Autor Thema: westbahn nach Villach ab 1.3.2026  (Gelesen 4151 mal)

tramway.at, bim, Badi17, StefanTiran, Ex-Kagraner und 4 Gäste betrachten dieses Thema.

MK

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Re: westbahn nach Villach ab 1.3.2026
« Antwort #45 am: 09. März 2026, 07:32:48 »
Man hätte doch auch den Reisezug wechseln lassen können - oder?

Üblicherweise sind Weichen in der Abzweigung langsamer befahrbar als in der Geraden, also schickt man lieber den Zug, der eh halten muss, auf das andere Gleis.
o_O

Lerchenfelder

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Re: westbahn nach Villach ab 1.3.2026
« Antwort #46 am: Heute um 09:31:55 »
Was würde denn so großartig dagegen sprechen, auf der Bergstrecke abschnittsweise, dort wo es eben "notwendig" ist, auf ein Gleis zurückzubauen, wenn man damit mehr betriebliche Flexibilität/ Sicherheit hätte? Vermutlich nur der Umstand, dass man als Bahnfan das historische Ensemble 1 zu 1 und eben in kompletter Doppelgleisigkeit erhalten will.

MK

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Re: westbahn nach Villach ab 1.3.2026
« Antwort #47 am: Heute um 09:49:02 »
Was würde denn so großartig dagegen sprechen, auf der Bergstrecke abschnittsweise, dort wo es eben "notwendig" ist, auf ein Gleis zurückzubauen, wenn man damit mehr betriebliche Flexibilität/ Sicherheit hätte?

Eingleisige Abschnitte sind genau das Gegenteil von betrieblicher Flexibilität und Sicherheit.
o_O

Nulltarif

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Re: westbahn nach Villach ab 1.3.2026
« Antwort #48 am: Heute um 09:58:25 »
Was würde denn so großartig dagegen sprechen, auf der Bergstrecke abschnittsweise, dort wo es eben "notwendig" ist, auf ein Gleis zurückzubauen, wenn man damit mehr betriebliche Flexibilität/ Sicherheit hätte?

Eingleisige Abschnitte sind genau das Gegenteil von betrieblicher Flexibilität und Sicherheit.

Im Normalfall hast Du natürlich recht. Am Semmering ist aber geplant, wenn jeweils eine Röhre des Basistunnels wegen Wartungsarbeiten gesperrt ist, südwärts durch die andere und nordwärts über den Berg zu fahren. Man hätte insgesamt also immer noch zwei Gleise, halt nicht direkt neben einander.
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Lerchenfelder

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Re: westbahn nach Villach ab 1.3.2026
« Antwort #49 am: Heute um 14:20:07 »
Was würde denn so großartig dagegen sprechen, auf der Bergstrecke abschnittsweise, dort wo es eben "notwendig" ist, auf ein Gleis zurückzubauen, wenn man damit mehr betriebliche Flexibilität/ Sicherheit hätte?

Eingleisige Abschnitte sind genau das Gegenteil von betrieblicher Flexibilität und Sicherheit.

Vielleicht kurz nachdenken? Es gäbe durch das damit gelöste Problem des Lichtraumprofils eben mehr Flexibilität, weil man etwa für die Doppelstockgarnituren bei Sperre des Tunnels eine Ausweichmöglichkeit hat.

Und was bleibt denn ab Eröffnung des Tunnels großartig an Verkehr übrig, das eine durchgehend zweigleisige Altstrecke unbedingt notwendig machen würde?

U4

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Re: westbahn nach Villach ab 1.3.2026
« Antwort #50 am: Heute um 14:24:31 »
Was würde denn so großartig dagegen sprechen, auf der Bergstrecke abschnittsweise, dort wo es eben "notwendig" ist, auf ein Gleis zurückzubauen, wenn man damit mehr betriebliche Flexibilität/ Sicherheit hätte?

Eingleisige Abschnitte sind genau das Gegenteil von betrieblicher Flexibilität und Sicherheit.

Vielleicht kurz nachdenken? Es gäbe durch das damit gelöste Problem des Lichtraumprofils eben mehr Flexibilität, weil man etwa für die Doppelstockgarnituren bei Sperre des Tunnels eine Ausweichmöglichkeit hat.

Und was bleibt denn ab Eröffnung des Tunnels großartig an Verkehr übrig, das eine durchgehend zweigleisige Altstrecke unbedingt notwendig machen würde?
Es gibt sicherlich genug Ausflugsverkehr Sommer und Winter für die Passhöhe ...
🥒 Haltestelle NEU -  die schlechteste Version seit Beginn der Haltestellen, "Stangln" die fast nicht zu erkennen sind im Bild der Stadt

Katana

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Re: westbahn nach Villach ab 1.3.2026
« Antwort #51 am: Heute um 18:32:43 »
Was würde denn so großartig dagegen sprechen, auf der Bergstrecke abschnittsweise, dort wo es eben "notwendig" ist, auf ein Gleis zurückzubauen, wenn man damit mehr betriebliche Flexibilität/ Sicherheit hätte?

Eingleisige Abschnitte sind genau das Gegenteil von betrieblicher Flexibilität und Sicherheit.

Vielleicht kurz nachdenken? Es gäbe durch das damit gelöste Problem des Lichtraumprofils eben mehr Flexibilität, weil man etwa für die Doppelstockgarnituren bei Sperre des Tunnels eine Ausweichmöglichkeit hat.

Und was bleibt denn ab Eröffnung des Tunnels großartig an Verkehr übrig, das eine durchgehend zweigleisige Altstrecke unbedingt notwendig machen würde?
Es gibt sicherlich genug Ausflugsverkehr Sommer und Winter für die Passhöhe ...
Die Bergstrecke wird hoffentlich nicht zur Einbahn-Ausweichstrecke degradiert.

Nulltarif

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Re: westbahn nach Villach ab 1.3.2026
« Antwort #52 am: Heute um 18:48:37 »
Die Bergstrecke wird hoffentlich nicht zur Einbahn-Ausweichstrecke degradiert.

Nicht nur, aber (zeitweise) auch.
Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe. (Dalai Lama)

MK

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Re: westbahn nach Villach ab 1.3.2026
« Antwort #53 am: Heute um 19:02:27 »
Der Tunnel wird 27,3 km lang und durchgehend mit 230 km/h befahrbar sein, während die Semmeringbahn 42 km lang ist und Höchstgeschwindigkeiten zwischen 40 und 80 km/h erlaubt. Es ist wohl deutlich sinnvoller, in Fällen, in denen eine Tunnelröhre gesperrt ist, den gesamten Verkehr über die andere abzuwickeln anstatt eine Richtung über eine teilweise eingleisige Strecke, die mit dem Regionalverkehr zu teilen und trotz Erweiterung des Lichtraumprofils aufgrund der Steigungen bzw. Gefälle nicht von allen (Güter-)Zügen befahrbar wäre.
o_O

Signalabhängigkeit

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Re: westbahn nach Villach ab 1.3.2026
« Antwort #54 am: Heute um 19:10:46 »
Es gäbe durch das damit gelöste Problem des Lichtraumprofils eben mehr Flexibilität, weil man etwa für die Doppelstockgarnituren bei Sperre des Tunnels eine Ausweichmöglichkeit hat.

Gibt es eine gesicherte Quelle, dass bei eingleisigem Rückbau Doppelstockgarnituren verkehren könnten?

Und was bleibt denn ab Eröffnung des Tunnels großartig an Verkehr übrig, das eine durchgehend zweigleisige Altstrecke unbedingt notwendig machen würde?

Es wäre idiotisch, eine zweigleisige Ausweichroute unnötig rückzubauen, in der Schweiz war ein Rückbau der (doppelt so langen) Gotthard-Bergstrecke jedenfalls kein Thema.

Signalabhängigkeit

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Re: westbahn nach Villach ab 1.3.2026
« Antwort #55 am: Heute um 19:12:55 »
Es ist wohl deutlich sinnvoller, in Fällen, in denen eine Tunnelröhre gesperrt ist, den gesamten Verkehr über die andere abzuwickeln

Das spielt es halt rein kapazitativ nicht. Da wird man froh sein wenn man den Personenverkehr einigermaßen durchbringt.