Autor Thema: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke  (Gelesen 163530 mal)

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abc

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #450 am: Heute um 07:02:22 »
Und die Straßenbahn fährt auch nicht über die Floridsdorfer Brücke!

Es ist ziemlich irre alles. Immerhin fährt sie während des Donauinselfestes noch, das wird eh schon chaotisch genug.

Das Learning bei den ÖBB dürfte sein, dass es im Grunde völlig egal ist, ob man die Stadt Wien Jahre im Voraus über gravierende Streckensperren informiert oder nicht, es interessiert sie sowieso nicht und hat keinerlei Folgen. Stattdessen werden munter parallele U-Bahn- und Straßenbahnstrecken gesperrt (z.B. 2024/25/26 die U4, 2024 der 2er und heuer der 31er) und eines der größten Massenereignisse des Landes auf ein Wochenende in der Sperre verlegt.

Hbf

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #451 am: Heute um 08:03:32 »

Das Learning bei den ÖBB dürfte sein, dass es im Grunde völlig egal ist, ob man die Stadt Wien Jahre im Voraus über gravierende Streckensperren informiert oder nicht, es interessiert sie sowieso nicht und hat keinerlei Folgen. Stattdessen werden munter parallele U-Bahn- und Straßenbahnstrecken gesperrt (z.B. 2024/25/26 die U4, 2024 der 2er und heuer der 31er) und eines der größten Massenereignisse des Landes auf ein Wochenende in der Sperre verlegt.

Wahre Worte. Man kann den ÖBB sicher einiges vorwerfen, aber die Aufbereitung der Info für die Sperre ist sehr gut gelöst. Seit Jahren existiert ein fixer Zeitplan, der bis jetzt eisern eingehalten wurde. Eine Homepage dazu. Es wurden schon vor Monaten Presseaussendungen getätigt. Jetzt sind überall Plakate angebracht etc.
Dagegen ist die Stadt Wien inkl WL ein Trauerspiel, wie jedes Jahr erneut bewiesen wird. Es gab zwar durchaus Verbesserungen bei der Info, aber die Koordination ist wie erwähnt unter aller Diskussion.
Man denke nur an die haarsträubenden Behauptungen, die Leute würden Infos einfach wieder vergessen, wenn sie "zu früh" rausgehen... Naja, dafür wurden Wiederholungen erfunden.

abc

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #452 am: Heute um 08:09:50 »

Das Learning bei den ÖBB dürfte sein, dass es im Grunde völlig egal ist, ob man die Stadt Wien Jahre im Voraus über gravierende Streckensperren informiert oder nicht, es interessiert sie sowieso nicht und hat keinerlei Folgen. Stattdessen werden munter parallele U-Bahn- und Straßenbahnstrecken gesperrt (z.B. 2024/25/26 die U4, 2024 der 2er und heuer der 31er) und eines der größten Massenereignisse des Landes auf ein Wochenende in der Sperre verlegt.

Wahre Worte. Man kann den ÖBB sicher einiges vorwerfen, aber die Aufbereitung der Info für die Sperre ist sehr gut gelöst. Seit Jahren existiert ein fixer Zeitplan, der bis jetzt eisern eingehalten wurde. Eine Homepage dazu. Es wurden schon vor Monaten Presseaussendungen getätigt. Jetzt sind überall Plakate angebracht etc.

Und das sind "nur" die öffentlich verfügbaren Informationen. Man kann davon ausgehen, dass die Stadt Wien noch mal deutlich früher Bescheid wusste als die allgemeine Öffentlichkeit.

U4

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #453 am: Heute um 08:34:18 »
Aber was passiert, wenn was passiert auf der Linie U6, ev nur eine kleine Fahrtbehinderung  8) z.B. eine Türstörung
🥒 Haltestelle NEU -  die schlechteste Version seit Beginn der Haltestellen, "Stangln" die fast nicht zu erkennen sind im Bild der Stadt

Bus

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #454 am: Heute um 08:38:47 »
Nun ja, man merkt ja auch, dass die Stadt Wien unter diesem Bürgermeister so schlecht verwaltet wird, wie noch nie zuvor.

Man sperrt ja viele Nebengassen für den Verkehr, ein sinnvoller SEV wird immer mehr unmöglich. Schon aus dem Aspekt heraus, dass es kein Reservepersonal mehr gibt.

Der Trend der Stadt Wien ist ja, man soll zu Fuß gehen oder das Fahrrad benützen, aber trotzdem schön brav eine Jahreskarte kaufen. Welch eine Idiotie.  :fp:

abc

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #455 am: Heute um 08:40:59 »
Oje, jetzt sind NATÜRLICH wieder Radfahrende und Zu-Fuß-Gehende schuld. Wer auch sonst?

Man sperrt ja viele Nebengassen für den Verkehr, ein sinnvoller SEV wird immer mehr unmöglich. Schon aus dem Aspekt heraus, dass es kein Reservepersonal mehr gibt.

Welche konkreten Nebengassen wären denn für den konkreten SEV nutzbar, wenn sie noch für den Durchzugsverkehr nutzbar wären?

32er

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #456 am: Heute um 08:56:28 »
Und die Straßenbahn fährt auch nicht über die Floridsdorfer Brücke!

Es ist ziemlich irre alles. Immerhin fährt sie während des Donauinselfestes noch, das wird eh schon chaotisch genug.

Das Learning bei den ÖBB dürfte sein, dass es im Grunde völlig egal ist, ob man die Stadt Wien Jahre im Voraus über gravierende Streckensperren informiert oder nicht, es interessiert sie sowieso nicht und hat keinerlei Folgen. Stattdessen werden munter parallele U-Bahn- und Straßenbahnstrecken gesperrt (z.B. 2024/25/26 die U4, 2024 der 2er und heuer der 31er) und eines der größten Massenereignisse des Landes auf ein Wochenende in der Sperre verlegt.

Passend zum letzten Punkt hat der ORF einen Artikel darüber veröffentlicht. Ob die besagten Maßnahmen reichen, werden wir dann sehen.
https://wien.orf.at/stories/3358094/

DaedalusBC304

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #457 am: Heute um 09:13:01 »
Oje, jetzt sind NATÜRLICH wieder Radfahrende und Zu-Fuß-Gehende schuld. Wer auch sonst?

Man sperrt ja viele Nebengassen für den Verkehr, ein sinnvoller SEV wird immer mehr unmöglich. Schon aus dem Aspekt heraus, dass es kein Reservepersonal mehr gibt.

Welche konkreten Nebengassen wären denn für den konkreten SEV nutzbar, wenn sie noch für den Durchzugsverkehr nutzbar wären?

Wenn die WL wirklich Interesse hätten einen besseren SEV anzubieten, würden sich sicher auch Wege finden diese so wichtigen ominösen Nebengassen für die Zeit der Baustellen dem SEV zugänglich zu machen. (Oder wünscht man sich hier eher wieder Schleichwege um mit dem Auto dann in den Seitengassen sich ebenfalls zu Stauen in der Hoffnung 1min sich dann sparen zu können?  :P)

Hbf

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #458 am: Heute um 09:13:20 »
Und die Straßenbahn fährt auch nicht über die Floridsdorfer Brücke!

Es ist ziemlich irre alles. Immerhin fährt sie während des Donauinselfestes noch, das wird eh schon chaotisch genug.

Das Learning bei den ÖBB dürfte sein, dass es im Grunde völlig egal ist, ob man die Stadt Wien Jahre im Voraus über gravierende Streckensperren informiert oder nicht, es interessiert sie sowieso nicht und hat keinerlei Folgen. Stattdessen werden munter parallele U-Bahn- und Straßenbahnstrecken gesperrt (z.B. 2024/25/26 die U4, 2024 der 2er und heuer der 31er) und eines der größten Massenereignisse des Landes auf ein Wochenende in der Sperre verlegt.

Passend zum letzten Punkt hat der ORF einen Artikel darüber veröffentlicht. Ob die besagten Maßnahmen reichen, werden wir dann sehen.
https://wien.orf.at/stories/3358094/

Liest da noch wer den negativen Tonfall raus?
"Gerade am Samstag des DIF sperren die Öbb die Strecke"

Das ist echt eine Frechheit, ordentlich recherchieren und schön die ganze Wahrheit erzählen. Das hat die Stadt Wien verbockt und nur die allein.
Der Artikel liest sich so, als wäre alles ein unvermeidbarer Zufall. Unglaublich  :down:

Katana

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #459 am: Heute um 09:38:26 »
Die mit Abstand größte Chuzpe ist doch, dass man das DIF wegen des Grand Prix in der Steiermark(!) vom Juni in den Juli verlegt hat.
https://www.derstandard.at/story/3000000274903/donauinselfest-2026-wird-auf-erstes-juli-wochenende-verschoben
"Wir wollen nicht in Konkurrenz zu einer anderen Großveranstaltung treten"
Möglicher Gedankengang: Fürs DIF ist es egal, ob ihm Spielberg oder die SB-Sperre Teile der Besucherscharen wegnimmt, aber so kann sich wenigstens Spielberg nichts aufs DIF ausreden.

Schienenbremse

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #460 am: Heute um 11:55:56 »
Bitte sachlich diskutieren, keine Stammtischpolemik!

Klingelfee

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #461 am: Heute um 12:14:27 »
Ein Möglichkeit war vielleicht auch, dass man nicht genügend Sicherheitspersonla bekommen hätte, wenn man das Donauinselfest gleichzeitig mit dem GrandPrix veranstaltet hätte. Oder aber irgendwelche Fressstände hätten Problem gehabt, für das Donauinselfest Personal zu stellen.

Es wird sicherlich einen driftigen Grund gegeben haben, dass man das Fest verschoben hat. Der eigentliche Grund ist eigentlich irrelevant. Trauig ist halt nur, dass die ÖBB ihre Bauarbeiten nicht so wie die WL noch um 3 Tage verschieben konnten. Denn mWn war die Sperre der Linie 31 auch mit Freitag Betriebsschluss geplant.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

Nulltarif

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #462 am: Heute um 12:22:13 »
Hat die Gemeinde Wien bei den ÖBB angefragt, ob sie die Bauarbeiten verschieben können?
Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe. (Dalai Lama)

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #463 am: Heute um 12:22:16 »
Es wird sicherlich einen driftigen Grund gegeben haben, dass man das Fest verschoben hat. Der eigentliche Grund ist eigentlich irrelevant. Trauig ist halt nur, dass die ÖBB ihre Bauarbeiten nicht so wie die WL noch um 3 Tage verschieben konnten. Denn mWn war die Sperre der Linie 31 auch mit Freitag Betriebsschluss geplant.
Wenn man wirklich verschieben musste, wäre eine Woche früher (19. - 21. Juni) sinnvoll gewesen. Es auf das erste Ferienwochenende zu verlegen, obwohl die Stammstreckensperre schon lange vorher bekannt war, kann man leider nur als eine Schnapsidee bezeichnen.

Katana

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #464 am: Heute um 13:00:08 »
Um wieder halbwegs zum Thema Stammstreckensperre zu kommen:
Hat die Gemeinde Wien bei den ÖBB angefragt, ob sie die Bauarbeiten verschieben können?
Das werden wir wohl nie erfahren.
Und wenn ich die ÖBB wäre, gäbe es zwei mögliche Antworten:
- Wer zahlt's?
- Nein, da schaut auf unsere Planung, wir arbeiten sogar in der Nacht (Anm.: habe ich vorigen August gesehen.)