Das würde auf der S45 funktionieren, die wie ne Bim ein Inselbetrieb.
Auf der Eisenbahn fahren auch noch andere Züge und es gibt Angebotstrassen für Umleitungsfälle.
Spätestens in Meidling gibt es dann Konflikte mit der Bahnsteigbelegung oder der Trassenvergabe Richtung Liesing/Mödling.
Und die Fahrgäste wissen zb das um xx:39 und xx:09 von Floridsdorf weg der Rex fährt und danach um xx:42 und xx:12 die Schnellbahn nach Wr Neustadt/Mödling usw.
Jetzt verkürze ich die Fahrzeit und lasse die Züge nicht mehr 2Min in Praterstern und Wien Mitte halten, weil es ausserhalb der HVZ nicht notwendig.
Gut, die Zeit muss der Zug dann in Meidling herumstehen oder davor, weil kein freier Bahnsteig oder noch ein Schnellzug vorfahren muss.
Der Vorteil eines Taktfahrplans ist, das ich nicht mehr nachdenken muss wann der Zug fährt, denn nicht alle steigen entlang der Stammstrecke ein und wieder aus. Viele fahren weiter und ab Meidlng herscht dann ein 30 bzw 60Min Takt.
Was aber stimmt, ist die Verteilung der Fahrzeit entlang der Stammstrecke. Da wurde vor Jahren versucht das Rad neu zu erfinden. Früher bist mit 60km/h bis Praterstern und dann 40km/h(da gabs noch keine Fahrzeuge mit PZB90 auf der Stammstrecke) gleichmäßig ausserhalb der HVZ durchgekommen.
Dann hat man die Fahrzeit zamgekürzt zwischen Wien Mitte und Südtirolerplatz. Nun kann man bis Wien Mitte herumschleichen und dann bis Südtirolerplatz dafahrt mas kaum bis nicht.
Das war früher gleichmäßiger.