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Chronik / Re: Werbewagen
« Letzter Beitrag von M-wagen am 26. Mai 2026, 04:00:25 »War aber kein Vollwerbewagen
Bis zum geplanten Bauende am 27.6. sind zwar noch rd. 2 Monate Zeit; sportlich wird es allemal.
Grundsätzlich könnte man das ändern, etwa bei der nächsten Preiserhöhung. Ticket wird zwar teurer, gilt aber dann generell 80 Minuten. Viele fahren nicht innerhalb von 80 Minuten hin- und zurück, aber so kann man eine Erhöhung besser verkaufen.In Rom funktioniert es so: beim Einstiegen halte ich die Karte (oder das nfc Handy) an das Lesegerät, ein Ticket für 100 Minuten wird auf diese Karte vom System gespeichert (und auf einen zentralen Server übertragen). Wenn ich innerhalb der 100 Minuten umsteige, muss ich jedesmal die Karte oder das Handy nochmals an das Lesegerät halten, damit auch hier das Ticket gilt. Benutze ich nach 100 Minuten wieder ein anderes Verkehrsmittel, wird ein neues Ticket begonnen.Bei uns müsste vermutlich eigentlich bei jedem Kontakt mit dem Lesegerät ein neues Ticket begonnen werden, da es ja (abgesehen von der seit einiger Zeit bekannten versteckten 80-Minuten-Grenze) kein Zeittarif ist, sondern ein Ticket für Fahrt, wobei Umsteigen ja aber erlaubt ist. Wenn ich innerhalb der 80 Minuten eine weitere Fahrt mache, z. B. zurückfahre, brauche ich ja sehr wohl ein neues Ticket, das ich mir auf diesem Wege ja auch kaufen können sollte.
Stimmt, das System springt also nach Erreichen der Kostenschwelle auf den jeweils günstigsten Tarif. Eigentlich einfach und das gleiche Prinzip wie bei der Tageskarte in Rom.Mit Wochen- oder Monatskarten sehe ich das komplizierter. Wann soll die Wochenkarte "ausgelöst" werden? Wenn ich 7 Tage lang jeden Tag einmal fahre? Und die Monatskarte?Na ja, so kompliziert wäre es gar nicht. Eine Wochenkarte müsste dann ausgelöst werden, wenn in den letzten sieben Tagen so viele Tageskarten und Einzelfahrten genutzt wurden, dass eine Wochenkarte billiger gewesen wäre, und eine Monatskarte dann, wenn in den letzten 31 Tagen so viele Wochenkarten, Tageskarten und Einzelfahrten genutzt wurden, dass eine Monatskarte billiger gewesen wäre.
Theoretisch könnte man das ja dann bis zur Jahreskarte treiben
Leider nur mehr zwei Tage Zeit aber das wäre ein Vorschlag für den Mobilitätspreis des VCÖ gewesen.Mit Wochen- oder Monatskarten sehe ich das komplizierter. Wann soll die Wochenkarte "ausgelöst" werden? Wenn ich 7 Tage lang jeden Tag einmal fahre? Und die Monatskarte?
Man könnte bei der Gelegenheit das Ticketsystem reformieren. Früher wurde ja auch zwischen dem 8-Tage-Fahrschein (gilt für jeden Tag, an dem eine Entwertung vorgenommen wurde, bis Betriebsschluss) und dem 24-Stunden-Fahrschein (gilt bis zur gleichen Uhrzeit am nächsten Tag) unterschieden, inzwischen hat man die tagesbasierten Fahrscheine abgeschafft. Die Regelung beim Einzelfahrschein war auch nicht zeitbeschränkt.
Jetzt könnte man die ganzen Regelungen ersetzen durch: Es gibt je einen Fahrpreis für 90 Minuten, 24 Stunden, 168 Stunden (= 7 Tage) und 744 Stunden (= 31 Tage). In diesem Zeitraum, exakt gerechnet, wird maximal so viel abgebucht wie viel der jeweilige Fahrpreis vorsieht. Alternativ zur Debit-/Kreditkarte gibt es eine App und eine aufladbare NFC-Karte.
Lediglich die Jahreskarte (und das Klimaticket) könnte man noch beibehalten, um dem Fahrgast die Wahl zu lassen, gegen Übernahme des Risikos, doch nicht so häufig zu fahren, und Vorauszahlung deutlich günstiger unterwegs zu sein, dabei auch den Start an jedem beliebigen Tag ermöglichen, außerdem wären das die einzigen personalisierten Tickets, sodass man hier z.B. eine Ermäßigung für junge Erwachsene anbieten könnte. Unter 18 könnte man generell Freifahrt gewähren.
Damit hätte man mit insgesamt sechs Fahrscheinarten (davon zwei auch ermäßigt erhältlich) alle typischen Nutzungsszenarien abgedeckt, ohne dass sich an den Preisen für die Fahrgäste oder Einnahmen aus Verkäufen groß etwas ändern würde. Unabsichtliche Schwarzfahrer wird es kaum mehr geben, und absichtliche wird man häufiger finden, da die Kontrollen effizienter werden.
Der nächste Schritt wäre dann die Ausweitung des Systems auf ganz Österreich nach Bundesländern und die Abschaffung der sieben Verkehrsverbünde und des Dachverbands zugunsten einer einheitlichen Organisation.





Mit Wochen- oder Monatskarten sehe ich das komplizierter. Wann soll die Wochenkarte "ausgelöst" werden? Wenn ich 7 Tage lang jeden Tag einmal fahre? Und die Monatskarte?
Man könnte bei der Gelegenheit das Ticketsystem reformieren. Früher wurde ja auch zwischen dem 8-Tage-Fahrschein (gilt für jeden Tag, an dem eine Entwertung vorgenommen wurde, bis Betriebsschluss) und dem 24-Stunden-Fahrschein (gilt bis zur gleichen Uhrzeit am nächsten Tag) unterschieden, inzwischen hat man die tagesbasierten Fahrscheine abgeschafft. Die Regelung beim Einzelfahrschein war auch nicht zeitbeschränkt.
Jetzt könnte man die ganzen Regelungen ersetzen durch: Es gibt je einen Fahrpreis für 90 Minuten, 24 Stunden, 168 Stunden (= 7 Tage) und 744 Stunden (= 31 Tage). In diesem Zeitraum, exakt gerechnet, wird maximal so viel abgebucht wie viel der jeweilige Fahrpreis vorsieht. Alternativ zur Debit-/Kreditkarte gibt es eine App und eine aufladbare NFC-Karte.
Lediglich die Jahreskarte (und das Klimaticket) könnte man noch beibehalten, um dem Fahrgast die Wahl zu lassen, gegen Übernahme des Risikos, doch nicht so häufig zu fahren, und Vorauszahlung deutlich günstiger unterwegs zu sein, dabei auch den Start an jedem beliebigen Tag ermöglichen, außerdem wären das die einzigen personalisierten Tickets, sodass man hier z.B. eine Ermäßigung für junge Erwachsene anbieten könnte. Unter 18 könnte man generell Freifahrt gewähren.
Damit hätte man mit insgesamt sechs Fahrscheinarten (davon zwei auch ermäßigt erhältlich) alle typischen Nutzungsszenarien abgedeckt, ohne dass sich an den Preisen für die Fahrgäste oder Einnahmen aus Verkäufen groß etwas ändern würde. Unabsichtliche Schwarzfahrer wird es kaum mehr geben, und absichtliche wird man häufiger finden, da die Kontrollen effizienter werden.
Der nächste Schritt wäre dann die Ausweitung des Systems auf ganz Österreich nach Bundesländern und die Abschaffung der sieben Verkehrsverbünde und des Dachverbands zugunsten einer einheitlichen Organisation.
Mit Wochen- oder Monatskarten sehe ich das komplizierter. Wann soll die Wochenkarte "ausgelöst" werden? Wenn ich 7 Tage lang jeden Tag einmal fahre? Und die Monatskarte?
In Rom funktioniert es so: beim Einstiegen halte ich die Karte (oder das nfc Handy) an das Lesegerät, ein Ticket für 100 Minuten wird auf diese Karte vom System gespeichert (und auf einen zentralen Server übertragen). Wenn ich innerhalb der 100 Minuten umsteige, muss ich jedesmal die Karte oder das Handy nochmals an das Lesegerät halten, damit auch hier das Ticket gilt. Benutze ich nach 100 Minuten wieder ein anderes Verkehrsmittel, wird ein neues Ticket begonnen.Bei uns müsste vermutlich eigentlich bei jedem Kontakt mit dem Lesegerät ein neues Ticket begonnen werden, da es ja (abgesehen von der seit einiger Zeit bekannten versteckten 80-Minuten-Grenze) kein Zeittarif ist, sondern ein Ticket für Fahrt, wobei Umsteigen ja aber erlaubt ist. Wenn ich innerhalb der 80 Minuten eine weitere Fahrt mache, z. B. zurückfahre, brauche ich ja sehr wohl ein neues Ticket, das ich mir auf diesem Wege ja auch kaufen können sollte.
Mit Wochen- oder Monatskarten sehe ich das komplizierter. Wann soll die Wochenkarte "ausgelöst" werden? Wenn ich 7 Tage lang jeden Tag einmal fahre? Und die Monatskarte?Na ja, so kompliziert wäre es gar nicht. Eine Wochenkarte müsste dann ausgelöst werden, wenn in den letzten sieben Tagen so viele Tageskarten und Einzelfahrten genutzt wurden, dass eine Wochenkarte billiger gewesen wäre, und eine Monatskarte dann, wenn in den letzten 31 Tagen so viele Wochenkarten, Tageskarten und Einzelfahrten genutzt wurden, dass eine Monatskarte billiger gewesen wäre.

Ja, natürlich speichert das System die Kartennummer und die Uhrzeit.Bei einem Handyticket gibt es ja immer die Möglichkeit, bei Bedarf irgendwo abzulesen, von wo nach wo oder für was das gilt. Bei einer Debitkarte? Da sieht man gar nichts und praktisch jeder hat eine. Das Vorweisen einer Debitkarte hat also keinerlei Aussagekraft.DSGVO sagt, dass der Kaufmann unter Anderem die Kartennummer und den Betrag und noch ein paar Sachen abspeichern darf.
Ich stell mir das so vor, dass beim Tap vorm Ride zumindeest die Kartennummer, die Uhrzeit und der Ort abgespeichert werden. Bei der Kontrolle wird in dieser Datenbank nachgesehen, ob es einen für diesen Fahrgast und diese Uhrzeig gültigen Eintrag gibt