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Badner Bahn / Re: WLB - Badner Bahn - Historisches
« Letzter Beitrag von fr3 am 17. März 2026, 22:30:04 »
Zwei Stromsysteme (DC und AC) => Zweisystemfahrzeug.
So gesehen hast Du natürlich Recht.
Meinem Verständnis nach bezeichnen wir heute ein Zweisystemfahrzeug als eines, das zwischen zwei Systemen umschaltet und entsprechend über zusätzliche Einrichtungen verfügt, die jeweils die Funktion unter einem oder dem anderen System gewährleisten.

Zitat
Wegen der Speisung mit Wechselstrom waren die Fahrmotoren sechspolig ausgeführt, während reine Gleichstrom-Bahnmotoren üblicherweise vierpolig sind.
Hier liegt aber der Unterschied zu den heutigen Zweisystemfahrzeugen, denn es war ein und derselbe Motor der ohne Vorschaltungen unter beiden Systemen lief (Spannung blieb ja gleich). Es wurde nichts umgeschaltet, der Triebwagen fuhr über die Trennstelle ohne irgendeine Änderung in der Schaltung oder Steuerung des Fahrzeugs.
Auch heutige Zweisystemfahrzeuge fahren stets mit dem gleichen (Drehstrom)motor, aber sowohl der Gleichstrom als auch der Wechselstrom muss dafür umgewandelt werden und dafür braucht es für jedes System verschiedene Komponenten. Nicht unbedingt ein Hybridfahrzeug, dass über zwei unterschiedliche Antriebe verfügt, aber dennoch eines, dass zusätzliche Komponenten für jedes System braucht.

Zitat
Die sechspoligen Maschinen waren bis zum Schluss in der Reihe 20/30 eingebaut, auch wenn diese nach 1945 nur mehr mit Gleichstrom betrieben wurden.
Ich nehme an dass es beim Wiederaufbau günstiger gewesen sein dürfte, die Unterwerke mit Gleichrichtern auszustatten und die Strecke aus dem Industriestromnetz zu speisen als eigene Kraftwerke (15 Hz) und eigene Übertragungsleitungen vorzuhalten.

Um den Spannungsabfall zu verringern wurde die Spannung auf der Überlandstrecke auf 800 V angehoben (550 V im Straßenbahnnetz). Soweit mir bekannt wird bis heute mit höherer Spannung auf der WLB gefahren. Streckenbrenner sollte gleich hinter dem Schedifkaplatz sein. War zumindest einmal so, wurde dann für den 64 zum Schöpfwerk verschoben. Danach verliert sich meine Kenntnis...
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am 49er beim Urban Loritz Platz wird er auch angesagt. Ebenso der 46er am Ring...

Eigentlich sollte es mittlerweile ja relativ einfach sein, die Züge mit IBIS-Updates (inkl. Ansagen, Umsteigeverbindungen etc.) zu versorgen. Speicherkarten müssen ausschliesslich beim E2 ausgetauscht werden - für die ULFs und Flexitys können aktualisierte Ansagen „per Knopfdruck“ auf alle Züge (sofern diese am Betriebsbahnhof stehen und eine aufrechte Wlan-Verbidnung haben) gleichzeitig eingespielt werden…

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Gleisschäden und -bauarbeiten / Re: 03.03. - 26.04.2026: Gleisbauarbeiten Quellenstraße
« Letzter Beitrag von 4808 am 17. März 2026, 19:49:58 »
Als wir gestern mit dem 18er fuhren, sprach der Fahrer die Ansage für den Matzleinsdorfer Platz komplett selbst, inklusive aller Umsteigeverbindungen. Und verwies ausdrücklich auf den 14A, der verstärkt geführt wird. Top !
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Linien / Re: Linie 17A (1961-1970)
« Letzter Beitrag von nord22 am 17. März 2026, 19:38:16 »
K 2460 und im Hintergrund K 2447 am Leopoldauer Platz (Foto: Peter Schmied, 21.02.1965).

LG nord22
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Die Fahrgastinfo beim 6er lässt zu wünschen übrig. Am Matz weist das Wegeleitsystem überall nach wie vor den 6er aus. Im 1er wird er auch angesagt.
am 49er beim Urban Loritz Platz wird er auch angesagt. Ebenso der 46er am Ring...
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Badner Bahn / Re: WLB - Badner Bahn - Historisches
« Letzter Beitrag von Halbstarker am 17. März 2026, 18:36:28 »
Die 1906 von der Waggonfabrik František Ringhoffer gelieferten Wagen 201 - 214 waren von einer unüberbietbaren Pracht und Ästhetik. Auch die Technik der Wagen war mit vier Fahrmotoren und zwei Drehgestellen modern.

Ja, und außerdem handelte es sich um Zweisystemfahrzeuge. Der Abschnitt Philadelphiabrücke–Leesdorf wurde mit 500 V/15 Hz betrieben. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges wurde der Wechselstrombetrieb aufgegeben.
Zweisystemfahrzeug ist übertrieben. Die hatten Reihenschlussmotoren, welche sowohl mit Wechselstrom als auch mit Gleichstrom betrieben werden konnten. Und Glühbirnen, Widerständen und Heizung war erst Recht wurscht, welcher Strom sie speiste. An den Trennstellen kam Wechselstrom statt Gleichstrom durch die Fahrleitung, das war's. Grund war die bessere Übertragung von Wechselstrom im Überlandabschnitt. Der Strom musste nur von 10.000 V auf Fahrdrahtspannung umgewandelt werden, mittels mehrerer Transformatoren entlang der Strecke. Man sparte sich die (damals noch mechanischen) Umformer, Gleichrichter waren noch nicht verfügbar. Die Straßenbahnnetze in Wien und Baden fuhren mit Gleichstrom und waren bereits vorhanden, daher die zwei Stromsysteme.

Zwei Stromsysteme (DC und AC) => Zweisystemfahrzeug. Ok., Trafo und Gleichrichter war im Fahrzeug keiner.
Wegen der Speisung mit Wechselstrom waren die Fahrmotoren sechspolig ausgeführt, während reine Gleichstrom-Bahnmotoren üblicherweise vierpolig sind. Die sechspoligen Maschinen waren bis zum Schluss in der Reihe 20/30 eingebaut, auch wenn diese nach 1945 nur mehr mit Gleichstrom betrieben wurden.
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Chronik / Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Letzter Beitrag von nord22 am 17. März 2026, 18:13:38 »
Aus sehr traurigen Gründen ist der Betrieb der Linie D zwischen Augasse und Börse seit 14:21 eingestellt  :(; näheres unter https://wien.orf.at/stories/3346227/.

edit: VA um 18:40

nord22
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Sonstiges / Re: Liliputbahn
« Letzter Beitrag von Linie 41 am 17. März 2026, 18:12:22 »
Wow, sehr schöne Stimmung.
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Badner Bahn / Re: WLB - Badner Bahn - Historisches
« Letzter Beitrag von MK am 17. März 2026, 17:56:20 »
Zweisystemfahrzeug ist übertrieben. Die hatten Reihenschlussmotoren, welche sowohl mit Wechselstrom als auch mit Gleichstrom betrieben werden konnten.

Allerdings wohl die ersten Serienfahrzeuge, die einen solchen Motor hatten.
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Viennensia / Re: Hausabriss und Mietenpreise
« Letzter Beitrag von coolharry am 17. März 2026, 17:36:57 »
Gegenüber (Ecke Oberdorfstr. EK) wo einst der Steinmetz sein Verkaufsstandl hatte liegt jetzt ebenfalls alles brach.

Hier vermute ich stark, dass der Entwickler auf das niedrige Gebäude, welches genau anschließend in der Oberdorfstraße steht und nur einstöckig ist, spitzt. Das Eckgrundstück des Grabsteinecks ist doch recht klein allein.
Aber möglich ist alles.
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