Das erklärt für ich warum man nach über 10 Jahren endlich bei der 88A/B Haltestelle Lannesstraße endlich ein Gehweg gebaut wird, der die Haltestelle Richtung Seestadt an die Kreuzung anbindet. Bisher mußte man entweder über die Straße oder einen kleinen Umweg laufen.
https://wien.orf.at/stories/3353128/Wie heute über das Thema.
https://on.orf.at/video/14322396/wien-heute-vom-07052026Die im Beitrag angesprochene und gezeigte Station "An den alten Schanzen", ist irgendwie schon ein witziger Sonderfall.
Als man in den späten 90igern die Wohnsiedlung gebaut hat, hat man die Straße dort umgebaut. Dabei hat man eigentlich einen Fahrradweg errichtet, diesen aber bis vor kurzem nie als solchen ausgewiesen. Er wurde als Parkfläche und eben als Fläche für das Wartehäuschen missbraucht. Wobei wir schon beim nächsten wären. Dort wurde eine Wartehaus aufgestellt. Ganz ohne "da kommen zuwenige potentielle Werbekunden vorbei" Antwort. Hat anscheinend in 90igern noch keinen Interessiert. So nun Stand da bis vor ca. 2 Jahren ein Wartehaus, mit Bankerl. Aber es stand halt eigentlich auf einer Fläche, die ein Radweg hätte sein sollen. Dann hat man den Radweg fertig gebaut und nun hat man das Wartehaus, übrigens gut 1 Monat nach offizieller Eröffnung des Radweges, entfernt. Für einen daneben stehenden Elektrokasten hat man nochmal ein paar Wochen länger gebraucht. So weit so Schildbürger. Nun hat die Haltestelle aber keinen Unterstand mehr. Und nun wollte man auch keinen mehr aufstellen, weil ja zu wenig Werbekunden. Da möchte man doch glatt mit voller inbrunst gegen den nächsten Laternenmast rennen.

Die weniger frequentierte Haltestelle um die Ecke hat ihr Wartehaus ja noch. Stand ja bis jetzt niemand im Weg.