Autor Thema: Linie 13 (1913-1961)  (Gelesen 357714 mal)

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Linie 41

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Re: Linie 13 (1913-1961)
« Antwort #15 am: 22. November 2010, 15:49:41 »
Wobei ich bis heute keine vernünftige Begründung gehört habe, warum der 13er nicht zweigleisig durch die Strozzigasse geführt werden sollte. Sollte der Platz für einen Gleisbogen von der Lederergasse in die Laudongasse nicht ausreichen, kann man den 13er leicht via Skodagasse in den 43er einbinden und bei der Station Lange Gasse gibt es ohnehin einen Doppelgleisbogen in die Spitalgasse. Eventuell Station einen Meter zurückversetzen. Skodagasse ist natürlich ersatzlos aufzulassen.
Ich verstehe das Konzept dahinter nicht und bin generell dagegen.

W_E_St

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Re: Linie 13 (1913-1961)
« Antwort #16 am: 22. November 2010, 15:54:51 »
Welchen Hintergedanken hatte diese Mini-Schnürstelle? Auf dem Foto wirkt es so, als ob das Gleis genausogut gerade weitergehen hätte können.

Nachtrag: wohin willst du mit dem Gleisbogen Ecke Alser Straße/Spitalgasse? Der führt nur von der "äußeren" Alser Straße in die Spitalgasse, nicht in die Lange Gasse!
"Sollte dies jedoch der Parteilinie entsprechen, werden wir uns selbstverständlich bemühen, in Zukunft kleiner und viereckiger zu werden!"

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Linie 41

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Re: Linie 13 (1913-1961)
« Antwort #17 am: 22. November 2010, 16:00:46 »
Linie 13: Strecke 13–43–5–Friedrich-Engels-Platz (oder sonst wo hin).
Ich verstehe das Konzept dahinter nicht und bin generell dagegen.

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Re: Linie 13 (1913-1961)
« Antwort #18 am: 22. November 2010, 16:40:09 »
Genaugenommen kein 13er, aber es hätte am Foto (1931, WVB; Neubaugasse kurz vor Siebensterngasse/Westbahnstraße) genausogut einer sein können. Die Schnürstelle würde den 13er heute in FR Südbahnhof noch näher zum Schnitzelwirt bringen *g*
Ich frage mich, wieso man hier die Trasse etwas nach rechts verschwenkt hat, da wäre sich locker einen 2gleisige Strecke ausgegangen
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Re: Linie 13 (1913-1961)
« Antwort #19 am: 22. November 2010, 17:32:08 »
Ich frage mich, wieso man hier die Trasse etwas nach rechts verschwenkt hat, da wäre sich locker einen 2gleisige Strecke ausgegangen
Hat man später eh gemacht, wie auf dem Gleisplan zu sehen ist. In der Neubaugasse gab es in der Geschichte des 3ers/13ers bis zu sieben Schnürstellen, wird wohl alles seinen (historischen) Grund gehabt haben. Die Strecke der Bezirkslinie konnte ja selbst am obigen Bild schon auf etliche Jahrzehnte Betrieb zurückblicken.
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Re: Linie 13 (1913-1961)
« Antwort #20 am: 22. November 2010, 18:10:32 »
Am Haus Nr. 43 wird es wohl nicht gelegen sein, das wirkt für mich älter als die Tramway. Das steht auch heute noch, oder?
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Re: Linie 13 (1913-1961)
« Antwort #21 am: 22. November 2010, 18:19:32 »
Schnürstelle Neubaugasse # Lerchenfelder Straße. Wäre auch bei einer Neutrassierung ein Knackpunkt, falls man nicht zweigleisig durch die Strozzigasse fährt. Anzudenken wäre diesfalls eine Verlegung der 46er-Gleise weiter nördlich, damit man den Bogen gut schafft.
Der besagte Bogen hatte zwischen den Spitzen der beiden Weichen die Radien 35, 23, 19 und auf einem kurzen Stück 18 Meter.

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Re: Linie 13 (1913-1961)
« Antwort #22 am: 22. November 2010, 18:27:48 »
Schnürstelle Neubaugasse # Lerchenfelder Straße. Wäre auch bei einer Neutrassierung ein Knackpunkt, falls man nicht zweigleisig durch die Strozzigasse fährt. Anzudenken wäre diesfalls eine Verlegung der 46er-Gleise weiter nördlich, damit man den Bogen gut schafft.
Der besagte Bogen hatte zwischen den Spitzen der beiden Weichen die Radien 35, 23, 19 und auf einem kurzen Stück 18 Meter.
... und kam wegen der Schnürstelle aus dem Gegengleis. Ich gehe davon aus, dass man heute keine Schnürstellen oder Gleisverschlingungen mehr bauen würde.
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13er

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Re: Linie 13 (1913-1961)
« Antwort #23 am: 16. Dezember 2010, 22:07:51 »
Während Gumpendorfer und Amerlingstraße im vom 13er befahrenen Bereich seit jeher schon recht breite Verkehrswege darstellten, darf die Hofmühlgasse besonders im Abschnitt zwischen Mollardgasse und Magdalenenstraße mit Fug und Recht als ein recht enges Gasserl bezeichnet werden.

In der Zeit des 13ers sorgten dafür die drei Häuser Hofmühlgasse 8, 10 und 12, die in diesem Bereich eine Schnürstelle erforderlich machten. Den Betrieb der späteren Buslinie 13 störten diese Häuser dermaßen, dass sie bald abgerissen wurden und an der Stelle ein Park entstand.

Ironischerweise wurde das alte Verkehrshindernis vor wenigen Jahren durch die Zufahrt zu einer Tiefgarage ungefähr auf der Fluchtlinie der alten Häuser wiedererrichtet. Dem 13A macht das heute freilich wenig aus, ist die Hofmühlgasse doch eine Einbahn.

Bild 1 und 3: Dr. Werner Frank, 3. April 1961.
Bild 2: DI Gerhard Mayr, 1. Juli 1961.
Bild 4: NORC.at.
Bild 5: Netzplan 1959.
Bild 6 und 7: Isaak Granzer, 16.+19. September 2006. (Tramtrack –-> http://members.chello.at/tramtrack/Wien_Hofmuehlgasse_Lambrechtgasse.htm)
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Re: Linie 13 (1913-1961)
« Antwort #24 am: 16. Dezember 2010, 22:17:32 »
In noch früherer Zeit gab es in der Hofmühlgasse sogar zwei Schnürstellen. 1934 gab es auch noch beide Schnürstellen.

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Re: Linie 13 (1913-1961)
« Antwort #25 am: 16. Dezember 2010, 22:30:34 »
In noch früherer Zeit gab es in der Hofmühlgasse sogar zwei Schnürstellen. 1934 gab es auch noch beide Schnürstellen.
1954 waren bereits die obere Schnürstelle sowie die in der Gumpendorfer Straße Geschichte.
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Linie 41

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Re: Linie 13 (1913-1961)
« Antwort #26 am: 16. Dezember 2010, 23:16:43 »
Die Schnürstelle auf 13ers Photo war aber eigentlich schon damals nicht notwendig. Eine Gleisverschwenkung hätte gereicht.
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moszkva tér

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Re: Linie 13 (1913-1961)
« Antwort #27 am: 17. Dezember 2010, 07:24:19 »
Während Gumpendorfer und Amerlingstraße im vom 13er befahrenen Bereich seit jeher schon recht breite Verkehrswege darstellten, durfte die Hofmühlgasse besonders im Abschnitt zwischen Mollardgasse und Magdalenenstraße mit Fug und Recht als ein recht enges Gasserl bezeichnet werden.
...
Ironischerweise wurde das alte Verkehrshindernis vor wenigen Jahren durch die Zufahrt zu einer Tiefgarage ungefähr auf der Fluchtlinie der alten Häuser wiedererrichtet. Dem 13A macht das heute freilich wenig aus, ist die Hofmühlgasse doch eine Einbahn.
Diese Tiefgarage ist allerdings notwendig, da die Kinobesucher vom Apollo die gesamte Gegend zuparken. Sind doch mehrere Parkhäuser in der Nähe (Windmühlgasse, Gerngroß, ehem. Herzmansky) komplett unausgelastet, weil die Kinogeher lieber eine halbe Stunde Gratisparkplatz suchen, dann oft illegal stehen, 15 min zu Fuß vom Auto ins Kino gehen.  ::)
Dabei, wenn vier Leute ins Kino gehen, bis zu je 10 Euro für die Karte zahlen, danach in der Barnabitengasse noch je einen Cocktail schlürfen, sollte man meinen, dass die 6 Euro fürs Parkhaus, geteilt durch 4, auch schon egal sind.
Diese Situation hat sich allerdings durch die Ausweitung der Kurzparkzonen bis 22 Uhr etwas verbessert. Und glücklicherweise wurde die geplante Garage unter dem Eszterházypark im Jahre 1998 per Volksentscheid zu Fall gebracht. Die wäre das nächste Millionengrab gewesen.

Im Übrigen bin ich der Meinung, dass der 13A wieder in beiden Richtungen durch Amerlingstraße-Gumpinger-Hofmühlgasse fahren sollte. Wenn das Apollo eine Busanbindung will, soll es notfalls den Wiener Linien eine Verlängerung des 2A zahlen.  :lamp:

13er

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Re: Linie 13 (1913-1961)
« Antwort #28 am: 17. Dezember 2010, 08:20:02 »
Diese Tiefgarage ist allerdings notwendig, da die Kinobesucher vom Apollo die gesamte Gegend zuparken.
Und das, wo die öffentliche Anbindung durch drei Linien sowie U3 dort hervorragend ist...
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moszkva tér

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Re: Linie 13 (1913-1961)
« Antwort #29 am: 17. Dezember 2010, 08:27:12 »
Diese Tiefgarage ist allerdings notwendig, da die Kinobesucher vom Apollo die gesamte Gegend zuparken.
Und das, wo die öffentliche Anbindung durch drei Linien sowie U3 dort hervorragend ist...
Erstens das, und zweitens gibt es an der Peripherie inzwischen genug Kinozentren mit jeweils mehreren Quadratkilometern asphaltiertem Parkplatz, für die, die unbedingt mit Auto ins Kino müssen.