Autor Thema: 20.04. - 01.05.2026: Tunnelsanierungsarbeiten Matzleinsdorfer Platz  (Gelesen 3171 mal)

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Re: 20.04. - 01.05.2026: Tunnelsanierungsarbeiten Matzleinsdorfer Platz
« Antwort #30 am: 16. April 2026, 07:47:15 »
Du meinst, man sollte die Straßenbahnstrecke mit ihren zwei Kreuzungsbauwerken wieder an die Oberfläche legen? Dann viel Spaß!

Klingelfee

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Re: 20.04. - 01.05.2026: Tunnelsanierungsarbeiten Matzleinsdorfer Platz
« Antwort #31 am: 16. April 2026, 10:26:16 »
Ich frage mich, warum und wozu man sich die Ustrab überhaupt antut bzw. man sich das vor der unfassenden Sanierung nicht gefragt hat? Für die Gleistrasse würde man bei geschickter, zeitgemäßer Planung locker Platz finden und man hätte in Zukunft Ruhe vor teuren Sanierungen und einem „Fremdkörper“ im Netz weniger.
Dem kann ich nicht wirklich zustimmen. Denn wo willst du auf der Oberfläche die entsprechenden Haltestellen unterbringen? Ganz zu schweigen, dass du dann kaum die Kreuzungen mit einer Nullwartezeit queren kannst.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

benkda01

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Re: 20.04. - 01.05.2026: Tunnelsanierungsarbeiten Matzleinsdorfer Platz
« Antwort #32 am: 16. April 2026, 15:18:20 »
Dem kann ich nicht wirklich zustimmen. Denn wo willst du auf der Oberfläche die entsprechenden Haltestellen unterbringen?
Ist das dein Ernst? Gerade dort, wo Unmengen an Platz vorhanden wären?


Zitat
Ganz zu schweigen, dass du dann kaum die Kreuzungen mit einer Nullwartezeit queren kannst.
Nur unter der Grundannahme, dass der öffentliche Verkehr (die Mehrheit) dem MIV (der Minderheit) weiterhin bedingungslos untergeordnet werden muss. Außerdem hast du auch in der Ustrab gerade an der Signalanlage Matzleinsdorfer Platz alles andere als Nullwartezeiten.

2095oebb

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Re: 20.04. - 01.05.2026: Tunnelsanierungsarbeiten Matzleinsdorfer Platz
« Antwort #33 am: 16. April 2026, 15:51:39 »
Ist dort im Haltestellenbereich Matzleinsdorfer Platz nicht schon die Abdichtung saniert worden? Wird da dann die neue Abdichtung wieder aufgerissen?

Bellaria

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Re: 20.04. - 01.05.2026: Tunnelsanierungsarbeiten Matzleinsdorfer Platz
« Antwort #34 am: 16. April 2026, 19:32:59 »
Ganz zu schweigen, dass du dann kaum die Kreuzungen mit einer Nullwartezeit queren kannst.

Als ob das jetzt im Tunnel der Fall wäre. Lange nicht mehr so gelacht.

Klingelfee

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Re: 20.04. - 01.05.2026: Tunnelsanierungsarbeiten Matzleinsdorfer Platz
« Antwort #35 am: 16. April 2026, 19:54:43 »
Ganz zu schweigen, dass du dann kaum die Kreuzungen mit einer Nullwartezeit queren kannst.

Als ob das jetzt im Tunnel der Fall wäre. Lange nicht mehr so gelacht.

Aber die Wartezeiten sind nur wegen den Straßenbahnen untereinander. An der Oberfläche hast du dann auch noch die Wartezeit bedingt durch den MIV der NICHT entlang vom Gürtel fährt. Also ich würde da mit einer Fahrzeiitverlängerung für die Linie 18 von 2-3 min kalkulieren.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

Tatra83

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Re: 20.04. - 01.05.2026: Tunnelsanierungsarbeiten Matzleinsdorfer Platz
« Antwort #36 am: 16. April 2026, 20:49:44 »
Ich frage mich, warum und wozu man sich die Ustrab überhaupt antut bzw. man sich das vor der unfassenden Sanierung nicht gefragt hat? Für die Gleistrasse würde man bei geschickter, zeitgemäßer Planung locker Platz finden und man hätte in Zukunft Ruhe vor teuren Sanierungen und einem „Fremdkörper“ im Netz weniger.
Das sehe ich genauso und Beispiele, wie das funktioniert, wenn statt einer sechsspurigen Straße der menschliche Maßstab Einzug hält, gibts auf Haralds Webseite zuhauf. Die Straßenbahn an der Oberfläche mit sorgfältiger und durchdachter Gestaltung inkl. Rasengleis wurde in vielen Städten Europas als probates Mittel betrachtet.
Und ich dachte, mit der Straßenbahn bin ich schneller als zu Fuß.

Hbf

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Re: 20.04. - 01.05.2026: Tunnelsanierungsarbeiten Matzleinsdorfer Platz
« Antwort #37 am: 16. April 2026, 20:55:28 »
Ich frage mich, warum und wozu man sich die Ustrab überhaupt antut bzw. man sich das vor der unfassenden Sanierung nicht gefragt hat? Für die Gleistrasse würde man bei geschickter, zeitgemäßer Planung locker Platz finden und man hätte in Zukunft Ruhe vor teuren Sanierungen und einem „Fremdkörper“ im Netz weniger.
Das sehe ich genauso und Beispiele, wie das funktioniert, wenn statt einer sechsspurigen Straße der menschliche Maßstab Einzug hält, gibts auf Haralds Webseite zuhauf. Die Straßenbahn an der Oberfläche mit sorgfältiger und durchdachter Gestaltung inkl. Rasengleis wurde in vielen Städten Europas als probates Mittel betrachtet.

Nicht nur die Fahrspuren, auch eine Nebenfahrbahn mit zwei Parkspuren und die unselige Zufahrt bzw eigene Spur für die Baustofflager. So eine Art von Platzverschwendung gibt's kaum ein zweites Mal, da könnte man zusätzlich zum Gleiskörper auch noch die schmerzhafte Lücke des Gürtelradwegs ergänzen, ohne dass der MIV auch nur nennenswert beeinträchtigt werden würde.

Tramwayhüttl

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Genau das meinte ich mit moderner, zukunftsorientierter Planung/Gestaltung, wo sich der MIV nachrangig einzuordnen hat und der ruhende Verkehr auf ein Minimum beschränkt wird, einhergehend mit attraktiver, begrünter Gestaltung der Oberfläche und der grenzenden Straßenzüge. Zudem liegen viele der Gewerbeflächen entlang des Gürtels entweder eh schon brach oder könnten ohne größeren Verlust abgesiedelt werden. UStrab rückbauen und verfüllen und ich bin mir ziemlich sicher dass sich die Investitionen langfristig in mehrfacher Hinsicht bezahlt machen würden.
Bitte einmal aus dem typisch Wiener „WL“-Denken und dm Denken in eingefahrenen Mustern herauskommen. Ein Blick nach Paris, Marseille, Barcelona oder auf Harald Jahns Zukunft der Städte Seite würde genügen…..
Bitte seien Sie achtsam! Zwischen Ihren Ohren befindet sich nichts als Luft.

coolharry

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Das Problem in Wien ist nicht das Bauwerk der Ustrab. Es ist die wurschtigkeit der Sanierung. Und denkts allein daran wie lang wird schon auf der Donaufelder Straße geschlichen?
Oder die vielen anderen Schadstellen, die teilweise Jahrelang vor sich hin rosten.

Nüchtern betrachtet:
Was kann man sich an der Ustrab sparen?

Was man sich relativ sicher sparen kann ist der Tunnel zwischen Südtiroler.- und Matzleinsdorferplatz, allerdings ohne die genannten Stationen, da man beide als Übergänge (Personentunnel) zur U-Bahn weiter braucht, aber mit dem Abzweig zur Wiedner. Somit kann man die Strab gleich, in den genannten Stationen, unten lassen. Spart man sich also ~1-1,5km Tunnel.  Wenn man die Strab dann noch vor der Eichenstraße an die Oberfläche führt, spart man nochmal rund 400m.

Würde man die auch Matz.- und Südtirolerplatz mit einbinden, holst dir auch das Problem zweier doch sehr wichtiger Kreuzungen mit an die Oberfläche. Aber gerade im Falle des Südtirolerplatzes hättest Oberflächlich gar nicht den Fußgängerplatz den man Unterirdisch bietet (vom fehlenden Wetterschutz einmal abgesehen). Irgendwo wären dann doch wieder Fahrspuren, Radwege und Bushaltestellen im Weg. Und 0 Wartezeit an den zwei Hauptkreuzungen wird nahezu unmöglich sein. Vorallem da wir in Wien sind.  ;) Beim Matzleinsdorfer ja schon auch deswegen nicht, weil es hier mehrere kreuzende Straßenbahnverkehrsströme gibt.
Weil ein menschlicher Hühnerstall nicht der Weisheit letzter Schluß sein kann.

marsupialeater

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Ich frage mich, warum und wozu man sich die Ustrab überhaupt antut bzw. man sich das vor der unfassenden Sanierung nicht gefragt hat? Für die Gleistrasse würde man bei geschickter, zeitgemäßer Planung locker Platz finden und man hätte in Zukunft Ruhe vor teuren Sanierungen und einem „Fremdkörper“ im Netz weniger.

Weil ja die Oberflächentrassen immer rechtzeitig saniert werden, deswegen gibt's auch nie Langsamfahrstellen oder Gleisbrüche...  ::)