Autor Thema: [PM] Kampf um Grün statt Gleistrog bei Wien Mitte  (Gelesen 848 mal)

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Elin Lohner

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Es gibt Planungen für eine Überplattung des S-Bahn-Schachts, zwischen den Stationen "Wien Mitte-Landstraße" und "Rennweg", während der Sperre der S-Bahn Stammstrecke.

Zitat
Anrainer des Gleisdreiecks beim Wiener Stadtpark sehen eine Jahrhundert-Chance für neuen innerstädtischen Grünraum durch den kommenden einjährigen S-Bahn-Umbau. Aber Rathaus und ÖBB schieben sich gegenseitig die Verantwortung dafür zu.

Der Bezirk Landstraße inklusive SPÖ-Vorsteher Erich Hohenberger ist dafür, die Wirtschaftskammer auch, und Anrainer sowieso – aber trotzdem beißen Befürworter einer Überplattung und Begrünung der S-Bahn-Gleise bei Wien Mitte bei Rathaus und ÖBB auf Granit: Infrastrukturstadträtin Ulli Sima (SPÖ) verweist auf die Bahn: Die habe „als Projektverantwortliche festgehalten, dass eine Überplattung nicht realisierbar ist. Daher stellt sich die Frage nicht.“

Argumente mit Widersprüchen
Die ÖBB spielen den Ball zurück und erklären erstens (durchaus zu Recht), dass Klimaschutz und Stadtplanung nicht ihre Aufgaben seien und dass das Vorhaben zweitens technisch unmöglich sei. Nur: Einerseits ist eine Überplattung ein paar Meter weiter bei der Universität für Musik und Darstellende Kunst problemlos gelungen, und andererseits gaben die ÖBB selbst vor Jahren für den Bereich bei der Ungarbrücke grünes Licht für ein Projekt einer privaten Baufirma – angeblich ein Hotel – über den Gleisen, das letztlich nie umgesetzt wurde.

Ideengeber ringen zumindest um Teillösung
Dass eine komplette Überplattung des S-Bahn-Schachts bis hinunter zum Rennweg schwierig wäre, räumen auch die technisch versierten Ideengeber Bernhard Eichinger und August Sarnitz ein. Das wäre wegen der Niveau-Unterschiede, aber auch aus Sicherheitsgründen (Stichwort Tunnel-Evakuierung) kaum zu stemmen – von den nötigen Geldmitteln in der derzeit angespannten Budgetlage der Stadt ganz zu schweigen.

Mit einem kategorischen Nein sei noch kein Problem der Welt gelöst worden, so Eichinger gegenüber der „Krone“ – wenn man sich aber zusammensetze, statt gemeinsames Nachdenken zu verweigern, bestehe zumindest eine Chance.
Quelle

Meine Frage dazu ist, wie sich die Verantwortlichen Bäche Teiche oberhalb der Bahntrasse vorstellen, ohne das diese irgendwann durch z.B. Starkregen nachgibt und dadurch die darunterliegende Bahntrasse überschwemmt wird.
Ich finde, dass man, neben der geplanten Remise Seestadt, eine Remise am Gelände des ehemaligen Nordwestbahnhofes errichten sollte.

Vineyard

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Re: [PM] Kampf um Grün statt Gleistrog bei Wien Mitte
« Antwort #1 am: Gestern um 16:08:53 »
Na ja, ich nenne es eher "Spass mit K.I." als eine wirklich durchdachte Planung.

Außerdem, warum kommen die erst so spät mit dem Vorschlag?

abc

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Re: [PM] Kampf um Grün statt Gleistrog bei Wien Mitte
« Antwort #2 am: Gestern um 16:25:05 »
Außerdem, warum kommen die erst so spät mit dem Vorschlag?

Es würde mich wundern, wenn die Ausführungsplanung nicht längst abgeschlossen ist, und die Bauleistungen sind mutmaßlich auch längst vergeben. Die Sache ist gelaufen.

Ich weiß nicht, welche Vorstellung manche haben, wie die Planung für so ein großes Projekt abläuft. Dass sich die Beteiligten ein halbes Jahr vor Baubeginn zusammensetzen und mal ein bisschen brainstormen, was man noch so machen könnte?

Natürlich ist die Idee prinzipiell nett, aber sie kommt viel zu spät. Und natürlich hätte die von der Stadt kommen müssen. Insofern ist das Spielchen von Sima und Hohenberger, den Schwarzen Peter den ÖBB zuzuschieben, ziemlich erbärmlich.

coolharry

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Re: [PM] Kampf um Grün statt Gleistrog bei Wien Mitte
« Antwort #3 am: Gestern um 16:29:09 »
Meine Frage dazu ist, wie sich die Verantwortlichen Bäche oberhalb der Bahntrasse vorstellen, ohne das diese irgendwann durch z.B. Starkregen nachgibt und dadurch die darunterliegende Bahntrasse überschwemmt wird.

Wo siehst du da Bäche?

Ich seh da zwei Teiche. Und Teiche auf Tunnelkonstruktionen sind weder neu noch technisch Unlösbar. Selbiges gilt für die Überplattung an sich. Technisch ist alles machbar. Es kommt allerdings darauf an wie viel Platz hat man für Pfeiler und die Brückenkonstruktion (Höhenniveau der fertigen Überplattung). Ich sag nur soviel: Beim Kaisermühlentunnel ist die Brückenkonstruktion fast 3m dick. Inkl. Wartungsgänge. Und da stehen Häuser drauf. Aber das wäre dort wahrscheinlich 1 Stockwerk oberhalb der Große Ungarbrücke.
Da es aber keine privaten Interessen gibt, hier eine Überplattung zu finanzieren und weder die Stadt noch die ÖBB Interesse daran haben, wirds nichts werden.
Weil ein menschlicher Hühnerstall nicht der Weisheit letzter Schluß sein kann.

abc

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Re: [PM] Kampf um Grün statt Gleistrog bei Wien Mitte
« Antwort #4 am: Gestern um 16:43:01 »
Ich sag nur soviel: Beim Kaisermühlentunnel ist die Brückenkonstruktion fast 3m dick. Inkl. Wartungsgänge. Und da stehen Häuser drauf. Aber das wäre dort wahrscheinlich 1 Stockwerk oberhalb der Große Ungarbrücke.

Ein Park wird wahrscheinlich geringere statische Anforderungen an die Brückenkonstruktion haben als ein Hochhaus.

Katana

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Re: [PM] Kampf um Grün statt Gleistrog bei Wien Mitte
« Antwort #5 am: Gestern um 18:32:27 »
Es gibt Planungen für eine Überplattung des S-Bahn-Schachts, zwischen den Stationen "Wien Mitte-Landstraße" und "Rennweg", während der Sperre der S-Bahn Stammstrecke.
"Planungen" halte ich für übertrieben. Siehe meine Vorposter.

Zitat
Dass eine komplette Überplattung des S-Bahn-Schachts bis hinunter zum Rennweg schwierig wäre, räumen auch die technisch versierten Ideengeber Bernhard Eichinger und August Sarnitz ein.
Wieso "hinunter zum Rennweg"? Vielleicht täusche ich mich, aber die Strecke geht meiner Eindruck nach von Wien Mitte bergauf. Ist das der Sprachgebrauch der lokalen Bevölkerung, weil Süden immer "unten" ist? (Wie z.B. Graz.)


fr3

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Re: [PM] Kampf um Grün statt Gleistrog bei Wien Mitte
« Antwort #6 am: Gestern um 19:26:46 »
Zitat
Anrainer des Gleisdreiecks beim Wiener Stadtpark ...
Ich glaube, das Wiener Gleisnetz einigermaßen gut zu kennt, jedoch ist mir beim Stadtpark noch kein Gleisdreieck aufgefallen.

Zitat
Dass eine komplette Überplattung des S-Bahn-Schachts bis hinunter zum Rennweg schwierig wäre, räumen auch die technisch versierten Ideengeber Bernhard Eichinger und August Sarnitz ein.
Nach meinem topographischen Verständnis geht es von Wien Mitte bis Rennweg bergauf und nicht bergab.
Die S-Bahn-Trasse verläuft im ehemaligen Kanalbett des Wr. Neustädter Kanals. Dieser hatte zwischen Ungargasse und Veterinäruni (jetzt: mdw) mehrere Schleusen um den Geländesprung zum Rennweg hin zu überwinden.

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Zwischen Neulinggasse und Rennweg wäre es wohl eher eine Einhausung statt eine Überplattung.

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Re: [PM] Kampf um Grün statt Gleistrog bei Wien Mitte
« Antwort #7 am: Gestern um 19:51:34 »
Zitat
Anrainer des Gleisdreiecks beim Wiener Stadtpark ...
Ich glaube, das Wiener Gleisnetz einigermaßen gut zu kennt, jedoch ist mir beim Stadtpark noch kein Gleisdreieck aufgefallen.
Die Krone ist halt kein Fachmedium. Die am Lokomotivführerstand sitzenden "Zugführer" werden auch nicht auszurotten sein

Zwischen Neulinggasse und Rennweg wäre es wohl eher eine Einhausung statt eine Überplattung.
Leider kenne ich den Unterschied nicht

fr3

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Re: [PM] Kampf um Grün statt Gleistrog bei Wien Mitte
« Antwort #8 am: Gestern um 21:06:48 »
Zwischen Neulinggasse und Rennweg wäre es wohl eher eine Einhausung statt eine Überplattung.
Leider kenne ich den Unterschied nicht
Die Trasse ist dort nicht tief genug gelegen um eine Überplattung zu gestatten. Eine Einhausung würde daher über die Oberfläche hinaus ragen.

Link zu Höhenverhältnis
Die Fahrdrahthöhe entspricht etwa dem Straßenniveau.


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Re: [PM] Kampf um Grün statt Gleistrog bei Wien Mitte
« Antwort #9 am: Gestern um 21:27:35 »
- eigentlich war sowas schon in den 1980er Jahren angedacht, vielleicht finde ich in meinem Archiv Planunterlagen dazu
- natürlich ist das möglich, es gibt passende Beispiele zuhauf - eins sogar in Wien (siehe unten) - dass man dort die Freifläche als Parkplatz umgewidmet hat ist natürlich eine Trottelei der Wiener Autojunkies
- eine sehr ähnliche, aber deutlich besser gelungene Lösung gibt es in Paris, wo der Tunnelmund der RER A bei Vincennes so überplattet/eingehaust wurde.
- Die Überplattung kann jeder Statiker auf genau die Tragfähigkeit rechnen, die benötigt wird, keine Hexerei.

Harald A. Jahn, www.tramway.at

coolharry

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Re: [PM] Kampf um Grün statt Gleistrog bei Wien Mitte
« Antwort #10 am: Heute um 07:06:17 »
Die Trasse ist dort nicht tief genug gelegen um eine Überplattung zu gestatten. Eine Einhausung würde daher über die Oberfläche hinaus ragen.

Link zu Höhenverhältnis
Die Fahrdrahthöhe entspricht etwa dem Straßenniveau.

Aber nicht auf der gesamten Länge.
https://www.google.com/maps/@48.2027085,16.3841384,3a,64.3y,163.49h,88.77t/data=!3m7!1e1!3m5!1shgbs5ouZfh7yLnM4WYOkMg!2e0!6shttps:%2F%2Fstreetviewpixels-pa.googleapis.com%2Fv1%2Fthumbnail%3Fcb_client%3Dmaps_sv.tactile%26w%3D900%26h%3D600%26pitch%3D1.2294947046712679%26panoid%3Dhgbs5ouZfh7yLnM4WYOkMg%26yaw%3D163.4870063252186!7i16384!8i8192?entry=ttu&g_ep=EgoyMDI2MDIwOC4wIKXMDSoASAFQAw%3D%3D

Btw. sieht man hier die bereits existierende Überplattung.
Da sieht man auch das auf einer Seite natürlich viel höher als die begleitende Straße wäre, auf der anderen Seite aber nur minimal.

Aber es ist eh schad. Wenn sich irgendjemand bereit dazu erklären täte hier Geld zu investieren, wären die technischen und höhen technischen Herausforderungen alle Lösbar. Sei es als Highlinepark oder als Balkon ähnlich einer Wientalterrasse. Und Luftschalltechnisch wäre eine Einhausung sowieso das Nonplusultra.
Weil ein menschlicher Hühnerstall nicht der Weisheit letzter Schluß sein kann.

abc

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Re: [PM] Kampf um Grün statt Gleistrog bei Wien Mitte
« Antwort #11 am: Heute um 07:18:06 »
- Die Überplattung kann jeder Statiker auf genau die Tragfähigkeit rechnen, die benötigt wird, keine Hexerei.

Natürlich, das Problem ist die zeitliche Dimension. Die Statikerin drückt ja auch nicht einfach einen Knopf, und dann kommt wie durch ein Wunder ein Ergebnis raus, sie benötigt Annahmen, um überhaupt arbeiten zu können.

1. Mit welchen Lasten ist zu rechnen? Dazu braucht es mehr als eine KI-Fotomontage, sondern ein Konzept, welche Nutzungen wo angedacht sind. Gibt es tatsächlich Teiche? Soll die Überplattung überfahrbar sein, z.B. durch die Feuerwehr?

2. Erlaubt das vorhandene Stützbauwerk eine Überplattung, sowohl theoretisch (beim Bau vorgesehen) als auch praktisch (aktuellen baulicher Zustand)?

3. Wie sieht die Bodenbeschaffenheit im Umfeld? Vielleicht liegen Erkenntnisse von früheren Projekten vor, im Worst Case stehen noch ergänzende Baugrunduntersuchungen an.

Auch hier gilt natürlich, dass nichts davon Hexerei ist, aber es kostet Zeit, die vergeht, bis die Statikerin überhaupt anfangen kann zu rechnen. Allein Punkt 1: eh überhaupt ein Landschaftplanungsbüro beauftragt ist, zu arbeiten anfängt und einen ersten Entwurf vorliegt, haben die Bauarbeiten längst begonnen.

Bei den Bauarbeiten wiederum hoffe ich doch, dass die Gewerke im Zeitplan gut aufeinander abgestimmt sind, um die Sperrzeit so kurz wie möglich zu halten. Hieße aber auch: man kann nicht einfach sagen, dass man nun noch schnell die Trasse überdeckelt, ohne Zeit- und Kostenplan des Gesamtprojekts zu gefährden.

Dazu kämen noch weitere Fragen: wie erfolgt die Entlüftung der Trasse im Brandfall? Was passiert eigentlich mit der Rampe südlich der Großen Ungarbrücke, die die Fotomontage mal eben durch einen Park ersetzt hat? Ich betone, dass auch diese Fragen kein Hexenwerk sind, aber eben Zeit kosten.

Besonders ärgerlich finde ich das Agieren von Ulli Sima, die sich als Planungsstadträtin solcher Zusammenhänge hoffentlich bewusst ist (sonst wäre sie völlig ungeeignet für das Amt). Die Stadt braucht bei weitaus weniger komplexen Projekten auch Jahre für die Planung. Aber gut, wir haben gelernt: laut Ulli Sima kann man kurz vor Baubeginn noch elementare Änderungen einbringen und erwarten, dass sie ernsthaft geprüft werden. Hoffentlich kommen möglichst viele bei städtischen Projekten darauf zurück.

Ich möchte auch betonen: natürlich wäre das eine Chance gewesen, nur hätte man die halt vor fünf Jahren ergreifen müssen - gerade, wenn die Idee seit den 80ern vorliegt.

Elin Lohner

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Re: [PM] Kampf um Grün statt Gleistrog bei Wien Mitte
« Antwort #12 am: Heute um 07:49:34 »
Meine Frage dazu ist, wie sich die Verantwortlichen Bäche oberhalb der Bahntrasse vorstellen, ohne das diese irgendwann durch z.B. Starkregen nachgibt und dadurch die darunterliegende Bahntrasse überschwemmt wird.

Wo siehst du da Bäche?

Ich seh da zwei Teiche.
Da hatte ich einen kleinen Denkfehler gehabt und die Bäche mit Teiche gleichgestellt. :-[
Schon korrigiert.

Zitat
Dass eine komplette Überplattung des S-Bahn-Schachts bis hinunter zum Rennweg schwierig wäre, räumen auch die technisch versierten Ideengeber Bernhard Eichinger und August Sarnitz ein.
Wieso "hinunter zum Rennweg"? Vielleicht täusche ich mich, aber die Strecke geht meiner Eindruck nach von Wien Mitte bergauf. Ist das der Sprachgebrauch der lokalen Bevölkerung, weil Süden immer "unten" ist? (Wie z.B. Graz.)
Könnte möglich sein, denn bei der Grafik sieht man die Rechte- und die Linke Bahngasse, von der Station "Wien Mitte-Landstraße", Richtung "Rennweg", welche, von der dortigen Position, nach Süden verläuft.
Ich finde, dass man, neben der geplanten Remise Seestadt, eine Remise am Gelände des ehemaligen Nordwestbahnhofes errichten sollte.

Hbf

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Re: [PM] Kampf um Grün statt Gleistrog bei Wien Mitte
« Antwort #13 am: Heute um 08:40:55 »

Natürlich, das Problem ist die zeitliche Dimension. Die Statikerin drückt ja auch nicht einfach einen Knopf, und dann kommt wie durch ein Wunder ein Ergebnis raus, sie benötigt Annahmen, um überhaupt arbeiten zu können.


Und dazu kommen noch die erforderlichen Zeiten für Bauvorbereitung und -durchführung.
Auf jeden Fall Verstärkungen links und rechts der Bahntrasse, zB Bohrpfähle oder betonierte Widerlager.
Laut meiner Schnellmessung am Stadtplan beträgt die breiteste Stelle 52 Meter, das würde wohl auch Stützen dazwischen erfordern.
Sowas lässt sich nicht über Nacht einfach "dazuplanen" - wir reden hier von einem massiven Mehraufwand - das Gequatsche der Politiker ist hier in höchstem Maße naiv.

Man darf auch nicht vergessen, dass mittlerweile sicher ein fixer Bauplan besteht, wann wer, wie und wo arbeiten soll. Tief- und Grundbau muss aber logischerweise immer vorher erfolgen. Das muss auch ausgeschrieben werden, eine Firma gefunden werden, alle Gewerke verschoben werden etc. Das ist der reinste Wahnsinn in meinen Augen, solche spontanen Ankündigungen erzeugen nur Stress bei allen Beteiligten.

Vineyard

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Re: [PM] Kampf um Grün statt Gleistrog bei Wien Mitte
« Antwort #14 am: Heute um 09:01:38 »
Übrigens:

Ich wollte ein bisschen über den Initiator erfahren. Dabei hat sich herausgestellt:

https://presse.wien.gv.at/presse/2025/11/20/petitionsausschuss-tagte-im-wiener-rathaus

Die Petition stammt schon aus dem Herbst. Die Krone ist aber erst jetzt aufgesprungen.