Autor Thema: [CZ] Ostrava  (Gelesen 19928 mal)

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Säulenflüsterer

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Re: [CZ] Ostrava
« Antwort #15 am: 02. April 2011, 22:04:13 »
Ich gestatte mir ein paar Ergänzungen:
Gegen weitere Ergänzungen hätte ich nichts einzuwenden.  :D

aber irgendwie finde ich den Skoda Wagen hässlich
Ich bin ja eigentlich kein Fan von Neubaufahrzeugen, aber die ASTRA-Wagen, INEKON und Vario LF sind die einzigen Typen die mir gefallen. Da gibt es viel schirchere Fahrzeuge wie z.b. die Düsseldorfer NF8U oder NF10.

13er

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Re: [CZ] Ostrava
« Antwort #16 am: 03. April 2011, 00:28:07 »
Die Bilder gefallen mir sehr gut!  :up:
Mit uns kommst du sicher... zu spät.

Säulenflüsterer

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Re: [CZ] Ostrava
« Antwort #17 am: 02. September 2011, 18:55:38 »
Eine Auswahl der heutigen Ausbeute meines heutigen Kurzbesuches in Ostrava: KT8D5.RN1 1507 als Linie 2 zwischen den Haltestellen Stará Ocelárna und Reditel Vítkovic.


Konstal 105Na

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Re: [CZ] Ostrava
« Antwort #18 am: 27. Dezember 2015, 22:51:40 »
Spontan fuhr ich heute nach Ostrava.

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An einigen Stellen kann man die Straßenbahn vor Industrieanlagen fotografieren, so wie hier in der Haltstelle Vítkovice vysoké pece (was ich als Witkowitz Hochöfen interpretiere).

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Am mírové náměstí (Friedensplatz?) zeigt sich ein KT8D5 in Richtung Hlavní Nádraží (Hauptbahnhof). An vielen Haltestellen stehen Fahrscheinautomaten, an denen man auch Tageskarten (80 Kronen) bekommt. Ich hoffte, dass man an den Automaten mit Karte zahlen kann. Als ich am Hauptbahnhof den Automaten fand, wusste ich bereits was mich erwarten wird. Es sind die gleichen Automaten wie man in Oberschlesien, das heißt, man muss ausreichend Kleingeld bei sich haben.

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In der Ruská quert die Straßenbahn ingesamt 5 mal eine Vollbahn, allerdings sind das nur Werksbahnen. Hier ein Vario LF als 12er. Die Vario LF sind modernisierte T3 und bieten 36% Niederflur an. Optisch mag ich sie.

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Ein Solo-T3 in Richtung Poruba Vozovna (Betriebsbahnhof Poruba). Im Hintergrund Kostel svatého Pavla (St. Paul Kirche).

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Die Vario LF sind weit verbreitet. Heute konnte ich nur am 1er T3-Doppeltraktionen sehen. Hier in der 28 Října (Straße des 28. Oktober). Am 28. Oktober 1918 wurde die Tschechoslowakei proklamiert.

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In der Schleife Martinov machte ich schnell ein Foto eines Inekon 01 Trio, viel Zeit hatte ich leider nicht. Skoda baute später die Wagen als 03 T. Der Zug hat die Anzeige noch nicht auf Nová huť – jižní brána (Nowa Huta - Südtor) umgestellt. Auch in Ostrava gibt es ein Nowa Huta, allerdings ist es wesentlich kleiner als sein krakauer Pendant.

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In der Schleife Vřesinská warten einige Züge, darunter auch diese T6A5-Doppeltraktion. Eine Vario-Traktion war schadhaft und war bereits am Abstellgleis abgestellt. Die Funkstreife des Verkehrsbetriebes war auch da.

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Ich wartete hier auf die Überlandlinie 5, die entlang einer Eisenbahntrasse von der Schleife Vřesinská in Ostrava nach Budišovice zum Hotel Zátiší fährt. Heute war hier ein K2 unterwegs. Die Strecke ist eingleisig mit Ausweichen.

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In der Schleife Vřesinská enden die Linien 5, 7, 8 und 17, zu Spitzenzeiten verkehrt hier auch der 9er. Entsprechend viele Züge stehen hier. Hier sieht man einen VV60LF, der ebenso wie die Vario-Fahrzeuge von Pragoimex gebaut wurde. Es handelt sich dabei um einen vierachsigen Beiwagen mit 60% Niederfluranteil. Die Typenbezeichnung ergibt sich aus den Worten vlečný vůz (Beiwagen), 60 steht für 60% Niederflur und LF steht für Low Floor. Solche Beiwagen gibt es auch in Brünn.

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Die Vario LF kommen natürlich auch wie die T3 in Doppeltraktion zum Einsatz.

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Der 7er in der Haltestelle Rektorát VŠB (Rektorat der Hochschule für Bankwesen). Die Stadt war heute fast tot. Auf den Straßen war wenig Verkehr in der Straßenbahn bekam ich fast immer einen Sitzplatz. Man merkt noch die Nachwehen von Weihnachten.

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In der 28 Října gibt es eine steile Auffahrt auf eine Überführung über die Eisenbahnstrecke nach Prag/Wien/Warschau.

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Ein 11er braust durch die Nádražní (Bahnhofstraße) in Richtung Hlučínská. In der Nádražní ist der Gleiszustand etwas schlechter als in jenen Teilen, die ich begutachten konnte.

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An der gleichen Stelle ein Vario-Gespann als 1er unterwegs zum Bahnhof.

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In die Gegenrichtung der Klassiker (wenn auch modernisiert), ein T3-Gespann. Im Hintergrund eine Zweigstelle der Tschechischen Nationalbank.

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Ein 8er in der Nádražní (Bahnhofstraße) unterwegs zur Vřesinská. Entlang der Nádražní gibt es einige Altbauten.
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Konstal 105Na

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Re: [CZ] Ostrava
« Antwort #19 am: 27. Dezember 2015, 23:02:53 »
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Nocheinmal eine T3-Doppeltraktion, hier in der Haltestelle Důl Jindřich. Haltestellenansagen funktionieren folgendermaßen. Sobald sich der Zug der Haltestelle nähert ertönt die Ansage "Halstelle X, nächste Haltestelle Y". In der Haltestelle wird über Außenlautsprecher die Liniennummer und die Richtung durchgesagt.

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Vario LF mit Förderschacht im Hintergrund. Hier dominieren Plattenbauten das Stadtbild.

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In der Schleife Hlavní Nádraží (Hauptbahnhof) hat dieser 8er eine Verschnaufpause von ca. 3-4 Minuten.

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Am Schluss begegnete mir noch einer von drei Vario LF3/2. Dies sind Zweirichtungsfahrzeuge. Im Hintergrund der Hauptbahnhof von Ostrava, der auch für einige O-Buslinien Endstation ist. Danach ging es mit dem gutbesetzten Polonia (Wien Hauptbahnhof - Warszawa Wschodnia) nach Katowice.
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Re: [CZ] Ostrava
« Antwort #20 am: 27. Dezember 2015, 23:16:42 »
Danke für die ausführliche Reportage. Nach Ostrava will ich schon lang einmal einen Tagesausflug machen (ist ja auch von Wien nicht so weit weg), nur habe ich mich bislang dazu nie wirklich aufraffen können. :(
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Re: [CZ] Ostrava
« Antwort #21 am: 29. Dezember 2015, 14:14:01 »
Am Schluss begegnete mir noch einer von drei Vario LF3/2. Dies sind Zweirichtungsfahrzeuge. Im Hintergrund der Hauptbahnhof von Ostrava, der auch für einige O-Buslinien Endstation ist. Danach ging es mit dem gutbesetzten Polonia (Wien Hauptbahnhof - Warszawa Wschodnia) nach Katowice.
Im Hintergrund ist auch die Abfahrtshaltestelle des Fernbusses der CD Ostrava-Krakau. Dadurch spart man sich das Umsteigen in Katowice sowie den langsamen Zug. Fahrzeit ca. 1 1/2 Stunden, nur so als Tipp  ;)

Nach Ostrava will ich schon lang einmal einen Tagesausflug machen (ist ja auch von Wien nicht so weit weg), nur habe ich mich bislang dazu nie wirklich aufraffen können. :(
Sparschiene gibts ab 14 Euro (one way) und die Fahrzeit mit knapp über 2 Stunden lässt Ostrava tatsächlich als Tagesausflug machbar sein. Der Zug durch Mähren bietet zwischen Hodonín und Prerov auch tollen Ausblick auf Industrie, die würde ich auch gerne einmal fotographieren!

Konstal 105Na

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Re: [CZ] Ostrava
« Antwort #22 am: 29. Dezember 2015, 15:00:30 »
Im Hintergrund ist auch die Abfahrtshaltestelle des Fernbusses der CD Ostrava-Krakau. Dadurch spart man sich das Umsteigen in Katowice sowie den langsamen Zug. Fahrzeit ca. 1 1/2 Stunden, nur so als Tipp  ;)

Ich habe vor der Abfahrt alle Optionen geprüft. Der ČD-Bus liegt fahrplantechnisch für mich schlecht. Um 14:20 Uhr fährt er von Krakau ab und kommt um 16:45 Uhr in Ostrava an. Das ist für einen Tagesausflug von Krakau aus ungeeignet. Außerdem schneidet er bezüglich Fahrzeit nicht so gut ab, im Vergleich zum Zug. Von Katowice aus ist man in 1 1/2 Stunden in Ostrava. Krakau - Katowice bewältigt man mit dem Bus in ca. 70-80 Minuten. Ergibt also 2 1/2 Stunden zwar mit Umsteigen, aber dafür fährt man mit dem Zug. Die Reise lässt sich so planen, dass man kaum Zeit in Katowice verbringen muss, der Bus bleibt auf der Bahnhofsrückseite stehen.
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Re: [CZ] Ostrava
« Antwort #23 am: 29. Dezember 2015, 15:06:55 »
Außerdem soll diese Reise ein Freizeitvergnügen und keine Folter sein. Daher Njet zum Stinkebus! ;D
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Re: [CZ] Ostrava
« Antwort #24 am: 29. Dezember 2015, 15:19:05 »
Ich habe vor der Abfahrt alle Optionen geprüft. Der ČD-Bus liegt fahrplantechnisch für mich schlecht. Um 14:20 Uhr fährt er von Krakau ab und kommt um 16:45 Uhr in Ostrava an. Das ist für einen Tagesausflug von Krakau aus ungeeignet. Außerdem schneidet er bezüglich Fahrzeit nicht so gut ab, im Vergleich zum Zug. Von Katowice aus ist man in 1 1/2 Stunden in Ostrava. Krakau - Katowice bewältigt man mit dem Bus in ca. 70-80 Minuten. Ergibt also 2 1/2 Stunden zwar mit Umsteigen, aber dafür fährt man mit dem Zug. Die Reise lässt sich so planen, dass man kaum Zeit in Katowice verbringen muss, der Bus bleibt auf der Bahnhofsrückseite stehen.

Für einen zweitägigen Ausflug nach Krakau (so wie ich ihn im April gemacht habe) sind die Zeiten aber nicht so schlecht, da direkt der Anschluss von/nach Wien (EC 104 bzw. 105) erreicht wird.

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Re: [CZ] Ostrava
« Antwort #25 am: 29. Dezember 2015, 20:59:07 »

Für einen zweitägigen Ausflug nach Krakau (so wie ich ihn im April gemacht habe) sind die Zeiten aber nicht so schlecht, da direkt der Anschluss von/nach Wien (EC 104 bzw. 105) erreicht wird.

Die Umsteigezeit von 17 Minuten wird allerdings ambitioniert, wenn der Zug aus Wien schon Verspätung hat und dann in Svinov noch die Rollirampe ausgefahren werden muss. Das ist sich bei mir im Oktober nur ausgegangen, weil ich mit einem Kinderwagen vorgelaufen bin und gebeten habe, dass der Bus warten soll.

Die Busfahrt selbst war dann nicht so übel.

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Re: [CZ] Ostrava
« Antwort #26 am: 30. Dezember 2015, 20:16:30 »
Laut https://www.cd.cz/de/mezinarodni-cestovani/specialni-nabidky/cd-bus-krakov/-23252/ wartet der Bus allerdings bis zu 15 Minuten auf einen verspäteten Zug. Hast du dich nicht beim Schaffner gemeldet? Oder hat der übersehen, dass du auf den Bus umsteigen wolltest?

moszkva tér

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Re: [CZ] Ostrava
« Antwort #27 am: 30. Dezember 2015, 22:43:55 »
Laut https://www.cd.cz/de/mezinarodni-cestovani/specialni-nabidky/cd-bus-krakov/-23252/ wartet der Bus allerdings bis zu 15 Minuten auf einen verspäteten Zug. Hast du dich nicht beim Schaffner gemeldet? Oder hat der übersehen, dass du auf den Bus umsteigen wolltest?
"Das ist Bus, geht mich nix an. Ich kann nicht anrufen, ich hab kein Telefon"  :ugvm:

Konstal 105Na

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Re: [CZ] Ostrava
« Antwort #28 am: 21. August 2016, 15:42:30 »
Am 3.9. findet von 9-16 Uhr der Tag der offenen Tür im Betriebsbahnhof Poruba statt. Es fahren auch historische Fahrzeuge.

http://www.dpo.cz/historie-mhd/jizdy-historickych-vozidel/1788-2016-09-03-den-otevrenych-dveri.html
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Konstal 105Na

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Re: [CZ] Ostrava
« Antwort #29 am: 04. September 2016, 10:02:47 »
Ich besuchte gestern gemeinsam mit 95B den Betriebsbahnhof Poruba. Ich reiste mit dem Praha (Warschau - Prag) an bzw. ab. Schön ist, dass man dabei nicht lange auf den Sobieski warten muss (nicht ganz 30 Minuten). In Ostrava Svinov wohlgemerkt.

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Während ich auf den Zug aus Wien wartete, machte ich ein paar Fotos. Hier eine Vario LF Doppeltraktion bei der Einfahrt in die Haltestelle Svinov Mosty horní zastávka (Schönbrunn Brücken obere Haltestelle). Die Brücke überquert die Eisenbahnlinie, der Bahnhof Ostrava Svinov ist nicht weit von hier.

Als 95B ankam, meinte er, dass wir beim Kiosk etwas kaufen sollten, damit wür Münzen für die Tageskarte haben (die Automaten sind die selben, wie die alten in Oberschlesien). Ich fragte am Kiosk auf polnisch, ob es auch Tageskarten gibt. Die Dame bejahte, worauf ich zwei Tageskarten wollte. Sie meinte, dass eine reicht. Ich dachte zuerst, dass das eine Art Zwei-Personen-Fahrschein ist und sah, dass die Karte aber nur 80 Kronen kostet, also so viel wie ein normaler Tagesfahrschein. Ich fragte nach, ob man damit wirklich zu zweit den öffentlichen Verkehr verwenden kann. Sie erklärte es mir und bat mich mir die Rückseite des Fahrscheins anzusehen. Da wurde erklärt, dass an Wochenenden und Feiertagen mit einem Tagesfahrschein bis zu 5 Personen fahren können, nur zwei davon dürfen über 15 sein. Das ist also für Familien gedacht. Das war uns natürlich recht.

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Am Gelände des Betriebsbahnhofes fuhr unter anderem dieser T3 eine Runde um den Bahnhof.

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In der Halle waren diverse technische Einrichtungen einer Straßenbahn ausgestellt. Ich möchte auch 95B die Möglichkeit geben Fotos zu posten, wesshalb ich mich etwas zurückhalten werde.

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Dieser Wagen wurde 1919 von der Nesselsdorfer Wagenbau-Fabriks-Gesellschaft in Nesselsdorf (heute Kopřivnice) gebaut (Baujahr 1919). Der Wagen war bis 1965 im Linienverkehr im Einsatz, danach wurde er zum Arbeitswagen umgebaut und wurde bei der Montage und Wartung der Oberleitung eingesetzt. 2001 wurde er generalüberholt und ist seitdem sporadisch als Oberleitungswagen im Einsatz.

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Der Schleifwagen, gefolgt vom Messwagen. Beide Wagen fuhren um den Bahnhof. Während ich mir den Messwagen vom Polnischen herleiten konnte, wusste ich nicht worum es sich bei diesem Wagen handelt. Ich fragte den Fahrer auf polnisch, was die Aufgabe dieses Wagens ist. Er beschrieb mir auf tschechisch den Vorgang. Da war dann klar, dass es sich um einen Schleifwagen handelt. So ergibt auch die Aufschrift "Stein", die ich irgendwo im Wagen sah, Sinn.

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Einer der Museumswagen, mit denen man nach Kyjovice fahren kann, dreht eine Runde um den Bahnhof. Der Triebwagen wurde 1949 vom Stahlwerk in Ostrava-Vítkovice gebaut. Der Beiwagen wurde vom Stahlwerk 1953 gebaut. Die elektrische Ausrüstung kommt von ČKD. Der Wagen ist somit mit den Tatras verwandt.

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Danach fuhren wir mit dem Tatra T1 nach Kyjovice. Das Zielschild irritierte mich etwas. Die Endstation auf der Überlandstrecke (ehemalige Lokalbahnstrecke) heißt doch Zátiší. Nun habe ich mich schlau gemacht. Zátiší ist eine Hotelkette, Kyjovice ist der Ortsname. Hier sehen wir den T1 in der Schleife in Kyjovice. Für die Fahrt mit den historischen Fahrzeugen, war ein Sonderfahrschein beim Schaffner zu lösen. 

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Im normalen Linienbetrieb verkehrt hier der 5er im 30-Minutentakt. Bei meinem letzten Aufenthalt im Dezember kam ebenfalls ein K2 zum Einsatz. So auch gestern. Am zweite Kurs war ein Vario LF2 und somit ein Niederflurwagen. Ich verstehe nur nicht, warum man unbedingt mit einem K2 fahren muss. Man könnte ruhig eine Vario LF (Vierachser, der LF2 ist ein Gelenkwagen) einsetzen. Die Kurse sind zwar gut ausgelastet, aber nicht überfüllt. Da könnte man ruhig einen Vierachser rausschicken. Die Überlandstrecke ist eingleisig und Signalgedeckt.

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Auslgeichszeit hat der 5er in der Schleife keine. Er fährt gleich wieder zurück nach Ostrava.

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Dieser Triebwagen wurde von der Wagonfabrik Královopolská in Brünn 1948 gebaut. Er verkehrte mit zwei Beiwagen. In Ostrava führt die ehemalige Lokalbahntrasse an Einfamilienhäusern mit Gärten vorbei. Weiter außerhalb verläuft die Bahn dann durch die Wildnis.

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Dem Dreiwagenzug folgt der T2 (Baujahr 1961), der bis 1998 im Liniendienst stand. 2000 wurde er aufgearbeitet und seither museal erhalten. Es waren vier historische Züge im Einsatz, davon fuhren immer zwei hintereinander nach Kyjovice.

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Nachdem der Wiener seinen Zug bestieg, machte ich noch ein paar Eisenbahnfotos. Hier ein Triebwagen der in den 70ern von der Wagonfabrik in Studénka gebaut wurde.

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Ein Rest k.u.k zum Abschluss.
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