Autor Thema: Frauen im Dienst der Wiener Straßenbahn  (Gelesen 35995 mal)

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hema

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Re: Frauen im Dienst der Wiener Straßenbahn
« Antwort #30 am: 20. Januar 2016, 13:30:30 »
Frauen wurden zu dieser Zeit auch beim Gleisbau als Pflasterinnen eingesetzt.
Niemand ist gezwungen meine Meinung zu teilen!

B1.702

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Re: Frauen im Dienst der Wiener Straßenbahn
« Antwort #31 am: 20. Januar 2016, 14:50:03 »
Frauen wurden zu dieser Zeit auch beim Gleisbau als Pflasterinnen eingesetzt.

Frauen wurden für alles Mögliche eingesetzt, solange es sich entweder um mehr oder weniger Verwaltungsaufgaben oder Hilfsarbeiten handelte. Das Besondere sind aber schon die Fahrerinnen, da man "technische Fähigkeiten" den Frauen damals generell nicht zutraute.

Hawk

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Re: Frauen im Dienst der Wiener Straßenbahn
« Antwort #32 am: 20. Januar 2016, 19:48:01 »
Frauen waren im ersten Weltkrieg als Fahrerinnen eingesetzt, ist von ein paar Büchern überliefert!
Das leben zwingt einen oft in die Knie,jedoch ein jeder kann selbst entscheiden ob er liegen bleibt oder wieder aufsteht! :-)

haidi

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Re: Frauen im Dienst der Wiener Straßenbahn
« Antwort #33 am: 20. Januar 2016, 20:42:30 »
Frauen waren im ersten Weltkrieg als Fahrerinnen eingesetzt, ist von ein paar Büchern überliefert!
Wissen wir schon
Microsoft is not the answer. It's the question and the answer is NO.

HLS

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Re: Frauen im Dienst der Wiener Straßenbahn
« Antwort #34 am: 20. Januar 2016, 21:16:43 »
Intressant finde ich die Zahlen allerdings schon, dass innerhalb von 18 Monaten(30.06.1918-31.12.1919) alle 107 Fahrerinnen entlassen(?) wurden.
"Grüß Gott"

Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen. Dieter Nuhr

haidi

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Re: Frauen im Dienst der Wiener Straßenbahn
« Antwort #35 am: 20. Januar 2016, 21:20:41 »
gekündigt.Die Männer waren aus dem Krieg zurück, da haben die Frauen dann plötzlich die Fähigkeiten verloren, die sie vorher hatten.

Ich bekomm da einen dicken Hals, wenn ich daran denke.
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HLS

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Re: Frauen im Dienst der Wiener Straßenbahn
« Antwort #36 am: 20. Januar 2016, 21:24:59 »

Ich bekomm da einen dicken Hals, wenn ich daran denke.
Definitiv nicht nur du. >:(
"Grüß Gott"

Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen. Dieter Nuhr

Erdberg

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Re: Frauen im Dienst der Wiener Straßenbahn
« Antwort #37 am: 05. Februar 2016, 20:00:02 »
Der soeben gefundene Thread erinnert mich an meine Kindheit. Da gab es eine alte Frau in unserem Bekanntenkreis, die damals zu den ersten Schaffnerinnen gehörte und häufig davon erzählte. Als sie von meinem Hobby erfuhr, schenkte sie mir ihre Schaffnerzange (Lochzange). Sie durfte bei ihrer Pensionierung diese Zange behalten.

scrat

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Re: Frauen im Dienst der Wiener Straßenbahn
« Antwort #38 am: 24. Februar 2016, 13:31:19 »
Ich habe noch ein Foto meiner Großmutter aus dem ersten Weltkrieg gefunden.


N1

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Re: Frauen im Dienst der Wiener Straßenbahn
« Antwort #39 am: 04. April 2026, 11:27:28 »
SP 6012 in der Vorgartenstraße im zweiten Weltkrieg. Die Dame wird offensichtlich geschult, den Lyrabügel für eine Fahrtrichtungsänderung umzulegen

Bild
Und den Job als Fahrer wollte man den Damen dann doch nicht zumuten. Konsequent war das nicht.
"Der Raum, wo das stattfand, ist ziemlich groß."
Hans Rauscher

denond

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Re: Frauen im Dienst der Wiener Straßenbahn
« Antwort #40 am: 04. April 2026, 11:29:18 »
SP 6012 in der Vorgartenstraße im zweiten Weltkrieg. Die Dame wird offensichtlich geschult, den Lyrabügel für eine Fahrtrichtungsänderung umzulegen

Bild
Und den Job als Fahrer wollte man den Damen dann doch nicht zumuten. Konsequent war das nicht.

...war der damaligen Gesellschaftsform geschuldet. Man war halt noch nicht so weit...

N1

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Re: Frauen im Dienst der Wiener Straßenbahn
« Antwort #41 am: 04. April 2026, 11:31:36 »
SP 6012 in der Vorgartenstraße im zweiten Weltkrieg. Die Dame wird offensichtlich geschult, den Lyrabügel für eine Fahrtrichtungsänderung umzulegen

Bild
Und den Job als Fahrer wollte man den Damen dann doch nicht zumuten. Konsequent war das nicht.

...war der damaligen Gesellschaftsform geschuldet. Man war halt noch nicht so weit...
Bügel umlegen ist jetzt auch keine stereotyp dem weiblichen Geschlecht zuzuordnende Tätigkeit.
"Der Raum, wo das stattfand, ist ziemlich groß."
Hans Rauscher

denond

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Re: Frauen im Dienst der Wiener Straßenbahn
« Antwort #42 am: 04. April 2026, 11:43:57 »
SP 6012 in der Vorgartenstraße im zweiten Weltkrieg. Die Dame wird offensichtlich geschult, den Lyrabügel für eine Fahrtrichtungsänderung umzulegen

Bild
Und den Job als Fahrer wollte man den Damen dann doch nicht zumuten. Konsequent war das nicht.
...es war auch der Job als Fahrer gemeint... ;)

...war der damaligen Gesellschaftsform geschuldet. Man war halt noch nicht so weit...
Bügel umlegen ist jetzt auch keine stereotyp dem weiblichen Geschlecht zuzuordnende Tätigkeit.

Katana

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Re: Frauen im Dienst der Wiener Straßenbahn
« Antwort #43 am: 04. April 2026, 12:10:54 »
Bügel umlegen ist jetzt auch keine stereotyp dem weiblichen Geschlecht zuzuordnende Tätigkeit.
Aber waren Schaffnerinnen damals nicht voll en vogue? Und war mit dem Job nicht auch das Bügelumlegen verbunden?

Nulltarif

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Re: Frauen im Dienst der Wiener Straßenbahn
« Antwort #44 am: 04. April 2026, 12:34:07 »
"en vogue" ist wohl nicht ganz der passende Begriff. Während des Krieges waren viele Männer leider anderweitig beschäftigt.
Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe. (Dalai Lama)