Autor Thema: Längere und breitere Straßenbahnen für Wien  (Gelesen 43724 mal)

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38ger

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Re: Längere und breitere Straßenbahnen für Wien
« Antwort #90 am: 08. März 2022, 23:18:57 »
Teilzeitfahrer werden nur mehr für die U-Bahn genommen.Bei der Straßenbahn dürfte sich das Modell nicht bewährt haben, ich weiß aber nicht, warum.

Bei der Straßenbahn muss man mit vielen unterschiedlichen Situationen umgehen können:
unterschiedlichste Linien von gemütlich bis stressig
unterschiedlichste Herausforderungen, je nach Tag und Uhrzeit

Für jemanden, der z. B. nur 16h/Woche arbeitet ist das sicher schwieriger sich darauf einzustellen, als wenn man 40h/Woche unterwegs ist. Deshalb wäre es wohl sinnvoll manche Studenten nur Montags bis Freitags für Dienste von Betriebsbeginn bis 8:00, andere nur Sonntag bis Donnerstag 21:00 bis Betriebsschluss einzusetzen.
Voraussetzung dafür wäre aber, dass man die Gruppenbücher anders gestaltet, denn die sind in aller Regel etwa 7-9h lang.
Dazu müsste man das Teilzeitmodell aber auch größer ausrollen (nicht wienweit, aber auf manchen Linien müsste man die Dienstzeiten neu ausrollen). Das Ziel des Teilzeitmodells sollte es ja sein, dass man die Vollzeitfahrer zufriedener stellen kann. Ich glaub man hat das bei der Straßenbahn einfach nur getestet und die Probleme, die es gab als Misserfolg des Versuchs angesehen anstatt das Modell ernsthaft Stück für Stück zu analysieren und zu verbessern.

Das ist nur meine Einschätzung, aber ich denke mit einem attraktiven, groß ausgerollten Teilzeitmodell könnte man auch die Vollzeitfahrer besser zufriedenstellen.

haidi

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Re: Längere und breitere Straßenbahnen für Wien
« Antwort #91 am: 08. März 2022, 23:59:32 »
Teilzeitfahrer werden nur mehr für die U-Bahn genommen.Bei der Straßenbahn dürfte sich das Modell nicht bewährt haben, ich weiß aber nicht, warum.

Bei der Straßenbahn muss man mit vielen unterschiedlichen Situationen umgehen können:
unterschiedlichste Linien von gemütlich bis stressig
unterschiedlichste Herausforderungen, je nach Tag und Uhrzeit

Für jemanden, der z. B. nur 16h/Woche arbeitet ist das sicher schwieriger sich darauf einzustellen, als wenn man 40h/Woche unterwegs ist. Deshalb wäre es wohl sinnvoll manche Studenten nur Montags bis Freitags für Dienste von Betriebsbeginn bis 8:00, andere nur Sonntag bis Donnerstag 21:00 bis Betriebsschluss einzusetzen.
Und dann auch  nur auf 1 oder 2 Linien fahren zu lassen, das zu den "ungeliebten" Zeiten, dann hat er auch nicht mit dichtem Verkehr und dem Stress, die Fahrzeiten trotz Behinbderungen einzuhalten, zu kämpfen.
Microsoft is not the answer. It's the question and the answer is NO.

haidi

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Re: Längere und breitere Straßenbahnen für Wien
« Antwort #92 am: Gestern um 20:11:59 »
Wenn sich die Neubeschaffung von Zügen noch ein bisschen dahin zieht, wären die Chancen größer, dass längere Fahrzeuge angeschafft werden und auf den Strecken mit dichten Intervallen engesetzt werde. Hätte den Vorteil, dass weniger Kurse fahren und somit Personal gespart wird. Zumindest träumen wird man dürfen, dass durch Pensionierungen ein neuer Wind in die WL kommt
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Nulltarif

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Re: Längere und breitere Straßenbahnen für Wien
« Antwort #93 am: Gestern um 20:27:49 »
Wenn sich die Neubeschaffung von Zügen noch ein bisschen dahin zieht, wären die Chancen größer, dass längere Fahrzeuge angeschafft werden

Ja, da gibt es WiLi-intern durchaus Diskussionen. Deren Ergebnis ist aber noch vollkommen offen.
Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe. (Dalai Lama)

MK

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Re: Längere und breitere Straßenbahnen für Wien
« Antwort #94 am: Gestern um 20:32:55 »
Hätte den Vorteil, dass weniger Kurse fahren und somit Personal gespart wird.

Aus Fahrgastsicht sind längere Wartezeiten aber eher ein Nachteil.
o_O

71er

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Re: Längere und breitere Straßenbahnen für Wien
« Antwort #95 am: Gestern um 22:36:19 »
Aus Fahrgastsicht sind längere Wartezeiten aber eher ein Nachteil.
Mit größeren Intervallen lassen sich auch Beschleunigungen an Ampeln leichter umsetzen und die Wahrscheinlichkeit, dass unterschiedliche Linien sich an gemeinsam genutzten Abschnitten blockieren wird geringer.

Paulchen

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Re: Längere und breitere Straßenbahnen für Wien
« Antwort #96 am: Gestern um 22:39:28 »
Wenn sich die Neubeschaffung von Zügen noch ein bisschen dahin zieht, wären die Chancen größer, dass längere Fahrzeuge angeschafft werden und auf den Strecken mit dichten Intervallen engesetzt werde.

Man kann aber doch auf 25er, 26er und 27er keine längeren Fahrzeuge einsetzen, weil die Haltestelle vom 43er am Gürtel zu kurz ist.

Klingelfee

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Re: Längere und breitere Straßenbahnen für Wien
« Antwort #97 am: Heute um 04:42:06 »
Wenn sich die Neubeschaffung von Zügen noch ein bisschen dahin zieht, wären die Chancen größer, dass längere Fahrzeuge angeschafft werden und auf den Strecken mit dichten Intervallen engesetzt werde.

Man kann aber doch auf 25er, 26er und 27er keine längeren Fahrzeuge einsetzen, weil die Haltestelle vom 43er am Gürtel zu kurz ist.

Die wenigsten Linien sind dafür ausgelegt. Oder aber auf anderen Strecken werden dann aus Doppelhaltestellen nur mehr Einfachhaltestellen. Und kommt mmir bittte jetzt, hinten bleibt kaum jemand stehen. Ich weiß nicht, ob es zum Beispiel sinnvool ist, wenn es am Ring keine Doppelhaltestelllen mehr gibt.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

KSW

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Re: Längere und breitere Straßenbahnen für Wien
« Antwort #98 am: Heute um 05:26:27 »
Wenn sich die Neubeschaffung von Zügen noch ein bisschen dahin zieht, wären die Chancen größer, dass längere Fahrzeuge angeschafft werden und auf den Strecken mit dichten Intervallen engesetzt werde.

Man kann aber doch auf 25er, 26er und 27er keine längeren Fahrzeuge einsetzen, weil die Haltestelle vom 43er am Gürtel zu kurz ist.

Die wenigsten Linien sind dafür ausgelegt. Oder aber auf anderen Strecken werden dann aus Doppelhaltestellen nur mehr Einfachhaltestellen. Und kommt mmir bittte jetzt, hinten bleibt kaum jemand stehen. Ich weiß nicht, ob es zum Beispiel sinnvool ist, wenn es am Ring keine Doppelhaltestelllen mehr gibt.
Man kann aber in den allermeisten Fällen Haltestellen einfach ausbauen und für längere Fahrzeuge tauglich machen.
Ja, das wird gelegentlich schwierig, man wird ab und zu um Verlegungen nicht herum kommen, aber zB gerade am Ring sehe ich da keine wirklichen Probleme, außer, dass es Geld kostet (und das tut's bei Änderungen an der Infrastruktur immer).
Ein weiterer Vorteil von längeren Intervallen kann sein, dass man die Taktungen der einzelnen Linien harmonisiert und somit bessere Umsteigeverbindungen schafft, was in Summe ebenso die Fahrzeiten verkürzt.
Ok, man bräuchte dazu erst mal einen verbindlichen Fahrplan und kein "fährt alle 3 bis 15 Minuten" wischi-waschi, und man müsste so etwas wie Anschlusssicherungen speziell in der Peripherie einführen (sowas kann ja gar nicht funktionieren, weil wenn müsste es das weltbeste System sein....), a er anderswo gäbe es durchaus Beispiele die zeigen, wie es gehen könnte.

Um mir ein Zitat auszuborgen: ich bin mir sicher, dass eine Lösung in 2 Wochen gefunden wird....

Klingelfee

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Re: Längere und breitere Straßenbahnen für Wien
« Antwort #99 am: Heute um 06:44:34 »
Wenn sich die Neubeschaffung von Zügen noch ein bisschen dahin zieht, wären die Chancen größer, dass längere Fahrzeuge angeschafft werden und auf den Strecken mit dichten Intervallen engesetzt werde.

Man kann aber doch auf 25er, 26er und 27er keine längeren Fahrzeuge einsetzen, weil die Haltestelle vom 43er am Gürtel zu kurz ist.

Die wenigsten Linien sind dafür ausgelegt. Oder aber auf anderen Strecken werden dann aus Doppelhaltestellen nur mehr Einfachhaltestellen. Und kommt mmir bittte jetzt, hinten bleibt kaum jemand stehen. Ich weiß nicht, ob es zum Beispiel sinnvool ist, wenn es am Ring keine Doppelhaltestelllen mehr gibt.
Man kann aber in den allermeisten Fällen Haltestellen einfach ausbauen und für längere Fahrzeuge tauglich machen.
Ja, das wird gelegentlich schwierig, man wird ab und zu um Verlegungen nicht herum kommen, aber zB gerade am Ring sehe ich da keine wirklichen Probleme, außer, dass es Geld kostet (und das tut's bei Änderungen an der Infrastruktur immer).
Ein weiterer Vorteil von längeren Intervallen kann sein, dass man die Taktungen der einzelnen Linien harmonisiert und somit bessere Umsteigeverbindungen schafft, was in Summe ebenso die Fahrzeiten verkürzt.
Ok, man bräuchte dazu erst mal einen verbindlichen Fahrplan und kein "fährt alle 3 bis 15 Minuten" wischi-waschi, und man müsste so etwas wie Anschlusssicherungen speziell in der Peripherie einführen (sowas kann ja gar nicht funktionieren, weil wenn müsste es das weltbeste System sein....), a er anderswo gäbe es durchaus Beispiele die zeigen, wie es gehen könnte.

Um mir ein Zitat auszuborgen: ich bin mir sicher, dass eine Lösung in 2 Wochen gefunden wird....

Und gerade am Ring hast du bei den Haltestellen Schottentor, Volkstheater und Oper (Alle in Fahrtrichtung Schwarzenbergplatz) KEINEN Platz, dass du sie auf 100m Gesamtlänge ausbauen kannst.

Was auch herausfordernt wäre sind die Haltestellen Westbahnhof der Linie 60, Urban Loritz Platz der Linien 6,18,49; Währinger Straße, Volksoper der Linien 40, 41.

Und klar könnte man binnen 2 Wochen eine Lösung finden - Aber die Umsetzung dauert dann sicherlich mehrere Jahre. Alles in allem sehe ich keinen wirklichen Mehrwert von längeren Zügen. Ganz abgesehen, dass die Begleitkosten auch nicht unerheblich sind, da auch die Werkstätten und Abstellanlagen derzeit nur auf maximal 35m ausgelegt sind und auch diese erst umgebaut werden.
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Elin Lohner

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Re: Längere und breitere Straßenbahnen für Wien
« Antwort #100 am: Heute um 06:46:17 »
Wenn sich die Neubeschaffung von Zügen noch ein bisschen dahin zieht, wären die Chancen größer, dass längere Fahrzeuge angeschafft werden und auf den Strecken mit dichten Intervallen engesetzt werde.

Man kann aber doch auf 25er, 26er und 27er keine längeren Fahrzeuge einsetzen, weil die Haltestelle vom 43er am Gürtel zu kurz ist.

Die wenigsten Linien sind dafür ausgelegt. Oder aber auf anderen Strecken werden dann aus Doppelhaltestellen nur mehr Einfachhaltestellen. Und kommt mmir bittte jetzt, hinten bleibt kaum jemand stehen. Ich weiß nicht, ob es zum Beispiel sinnvool ist, wenn es am Ring keine Doppelhaltestelllen mehr gibt.
Man kann aber in den allermeisten Fällen Haltestellen einfach ausbauen und für längere Fahrzeuge tauglich machen.
Unabhängig von dem ewigen Traum einiger User von Überlangen Zügen à la Badner Bahn...

Schon einmal gedacht, dass es für diese Züge auch Abstellkapazitäten braucht?
Durch die neuen Brandschutzbestimmungen mussten bereits einige Gleise in bestehenden Remisen geopfert werden.
Ich finde, dass man, neben der geplanten Remise Seestadt, eine Remise am Gelände des ehemaligen Nordwestbahnhofes errichten sollte.

Klingelfee

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Re: Längere und breitere Straßenbahnen für Wien
« Antwort #101 am: Heute um 07:08:04 »
Wenn sich die Neubeschaffung von Zügen noch ein bisschen dahin zieht, wären die Chancen größer, dass längere Fahrzeuge angeschafft werden und auf den Strecken mit dichten Intervallen engesetzt werde.

Man kann aber doch auf 25er, 26er und 27er keine längeren Fahrzeuge einsetzen, weil die Haltestelle vom 43er am Gürtel zu kurz ist.

Die wenigsten Linien sind dafür ausgelegt. Oder aber auf anderen Strecken werden dann aus Doppelhaltestellen nur mehr Einfachhaltestellen. Und kommt mmir bittte jetzt, hinten bleibt kaum jemand stehen. Ich weiß nicht, ob es zum Beispiel sinnvool ist, wenn es am Ring keine Doppelhaltestelllen mehr gibt.
Man kann aber in den allermeisten Fällen Haltestellen einfach ausbauen und für längere Fahrzeuge tauglich machen.
Unabhängig von dem ewigen Traum einiger User von Überlangen Zügen à la Badner Bahn...

Schon einmal gedacht, dass es für diese Züge auch Abstellkapazitäten braucht?
Durch die neuen Brandschutzbestimmungen mussten bereits einige Gleise in bestehenden Remisen geopfert werden.

Nicht den Brandschutz, sondern den Arbeitsschutz. Um an den Fahrzeugen arbeiten zu können, müssen den Mitarbeitern mittlerweile mehr Seitenabstand zwischen den Fahrzeugen zugestanden werden, als früher.
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denond

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Re: Längere und breitere Straßenbahnen für Wien
« Antwort #102 am: Heute um 08:13:23 »
Bei Budgetknappheit wird es keine weiteren Ausbaupläne  Straßenbahnlinien in Wien geben.

Aber 35 Hochflurer bis 2035 am Leben zu erhalten? Und gleichzeitig erste (Kurz-)Ulfe ersetzen?

Wo willst du da fahren? Einsätze Hochflurer wieder ausweiten?

Das schau ich mir erste Reihe fußfrei an, wie DAS die Stadtpolitik verkaufen will!

Das ist bestenfalls ein intermes Konzeot, um Druck auf eine baldige FAHRZEUGAUSSCHREIBUNG auszuüben.

Na ja, die Stadtpolitik wird halt mal die (ihre) Fakten auf den Tisch legen müssen, verkaufen kann sie da nicht mehr viel bei 15 Mrd. Miese.

Hochflurer ausweiten ganz sicher nicht, aber seien wir doch ehrlich: Ein wirkliches Drehgestellfahrzeug mit 48t, wie es der T52 z.B. ist, ist wesentlich effektiver, gleisschonender als ein ULF oder Flexity. Die 48t klingen aufs Erste beim T52 absolut schlecht, sie sind aber wesentlich besser durch 4 Drehgestelle verteilt. Für die Werkstätten müßte dieses Fahrzeugkonzept auch funktionieren. Erster Ansatz für die Zukunft: Gleisschonung, da würde ich als Erstes für die Zukunft hin tendieren, gilt auch für die Zukunft für die U6...

Zur Fahrzeugausschreibung: Es ist kein internes Konzept, am liebsten würden die Nichtswissenden gar keine Ausschreibung machen, der Druck kommt - trotz Budgetknappheit - vom schönsten Haus an der Ringstraße, da man dort durch seine Fehler erkennt...
Das vieles den Bach - wie z.B. die Grünlandschaftsgestaltung, die ausschaut wie die Vorstufe zu einer Wüste, das im Vergleich zu anderen Städten oder das U-Bahn-Kreuz U2/U5 - runter geht, die Stimmung in der Stadt zu kippen beginnt. Chillen, Events anbieten, weitere Wohngettos herstellen - um die Stimmung hoch zu halten - alleine das genügt da nicht. Man muß/braucht aber ggü. der Bevölkerung etwas, um Erfolge herzeigen zu können. Die Straßenbahn oder die Öffis insgesamt, spielen noch immer eine sehr große Rolle in dieser Stadt.

KSW

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Re: Längere und breitere Straßenbahnen für Wien
« Antwort #103 am: Heute um 08:33:43 »
Und gerade am Ring hast du bei den Haltestellen Schottentor, Volkstheater und Oper (Alle in Fahrtrichtung Schwarzenbergplatz) KEINEN Platz, dass du sie auf 100m Gesamtlänge ausbauen kannst.

Was auch herausfordernt wäre sind die Haltestellen Westbahnhof der Linie 60, Urban Loritz Platz der Linien 6,18,49; Währinger Straße, Volksoper der Linien 40, 41.
Am Schottentor könnte man die Haltestelle vor die Kreuzung Richtung Börse verlegen, beim Volkstheater über die Kreuzung dorthin, wo es eh schon jetzt einen Bedarfshalt für die Züge aus der Bellariaschleife gibt.
Oper wäre etwas aufwändiger, aber wenn man z.B. die Bushaltestelle verlegt könnte man die Ring- und Wiedner Hauptstraßen-Gleise auftrennen und 2 Haltestellen nebeneinander machen. Wo ein Wille, da ist auch (meist) ein Weg.
Ja, Westbahnhof (und wohl auch ULP) müsste man ordentlich umbauen, aber machbar wär's.
Richtig teuer wird's aber erst bei z.B. der U-Strab, das war aber eh nicht gefordert, da von einzelnen Linien die Rede war.

Die Abstellkapazitäten sind natürlich ein Thema, wenn sich der Längenteiler verändert kann plötzlich sehr viel unnutzbarer Totraum entstehen, dieses Problem würde sich aber z.B: wieder minimieren, wenn ma wie bei der Badnerbahn auf trennbare Garnituren verzichtet, oder auf ein Vielfaches der jetzt schon verwendeten Längen (z.B. 2x Ulf A).

Generell bin ich schon dabei, dass im zentrumsnahen Bereich die Infrastruktur nur mit großem Aufwand angepasst werden kann - im Gegensatz dazu ließen sich aber Neubauabschnitte recht einfach anpassen, speziell, wenn man schon vorab in die Planung entsprechende Fahrzeuge einfließen lassen würde.
Was ich aber nicht verstehe: es macht offenbar Sinn, dass man die E2 in Transdanubien zusammenzieht, weil man sich dann leichter tut mit Ersatzteilen, Werkstätteninfrastruktur, Fahrerausbildung etc.  - ABER es macht keinen Sinn, für eben dieses Gebiet einen längeren Wagentyp zu beschaffen, um die Kapazitäten dem Bedarf anzupassen, weil diese Wagen dann (ohne, dass man sie jemals dort planmäßig einsetzen würde) an einigen Haltestellen im Zentrum oder Westen zu lange wären. Gelten dafür dann plötzlich andere Regeln als beim E2?

Der Neubau einer Abstellanlage in der Seestadt wäre ja perfekt, um diese gleich für längere Wagen auszulegen.

Klingelfee

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Re: Längere und breitere Straßenbahnen für Wien
« Antwort #104 am: Heute um 09:09:11 »
Und gerade am Ring hast du bei den Haltestellen Schottentor, Volkstheater und Oper (Alle in Fahrtrichtung Schwarzenbergplatz) KEINEN Platz, dass du sie auf 100m Gesamtlänge ausbauen kannst.

Was auch herausfordernt wäre sind die Haltestellen Westbahnhof der Linie 60, Urban Loritz Platz der Linien 6,18,49; Währinger Straße, Volksoper der Linien 40, 41.
Am Schottentor könnte man die Haltestelle vor die Kreuzung Richtung Börse verlegen, beim Volkstheater über die Kreuzung dorthin, wo es eh schon jetzt einen Bedarfshalt für die Züge aus der Bellariaschleife gibt.
Oper wäre etwas aufwändiger, aber wenn man z.B. die Bushaltestelle verlegt könnte man die Ring- und Wiedner Hauptstraßen-Gleise auftrennen und 2 Haltestellen nebeneinander machen. Wo ein Wille, da ist auch (meist) ein Weg.
Ja, Westbahnhof (und wohl auch ULP) müsste man ordentlich umbauen, aber machbar wär's.
Richtig teuer wird's aber erst bei z.B. der U-Strab, das war aber eh nicht gefordert, da von einzelnen Linien die Rede war.

Dir ist aber schon bewusst, dass du dann mit deinen Vorschlägen beim Volkstheater und Schottentor den Umsteigeweg extrem verlängerst. Auch sind die Ausgänge auf den Seiten nicht behindertengerecht (keine Aufzüge), so dass ein Umbau extreme Kosten verursachen würde. Von den Grünflächenversiegelung und eventuellen Baumrodungen am Schottentro ganz zu zu schweigen.

Und wo willst du dann die Endstation der Linie 59A bei der Oper hinlegen. Ganz zu schweigen, dass du in gerader Richtung immer noch 3 Linien hast, die dann womöglich nicht mehr zu zweit in der Haltestelle stehen bleiben können.

Und abschließen die Frage, welche Linien kämen für dich überhaupt in Frage?
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