsamung.)
Durchbrochen wird dies, wenn durch ein längeres Intervall auch die Vorsignale schon Hauptsignal frei zeigen. Aber schon mit einem knapp danach fahrenden Zug pendelt sich der Verkehr schnell wieder auf „Dauerschleicherei“ ein. Ein wenig gemildert wird dies in den Stationen Praterstern und Wien Mitte, weil dort die Einfahrsignale schon auf Frei gehen, wenn die Fahrstraßen auf das andere Bahnsteiggleis gestellt sind (wobei u.U. wieder der CAT dazwischenkommt).

Im zukünftigen ETCS gibt es keinen restriktiven Modus, sondern es wird eine Geschwindigkeitskurve überwacht, die die erlaubte Streckenhöchstgeschwindigkeit und die Bremsung zum nächsten Anhaltepunkt (fiktives Hauptsignal oder Stations-Halt) berücksichtigt. Da das frei Werden des Folgeblocks über Funk sofort übermittelt wird, wird auch die zulässige Geschwindigkeit des Zuges sofort nach oben aktualisiert. Und da es keine Vorsignale mehr braucht, die auf mindestens Bremsweglänge vor den Hauptsignalen stehen müssen, ist eine feiner Blockteilung (auch ohne „moving blocks“) möglich.
Ohne diese zukünftige Blockteilung zu kennen, gehe ich doch davon aus, dass in meinem Beispiel der Zug gar nicht mehr knapp vor dem (bereits längst freien) Bahnsteig anhalten wird.

ETCS sollte also das Ende der „Dauerschleicherei“ deutlich unter der erlaubten Streckenhöchstgeschwindigkeit sein, hat aber selbstverständlich keinen Einfluss auf die Fahrgastwechselzeiten. Ich bin überzeugt, dass mit ETCS der Betrieb trotz dichterer Zugfolge flotter abgewickelt werden wird als jetzt. Und es kann schon sein, dass anfangs stärker beschleunigt und wieder gebremst wird, aber ich bin sicher, dass die meisten Tfzf sehr schnell Erfahrungen sammeln werden, wo und wann sich das Ausnutzen der möglichen Geschwindigkeit sinnvoll ist und wo bzw. wann nicht. Und vielleicht müssen nach ersten Erfahrungen auch noch Infrastruktur-seitig Justierungen vorgenommen werden. Aber dass bei einer so gravierenden Systemumstellung nicht alles von Anfang an ganz rund läuft, scheint mir doch ganz normal.


Übrigens hätte es schon auch andere Möglichkeiten gegeben, dichte Zugsfolgen zu ermöglichen, wie zum Beispiel bei der Münchener S-Bahn. Dort hat man durch sozusagen „überlappende Blöcke“ das Einfahren an den Bahnsteig ermöglicht, auch wenn noch nicht der ganze Block frei ist. (Das erinnert ein wenig an die Signalisierung in der USTRAB.) Da aber hier in Österreich neue Strecken gebaut und bestehende ausgebaut und dabei mit ETCS ausgerüstet werden und die Umstellung auf dieses Sicherungssystem, an dem  –  trotz aller Vorbehalte  –  EU-weit langfristig kein Weg vorbei führen wird, halte ich die Entscheidung für völlig richtig, auf dieses neue System zu setzen, als das alte mit seinen Unzulänglichkeiten noch ein wenig aufzubessern. Sorge habe ich dabei nur, dass bei Störungen der Sicherungstechnik die Auswirkungen viel weiter reichen werden als jetzt.
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ÖBB/Schnellbahn / Re: 4020er
« Letzter Beitrag von fastpage am Gestern um 16:54:04 »
Vor 2 oder 3 Wochen ist Stadlau abgestürzt für mehrere Stunden.
Da fuhren die Schnellzüge über die Stammstrecke. Güterzüge würden auf die Nacht verlegt, hätte die Sperre länger gedauert. Weiters sind die Tfz der Güterzüge meist Vectrons, die schon voll ETCS tauglich, auch weil sie in Tschechien das dann brauchen.
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Gleisschäden und -bauarbeiten / Re: Gleisbaustellen 2026
« Letzter Beitrag von W_E_St am Gestern um 16:08:40 »
Martinstraße - Aumannplatz ist meiner Erinnerung nach noch nicht ewig alt, aber die Platten sind es. Ich muss sagen, ich bin etwas enttäuscht, dass bei der aktuellen Generalsanierung wieder der simpelste Oberbau zum Einsatz kommt, sogar reduziert gegenüber vorher. In der Gentzgasse war durchgehend Oberbau mit verstärkter Körperschalldämmung (armierte Gleistragplatte auf Gummigranulatmatten), neu nur der Standard-Aufbau (unbewehrte Gleistragplatte direkt auf Schotterbett). Als Eindeckung eine Mischung aus Ortbeton an neuralgischen Punkten (Seitenband, bei Kreuzungen auch im Gleis und Mitteltrog), ansonsten Großflächenplatten.

Übrigens war gestern Nacht eine Abnahme durch die Wiener Linien, drei Bedienstete sind mit einer Art Handwagerl mit einem Laptop darauf die ganze Strecke abgefahren und dürften vermessen haben. Bin neugierig, ob sich Verkehrsaufnahme mit 27.6. ausgeht und hoffe darauf - der SEV ist bei der kleinsten Verkehrsstauung nicht mehr zu gebrauchen.
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ÖBB/Schnellbahn / Re: 4020er
« Letzter Beitrag von 38ger am Gestern um 15:45:00 »
Sind wirklich zwei Talent-Züge ausgefallen :o

Wobei die Talent-Züge ebenfalls verschwinden müssten - oder wurde bei diesen ETCS eingebaut?

Aber nicht von der Vorortelinie, um die es gerade ging. Auch nicht von der Franz-Josefs-Bahn um die es zuvor ging, nicht von der Westbahn, Ostbahn, S60 usw. sondern nur von der Stammstrecke - und das auch erst nach der Sperre derselben.

Es ist im Prinzip egal, von welcher Strecke sie verschwinden müssen oder nicht oder neue Fahrplanmuster für den PV gesucht werden müssen.

Das oben geschriebene läßt mich jetzt im Gedanken weiter denken: Tatsache ist, daß der Betrieb selbst sich massiv im Osten Österreichs einschränkt, sich selbst durch das stur einzuführende ETCS-Onlay im Bereich der Stammstrecke von Zentralwerkstätten mehr oder weniger abschneidet oder sich massiv selbst einschränkt. Niemand denkt von den Verantwortlichen darüber nach, wass passieren würde, wenn mit der Stadlauer Brücke etwas passieren sollte und da vor allem mit dem GV?

Wird mit/nach dem Ausbau der Schnellbahn-Stammstrecke weiterhin als Alternative zur Stadlauer Brücke für den Güterverkehr zur Verfügung stehen?

Das Betriebskonzept der Schnellbahn-Stammstrecke schließt Güterzüge auf der S-Bahn-Stammstrecke im Notfall aus. Fahrzeuge ohne ETCS müssen bei Einschränkungen auf der Stadlauer Brücke durch ETCS-Onlay großräumig umgeleitet werden. Mich wundert, daß noch niemand von Cargo dazu Stellung bezogen hat, vor allem, da es Mehrkosten verursacht. Man kann durch diesen Ausbau nur zum Rückschritt in Sachen der Betriebsabwicklung gratulieren...

Als ob auf der Stammstrecke Platz für Güterzüge wäre. Wann kam es denn das letzte Mal zur Sperre der Stadlauer Brücke, das ist schon ein extrem seltenes Szenario.
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Allgemeines / Re: Klimaanlagen in Öffis
« Letzter Beitrag von 38ger am Gestern um 15:38:14 »


Wie machen das andere Länder im Süden? Die Stadt Wien bezieht (wohl sehr teuren) Strom von der stadteigenen Wien Energie. Boykottiert man den eigenen Konzern? Haben die WL besondere Knebelverträge mit hohem Stromtarif?



Dass bei uns die Klimaanlagen fast überflüssig sind, weil viel zu schwach eingestellt, ist klar.

Das gegenteilige Beispiel ist Skytrain in Bangkok. Dort geht nichts ohne Weste. Innen gefühlt 15° draussen 35. Der weitere Unterschied: In Wien wird die Klimaanlage abgestellt wenn die Türen geöffnet werden, in Bangkok werden ebenfall immer alle Türen geöffnet. Dort wird dann die Klimaanlage voll aufgedreht, damit die warme Luft nicht hereinkommt.

Also mir ist es manchmal schon etwas zu kühl eingestellt. Es soll ja nicht kalt, sondern angenehm warm sein. Und bei 35 Grad draußen sind 25 Grad gefühlt schon sehr kalt. Mit schaudern denk ich an Barcelona zurück, wo man für die Öffis bei gleißender Hitze nur mit Pulli nutzen konnte. Mich stört es vielmehr, dass man im Winter so gut wie nicht heizt. Aber energietechnisch gehört es ja auch so gemacht, dass man im Sommer nicht zu stark kühlt und im Winter nicht zu stark heizt. Aber schon klar, dass im Klimaanlagenthread vor allem jene schreiben, die Hitze überhaupt nicht mögen. Mich persönlich stört das ja auch in Supermärkten teilweise schon, dass manche viel zu stark klimatisiert sind. Im Zweifel lieber etwas weniger Energie verschwenden, weil dasselbe Temperaturempfinden haben ja sowieso nicht alle!
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ÖBB/Schnellbahn / Re: 4020er
« Letzter Beitrag von denond am Gestern um 15:27:49 »
Sind wirklich zwei Talent-Züge ausgefallen :o

Wobei die Talent-Züge ebenfalls verschwinden müssten - oder wurde bei diesen ETCS eingebaut?

Aber nicht von der Vorortelinie, um die es gerade ging. Auch nicht von der Franz-Josefs-Bahn um die es zuvor ging, nicht von der Westbahn, Ostbahn, S60 usw. sondern nur von der Stammstrecke - und das auch erst nach der Sperre derselben.

Es ist im Prinzip egal, von welcher Strecke sie verschwinden müssen oder nicht oder neue Fahrplanmuster für den PV gesucht werden müssen.

Das oben geschriebene läßt mich jetzt im Gedanken weiter denken: Tatsache ist, daß der Betrieb selbst sich massiv im Osten Österreichs einschränkt, sich selbst durch das stur einzuführende ETCS-Onlay im Bereich der Stammstrecke von Zentralwerkstätten mehr oder weniger abschneidet oder sich massiv selbst einschränkt. Niemand denkt von den Verantwortlichen darüber nach, wass passieren würde, wenn mit der Stadlauer Brücke etwas passieren sollte und da vor allem mit dem GV?

Wird mit/nach dem Ausbau der Schnellbahn-Stammstrecke weiterhin als Alternative zur Stadlauer Brücke für den Güterverkehr zur Verfügung stehen?

Das Betriebskonzept der Schnellbahn-Stammstrecke schließt Güterzüge auf der S-Bahn-Stammstrecke im Notfall aus. Fahrzeuge ohne ETCS müssen bei Einschränkungen auf der Stadlauer Brücke durch ETCS-Onlay großräumig umgeleitet werden. Mich wundert, daß noch niemand von Cargo dazu Stellung bezogen hat, vor allem, da es Mehrkosten verursacht. Man kann durch diesen Ausbau nur zum Rückschritt in Sachen der Betriebsabwicklung gratulieren...
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Allgemeines / Re: Klimaanlagen in Öffis
« Letzter Beitrag von Superguppy am Gestern um 15:02:20 »
Es hilft schon, wenn die Innenraumtemperatur gleich der Aussentemperatur.
Definitiv. Mich wundert auch, dass man nicht vor dem Klimaanlagen zumindest leistungsfähige Lüftungen/Gebläse eingebaut hat - das wäre ja von Gewicht, Kosten und Aufwand vermutlich halb so wild gewesen.
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ÖBB/Schnellbahn / Re: 4020er
« Letzter Beitrag von 38ger am Gestern um 14:30:20 »
Sind wirklich zwei Talent-Züge ausgefallen :o

Wobei die Talent-Züge ebenfalls verschwinden müssten - oder wurde bei diesen ETCS eingebaut?

Aber nicht von der Vorortelinie, um die es gerade ging. Auch nicht von der Franz-Josefs-Bahn um die es zuvor ging, nicht von der Westbahn, Ostbahn, S60 usw. sondern nur von der Stammstrecke - und das auch erst nach der Sperre derselben.
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