Das Gebäude rechts in seiner extremen architektonischen Banalität und Häßlichkeit war eine Bausünde der 70er Jahre und hatte einen gewissen Ostblockcharakter.
Bei der Wohnungs- und sicher auch Geldknappheit war es damals das Ziel, möglichst schnell möglichst viele Wohnungen zu bauen. Wien war da hervorragend, was die Quantität betraf.
Neuerungen(?) bei diesen Wohnungen:
Wasser- und Gasleitungen auf Putz verlegt, Wasserleitungen 1/2" Kupferrohre.
In den Zimmertüren keine Einstemmschlösser, sondern Einbohrschlösser ohne Abschließfunktion, d.h. runde Schlösser mit 25 oder etwas mehr Durchmesser, für die man nur ein Loch in den Türrahmen bohren musste . 20 Jahre später nicht mehr zu bekommen, kann allerdings auch das Internet schuld daran sein, weil nicht vorhanden. Spülkasten zylinderförmig, musste irgenwann durch eine auaderförmige ersetzt werden.
Stand der Gemeindewohnungen:
1945: 65.568
1954: 96.109 + ca, 10.500 in 9 Jahren
1961: 134.164 + ca. 28.000 in 7 Jahren
Quelle https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Gemeindebauda war für "Spielereien" keine Zeit und kein Geld. Später dürfe man auf diese vergessen haben