Autor Thema: Umgestaltung Taborstraße  (Gelesen 1202 mal)

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haidi

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Re: Umgestaltung Taborstraße
« Antwort #15 am: Gestern um 13:29:52 »
Der Wegfall von selbständigen Gleiskörpern, die ausschließlich dazu dienen, damit sich der MIV vor der Bim wieder einreihen kann, ist sehr zu begrüßen.

Nur mal so aus Neugier, aber bei welchen anderen Linien gibt es Beispiele, dass soetwas passiert?
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Re: Umgestaltung Taborstraße
« Antwort #16 am: Gestern um 13:52:59 »
Nur mal so aus Neugier, aber bei welchen anderen Linien gibt es Beispiele, dass soetwas passiert?

Da fällt mir noch die 49er Haltestelle Satzberggasse FR Ring ein. Hier wird um die Haltestelleninsel überholt und man verliert hin und wieder die Phase bei der Rosentalgasse aufgrund des Rückstaus und der Linksabbieger. Oder die Ampel war rot und man steht direkt ab der Haltestelle in der Kolonne und wartet, bis diese sich auflöst, obwohl die Ampel schon 20 Sekunden vorher auf grün geschalten hat. Nebenbei sind die Autos (die einen an mehreren Stellen überholen können) von dort bis zur Ecke Bahnhofsstraße ziemlich harakirimäßig unterwegs, um auch ja vor dem 49er zu bleiben.

Die Haltestelle Gruschaplatz FR Baumgarten am 52er ist auch noch so ein Kandidat. Dort umfährt der MIV den 52er, nur um dann unmittelbar nach der Haltestelle in die Guldengasse abzubiegen. In Kombination mit der roten Ampel bei der Kreuzung mit der Waidhausenstraße ist das oft ein ziemlicher Pflanz (-> Wobei die Ampelphase dort gefühlt verbessert wurde).

Dann gibts noch die Schottenfeldgasse am 46er FR Ring. Dort gibt es ein befahrbares Haltestellenkap was für viele Autofahrer ja die "perfekte Überholmöglichkeit" darstellt. Viele überholen den 46er dort nur um entweder: Kurz danach einzuparken oder um mit gemütlichen 25kmh vorherzufahren. Hin und wieder passiert es auch, dass in Folge die Haltestelle Strozzigasse zugestaut ist und man nicht einfahren kann (passsiert aber recht selten).

haidi

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Re: Umgestaltung Taborstraße
« Antwort #17 am: Gestern um 20:07:53 »
Dann gibts noch die Schottenfeldgasse am 46er FR Ring. Dort gibt es ein befahrbares Haltestellenkap was für viele Autofahrer ja die "perfekte Überholmöglichkeit" darstellt. Viele überholen den 46er dort ...
In der Haltestelle darf an der Straßenbahn vorbeigefahren werden, wenn die Türen wieder geschlossen sind, d.h. ohne Fahrgastwechsel darf überhaupt nicht vorbeigefahren werden.
Meine Überlegung: An Arbeitswagen dürfte somit nie vorbeigefahren werden
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Re: Umgestaltung Taborstraße
« Antwort #18 am: Gestern um 20:23:21 »
In der Haltestelle darf an der Straßenbahn vorbeigefahren werden, wenn die Türen wieder geschlossen sind, d.h. ohne Fahrgastwechsel darf überhaupt nicht vorbeigefahren werden.

Bitte diese Information an die Autofahrer weiterleiten, herumgesprochen scheint sich dies nämlich noch nicht zu haben ::)

An der dortigen Stelle könnte die Situation übrigens einfach dadurch entschärft werden, dass die Ampel der Autofahrer erst auf grün springt, wenn der 46er losgefahren ist. Es gibt bereits einen Versatz von einigen Sekunden zwischen Straßenbahnsignal und Autos, jedoch ist die Ampel zu gewissen Tageszeiten so geschalten, dass das Freisignal (und ca. 5 Sekunden später die Grünphase für die Autos) relativ zu Beginn des Fahrgastwechsels kommt.

Floster

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Re: Umgestaltung Taborstraße
« Antwort #19 am: Gestern um 22:56:22 »
Weil ich so ein Desaster wie auf der Thaliastraße und in Gersthof befürchte. Durch die Umleitung des IV auf die Schienen staut es sich wieder.
Welches Desaster gibt es auf der Thaliastraße? ???

Der Wegfall von selbständigen Gleiskörpern, die ausschließlich dazu dienen, damit sich der MIV vor der Bim wieder einreihen kann, ist sehr zu begrüßen. Beispielsweise war ich anfangs sehr skeptisch, als in Breitensee der MIV auf das Gleis kam. Im Endeffekt war es aber eine Wohltat für den 49er: Einerseits dank der exzellenten Ampelschaltung, andererseits kommt es fast nie mehr mehr dazu, dass ein 49er bei der Hütteldorfer Straße nicht in die Haltestelle einfahren kann, da zehn Autos (die einen in Breitensee überholt haben) vor der roten Ampel stehen.
Daran sieht man, dass ein eigener Gleiskörper nicht in allen Fällen von Nutzen für die Straßenbahn ist und manchmal sogar kontraproduktiv sein kann. Bei unmittelbar vor ampelgeregelten Kreuzungen befindlichen Haltestellen ist natürlich ein entscheidender Vorteil der getrennten Führung, dass die Straßenbahn nicht durch einen Rückstau von Kfz vor der roten Ampel an der Einfahrt in die Haltestelle gehindert werden kann. Bei Kreuzungen mit geringer Komplexität wie jener der Hütteldorfer Straße mit der Kendlerstraße kann man die behinderungsfreie Einfahrt der Straßenbahn in die Haltestelle aber auch durch eine vernünftige Ampelschaltung sicherstellen.

Auf der Linie 49 ist ja aufgrund der Errichtung des Radwegs in der Hütteldorfer Straße auch im Abschnitt zwischen Huglgasse und Kannegasse die getrennte Führung des Kfz-Verkehrs in Richtung stadtauswärts entfallen (siehe hier). Wie sind hier nach bald zwei Jahren deine Erfahrungen in der Praxis? Kommt es dadurch zu Problemen?