Und am Hbf sollte man eher den „Hinterausgang“ nehmen und an der Oberfläche gehen, die Wartezeiten vor der Rolltreppe vom U1-Bahnsteig hinauf zum Bahnhof sind jetzt schon nicht ohne.
Wirklich interessant, wie niedrig das Kapazitätspotential mancher Menschen ist. Das ist doch lächerlich im Vergleich mit London Victoria zB, und zwar 24/7.
Dann sperren wir die U-Bahn-Station auch immer wieder mal wegen Überfüllung, wie es in London nicht so selten vorkommt? ZB bei der unvermeidlichen Rolltreppenstörung? Die Bahnsteige selbst sind nämlich auch im Vergleich dort eng; der Mittelgang ist super (bzw. wäre es, wenn die Leute verstehen würden, wozu er da ist), hilft aber nur, wenn man am südlichen Teil des Bahnsteigs aussteigt. Das Ding ist schlicht nur als „normale“ Station gebaut worden, nicht als Umsteigeknoten zu einem sehr großen Bahnhof - anders als Westbahnhof U3+U6.
Das Problem dort sind im übrigen nicht die nur drei Rolltreppen, sondern dass es Richtung Hauptbahnhof keinen Stiegenaufgang gibt. Und ja, ich würde über den nördlichen Ausgang ausweichen.
So ist es. Für Wiener Verhältnisse mag die Station etwas eng wirken, im internationalen Vergleich ist das aber gar nichts. Ja, vor den Rolltreppen staut es sich zeitweilig etwas. Das würde man heute sicher anders bauen.
Viel mühsamer ist aber, dass die U-Bahn-Station relativ weit vom Hbf weg ist.
Die Distanz finde ich wieder nicht mühsam, und sie ist im Vergleich zu vielen anderen Ländern harmlos. Geh mal in Paris Montparnasse von der U-Bahn zum Zug. Von Flughäfen gar nicht zu reden. Außerdem ist der längere Weg kein Sicherheitsthema, eher im Gegenteil.