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Zukunftsperspektiven / Re: Längere und breitere Straßenbahnen für Wien
« Letzter Beitrag von abc am 23. April 2026, 22:04:02 »
Was auch herausfordernt wäre sind die Haltestellen Westbahnhof der Linie 60, Urban Loritz Platz der Linien 6,18,49; Währinger Straße, Volksoper der Linien 40, 41.

Das ist doch genau das, worauf ich mit meinem Kommentar anspielen wollte. Es werden sofort Probleme irgendwo im Netz gesucht und gefunden, warum ganz irgendwo anders im Netz irgendwas nicht geht.

Und ich stelle halt in den Raum, dass längere Züge nicht umbeingt die Lösung ist. Denn was ist der Enderfolg - Sündteure Umbauten und vor allem dann auch längere Intervalle auf den Linien. Denn ja es wird sicherlich auch mehr Platz angeboten. Aber das in der HVZ dann mit weniger Zügen und auch im Umkehrschluss

"Sündteure Umbauten" können sich innerhalb weniger Jahre amortisieren, wenn dadurch die Zahl der eingesetzten Fahrzeuge sinkt. Für die Attraktivität des Angebots ist es völlig egal, ob eine Linie alle 4 oder alle 5 min verkehrt, aber man spart 20 % Personal ein.

Nebenbei: die Wiener Linien haben doch beim 46er vor einigen Jahren idealtypisch selbst gezeigt, welchen Vorteil längere Züge haben: der 46er bietet seitdem bei minimal dünneren Intervallen mit weniger Fahrzeugen (und Personaleinsatz) unterm Strich mehr Kapazität pro Stunde.

In den Schwachlastzeiten sind dann viel zu große Züge unterwegs, die dann ein Platzangebot liefern, das gar nicht benötigt wird.

Im gesamten U-Bahn-Netz sind in Schwachlastzeiten viel zu lange Garnituren unterwegs. Was ist dein Vorschlag? Das gesamte U-Bahn-Netz auf Zwei-Wagen-Züge umstellen, damit U2- und U5-Neubauten günstiger werden und man die Auslastungszahlen verbessert?

Ich stimme @38ger zu, der 6er wäre eigentlich prädistiniert für längere Fahrzeuge. Die Bahnen gehen eigentlich zu jeder Tageszeit über, und das eigentlich auf der gesamten Linie (außer Westbahnhof - Burggasse und Schrankenberggasse - Geiereckstraße). Die Haltestellen dürften im Großen und Ganzen recht leicht zu verlängern sein, Probleme würde ich ausgerechnet an der Ulli-Sima-Gedenkschleife Geiereckstraße sehen. Und noch dazu liegt der Bahnhof Favoriten direkt am 6er, so dass auch nicht ewig viele Strecken für Ein- und Aussetzfahrten umgerüstet werden müssten. Eventuell sollte für Umleitungen noch der Ast zum Stefan-Fadinger-Platz hergerichtet werden.
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Linien / Re: Linie 39 (1907-1970)
« Letzter Beitrag von fr3 am 23. April 2026, 21:54:09 »
Absolut kein Autoschaden!
Ford Taunus
Ford Mustang
Fiat Multipla

An alle drei Autos kann ich mich erinnern, auch an das Kolosseum Kino, an den 39er (bis auf die Gleisreste) leider nicht.

Danke für das Bild!
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Zukunftsperspektiven / Re: Längere und breitere Straßenbahnen für Wien
« Letzter Beitrag von MK am 23. April 2026, 21:39:22 »
Wie haben die denn das in Berlin gemacht?

Es war kein Verhinderer in einer einflussreichen Position.
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Zukunftsperspektiven / Re: Längere und breitere Straßenbahnen für Wien
« Letzter Beitrag von Vineyard am 23. April 2026, 21:23:29 »
Zum Thema Überlange Züge:

Wie haben die denn das in Berlin gemacht? Hier im Forum wurde doch vor einiger Zeit die neue 50m Straßenbahn dort als Beispiel genannt.
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Zukunftsperspektiven / Re: Längere und breitere Straßenbahnen für Wien
« Letzter Beitrag von MK am 23. April 2026, 20:50:00 »
Zitat
Ein weiterer Vorteil von längeren Intervallen kann sein, dass man die Taktungen der einzelnen Linien harmonisiert und somit bessere Umsteigeverbindungen schafft, was in Summe ebenso die Fahrzeiten verkürzt.
Ok, man bräuchte dazu erst mal einen verbindlichen Fahrplan und kein "fährt alle 3 bis 15 Minuten" wischi-waschi, und man müsste so etwas wie Anschlusssicherungen speziell in der Peripherie einführen (sowas kann ja gar nicht funktionieren, weil wenn müsste es das weltbeste System sein....), a er anderswo gäbe es durchaus Beispiele die zeigen, wie es gehen könnte.

Die Realität wird aber sein, dass die Züge auch einmal verspätet sind oder ausfallen - und je nach Zuverlässigkeit sind kurze, aber nicht passende Intervalle (z.B. 5 und 7,5 Minuten) besser als in der Theorie perfekt abgestimmte 10-Minuten-Intervalle, die dann an der Realität scheitern. Und sehr entspannte Fahrtzeiten, lange Haltezeiten oder regelmäßige Wartezeiten auf Anschlüsse sind der Fahrzeit auch nicht zuträglich.
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Historisches / Re: Lastentransporte bei der Wiener Straßenbahn
« Letzter Beitrag von nord22 am 23. April 2026, 20:23:17 »
MH 6322 ex M 4115 + kox + kox (mit Schotter beladen) in der Stromstraße (Foto: Kees Goozen, 19.02.1981). Die Firma HÖLZL Emaille sperrte Mitte der 80er Jahre zu und produzierte u. a. Haltestellentafeln und Erinnerungsignale für die WVB.

LG nord22
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Linien / Re: Linie 39 (1907-1970)
« Letzter Beitrag von nord22 am 23. April 2026, 19:57:08 »
Trotz "Autoschaden" ein interessantes Fotomotiv: H2 2270 + m3 5276 der Linie 39 mit 1. Mai Schmuck 1969 in der Nußdorfer Straße (Foto: Alfred Rosenkranz, Archiv Dr. Peter Standenat). Im Hintergrund das Kolosseum Kino - heute befindet sich dort ein Hofer Supermarkt.

LG nord22
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Zukunftsperspektiven / Re: Längere und breitere Straßenbahnen für Wien
« Letzter Beitrag von Tram Wien am 23. April 2026, 18:04:06 »
Bei Budgetknappheit wird es keine weiteren Ausbaupläne  Straßenbahnlinien in Wien geben.

Aber 35 Hochflurer bis 2035 am Leben zu erhalten? Und gleichzeitig erste (Kurz-)Ulfe ersetzen?

Wo willst du da fahren? Einsätze Hochflurer wieder ausweiten?

Das schau ich mir erste Reihe fußfrei an, wie DAS die Stadtpolitik verkaufen will!

Das ist bestenfalls ein intermes Konzeot, um Druck auf eine baldige FAHRZEUGAUSSCHREIBUNG auszuüben.

Na ja, die Stadtpolitik wird halt mal die (ihre) Fakten auf den Tisch legen müssen, verkaufen kann sie da nicht mehr viel bei 15 Mrd. Miese.

Hochflurer ausweiten ganz sicher nicht, aber seien wir doch ehrlich: Ein wirkliches Drehgestellfahrzeug mit 48t, wie es der T52 z.B. ist, ist wesentlich effektiver, gleisschonender als ein ULF oder Flexity. Die 48t klingen aufs Erste beim T52 absolut schlecht, sie sind aber wesentlich besser durch 4 Drehgestelle verteilt. Für die Werkstätten müßte dieses Fahrzeugkonzept auch funktionieren. Erster Ansatz für die Zukunft: Gleisschonung, da würde ich als Erstes für die Zukunft hin tendieren, gilt auch für die Zukunft für die U6...

Zur Fahrzeugausschreibung: Es ist kein internes Konzept, am liebsten würden die Nichtswissenden gar keine Ausschreibung machen, der Druck kommt - trotz Budgetknappheit - vom schönsten Haus an der Ringstraße, da man dort durch seine Fehler erkennt...
Das vieles den Bach - wie z.B. die Grünlandschaftsgestaltung, die ausschaut wie die Vorstufe zu einer Wüste, das im Vergleich zu anderen Städten oder das U-Bahn-Kreuz U2/U5 - runter geht, die Stimmung in der Stadt zu kippen beginnt. Chillen, Events anbieten, weitere Wohngettos herstellen - um die Stimmung hoch zu halten - alleine das genügt da nicht. Man muß/braucht aber ggü. der Bevölkerung etwas, um Erfolge herzeigen zu können. Die Straßenbahn oder die Öffis insgesamt, spielen noch immer eine sehr große Rolle in dieser Stadt.
Welche Fehler sollen bitte gemacht worden sein? Alle Städte haben mit niederflurfahrzeugen das Problem stärkerer gleisabnutzung. Und die paar Hochflurer auf Verstärkerkursen verteilt sind jetzt auch keine Tragödie.
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Zukunftsperspektiven / Re: Längere und breitere Straßenbahnen für Wien
« Letzter Beitrag von 38ger am 23. April 2026, 17:37:41 »
Falls es wen interessiert: Seit #1011 hat die Diskussion nichts mehr mit dem Threadtitel (E2+c5) zu tun. Oder redet ihr von einer Verlängerung (mit einer NF-Sänfte) der E2? Oder von einem Einsatz mit einem längeren (NF-)BW, einem cJumbo?

Vor zB 30 Jahren wäre eine zB 8m lange NF-Sänfte eine sehr gute Idee gewesen, vor 15 Jahren eine 20m lange NF-Sänftemit drei NF-Einstiegen...heute könnte man maximal eine Umrüstung von zB 40 A in 20 A+A-Gespanne andenken. Realistischer Weise wird man aber erst mit Ausmusterung aller A einen zeitgemäßen, attraktiven Fuhrpark haben, der auch auf einst mit Ex+cx betriebenen Linien ausreichend Kapazität bietet.

Der Threadtitel passt zwar nicht ganz zur aktuellen Diskussion, aber Verbleib und Ablöse der E2 + c5 sind doch zumimindest zwei stark miteinander verknüpfte Themen!
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Zukunftsperspektiven / Re: Längere und breitere Straßenbahnen für Wien
« Letzter Beitrag von Katana am 23. April 2026, 16:35:31 »
Falls es wen interessiert: Seit #1011 hat die Diskussion nichts mehr mit dem Threadtitel (E2+c5) zu tun. Oder redet ihr von einer Verlängerung (mit einer NF-Sänfte) der E2? Oder von einem Einsatz mit einem längeren (NF-)BW, einem cJumbo?
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