Autor Thema: Fahrgastinformationsanzeigen  (Gelesen 344704 mal)

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HLS

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Re: Fahrgastinformationsanzeigen
« Antwort #990 am: 29. Juli 2015, 21:26:40 »
In der Zieglergasse werden z.Z. auch FGI-Säulen montiert, nur ich habe mich heute 14mal gefragt, warum man die FGI-Säule FR Ring an so einen komischen Platz montiert.
Sie wird, in FR gesehen, ganz am Ende der Haltestelle aufgestellt, sprich für die Fahrgäste fast nicht sichtbar, da die meisten der Bim entgegenlaufen.
Weiteres besteht in der Haltestelle normal eine Pflasterung und entlang der Verkabelung, hat man Aspalt geschüttet.
Sind dort die Firmen nicht verpflichtet die ursprüngliche Optik wiederherzustellen? Denn das sieht, gelinde gesagt, beschissen aus.
"Grüß Gott"

Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen. Dieter Nuhr

Klingelfee

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Re: Fahrgastinformationsanzeigen
« Antwort #991 am: 29. Juli 2015, 21:42:50 »
In der Zieglergasse werden z.Z. auch FGI-Säulen montiert, nur ich habe mich heute 14mal gefragt, warum man die FGI-Säule FR Ring an so einen komischen Platz montiert.
Sie wird, in FR gesehen, ganz am Ende der Haltestelle aufgestellt, sprich für die Fahrgäste fast nicht sichtbar, da die meisten der Bim entgegenlaufen.
Weiteres besteht in der Haltestelle normal eine Pflasterung und entlang der Verkabelung, hat man Aspalt geschüttet.
Sind dort die Firmen nicht verpflichtet die ursprüngliche Optik wiederherzustellen? Denn das sieht, gelinde gesagt, beschissen aus.

Also mit deiner Aussage widersprichst du selbst der Sinnhaftigkeit der Position. Denn wenn ich einer Straßenbahn entgegenlaufe, dann sehe ich sie ja schon aus der Weite kommen und brauche im Prinzip die Anzeige gar nicht mehr. Und da die Wartehalle im hinteren Bereich der Haltestelle ist, so sollte auch die Anzeige dort sein

Und dass sie im Haltestellenbereich hinten errichtet wurde, kann mit dem Gebäude an der Ecke zu tun haben. Denn es kann ohne weiters sein, dass die Anzeige vorne im Zusammenhang des Denkmal/Assembleeschutz nicht errichtet werden durfte. Aber bitte das ist nur eine Vermutung.

Und zur Wiederherstellung der ursprünglichen Optik, da hast du recht, nur weis ich nicht wie lange die Baufirma da Zeit hat.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

hema

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Re: Fahrgastinformationsanzeigen
« Antwort #992 am: 29. Juli 2015, 21:48:14 »
. . . .  mit dem Gebäude an der Ecke zu tun haben.

Das "Gebäude" an der Ecke ist eine Kirche.


Zitat
. . . . Assembleeschutz . . . .
Welche Versammlung soll da geschützt werden?  ???
Niemand ist gezwungen meine Meinung zu teilen!

phil1296

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Re: Fahrgastinformationsanzeigen
« Antwort #993 am: 29. Juli 2015, 21:49:37 »

Sind dort die Firmen nicht verpflichtet die ursprüngliche Optik wiederherzustellen? Denn das sieht, gelinde gesagt, beschissen aus.

Das wird dann in 1, 2 Jahren gemacht. War bei einer 13A Haltestelle erst vor kurzem so, mir fällt gerade leider nicht ein welche.
Lieber 67er nach Oberlaa, ich werde dich vermissen!

HLS

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Re: Fahrgastinformationsanzeigen
« Antwort #994 am: 29. Juli 2015, 22:09:51 »
Also mit deiner Aussage widersprichst du selbst der Sinnhaftigkeit der Position. Denn wenn ich einer Straßenbahn entgegenlaufe, dann sehe ich sie ja schon aus der Weite kommen und brauche im Prinzip die Anzeige gar nicht mehr.
Sorry fals ich mich so missverständlich ausgedrückt habe. Mit entgegenkommen  meinte ich nicht nur, wenn die Bim schon in der Haltestelle steht oder grad in diese einfährt, das war nur als Richtungsangabe zu verstehen und daher auch die Frage warum es genau am anderen Ende der HST die FGI-Säule geben wird. Wenn man also sehen will, wann der nächste Zug kommt, muß man die komplette Haltestelle durchqueren.
Sie ist gleichzeitig so angeordnet, dass sie, wenn man Richtung Wartehäuschen schaut absolut nicht sichtbar ist weil komplett verdeckt und schräg hinter dem Wartehäuschen ist.
Wäre es nicht möglich die FGI ins Wartehäuschen zu integrieren oder kann sich da die Kirche oder sonst wer so extrem quer legen, dass das ein Ding der Unmöglichkeit wäre.
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Re: Fahrgastinformationsanzeigen
« Antwort #995 am: 30. Juli 2015, 00:27:33 »
Nett meinetwegen, aber hat man für so was nicht normalerweise einen separaten Entwicklungs- und Testserver? :-X

Nicht nur Test-Server... bei etwas komplexeren Systemen hat man üblicherweise von *allen* Komponenten Testinstanzen. Im Fall der Wili also Test-Server, Test-IBIS, Test-Displays... wobei die Teile durchaus auch in Software ausgeführt sein können (was im Falle von Haltestellendisplays für den Entwickler wohl auch deutlich praktischer ist, als wenn er 20 Haltestellen abklappern muss um sich von der korrekten Funktion zu überzeugen). Und heutzutage ist das mit virtuellen Maschinen ja keine Hexerei mehr ein komplettes Test-netz innerhalb eines physischen Rechners aufzubauen (da kann man sogar die Hardware der Displays, IBISe, Server, ... emulieren und somit die Originalsoftware laufen lassen).

Aber selbst wenn man das nicht hat: In Graz habens z.B. damals in der Remise Steyrergasse eine Test-Stele aufgestellt; die kann man dann einer Test-Linie zuordnen und damit sogar mehrstufig testen (also auch am Live-System noch Testfälle fahren, die nicht in die große Welt hinausposaunt werden). Irgendwelche Testnachrichten hab ich dort nie auf den FGI-Anzeigen gesehen.

In Wien wirkt das alles wirklich vergleichsweise dilettantisch...  ::)
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Re: Fahrgastinformationsanzeigen
« Antwort #996 am: 30. Juli 2015, 07:35:00 »
Nett meinetwegen, aber hat man für so was nicht normalerweise einen separaten Entwicklungs- und Testserver? :-X

Nicht nur Test-Server... bei etwas komplexeren Systemen hat man üblicherweise von *allen* Komponenten Testinstanzen. Im Fall der Wili also Test-Server, Test-IBIS, Test-Displays... wobei die Teile durchaus auch in Software ausgeführt sein können (was im Falle von Haltestellendisplays für den Entwickler wohl auch deutlich praktischer ist, als wenn er 20 Haltestellen abklappern muss um sich von der korrekten Funktion zu überzeugen). Und heutzutage ist das mit virtuellen Maschinen ja keine Hexerei mehr ein komplettes Test-netz innerhalb eines physischen Rechners aufzubauen (da kann man sogar Dienst Hardware der Displays, IBISe, Server, ... emulieren und somit die Originalsoftware laufen lassen).

Aber selbst wenn man das nicht hat: In Graz habens z.B. damals in der Remise Steyrergasse eine Test-Stele aufgestellt; die kann man dann einer Test-Linie zuordnen und damit sogar mehrstufig testen (also auch am Live-System noch Testfälle fahren, die nicht in die große Welt hinausposaunt werden). Irgendwelche Testnachrichten hab ich dort nie auf den FGI-Anzeigen gesehen.

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Re: Fahrgastinformationsanzeigen
« Antwort #997 am: 30. Juli 2015, 08:01:21 »
Nett meinetwegen, aber hat man für so was nicht normalerweise einen separaten Entwicklungs- und Testserver? :-X

Nicht nur Test-Server... bei etwas komplexeren Systemen hat man üblicherweise von *allen* Komponenten Testinstanzen. Im Fall der Wili also Test-Server, Test-IBIS, Test-Displays... wobei die Teile durchaus auch in Software ausgeführt sein können (was im Falle von Haltestellendisplays für den Entwickler wohl auch deutlich praktischer ist, als wenn er 20 Haltestellen abklappern muss um sich von der korrekten Funktion zu überzeugen). Und heutzutage ist das mit virtuellen Maschinen ja keine Hexerei mehr ein komplettes Test-netz innerhalb eines physischen Rechners aufzubauen (da kann man sogar Dienst Hardware der Displays, IBISe, Server, ... emulieren und somit die Originalsoftware laufen lassen).

Aber selbst wenn man das nicht hat: In Graz habens z.B. damals in der Remise Steyrergasse eine Test-Stele aufgestellt; die kann man dann einer Test-Linie zuordnen und damit sogar mehrstufig testen (also auch am Live-System noch Testfälle fahren, die nicht in die große Welt hinausposaunt werden). Irgendwelche Testnachrichten hab ich dort nie auf den FGI-Anzeigen gesehen.

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Re: Fahrgastinformationsanzeigen
« Antwort #998 am: 30. Juli 2015, 08:04:25 »
In der Zieglergasse werden z.Z. auch FGI-Säulen montiert, nur ich habe mich heute 14mal gefragt, warum man die FGI-Säule FR Ring an so einen komischen Platz montiert.
Sie wird, in FR gesehen, ganz am Ende der Haltestelle aufgestellt, sprich für die Fahrgäste fast nicht sichtbar, da die meisten der Bim entgegenlaufen.
Weiteres besteht in der Haltestelle normal eine Pflasterung und entlang der Verkabelung, hat man Aspalt geschüttet.
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Ich denke wie bei vielen Künetten wird abgewartet bis sich die Künette "beruhigt" hat. So hat A1 Anfang des Jahres auf der Speisingerstraße für die GlasfaserKabel Kästen aufgestellt und die Künetten sind noch immer mit "Asfalt" oder richtigerweise Compomac und nicht die endgültigen Steine
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coolharry

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Re: Fahrgastinformationsanzeigen
« Antwort #999 am: 30. Juli 2015, 08:18:33 »
In der Zieglergasse werden z.Z. auch FGI-Säulen montiert, nur ich habe mich heute 14mal gefragt, warum man die FGI-Säule FR Ring an so einen komischen Platz montiert.
Sie wird, in FR gesehen, ganz am Ende der Haltestelle aufgestellt, sprich für die Fahrgäste fast nicht sichtbar, da die meisten der Bim entgegenlaufen.
Weiteres besteht in der Haltestelle normal eine Pflasterung und entlang der Verkabelung, hat man Aspalt geschüttet.
Sind dort die Firmen nicht verpflichtet die ursprüngliche Optik wiederherzustellen? Denn das sieht, gelinde gesagt, beschissen aus.
Ich denke wie bei vielen Künetten wird abgewartet bis sich die Künette "beruhigt" hat. So hat A1 Anfang des Jahres auf der Speisingerstraße für die GlasfaserKabel Kästen aufgestellt und die Künetten sind noch immer mit "Asfalt" oder richtigerweise Compomac und nicht die endgültigen Steine

Ja nur bei manchen Baustellen wird nie mehr der richtige Belag hergestellt. Es gibt genug Stellen in Wien wo der Kaltbitumen Jahrelang den Gehweg zierte und noch immer ziert.
Das Glück ist ein Vogerl. Wenns knallt ist es weg.

Wiener Schwelle

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Re: Fahrgastinformationsanzeigen
« Antwort #1000 am: 30. Juli 2015, 08:23:57 »
Nett meinetwegen, aber hat man für so was nicht normalerweise einen separaten Entwicklungs- und Testserver? :-X

Nicht nur Test-Server... bei etwas komplexeren Systemen hat man üblicherweise von *allen* Komponenten Testinstanzen. Im Fall der Wili also Test-Server, Test-IBIS, Test-Displays... wobei die Teile durchaus auch in Software ausgeführt sein können (was im Falle von Haltestellendisplays für den Entwickler wohl auch deutlich praktischer ist, als wenn er 20 Haltestellen abklappern muss um sich von der korrekten Funktion zu überzeugen). Und heutzutage ist das mit virtuellen Maschinen ja keine Hexerei mehr ein komplettes Test-netz innerhalb eines physischen Rechners aufzubauen (da kann man sogar Dienst Hardware der Displays, IBISe, Server, ... emulieren und somit die Originalsoftware laufen lassen).

Aber selbst wenn man das nicht hat: In Graz habens z.B. damals in der Remise Steyrergasse eine Test-Stele aufgestellt; die kann man dann einer Test-Linie zuordnen und damit sogar mehrstufig testen (also auch am Live-System noch Testfälle fahren, die nicht in die große Welt hinausposaunt werden). Irgendwelche Testnachrichten hab ich dort nie auf den FGI-Anzeigen gesehen.

In Wien wirkt das alles wirklich vergleichsweise dilettantisch...  ::)
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Ohne Genehmigung der WL?

haidi

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Re: Fahrgastinformationsanzeigen
« Antwort #1001 am: 30. Juli 2015, 10:46:34 »
für das ist NICHT die WL verantwortlich zu machen. Das ist eine alleinige Aktion der externen Firma.
Wenn ich einen Fraun Freund, der von Installationen keine Ahnung hat, beauftrage, dass er mir die Wasserleitung verlegt und die dann die darunter liegende Wohnung unter Wasser setzt, wird wohl wer dafür zu zahlen haben?

Wenn die Firma schon seit Jahren zeigt, dass sie mit der Materie nicht zurecht kommt, dann wäre es schon lange an der Zeit gewesen, die Firma nach Fristsetzung zu wechseln.

Edit: sichtbar
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

95B

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Re: Fahrgastinformationsanzeigen
« Antwort #1002 am: 30. Juli 2015, 11:10:11 »
Wenn die Firma schon seit Jahren zeigt, dass sie mit der Materie nicht zurecht kommt, dann wäre es schon lange an der Zeit gewesen, die Firma nach Fristsetzung zu wechseln.

Die zuständigen Parteigremien erlauben wahrscheinlich nicht, eine andere Firma als VEB Kombinat Robotron zu beauftragen. ;)
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
... brrrr, Klumpert!

martin8721

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Re: Fahrgastinformationsanzeigen
« Antwort #1003 am: 30. Juli 2015, 11:53:10 »
Denn es kann ohne weiters sein, dass die Anzeige vorne im Zusammenhang des Denkmal/Ensembleschutz nicht errichtet werden durfte.

Na, wenn man den Ensembleschutz in Wien tatsächlich ernst nehmen würde, müsste man mal anfangen, die ganzen Stangerln, Schilder, Ampeln, Lüftungsschächte, Parkplätze auszuräumen.  :-X

phil1296

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Re: Fahrgastinformationsanzeigen
« Antwort #1004 am: 30. Juli 2015, 15:33:54 »
Ich denke wie bei vielen Künetten wird abgewartet bis sich die Künette "beruhigt" hat. So hat A1 Anfang des Jahres auf der Speisingerstraße für die GlasfaserKabel Kästen aufgestellt und die Künetten sind noch immer mit "Asfalt" oder richtigerweise Compomac und nicht die endgültigen Steine

Da hat aber sicher die STRABAG im Auftrag von A1 gearbeitet. Die "GlasfaserKabel Kästen" sind ziemlich sicher ARUs - Glasfaser kommt hinein und wird über das bestehende Kupfer weitergeleitet. (https://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Subscriber_Line_Access_Multiplexer).
Lieber 67er nach Oberlaa, ich werde dich vermissen!