Autor Thema: IDEE: Liesingtal-Tangente (66er)  (Gelesen 5578 mal)

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Re: IDEE: Liesingtal-Tangente (66er)
« Antwort #45 am: 01. Dezember 2019, 19:51:21 »
Gerne, Zu Liesingtal Straßenbahn Tangente, ich hab länger überlegt wie die Stadt Wien so etwas bauen könnte

- via Erlaaer Straße/Breitenfurter Straße und bestehende Brücke über die Südbahn zum Bf. Liesing

bestehende Brücke über die Südbahn geht sich nicht aus.



67‰ wird zu steil sein. Entweder eine neue Straßenbahn Rampe statt Hofer Parkplatz, oder gleich auf die Unter Liesing Seite bleiben, mit eine Umkehrschleife so wie hier:






Oder wenn wir schon bei wünsche dir was sind, eine Unterführung, mit Rampe neben Liesing Fluss und Billa Parkplatz, mit Zugang direkt z Bahnsteig. So etwa:









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Re: IDEE: Liesingtal-Tangente (66er)
« Antwort #46 am: 01. Dezember 2019, 22:34:08 »
67‰ wird zu steil sein. Entweder eine neue Straßenbahn Rampe statt Hofer Parkplatz, oder gleich auf die Unter Liesing Seite bleiben, mit eine Umkehrschleife so wie hier:
Am Bernina mit 70 Promille unter oft widrigen Witterungsverhältnissen fahren Allegras (8 angetriebene Achsen und 4 Achsen im nicht angetriebenen Mittelwagen) mit bis zu 6 Vierachsern hinten dran. Macht 28 Achsen nicht angetrieben und 8 Achsen angetrieben.

Um schlechter als dieses Verhältnis dazustehen, müsste man schon einen F mit einem cx losschicken.

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Re: IDEE: Liesingtal-Tangente (66er)
« Antwort #47 am: 04. Dezember 2019, 01:18:57 »
Eine Variante, mit der sich der 66er nach Bau- und Kostenaufwand gemessen relativ gelassen als Schnellstraßenbahn verwirklichen ließe, ist vom Otto-Probst-Platz dem 16A bis zur WLB-Station Gutheil-Schoder-Gasse zu folgen, runter via (neuer?) Brücke über die A23 zur Anton-Baumgartner-Straße und durch diese nach Alterlaa zur Endschleife. Möglich ist ein Gleisanschluss an die U6 (Abstellanlage Rößlergasse) zwecks praktischem Lückenschluss im Gleisnetz. Die Baumgartner bietet noch bis zum Erlaaer Platz genug Raum für eine relativ einfach zu errichtende Strab-Trasse, wobei es spätestens ab hier westwärts dann absolut illusorisch wird...
Die neue Strecke erschließt somit die Probst-Siedlung mitsamt südlichem Wienerberg zur Gänze, schafft eine attraktive Anbindung an die Lokalbahn, tangiert den Schöpfwerk und Neusteinhof und erreicht letztendlich und vor allem Alterlaa. Eine Konkurrenz zum 66A, der größtenteils andere Gebiete erschließt, braucht mMn nicht befürchtet werden. Im Gegenteil wäre die Schnelltram mit ihrer Verbindungs- und Verknüpfungswirkung, dem Schienenbonus und der modernen Herangehensweise in Errichtung und Betrieb eine willkommene Ergänzung.

Es ist in der gesamten Computer- und Gutheil-Schoder-Gasse ausreichend Platz für einen eigenen Gleiskörper à la Neilreichgasse vorhanden, zudem braucht die Straßenbahn zwischen Triester Straße und Anton-Baumgartner-Straße nirgends außer bei der Gutheil-Schoder-G. halten, wo eine neue Unterführung für die Premetrostrecke inkl. attraktiver Umsteigemöglichkeit zur Lokalbahn realisierbar ist.
Zwischen Schwarzenhaidestraße und Steinsee muss die Fahrbahn mit dem MIV geteilt werden, das ist verschmerzbar, vorausgesetzt der Verkehr wird per Ampel- oder Einbahnregeln hinreichend auf die Bim hinoptimiert, ab der Altmannsdorfer Straße geht es wieder locker auf unabhängiger Trasse weiter.

Ergibt mal zum Anfang 3,2 km Neubaustrecke mit sechs Haltestellen: Otto-Probst-Siedlung West (Höhe Nr. 32), Computerstraße, Gutheil-Schoder-Gasse, Schwarzenhaidestraße, Steinsee, Alterlaa(,...). Bei optimistisch angenommener Durchschnittsgeschwindigkeit ~22 km/h ergibt das ca. 8 min 45 s Fahrzeit. Mit WL-Bonus 10. Inklusive der Fahrzeit des 11ers ab Reumannplatz in Summe 28 Minuten Fahrzeit vom Amalienbad zur U6 per Straßenbahn. Mit Optimierungsmaßnahmen im technischen Bereich lassen sich hier gut und gerne 4-5 Minuten an Fahrzeit herausholen, schließlich braucht der 66A aktuell nur 25 Minuten. Wie das gehen kann, zeigt u.a. der verlinkte Artikel. https://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/die-trams-sollen-schneller-werden/story/11440362