Autor Thema: [PM] Vassilakou: "An der Citymaut führt kein Weg vorbei"  (Gelesen 17505 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

E2

  • Gast
Re: [PM] Vassilakou: "An der Citymaut führt kein Weg vorbei"
« Antwort #15 am: 30. November 2011, 18:55:12 »
Ich setze GAR KEINE Erwartungen in die Grünen.

Aber wie bereits richtig formuliert wurde, es wird nirgends gespart, nur teilweise überfallartig abgezockt.

60 - 65 % Erhöhung, beim besten Willen ist das kein Inflationsausgleich, das ist Abzocke pur, und noch dazu politisch motoviert.

Jahrelang wird nicht erhöht aus politischen Motivemn, und dann der Überfall - ICH halte das für demokratiepolitisch bedenklich.

Keiner sagt dass nichts und nirgends erhöht wird und alles gleich bleibt. Aber die Stadtregierung darf nicht vergessen, erstens sind sie nicht die einzigen, die uns das Geld aus der Tasche ziehen, und zweitens sollten sie mal selber zu sparen beginnen.

Förderungen, sinnloser U-Bahn-Bau (ja, ich weiß, kann man nicht von heut auf gestern stoppen) bis hin zu (und mich jetzt bitte nicht wegen dieser Aussage und meiner Meinung gegenüber Radfahrern anzuprangern) Radwege werden ab heuer im Winter geräumt und gestreut. Für wen denn? Wie viele Radler fahren bei 30 cm Schnee und -10 Grad. Wie viele Personen sind damit beschäftigt und was kostets?. Wie viele Fahrräder von den paar, die bei widrigsten Bedingungen selbstgefährdend Rad fahren, sind denn wirklich für diese Verhältnisse ausgerüstet?. Bitte nennt mir Fakten, das mein ich jetzt nicht populistisch.

....

darkweasel

  • Obermeister
  • *
  • Beiträge: 3300
  • Kompliziertdenker
Re: [PM] Vassilakou: "An der Citymaut führt kein Weg vorbei"
« Antwort #16 am: 30. November 2011, 19:28:23 »
Radwege werden ab heuer im Winter geräumt und gestreut. Für wen denn? Wie viele Radler fahren bei 30 cm Schnee und -10 Grad.
Wenn die Radwege geräumt und gestreut werden, wahrscheinlich mehr ...

tramway.at

  • Referatsleiter
  • *
  • Beiträge: 6450
    • www.tramway.at
Re: [PM] Vassilakou: "An der Citymaut führt kein Weg vorbei"
« Antwort #17 am: 30. November 2011, 21:46:23 »
bis hin zu (und mich jetzt bitte nicht wegen dieser Aussage und meiner Meinung gegenüber Radfahrern anzuprangern) Radwege werden ab heuer im Winter geräumt und gestreut. Für wen denn? Wie viele Radler fahren bei 30 cm Schnee und -10 Grad. Wie viele Personen sind damit beschäftigt und was kostets?

Erstens - es werden massiv mehr. Soviele Radler wie derzeit hab ich noch nie in der kalten Zeit gesehen. Und zweitens -  Abseits von politischen Dogmen ist es langfristig einfach billiger für die Stadt, die Radler zu fördern als es nicht zu tun. Jeder, der am radl sitzt, sitzt nicht in der Bim oder im Auto - und ich schätze mal, es ist wesentlich billiger, den Verkehrszuwachs übers Rad zu spielen als über MIV oder ÖV. Ein mit dem Gehsteig oder der Fahrbahn mitgeräumter Radweg kostet einen Bettel, zusätzliche Kurse im ÖV dagegen müssen finanziert werden.

Die "massiven Erhöhungen" (wie massiv denn wirklich? Die paar Cent für den Parkschein sollte sich ein Autler schon leisten können) sind einfach Verkehrspolitik, und absolut nicht "demokratiepolitisch bedenklich". Würde man tatsächlich demokratisch vorgehen und finanziellen Aufwand, Platz auf der Straße und "Slots" an der Ampel nach tatsächlich bewegten PAXen aufteilen, hätte der IV sofort ein Riesenproblem.
Harald A. Jahn, www.tramway.at

Aktuell: Großes Update auf www.tramway.at

Linie 41

  • Geschäftsführer
  • *
  • Beiträge: 11616
    • In vollen Zügen
Re: [PM] Vassilakou: "An der Citymaut führt kein Weg vorbei"
« Antwort #18 am: 30. November 2011, 22:05:49 »
Demokratiepolitisch bedenklich ist eine simple Gebührenverordnung sowieso nicht. Da haben wir ganz andere Probleme.
Ich verstehe das Konzept dahinter nicht und bin generell dagegen.

moszkva tér

  • Referatsleiter
  • *
  • Beiträge: 8174
Re: [PM] Vassilakou: "An der Citymaut führt kein Weg vorbei"
« Antwort #19 am: 01. Dezember 2011, 06:41:08 »
Ich glaube, dass vor allem hema und E2 überzogenen Erwartungen hinsichtlich der Regierungsbeteiligung der Grünen gesetzt haben. ...
E2?  :o
Gerade der hat doch noch nie ein gutes Haar an den Grünen allgemein und der Vizebürgermeisterin im Speziellen gefunden. Oder meinst du Erwartungen nach unten?  ;)
Zitat
Zu den Gebührenerhöhungen ist zu sagen, dass diese, wenn auch unerfreulich, aber dennoch notwendig sind (angesichts eines kapitalistischen Wirtschaftssystem mit Inflation ist die Annahme, die Gebühren könnten auf ewig gleich bleiben, völlig surreal), bei der Hundesteuer bin ich sogar absolut dafür. Das Alternative wäre ein Qualitätsverlust bei den kommunalen Betrieben und ein Kaputtsparen im Sozial- und Bildungsbereich, diese Konzepte der Rechten brauchen wir in Wien wirklich nicht.
Jein... Wenn man Gebühren mit der Inflationsrate erhöht, steigt wiederum die Inflation - es ist also ein Teufelskreis.
Außerdem trifft man damit vor allem die unteren Einkommen. Ein Fahrschein kostet z.B. für alle Menschen gleich viel. Um in den "Genuss" des Sozialtarifes zu kommen, muss man schon so unterirdisch sein, dass es das Kraut auch nicht mehr fett macht.
Besser wäre eine soziale Staffelung der Gebühren, vernünftige Beihilfen und Förderungen für Modernisierungen (z.B. Wärmedämmung oder Umbau von Ölheizung auf irgendwas Anderes, nur weil gerade der Winter kommt).
"Luxusabgaben" wie Hundesteuer oder Privat-PKW dürfen aber ruhig höher raufgehen, um damit lebensnotwendige Dienstleistungen querzufinanzieren.

coolharry

  • Referatsleiter
  • *
  • Beiträge: 5466
Re: [PM] Vassilakou: "An der Citymaut führt kein Weg vorbei"
« Antwort #20 am: 01. Dezember 2011, 07:46:34 »
Parkscheine alleine oder die Fahrscheine sind ja nur die Spitze eines Belastungspaketes, dass uns im nächsten Jahr auf den Kopf fallen wird.
Das gleichzeitig Hundesteuer (auch Luxus), Fernwärme (kein Luxus), Gas und Strom, sowie Wasser, Abwasser und Müll teurer werden, wird wesentlich mehr Menschen direkt oder indirekt treffen, als die paar Euronen beim Parken oder Öffi fahren.
Autofahren kann ich mir verkneifen, da gibts ne Menge alternativen aber soll ich nicht mehr heizen? Soll ich kein Wasser mehr verbrauchen? Und wie zum Henker soll  ich noch weniger Müll produzieren, vorallem es aber scheiß egal ist weil es eh über die Betriebskosten verrechnet wird und ich null Einfluß darauf hab.
Strom brauchen wir auch alle.
Jedem von uns fällt dieses Belastungspaket am Kopf. Leute die sich ein Auto leisten können (sind wohl die meisten auch wenn sie keines haben) wird dieses Belastungspaket nur geringfügig graue Haare wachsen lassen, aber Leute die eh scho nimmer wissen wie sie die nächste Fernwärmerechnung begleichen sollen, wird das gewaltig auf den Kopf sche***. Und jetzt soll mir Bitte jemand eine alternative zur Fernwärme geben, in einem Haus ohne Kamin. Oder eine wie soll ich den Müllentsorgerwechseln in einer normalen Mietwohnung? Das geht nicht. Somit muss man zahlen, egal wie teuer oder billig es zu anderen Städten ist. Ich wohn nicht in anderen Städten, ich wohn hier.

So Sorry dafür aber der Ärger über diese Abzockmentalität musste mal raus.

moszkva tér

  • Referatsleiter
  • *
  • Beiträge: 8174
Re: [PM] Vassilakou: "An der Citymaut führt kein Weg vorbei"
« Antwort #21 am: 01. Dezember 2011, 07:59:05 »
Leute die sich ein Auto leisten können (sind wohl die meisten auch wenn sie keines haben) wird dieses Belastungspaket nur geringfügig graue Haare wachsen lassen, ...
Es können sich weniger Leute ein Auto leisten, als tatsächlich eines haben. Rechnet man die normalen Erhaltungskosten (Steuer, Versicherung, Parkpickerl, jährliche Überprüfung ["Pickerl"]), kommt man schnell einmal auf einen Monatsgehalt im Jahr, ohne noch einen Meter gefahren zu sein, und ohne Anschaffungskosten berücksichtigt zu haben. Dieser Monatsgehalt fehlt dann den Familien beim Heizen oder anderen notwendigen Ausgaben.
Bedenkt man, dass viele dieser Leute kaum Kilometer machen, verbrennen sie quasi Geld für nichts. Um diese 1000 Euro plus pro Jahr kann man jedenfalls viel mit dem Taxi fahren. Ein paar Mal Mietwagen, wenn man wirklich einmal ein Auto braucht, ist auch noch locker drin. Jedes Auto, das nicht mind. 15.000 km im Jahr bewegt wird, ist finanziell einfach unrentabel. Aber solange Autos für viele Menschen wichtiger sind als die eigenen Kinder wird sich am Verkehrsaufkommen nichts ändern. Worauf ich hinauswill.... besser das Geld in die Kinder investieren, z.B. Ausbildung oder gemeinsame Unternehmungen, anstatt ins Auto.

Zitat
...aber Leute die eh scho nimmer wissen wie sie die nächste Fernwärmerechnung begleichen sollen, wird das gewaltig auf den Kopf sche***. Und jetzt soll mir Bitte jemand eine alternative zur Fernwärme geben, in einem Haus ohne Kamin. Oder eine wie soll ich den Müllentsorgerwechseln in einer normalen Mietwohnung? Das geht nicht. Somit muss man zahlen, egal wie teuer oder billig es zu anderen Städten ist. Ich wohn nicht in anderen Städten, ich wohn hier.
Leute, die wirklich am untersten Ende sind, können in der Regel einen Heizkostenzuschuss beantragen. Leider steigt der Zuschuss nicht im selben Ausmaß wie die Heizrechnung. Außerdem sind die Regeln für diese Zuschüsse sehr restriktiv und man muss sich auch erst einmal informieren, dass es diese gibt. Was für viele sozial Schwache, die ja auch deswegen in dieser Lage sind, weil sie intellektuell, sprachlich oder sonst irgendwie überfordert sind, eine weitere Hürde ist.

coolharry

  • Referatsleiter
  • *
  • Beiträge: 5466
Re: [PM] Vassilakou: "An der Citymaut führt kein Weg vorbei"
« Antwort #22 am: 01. Dezember 2011, 08:13:44 »
Es können sich weniger Leute ein Auto leisten, als tatsächlich eines haben. Rechnet man die normalen Erhaltungskosten (Steuer, Versicherung, Parkpickerl, jährliche Überprüfung ["Pickerl"]), kommt man schnell einmal auf einen Monatsgehalt im Jahr, ohne noch einen Meter gefahren zu sein, und ohne Anschaffungskosten berücksichtigt zu haben. Dieser Monatsgehalt fehlt dann den Familien beim Heizen oder anderen notwendigen Ausgaben.
Bedenkt man, dass viele dieser Leute kaum Kilometer machen, verbrennen sie quasi Geld für nichts. Um diese 1000 Euro plus pro Jahr kann man jedenfalls viel mit dem Taxi fahren. Ein paar Mal Mietwagen, wenn man wirklich einmal ein Auto braucht, ist auch noch locker drin. Jedes Auto, das nicht mind. 15.000 km im Jahr bewegt wird, ist finanziell einfach unrentabel. Aber solange Autos für viele Menschen wichtiger sind als die eigenen Kinder wird sich am Verkehrsaufkommen nichts ändern. Worauf ich hinauswill.... besser das Geld in die Kinder investieren, z.B. Ausbildung oder gemeinsame Unternehmungen, anstatt ins Auto.

Deswegen hab ich geschrieben "leisten können" nicht "leisten wollen". Ich kenn genug deren einziges Ziel ist und war nur wieder ein Auto zu haben. Egal wieviele Schulden man deswegen hat. Einfach zum am Kopf greifen sowas. 


Zitat
Leute, die wirklich am untersten Ende sind, können in der Regel einen Heizkostenzuschuss beantragen. Leider steigt der Zuschuss nicht im selben Ausmaß wie die Heizrechnung. Außerdem sind die Regeln für diese Zuschüsse sehr restriktiv und man muss sich auch erst einmal informieren, dass es diese gibt. Was für viele sozial Schwache, die ja auch deswegen in dieser Lage sind, weil sie intellektuell, sprachlich oder sonst irgendwie überfordert sind, eine weitere Hürde ist.

[Sarkasmus] Wow. Die einmaligen 100 Euro pro Haushalt. Wahnsinn dann müssen die Sozialhilfeempfänger aufpassen dass damit nicht auch noch Gewinn machen. [Sarkasmus]

Das begleicht nicht mal die Jährliche Grundgebühr bei der Fernwärme. Ausserdem könnten sich die Stadt den Zuschuss scho fast selbst überweisen, da sicher die meisten in einer Gemeindewohnung wohnen,   wovon wiederrum die meisten mit Fernwärme versorgt werden. 

haidi

  • Geschäftsführer
  • *
  • Beiträge: 11778
Re: [PM] Vassilakou: "An der Citymaut führt kein Weg vorbei"
« Antwort #23 am: 01. Dezember 2011, 10:00:26 »
Das große Problem der Geringverdiener ist ja die Inflationslüge. Der Warenkorb hat bald einen größeren Anteil an Fernseher, Autos, PC, Urlaubsreisen und sonstigen Dingen, von denen diese nur träumen können und die die Inflation massiv drücken. Gäbe es auch eine "Armutsinflation" mit dem Warenkorb, die sich ein Mindestgesicherter leisten kann, träfen diese die notwendigen Gebührenerhöhungen nicht (wenn die Mindestsicherung nach dieser Inflation erhöht würde).

Hannes
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

moszkva tér

  • Referatsleiter
  • *
  • Beiträge: 8174
Re: [PM] Vassilakou: "An der Citymaut führt kein Weg vorbei"
« Antwort #24 am: 01. Dezember 2011, 10:32:52 »
Das große Problem der Geringverdiener ist ja die Inflationslüge. Der Warenkorb hat bald einen größeren Anteil an Fernseher, Autos, PC, Urlaubsreisen und sonstigen Dingen, von denen diese nur träumen können und die die Inflation massiv drücken. Gäbe es auch eine "Armutsinflation" mit dem Warenkorb, die sich ein Mindestgesicherter leisten kann, träfen diese die notwendigen Gebührenerhöhungen nicht (wenn die Mindestsicherung nach dieser Inflation erhöht würde).
Deswegen haben die Pensionistenvertreter vor einigen Jahren den "Pensionistenwarenkorb" erfunden. Das könnte man weiterspinnen und auch einen Studentenwarenkorb oder Lobbyistenwarenkorb erfinden. Im ersteren wären dann Preise von Copyshops stärker repräsentiert, im zweiteren Schmiergelder und Anwaltsgebühren  8)

coolharry

  • Referatsleiter
  • *
  • Beiträge: 5466
Re: [PM] Vassilakou: "An der Citymaut führt kein Weg vorbei"
« Antwort #25 am: 01. Dezember 2011, 10:36:22 »
Deswegen haben die Pensionistenvertreter vor einigen Jahren den "Pensionistenwarenkorb" erfunden. Das könnte man weiterspinnen und auch einen Studentenwarenkorb oder Lobbyistenwarenkorb erfinden. Im ersteren wären dann Preise von Copyshops stärker repräsentiert, im zweiteren Schmiergelder und Anwaltsgebühren  8)

Wien führt dann für den Satz "Es gilt die Unschuldvermutung." eine Gebühr von einem Euro ein.  ;D

extra

  • Gast
Re: [PM] Vassilakou: "An der Citymaut führt kein Weg vorbei"
« Antwort #26 am: 01. Dezember 2011, 12:45:36 »
Bei dem was da geschrieben steht kommt mir fast das kotzen...

Hundesteuer = Luxus...schon mal daran gedacht das es für sehr viele ältere Menschen das einzige Lebewesen ist das sie noch haben. Und das als Luxus hinstellen ist schon stark. Und genau die trifft diese Erhöhung besonders weil die meisten nicht viel Pension haben. Zusätzlich zu den anderen Erhöhungen sind dann einige echt schon arm.

Und ich stehe dazu das ich ein Auto habe und nicht mehr als max 10k KM im Jahr fahre wenn überhaupt. Glaubt hier einer ich fahre mit dem Nachtbus in die Arbeit. Auto = max 10 min. Nachtbus = zuerst 15 min zu Fuß zum Bus, dann ein wenig warten bis der BUs kommt, ca 10 min Fahrzeit und dann noch mal ca. 10 min gehen. Und da soll ich mit dem Nachtbus Fahren??

Klar wenn ich wie ein Generaldirektor zu arbeiten beginnen kann ich auch aufs Auto verzichten.

moszkva tér

  • Referatsleiter
  • *
  • Beiträge: 8174
Re: [PM] Vassilakou: "An der Citymaut führt kein Weg vorbei"
« Antwort #27 am: 01. Dezember 2011, 12:57:00 »
Hundesteuer = Luxus...schon mal daran gedacht das es für sehr viele ältere Menschen das einzige Lebewesen ist das sie noch haben. Und das als Luxus hinstellen ist schon stark.
Klarerweise sind Hunde nicht lebensnotwendig - ausgenommen natürlich Blindenhunde oder andere, die wichtige Dienste verrichten. Sollte jemand im Alter keine anderen sozialen Kontake mehr haben, ist schon vorher etwas schief gelaufen. Und auch da gibts Abhilfe: Wie wärs mit unter Menschen gehen, z.B.?

Zitat
Klar wenn ich wie ein Generaldirektor zu arbeiten beginnen kann ich auch aufs Auto verzichten.
Und genau aus dem Grund gehört der ÖV auch ausgebaut, damit niemand mehr ein Auto braucht, der weder Gehbehindert ist noch regelmäßig schwere Gegenstände transportieren muss  ;)

coolharry

  • Referatsleiter
  • *
  • Beiträge: 5466
Re: [PM] Vassilakou: "An der Citymaut führt kein Weg vorbei"
« Antwort #28 am: 01. Dezember 2011, 13:01:36 »
Hundesteuer = Luxus...schon mal daran gedacht das es für sehr viele ältere Menschen das einzige Lebewesen ist das sie noch haben. Und das als Luxus hinstellen ist schon stark. Und genau die trifft diese Erhöhung besonders weil die meisten nicht viel Pension haben. Zusätzlich zu den anderen Erhöhungen sind dann einige echt schon arm.

Hunde sind Luxus. Genauso wie Autos oder Fernseher. Schliesslich zahl ich für alles Steuern und Gebühren die eigentlich nicht zum Leben brauche.

Sollten diese Menschen aber ihren Hund brauchen, so wie Blinde einen Blindenhund, dann zahleb sie auch keine Hundesteuer. Ausserdem reden wir hier von 72Euro jährlich. Das sind 6€ pro Monat. Selbst mindest Rentner haben haben mit Ausgleichszulage min. 793€. Da sollten 6€ für den armen Wuffi nicht zuviel sein.

Dazu steht ja auch, dass vorallem in den letzten Jahren viele Hundezonen eingerichtet wurden, sowie die ganzen Gackerlsackerlspender aufgestellt wurden. Man bekommt als ehrlicher Hundhalter auch was für sein Geld.

13er

  • Verkehrsstadtrat
  • **
  • Beiträge: 27835
Re: [PM] Vassilakou: "An der Citymaut führt kein Weg vorbei"
« Antwort #29 am: 01. Dezember 2011, 13:03:55 »
Sollten diese Menschen aber ihren Hund brauchen, so wie Blinde einen Blindenhund, dann zahleb sie auch keine Hundesteuer. Ausserdem reden wir hier von 72Euro jährlich. Das sind 6€ pro Monat. Selbst mindest Rentner haben haben mit Ausgleichszulage min. 793€. Da sollten 6€ für den armen Wuffi nicht zuviel sein.
Vor allem kostet das Futter für den armen Wuffi ein (sehr großes) Vielfaches davon. Kommt mir vor wie bei den Autofahrern, die über den teureren Parkschein jammern und dabei übersehen, wie gering die Erhöhung im Vergleich zu den sonstigen Ausgaben eines PKWs ist.
Mit uns kommst du sicher... zu spät.