Autor Thema: Preisunterschied beim Fahrscheinkauf: Refundierung möglich  (Gelesen 13271 mal)

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darkweasel

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Re: Preisunterschied beim Fahrscheinkauf: Refundierung möglich
« Antwort #15 am: 17. Juli 2012, 08:50:08 »
(die nächste solche Aktion sehe ich schon kommen, wenn die U4 generalsaniert wird).
Ich nicht, da käme wohl ein Bus-SEV, und wie viel der Buslenker kassiert, ist wohl einfacher zu ändern als beim Automaten.

moszkva tér

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Re: Preisunterschied beim Fahrscheinkauf: Refundierung möglich
« Antwort #16 am: 17. Juli 2012, 09:01:22 »
(die nächste solche Aktion sehe ich schon kommen, wenn die U4 generalsaniert wird).
Ich nicht, da käme wohl ein Bus-SEV, und wie viel der Buslenker kassiert, ist wohl einfacher zu ändern als beim Automaten.
Es gibt durchaus auch Straßenbahn-SEV-Potential (D über Kai; 49, 52, 58 verstärkt).

95B

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Re: Preisunterschied beim Fahrscheinkauf: Refundierung möglich
« Antwort #17 am: 17. Juli 2012, 09:27:49 »
... außerdem kommt man - wie ich schon früher erwähnt habe - auch mit den Ersatzlinien an genug Vorverkaufsstellen und Fahrkartenautomaten vorbei.
Und bis du bei den Automaten bist, fährst du schwarz?  ???
Wäre ihm zumindest nichts Unbekanntes, siehe Parallelforum.  8) Wer im Glashaus sitzt, ...

(die nächste solche Aktion sehe ich schon kommen, wenn die U4 generalsaniert wird).
Ich nicht, da käme wohl ein Bus-SEV, und wie viel der Buslenker kassiert, ist wohl einfacher zu ändern als beim Automaten.
Ui, nein, das ist viel schwieriger. Stell dir den Aufschrei der Gewerkschaft vor, wenn ein Buslenker plötzlich vier Fahrscheinsorten statt zwei mit sich führen muss! Außerdem wird so ein Lenker ja (wie die Züge des 66ers und 68ers) nicht "linienscharf" eingesetzt, das bringt das arme Fahrpersonal nur durcheinander. Oiso naa, des hamma no nia... :)

Es gibt durchaus auch Straßenbahn-SEV-Potential (D über Kai; 49, 52, 58 verstärkt).
Nicht vergessen: Wir hatten schon einmal einen längeren U4-SEV zwischen Kennedybrücke und Hütteldorf (4.-15- Juli 2009), der wurde ausschließlich mit Gummiradlern abgewickelt.
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darkweasel

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Re: Preisunterschied beim Fahrscheinkauf: Refundierung möglich
« Antwort #18 am: 17. Juli 2012, 10:16:03 »
wenn ein Buslenker plötzlich vier Fahrscheinsorten statt zwei mit sich führen muss!
Wieso müsste er das? Wenn er am SEV eingesetzt wird, bekommt er halt andere Fahrscheine ... oder funktioniert das anders, als ich es mir vorstelle?

... oder er gibt halt Fahrscheine, auf denen "€ 2,20" steht, für zwei Euro her.

95B

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Re: Preisunterschied beim Fahrscheinkauf: Refundierung möglich
« Antwort #19 am: 17. Juli 2012, 10:24:11 »
Wieso müsste er das? Wenn er am SEV eingesetzt wird, bekommt er halt andere Fahrscheine ... oder funktioniert das anders, als ich es mir vorstelle?
Ja. Der Buslenker ist nämlich selber für die Vorratshaltung seiner Fahrscheine zuständig.

... oder er gibt halt Fahrscheine, auf denen "€ 2,20" steht, für zwei Euro her.
Da macht er dann ein Minusgeschäft, da er ja selber den vollen Preis dafür abliefern muss.
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darkweasel

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Re: Preisunterschied beim Fahrscheinkauf: Refundierung möglich
« Antwort #20 am: 17. Juli 2012, 10:49:54 »
Wieso müsste er das? Wenn er am SEV eingesetzt wird, bekommt er halt andere Fahrscheine ... oder funktioniert das anders, als ich es mir vorstelle?
Ja. Der Buslenker ist nämlich selber für die Vorratshaltung seiner Fahrscheine zuständig.

... oder er gibt halt Fahrscheine, auf denen "€ 2,20" steht, für zwei Euro her.
Da macht er dann ein Minusgeschäft, da er ja selber den vollen Preis dafür abliefern muss.
Achso, jetzt versteh ichs, danke für die Erklärung.

haidi

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Re: Preisunterschied beim Fahrscheinkauf: Refundierung möglich
« Antwort #21 am: 17. Juli 2012, 12:40:04 »
Nicht vergessen: Wir hatten schon einmal einen längeren U4-SEV zwischen Kennedybrücke und Hütteldorf (4.-15- Juli 2009), der wurde ausschließlich mit Gummiradlern abgewickelt.

Auf diesem Teilstück sollte das noch funktionieren, insbesondere wenn man auf der Hadikgasse und am Hietzinger Kai Busspuren macht - des schau i ma a :)
Aber ab der Kennedybrücke geht nichts mehr  mit Bussen, das lässt sich nicht "derfahren" und mit der Straßenbahn und U6 kommt man bis Margaretengürtel, Karlsplatz mit 2 mal umsteigen, Landstraße mit ein Mal umsteigen. Gut, das sind die zwei wichtigsten Haltestellen  zwischen Kennedybrücke und Landstraße, den Rest könnte man eventuell mit Gummiradlern abwickeln, wobei man Karlsplatz und Landstraße in Richtung Stadt und Karlsplatz und Kennedybrück in Richtung stadtauswärts mit Fahrgästen nicht anfahren dürfte, um die Fahrgastzahl am ERsatzverkehr mit Bussen auf ein transportierbares Maß einzuschränken.

Hannes
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B. S. Agrippa

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Re: Preisunterschied beim Fahrscheinkauf: Refundierung möglich
« Antwort #22 am: 18. Juli 2012, 12:55:56 »
... außerdem kommt man - wie ich schon früher erwähnt habe - auch mit den Ersatzlinien an genug Vorverkaufsstellen und Fahrkartenautomaten vorbei.
Und bis du bei den Automaten bist, fährst du schwarz?  ???
Natürlich nicht, aber wenn du nicht tatsächlich direkt an einer der gesperrten U1-Stationen wohnst (und nur darum geht es ja!), dann müsstest du dir auch im U1-Regelbetrieb einen Fahrschein um EUR 2,20 im Fahrzeug kaufen. Beispiel: Schleiergasse-Karlsplatz. Jetzt direkt mit dem 66er abgedeckt, sonst fährst du 67-U1 und musst dir beim Einsteigen auch einen Fahrschein um 2,20€ kaufen. Rückerstattung gibt es da aber keine! :lamp:

Was weitere anstehende Sanierungen betrifft: Die westliche U4 ist sicherlich der nächste Kandidat, aber was ist etwa mit der U1 nördlich des Schwedenplatzes? Die Strecke Schwedenplatz-Kagran ist doch auch schon 30 Jahre in Betrieb, besteht hier kein Bedarf für eine Sanierung innerhalb der nächsten 3-5 Jahre? Und wenn ja, dann bin ich insbesonders hier schon auf den SEV gespannt. Bei der U4 kommt man mit Bussen noch aus, aber der U1-Teil nach Kagran ist da deutlich stärker ausgelastet. (Und eine andere Möglichkeit als einen SEV mit Bussen über die zugestaute Wagramer/Lassalle gibt es hier nicht!)

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Re: Preisunterschied beim Fahrscheinkauf: Refundierung möglich
« Antwort #23 am: 18. Juli 2012, 13:18:36 »
der U1-Teil nach Kagran ist da deutlich stärker ausgelastet. (Und eine andere Möglichkeit als einen SEV mit Bussen über die zugestaute Wagramer/Lassalle gibt es hier nicht!)
Schnellbahn Praterstern – Leopoldau, U2-25, U2-26... ich sehe da genügend Alternativen. Nicht einmal Kaisermühlen ist ein Problem, denn das kann auch über die U2 (Donaustadtbrücke) versorgt werden. Man sieht es ja bei jedem Ersatzverkehr (U6 letztes Jahr, U1 heuer), dass die direkten Ersatzlinien keineswegs aus allen Nähten platzen, sondern die Leute großräumig ausweichen. Schließlich wohnen und arbeiten sie ja nicht alle direkt an der U-Bahn.
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B. S. Agrippa

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Re: Preisunterschied beim Fahrscheinkauf: Refundierung möglich
« Antwort #24 am: 18. Juli 2012, 16:30:55 »
der U1-Teil nach Kagran ist da deutlich stärker ausgelastet. (Und eine andere Möglichkeit als einen SEV mit Bussen über die zugestaute Wagramer/Lassalle gibt es hier nicht!)
Schnellbahn Praterstern – Leopoldau, U2-25, U2-26... ich sehe da genügend Alternativen. Nicht einmal Kaisermühlen ist ein Problem, denn das kann auch über die U2 (Donaustadtbrücke) versorgt werden. Man sieht es ja bei jedem Ersatzverkehr (U6 letztes Jahr, U1 heuer), dass die direkten Ersatzlinien keineswegs aus allen Nähten platzen, sondern die Leute großräumig ausweichen. Schließlich wohnen und arbeiten sie ja nicht alle direkt an der U-Bahn.
Gerade im Bereich Kaisermühlen/Alte Donau/Kagran wohnen bzw. arbeiten viele Leute direkt an der U-Bahn (Donau City, UNO-City, Copa Cagrana, nördl. Schüttaustraße, Hochhausgrätzel Alte Donau, Donauzentrum, Donauplex...). Für die meisten davon, die normal mit der U1 anreisen, wäre da der direkte SEV vermutlich sogar die beste Alternative, da es in vielen Fällen an brauchbaren Ausweichrouten mangelt. (Schnellbahn und U6 überqueren die Donau ca. 2,5 km weiter nördlich, die U2 fast 3 km weiter südlich; Bei der U6 oder der U1-Süd, die durch innerstädtisches Gebiet verlaufen, ergibt sich ein solches Problem dank der wesentlich höheren Netzdichte de facto nicht!)
Ich halte einen Ersatzverkehr mit Bussen für nicht weiter tragisch, wenn man auf der Wagramer Straße, der Reichsbrücke und der Lassallestraße eine Busspur einrichtet. Für ein paar Wochen in den Sommerferien sollte das machbar sein. :up:

Edit: Falls du dich fragst, welche fehlenden Alternativrouten ich meine, hier einige Beispiele: Rennbahnsiedlung-Schottentor, Alte Donau-Karlsplatz, Kaisermühlen-Westbahnhof, Kagran-Meidling...fahr das mal ohne U1 ;)

Edit1: Könnten die Moderatoren die letzten Beiträge, die eigentlich nichts mehr mit dem eigentlichen Threadthema zu tun haben, auslagern? Danke.

luki32

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Re: Preisunterschied beim Fahrscheinkauf: Refundierung möglich
« Antwort #25 am: 19. Juli 2012, 13:33:28 »
Gerade im Bereich Kaisermühlen/Alte Donau/Kagran wohnen bzw. arbeiten viele Leute direkt an der U-Bahn (Donau City, UNO-City, Copa Cagrana, nördl. Schüttaustraße, Hochhausgrätzel Alte Donau, Donauzentrum, Donauplex...). Für die meisten davon, die normal mit der U1 anreisen, wäre da der direkte SEV vermutlich sogar die beste Alternative, da es in vielen Fällen an brauchbaren Ausweichrouten mangelt. (Schnellbahn und U6 überqueren die Donau ca. 2,5 km weiter nördlich, die U2 fast 3 km weiter südlich; Bei der U6 oder der U1-Süd, die durch innerstädtisches Gebiet verlaufen, ergibt sich ein solches Problem dank der wesentlich höheren Netzdichte de facto nicht!)
Ich halte einen Ersatzverkehr mit Bussen für nicht weiter tragisch, wenn man auf der Wagramer Straße, der Reichsbrücke und der Lassallestraße eine Busspur einrichtet. Für ein paar Wochen in den Sommerferien sollte das machbar sein. :up:

Die Leute dort werden sich bei Dir aber ganz herzlich bedanken, wenn auf einer funktionierenden U-Bahnstrecke bis Schwedenplatz nicht gefahren wird, damit jene, die weiter fahren müssen, nicht umsteigen müssen.
Und man ist sicher mit der U1 schneller am Praterstern, wo es ja dann Schnellbahn und U2 gibt, als mit jedem Ersatzbus auf eigenen Spuren.

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Luki
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B. S. Agrippa

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Re: Preisunterschied beim Fahrscheinkauf: Refundierung möglich
« Antwort #26 am: 19. Juli 2012, 14:34:18 »
Die Leute dort werden sich bei Dir aber ganz herzlich bedanken, wenn auf einer funktionierenden U-Bahnstrecke bis Schwedenplatz nicht gefahren wird, damit jene, die weiter fahren müssen, nicht umsteigen müssen.
Und man ist sicher mit der U1 schneller am Praterstern, wo es ja dann Schnellbahn und U2 gibt, als mit jedem Ersatzbus auf eigenen Spuren.

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Luki
Ich verstehe nicht so ganz, worauf du jetzt hinauswillst. Hier geht es um eine mögliche Sanierung der U1 zwischen Schwedenplatz und Kagran, denn diese Strecke ist ja auch schon (über) 30 Jahre alt! Bei einer Sanierung und einer damit verbundenen Sperre analog zur U1-Süd wäre ein SEV mit Bussen der einzig mögliche Ersatzverkehr für die U1, vom großräumigen Ausweichen mal abgesehen.