Autor Thema: Gleisbaustellen 2026  (Gelesen 33356 mal)

Nulltarif, Wien Hauptbahnhof und 3 Gäste betrachten dieses Thema.

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #195 am: 07. Mai 2026, 22:16:23 »
Wird da ein moderner Oberbau wie das System Rheinfeder oder dessen Wiener Linien-Spezialversion verbaut?

Laut den Ausschreibungsunterlagen ein klassischer Wiener "Schallgedämmter Oberbau", der bei so gut wie jeder anderer Gleisbaustelle verwendet wird. Der "Travienna Oberbau" ist mir das letzte Mal bei den Ausschreibungsunterlagen für die 18er Verlängerung untergekommen. Das System Rheinfeder gibts ja überhaupt nur in der Klosterneuburger Straße und, soweit ich mich erinnern kann, auf einem kleinen Stück des 12ers.
Edit: Bei der O-Wagen Verlängerung wurden einige Abschnitte auch im Rheinfederoberbau ausgeführt.

W_E_St

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #196 am: 08. Mai 2026, 09:21:19 »
Es wird typischer WL-Oberbau. Schotter - unbewehrte Betonplatte - Schienen mit Großflächenplatten. Nur statt Seitenbandplatten gibt es Ortbeton. Aktuell wird im ersten Teilstück die Gleistragplatte betoniert.
"Sollte dies jedoch der Parteilinie entsprechen, werden wir uns selbstverständlich bemühen, in Zukunft kleiner und viereckiger zu werden!"

(aus einer Beschwerde über viel zu weit und kurz geschnittene Pullover in "Good Bye Lenin")

37A

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #197 am: 18. Mai 2026, 19:35:51 »
Ich habe in letzter Zeit ein wenig mit dem Kundendienst geschrieben. Die wichtige Aussage: Die Verstärkung des 40A wird aus 2 zusätzlichen Bussen bestehen.

michael.fuerthaller

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #198 am: 18. Mai 2026, 19:59:35 »
Es wird typischer WL-Oberbau. Schotter - unbewehrte Betonplatte - Schienen mit Großflächenplatten. Nur statt Seitenbandplatten gibt es Ortbeton. Aktuell wird im ersten Teilstück die Gleistragplatte betoniert.

Wo ist da der Schallschutz?
Alles was auf Schienen fährt gereicht mir zur Freude :-)

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #199 am: 18. Mai 2026, 22:51:09 »
Ich habe in letzter Zeit ein wenig mit dem Kundendienst geschrieben. Die wichtige Aussage: Die Verstärkung des 40A wird aus 2 zusätzlichen Bussen bestehen.

Auf den 40A bin ich ja schon besonders gespannt. Wenn der nicht im 2'-Intervall geführt wird zwischen Börse und Volksoper, dann kann der eigentlich ja nur komplett übergehen!

Ja, darauf bin ich auch schon gespannt. Meine Befürchtung ist, dass die Wiener Linien zwei Busse extra auf den 40A schicken und das dann als großartige Verstärkung verkaufen. Das würde natürlich hinten und vorne nicht ausreichen, um sieben (!) teilweise eingestellte Straßenbahnlinien zu ersetzen.

Oh nein, hoffentlich hab ich es nicht verschrien >:D

W_E_St

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #200 am: 20. Mai 2026, 12:04:40 »
Es wird typischer WL-Oberbau. Schotter - unbewehrte Betonplatte - Schienen mit Großflächenplatten. Nur statt Seitenbandplatten gibt es Ortbeton. Aktuell wird im ersten Teilstück die Gleistragplatte betoniert.

Wo ist da der Schallschutz?

Das frage ich mich auch.

In der Gentzgasse unmittelbar außerhalb der Türkenschanzstraße war im Bestand etwas massiverer Oberbau mit Gummigranulatmatten zur Entkoppelung und bewehrter Gleistragplatte, wir werden sehen, was hier neu eingebaut wird.
"Sollte dies jedoch der Parteilinie entsprechen, werden wir uns selbstverständlich bemühen, in Zukunft kleiner und viereckiger zu werden!"

(aus einer Beschwerde über viel zu weit und kurz geschnittene Pullover in "Good Bye Lenin")

Hbf

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #201 am: 22. Mai 2026, 08:13:11 »
Quelle: Stadt Wien Baustelleninfo.
Die Örtlichkeit ist rund um die Endstelle Baumgarten, vor der Kreuzung mit der Hütteldorfer Straße.

Gerry

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #202 am: 22. Mai 2026, 11:49:47 »
Quelle: Stadt Wien Baustelleninfo.
Die Örtlichkeit ist rund um die Endstelle Baumgarten, vor der Kreuzung mit der Hütteldorfer Straße.
laut den Infos, die an den Haustüren hängen, dauert es nur ein paar Tage...

Nussdorf

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #203 am: Heute um 20:06:14 »
Kurzes Update von der Baustelle Aumannplatz:

Die Gleisbauarbeiten in der Währinger Straße südlich des Aumannplatzes sind weitgehend abgeschlossen.


Beim Übergang zum (derzeit noch) Altbestand am Aumannplatz erkennt man deutlich die Lageänderung


Entlang des Aumannplatzes selbst gab es bislang nur geringfügige Vorarbeiten. Im nördlich anschließenden Abschnitt der Gentzgasse von Aumannplatz bis Köhlergasse wurde der Altbestand entfernt und der Bauplatz für die Neulage vorbereitet.


Im gesamten Baustellenverlauf wird der Straßenrand für die Lagerung von altem und neuem Material genützt. Das gilt auch für die Wasserleitung, die im Verlauf Türkenschanzstraße - Aumannplatz neu verlegt wird.




Bis zum geplanten Bauende am 27.6. sind zwar noch rd. 2 Monate Zeit; sportlich wird es allemal.

Ein Wort noch zum SEV: dieser funktioniert recht stabil und wird auch angenommen. Ein gewisses Problem stellt die Abfahrtsstelle bei der Währinger Straße dar: der Bus steht dort in Fahrtrichtung stadteinwärts auf den Gleisen der Linien 40 und 41. Jeder Ortsunkundige fragt natürlich den Busfahrer; der tut sich aber schwer zu erklären, wo die Straßenbahnen Richtung stadteinwärts abfahren, weil die Sicht dorthin durch den Stadtbahn-Pfeiler komplett verdeckt ist. Das führt immer wieder zu Verwirrungen.