Der Großteil des Zusatzaufkommens wird mEn von der U1 gestemmt werden, der O wird da eher weniger ins Gewicht fallen.
Ich denke schon, dass man den O mehr Gewicht geben sollte und Intervalle massiv verstärkt, denn schließlich erschliesst er ALLE Stationen des betroffenen gesperrten Streckenteils. Sicher, wer vom Praterstern weiter zum Südtiroler Platz will, wird in die U1 umsteigen, aber für Wien-Mitte und Rennweg wäre er mbMn durchaus eine alternative Ausweichroute
Innerhalb Wiens kann man schnell großräumig ausweichen (besonders, wenn man vorab weiß, dass man anders fahren muss), diese Ströme verteilen sich am ehesten unaufgeregt auf andere Linien. Das Problem sind die Fahrgastströme, die kanalisiert aus dem Umland eintreffen und daher auf wenige Alternativrouten angewiesen sind.
Hinzu kommt, dass wahrscheinlich die wenigsten Fahrgäste Start und Ziel an der Stammstrecke haben, sondern sie in der Regel Teil eines längeren Reisewegs ist. Wer aktuell vom Praterstern zur U3 möchte und in Mitte umsteigt, fährt dann eben mit der U1 und steigt am Stephansplatz um.
Eine bestenfalls massive Ausweitung der Kapazitäten am O-Wagen ist natürlich trotzdem sinnvoll.