Autor Thema: Type C3  (Gelesen 38653 mal)

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win22

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Re: Type C3
« Antwort #45 am: 14. Februar 2026, 20:02:07 »
Ja aber dann hätte er auch vorne eine andere Kupplung benötigt als die Gumminotkupplung.

Elin Lohner

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Re: Type C3
« Antwort #46 am: 14. Februar 2026, 20:13:26 »
Ja aber dann hätte er auch vorne eine andere Kupplung benötigt als die Gumminotkupplung.
Wäre da eine Scharfenbergkupplung, wie sie die C1/c1 hatten, denkbar gewesen oder hätten die C3 vorne und hinten eine Trompetenkupplung (Mit ELIN Dose am Bug) erhalten?
Ich finde, dass man, neben der geplanten Remise Seestadt, eine Remise am Gelände des ehemaligen Nordwestbahnhofes errichten sollte.

MK

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Re: Type C3
« Antwort #47 am: 14. Februar 2026, 20:30:59 »
Wie hat man sich beim C3 die Vielfachsteuerung vorgestellt? Der hat keine Scharfenbergkupplungen gehabt. Wie hätte man zwei C3 zusammengekuppelt? Und wie hätte man den zweiten Führerstand abgesperrt?

Der C3 war ein Versuchsträger, hätte man eine größere Serie bestellt, hätten die weiteren C3 (wobei sie wahrscheinlich anders geheißen hätten, z.B. C4) anders ausgeschaut. Der relevante Teil war die Fahrschaltersteuerung, die grundsätzlich die Möglichkeit einer elektronischen Vielfachsteuerung eröffnet hätte.
o_O

win22

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Re: Type C3
« Antwort #48 am: 15. Februar 2026, 10:09:29 »
Spannend, man sieht eine Vielfachsteuerung vor, die man nie ausprobiert hat...

Ferry

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Re: Type C3
« Antwort #49 am: 15. Februar 2026, 10:19:47 »
Wie hat man sich beim C3 die Vielfachsteuerung vorgestellt?

Wer sagt, dass man sich bei diesem Wagen je eine Vielfachsteuerung vorgestellt hat?
Weißt du, wie man ein A....loch neugierig macht? Nein? - Na gut, ich sag's dir morgen. (aus "Kottan ermittelt - rien ne va plus")

Katana

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Re: Type C3
« Antwort #50 am: 15. Februar 2026, 11:38:13 »
Wie hat man sich beim C3 die Vielfachsteuerung vorgestellt?

Wer sagt, dass man sich bei diesem Wagen je eine Vielfachsteuerung vorgestellt hat?
Das habe ich mich auch gefragt, habe dann aber folgendes im Wiki gefunden:
Zitat
Durch diese halbautomatische Steuerung sollte der Triebwagen auch vielfachsteuerbar sein, da man auf stark frequentierten Linien ... Züge bestehend aus C3+C3+c3 einsetzen wollte.

Der C3 war ein Versuchsträger, hätte man eine größere Serie bestellt, hätten die weiteren C3 (wobei sie wahrscheinlich anders geheißen hätten, z.B. C4) anders ausgeschaut. Der relevante Teil war die Fahrschaltersteuerung, die grundsätzlich die Möglichkeit einer elektronischen Vielfachsteuerung eröffnet hätte.
Das halte ich für eine gute Zusammenfassung meiner Vermutungen.

Spannend, man sieht eine Vielfachsteuerung vor, die man nie ausprobiert hat...
Naja, Instandnahme 1967 und erster Betriebstag 1974 lassen auf eine lange Erprobungsphase schließen. Da kann man auch die Vielfachsteuerung simuliert haben.

N1

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Re: Type C3
« Antwort #51 am: 15. Februar 2026, 12:14:33 »
Spannend, man sieht eine Vielfachsteuerung vor, die man nie ausprobiert hat...
Naja, Instandahme 1967 und erster Betriebstag 1974 lassen auf eine lange Erprobungsphase schließen. Da kann man auch die Vielfachsteuerung simuliert haben.
Soweit ich weiß, gab es bei dem Fahrzeug bis zum Fahrgasteinsatz auch längere Phasen, während derer es abgestellt war.
"Der Raum, wo das stattfand, ist ziemlich groß."
Hans Rauscher

win22

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Re: Type C3
« Antwort #52 am: 15. Februar 2026, 20:12:15 »
Ja eh aber sinnlos etwas zu simulieren, solange nicht zwei Triebwagen zusammengekuppelt einmal eine Runde gefahren sind. Ich denke der Fahrschalter war mal drin, aber ob der Wagen intern jemals eine Verkabelung dazu hatte, lässt sich halt nicht mehr feststellen. Wobei C3+C3+c3 eine Schnapsidee ist. Einen teuren Triebwagen als motorbetriebenen Beiwagen einzusetzen, anstatt C3 mit 2xc3 zu koppeln. Die hätte es sicher locker auch gezogen aber einen C3 als Beiwagen einzusetzen ist Vergeudung und unnötiger Wartungsaufwand. Ausserdem gab es ja das Gerücht dass der C3 speziell für die USTRAB angedacht war.

MK

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Re: Type C3
« Antwort #53 am: 15. Februar 2026, 20:38:12 »
Einen teuren Triebwagen als motorbetriebenen Beiwagen einzusetzen, anstatt C3 mit 2xc3 zu koppeln.

Das wäre eine "lahme Ente" geworden. Zum Vergleich, die E+c3, deren schlechte Leistungen einer der Hintergründe für die Beschaffung des C3 waren, hatten 190 oder 220 kW für 34,1 Tonnen Leergewicht. Ein Zug C3+c3+c3 hätte 190 kW für 39,2 Tonnen Leergewicht gehabt.

Zitat
Die hätte es sicher locker auch gezogen aber einen C3 als Beiwagen einzusetzen ist Vergeudung und unnötiger Wartungsaufwand. Ausserdem gab es ja das Gerücht dass der C3 speziell für die USTRAB angedacht war.

Das Problem war, dass es im DÜWAG-Baukasten keine angetriebenen Jakobsdrehgestelle gegeben hat. Das heißt, egal wie lang ein TW wird (Stichwort "Tatzelwürmer" der Rhein-Haardt-Bahn), es gab immer nur zwei angetriebene Drehgestelle. Die Lösung waren dann stärkere Motoren (150 kW pro Drehgestell statt 95 oder 110) wie beim E1, oder der Verzicht auf Jakobs-Drehgestelle, damit waren alle angetrieben (Freiburger GT8).
o_O

Katana

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Re: Type C3
« Antwort #54 am: 15. Februar 2026, 20:46:50 »
Ja eh aber sinnlos etwas zu simulieren, solange nicht zwei Triebwagen zusammengekuppelt einmal eine Runde gefahren sind.
Da bin ich gegenteiliger Meinung. Wenn man schon mal eine Runde gefahren ist, braucht man nichts mehr zu simulieren.

Zitat
... einen C3 als Beiwagen einzusetzen ist Vergeudung und unnötiger Wartungsaufwand.
Eben nicht als BW, sondern als TW.

Was ist sonst noch schreiben wollte, hat mir schon MK abgenommen