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U-Bahn / Re: Station An den alten Schanzen: Planung für Vollausbau
« Letzter Beitrag von N1 am Heute um 00:20:49 »
Wie sollte denn dan "Hardeggasse" korrekt abgetrennt werden?
Ganz einfach:

Hardegg-
gasse


Schrieb man vor 1996 so, schreibt man heute noch so. Nur bei der Schreibung in einer Zeile hat man früher das dritte "g" aus Gründen der Ästhetik weggelassen. Warum die Ästhetik bei der Sauerstoffflasche nicht so wichtig war, wird sich heute nicht mehr eruieren lassen. Aber dies führt sogar von dieser OT-Diskussion weg.
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U-Bahn / Re: Station An den alten Schanzen: Planung für Vollausbau
« Letzter Beitrag von Lerchenfelder am Heute um 00:11:11 »
Mir ist neu, dass irgendwelche Rechrschreib- oder Abteilungsregeln für Straßennamen gelten bzw. dass sich irgendwelche zusätzliche Buchstaben bei derartigen Wortkonstellationen beim Abteilen auftun bzw. früher aufgetan haben. Aber ich kenne de facto auch nur die neue Rechtschreibung.
Warum sollten die Rechtschreibregeln denn nicht für Straßennamen gelten? ??? Es ist hier sogar die neue Rechtschreibung maßgebend, wobei dies (in der Theorie) lediglich bei der Neuanbringung von Straßenschildern schlagend wird.
Quelle: Bericht der 44. Sitzung des Wiener Gemeinderats vom 17.12.1999
In der Praxis ignoriert man freilich die neue Rechtschreibung ziemlich konsequent (vgl. bspw. den neuen Stadtplan auf wien.gv.at).

Davon abgesehen ist ...

Hardeg-
gasse


... sowohl nach alter als auch nach neuer Rechtschreibung schlichtweg falsch. Bei Dreifachkonsonanten besteht der einzige Unterschied zwischen alter und neuer Rechtschreibung darin, dass, sofern das betreffende Wort in einer Zeile geschrieben ist, vor einem Vokal früher nie drei gleiche Konsonanten standen (Schiffahrt, vor einem Konsonanten jedoch: Sauerstoffflasche).

Keine Ahnung, für mich waren Straßen- und Ortsnamen immer Straßen- und Ortsnamen, ich finde es etwas komisch, hier hinsichtlich der Schreibweise "herumzudoktern". Bzw. was genau braucht es denn in der Praxis konkret für Rechtschreibregeln bei Straßennamen, die auch wirklich notwendig sind bzw. tatsächlich zur Annwendung kommen?? Ich verstehe die ganze Diskussion hier nicht ganz, erscheint mir reichlich theoretisch und praxisfern...

Die Sache mit der Rechtsschreibreform, dass hier etwa "Nußdorf" offiziell zu "Nussdorf" wurde, hatte ich sogar dunkel im Kopf. Aber man sieht ja, wie theoretisch und wurscht das ist. Es heißt bis heute noch immer überall "Nußdorf".

Wie gesagt, ich bin nur mit der neuen Rechtschreibung aufgewachsen - zum Glück. Da gibt es sicherlich auch ein paar seltsame Eigenheiten, aber viele Schwachsinnigkeiten der alten Rechtschreibung scheinen entfallen zu sein.

Und jetzt noch von meiner Seite abschließend: Wie sollte denn dan "Hardeggasse" korrekt abgetrennt werden? Was schlagt ihr vor, wenn euch Hargeg- gasse so zu stören scheint? Vermutlich wäre es hier wirklich (im Gegensatz zu Nußdorf eher angebracht, den seit 1999 anscheinend offiziellen Namen "Hardegggasse" durchzusetzen und Schilder entsprechend auszutauschen. Dann könnte man zu eurer Beruhigung auch korrekt abtrennen.  :))
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U-Bahn / Re: Station An den alten Schanzen: Planung für Vollausbau
« Letzter Beitrag von N1 am Gestern um 23:46:12 »
Mir ist neu, dass irgendwelche Rechrschreib- oder Abteilungsregeln für Straßennamen gelten bzw. dass sich irgendwelche zusätzliche Buchstaben bei derartigen Wortkonstellationen beim Abteilen auftun bzw. früher aufgetan haben. Aber ich kenne de facto auch nur die neue Rechtschreibung.
Warum sollten die Rechtschreibregeln denn nicht für Straßennamen gelten? ??? Es ist hier sogar die neue Rechtschreibung maßgebend, wobei dies (in der Theorie) lediglich bei der Neuanbringung von Straßenschildern schlagend wird.
Quelle: Bericht der 44. Sitzung des Wiener Gemeinderats vom 17.12.1999
In der Praxis ignoriert man freilich die neue Rechtschreibung ziemlich konsequent (vgl. bspw. den neuen Stadtplan auf wien.gv.at).

Davon abgesehen ist ...

Hardeg-
gasse


... sowohl nach alter als auch nach neuer Rechtschreibung schlichtweg falsch. Bei Dreifachkonsonanten besteht der einzige Unterschied zwischen alter und neuer Rechtschreibung darin, dass, sofern das betreffende Wort in einer Zeile geschrieben ist, vor einem Vokal früher nie drei gleiche Konsonanten standen (Schiffahrt, vor einem Konsonanten jedoch: Sauerstoffflasche).
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Gleisschäden und -bauarbeiten / Re: Gleisschäden Straßenbahn
« Letzter Beitrag von Elin Lohner am Gestern um 23:31:49 »
Sorry für's Doppelposting.

Neu gebaut und schon wieder hin: Linie 27 Geschwindigkeitsbeschränkung 15 km/h mit Streckensignalen in der Hirschstettner Allee zwischen Hst. Schukowitzgasse und Mayrederbrücke; Schienenbruch in beiden FR im rechten Gleisstrang auf selber Höhe.
Unfassbar!  >:(
Schnell bauen und fertig. Qualität ist heutzutage nicht mehr wichtig. Ist nicht nur in Wien sondern auf der ganzen Welt.
Wie man hier sehen kann, dürften die Schweißnähte nachgegeben haben.
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ÖBB/Schnellbahn / Re: 40km/h von Neuer Donau bis Floridsdorf
« Letzter Beitrag von normalbuerger am Gestern um 23:20:35 »
Das ist auch das Problem warum alle Züge Richtung Norden verspätet sind.
Man schleicht eben nur mehr dahin, Fahrplan ist dabei nebensächlich.
Bin schon gespannt wie das beim ETCS Betrieb sein wird mit den Bremskurven, könnte der nächste Bauchfleck werden.
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U-Bahn / Re: Station An den alten Schanzen: Planung für Vollausbau
« Letzter Beitrag von Lerchenfelder am Gestern um 22:55:39 »
https://www.reddit.com/r/WienMobil/comments/1qdofkp/hab_heute_den_neuen_netzplan_%C3%BCber_den_ubahn_t%C3%BCren/#lightbox

Die neuen Netzpläne tauchen nun langsam endlich innerhalb der Züge auf.

Und wieder einmal gibt es eine

"Hardeg-
gasse"

 :ugvm:

Und? Die Gasse heißt nunmal nicht Hardegggasse.

Etwas weniger aggressiv bitte. Sie heißt Hardeggasse. Wenn man sie getrennt schreibt, heißt sie aber Hardegg-Gasse, da sie nach den Brüdern Hardegg benannt ist und nichts mit Hardeg zu tun hat.

Wenn man früher beispielsweise das Wort Schiffahrt (nach alter Rechtschreibung) abgeteilt hat, hat man auch nicht Schif-Fahrt daraus gemacht, sondern Schiff-Fahrt.

Bitte was genau findest du denn da agressiv?  ::)

Mir ist neu, dass irgendwelche Rechrschreib- oder Abteilungsregeln für Straßennamen gelten bzw. dass sich irgendwelche zusätzliche Buchstaben bei derartigen Wortkonstellationen beim Abteilen auftun bzw. früher aufgetan haben. Aber ich kenne de facto auch nur die neue Rechtschreibung.
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Bei aller Liebe aber mit "Randbahnsteige vs. Inselbahnsteig" rechtfertigt man so eine Investition nicht.

Es geht nicht um Rand- vs. Inselbahnsteige, sondern darum, dass man heute Pech hat, wenn man z.B. zu knapp vor Abfahrt der S80 Richtung Meidling in Speising von der Preyergasse kommt. Die Schranken sind unten und man kann der S-Bahn bei der Ein- und Ausfahrt zusehen und 30 min warten. Das Thema hätte man bei einem Mittelbahnsteig in ähnlicher Form, nachdem sich die Züge der S80 Höhe Speising begegnen. Und man hätte es auch, wenn man an der Hietzinger Hauptstraße einfach zwei Seitenbahnsteige südlich der Eisenbahnkreuzung platzierte.

Die Betonung bei "Seitenbahnsteige neben Bahnschranken" lag auf den Bahnschranken, nicht auf dem "Seiten".

Außerdem war das bei weitem ja auch nicht der einzige Punkt, den ich zur Rechtfertigung der Investition herangezogen habe, siehe "zwei neue und sinnvolle Stationen" und "15-min-Intervalle auf der S80". Die beiden Punkte finde ich auch viel wichtiger, dass man nun den Weg zur S-Bahn ohne Schrankenschließzeiten besser kalkulieren kann, ist eher ein netter Nebeneffekt.
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Bei aller Liebe aber mit "Randbahnsteige vs. Inselbahnsteig" rechtfertigt man so eine Investition nicht.
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Sonstiges / Re: TRAVIC - Transit Visualization Client
« Letzter Beitrag von tramway.at am Gestern um 21:28:35 »
Eh lieb, aber das ist Boss-Level: Echtzeit inclusive Wagentype und -Nummer, dazu auch noch der Bestand an Leihfahrrädern
https://futar.bkk.hu/?map=15/47.49594/19.05623&layers=SVB
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Und auch wenn ich es gut finde, dass ein bewilligungsfähiges Projekt jetzt bewilligt ist und auch meine, dass das Verfahren viel zu lange gedauert hat: aus verkehrlicher Sicht ist das ganze reine Geldverschwendung und darf eigentlich nicht umgesetzt werden.

Das hat schon etwas sehr bananenrepublikhaftes. Damit meine ich nicht die verfahrensmäßige Abhandlung, sondern den Umstand, dass ein auf so viel Widerstand stoßendes Projekt um jeden Preis durchgedrückt wird, obwohl es eigentlich teurer Mumpitz ist... Die Kritik sollte also viel mehr an die Politik und die ÖBB infra statt an die Hietzinger gerichtet sein!

"Teurer Mumpitz" ist ja nun wirklich übertrieben. Ja, der Nutzen wäre bei einer Verbindung mit der Vorortelinie auch aus meiner Sicht höher, aber nichtsdestotrotz kommen durch den Umbau zwei neue und sehr sinnvolle Stationen und endlich die Möglichkeit, viertelstündlich auf der S80 zu fahren. Das scheitert nämlich aktuell an der Eingleisigkeit nördlich der Hietzinger Hauptstraße. (Wie kommen eigentlich die Fahrgäste über die Donau um 7:30 Uhr dazu, in völlig überfüllten S80-Garnituren zu stehen, damit bestens vernetzte Herrschaften in Hietzing einen schönen Ausblick aus dem Fenster haben?)

Vielleicht muss man manchmal auch den Spatz in der Hand akzeptieren, wenn man an die Taube am Dach partout nicht herankommt. Vielleicht ist manchmal eine 50-Prozent-Lösung besser als eine 0-Prozent-Lösung.

Ich verwehre mich dagegen, dass das Bahnbudget eine Niveaufreimachung für Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger finanziert. Das ist eine Angelegenheit, die die Stadt Wien zu zahlen hat; es geht nicht, das dem Bund unterzuschieben. Und wenn er das schon zahlt, dann bitte für ein sinnvolles Projekt.

Das ist halt schlicht Stand der Technik, Eisenbahnkreuzungen bei einigermaßen stark befahrenen Vollbahnen durch Unter- oder Überführungen zu ersetzen. Ich bin mir sicher, dass es in ländlichen Räumen zahlreiche Beispiele gibt, bei denen weitaus weniger frequentierte Eisenbahnkreuzungen durch niveaufreie Lösungen ersetzt wurden, z.B. entlang der Marchegger Ostbahn.

Nebenbei profitieren an der Hietzinger Hauptstraße und in Speising ja auch ÖBB-Fahrgäste davon. Seitenbahnsteige neben Bahnschranken haben nämlich den großen Nachteil, dass man seinen Zug verpasst, wenn er am anderen Bahnsteig einfährt und eben wegen diesem die Schranken geschlossen werden. Ähnliches gilt übrigens auch für die Fahrgäste des 10ers an der Hietzinger Hauptstraße oder des 60ers in Speising.

Den Begriff "missbräuchliche Klageerhebung" finde ich trotzdem schwierig.

In den USA überziehen Trump und seine Verbündeten wie Musk ihre Gegner gerade mit absurden Klagen, die sie nie gewinnen werden und das auch wissen - aber die Verteidigung bis zum endgültigen Urteil ist für die Gegner so aufwändig und teuer, dass sie sie kaum finanzieren können und entweder ihre anderen Aktivitäten einschränken, oder einem unfairen Vergleich zustimmen müssen, während die Kosten der Klage für Trump, Musk und Co. aus der Portokasse bezahlbar sind. Um solchen Missbrauch der Justiz zu verhindern, braucht es Sanktionen für Kläger, die bewusst nicht zu legitimen Zwecken klagen.

Nennt sich SLAPP und gibt's nicht nur bei Trump und nicht nur in den USA. Der Vergleich hinkt halt trotzdem, weder die ÖBB Infra noch die Republik Österreich müssen existenzielle Probleme fürchten, wenn die NIMBYs sich durchsetzen. Und dennoch kann und sollte man durchaus diskutieren, wie man die Folgen solcher NIMBY-Klagen beschränken kann.

Um solchen Missbrauch der Justiz zu verhindern, braucht es Sanktionen für Kläger, die bewusst nicht zu legitimen Zwecken klagen.

Ja, aber wer entscheidet, was legitim und nicht legitim ist?
Es gäbe da ein Mittel, das einzugrenzen. Man müsste im Gesetz festlegen, dass nur Einwände, die ein gewisses rechtliches Gewicht haben, z.B. in die Verfassungssphäre reichen, also Grundrechte betreffen, relevant sind, alles andere würde schnell zurückgewiesen werden. Damit würde das meiste NIMBY-Mimimi schnell weg vom Fenster sein.

 :up: Das scheint mir ein sinnvoller Ansatz zu sein.
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