Autor Thema: 02.02.2026: Diverse Haltestellenumbenennungen  (Gelesen 1340 mal)

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95B

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Re: 02.02.2026: Diverse Haltestellenumbenennungen
« Antwort #15 am: Gestern um 12:28:34 »
Btw, ich personlich halte es für eher unwahrscheinlich aber nicht für gänzlich ausgeschlossen, dass der Park irgendwann in "Anton-Zeilinger-Park" umbenannt wird.

Unwahrscheinlich, da Zeilinger keine Frau ist. 8)
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60er

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Re: 02.02.2026: Diverse Haltestellenumbenennungen
« Antwort #16 am: Gestern um 15:55:35 »
Wie gesagt, perfekt finde ich den Namen auch nicht, vor allem wegen der geringen Bekanntheit. Trotzdem würde ich "punktförmige" Orte oder lokale Flurbezeichnungen Straßen vorziehen, insbesondere wenn entlang derer auch noch andere Öffis fahren. Vielleicht will man der Stadt mit dem Namen ja einen grünenen Flair verleihen?
Beserlpark finde ich auch etwas übertrieben. Der Arne-Karlsson-Park ist die zweitgrößte Parkanlage im 9. Bezirk, nach dem Votivpark.

Eine besonders große Auswahl an sinnvollen Stationsnamen gibt es dort halt nicht. Außerdem war es ja schon öfter so, dass für die U-Bahn neue Stationsnamen kreiert wurden, wie Stubentor, Neulaa, Donaumarina oder Krieau.

Unwahrscheinlich, da Zeilinger keine Frau ist. 8)
Außerdem hat die Person Arne Karlsson eine historische Bedeutung für diesen Ort.

Linie 25/26

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Re: 02.02.2026: Diverse Haltestellenumbenennungen
« Antwort #17 am: Gestern um 16:45:19 »
Krieau.
Kommt das nicht von der Brustwandtafel Krieau-Stadion?
Linie 25/26/27 Aspern - Ring Kai
Als nächstes 27 Siemensstraße S

Katana

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Re: 02.02.2026: Diverse Haltestellenumbenennungen
« Antwort #18 am: Gestern um 17:32:29 »
Kaiserstraße ist ohne genannte Querstraße überhaupt ein recht dummer Name für eine Linie, die der Kaiserstraße auf gesamter Länge folgt.
detto Flurschützstraße die die Wolfganggasse und Längenfeldgasse kreuzt ....  :fp:

Ich fühle mich getriggert:
49 Hütteldorfer Straße
31 Brünner Straße
Beide an der jeweils 4 km langen Strecke entlang der jeweiligen Straße.
Ja, ich weiß, es ist ein U oder S angehängt, aber ist trotzdem nicht kundenfreundlich. Die U3-Station hätte man auch anders benennen können.

95B

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Re: 02.02.2026: Diverse Haltestellenumbenennungen
« Antwort #19 am: Gestern um 17:40:56 »
Ich fühle mich getriggert:
49 Hütteldorfer Straße
31 Brünner Straße
Beide an der jeweils 4 km langen Strecke entlang der jeweiligen Straße.
Ja, ich weiß, es ist ein U oder S angehängt, aber ist trotzdem nicht kundenfreundlich. Die U3-Station hätte man auch anders benennen können.

Aus Sicht eines Schnellbahnfahrgastes ist die Station Brünner Straße richtig benannt. Dass die Straßenbahnhaltestelle dann genau so heißt, ist nur logisch. Der Fehler liegt darin, dass die "S"- und "U"-Zusätze im Schnaidaphon nicht mehr berücksichtigt werden.

Über den Namen der U3-Station kann man eher diskutieren, da die U3 zwei Stationen im Verlauf der Hütteldorfer Straße hat. "Breitenseer Straße" wäre wohl besser gewesen.

Beserlpark finde ich auch etwas übertrieben. Der Arne-Karlsson-Park ist die zweitgrößte Parkanlage im 9. Bezirk, nach dem Votivpark.

Aber er hat halt in der gewachsenen Stadt kaum Bekanntheit. (Gewachsene Stadt deshalb, weil man ja argumentieren könnte, dass auch niemand den Lina-Loos-Platz kennt – logisch, den gibt es ja erst seit kurzem.)

Eine besonders große Auswahl an sinnvollen Stationsnamen gibt es dort halt nicht. Außerdem war es ja schon öfter so, dass für die U-Bahn neue Stationsnamen kreiert wurden, wie Stubentor, Neulaa, Donaumarina oder Krieau.

Besonders originell ist "Donaumarina". Außer der U-Bahn-Station gibt es nämlich genau gar nichts, was so heißt!
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Elin Lohner

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Re: 02.02.2026: Diverse Haltestellenumbenennungen
« Antwort #20 am: Gestern um 17:58:24 »
Ich fühle mich getriggert:
49 Hütteldorfer Straße
31 Brünner Straße
Beide an der jeweils 4 km langen Strecke entlang der jeweiligen Straße.
Ja, ich weiß, es ist ein U oder S angehängt, aber ist trotzdem nicht kundenfreundlich. Die U3-Station hätte man auch anders benennen können.

Aus Sicht eines Schnellbahnfahrgastes ist die Station Brünner Straße richtig benannt. Dass die Straßenbahnhaltestelle dann genau so heißt, ist nur logisch. Der Fehler liegt darin, dass die "S"- und "U"-Zusätze im Schnaidaphon nicht mehr berücksichtigt werden.

Über den Namen der U3-Station kann man eher diskutieren, da die U3 zwei Stationen im Verlauf der Hütteldorfer Straße hat. "Breitenseer Straße" wäre wohl besser gewesen.
Alternativ hätte man die Station auch nach dem zweiten Ausgang "Feilplatz" benennen können.
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Eine besonders große Auswahl an sinnvollen Stationsnamen gibt es dort halt nicht. Außerdem war es ja schon öfter so, dass für die U-Bahn neue Stationsnamen kreiert wurden, wie Stubentor, Neulaa, Donaumarina oder Krieau.

Besonders originell ist "Donaumarina". Außer der U-Bahn-Station gibt es nämlich genau gar nichts, was so heißt!
Abgesehen davon, dass der Jachthafen "Marina Wien" heißt, ist der Name dieser Station schon fragwürdig, da es eben keinen Ort namens "Donaumarina" gibt (Bis eben auf die U-Bahn Station selbst).
Da hätte sich "Johann-Böhm-Platz" besser angeboten.
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Ich finde, dass man, neben der geplanten Remise Seestadt, eine Remise am Gelände des ehemaligen Nordwestbahnhofes errichten sollte.

99A

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Re: 02.02.2026: Diverse Haltestellenumbenennungen
« Antwort #21 am: Gestern um 19:28:54 »
Also ich finde die meisten Umbenennungen davon wirklich gut, ein paar sind natürlich fragwürdig. In 2026 denkt niemand mehr, dass er genau an der Haltestelle mit dem Namen der Straße, in der sich der Zielort befindet, aussteigen muss. Man gibt das Ziel in Google Maps, Apple Maps, Wien Mobil usw. ein und man bekommt die Haltestelle, an der man aussteigen muss, angezeigt. Da sind kürzere Namen, die vielleicht nicht genau den Ort, wo sich die Haltstelle befindet, beschreiben, viel sinnvoller als drei Haltestellen hintereinander mit den Namen Westbahnstraße/Kaiserstraße, Westbahnstraße/Zieglergasse und Westbahnstraße/Neubaugasse. Da ist doch jemand, der nicht ortskundig ist, viel verwirrter, als wenn er sich einen kurzen, einfachen Namen merken kann, wo er aussteigen muss. Außerdem steht dann im 49er nur "Kaiserstraße" und nicht der volle Name, was noch viel verwirrender ist.

Außerdem muss ich sagen, dass Namen wie "Donaumarina" sehr sinnvoll sind, auch wenn es dort vorher keinen Ort mit dem Namen gibt, weil die U-Bahn dem Namen sowieso Bekanntheit gibt, auch den Arne-Karlsson-Park wird jeder kennen, wenn die U-Bahn dort fährt.

Hbf

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Re: 02.02.2026: Diverse Haltestellenumbenennungen
« Antwort #22 am: Gestern um 21:06:02 »
Sehe ich auch so wie 99A. Das Wichtigste ist die Einheitlichkeit zwischen Fahrplan, online-Routenplan, Routentafel bzw Netzplan und Ansagen.
Und das hat einfach nie gepasst bei den WL, da gab es in der Vergangenheit teils arge Differenzen. Vor allem bei der Tramway, der Busbetrieb war da immer vorbildlicher bis auf wenige Ausnahmen.
Früher hat man nach Linie Namen vergeben, meist nach der rechten Quergasse. Das hat dazu geführt, dass mehrere Stationen denselben Namen trugen. Oder sogar Haltestellen an derselben Örtlichkeit in beide Richtungen unterschiedlich hießen.
Beispiele:
Radetzkystraße vs Hintere Zollamtsstraße
Wattgasse (43er, 44er, J bzw 2er)
Lützowgasse (49er, 52er) etc.
Das ist in Zeiten der Digitalisierung nicht mehr machbar, weil alles aufgelistet werden kann und daher muss es unterscheidbar sein.
Dann hat man begonnen Doppelnamen nach Kreuzungen zu vergeben. Das ist von der Idee her nicht schlecht, aber wenig kundenfreundlich. Und das wurde auch nie zu 100 Prozent umgesetzt, siehe oben.

Mittlerweile versucht man, Endhaltestellen und Ziele zu vereinheitlichen und Doppelnamen abzuschaffen.
Das mag für uns Tramwayfans nach Arbeitsbeschaffung aussehen, aber es dient wohl
a) der Barrierefreiheit. Barrierefreie Sprache ist enorm wichtig, wird in Ö aber teils noch immer nicht umgesetzt. Es bedeutet mehr oder weniger, dass jeder Betrachter Inhalte einigermaßen verstehen kann, auch wenn er wenig oder kein Deutsch spricht oder aber auch eine Lernbeeinträchtigung hat. Je kürzer Namen sind, desto besser. Du kannst keinem Touristen der Welt erklären, warum dieselbe Haltestelle in zwei Richtungen oder von zwei Linien anders heißt.
b) die Lesbarkeit. Lange Haltestellennamen a la Klosterneuburger Straße / Wallensteinstraße sind nicht gut darstellbar im Fahrplan und auf der Routentafel.

Manche Doppelnamen lassen sich nicht vermeiden, vermutlich wird es auf den 52er umgelegt, weil der Zusatz Hütteldorfer Straße einfach länger als Linzer Straße ist.

Insofern kann ich die Bestrebungen verstehen, es wäre allerdings wünschenswert, wenn endlich mal mit einem Aufwasch alles gemacht wird.

Klingelfee

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Re: 02.02.2026: Diverse Haltestellenumbenennungen
« Antwort #23 am: Gestern um 21:19:03 »
Insofern kann ich die Bestrebungen verstehen, es wäre allerdings wünschenswert, wenn endlich mal mit einem Aufwasch alles gemacht wird.

Dein Wunsch in allen Ehren. Nur wie ich schon einmal erwähnt habe, werden Haltestellenbenennungen oft ausserhalb der WL entschieden.

Und dann hast du das Problem, dass man leider auf Grund von gesetzlichen Bestimmungen man nicht alle Umbenennungen auf einmal verhandeln kann. Ganz abgesehen davon, dass man nie alle Player GLEICHZEITIG dann dazu bringst, den Umbenennungen dann schlussendlich auch zuzustimmen.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

Hbf

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Re: 02.02.2026: Diverse Haltestellenumbenennungen
« Antwort #24 am: Gestern um 21:24:39 »
Ja das ist schon klar, aber es muss ja nicht heute oder morgen sein. Man kann das planen und dann halt ab einem festgesetzten Zeitpunkt nach den Verhandlungen innerhalb eines Monats alles machen.
Der derzeitige Prozess verursacht einfach enorme Kosten und ist auch nicht sehr umweltfreundlich, wenn man dauernd folierte Tafeln entsorgen und neu machen muss.

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Re: 02.02.2026: Diverse Haltestellenumbenennungen
« Antwort #25 am: Gestern um 21:33:46 »
Insofern kann ich die Bestrebungen verstehen, es wäre allerdings wünschenswert, wenn endlich mal mit einem Aufwasch alles gemacht wird.

Dein Wunsch in allen Ehren. Nur wie ich schon einmal erwähnt habe, werden Haltestellenbenennungen oft ausserhalb der WL entschieden.

Und dann hast du das Problem, dass man leider auf Grund von gesetzlichen Bestimmungen man nicht alle Umbenennungen auf einmal verhandeln kann. Ganz abgesehen davon, dass man nie alle Player GLEICHZEITIG dann dazu bringst, den Umbenennungen dann schlussendlich auch zuzustimmen.
Es ist schockierend, dass eine elementare Sache nicht von einem Verkehrsbetrieb allein entschieden wird. Als nächstes wird von außen geregelt, wann auf- und abgebügelt werden soll ::)
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Re: 02.02.2026: Diverse Haltestellenumbenennungen
« Antwort #26 am: Gestern um 21:38:07 »
Und dann hast du das Problem, dass man leider auf Grund von gesetzlichen Bestimmungen man nicht alle Umbenennungen auf einmal verhandeln kann.

Bitte den RIS-Link, in welchem Gesetz das steht.
Wanderer, kommst du nach Liechtenstein,
tritt nicht daneben, tritt mitten rein!

abc

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Re: 02.02.2026: Diverse Haltestellenumbenennungen
« Antwort #27 am: Gestern um 21:51:40 »
In 2026 denkt niemand mehr, dass er genau an der Haltestelle mit dem Namen der Straße, in der sich der Zielort befindet, aussteigen muss. Man gibt das Ziel in Google Maps, Apple Maps, Wien Mobil usw. ein und man bekommt die Haltestelle, an der man aussteigen muss, angezeigt.

... und ist dann vielleicht trotzdem irritiert, wenn schon drei Stationen vorher die Zielstraße durchgesagt wird.

Da sind kürzere Namen, die vielleicht nicht genau den Ort, wo sich die Haltstelle befindet, beschreiben, viel sinnvoller als drei Haltestellen hintereinander mit den Namen Westbahnstraße/Kaiserstraße, Westbahnstraße/Zieglergasse und Westbahnstraße/Neubaugasse. Da ist doch jemand, der nicht ortskundig ist, viel verwirrter, als wenn er sich einen kurzen, einfachen Namen merken kann, wo er aussteigen muss. Außerdem steht dann im 49er nur "Kaiserstraße" und nicht der volle Name, was noch viel verwirrender ist.

Wieso sollte es verwirrend sein, an den Stationsnamen zu erkennen, welcher Straße die Bahn folgt? Vielleicht bin ich außerdem zu klassisch unterwegs, aber ich würde - trotz Nutzung digitaler Medien - selbst gern wissen, wo ich bin und mich im Stadtraum orientieren.

Das mag für uns Tramwayfans nach Arbeitsbeschaffung aussehen, aber es dient wohl
a) der Barrierefreiheit. Barrierefreie Sprache ist enorm wichtig, wird in Ö aber teils noch immer nicht umgesetzt. Es bedeutet mehr oder weniger, dass jeder Betrachter Inhalte einigermaßen verstehen kann, auch wenn er wenig oder kein Deutsch spricht oder aber auch eine Lernbeeinträchtigung hat. Je kürzer Namen sind, desto besser. Du kannst keinem Touristen der Welt erklären, warum dieselbe Haltestelle in zwei Richtungen oder von zwei Linien anders heißt.
b) die Lesbarkeit. Lange Haltestellennamen a la Klosterneuburger Straße / Wallensteinstraße sind nicht gut darstellbar im Fahrplan und auf der Routentafel.

Es sieht nicht nur nach Arbeitsbeschaffung aus, es ist Arbeitsbeschaffung. Sieht man ja allein daran, dass ein Doppelname einfach vom 49er zum 52er wandert. Man ist also noch nicht mal stringent.

Und den Sinn für Barrierefreiheit nehme ich einem Verkehrsbetrieb, der es auch nach 30 Jahren nicht schafft, nicht barrierefreie Fahrt im Fahrplan zu kennzeichnen (oder Hochflurfahrzeuge zumindest nicht bei mehreren Fahrten hintereinander fahren zu lassen) auch nicht ab.

Doppelnamen müssen übrigens auch nicht prinzipiell schlecht sein - gerade an Kreuzungen zweier stadtbildprägender Hauptstraßen (z.B. der Klosterneuburger und der Wallensteinstraße oder der Westbahnstraße und der Neubaugasse).

D 3XX

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Re: 02.02.2026: Diverse Haltestellenumbenennungen
« Antwort #28 am: Gestern um 23:33:51 »
Das Kürzen der Haltestellennamen ist jedenfalls zu begrüßen! :up:
D 3XX