Autor Thema: ETCS (war: 4030.210 in Hainburg und 'Beifang')  (Gelesen 3676 mal)

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MK

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Re: ETCS (war: 4030.210 in Hainburg und 'Beifang')
« Antwort #60 am: 27. Juni 2026, 16:36:35 »
Dennoch habe ich nicht den Eindruck, dass in Schwachlastzeiten irgendwo (durch reduzierte Geschwindigkeit oder Wartezeiten in den Haltestellen) Zeit verschwendet wird.

Ich vermute, den Unterschied zwischen z.B. 70 km/h und 80 km/h Höchstgeschwindigkeit zwischen den Stationen bekommt man als Fahrgast nicht unbedingt mit, das wäre eine Möglichkeit, Zeit zu schinden, ohne dass es bemerkbar ist. Außerdem kommen mir die Stationsaufenthalte südlich vom Reumannplatz länger vor als notwendig.
o_O

SlowFox

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Re: ETCS (war: 4030.210 in Hainburg und 'Beifang')
« Antwort #61 am: 01. Juli 2026, 15:20:50 »
schon was vom niederschwelligen Zugang gehört? Das betrifft durchaus auch die Abfahrtszeiten und auch die Erreichbarkeit von Anschlüssen.

Sollte man deiner Meinung nach U-Bahn, Straßenbahn und Bus daher auch immer im gleichen Intervall mit den gleichen Abfahrtszeiten fahren lassen? Also entweder alle 2-3 Minuten im Nachtverkehr, mit langen Stationsaufenthalten, weil es eh kaum Fahrgastwechsel gibt? Oder sollte man lieber alle 15 Minuten in der HVZ fahren?

Sollte es dir noch nicht aufgefallen sein.

Die U-Bahn hat von Mo-So von Betriebsbeginn bis Betriebsschluß die gleiche Fahrzeit.
Ebenso wie Straßenbahnen und Autobusse, und wo immer so ein Verkehrsmittel seine Zeit einfach absitzt anstatt zu verkehren, nervt mich das als Fahrgast ungemein.

Mir ist schon klar, weshalb es nicht passieren wird, und dass die ersparte Zeit auch nicht der Rede wert wäre, aber rein gefühlt würde ich viel lieber zu später Stunde "irgendwann" auf der Stammstrecke (oder bei einer Haltestelle der Wr. Linien) ankommen und halt warten, bis das nächste Fahrzeug da ist, das dafür dann aber zügig durchfährt (und nicht eisern seine vier Minuten Puffer in Meidling abwartet (die tagsüber in der Regel zu kurz sind). Zeit ist relativ, auch verschwendete Lebenszeit :-)

haidi

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Re: ETCS (war: 4030.210 in Hainburg und 'Beifang')
« Antwort #62 am: 01. Juli 2026, 15:36:07 »
Mir ist schon klar, weshalb es nicht passieren wird, und dass die ersparte Zeit auch nicht der Rede wert wäre, aber rein gefühlt würde ich viel lieber zu später Stunde "irgendwann" auf der Stammstrecke (oder bei einer Haltestelle der Wr. Linien) ankommen und halt warten, bis das nächste Fahrzeug da ist, das dafür dann aber zügig durchfährt (und nicht eisern seine vier Minuten Puffer in Meidling abwartet (die tagsüber in der Regel zu kurz sind). Zeit ist relativ, auch verschwendete Lebenszeit :-)
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Kurzzug

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Re: ETCS (war: 4030.210 in Hainburg und 'Beifang')
« Antwort #63 am: 01. Juli 2026, 17:43:05 »
Die U-Bahn hat von Mo-So von Betriebsbeginn bis Betriebsschluß die gleiche Fahrzeit.

Wie löst die U-Bahn dieses Problem? Die U1 hat in den Innenbezirken mit Südtiroler Platz, Karlsplatz, Stephansplatz, Schwedenplatz und Praterstern fünf Stationen, in denen der Fahrgastwechsel in der HVZ sicher deutlich länger dauert als in Schwachlastzeiten. Dennoch habe ich nicht den Eindruck, dass in Schwachlastzeiten irgendwo (durch reduzierte Geschwindigkeit oder Wartezeiten in den Haltestellen) Zeit verschwendet wird.

Grundsätzlich hat man auf den U-Bahn-Linien durch die verschiedenen Intervalle keine großen Auslastungsunterschiede bzw. versucht das so zu lösen. Natürlich wird man die Früh-HVZ und die Nacht-U-Bahn nie gleich ausgelastet kriegen, aber dazwischen kriegt man das meiner Wahrnehmung nach ganz gut hin.

Referat West

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Re: ETCS (war: 4030.210 in Hainburg und 'Beifang')
« Antwort #64 am: 01. Juli 2026, 19:33:27 »
Die U-Bahn hat von Mo-So von Betriebsbeginn bis Betriebsschluß die gleiche Fahrzeit.

Wie löst die U-Bahn dieses Problem? Die U1 hat in den Innenbezirken mit Südtiroler Platz, Karlsplatz, Stephansplatz, Schwedenplatz und Praterstern fünf Stationen, in denen der Fahrgastwechsel in der HVZ sicher deutlich länger dauert als in Schwachlastzeiten. Dennoch habe ich nicht den Eindruck, dass in Schwachlastzeiten irgendwo (durch reduzierte Geschwindigkeit oder Wartezeiten in den Haltestellen) Zeit verschwendet wird.

Grundsätzlich hat man auf den U-Bahn-Linien durch die verschiedenen Intervalle keine großen Auslastungsunterschiede bzw. versucht das so zu lösen. Natürlich wird man die Früh-HVZ und die Nacht-U-Bahn nie gleich ausgelastet kriegen, aber dazwischen kriegt man das meiner Wahrnehmung nach ganz gut hin.
In der Früh am Westbahnhof habe ich schon den Eindruck, dass manche Fahrer auf der U3 auf die Abfahrtzeit warten. Manche wiederum nicht und fahren zu Früh ab...
Selten aber doch gibt es auch welche, die den Zug zwischen den Stationen rollen lassen und fahren nicht wie es z.B die automatik machen würde (nur beschleunigen und gleich bremsen). So zumindest was ich beobachten konnte.

Tatra83

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Re: ETCS (war: 4030.210 in Hainburg und 'Beifang')
« Antwort #65 am: Gestern um 21:34:32 »
Die U-Bahn hat von Mo-So von Betriebsbeginn bis Betriebsschluß die gleiche Fahrzeit.

Wie löst die U-Bahn dieses Problem? Die U1 hat in den Innenbezirken mit Südtiroler Platz, Karlsplatz, Stephansplatz, Schwedenplatz und Praterstern fünf Stationen, in denen der Fahrgastwechsel in der HVZ sicher deutlich länger dauert als in Schwachlastzeiten. Dennoch habe ich nicht den Eindruck, dass in Schwachlastzeiten irgendwo (durch reduzierte Geschwindigkeit oder Wartezeiten in den Haltestellen) Zeit verschwendet wird.

Bei der U-Bahn werden die nahezu gleichbleibenden Durchfahrtzeiten durch zeitlich abhängige Geschwindigkeitstreppen realisiert. D.h., in der HVZ wird mit dem schnelleren Geschwindigkeitsprofil entlang der Streckenhöchstgeschwindigkeit gefahren, während im Spät- und Nachtverkehr das langsamere Geschwindigkeitsprofil (z.B. 60 statt 80) verwendet wird. Der Unterschied von 80km/h zu 60km/h für 1 km Strecke sind 15 Sekunden (45 Sekunden zu 60 Sekunden). So werden die kürzeren Stationsaufenthalte ausgeglichen.
Und ich dachte, mit der Straßenbahn bin ich schneller als zu Fuß.

Paulchen

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Re: ETCS (war: 4030.210 in Hainburg und 'Beifang')
« Antwort #66 am: Gestern um 23:47:37 »
Die U-Bahn hat von Mo-So von Betriebsbeginn bis Betriebsschluß die gleiche Fahrzeit.

Wie löst die U-Bahn dieses Problem? Die U1 hat in den Innenbezirken mit Südtiroler Platz, Karlsplatz, Stephansplatz, Schwedenplatz und Praterstern fünf Stationen, in denen der Fahrgastwechsel in der HVZ sicher deutlich länger dauert als in Schwachlastzeiten. Dennoch habe ich nicht den Eindruck, dass in Schwachlastzeiten irgendwo (durch reduzierte Geschwindigkeit oder Wartezeiten in den Haltestellen) Zeit verschwendet wird.

Bei der U-Bahn werden die nahezu gleichbleibenden Durchfahrtzeiten durch zeitlich abhängige Geschwindigkeitstreppen realisiert. D.h., in der HVZ wird mit dem schnelleren Geschwindigkeitsprofil entlang der Streckenhöchstgeschwindigkeit gefahren, während im Spät- und Nachtverkehr das langsamere Geschwindigkeitsprofil (z.B. 60 statt 80) verwendet wird. Der Unterschied von 80km/h zu 60km/h für 1 km Strecke sind 15 Sekunden (45 Sekunden zu 60 Sekunden). So werden die kürzeren Stationsaufenthalte ausgeglichen.

Ah, deswegen auch die entsprechenden Anzeigen bei der U6, verstehe. Danke!