Autor Thema: Falschparkerproblematik (war: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn))  (Gelesen 40184 mal)

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haidi

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Wie schon vor längerer Zeit einmal gepostet.
enmal Taxis holen und die Ausgaben bis zum OGH durchfechten (dazu braucht man einen Autofahrer, der mitspielt, die Kosten sollten die WL halt irgendwie tragen).
Sobald man das positive OGH-Urteil hat, bei jedem Falschparker Taxis rufen  und den Falschparker zahlen lassen. Da komtm in Summe (Feuerwehr oder Abschleppen, Srafe und Taxis) ganz schön was zusammen.
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

skytree

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Warum wird nichts unternommen, wenn einige wenige (Autofahrer) viele (Fahrer+Fahrgäste) stören?
Die einzigen Konsequenzen sind Abschleppen, Strafe oder Überstunden zahlen.
Das hilft mir wenig, wenn ich zur Arbeit oder nach Hause fahren will.

Du kannst ja gerne auf dem Zivilweg dann bei einer Fahrbehinderung den Autobesitzer klagen. Oder was schwebt dir vor?

Bauliche Maßnahmen, wenn der Ist-Zustand nicht funktioniert. Und das tut er 2000 Mal pro Jahr scheinbar nicht.

W_E_St

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Warum wird nichts unternommen, wenn einige wenige (Autofahrer) viele (Fahrer+Fahrgäste) stören?
Die einzigen Konsequenzen sind Abschleppen, Strafe oder Überstunden zahlen.
Das hilft mir wenig, wenn ich zur Arbeit oder nach Hause fahren will.

Du kannst ja gerne auf dem Zivilweg dann bei einer Fahrbehinderung den Autobesitzer klagen. Oder was schwebt dir vor?

Bauliche Maßnahmen, wenn der Ist-Zustand nicht funktioniert. Und das tut er 2000 Mal pro Jahr scheinbar nicht.

Bauliche Maßnahmen bedeutet am 40er und 41er Entfall ALLER Stellplätze zwischen Volksoper und Gersthof oder noch schmälere Gehsteige. Da fürchte ich das würde sich nicht einmal eine grüne Bezirksvorsteherin trauen. Allerdings habe ich den Eindruck, dass die Autolobby gerade ihre Felle komplett davonschwimmen sehen, den verzweifelten Aktionen nach zu urteilen sind da gerade massive Umbrüche im Gange. Mal sehen was die Zukunft bringt!
"Sollte dies jedoch der Parteilinie entsprechen, werden wir uns selbstverständlich bemühen, in Zukunft kleiner und viereckiger zu werden!"

(aus einer Beschwerde über viel zu weit und kurz geschnittene Pullover in "Good Bye Lenin")

coolharry

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Bauliche Maßnahmen bedeutet am 40er und 41er Entfall ALLER Stellplätze zwischen Volksoper und Gersthof oder noch schmälere Gehsteige. Da fürchte ich das würde sich nicht einmal eine grüne Bezirksvorsteherin trauen. Allerdings habe ich den Eindruck, dass die Autolobby gerade ihre Felle komplett davonschwimmen sehen, den verzweifelten Aktionen nach zu urteilen sind da gerade massive Umbrüche im Gange. Mal sehen was die Zukunft bringt!

Einfach beim nächsten Gleistausch die Tramgleise mehr auf eine Seite legen und schon fallen nur die Hälfte aller Plätze weg. Für die ~2m bekommt man, bei gleichbleidender Straßenbreite, Park.- und Ladezonen die auch als soche genutzt werden können und eine Fahrbahnbreite die modernen Standards entspricht. Aber egal was sie machen (Kahlschlag oder Halbkahlschlag) wird massive Proteste der dortigen Geschäfteinhaber auslösen.
Das Glück ist ein Vogerl. Wenns knallt ist es weg.

hema

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enmal Taxis holen und die Ausgaben bis zum OGH durchfechten . . . .
Du kannst dir ja als betroffener Fahrgast ein Taxi rufen und versuchen vor Gericht die Kosten vom Falschparker einzuklagen. Was gar nicht so leicht zu gewinnen sein wird!

Die WiLi hätten da wohl noch weniger Erfolgschancen, da sie ja nur Kosten reklamieren könnten, die sie freiwillig und aus Kulanzgründen dem Fahrgast gegenüber getragen haben.
Niemand ist gezwungen meine Meinung zu teilen!

haidi

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enmal Taxis holen und die Ausgaben bis zum OGH durchfechten . . . .
Die WiLi hätten da wohl noch weniger Erfolgschancen, da sie ja nur Kosten reklamieren könnten, die sie freiwillig und aus Kulanzgründen dem Fahrgast gegenüber getragen haben.
Ausprobieren, kost nicht viel (wenn man die ganze Geschichte unter Freuden durchführt) und wenns gut geht, dann hat man bei Störungen durch Falschparker oder bei Unfällen eine gute Nachred.
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4463

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Eine Option wäre es, die Behinderung von Schienenfahrzeugen des ÖPNV zum Vormerkdelikt zu machen.
Allerdings gehe ich mit W_E_St konform, dass es in der Währinger Straße und Gentzgasse entsprechender Umbaumassnahmen unter Entfall der Parkplätze auf mindestens einer Seite bedarf, um an der Situation nachhaltig etwas zu ändern.
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95B

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Allerdings gehe ich mit W_E_St konform, dass es in der Währinger Straße und Gentzgasse entsprechender Umbaumassnahmen unter Entfall der Parkplätze auf mindestens einer Seite bedarf, um an der Situation nachhaltig etwas zu ändern.

Und genau deshalb wird auch auf längere Sicht nix passieren.
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Kanitzgasse

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Vielleicht hilfts ja was: Blindengasse 2.

95B

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Als Notmaßnahme ist das sicher in Ordnung. Auf lange Sicht gehört halt der Straßenraum angepasst – sprich: Gehsteighöhe bis zum Gleis vorziehen und die gewonnene Fläche sinnvoll nützen – an dem Eck am besten mit Fahrradständern (inklusive Servicestation und Trinkbrunnen?) und ein wenig Grün, denn Aufenthaltsqualität bietet diese Kreuzung nicht, also wäre ein Minibeserlpark nicht die richtige Entscheidung, zumal am Gürtel ohnehin genügend Sitzbankerln in Grünflächen vorhanden sind.
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Kanitzgasse

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haidi

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Vielleicht hilfts ja was: Blindengasse 2.
Das ist doch eine bevorzugte Parkspur ;)

Dort könnte man aber auch gleich einmal einen Aufenthaltsbereich machen.Es war vor kurzem ein Artikel im Standard, dass in Wien 50 derartige, von den Anrainern zu gestaltende Aufenthaltsbereiche genehmigt wurden. Maximallänge 2 Parkplätze.
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Tatra83

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2018 gab es laut Wiener Linien weniger Falschparker als im Jahr davor:
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20190310_OTS0016/wiener-linien-weniger-falschparker-im-jahr-2018

Das ist interessant, denn lt. F59.at waren es 2018 sogar geringfügig mehr als 2017. Aber was wissen wir schon als kleine Maxis! ;)
Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren. (Karl Lagerfeld)

60er

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Dort könnte man aber auch gleich einmal einen Aufenthaltsbereich machen.Es war vor kurzem ein Artikel im Standard, dass in Wien 50 derartige, von den Anrainern zu gestaltende Aufenthaltsbereiche genehmigt wurden. Maximallänge 2 Parkplätze.
Vor der Haltestelle Florianigasse, Richtung Westbahnhof, gab es auch einen beliebten Falschparker-Hotspot. Dieser wurde entfernt, indem man die Gehsteigvorziehung nach hinten verlängert hat.