Neueste Beiträge

Seiten: 1 ... 7 8 [9] 10
81
Gleisschäden und -bauarbeiten / Re: Gleisbaustellen 2026
« Letzter Beitrag von DaedalusBC304 am 28. April 2026, 08:06:17 »
In der Währinger Straße und an der Kreuzung zu Spitalgasse und Nußdorfer Straße erneuern die Wiener Linien Gleise und Weichen. Die Baustelle ist von 30. Juni bis 13. September eingerichtet. Alle sechs Linien über die Kreuzung werden eingestellt bzw. kurzgeführt/umgeleitet. Wie mittlerweile Standard keinerlei Schienenersatzverkehr - ein Sommer wie damals im 18. Jhd.
https://www.wienerlinien.at/modernisierungen/baustelleninformation#linien-5-12-37-38-40-41-42-juli-bis-september-kreuzung-whringer-straespitalgassenudorfer-strae

Bin ja schon froh, dass in diesem Sommer der 13A nicht wieder einmal im nördlichen Bereich gekürzt wird...
82
Gleisschäden und -bauarbeiten / Re: Gleisbaustellen 2026
« Letzter Beitrag von marsupialeater am 28. April 2026, 08:02:36 »
In der Währinger Straße und an der Kreuzung zu Spitalgasse und Nußdorfer Straße erneuern die Wiener Linien Gleise und Weichen. Die Baustelle ist von 30. Juni bis 13. September eingerichtet. Alle sieben Linien über die Kreuzung werden eingestellt bzw. kurzgeführt/umgeleitet. Wie mittlerweile Standard keinerlei Ersatzverkehr im 9. Bezirk (sieben Haltestellen überhaupt nicht mehr erreichbar) - ein Sommer wie damals im 18. Jhd.
https://www.wienerlinien.at/modernisierungen/baustelleninformation#linien-5-12-37-38-40-41-42-juli-bis-september-kreuzung-whringer-straespitalgassenudorfer-strae
83
Spanien / Re: [ES] Madrid
« Letzter Beitrag von marsupialeater am 28. April 2026, 07:30:48 »
die Karte kostet 45,- für 5 Tage

Ich war ja auch kürzlich in Madrid und ich bin mit dem Zehnerblock für 8,30 gefahren. 45 für 5 Tage scheinen mir da arg teuer?
84
ÖBB/Schnellbahn / Re: ÖBB schreiben 95 Elektrodoppelstocktriebzüge aus
« Letzter Beitrag von Kurzzug am 28. April 2026, 07:24:07 »
Man kann den ÖBB zugutehalten, dass sie immer bis zum letzten Moment probieren, den Zug doch noch durchzubringen, man kann ihnen umgekehrt vorwerfen, dass es dadurch schwerer planbar wird.
Ganz verstehe ich im konkreten Fall nicht, was man sich durch weiteres Zuwarten erhofft: Sobald der Zug Meidling verlassen hat, steht die Ankunftszeit in Liesing fast bis auf die Sekunde genau fest (ausser, es passiert noch zusätzlich etwas, aber dann habe ich auch Verständnis). Meine Theorie ist, dass man eher die Strecke für den nachfolgenden CJX freiräumen möchte.

Gewonnen wird durch das Zuwarten jedenfalls nichts: Es profitieren/verlieren ausschließlich die Fahrgäste nach Liesing, und genau die wären mit einer definitiven Entscheidung in Meidling besser bedient, wie auch immer diese ausfällt.

Jein, natürlich will man CJX und RJ(X) nicht mehr Fahrzeit nehmen als notwendig, aber der häufigste Grund für die Kurzführung bis Atzgersdorf ist das Belegen der Wendeanlage in Wien Liesing durch eine kurzgeführte S2. Insofern stimme ich voll zu, sobald die Entscheidung getroffen wird, die S2 nur bis Liesing zu fahren, müsste automatisch die S1 nur bis Wien Atzgersdorf angezeigt werden.

Außerdem steht die Ankunftszeit in Wien Liesing nicht bereits in Wien Meidling fest, Fahrgastwechselzeiten sind variabel und eine Kurzführung der S2 kann sich schon mal an einem PRM-Ruf in Atzgersdorf entscheiden. (Zur Erinnerung: Atzgersdorf Bahnsteig 2 ist nur 380 mm hoch und bei Bedarf muss der Lokführer die Rampe für den Fahrgast bereitstellen.)
85
Allgemeines / Re: Haltestellen-Upgrades im Wiener Straßenbahnnetz
« Letzter Beitrag von Floster am 28. April 2026, 00:44:07 »
Ein Update bzw. eine Korrektur zur letztes Jahr umgebauten Haltestelle Johnstraße (2618): Unter den umgesetzten Maßnahmen habe ich angeführt, dass das Geländer der Inselhaltestelle zur Fahrbahn weitgehend entfernt wurde.

Dieser Punkt stimmt so nicht (mehr), denn es wurde nachträglich ein Geländer über die gesamte Länge der Haltestelle ergänzt:
[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]

Wie man sieht hat die Haltestelle zwischenzeitlich auch Abfahrtsanzeigen der neuesten Generation erhalten.

Damit zu einer weiteren Haltestelle, die letztes Jahr umgebaut wurde:

Haltestelle Staglgasse (1562)
Linien: 52 Richtung Westbahnhof, 60 Richtung Westbahnhof
Jahr des Umbaus: 2025
Haltestellentyp vorher: Inselhaltestelle
Haltestellentyp nachher: Kaphaltestelle
Umgesetzte Maßnahmen:
 • Verbreiterung der Haltestelle
 • Pflasterung des Haltestellenbereichs
 • Errichtung eines breiteren Wartehäuschens mit begrüntem Dach

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
Vor dem Umbau befand sich hier eine recht schmale Inselhaltestelle (Bildquelle: Google Street View).

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
Im Zuge der Neugestaltung der äußeren Mariahilfer Straße inkl. Errichtung eines neuen Zweirichtungsradwegs wurde die Haltestelle Staglgasse verbreitert und gepflastert.

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
In der äußeren Mariahilfer Straße wurden zusätzliche Bäume gepflanzt und neue Aufenthaltsbereiche errichtet.

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
Durch die Verbreiterung der Haltestelle konnte auch ein größeres Wartehäuschen aufgestellt werden.

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
Der neue Zweirichtungsradweg verläuft zwischen dem Wartebereich der Haltestelle und dem Gehsteig. Durch den Radweg wurde die äußere Mariahilfer Straße für den Kfz-Verkehr zu einer Einbahn in Fahrtrichtung stadteinwärts. Interessanterweise ist die Straßenbahn im Gegensatz zu Dienstfahrzeugen der Bundespolizei gar nicht von der Einbahn ausgenommen.


Vom 15. Bezirk geht es wieder in den 16. Bezirk mit zwei weiteren umgebauten Haltestellen in der Thaliastraße:

Haltestelle Thaliastraße, Haberlgasse (1381)
Linien: 46 Richtung Joachimsthalerplatz, N46 Richtung Joachimsthalerplatz
Jahr des Umbaus: 2021
Haltestellentyp vorher: Kaphaltestelle
Haltestellentyp nachher: Kaphaltestelle
Umgesetzte Maßnahmen:
 • Pflasterung des Haltestellenbereichs
 • Baumpflanzungen im Haltestellenbereich
 • Neues Sitzmobiliar

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
Situation vor dem Umbau (Bildquelle: Google Street View)

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
Im Zuge des Umbaus der Thaliastraße wurde der Haltestellenbereich gepflastert.

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
Die umgebaute Haltestelle wurde auch mit einem neuen Haltestellenmast versehen.

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
Auch zwei Bäume wurden im Haltestellenbereich gepflanzt. Während der Baum im vorderen Bereich als begehbare Baumscheibe mit Pflastersteinen ausgeführt wurde, steht der hintere Baum in einem erhöhten Beet.


Haltestelle Thaliastraße, Haberlgasse (1390)
Linien: 46 Richtung Ring, Volkstheater; N46 Richtung Oper, Karlsplatz
Jahr des Umbaus: 2021
Haltestellentyp vorher: Kaphaltestelle
Haltestellentyp nachher: Kaphaltestelle
Umgesetzte Maßnahmen:
 • Pflasterung des Haltestellenbereichs
 • Baumpflanzungen im Haltestellenbereich
 • Neues Sitzmobiliar

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
Situation vor dem Umbau (Bildquelle: Google Street View)

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
In ähnlicher Art und Weise wurde auch die Haltestelle in Fahrtrichtung stadteinwärts umgestaltet.

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
Im hinteren Teil der Haltestelle gibt es einige neue Sitzbänke.

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
Auch wenn die Bäume noch relativ jung sind verleihen sie der Thaliastraße ein deutlich grüneres Erscheinungsbild.
86
ÖBB/Schnellbahn / Re: ÖBB schreiben 95 Elektrodoppelstocktriebzüge aus
« Letzter Beitrag von haidi am 27. April 2026, 23:05:38 »
Die Doppelstockzüge bieten eine Chance, das zu bessern, wenn man die untere Ebene vor allem zum Ein- und Ausstieg sowie für Kurzstreckenfahrgäste und die obere Ebene für Fahrgäste mit mittleren und langen Strecken vorsieht.
Vorsehen kannst viel......

Du reagierst auf ein Posting aus 2019?
WEiß nicht, wie ich da hingeraten bin. Auf Datum eines Vorpostings achte ich nicht, weil ich normalerweise auf eines der letztenPostings antworte. Also Sorry.
87
USA / Re: [USA] Washington D.C.
« Letzter Beitrag von Tatra83 am 27. April 2026, 21:47:03 »
Die weitaus wichtigere Strecke im Anschluss an die Metro-Station Anacostia wurde zwar gebaut, aber nie in Betrieb genommen.
https://maps.app.goo.gl/BVN99Fe99yLySbC26
Diese Strecke sollte nur von der Militärbasis Anacostia-Bolling zur Metro-Station führen und war das südliche Ende einer Strecke entlang der Minnesota Avenue. Die knapp zwei Meilen lange Strecke verläuft stets im Nahbereich zum Interstate 295 und hätte für sich genommen nichts Brauchbares in ihrem Einzugsbereich gehabt.
Und ein bisschen in Betrieb genommen wurde sie, die Fahrleitung hängt auf dem Abschnitt entlang der South Capitol Street SE. Man nutzte den Abschnitt zur Abnahme der gelieferten Fahrzeuge.

Es ist tatsächlich schade, dass die Straßenbahn dort nicht ihr Potential ausspielen konnte, denn immerhin prognostizierte man in 2010 für das Jahr 2030 fast 150.000 Fahrgäste pro Tag. Näheres kann man hier nachlesen: https://dcstreetcar.com/wp-content/uploads/2021/02/April-2010-Future-Transit-System-report.pdf
88
Spanien / Re: [ES] Madrid
« Letzter Beitrag von tramway.at am 27. April 2026, 21:40:36 »
Wenn man sich die Satellitenbilder ansieht, dürfte das Klima in Madrid recht trocken sein. Ein Rasengleis ohne künstliche Bewässerung überlebt dort wohl kaum - und eine solche ist wiederum wenig nachhaltig, vor allem in einem Land das eher an Wassermangel leidet.

In Florenz hat man sich mit besonders Trockenheit-resistenten Pflanzen geholfen. Da wird das Rasengleis im Sommer zwar gelb-braun, überlebt jedoch auch ohne Bewässerung die trockene Jahreszeit. In Rom will man auch ähnliche Wege gehen...

Wie sieht es eigentlich mit der Auslastung der Linien in Madrid aus? Und wie machen die das mit den Depots und Werkstätten? Jedes Netz seine eigene?

Schöne und interessante Bilder auf jeden Fall - Danke!

Merci - ja klar, Rasengleis braucht man auf diesen Überlandstadtbahnen nicht. Mich hat nur die Totalbetonierung aller Flächen gewundert, aber vor allem die völlig übertriebene Trassierung, die mit viel Aufwand schlechte Fahrzeiten bringt. Die Auslastung kann ich durch paar zufällige Mitfahrten nicht serös beurteilen, aber generell waren die Züge gut (nicht über-) gefüllt.

T2+3 teilen sich ein Depot, die T1 dürfte unterirdische Anlagen haben, da hab ich an der Strecke nix gesehen, aber an der Anfangsstation gehen im Tunnel Gleise weg.
89
Spanien / Re: [ES] Madrid
« Letzter Beitrag von fr3 am 27. April 2026, 20:57:50 »
Wenn man sich die Satellitenbilder ansieht, dürfte das Klima in Madrid recht trocken sein. Ein Rasengleis ohne künstliche Bewässerung überlebt dort wohl kaum - und eine solche ist wiederum wenig nachhaltig, vor allem in einem Land das eher an Wassermangel leidet.

In Florenz hat man sich mit besonders Trockenheit-resistenten Pflanzen geholfen. Da wird das Rasengleis im Sommer zwar gelb-braun, überlebt jedoch auch ohne Bewässerung die trockene Jahreszeit. In Rom will man auch ähnliche Wege gehen...

Wie sieht es eigentlich mit der Auslastung der Linien in Madrid aus? Und wie machen die das mit den Depots und Werkstätten? Jedes Netz seine eigene?

Schöne und interessante Bilder auf jeden Fall - Danke!
90
Sonstige Betriebe / Re: Klagenfurt: Straßenbahnprojekt
« Letzter Beitrag von fr3 am 27. April 2026, 20:37:01 »
Klagenfurt muss nur eines erarbeiten: Einen Plan um die Zahlungsunfähigkeit abzuwenden. Die Stadt tut sich schon schwer das Budget für wirklich wichtige Dinge wie neue Bildungseinrichtungen oder eine Kläranlage zu stemmen. Da kann man schon froh sein wenn das jetzige halbwegs brauchbare Mobilitätsangebot erhalten bleibt.

Klagenfurt droht Zahlungsunfähigkeit (23.06.2025): https://kaernten.orf.at/stories/3310627/
Lösung fast unmöglich. 27 Millionen Minus! Bleibt Klagenfurt Pleitestadt? (01.12.2025): https://www.krone.at/3974836
Du hast wahrscheinlich mehr Einblick in die finanzielle Situation von Klagenfurt. Mit leeren Stadtkassen haben mehr oder weniger alle Gemeinden zu kämpfen. Umgekehrt liegt es an der Politik, für bestimmte Vorhaben die entsprechenden Mittel flüssig zu machen. Ganz so tragisch scheint die Situation in Klagenfurt nicht zu sein, denn man leistet sich trotz angespannter Finanzlage ein neues Hallenbad um (mindestens) 70 Mio. Euro.

Die Kosten für eine Straßenbahnnetz sind freilich höher. Die Kernstrecke der Stadt-Regionalbahn Linz ist mit 667 Mio. Euro veranschlagt, der Ausbau der Straßenbahn in Innsbruck (Linien 2 und 5) und 30 neue Fahrzeuge hat 408 Mio. Euro gekostet, nur so um eine Vorstellung von ähnlichen Investitionen zu bekommen. Ich habe das Grundnetz für Klagenfurt so irgendwo bei 350 Mio. Euro eingestuft.

Wichtig ist freilich auch, welche Kosten nach der Investition in den Folgejahren entstehen. Die schweren Gelenkbusse, welche die Straßen kaputtwalzen und die alle 10-15 Jahre neu gekauft werden müssen, fallen ohne Straßenbahn weiter an. Und nur wegen politischer Uneinstimmigkeit ist das Projekt für die Elektrobusse in Klagenfurt (167 Mio Euro) letztes Jahr zu Fall gekommen, nicht weil man dafür nicht eine Finanzierung auf die Beine gebracht hat. Rückwirkend muss man sagen: besser so, denn gebracht hätte die Maßnahme Recht wenig - sowohl im Bezug auf die Angebotsverbesserung als auch punkto Betriebskosten. Und der Mehrwert bezüglich Nachhaltigkeit und Stadterneuerung wäre auch überschaubar gewesen.

Der finanzielle Aspekt ist nur ein Teil des ganzen - letztlich geht es darum, wie eine Stadt sich entwickeln will. Wenn der politische Wille besteht, finden sich entsprechende Wege.
Seiten: 1 ... 7 8 [9] 10