Wäre es so wie am 2. Bild, dann hätten wir heute keine U6. Zumindest nicht in der Variante, wie wir sie jetzt haben.
Die U6 wäre Teil des S-Bahn-Netzes und der Gürtel eine zweite Stammstrecke.
Ob es das zweite Gleispaar über die Donau gäbe?
Die "S6" wäre wohl primär Richtung Klosterneuburg geführt worden, allerdings hätte es schon einen ziemlichen Bruchpunkt in Heiligenstadt gegeben. Frühere Stadtbahnpläne sahen vor, über HS zu fahren und dann nördlich Richtung Donau abzubiegen. Dann hätte man Richtung Nordwestbahn ebenso weiter fahren können wie Richtung Floridsdorf.
Ich hätte ja eine Kombination aus Schnellbahn und hannovrianer Lösung mit Stärkung der Tramway und punktuellen Tieflagen gut gefunden, einzig die Relation U1 wäre mit der ganzen Stadtentwicklung nördlich der Donau unverzichtbar gewesen. Aber auch das kann man so garnicht sagen, induzierter Verkehr betrifft ja den MIV ebenso wie den ÖV, wäre die Barriere Richtung Stadt größer gewesen, hätten sich wohl stärkere Subzentren in Transdanubien entwickelt.
Allerdings wäre das politisch kaum auzuhalten gewesen, der Druck aus der Bevölkerung wäre wohl zu groß geworden.