Dir ist aber schon bewusst, dass du dann mit deinen Vorschlägen beim Volkstheater und Schottentor den Umsteigeweg extrem verlängerst. Auch sind die Ausgänge auf den Seiten nicht behindertengerecht (keine Aufzüge), so dass ein Umbau extreme Kosten verursachen würde. Von den Grünflächenversiegelung und eventuellen Baumrodungen am Schottentro ganz zu zu schweigen.
Und wo willst du dann die Endstation der Linie 59A bei der Oper hinlegen. Ganz zu schweigen, dass du in gerader Richtung immer noch 3 Linien hast, die dann womöglich nicht mehr zu zweit in der Haltestelle stehen bleiben können.
Und abschließen die Frage, welche Linien kämen für dich überhaupt in Frage?
Zeig mir die Lösung und ich sag dir, warum sie nicht geht.
Wer will am Ring 80 m-Fahrzeuge? Längere Fahrzeuge sind auf Linien wie 43 (wahrscheinlich nur aber bis zum sinnvoll notwendigen Ausbau von u2 und U5) und 6 sinnvoll und auch auf den Linien in Transdanubien.
Im Fall von 43 und 6 einfach um die Fahrgastmassen zu bewältigen, bei den Transdanubischen Linien, wo der Haltestellenausbau zumindest auf vielen Stellen einfacher sein wird, um die Intervalle etwas strecken zu können und damit auch weniger Fahrpersonal zu benötigen.
Jedenfalls ist dank vieler Verhinderer der Straßenbahnverkehr in Wien niveaumäßig und qualitativ von nicht wenigen anderen Städten überholt worden.
Dabei sind nicht einmal noch überlastete Busstrecken wie z.B. 48A oder 15A auf straßenbahn umgestellt worden.
Um das Geld, das in das Selbstbefriedigungsprogramm U5 gesteckt wird, hätte man weit mehr als die obgenannten Projekte umsetzen können und damit flächenmäßig mehr lösen können.
Und weil ich davon gelesen habe, dass man mit längeren Garnitzren am Abend nur jeden zweiten Zug bis zu den Endstationen fahren lasse soll - das wäre ein Kardinalfehler. Mich hat jemand gefragt, warum man in der Nacht am 56A/B-Bündel des Nachts fährt, obwohl man die Fahrgäste an einer Hand abzählen kann.
Wenn man früher Betriebsschluss macht, dann werden sich die Menschen durchaus überlegen, ob sie da noch mit dem Bus fahren, wenn sie aus irgendwelchen Gründen (länger arbeiten, vor allem ungeplant, nach der Arbeit ausgehen oder auf Kollegenbier gehen) geplant oder spontan später nach Hause kommen und keinen Bus mehr haben nicht wieder auf Auto umsteigen.