Es ist ja auch bei manchen Ampeln gar nicht notwendig, dass die Bahn sofort Grün bekommt (eigentlich überall dort wo die Haltestelle vor einer Ampel ist). Was die Ampel aber dann wissen sollte ist, wann der Zug abfahrbereit ist. Ich glaub hier ist viel mehr Digitalisierung (hiermit meine ich das was übertragen nicht wie) in der Kommunikation zwischen Ampelanlage und Fahrzeug notwendig.
Es sollte ja heute möglich sein, dass eine Ampelanlage genau weiß, wann die nächsten Züge bei mir sind und innerhalb gewisser Parameter schon seinen gesamten Umlauf anders gestaltet. Bzw. auch die Ampelanlage dem Fahrzeug rückmeldet: Fahr jetzt 25/30/35/45/50km/h dann bekommst genau grün.
Das bringt die MA33 nicht hin bzw. die Ampelhersteller.
Sie scheitern schon bei normalen Modernisierungen von Ampelanlagen.
Ampel Brünner Strasse/Schlosshoferstrasse ist hier ein sehr gutes Beispiel. Alte Anlage hat das Anmelden der Straßenbahn ansich störungsfrei funktioniert.
Seit dem Umbau stehen 30/31 von Stammersdorf kommend und bekommen keine Freiphase, Fahrer muss aussteigen und sich manuell anmelden, was bei manchen Fahrern ewig dauert und der Folgezug schon auffährt.
Erste Meldung wurde als "Blödsinn" abgetan, Zweite Meldung dann "ja, die WL haben da was gemeldet...."
Das war vor Monaten, nach wie vor müssen die Fahrer, die aus der Remise Einschubfahrten Ri Schottenring fahren, aussteigen und sich anmelden. Mittlerweile fahren 90% in der Früh einfach, wenn kein Verkehr.
Manchmal klappts aber auch aus der Remise, somit schieben MA33 und WL sich den Ball des Schuldigen sicher hin/her.
Solange solche einfachen Softwarefehler Monate brauchen um sich damit zu befassen und dann die Störungsbehebung ebenfalls(es liegt ja eindeutig ein Kommunikationsproblem Bim-Ampel vor), ist es besser auf Relaistechnik rückzurüsten

. Nein, die "wurschtigkeit" sollte ausgetrieben werden.