Gestern war anlässlich des Kindertages traditionell ein Tag der offenen Tür, dieses Mal in Podgórze. Es kam auch eine Sonderlinie zum Einsatz. Anders als sonst bei Sonderlinien bei solchen Anlässen, hat diese Linie ein Liniensignal und einen öffentlichen Fahrplan erhalten. Die Linie 31 verkehrte im 20-Minutentakt auf folgender Strecke:
Łagiewniki - Most Grunwaldzki - Stradom - Wawel - Plac Wszystkich Świętych - Teatr Bagatela - Teatr Słowackiego - Poczta Główna - Starowiślna - Stradom - Korona - Łagiewniki
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Zum Einsatz kamen neben Museumswagen auch ein NGT6 und ein NGT8. Diese Haltestelle wird derzeit nicht im Linienverkehr bedient und war für den Kindertag mit Ballons geschmückt. Die Züge der Linie 31 waren beflaggt.
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Ein EU8N als 17er befährt die kürzlich renovierten Gleise vor dem Haupttor zum Betriebsbahnhof Podgórze. Im Zuge der Erneuerung wurde auch ein Gleisbogen auf Bahnhofsgrund verlegt, der es erlaubt vom Abstellplatz zu den Werkstatthallen zu fahren, ohne das Bahnhofsgelände verlassen zu müssen. Früher musste man immer ein kurzes Stück über das Streckengleis fahren.
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Aus Nowa Huta, wo die Museumsfahrzeuge beheimatet sind, kommt dieser T4+B4, der soeben in Łagiewniki zum Linienzug wurde. Der Fahrer hat leider vergessen die Tafel mit der Aufschrift Przejazd Techniczny (entspricht dem Wiener Sonderzug) zu entfernen. Da es keine Position mit dem Ziel Teatr Słowackiego bzw. Dworzec Główny am Rollband der T4 gibt, wurde der hier zu sehende Aufkleber über den Zielschildkasten geklebt. Ansonsten würde das Liniensignal ganz Normal über dem Zielschildkasten und der Zeiltext am Band im Zielschildkasten zu sehen sein. Die zusätzliche Zifferntafel am Bug (und am Heck auch) gab es im Liniendienst damals übrigens im Normalbetrieb.
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Als zweiter Museumszug war ein N+ND+ND mit elektrischen Türen im Einsatz. Hier fährt der Zug gerade aus dem Betriebsbahnhof Podgórze aus. Der Bogen hinter dem Zaun ist neu. Früher musste man über den Bogen aus Fahrersicht rechts auf das Streckengleis und nach wenigen Metern wieder nach rechts in den Betriebsbahnhof einbiegen, wenn man zu den Hallen musste.
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Der 31er fuhr durch den Betriebsbahnhof, was bedeutete, dass man Züge in der Rzemieślnicza (Handwerksstraße) fotografieren konnte. Hier fahren normalerweise keine Linienzüge. Hier befindet sich die hintere Einfahrt in den Betriebsbahnhof. Am Haus im Hintergrund kann man noch Spuren des 2. Weltkrieges sehen. Etwas Seltenes in Krakau.
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Drei Lajonikgarnituren standen bereit, um Besuchern die Möglichkeit zu geben sich als Fahrer zu versuchen.
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Ein paar Museumswagen waren unfotogen abgestellt. Hier ein SN1 (Baujahr 1913) weitestgehend im Originalzustand.
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Der SN2 (Baujahr 1938).
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Der T4+B4 in der Haltestelle Most Grunwaldzki.
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Der NGT8 als 31er in der Haltestelle Szwedzka (Schwedische Straße/Schwedenstraße).
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Der N-Dreiwagenzug in der Monte Casino.
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In Stradom passte ich den Zug noch einmal ab.
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Der hintere Beiwagen hat eine Halterung für Reklame, wie sie im Kommunismus vereinzelt zu sehen war. Leider war die Halterung leer. Bei anderen Gelegenheiten war bisher oft Werbung für eine Straßenbahnparade oder ähnliches zu sehen.
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Dieser NGT6 macht Werbung für das Stück Farm der Tiere im Teatr Ludowy (Volkstheater).