Autor Thema: Wiedererrichtung/Reaktivierung ehemaliger Strecken  (Gelesen 5481 mal)

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W_E_St

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Re: Wiedererrichtung/Reaktivierung ehemaliger Strecken
« Antwort #60 am: 05. Januar 2026, 12:30:08 »
Bei den ersten Doppelgelenkern dürfte viel nach der Methode "Versuch und Irrtum" konstruiert worden sein. Ein entfernter Bekannter von mir hat es dann als Konstrukteur bei Hess geschafft, das Verhalten mathematisch zu modellieren und das dürfte das Ergebnis deutlich besser gemacht haben.
"Sollte dies jedoch der Parteilinie entsprechen, werden wir uns selbstverständlich bemühen, in Zukunft kleiner und viereckiger zu werden!"

(aus einer Beschwerde über viel zu weit und kurz geschnittene Pullover in "Good Bye Lenin")

38ger

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Re: Wiedererrichtung/Reaktivierung ehemaliger Strecken
« Antwort #61 am: 05. Januar 2026, 13:47:42 »
Die mehr als unterirdischen Fahreigenschaften der Doppelgelenkbusse in Hamburg kann ich bestätigen. Ein grausames Geschaukel und Geschüttel, und das Ganze noch garniert mit heulendem Motorgeräusch. Ironischerweise auf genau der Linie, die zuletzt mit der Straßenbahn bedient wurde. Bravo, ein echter Komfortsprung. :bh: :down:

Die sind allerdings auch schon seit 2018 (!) Geschichte!

Der Einbügler

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Re: Wiedererrichtung/Reaktivierung ehemaliger Strecken
« Antwort #62 am: 05. Januar 2026, 18:43:39 »
Danke für die Info, ich war erstmals 2014 in Hamburg, da fuhren die Dinger noch. Später hab ich BUS (=Beförderung Unterste Stufe)  nach Möglichkeit vermieden bzw. einfach nicht mehr auf dieses langweilige Verkehrsmittel geachtet. Bus ist Bus, überall.

MK

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Re: Wiedererrichtung/Reaktivierung ehemaliger Strecken
« Antwort #63 am: 05. Januar 2026, 21:01:38 »
In Hamburg darf es aus politischen Gründen keine Straßenbahn geben - aber ab einer gewissen Auslastung ist sie einfach die billigste Lösung, wenn man berücksichtigt, dass man zwar beim Bau höhere, bei Betrieb und Wartung aber niedrigere Kosten hat.

Um zum Ausgangspost zurückzukommen:

Manche Strecken wären sicher sinnvoll, weil sie derzeit mit Autobussen betrieben werden und dafür eigentlich zu gut ausgelastet sind (11A, 13A, 26A, 48A). Manche sind durch die U-Bahn überflüssig geworden (Strecken 24, 64). Andere sind aufgrund veränderter Verkehrsbedürfnisse unnötig (Strecke 106). Umgekehrt gibt es Verbindungen, die nie Straßenbahnen waren, aber im Bereich sein könnten, wo es sich lohnt (15A, 66A).

Die Diskussion wird übrigens spannender, sobald die Informationsfreiheit die Geheimniskrämerei der WL um die Fahrgastzahlen der einzelnen Linien beendet hat.
Wanderer, kommst du nach Liechtenstein,
tritt nicht daneben, tritt mitten rein!

michael.fuerthaller

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Re: Wiedererrichtung/Reaktivierung ehemaliger Strecken
« Antwort #64 am: 06. Januar 2026, 00:10:48 »
In Hamburg darf es aus politischen Gründen keine Straßenbahn geben - aber ab einer gewissen Auslastung ist sie einfach die billigste Lösung, wenn man berücksichtigt, dass man zwar beim Bau höhere, bei Betrieb und Wartung aber niedrigere Kosten hat.

Um zum Ausgangspost zurückzukommen:

Manche Strecken wären sicher sinnvoll, weil sie derzeit mit Autobussen betrieben werden und dafür eigentlich zu gut ausgelastet sind (11A, 13A, 26A, 48A). Manche sind durch die U-Bahn überflüssig geworden (Strecken 24, 64). Andere sind aufgrund veränderter Verkehrsbedürfnisse unnötig (Strecke 106). Umgekehrt gibt es Verbindungen, die nie Straßenbahnen waren, aber im Bereich sein könnten, wo es sich lohnt (15A, 66A).

Die Diskussion wird übrigens spannender, sobald die Informationsfreiheit die Geheimniskrämerei der WL um die Fahrgastzahlen der einzelnen Linien beendet hat.

Die ist ja eigentlich schon beendet, da das IFG schon in Geltung steht...
Alles was auf Schienen fährt gereicht mir zur Freude :-)

Cerberus2

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Re: Wiedererrichtung/Reaktivierung ehemaliger Strecken
« Antwort #65 am: 06. Januar 2026, 17:00:39 »
Andere sind aufgrund veränderter Verkehrsbedürfnisse unnötig (Strecke 106).
Ein 106er über den Donaukanal und dann durch den Prater zur ehemaligen Endstelle Stadlauer Brücke und weiter in Richtung Endstelle 18 und 12 könnte vielleicht Potential haben, auch wenn es wichtigeres gibt.

95B

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Re: Wiedererrichtung/Reaktivierung ehemaliger Strecken
« Antwort #66 am: 06. Januar 2026, 17:31:00 »
Ein 106er über den Donaukanal und dann durch den Prater zur ehemaligen Endstelle Stadlauer Brücke und weiter in Richtung Endstelle 18 und 12 könnte vielleicht Potential haben, auch wenn es wichtigeres gibt.

Wo nimmst du die dafür notwendige Brücke her? ;)
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
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D 3XX

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Re: Wiedererrichtung/Reaktivierung ehemaliger Strecken
« Antwort #67 am: 06. Januar 2026, 21:23:36 »
In Hamburg darf es aus politischen Gründen keine Straßenbahn geben - aber ab einer gewissen Auslastung ist sie einfach die billigste Lösung, wenn man berücksichtigt, dass man zwar beim Bau höhere, bei Betrieb und Wartung aber niedrigere Kosten hat.

Um zum Ausgangspost zurückzukommen:

Manche Strecken wären sicher sinnvoll, weil sie derzeit mit Autobussen betrieben werden und dafür eigentlich zu gut ausgelastet sind (11A, 13A, 26A, 48A). Manche sind durch die U-Bahn überflüssig geworden (Strecken 24, 64). Andere sind aufgrund veränderter Verkehrsbedürfnisse unnötig (Strecke 106). Umgekehrt gibt es Verbindungen, die nie Straßenbahnen waren, aber im Bereich sein könnten, wo es sich lohnt (15A, 66A).

Die Diskussion wird übrigens spannender, sobald die Informationsfreiheit die Geheimniskrämerei der WL um die Fahrgastzahlen der einzelnen Linien beendet hat.

Die ist ja eigentlich schon beendet, da das IFG schon in Geltung steht...
So ist es. Man könnte also anfragen...
D 3XX

Vineyard

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Re: Wiedererrichtung/Reaktivierung ehemaliger Strecken
« Antwort #68 am: 06. Januar 2026, 22:34:05 »
Vor allem, wie die aktuellen landesgrenzenüberschreitenden Pläne sind (Auch, wenn ich mir wegen des Landbauers nichts erwarte.)

Und ob ich in das Farbenspiel im Wien Plan etwas zuviel reininterpretiere.

Cerberus2

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Re: Wiedererrichtung/Reaktivierung ehemaliger Strecken
« Antwort #69 am: 06. Januar 2026, 23:06:55 »
Ein 106er über den Donaukanal und dann durch den Prater zur ehemaligen Endstelle Stadlauer Brücke und weiter in Richtung Endstelle 18 und 12 könnte vielleicht Potential haben, auch wenn es wichtigeres gibt.

Wo nimmst du die dafür notwendige Brücke her? ;)
Dort eine Brücke zu bauen ist genauso illusorisch wie der Rest meines Vorschlags, auch wenn die Trasse bis zur ehem. Schleife Stadlauer Brücke nicht allzu lang wäre und auch technisch nicht allzu herausfordernd. Aber die ehemalige 11er-Achse in Richtung Simmering aufzuwerten hätte schon irgendwas interessantes.