Autor Thema: Gleisbaustellen 2026  (Gelesen 28202 mal)

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Bus

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #180 am: 28. April 2026, 14:03:38 »
Ich glaube, das einzige Argument bei den WL ist jenes: Keine SEV spart eine Menge Geld. Die Leute werden sich schon Alternativen suchen.

Wahrscheinlich kommt deshalb der Vorschlag der SPÖ, Parkplatz nur mehr mit Jahreskarte der WL. Anders kann diese Erpressung nicht verstanden werden, schließlich wird man genötigt, das Auto zu benutzen.

Fahrrad ist nur bedingt möglich, ohne Abstellmöglichkeit oder Dusche sinnlos.
Was machen gebrechliche Personen? Die Tarife der Pensionisten wurde verändert, sprich erhöht, aber die Leistungen werden immer schlechter für dieses Klientel.

Und es gibt sicher immer eine Alternative für einen SEV, nur der Wille ist halt nicht mehr da. Man spart sich eine Menge Geld, das Netzt ist ja so "dicht".
 ::)

Aber wir werden sicher wieder eine tolle Erklärung bekommen, warum es nicht geht. Das ist auch mittlerweile der neue Wiener Standard.

38ger

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #181 am: 28. April 2026, 14:19:42 »
Glanzleistung, 5er und 12er bei der Augasse verenden zu lassen und nicht zumindest den 5er zur Nußdorfer Straße zu führen um einen Anschluss zur U6 herzustellen  ::)

Der 5er würde überhaupt mit 40, 41 oder 42 verknüpft gehören. Für die Zusammenlegung der Linien 40 und 42 gibt es ja auch keinerlei Notwendigkeit. Dass man sich für den 13A nichts überlegt zeugt auch von Wurstigkeit, selbst wenn das Kreuzungsplateau Währinger/Nußdorfer gar nicht befahrbar wäre, so könnte man ja zumindest eine Schleife Lange Gasse - Lazarettgasse - Sensengasse - Schwarzspanierstraße - Schottentor fahren. Oder man könnte ihn über Alser Straße U zur Währinger Straße-Volksoper führen, wo man dann umsteigen könnte in 40A und 37-42. Auf den 40A bin ich ja schon besonders gespannt. Wenn der nicht im 2'-Intervall geführt wird zwischen Börse und Volksoper, dann kann der eigentlich ja nur komplett übergehen!

4847

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #182 am: 28. April 2026, 17:47:42 »
Am schönsten wäre ja als "SEV" die verlängerung des 13A bis U6 Nussdorferstrasse über (statt Skodagasse, Lange-Gasse Station 5/12, Spitalgasse, Umleitung Wilhelm-Exner-Gasse, Fuchsthallergasse (Fuchsthaler/Exner gibts sogar eine neue Ampel zum Abbiegen), Nussdorferstrasse bis U6 Nussdorf).   Wenn der SEV Politisch nicht konkret gefordert wird warum Geld für den Beförderungsfall ausgeben, der was extra kostet?  Das ist immer das Spiel, wie weit kann ich gehen ab wann gibts beschwerden.

Ich weiß nicht, wie das gehen soll. Die Kreuzung Spitalgasse # Währinger Straße wird sicher nicht befahrbar sein. Schon gar nicht zum Abbiegen von der Spitalgasse in die Währinger Straße stadtauswärts, was ja jetzt auch schon nicht geht. Über eine der Parallelgassen zu fahren funktioniert auch nicht, weil die viel zu eng sind und die Wilhelm-Exner-Gasse in diesem Bereich eine Einbahn ist.

Auf den 40A bin ich ja schon besonders gespannt. Wenn der nicht im 2'-Intervall geführt wird zwischen Börse und Volksoper, dann kann der eigentlich ja nur komplett übergehen!

Ja, darauf bin ich auch schon gespannt. Meine Befürchtung ist, dass die Wiener Linien zwei Busse extra auf den 40A schicken und das dann als großartige Verstärkung verkaufen. Das würde natürlich hinten und vorne nicht ausreichen, um sieben (!) teilweise eingestellte Straßenbahnlinien zu ersetzen.

daveuno

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #183 am: 28. April 2026, 19:38:21 »
Am schönsten wäre ja als "SEV" die verlängerung des 13A bis U6 Nussdorferstrasse über (statt Skodagasse, Lange-Gasse Station 5/12, Spitalgasse, Umleitung Wilhelm-Exner-Gasse, Fuchsthallergasse (Fuchsthaler/Exner gibts sogar eine neue Ampel zum Abbiegen), Nussdorferstrasse bis U6 Nussdorf).   Wenn der SEV Politisch nicht konkret gefordert wird warum Geld für den Beförderungsfall ausgeben, der was extra kostet?  Das ist immer das Spiel, wie weit kann ich gehen ab wann gibts beschwerden.

Ich weiß nicht, wie das gehen soll. Die Kreuzung Spitalgasse # Währinger Straße wird sicher nicht befahrbar sein. Schon gar nicht zum Abbiegen von der Spitalgasse in die Währinger Straße stadtauswärts, was ja jetzt auch schon nicht geht. Über eine der Parallelgassen zu fahren funktioniert auch nicht, weil die viel zu eng sind und die Wilhelm-Exner-Gasse in diesem Bereich eine Einbahn ist.

Eine Umleitung über die Wilhelm-Exner-Gasse (Einbahnen kann mann schnell umdrehen kein Problem) gut machbar.

Die Umleitung beginnt ja schon vorher in der Michelbeuerngasse bzw. Severingasse (jeweils als Einbahn), und endet bei der Fuchsthaler und Sechsschimmelgasse
Die W-Exner-Strasse ist breit genug wenn man will, für die Dauer des SEV kann halt nicht beidseitig geparkt werden. Wegen Bauarbeiten beim WUK fahren 40 Tonner mit Anhänger durch ohne Probleme.  Und auch bei der Kreuzung Währinger/Spital/ Nussdorfer wird es eine offene Spur geben, für Rettung usw. Wo ein Wille da ein Weg und Baustellenplanung.

Breitensee4ever

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #184 am: 28. April 2026, 20:02:00 »
Tja, gäb' es die Gleisverbindung bei der Markthalle noch und die Möglichkeit, auf die Strecke 35 Richtung Börse abzuzweigen. Ja, dann könnten 5, 37 und 38 zu sinnvollen Zielen geführt werden....

37A

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #185 am: Gestern um 16:03:58 »
Für die Sperre Spitalgasse#Währinger Straße muss man denke ich sowieso ein Gesamtkonzept machen.
1. zusätzlich zur 37+38 Ablenkung 5 mit 40 verbinden, dafür 37 nur bis zur Antonigasse.
2. 40A nur zwischen Volksoper und Schottentor verstärken. Der Ferienfahrplan ist im 10min-Takt, wenn man da jeweils einen Bus dazwischenschiebt, braucht man bei einer reinen Fahrzeit von 22 Minuten für die kurze Runde auch nicht mehr wie drei zusätzliche Busse, was insgesamt dem normalen Auslauf von 9 Bussen an Schultagen entsprechen würde.
3. 5E. So schön eine 13A Verlängerung wäre, sie wäre vermutlich auch ein leichter Overkill. Außerdem schafft der 13A keinen Umstieg zum Stummel 5er Westbahnhof - Josefstädter Straße. Eine Linienführung könnte so aussehen: Anfangsstation am Uhlplatz vor der Kreuzung mit dem Gürtel (ja da müssten temporär ein paar Parkplätze dran glauben) - Innerer Gürtel - Laudongasse - Am Gleiskörper der Linie 5 bis kurz vor die Kreuzung Währinger Straße - dort nach Halt am Straßenrand rechts in die Währinger Straße (das sollte doch trotz Baustelle hoffentlich noch gehen) - weiter bis Hlst Schwarzspanierstraße - vom Gleiskörper links in die Berggasse (sollte Breitentechnisch kein Problem sein, da gab es glaube ich sogar schon mal was vom 40A) - links auf 40A - von der Alserbachstraße rechts in die Nußdorfer Straße - am Gleiskörper 37+38 bis Nußdorfer Straße - mit dem Straßenbahnsignal rechts auf den Gürtel - Hlst. Liechtenwerder Platz vom Nachtbus - rechts Liechtensteinstraße - eine Hlst nahe der Augasse - Hlst Lichtentaler Gasse - rechts wieder auf den 40A - hinauf bis zur Volksoper - links über den äußeren Gürtel (sonst stehen sich alle in der 40A Hlst im Weg) auf den Gleiskörper von 40,41 - Spitalgasse - links in den Wilhelm-Exner-Gasse (das sollte sich für den Bus leicht ausgehen) - Ersatzhlst. Spitalgasse auf Höhe Severingasse - links in die Gießergasse (das geht sich glaube ich für den Bus leichter aus als Michelbeuerngasse, vor allem wenn man in der Kurve ein paar Parkplätze wegnimmt) - rechts auf den Gleiskörper - die Florianigasse weiter hinauf bis zum Uhlplatz (dort eventuell eine temporäre Ampel damit der Querverkehr in der Blindengasse nicht den Bus bei seinen Kurven blockiert) - Ausgleichszeit am Uhlplatz. Fahrzeit ~30 Minuten (8min Josefstädter Straße <-> Spitalgasse, 9min Runde via Berggasse, 7min Runde via Nußdorfer Straße, 6min für Umweg Volksoper). Damit könnte man bei 6min Ausgleichszeit zb einen 6min-Takt mit einem Einsatz von 6 Bussen oder einen 10min-Takt mit 4 Bussen anbieten.
(4. nicht unbedingt notwendig, aber nachdem auch die Ringstraßenbahnen im Bereich Schottentor gesperrt sein werden, zur besseren lokalen Anbindung: 1A gerade bis zur Börse - via Peregringasse - Kolingasse - Liechtensteinstraße in die Hörlgasse (vielleicht mit einer Hlst Liechtensteinstraße) - am oberen Ende eine Hlst Hörlgasse - links auf Währinger Straße mit Hlst Schottentor von N38 - weiter via Schottengasse - Teinfaltstraße - Löwelstraße - Josef-Meinrad-Platz zur Hlst Rathausplatz - via Ring zurück zur Stammstrecke. Dank der langen Stehzeiten würde man wahrscheinlich mit einem zusätzlichen Bus auskommen, alternativ könnten man daraus auch einen eigenen Shuttle machen oder es der Linie 3A anhängen. Insgesamt hätte man so lokal noch eine weitere Alternative, vor allem wenn man in dieser Zeit ja zur Linie 40A muss.)
EDIT: Sollte das Rechtsabbiegen am Kreuzungsplateau doch nicht möglich sein, kann natürlich auch via Sensengasse gefahren werden.

W_E_St

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #186 am: Gestern um 17:53:57 »
Ich bezweifle sehr, dass man sich traut, alle Relationen gleichzeitig für den MIV zu sperren. Eher würde ich davon ausgehen, dass etappenweise gearbeitet wird und jeweils bestimmte Relationen gesperrt. Einen allfälligen SEV müsste man dann entsprechend unterschiedlich führen - falls man nicht sowieso die Lösung über die Parallelgassen wählt.

Und was die letztgenannte Möglichkeit und Zweifel an ihrer Umsetzbarkeit betrifft: wenn man einen SEV 41E über Lazaristengasse - Haizingergasse - Edmund-Weiß-Gasse - Köhlergasse führen kann, dann muss fast alles möglich sein. Gerade die Kreuzung Edmund-Weiß-Gasse/Köhlergasse ist eng und hat so eine starke Kuppe, dass ich echt neugierig bin. Und geneigt, an fast allen anderen Stellen Wiens ein "geht nicht!" als "wir wollen nicht!" zu lesen.
"Sollte dies jedoch der Parteilinie entsprechen, werden wir uns selbstverständlich bemühen, in Zukunft kleiner und viereckiger zu werden!"

(aus einer Beschwerde über viel zu weit und kurz geschnittene Pullover in "Good Bye Lenin")