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Chronik / Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Letzter Beitrag von MK am 18. Mai 2026, 21:53:37 »
Ja, aber ich darf darauf vertrauen, dass sich der andere korrekt verhält, solange er sich korrekt verhält. Wenn die Straßenbahn auf einem abmarkierten Gleiskörper fährt und ein korrekt rechts vom Gleis fahrendes Auto langsamer wird und den Blinker links setzt, darf der Straßenbahnfahrer darauf vertrauen, dass der PKW nicht an der nächsten Kreuzung ohne zu nach hinten zu schauen seinen Abbiegevorgang beginnt. Vertrauen bedeutet, erst dann zu reagieren, wenn ein Fehlverhalten offensichtlich wird, und das ist in diesem Beispiel ohnehin erst, wenn das Fahrzeug schon im Gleisbereich steht, weil an Hand der Verzögerung des Fahrzeugs nicht erkennbar ist, ob er parallel zum Gleis stehen bleiben wird oder die Vorderräder Richtung Gleis einschlägt.

Tatsächlich sollte ein Straßenbahnfahrer erkennen, dass es gewisse Zeichen für einen bevorstehenden Abbiegevorgang gibt. Zum Beispiel fahren viele vor dem Spurwechsel langsamer oder fahren (innerhalb ihrer Spur) leicht in die Abbiegerichtung, schon bevor sie blinken (oder auch wenn sie gar nicht blinken) oder die Spur wechseln. Wenn man sowas beobachtet und den Eindruck hat, der Fahrer achtet nicht auf die Bim, sollte man als Straßenbahnfahrer reagieren.

Zitat
Straßenbahnfahrer bremsen hier aber so gut wie immer zumeist ab und rechnen mit Fehlverhalten, obwohl sie es nicht müssten.

Das nennt sich vorausschauendes, defensives Fahren und ist grundsätzlich eine gute Idee.

Zitat
Irgendwann ist hier mal geschrieben worden, dass Straßenbahnfahrer geschult werden, auch auf einem abmarkierten Gleiskörper nicht schneller als die Autokolonne rechts neben ihnen zu fahren. Das fällt in die gleiche Kategorie. Wieso bitte?

Am Ring, aber auch an anderen Stellen, gibt es häufig das Problem, dass die Autos zu breit für die Spuren sind. Daher kommt es entweder zu seitlichen Kollisionen, weil ein Autolenker (oder auch LKW-Lenker) seine Spur verfehlt, oder die Straßenbahn muss dahinter warten bzw. langsamer fahren.

Die Lösung wäre natürlich ganz einfach, man entfernt Fahr- oder Parkspuren. Aber da weigert sich die Stadt.
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Chronik / Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Letzter Beitrag von denond am 18. Mai 2026, 21:28:57 »

Irgendwann ist hier mal geschrieben worden, dass Straßenbahnfahrer geschult werden, auch auf einem abmarkierten Gleiskörper nicht schneller als die Autokolonne rechts neben ihnen zu fahren. Das fällt in die gleiche Kategorie. Wieso bitte?

Es wird gerne von den Obrigkeiten gerne so gesehen. Es ist keine Vorschrift/Regel, jedoch darf man sich im Nachhinein anhören (und unter Umständen auch was unterschreiben „man solle doch zukünftig bitte „vorsichtiger“ fahren“), dass man den Unfall doch leicht hätte verhindern können, wäre man doch nur hinter den Autos hergezuckelt. So war es zumindest in meinem Fall.

Zum abmarkierten Gleiskörper:
Da brauche ich keine spezielle Schulung um an einer stehenden Kolonne anstatt mit der erlaubten örtlichen Geschwindigkeit - trotz einer bestehenden Abmarkierung des Gleiskörpers vielleicht 50 km/h - doch eher mit mäßiger oder verminderter Geschwindigkeit unter dauernder Beobachtung, vielleicht auch unter Abgabe von Warnsignalen an der stehenden Autokolonne vorbeizufahren. Kann doch zumindest jederzeit irgendwo eine Lenker-/ Beifahrertüre aufgehen.
Gleiches gilt auch für einen Fiaker (wenn wir auf der Ringstraße bleiben), wo ich ebenfalls mit mäßiger bis geringer Geschwindigkeit vorbeifahre um nicht das Pferd zum Scheuen zu bringen. Meistens dreht sich sogar der Kutscher sowieso auch um, da er die Straßenbahn hört...

Ein guter Lehrfahrer bringt dieses Verhalten seinem Schüler schon in der Anfangszeit bei. Frage ist halt, ob der Schüler es auch annimmt. Auch weiß ich genau, wo ich Zeit liegen lassen kann und wo ich Zeit aufholen kann, wo für mich die Gefahrenpunkte auf einer Strecke liegen. Da hat so jeder Fahrer seine eigenen Streckenpunkte, wo er was, wie, machen kann.

Im geschilderten Fall glaube ich, daß der Fahrer eher vom Fahrmanöver der Klein-LKW-Lenkers überrascht wurde. Ob aus zu kurzer Distanz, Unmittelbar oder aus Unachtsamkeit während der Fahrt zum eigentlichen Unfallpunkt kriegt man bei der Befragung zum Unfallhergang als Meldungsleger schon heraus. Und damit beweist sich schon vordergründig die Schuld oder Unschuld. Genaues kriegt dann der Sachverständige heraus.

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Gleisschäden und -bauarbeiten / Re: Gleisschäden Straßenbahn
« Letzter Beitrag von Bimigel am 18. Mai 2026, 20:59:56 »
Die 25km/h Beschränkung für die Ustrab-Rampe Wiedner Hauptstraße FR stadtauswärts wurde in den letzten Tagen aufgehoben. Grund für diese Langsamfahrstelle dürfte die Fahrleitung gewesen sein, die besonders bei den Wagentypen D sowie TW500 zu starken Schwingungen aufgrund des Anpressdruckes geführt hat.
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Gleisschäden und -bauarbeiten / Re: Gleisbaustellen 2026
« Letzter Beitrag von michael.fuerthaller am 18. Mai 2026, 19:59:35 »
Es wird typischer WL-Oberbau. Schotter - unbewehrte Betonplatte - Schienen mit Großflächenplatten. Nur statt Seitenbandplatten gibt es Ortbeton. Aktuell wird im ersten Teilstück die Gleistragplatte betoniert.

Wo ist da der Schallschutz?
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Gleisschäden und -bauarbeiten / Re: Gleisbaustellen 2026
« Letzter Beitrag von 37A am 18. Mai 2026, 19:35:51 »
Ich habe in letzter Zeit ein wenig mit dem Kundendienst geschrieben. Die wichtige Aussage: Die Verstärkung des 40A wird aus 2 zusätzlichen Bussen bestehen.
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Polen / Re: [PL] Wrocław (Breslau)
« Letzter Beitrag von Konstal 105Na am 18. Mai 2026, 19:23:16 »
Ich war letztes Wochenende in Breslau.

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Wie in anderen Städen auch, waren Museumsfahrzeuge anlässlich der Nacht der Museen im Einsatz. Hier ein 4N in der Świdnicka (Schweidnitzer Straße). Im Hintergrund Kościół Bożego Ciała (Fronleichnamskirche). Świdnica (Schweidnitz) liegt ungefähr 50 km südwestlich von Breslau. Bekannt ist die Stadt für die Kościół Pokoju (Friedenskirche), der größten Fachwerkskirche Europas.
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Chronik / Re: Werbewagen
« Letzter Beitrag von NOMoin am 18. Mai 2026, 18:46:50 »
A1 76 wirbt für Le Burger.
Tatsächlich als Vollwerbung?

Ja. Werden hier nur Vollwerbungen dokumentiert?
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Chronik / Re: Werbewagen
« Letzter Beitrag von 4020er am 18. Mai 2026, 18:31:26 »
A1 76 wirbt für Le Burger.
Tatsächlich als Vollwerbung?
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Chronik / Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Letzter Beitrag von EinfallsreicherName am 18. Mai 2026, 18:30:59 »

Wenn ich als Autofahrer dem Vertrauensgrundsatz entsprechend fahre, dann käme ich gar nicht mehr weiter. Streng genommen fällt der Großteil der Autofahrer nicht unter den Vertrauensgrundsatz.
Viele Unfälle verhindern und kritische Situationen eliminieren - das macht meine Nase. Ich weiß oft schon im Vorhinein, wie sich andere verhalten werden.
Eine Spezies: Autobahn 1. Spur LKW, dahinter PKW der mit nicht all zu großer Differenz sich dem LKW näher, dann langsamer wird, bis er die LKW Geschwindigkeit hat rechts blinkt und sofort in die Nebenspur wechselt, auf der ich mit höherer bis wesentlich höherer Geschwindigkeit daher komme. Fluch.

Ähnlich wird ein Straßenbahnfahrer, der vorausschauen fährt, auch seine "Gegner" riechen und entsprechend reagieren.

Da braucht es nicht mal einen LKW dafür, es reicht ein rechtsabbiegendes Auto und der Hintere schert in 4 von 5 fällen auf den abmarkierten Gleiskörper aus  ::)
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Chronik / Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Letzter Beitrag von haidi am 18. Mai 2026, 18:07:57 »
Ja, aber ich darf darauf vertrauen, dass sich der andere korrekt verhält, solange er sich korrekt verhält. Wenn die Straßenbahn auf einem abmarkierten Gleiskörper fährt und ein korrekt rechts vom Gleis fahrendes Auto langsamer wird und den Blinker links setzt, darf der Straßenbahnfahrer darauf vertrauen, dass der PKW nicht an der nächsten Kreuzung ohne zu nach hinten zu schauen seinen Abbiegevorgang beginnt. Vertrauen bedeutet, erst dann zu reagieren, wenn ein Fehlverhalten offensichtlich wird, und das ist in diesem Beispiel ohnehin erst, wenn das Fahrzeug schon im Gleisbereich steht, weil an Hand der Verzögerung des Fahrzeugs nicht erkennbar ist, ob er parallel zum Gleis stehen bleiben wird oder die Vorderräder Richtung Gleis einschlägt.
Wenn ich als Autofahrer dem Vertrauensgrundsatz entsprechend fahre, dann käme ich gar nicht mehr weiter. Streng genommen fällt der Großteil der Autofahrer nicht unter den Vertrauensgrundsatz.
Viele Unfälle verhindern und kritische Situationen eliminieren - das macht meine Nase. Ich weiß oft schon im Vorhinein, wie sich andere verhalten werden.
Eine Spezies: Autobahn 1. Spur LKW, dahinter PKW der mit nicht all zu großer Differenz sich dem LKW näher, dann langsamer wird, bis er die LKW Geschwindigkeit hat rechts blinkt und sofort in die Nebenspur wechselt, auf der ich mit höherer bis wesentlich höherer Geschwindigkeit daher komme. Fluch.

Ähnlich wird ein Straßenbahnfahrer, der vorausschauen fährt, auch seine "Gegner" riechen und entsprechend reagieren.
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