In Hamburg darf es aus politischen Gründen keine Straßenbahn geben - aber ab einer gewissen Auslastung ist sie einfach die billigste Lösung, wenn man berücksichtigt, dass man zwar beim Bau höhere, bei Betrieb und Wartung aber niedrigere Kosten hat.
Um zum Ausgangspost zurückzukommen:
Manche Strecken wären sicher sinnvoll, weil sie derzeit mit Autobussen betrieben werden und dafür eigentlich zu gut ausgelastet sind (11A, 13A, 26A, 48A). Manche sind durch die U-Bahn überflüssig geworden (Strecken 24, 64). Andere sind aufgrund veränderter Verkehrsbedürfnisse unnötig (Strecke 106). Umgekehrt gibt es Verbindungen, die nie Straßenbahnen waren, aber im Bereich sein könnten, wo es sich lohnt (15A, 66A).
Die Diskussion wird übrigens spannender, sobald die Informationsfreiheit die Geheimniskrämerei der WL um die Fahrgastzahlen der einzelnen Linien beendet hat.