Die Trasse ist dort nicht tief genug gelegen um eine Überplattung zu gestatten. Eine Einhausung würde daher über die Oberfläche hinaus ragen.
Link zu Höhenverhältnis
Die Fahrdrahthöhe entspricht etwa dem Straßenniveau.
Aber nicht auf der gesamten Länge.
https://www.google.com/maps/@48.2027085,16.3841384,3a,64.3y,163.49h,88.77t/data=!3m7!1e1!3m5!1shgbs5ouZfh7yLnM4WYOkMg!2e0!6shttps:%2F%2Fstreetviewpixels-pa.googleapis.com%2Fv1%2Fthumbnail%3Fcb_client%3Dmaps_sv.tactile%26w%3D900%26h%3D600%26pitch%3D1.2294947046712679%26panoid%3Dhgbs5ouZfh7yLnM4WYOkMg%26yaw%3D163.4870063252186!7i16384!8i8192?entry=ttu&g_ep=EgoyMDI2MDIwOC4wIKXMDSoASAFQAw%3D%3D
Btw. sieht man hier die bereits existierende Überplattung.
Da sieht man auch das auf einer Seite natürlich viel höher als die begleitende Straße wäre, auf der anderen Seite aber nur minimal.
Darum habe ich ja geschrieben - zwischen Neulinggasse und Rennweg.
Aber es ist eh schad. Wenn sich irgendjemand bereit dazu erklären täte hier Geld zu investieren, wären die technischen und höhen technischen Herausforderungen alle Lösbar. Sei es als Highlinepark oder als Balkon ähnlich einer Wientalterrasse. Und Luftschalltechnisch wäre eine Einhausung sowieso das Nonplusultra.
Ich kenne die Gegend nur allzu gut, nachdem ich eine Zeit lang in der Strohgasse gewohnt habe.
Die Rechte und Linke Bahngasse gelten als gehobene Wohngegenden. Die Wohnungen sind dort teuer und von bestem Standard, trotz dichten Schnellbahnverkehrs.
(aus der Petition
„Begrünte Überplattung der Schnellbahntrasse im Bereich Wien Mitte/Ungarbrücke – Maßnahmen zur Klimaanpassung, Lärmschutz und Schaffung öffentlicher Grünräume“)
Die betreffende Fläche – eine breite, offenliegende Bahneinfahrt unter dem Straßenniveau auf einer Länge von 150 Metern – stelle derzeit eine ungenutzte städtebauliche Barriere im Zentrum des 3. Bezirks dar. Eine Überplattung mit Begrünung wäre eine nachweislich wirksame Maßnahme zur Verbesserung des Mikroklimas und zur Hitzereduktion im dicht besiedelten Stadtgebiet sowie eine deutliche Lärmreduktion des Bahnverkehrs. Eine Überplattung könnte in einem bislang unzugänglichen Bereich wertvollen Freiraum schaffen – ohne Eingriffe in bestehende Verkehrs- oder Parkflächen. Eine ähnliche Überplattung sei bereits vor der Universität für Musik und darstellende Kunst realisiert worden.Es geht also nur maximal um die Überplattung zwischen Ungarbrücke und Beatrixgasse, laut google 177 m. Dort wäre die erforderliche Tiefe der Bahntrasse durchaus gegeben. Auch sonst klingt der Vorschlag sinnvoll.
Grundsätzlich wird die Bahntrasse im Viertel keineswegs als unübwerwindbare Barriere wahrgenommen, zumal es zahlreiche Kreuzungsmöglicheiten gibt, etwa im Zuge der Neulinggasse und als Fussgängersteg bei der Jaurésgasse. Und zwischen Neulinggasse und Musikuni ist die Linke Bahngasse ohnehin als Grünraum ("Beserlpark") ohne Durchfahrtmöglichkeit ausgestaltet, so dass bereits eine gewisse Hitzereduktion gegeben ist. Einst hat die Veterinäruni wegen der Stallungen für eine gewisse Geruchsbelästigung gesorgt, aber die Zeiten sind ohnehin vorbei. Und Dampf- oder Dieselbetrieb gibt es dort seit bald 70 Jahren nicht mehr. Ich sehe daher keine dringende Notwendigkeit, die Bahntrasse vollständig zu überdecken oder einzuhausen. Da gibt es sicher wichtigere Baustellen...
Vor vielen Jahren, als die Station Rennweg neu gebaut wurde, hat man es leider verabsäumt, ein drittes Gleis zwischen Wien Mitte und Rennweg zuzulegen, was technisch durchaus machbar und betrieblich sinnvoll gewesen wäre. Aber jetzt und für die nächsten 100 Jahre sehe ich für diesen Abschnitt keinen Änderungsbedarf mehr.