11
Linien / Re: Linie 62
« Letzter Beitrag von D 3XX am Gestern um 13:56:30 »Ich kann an den aktuellen Intervallen in der Wiedner Hauptstraße ehrlich gesagt nichts "unvernünftiges" erkennen. Und die Fahrzeuge sind Geschmackssache.
Antrag in der Bezirksvertretung ist - wie schon erwähnt - parteipolitisch motivierter Kleinkram.So ist es.
Seit dem Ersten Weltkrieg. Nach dessen Ende wurde also an der Beschäftigung von Frauen im Schaffnerdienst festgehalten."en vogue" ist wohl nicht ganz der passende Begriff. Während des Krieges waren viele Männer leider anderweitig beschäftigt.Ab wann hat es denn die ersten Schaffnerinnen gegeben? In der Ersten Republik oder schon in der Monarchie?
"en vogue" ist wohl nicht ganz der passende Begriff. Während des Krieges waren viele Männer leider anderweitig beschäftigt.Man kann auch sagen "im Aufwärtstrend" oder so ähnlich, jedenfalls waren sie kein vernachlässigbarer Teil der Beschäftigten. Der Auslöser für diese Entwicklung war jedenfalls in erster Linie ein beklagenswerter.
Der Zugführer war ja die "Nummer 1" eines Zuges und somit auch dem Fahrer übergeordnet.Wenn ich auf meine etwas verstaubten Informationen aus ÖBB-Kreisen zurückgreifen darf, war der Zugführer nur in mancher Hinsicht der Chef. Was auf der Lok geschieht, hat(te) ihn angeblich nicht zu interessieren.
Wenn man Frauen die Fahrertätigkeit verwehrt, sie aber als Zugführer einsetzt, wäre das sogar reichlich inkonsequent.Außer man hat (an den Haaren herbeigezogene) Argumente.
Wer hat das eigentlich für gewöhnlich gemacht? Der Zugführer (= Triebwagenschaffner)? Oder ein x-beliebiger Schaffner? Der Zugführer war ja die "Nummer 1" eines Zuges und somit auch dem Fahrer übergeordnet. Wenn man Frauen die Fahrertätigkeit verwehrt, sie aber als Zugführer einsetzt, wäre das sogar reichlich inkonsequent.Bügel umlegen ist jetzt auch keine stereotyp dem weiblichen Geschlecht zuzuordnende Tätigkeit.Aber waren Schaffnerinnen damals nicht voll en vogue? Und war mit dem Job nicht auch das Bügelumlegen verbunden?
"en vogue" ist wohl nicht ganz der passende Begriff. Während des Krieges waren viele Männer leider anderweitig beschäftigt.Während des Zweiten Weltkrieges wurden Frauen, anders als im Weltkrieg davor, nicht als Fahrerinnen eingesetzt. Deshalb fand ich das Bild von der Dame, in unpassender Montur auf der Arbeitsfläche eines SP stehend, bemerkenswert. Als Fahrerin nicht, aber das schon?