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Gleisschäden und -bauarbeiten / Re: Gleisbaustellen 2026
« Letzter Beitrag von Klingelfee am 16. Januar 2026, 08:50:44 »Und glaub mir, die WL sind bemüht bei Sperren diese so kurz wie nur möglich zu halten.
Was genau dauert dann in der Akademiestraße sechs Wochen? Oder werden noch Leitungen darunter erneuert? Dann sollte man das eben auch kommunizieren.
Da fragst du leider den Falschen. Ich habe keine Ahnung, was da gemacht wird. Auch erfahren die WL nicht immer, wer noch Arbeiten dort durchführt. Und das ist vielleicht für wenige interessant. Aber die meisten lesen nur Sperre X Wochen und lesen gar nicht merh weiter, wieso die Sperre ist.
Oft sind die Sperrzeiten aber auch abhängig, wie lange die Bauarbeiten von den Baufirmen veranschlagt werden. Denn es nützt nichts, wenn die WL sagen, die Bauarbeiten müssen in X Wochen abgeschlossen sein, wenn die Baufirma sagt, wir machen die Arbeiten, brauchen aber Y Wochen dafür. Und eine Vergabe auf eine andere Baufirma ist dann auch oft nicht möglich, da sich entweder gar keine andere Firma beworben hat oder diese dann um ein vielfaches teurer ist.
Nach meinen Erfahrungen mit der Ausschreibung von Bauleistungen ist doch ein Bauzeitplan Teil der Ausschreibung. Ja, natürlich, das kann den Preis nach oben treiben, wenn man gerade dann baut, wenn die Ressourcen der Baufirmen gut ausgelastet sind. Vielleicht sollten Sperren für die Wiener Linien einfach viel teurer sein, schließlich bieten sie nicht die bestellte Leistung, vor allem, wenn kein Ersatzverkehr angeboten wird.
Nur auch da muss man beachten, dass solche Baustellen nach Möglichkeit in die Ferienzeit gelegt werden, da weniger Fahrgäste unterwegs sind.
Und ja, aber was nützt dir ein Bauzeitplan in der Ausschreibung, wenn du dann nur eine Baufirma findest, die sagt, wir machen die Arbeiten, aber nur mit einem Bauzeitplan, der um X Wochen länger ist. Oder aber die Baufirma sagt, ja wir machen die Arbeiten, aber nicht in der Woche A sondern in der Woche B.
Denn auch wenn du aus der Branche kommst, solltest du wissen, dass du deinen Zeitplan vergessen kannst und einen Zeitplan nach der Baufirma erstellen kannst.
Und zu deiner Beschwerde bezüglich wieso nicht gleich benachbarte Schäden mitgemacht werden. Auch da solltest du bedenken, dass die Baufirmen nur ein gewissen Kontikent an Mitarbeiter haben. Und wenn sie die Baustelle daneben mitmachen, dann können sie an andere Stelle Schäden nicht reparieren. Und auch solltest du bedenken, dass die WL nur ein gewisses Budget haben, um Gleisschäden zu reparieren. Daher auch wenn es dich für unverständlich ist. Die WL haben nicht das Geld Und/Oder die Firmen haben nicht das Personal, damit sie alle Gleisschäden auf einmal zu beheben.

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