Autor Thema: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke  (Gelesen 160131 mal)

Elin Lohner, Der Reisende, AustrianKangaroo, 71er und 1 Gast betrachten dieses Thema.

coolharry

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #420 am: Heute um 10:05:51 »
Und am Hbf sollte man eher den „Hinterausgang“ nehmen und an der Oberfläche gehen, die Wartezeiten vor der  Rolltreppe vom U1-Bahnsteig hinauf zum Bahnhof sind jetzt schon nicht ohne.

Wirklich interessant, wie niedrig das Kapazitätspotential mancher Menschen ist. Das ist doch lächerlich im Vergleich mit London Victoria zB, und zwar 24/7.

Nun Wien hat schon mehrmals bewiesen das wir ein Massenverkehrsmittel haben, das nicht für Massen ausgelegt ist.  ;)
Grundsätzlich ist aber der Südtiroler Platz sowieso ein Spezialfall. Da noch aus der ersten Baustufe, ist die Station völlig unterdimensioniert. Und alles bis jetzt gemachte war nur herumbasteln um mit dem Status Quo irgendwie zurecht zu kommen. Aber ehrlicherweise müsste man diese Station massiv Umbauen. Eventuell einen komplett neuen Tunnel zwischen Taubstummengasse und Keplerplatz. Aber das ist was für zukünftige U-Bahn Ausbaustufen.

Generell wäre Verbesserungen des Bestandes was für eine nächste U-Bahn Ausbaustufe. Grad die U1 aus dem ersten U-Bahnbauzeitalter sind schlicht nicht mehr der heutigen Zeit gewachsen.
Weil ein menschlicher Hühnerstall nicht der Weisheit letzter Schluß sein kann.

95B

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #421 am: Heute um 10:16:05 »
Nun Wien hat schon mehrmals bewiesen das wir ein Massenverkehrsmittel haben, das nicht für Massen ausgelegt ist.  ;)

Dieses Massenverkehrsmittel wurde geplant, als Wien am Rand der westlichen Welt lag und die Bevölkerung im Abnehmen war (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Demografie_Wiens#/media/Datei:Population_of_Vienna.svg). Daher ist es nachvollziehbar, dass heute manches unterdimensioniert wirkt. Ganz anders ist es beispielsweise bei der Kanalisation, deren heute noch genutzte Basisinfrastruktur hauptsächlich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. In dieser Zeit war die Bevölkerung Wiens stark im Steigen begriffen, was bei der Planung berücksichtigt wurde, sodass die Kapazitäten auch für die heutige Zwei-Millionen-Stadt noch grundsätzlich mehr als ausreichend sind.

Generell wäre Verbesserungen des Bestandes was für eine nächste U-Bahn Ausbaustufe. Grad die U1 aus dem ersten U-Bahnbauzeitalter sind schlicht nicht mehr der heutigen Zeit gewachsen.

Dafür kriegen sie aber kein Geld vom Bund.
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coolharry

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #422 am: Heute um 10:24:35 »
Generell wäre Verbesserungen des Bestandes was für eine nächste U-Bahn Ausbaustufe. Grad die U1 aus dem ersten U-Bahnbauzeitalter sind schlicht nicht mehr der heutigen Zeit gewachsen.

Dafür kriegen sie aber kein Geld vom Bund.

Kommt wohl auf das Verhandlungsgeschick an. Und auf die Kreativität die diversen Fördertöpfe zu nutzen.
Also wirds nichts.  >:D
Weil ein menschlicher Hühnerstall nicht der Weisheit letzter Schluß sein kann.

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #423 am: Heute um 11:45:32 »
Wirklich interessant, wie niedrig das Kapazitätspotential mancher Menschen ist. Das ist doch lächerlich im Vergleich mit London Victoria zB, und zwar 24/7.
So ist es. Für Wiener Verhältnisse mag die Station etwas eng wirken, im internationalen Vergleich ist das aber gar nichts. Ja, vor den Rolltreppen staut es sich zeitweilig etwas. Das würde man heute sicher anders bauen.

Viel mühsamer ist aber, dass die U-Bahn-Station relativ weit vom Hbf weg ist.

Kommt wohl auf das Verhandlungsgeschick an. Und auf die Kreativität die diversen Fördertöpfe zu nutzen.
Also wirds nichts.  >:D
Die "goldenen Zeiten" sind sowieso vorbei. Das Geld wird in Zukunft nicht mehr so locker fließen, wie früher.