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Stadtbahn / Re: Elektrische Stadtbahn
« Letzter Beitrag von 95B am 29. März 2026, 17:28:23 »
Bei den Kurzzügen im frühen U-Bahnbetrieb musste man später den halben Bahnsteig lang laufen, da diese immer am Signal am Bahnsteigende zum Stehen kamen.

Ich weiß nicht wie lange das der Fall war, aber so weit ich mich zurück erinnern kann blieben die Kurzzüge so stehen, dass die Fahrgäste eben nicht den halben Bahnseig ablaufen mussten, um in den Zug einsteigen zu können.

Ich nehme an, fr3 meint Stadtbahn-Kurzzüge auf den noch nicht umgestellten U4-Abschnitten.
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Stadtbahn / Re: Elektrische Stadtbahn
« Letzter Beitrag von Klingelfee am 29. März 2026, 17:12:14 »
Bei den Kurzzügen im frühen U-Bahnbetrieb musste man später den halben Bahnsteig lang laufen, da diese immer am Signal am Bahnsteigende zum Stehen kamen.

Ich weiß nicht wie lange das der Fall war, aber so weit ich mich zurück erinnern kann blieben die Kurzzüge so stehen, dass die Fahrgäste eben nicht den halben Bahnseig ablaufen mussten, um in den Zug einsteigen zu können.

Dafür gibt es auf den Silberpfeilen auch noch immer den Zuglängenschalter, damit der Zug entsprechend den Kurzzughaltepunkt eingehalten hat.
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Linien / Re: Linie 60
« Letzter Beitrag von fr3 am 29. März 2026, 17:04:05 »
Danke für dieses Bild! So habe ich den 60er meiner Kindheit in Erinnerung. (Und die exotische zürcher Lichtkupplung hat mich besonders fasziniert.)
An die Wagen kann ich mich noch so dunkel aus meiner Kindheit erinnern, vor allem wegen dem dunkelroten Anstrich, wodurch sie sich von allen anderen Straßenbahnen unterschieden. Gefahren bin ich damit nie, denn für uns ging es bei der Kennedybrücke mit dem Dr. Richard weiter...

Die Stromabnehmer waren auch kurios.
Verschwunden sind auch die "Peitschenleuchten" (Lichtmasten), aber sonst hat sich nicht allzuviel verändert. Die Uhr unter dem Vordach hatte mechanische Ziffern und noch keine Temperaturanzeige. Und eine Fahrzielanzeige in Echtzeit gab es freilich auch noch nicht.
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Deutschland / Re: [DE] Frankfurt/Main
« Letzter Beitrag von 95B am 29. März 2026, 16:36:27 »
In der orangen Lackierung wirken die Fahrzeuge völlig aus der Zeit gefallen.

Die P(t(b))-Wägen, Höhepunkt und Abschluss der Düwag-Straßenbahnwagenbaukunst, sind bei meinem Aufenthalt weiterhin im Einsatz gewesen :D

Da möchte ich teilweise widersprechen: Abschluss ja, Höhepunkt meiner Ansicht nach keineswegs. Höhepunkt waren aus meiner Sicht die GTx mit der klassischen Düwag-Front und Kurbelfahrschalter. Mit keinem anderen Fahrzeug ist ein ruck- und stoßloses Fahren besser möglich. (ja, da kann auch der E1 beim besten Willen nicht mithalten, sowohl Handhebel als auch Geamatic waren im internationalen Vergleich vom Stein der Weisen doch einiges entfernt).
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Stadtbahn / Re: Elektrische Stadtbahn
« Letzter Beitrag von fr3 am 29. März 2026, 16:29:50 »
Wunderbares Bild, Danke. Es zeigt so viele interessante Details:
- die kuriosen Rechtecke für die provisorische Aufhängung der Fahrleitung. Die alten Masten in Gleismitte müssten entfernt werden, um Platz für die Stromschienen zu schaffen.
- die hölzernen, provisorischen Bahnsteige, die dann bei der Umstellung auf U-Bahnbetrieb innerhalb eines Wochenendes aufgedoppelt wurden
- Wie man am rechten Bahnsteig sieht, wurde der Perron bereits in der hinteren Hälfte auf U-Bahn-Niveau angehoben. Auch das alte Bahnsteigdach wurde zu diesem Zweck angehoben, wie man an den Sockeln erkennen kann - leider nur in der Haltestelle Stadtpark. Bei allen anderen Otto-Wagner-Stationen im Wiental wurde es beseitigt und durch ein neuartiges Dach ersetzt.
- der 3er am linken Bildrand: dort musste ein Drei-Wagen-Zug halten, um nicht zu weit vom Aufgang entfernt stehen zu bleiben. Es gab Tafeln für alle Zuglängen, wenn ich mich Recht erinnere. Es herrschte noch Linksfahrbetrieb. Bei den Kurzzügen im frühen U-Bahnbetrieb musste man später den halben Bahnsteig lang laufen, da diese immer am Signal am Bahnsteigende zum Stehen kamen.
- die rostigen Stromschienen in der Mitte: da ich damals praktisch täglich mit der Stadtbahn zur Schule fuhr, beobachtete ich akribisch den Baufortschritt. Zuerst wurden die Halterungen ausgeteilt und etwa alle 10 Schwellen inklusive Schrauben für die Montage vorbereitet. In der nächsten Phase wurden sie an den Holzschwellen befestigt.

Danach wurden die rostigen Stromschienen ausgeteilt und zunächst am Boden abgelegt. Danach folgte ihre Montage, wobei die einzelnen Schienen noch an den Anschlüssen frei herumhingen. Sodann wurden sie verschweißt. Ebenso wurden bei den Unterbrechungen unterirdische Kabel für die lückenlose Stromversorgung verlegt und mit den Schienen verschraubt. Die Endstücke der Schienen waren leicht nach oben gebogen, um ein sanftes Ansetzen der Stromabnehmer zu ermöglichen.

Dann wurden die gelben Abdeckungen ausgeteilt. Es gab lange Stücke für die Schienen und eigene Kappen für die Aufhängungen bei den Halterungen. Nach und nach wurden dann die Abdeckungen montiert, wobei zunächst noch ein paar Stücke fehlten, für die offenbar Sonderanfertigungen oder kürzere Elemente notwendig waren. Schließlich waren die Stromschienen fertig und strahlten in frischem Gelb. Heute sind sie stark verschmutzt. Nun wurden noch zwei schwarze Kabel in der Gleismitte verlegt und an den Schwellen befestigt. Die dien(t)en dem Zugbeeinflussungssystem.
- die ältere Dame mit Hut und Mantel gehörte damals auch zum Alltagsbild.

Die Arbeiten zogen sich über mehrere Wochen hin, weil ja immer nur in der Nacht nach Betriebsschluss gearbeitet werden konnte. Endlich war die U-Bahn-Strecke bereit und ich konnte es kaum erwarten, bis der erste U-Bahnzug fuhr. Dass es auf einmal keine Stadtbahn mehr geben würde, daran habe ich damals nicht gedacht. Die fuhr ja noch lange Jahre am Gürtel...



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Deutschland / Re: [DE] Frankfurt/Main
« Letzter Beitrag von Tramwaycafe am 29. März 2026, 15:11:44 »
Ganz ohne «echte» Kamera, sondern nur mit dem Handy war das Fotografieren selbst äußerst gewöhnungsbedürftig… Ungewohnte & unbequeme «Fotoapparat»-Haltung; keine Aufnahmeserien, sondern genau ein Bild; so gut wie keine Einstellmöglichkeiten: Einmal probiert; beim nächsten Mal freue ich mich wieder auf die Haptik einer (subjektiv) «richtigen» Kamera :)

Doch habe ich mich auch auf ungewöhnliche Perspektiven eingelassen. Auf der ersten Aufnahme beschleunigt Pt 148 am 25. März zügig aus der Haltestelle Otto-Hahn-Platz in Sachsenhausen vor der Lukaskirche:

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Auf dem zweiten Bild biegt Pt 128 am 25. März von der Vogelweidstraße in die Paul-Ehrlich-Straße ein, um zum Umsteigeknoten Friedensbrücke zu gelangen. Die stillgelegten Gleise im Vordergrund führ(t)en zur Sandhof-Schleife, und bis 1960 weiter Richtung Niederrad – so um 1998 herum konnte ich hier auf einer Sonderfahrt noch Richtung Sandhof gondeln:

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Und hier nun zum ersten Mal eine subaru-vista-blaue Garnitur – in Form der «Lisa-Bahn» mit Lisa, der kleinen VGF-Maus, die als Aushängeschild der VGF für die kleinsten Fahrgäste dient. Wagen 727 hat die Ehre, als Lisa-Bahn zu fungieren; hier mitten in Niederrad an der Haltestelle Schwarzwaldstraße, ebenfalls am 25. März:

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Linien / Re: Linie 32 (1912-1996)
« Letzter Beitrag von 60er am 29. März 2026, 12:09:46 »
OT: Damals gingen Kinder häufig barfuß, außer im Winter. Aber nicht, weil es gesund ist, sondern aus Armut.
Mein Opa ist auch barfuß in die Volksschule (Marktgemeinde Mauer bei Wien) gegangen. Aber nicht weil sie als gutbürgerliche Familie kein Geld für Schuhe hatten, sondern weil es damals alle gemacht haben. Die Kinder der Weinbauern waren aber wirklich bettelarm und oft verwahrlost.
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Linien / Re: Linie 60
« Letzter Beitrag von Nulltarif am 29. März 2026, 12:04:33 »
Danke für dieses Bild! So habe ich den 60er meiner Kindheit in Erinnerung. (Und die exotische zürcher Lichtkupplung hat mich besonders fasziniert.)
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U-Bahn / Re: Ausläufe (U-Bahn)
« Letzter Beitrag von NOMoin am 29. März 2026, 10:18:44 »
Auslauf der Linie U3 am 29.03.2026 ~08:30 - 09:30
Der Silberpfeil ist in Fahrtrichtung Ottakring aufgeschrieben.

V 42 (3885/86)
V 59 (3919/20)
X 4   (3707/08)
X 9   (3717/18)
2086-3086-2107-3107-2106-3106
V 13 (3827/28)
V 37 (3875/76)
X 10 (3719/20)
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Linien / Re: Linie 60
« Letzter Beitrag von maybreeze am 29. März 2026, 08:56:18 »
Das waren noch die "Käfer"-Zeiten, gefühlte 2 von 3 Autos waren ein VW!

Und dann noch mit Weißwandreifen? Inbegriff der Eleganz.
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