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ÖBB/Schnellbahn / Re: ÖBB schreiben 95 Elektrodoppelstocktriebzüge aus
« Letzter Beitrag von haidi am Gestern um 23:05:38 »
Die Doppelstockzüge bieten eine Chance, das zu bessern, wenn man die untere Ebene vor allem zum Ein- und Ausstieg sowie für Kurzstreckenfahrgäste und die obere Ebene für Fahrgäste mit mittleren und langen Strecken vorsieht.
Vorsehen kannst viel......

Du reagierst auf ein Posting aus 2019?
WEiß nicht, wie ich da hingeraten bin. Auf Datum eines Vorpostings achte ich nicht, weil ich normalerweise auf eines der letztenPostings antworte. Also Sorry.
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USA / Re: [USA] Washington D.C.
« Letzter Beitrag von Tatra83 am Gestern um 21:47:03 »
Die weitaus wichtigere Strecke im Anschluss an die Metro-Station Anacostia wurde zwar gebaut, aber nie in Betrieb genommen.
https://maps.app.goo.gl/BVN99Fe99yLySbC26
Diese Strecke sollte nur von der Militärbasis Anacostia-Bolling zur Metro-Station führen und war das südliche Ende einer Strecke entlang der Minnesota Avenue. Die knapp zwei Meilen lange Strecke verläuft stets im Nahbereich zum Interstate 295 und hätte für sich genommen nichts Brauchbares in ihrem Einzugsbereich gehabt.
Und ein bisschen in Betrieb genommen wurde sie, die Fahrleitung hängt auf dem Abschnitt entlang der South Capitol Street SE. Man nutzte den Abschnitt zur Abnahme der gelieferten Fahrzeuge.

Es ist tatsächlich schade, dass die Straßenbahn dort nicht ihr Potential ausspielen konnte, denn immerhin prognostizierte man in 2010 für das Jahr 2030 fast 150.000 Fahrgäste pro Tag. Näheres kann man hier nachlesen: https://dcstreetcar.com/wp-content/uploads/2021/02/April-2010-Future-Transit-System-report.pdf
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Spanien / Re: [ES] Madrid
« Letzter Beitrag von tramway.at am Gestern um 21:40:36 »
Wenn man sich die Satellitenbilder ansieht, dürfte das Klima in Madrid recht trocken sein. Ein Rasengleis ohne künstliche Bewässerung überlebt dort wohl kaum - und eine solche ist wiederum wenig nachhaltig, vor allem in einem Land das eher an Wassermangel leidet.

In Florenz hat man sich mit besonders Trockenheit-resistenten Pflanzen geholfen. Da wird das Rasengleis im Sommer zwar gelb-braun, überlebt jedoch auch ohne Bewässerung die trockene Jahreszeit. In Rom will man auch ähnliche Wege gehen...

Wie sieht es eigentlich mit der Auslastung der Linien in Madrid aus? Und wie machen die das mit den Depots und Werkstätten? Jedes Netz seine eigene?

Schöne und interessante Bilder auf jeden Fall - Danke!

Merci - ja klar, Rasengleis braucht man auf diesen Überlandstadtbahnen nicht. Mich hat nur die Totalbetonierung aller Flächen gewundert, aber vor allem die völlig übertriebene Trassierung, die mit viel Aufwand schlechte Fahrzeiten bringt. Die Auslastung kann ich durch paar zufällige Mitfahrten nicht serös beurteilen, aber generell waren die Züge gut (nicht über-) gefüllt.

T2+3 teilen sich ein Depot, die T1 dürfte unterirdische Anlagen haben, da hab ich an der Strecke nix gesehen, aber an der Anfangsstation gehen im Tunnel Gleise weg.
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Spanien / Re: [ES] Madrid
« Letzter Beitrag von fr3 am Gestern um 20:57:50 »
Wenn man sich die Satellitenbilder ansieht, dürfte das Klima in Madrid recht trocken sein. Ein Rasengleis ohne künstliche Bewässerung überlebt dort wohl kaum - und eine solche ist wiederum wenig nachhaltig, vor allem in einem Land das eher an Wassermangel leidet.

In Florenz hat man sich mit besonders Trockenheit-resistenten Pflanzen geholfen. Da wird das Rasengleis im Sommer zwar gelb-braun, überlebt jedoch auch ohne Bewässerung die trockene Jahreszeit. In Rom will man auch ähnliche Wege gehen...

Wie sieht es eigentlich mit der Auslastung der Linien in Madrid aus? Und wie machen die das mit den Depots und Werkstätten? Jedes Netz seine eigene?

Schöne und interessante Bilder auf jeden Fall - Danke!
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Sonstige Betriebe / Re: Klagenfurt: Straßenbahnprojekt
« Letzter Beitrag von fr3 am Gestern um 20:37:01 »
Klagenfurt muss nur eines erarbeiten: Einen Plan um die Zahlungsunfähigkeit abzuwenden. Die Stadt tut sich schon schwer das Budget für wirklich wichtige Dinge wie neue Bildungseinrichtungen oder eine Kläranlage zu stemmen. Da kann man schon froh sein wenn das jetzige halbwegs brauchbare Mobilitätsangebot erhalten bleibt.

Klagenfurt droht Zahlungsunfähigkeit (23.06.2025): https://kaernten.orf.at/stories/3310627/
Lösung fast unmöglich. 27 Millionen Minus! Bleibt Klagenfurt Pleitestadt? (01.12.2025): https://www.krone.at/3974836
Du hast wahrscheinlich mehr Einblick in die finanzielle Situation von Klagenfurt. Mit leeren Stadtkassen haben mehr oder weniger alle Gemeinden zu kämpfen. Umgekehrt liegt es an der Politik, für bestimmte Vorhaben die entsprechenden Mittel flüssig zu machen. Ganz so tragisch scheint die Situation in Klagenfurt nicht zu sein, denn man leistet sich trotz angespannter Finanzlage ein neues Hallenbad um (mindestens) 70 Mio. Euro.

Die Kosten für eine Straßenbahnnetz sind freilich höher. Die Kernstrecke der Stadt-Regionalbahn Linz ist mit 667 Mio. Euro veranschlagt, der Ausbau der Straßenbahn in Innsbruck (Linien 2 und 5) und 30 neue Fahrzeuge hat 408 Mio. Euro gekostet, nur so um eine Vorstellung von ähnlichen Investitionen zu bekommen. Ich habe das Grundnetz für Klagenfurt so irgendwo bei 350 Mio. Euro eingestuft.

Wichtig ist freilich auch, welche Kosten nach der Investition in den Folgejahren entstehen. Die schweren Gelenkbusse, welche die Straßen kaputtwalzen und die alle 10-15 Jahre neu gekauft werden müssen, fallen ohne Straßenbahn weiter an. Und nur wegen politischer Uneinstimmigkeit ist das Projekt für die Elektrobusse in Klagenfurt (167 Mio Euro) letztes Jahr zu Fall gekommen, nicht weil man dafür nicht eine Finanzierung auf die Beine gebracht hat. Rückwirkend muss man sagen: besser so, denn gebracht hätte die Maßnahme Recht wenig - sowohl im Bezug auf die Angebotsverbesserung als auch punkto Betriebskosten. Und der Mehrwert bezüglich Nachhaltigkeit und Stadterneuerung wäre auch überschaubar gewesen.

Der finanzielle Aspekt ist nur ein Teil des ganzen - letztlich geht es darum, wie eine Stadt sich entwickeln will. Wenn der politische Wille besteht, finden sich entsprechende Wege.
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Polen / Re: [PL] Warschau
« Letzter Beitrag von Konstal 105Na am Gestern um 20:23:17 »
Ich war am Wochenende in Warschau.

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Am Rondo Daszyńskiego wartet dieser Hyundai Rotem am 11er auf seine Freiphase.

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Am 11er verkehren Hyundai Rotem und Jazz. Für diese Linie benötigt man Zweirichtungswagen, da es in Sielce keine Schleife. Der inverse Zieltext weist auf eine Kurzführung/Umleitung/Einziehfahrt hin. In diesem Fall ist es eine Kurzführung, da außerhalb der Hauptverkehrszeit der 11er nur bis Cmentarz Wolski und nicht bis Nowe Bemowo fährt. Darunter steht blinkend "KURS SKRÓCONY" (wörtlich Kurs gekürzt).

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Wegen Baurabeiten ist derzeit kein Fahrbetrieb zwischen Rondo Daszyńskiego und Okopowa möglich. Der 1er endet daher am Rondo Daszyńskiego. Der Zusatz "TRASA SKRÓCONA" (wörtlich Trasse gekürzt) weist auf eine baustellenbedingte Kurzführung der Linie hin. Eigentlich sollte hier Przejazd Techniczny (wörtlich Technische Fahrt, entspricht dem Wiener Sonderzug) stehen, da normalerweise bei Wendefahrten dieser Text angezeigt wird. Seit heute ist auch der Ast zur Al. Krakowska gesperrt, den der 1er bis gestern befuhr. Daher ist der 1er nur noch eine Stummellinie mit vier Haltestellen zwischen Pl. Narutowicza und Rondo Daszyńskiego.

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Der Zug nähert sich der Einstiegshaltestelle. Die Fahrerin kam nachher auf mich zu und fragte mich, warum ich sie nicht begrüße. Darauf sagte ich nur, dass wir uns nicht kennen. Es kam zu folgendem Dialog:
F: Na wenn man ein Foto von jemandem macht, muss man sich vorstellen.
I: Ich mach ja kein Foto von Ihnen.
F: Na da bin ich jetzt aber beleidigt. Ich bin immerhin schön (lacht). Hast du noch lange zur Pension? Ich habe noch ein Jahr.
I: Ich bekomme wahrscheinlich Lebensmittelmarken in der Pension.
F: Du kommst aus Warschau?
I: Krakau.
F: Ah schön. Warum schaust du dir den Wagen eigentlich nicht näher an? Willst du nicht auch einmal fahren? Hast du eine Fahrerlaubnis? Nein? Warum machst du keinen Kurs? In Krakau könntest du dann sogar durch den Tunnel fahren, sowas haben wir hier noch nicht.
Das ging noch ein bisschen so weiter. Schaut mir ein bisschen nach ADHS aus. Aber nicht unsympathisch

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Neben dem 1er endet hier auch der 74er, der die Linien 22 und 24 ersetzt. Man hat hier sogar einen provisorischen Bahnsteig erreichtet, obwohl vor der Kreuzung die reguläre Haltestelle ist.

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Ein 134N (Typenfamilie Jazz) kurz nach Verlassen der Haltestelle Szpital Wolski (Wolaer Spital/Wola-Spital). Wola ist ein Bezirk Warschaus. Der 24er fährt momentan wegen der Bauarbeiten durch die Skierniewicka, die eigentlich nur eine Betriebsstrecke ist. Sie verbindet die beiden Äste nach Bemowo in der Wolska (Linien 13, 26, 27) und Kasprzaka (Linien 10, 11).

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Ein Zweiwegerüstwagen schleppt einen schadhaften Swing in den Betriebsbahnhof Wola.

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Ein 24er in der Skierniewicka. Der 24er endet am Rondo Daszyńskiego, wo er auf den 72er wechselt und weiter nach Piaski fährt. Von Piaski fährt der 72er bis Rondo Daszyńskiego, wo er zum 24er wird, der nach Nowe Bemowo fährt. Die gleiche Vorgehensweise gab es auch letztes Jahr bei der Haltestelle Okopowa.

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Anlässlich des Weltbuchtages verkehrte die Sonderlinie K als Rundkurs von Metro Marymont über Mokotów im Süden und zurück nach Marymont. K steht für Książka (Buch). Zum Einsatz kam der Wagon Promocyjny (Werbewagen), der zu verschiedenen Anlässen (Bewusstseinskampagnen, Initiativen etc.) im Netz unterwegs ist. Vor einigen Jahren war er noch in einer kitschigen Lackierung unterwegs. Jetzt schaut er gar nicht so schlecht aus.

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Beim Kino Femina treffen sich ein 19er und ein 33er.

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Bei der Żytnia (Roggenstraße) begegnen sich zwei 72er.

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Zwei Swing auf der Kreuzung Okopowa/Al. Solidarności (Grabenstraße/Solidaritätsallee).

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Ein 72er nach Piaski.

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Ein 116Na als 13er in Richtung Cmentarz Wolski (Wolaer Friedhof/Wola-Friedhof).

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Ein Jazz beim Einbiegen in die Al. Solidarności (Solidaritätsallee, benannt nach der ersten freien Gewerkschaft im Kommunismus).

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Ein 13er in Richtung Kawęczyńska Bazylika.

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An einigen Stellen in der Stadt wachsen Blumen entlang des Rasengleises, so wie hier beim Dworzec Wileński (Vilniuser Bahnhof).

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Ein 3er in der 11 Listopada (Straße des 11. November). An diesem Tag endete der 1. Weltkrieg und Polen erlangte seine Unabhängigkeit. Der Aufschrift am Altbau rechts Chodź na Pragę (Komm nach Praga) kann man entnehmen, dass man in Praga ist.
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Spanien / Re: [ES] Parla
« Letzter Beitrag von tramway.at am Gestern um 20:21:04 »
Nach Madrid (siehe Beiträge dort) war ich auch in Parla, eine nette Ringlinie. Der Bereich ist durch die Zeitkarten von Madrid abgedeckt (Außenzone). Die spanischen Siedlungen haben recht scharfe Kanten zur Umgebung, sind also kompakt, was ÖPNV tendenziell begünstigt. Die Ringlinie hat ihre wichtigste Station natürlich bei der Bahnstation Parla Centro - Bulevar Norte, die S-Bahn fährt von hier recht flott nach Madrid. Am Plan ist das links oben zwischen den beiden Kreisverkehren. Auf der gegenüberliegenden Seite teilt sich die Strecke, was garnicht so ungeschickt ist: dadurch deckt die Tramway eine deutlich größere Fläche ab, und je nachdem welcher Richtung man näher wohnt fährt man links- oder rechtsrum zum Ortszentrum.

Im Norden sind noch Flächen unbebaut, dort entsteht gerade eine weitere Bahn- und Tramwaystation. Dort ist auch das Depot, man erkennt es am Zipfel (Gleisdreieck) bei der Arena. Gestalterisch ansonsten auch hier keine großen Ambitionen, Plastikrasen als Gleiseindeckung, aber ansonsten ist auch dieses Städtchen durchaus adrett und sauber. Eigentlich wären zwei weitere Tramway-Ringlinien geplant, sind aber finanziell erstmal nicht machbar. Eine kolportierte Verbindung zu den Madrider Linien ist für mich nicht nachvollziehbar, die sind ganz woanders, und dazwischen ist nicht viel.

Leider sind fast alle Züge mit Vollwerbung verklebt, schade.
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Spanien / Re: [ES] Madrid
« Letzter Beitrag von tramway.at am Gestern um 20:01:52 »
Die T3 ist die interessanteste Linie sie mäandert erst durch industrielle / gewerbliche Gegenden, dann gehts überland dahin (natürlich mit blöden Bremsereien mittendrin), am Ende der Linie ist dann das durchaus angenehme Satellitenstädchen Boadilla, das straßenbahnartig durchfahren wird. Das einzige "Grüngleis" ist allerdings aus Kunststoffrasen, ansonsten hat man viel Gestaltungsmöglichkeiten nicht genutzt. Gegenüber ähnlichen Projekten in Frankreich ist es natürlich ein Jammer, trotzdem ist es noch immer besser als die Neubaustrecken in Wien, wenn man vom 27er absieht.

Das erste Foto nach den Luftbildern zeigt so eine typische Situation, wo komplett sinnlos runtergebremst wird (diese Situation ist auch auf dem 2. Google-Bild zu sehen).

Dann in Boadilla wirds aber recht nett, angenehme Stimmung, Trassierung aber immer noch zu kurvenreich. Und an Oberleitungsmasten war anscheinend kein Mangel.
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Spanien / Re: [ES] Madrid
« Letzter Beitrag von tramway.at am Gestern um 19:53:03 »
Die T2 verbindet die Metro- bzw S-Bahn-Haltestellen Colonia Jardin und Aravaca, sie ist Betonwüste pur, verläuft entlang einer Autobahn und ist eine Berg- und Talbahn, weil ständig irgendwelche Straßen über- oder unterfahren werden. Schaut euch das auf Google an, ich hab mich dort nicht unendlich lang aufgehalten, weils wirklich unerträglich hässlich war. Einzig Berna ist eine schöne Station in einem netten Stadtentwicklungsgebiet, aber auch hier frage ich mich, warum die Trasse dann nicht oberirdisch auf der breiten Av. de Europa weiterführt.

Die Fahrzeuge sind klassische Citadis wie in Frankreich.

Die Situation in Colonia Jardin ist recht witzig, auf zwei Stumpfgleisen nebeneinander enden die beiden Linien, anscheinend fahre sie planmäßig gleichzeitig parallel aus.
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Spanien / Re: [ES] Madrid
« Letzter Beitrag von tramway.at am Gestern um 19:40:40 »
Wie hier schon kurz beschrieben gibt es im Großraum Madrid drei unabhängige Straßenbahnbetriebe mit zusammen vier Linien.
T1 ist eine kurze Verbindung zweier U-Bahn-Stationen, um ein Stadtentwicklungsgebiet aufzuschließen.
T2/T3 sind zwei Zubringerlinien zu U-/S-Bahn
T4 ist der nicht offizielle Name für die Straßenbahn von Parla.
Alle Linien sind mit Tickets für den Großraum Madrid nutzbar, die Karte kostet 45,- für 5 Tage (andere Zeiträume verfügbar), sie bietet auch die Fahrt zum Flughafen ohne Zuschlag.

Während die Tramway von Parla vernünftig angelegt ist, sind T1 und T2/T3 ein teurer, overengineerter Murks: Weite Strecken im Tunnel, obwohl eine oberirdische Führung in unbebautem Gebiet ebenso möglich gewesen wäre; die Tunnelstrecken allerdings äußerst unstet, mit sinnlos engen Bögen bis runter auf vmax 15 bei Stationseinfahrten. Auch oberirdisch sinnlose Ecken in der Trasse, da kommts schon vor, dass man kurz auf 70 beschleunigt, nur um dann eine nur vorgesehene Station oder einen Kreisverkehr mit 20 zu umfahren. Dazu laufend Untertunnelungen von völlig sekundären oder garnicht vorhandenen Straßen wie beim Depot. Dazu kommt eine komplette Betonwüstengestaltung, sogar die Böschungen sind betoniert. Weiteres Gustostückerl ist das Ticketsystem:

Als "Light-Metro" setzt man natürlich auf Sperren bei den Tiefstationen, in diesem Fall beim rein- und rausgehen (bei der normalen Metro nur beim reingehen!). Bei den klassischen Stationen im Straßenraum muss man in der Tramway kontaktlos einchecken wie in Frankreich. Einen besonderen Vogel hat man bei der Rndstation der T1 abgeschossen: Da muss man beim Zugang zum Bahnsteig ein/auschecken, bei beengtem Platz, obwohl man natürlich problemlos auch so auf den Bahnsteig gehen kann.

Hier mal paar Bilder der T1 - die blaue Linie am Google-Luftbild ist die hier unterirdisch (!) geführte Linie:
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