Einen teuren Triebwagen als motorbetriebenen Beiwagen einzusetzen, anstatt C3 mit 2xc3 zu koppeln.
Das wäre eine "lahme Ente" geworden. Zum Vergleich, die E+c
3, deren schlechte Leistungen einer der Hintergründe für die Beschaffung des C
3 waren, hatten 190 oder 220 kW für 34,1 Tonnen Leergewicht. Ein Zug C
3+c
3+c
3 hätte 190 kW für 39,2 Tonnen Leergewicht gehabt.
Die hätte es sicher locker auch gezogen aber einen C3 als Beiwagen einzusetzen ist Vergeudung und unnötiger Wartungsaufwand. Ausserdem gab es ja das Gerücht dass der C3 speziell für die USTRAB angedacht war.
Das Problem war, dass es im DÜWAG-Baukasten keine angetriebenen Jakobsdrehgestelle gegeben hat. Das heißt, egal wie lang ein TW wird (Stichwort "Tatzelwürmer" der Rhein-Haardt-Bahn), es gab immer nur zwei angetriebene Drehgestelle. Die Lösung waren dann stärkere Motoren (150 kW pro Drehgestell statt 95 oder 110) wie beim E
1, oder der Verzicht auf Jakobs-Drehgestelle, damit waren alle angetrieben (Freiburger GT8).