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Zukunftsperspektiven / Re: Zweirichtungsbetrieb in Wien
« Letzter Beitrag von T1 am Heute um 09:03:19 »
Wie machen das andere Betriebe? Ich hab auch von den französischen Vorzeigebetrieben nichts von einem  massenhaften Einbau von Gleiswechseln gehört oder gelesen.
Massenhaft nicht, aber es sind eigentlich in jedem Netz Gleiswechsel an strategisch sinnvollen Stellen vorhanden, um genau solche Fälle wie die Ustrab abzudecken. Siehe auch die Gleispläne hier: https://cartometro.com/?r=cmf
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Zukunftsperspektiven / Re: Zweirichtungsbetrieb in Wien
« Letzter Beitrag von Klingelfee am Heute um 08:58:59 »
Und dann hättest du bei jeder Haltestelle eine Langsamfahrstelle.
Darf man Haltestellen nicht sowieso nur mit 25 km/h durchfahren?

Aber nur auf der Haltestellenseite. Am Gegengleis darf man dann schon wesentlich schneller fahren.
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Chronik / Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Letzter Beitrag von Katana am Heute um 08:35:36 »
Erinnerungen an die Vergangenheit - Ein 26er nach Strebersdorf.
Nicht Vergangenheit, sondern Alltag. https://www.wienerlinien.at/documents/11594409/11594668/fahrplan-tram-26-hausfeldstra-e-strebersdorf-meriangasse.pdf/fa1e3f7c-896c-033d-3723-b502cd4375b1?version=1.1&t=1767766035176

Aber nicht in Kagran, wie am Foto (ausgenommen Einschübe).
Eben: Einschübe, lt. verlinktem Plan an Schultagen 14:05 Uhr.
Es sollte erwähnt werden, dass es um die Seite 17 im verlinkten Plan geht und es gibt an Schultagen genau einen Einschub in die Richtung.
Danke für die Präzisierung.
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Zukunftsperspektiven / Re: Zweirichtungsbetrieb in Wien
« Letzter Beitrag von pTn am Heute um 08:20:55 »
2022 gab es in Simmering wieder eine Kletterweiche! Lg.

Ja, die überall auf der Welt funktionieren, nur leider in Wien nicht.
Hier die Bilder von damals: https://public-transport.net/tram/Wien_HW/HW2207/#img=9124_465.jpg
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Zukunftsperspektiven / Re: Zweirichtungsbetrieb in Wien
« Letzter Beitrag von Katana am Heute um 08:20:23 »
Und dann hättest du bei jeder Haltestelle eine Langsamfahrstelle.
Darf man Haltestellen nicht sowieso nur mit 25 km/h durchfahren?

Bitte bedenkt dann nicht nur die Errichtungskosten, sondern auch die Wartungskosten.
Ist ja gar keine Frage. Der Kernpunkt meines Postings ist aber, dass es eine Replik auf die Behauptung ist, dass Kletterweichen im Gegensatz zu stumpf befahrenen Gleiswechseln "wirklich flexibel" sind.

Aber vergesst nicht meine schon mehrfach geäußerte Skepsis gegenüber ZR-Wägen. Doppelte Anzahl von Türen und Fahrerständen bedeutet wesentlich höhere Wartungsaufwände bei reduziertem Sitzplatzangebot.
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Zukunftsperspektiven / Re: Zweirichtungsbetrieb in Wien
« Letzter Beitrag von Operator am Heute um 08:00:39 »
Schauschau, zufällig grad bei mir aufgeschlagen:
Extrapraktisch: Da die Wagen auch kurze Strecken mit Batterie fahren können, brauchts nichtmal eine Oberleitung. Beim Karneval in Nizza fahren hohe Wagen im Umzug, daher gibts dort streckenweise keine Oberleitung. Die Kletterweiche ist etwa da wo 2007 steht. Auch hier sieht man gut, wie Parallelweichen den Betrieb vereinfachen, wenn der Zentrumsbereich (etwa die schraffierten Bereiche) wegen Massenandrang gesperrt sind.

Das ist halt in Wien leider nicht möglich, da man das Scheuklappen-Denken in vielen Bereichen bis heute nicht aufgegeben hat.
Wien muß da unbedingt seinen eigenen - nicht überzeugenden Weg - gehen. Man hatte ja ursprünglich zwei Kletterweichenpaare, die bei Verwendung immer anstandslos funktionierten. Beide sind sang und klanglos in den späten 90er-Jahren irgendwo im Nirvana verkommen bzw. mußten spurlos verschwinden. Sie paßten für die tonangebenden Herrschaften nicht ins Betriebskonzept...

LG
2022 gab es in Simmering wieder eine Kletterweiche! Lg.
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Zukunftsperspektiven / Re: Zweirichtungsbetrieb in Wien
« Letzter Beitrag von haidi am Heute um 07:49:56 »
Mit Zweirichtungsfahrzeugen und (im normalen Linienbetrieb stumpf befahrenen) einfachen Gleiswechseln statt aufwendigen Schleifen ...
Ich weiß nicht, wie lange die Einrichtung einer Kletterweiche dauert, wäre aber die sinnvollere Alternative zu stumpf befahrenen Gleiswechseln. Da wäre man wirklich flexibel.
Egal wie schnell die Kletterweiche eingebaut ist, die Verfügbarkeit eines Gleiswechsels ist schneller, weil sofort gegeben.
Und ist nicht die schnelle Einsetzbarkeit ein maßgeblicher Faktor für die Flexibilität? Und wenn man das Geld hätte, könnte man bei jeder Haltestelle einen Gleiswechsel einbauen. Da sehe ich keinen Nachteil gegenüber einer Kletterweiche.
Tja das Geld, das Geld.

Und bzgl. Kosten: Man muß halt abwägen was einen der Entfall des Ersatzverkehrs oder auch die Senkung der Fahrgastzufriedenheit kostet im Vergleich zu den Erhaltungskosten zweier Handweichen.
Errichtung und Erhaltung von x Mal 2 Handweichen

Wie machen das andere Betriebe? Ich hab auch von den französischen Vorzeigebetrieben nichts von einem  massenhaften Einbau von Gleiswechseln gehört oder gelesen. Dieser Teilthread riecht nach der guten, alten Kleinbahn, auch der Einbau von Kletterweichen als sinnvolle Möglichkeit für kurzfristige Störungsbehebung. Wenn die Störung voraussichtlich länger dauert - also mehr als einen Tag - könnte es eine schnelle Lösung sein. Wenn man dann Flexities einsetzt, erspart man sich sogar das Oberleitungsstück. Aber wie gesagt, riecht auch nach Modellbahnbetrieb
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Zukunftsperspektiven / Re: Zweirichtungsbetrieb in Wien
« Letzter Beitrag von coolharry am Heute um 07:28:04 »
Man bräuchte ja auch nicht bei jeder Haltestelle einen.

Aber in der Wiedner vor der Rampe zur Ustrab wäre es schon praktisch.
Auch vor anderen größeren Hochbauten, z.B. Gewerbeparkbrücke, wäre so etwas ganz praktisch. Dort kann man es mittels Kreuzungsweiche lösen.
Auch bei anderen Strecken, auf denen länge keine Umleitungs oder Umdrehmöglichkeit besteht. Z.b Prager Straße oder Brünner Straße würde es durchaus sinn machen. Gegen die Fahrtrichtung eingebaut schränken sie auch die Geschwindigkeit nicht massiv ein.
Und bzgl. Kosten: Man muß halt abwägen was einen der Entfall des Ersatzverkehrs oder auch die Senkung der Fahrgastzufriedenheit kostet im Vergleich zu den Erhaltungskosten zweier Handweichen.
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Zukunftsperspektiven / Re: Zweirichtungsbetrieb in Wien
« Letzter Beitrag von Klingelfee am Heute um 06:20:55 »
Mit Zweirichtungsfahrzeugen und (im normalen Linienbetrieb stumpf befahrenen) einfachen Gleiswechseln statt aufwendigen Schleifen ...
Ich weiß nicht, wie lange die Einrichtung einer Kletterweiche dauert, wäre aber die sinnvollere Alternative zu stumpf befahrenen Gleiswechseln. Da wäre man wirklich flexibel.
Egal wie schnell die Kletterweiche eingebaut ist, die Verfügbarkeit eines Gleiswechsels ist schneller, weil sofort gegeben.
Und ist nicht die schnelle Einsetzbarkeit ein maßgeblicher Faktor für die Flexibilität? Und wenn man das Geld hätte, könnte man bei jeder Haltestelle einen Gleiswechsel einbauen. Da sehe ich keinen Nachteil gegenüber einer Kletterweiche.

Und dann hättest du bei jeder Haltestelle eine Langsamfahrstelle. Auch weiß ich nicht, ob es sich in der Praxis machbar ist, dass die Straßenbahn einfach die Seite wechselt. Ich denke da zum Beispiel die Josefstädter Straße oder die Währinger Straße?

Und bezüglich der Kosten. Bitte bedenkt dann nicht nur die Errichtungskosten, sondern auch die Wartungskosten.
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Chronik / Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Letzter Beitrag von Alex am Heute um 01:01:35 »
Erinnerungen an die Vergangenheit - Ein 26er nach Strebersdorf.
Nicht Vergangenheit, sondern Alltag. https://www.wienerlinien.at/documents/11594409/11594668/fahrplan-tram-26-hausfeldstra-e-strebersdorf-meriangasse.pdf/fa1e3f7c-896c-033d-3723-b502cd4375b1?version=1.1&t=1767766035176

Aber nicht in Kagran, wie am Foto (ausgenommen Einschübe).
Eben: Einschübe, lt. verlinktem Plan an Schultagen 14:05 Uhr.
Es sollte erwähnt werden, dass es um die Seite 17 im verlinkten Plan geht und es gibt an Schultagen genau einen Einschub in die Richtung.
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