Autor Thema: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke  (Gelesen 166617 mal)

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #480 am: 12. Juni 2026, 23:46:48 »
Jetzt muss ich ausnahmsweise OT kommentieren

... weil sich die Stadt Wien nicht in der Lage sieht, jahrelang angekündigte Baustellen bei der Bau- und Veranstaltungsplanung zu berücksichtigen.

Das DIF ist eine Veranstaltung der SPÖ.
Die hatten wohl nicht die Infos, die die Gemeinde hat. /s

Ich hatte beim Schreiben eh überlegt, ob ich das unterscheide. ;) Letztlich hatte ich mich dagegen entscheiden, weil (gelinde gesagt) die personellen Verflechtungen zwischen beiden ziemlich groß sind und letztlich die Stadt Wien die Veranstaltung ja genehmigen muss, oder?

Die Stadt Wien IST die SPÖ.

60er

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #481 am: 13. Juni 2026, 11:41:18 »
Aber einsparen hätte man beim ESC können. Einfach den Bewerb nach Innsbruck abgeben, die von dem Bewerb mehr profitieren hätten können. Wenn man sieht was Italien Olympia an Millardenverlust eingebracht hat, möcht ich nicht wissen wie viel Wien (bitte im Verhältnis dazu denken) der Songcontest gekostet hat. Wird aber sicher nicht offengelegt.
Inwiefern hätte Innsbruck vom ESC profitieren sollen? Wenn diese Veranstaltung selbst für die einzige Millionenstadt Österreichs ein Verlustgeschäft ist, wäre es für die fünftgrößte Stadt mit nur 130.000 Einwohnern (und einem Ballungsraum von 300.000) wohl erst recht in einem finanziellen Debakel geendet.

Referat West

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #482 am: 13. Juni 2026, 11:56:24 »
Aber einsparen hätte man beim ESC können. Einfach den Bewerb nach Innsbruck abgeben, die von dem Bewerb mehr profitieren hätten können. Wenn man sieht was Italien Olympia an Millardenverlust eingebracht hat, möcht ich nicht wissen wie viel Wien (bitte im Verhältnis dazu denken) der Songcontest gekostet hat. Wird aber sicher nicht offengelegt.
Inwiefern hätte Innsbruck vom ESC profitieren sollen? Wenn diese Veranstaltung selbst für die einzige Millionenstadt Österreichs ein Verlustgeschäft ist, wäre es für die fünftgrößte Stadt mit nur 130.000 Einwohnern (und einem Ballungsraum von 300.000) wohl erst recht in einem finanziellen Debakel geendet.
Das wäre dann aber - aus Sicht der Stadt Wien - ein Problem von Innsbruck gewesen (gemein gesagt). Wien wäre mit der ESC Verlegung nach Innsbruck sicher billiger ausgestiegen.

petestoeb

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #483 am: 13. Juni 2026, 13:04:02 »
Bei der U-Bahn kann ich es nicht sagen, aber bei der Straßenbahn könnte genauso während des Betriebes die Strecke saniert werden. Das hat man früher immer so gelöst, heute anscheinend nicht mehr möglich. Ich versteh's nicht.

Da aber mWn an der Brücke selbst gearbeitet wird, bin ich mir nicht sicher ob da nicht auch die Schienen dafür ausgebaut werden müssen. Und wenn das der Fall ist, dann bezweifle ich das das stark, dass diese Arbeiten auch während den Betrieb durchgeführen kann.

Meine Statement war aber nicht jetzt auf eine bestimmte Baustelle gemünzt, sondern allgemein. Wenn in diesem Fall wegen Bauarbeiten an der Brücke die Schienen ausgebaut werden müssen, dann ist es klar. Aber all die anderen Erneuerungen der Strecken sind unter laufendem Rad zu erledigen.

Klingelfee

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #484 am: 13. Juni 2026, 13:20:04 »
Bei der U-Bahn kann ich es nicht sagen, aber bei der Straßenbahn könnte genauso während des Betriebes die Strecke saniert werden. Das hat man früher immer so gelöst, heute anscheinend nicht mehr möglich. Ich versteh's nicht.

Da aber mWn an der Brücke selbst gearbeitet wird, bin ich mir nicht sicher ob da nicht auch die Schienen dafür ausgebaut werden müssen. Und wenn das der Fall ist, dann bezweifle ich das das stark, dass diese Arbeiten auch während den Betrieb durchgeführen kann.

Meine Statement war aber nicht jetzt auf eine bestimmte Baustelle gemünzt, sondern allgemein. Wenn in diesem Fall wegen Bauarbeiten an der Brücke die Schienen ausgebaut werden müssen, dann ist es klar. Aber all die anderen Erneuerungen der Strecken sind unter laufendem Rad zu erledigen.

Und auch da bin ich nicht deiner Meinung. Denn wie soll deiner Meinung nach zu Beispiel das Kreuzungplateau Spitalgasse#Währinger Straße unter dem laufenden Rad getauscht werden?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass man da die Vorbereitungs und auch Nachbereitungsarbeiten unter dem laufenden Rad machen kann. Oder auch die derzeit akuelle Sanierung des Aumannplatzes stelle ich mir sehr interessant unter dem laufenden Rad vor.
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MK

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #485 am: 13. Juni 2026, 13:53:56 »
Es ist ja auch kein Problem, dass es ab und zu einmal Komplettsperrungen gibt. Entgegen der Behauptungen von petestoeb gab es auch "früher" regelmäßig Komplettsperrungen, hier z.B. für die Linie 62: https://strassenbahnjournal.at/wiki/index.php?title=Linie_62 mit Sperrungen 1974, 1975, 1985, 1987 und 1991 über mehrere Monate.

Der Unterschied ist, dass die Komplettsperrungen inzwischen sehr lange dauern (teilweise jahrelang), nicht aufeinander abgestimmt sind (mehrere mögliche Ausweichrouten werden gleichzeitig gesperrt, umgekehrt werden Sperrungen, die einen anderen Teil unerreichbar machen, nicht dafür genützt, den auch gleich mitzusanieren), Veranstaltungen und andere Massenverkehrsereignisse nicht berücksichtigt werden und wegfallende Strecken oft auch nicht vollständig durch einen SEV ersetzt werden.
o_O

Nulltarif

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #486 am: 13. Juni 2026, 18:57:46 »
Aber all die anderen Erneuerungen der Strecken sind unter laufendem Rad zu erledigen.

Nicht nur die höheren Radsatzlasten der Niederflurfahrzeuge, sondern vor allem auch die gestiegenen Anforderungen an den (Körper-)Schallschutz bedingen einen ganz anderen Unterbau und machen daher Erneuerungen unter dem rollenden Rad heutzutage in den meisten Fällen schlicht unmöglich.
Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe. (Dalai Lama)

Badi17

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #487 am: Heute um 16:39:49 »
Still und heimlich wurde der 7,5 - Minuten Takt am 62er für die Sommermonate gestrichen.
Oder war der 7,5 - Minuten Takt von Anfang an ab 7. September geplant?
Sehr fahrgastunfreundlich ist auch, dass bei der Station Kliebergasse am Wochenende der 62er 1 Minute vor dem 18er abfährt.  :luck:

Klingelfee

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #488 am: Heute um 16:47:00 »
Still und heimlich wurde der 7,5 - Minuten Takt am 62er für die Sommermonate gestrichen.
Oder war der 7,5 - Minuten Takt von Anfang an ab 7. September geplant?
Sehr fahrgastunfreundlich ist auch, dass bei der Station Kliebergasse am Wochenende der 62er 1 Minute vor dem 18er abfährt.  :luck:

Raunzen, Raunzen Raunzen

Schon einmal daran gedacht, dass BEIDE Linien auf andere Linien abgestimmt sind? Und dann halten Beide Linien nicht nur bie der Haltestelle an, sondern auch bei vielen anderen. Und viele Durchschnittsfahrgäste wären verwirrt, wenn die Linie 62 und 18 auf einmal zu anderen Zeiten fahren.

Es ist nun einmal gar nicht möglich, dass immer beide Linien genau alternierend fahren. Da müssten sie dann bei gewissen Haltestelle eine Zwangspause einlegen, was dann natürlich eine lägere Fahrzeit zur Folge hätte. Und wäre dir das lieber?
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

Paulchen

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #489 am: Heute um 17:07:37 »
Oder war der 7,5 - Minuten Takt von Anfang an ab 7. September geplant?

Wie kommst du eigentlich auf einen 7,5-Minuten-Takt ab 7.9.?

Ich gehe eigentlich davon aus, dass dieser Fahrplan über den 7.9. hinaus gilt, sonst wäre ja die Spalte "Montag-Freitag (Schule)" unnötig.

32er

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #490 am: Heute um 17:47:16 »
Oder war der 7,5 - Minuten Takt von Anfang an ab 7. September geplant?

Wie kommst du eigentlich auf einen 7,5-Minuten-Takt ab 7.9.?

Ich gehe eigentlich davon aus, dass dieser Fahrplan über den 7.9. hinaus gilt, sonst wäre ja die Spalte "Montag-Freitag (Schule)" unnötig.

Auf der Seite der ÖBB für die Baustelle wird von dem 7,5 Minuten Takt als Maßnahme geredet.
https://www.oebb.at/de/fahrplan/baustelleninformation/bauarbeiten-stammstrecke/bauphase2

t12700

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #491 am: Heute um 19:48:28 »
Oder war der 7,5 - Minuten Takt von Anfang an ab 7. September geplant?

Wie kommst du eigentlich auf einen 7,5-Minuten-Takt ab 7.9.?

Ich gehe eigentlich davon aus, dass dieser Fahrplan über den 7.9. hinaus gilt, sonst wäre ja die Spalte "Montag-Freitag (Schule)" unnötig.

Auf der Seite der ÖBB für die Baustelle wird von dem 7,5 Minuten Takt als Maßnahme geredet.
https://www.oebb.at/de/fahrplan/baustelleninformation/bauarbeiten-stammstrecke/bauphase2
Was ja nicht falsch ist da der 62er in der Früh-HVZ alle 7,5 Minuten fährt.