Autor Thema: Beschleunigung? za wos brauch ma des?  (Gelesen 283352 mal)

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Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
« Antwort #465 am: Gestern um 19:00:45 »
Gleichzeitig sind die Fahrzeiten auf den meisten Linien momentan so großzügig wie schon lange nicht.
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
... brrrr, Klumpert!
Entklumpertung des Referats West am 02.02.2024 um 19.45 Uhr planmäßig abgeschlossen!

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Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
« Antwort #466 am: Gestern um 19:07:22 »
Die Wiener Linien wollen nun das umsetzen, was in Zürich schon vor 50 Jahren geschehen ist. Dort stehen die Trams bislang nur an den Haltestellen und fahren ansonsten ohne Halt durch, allerdings ist die Entwicklung aktuell dort gegensätzlich. An einigen neuralgischen Stellen wird/wurde die Vorfahrt der Tram zugunsten des Individualverkehrs aufgegeben . . .

haidi

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Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
« Antwort #467 am: Gestern um 20:28:29 »

Interessant wird aber, wo speziell eigene Bimspuren möglich wären.

Die Hadikgasse wäre da so ein Kandiat.
Da ist die Abbiegegspur das kleinere Übel Die Bims fahren da auch bei freier Abbiegespur langsam, da die Fahrer Angst haben, dass Autos zu knapp am Gleis rechts daneben stehen.
Dort sind hauptsächlich die Spezialisten, die in der rechten Spur bis zum Anschlag fahren und dann mit dem Bonus, ein paar Autos weiter vorne zu sein, wieder in die 2. Spur wechseln wollen.
Microsoft is not the answer. It's the question and the answer is NO.

Oskar

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Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
« Antwort #468 am: Heute um 07:59:52 »

Interessant wird aber, wo speziell eigene Bimspuren möglich wären.

Die Hadikgasse wäre da so ein Kandiat.
Da ist die Abbiegegspur das kleinere Übel Die Bims fahren da auch bei freier Abbiegespur langsam, da die Fahrer Angst haben, dass Autos zu knapp am Gleis rechts daneben stehen.
Dort sind hauptsächlich die Spezialisten, die in der rechten Spur bis zum Anschlag fahren und dann mit dem Bonus, ein paar Autos weiter vorne zu sein, wieder in die 2. Spur wechseln wollen.

Du meinst ziemlich sicher den linken Fahrstreifen...

Bus

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Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
« Antwort #469 am: Heute um 08:07:11 »

Interessant wird aber, wo speziell eigene Bimspuren möglich wären.

Die Hadikgasse wäre da so ein Kandiat.
Da ist die Abbiegegspur das kleinere Übel Die Bims fahren da auch bei freier Abbiegespur langsam, da die Fahrer Angst haben, dass Autos zu knapp am Gleis rechts daneben stehen.
Dort sind hauptsächlich die Spezialisten, die in der rechten Spur bis zum Anschlag fahren und dann mit dem Bonus, ein paar Autos weiter vorne zu sein, wieder in die 2. Spur wechseln wollen.

Liegt auch aber an der absurden Ampelschaltung. Meist hat die Bim rot, der Worstcase ist, wenn man zwischen den beiden Ampeln (vor Brücke) zum stehen kommt.
Die Strecke dort ist für alle Verkehrsteilnehmer (Fußgänger, LKW, Auto, Bim) unguht. Resultiert halt aus Platzmangel, die  Verdrängung des Verkehrs von der Penzinger Straße schafft zusätzliche Abbieger in/von der Westausfahrt.

Dann kommt noch die Stauzone in der Nisselgasse. Die klimafite Straße hält den 51A auf, der Verkehr staut sich bis zur Cumberlandstraße, um auszuweichen, fährt man halt den Bogen stadteinwärts. Man hat durch den Umbau alles nur verschlechtert. Es gibt kaum eine Ladezone dort, ständig Verkehrsblockaden. Welcher Irrsinnige stetzt sich in so eine Gasse zum Verweilen? Noch dazu wo wieder 20 % der Geschäfte nun zugesperrt hat.

Wollte man wirklich was lösen, müsste man die Bimgleise stadteinwärts auf den Kai legen bis Schönbrunn.

Teilweise hat man den Verkehr durch Radwegausbau auf die Bimgleise verlegt oder Busspuren zunichte gemacht (18 m Radweg in der Cumberlandgasse, Streichung der Busspur Nisselgasse etc.). Jetzt spricht die 7ma von Beschleunigung. Ich verstehe das Konzept nicht, vielleicht kann mir jemand es erklären. Diese hin und her Taktik hat kein Konzept.

abc

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Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
« Antwort #470 am: Heute um 08:15:05 »
Resultiert halt aus Platzmangel, die  Verdrängung des Verkehrs von der Penzinger Straße schafft zusätzliche Abbieger in/von der Westausfahrt dem Umstand, dass in den meisten Autos gerade im Berufsverkehr vier leere Plätze spazierengefahren werden.

Hab das mal korrigiert.

Dann kommt noch die Stauzone in der Nisselgasse. Die klimafite Straße hält Der Autoverkehr und der Umstand, dass die Autos schlecht ausgelastet sind, halten den 51A auf, der Verkehr staut sich bis zur Cumberlandstraße, um auszuweichen, fährt man halt den Bogen stadteinwärts.

Das auch. Lustig, wie immer Gott und die Welt daran schuld sind, dass Autos sich stauen, nur die schiere Anzahl der Autos und ihre immer weiter zunehmende Größe nicht.

In den meisten Autos sind über 23 Stunden am Tag übrigens nicht vier, sondern fünf Sitzplätze unbesetzt, und ziemlich viele davon blockieren auch mit fünf unbesetzten Sitzplätzen Straßenraum. Aber den Platzmangel verursachen NATÜRLICH Radwege oder ein bisschen entsiegelte Fläche.

Diese hin und her Taktik hat kein Konzept.

Ich verstehe die Taktik, dass ein platzsparender Verkehrsträger daran schuld sein soll, dass Autos sich stauen, auch nicht. Aber Logik hilft manchmal einfach nicht weiter.

highspeedtrain

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Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
« Antwort #471 am: Heute um 09:04:36 »
Ich habe noch nie verstanden, warum man nicht zwei oder drei Vorzeigelinien, zB in Transdanubien und eine Radiale aus der Innenstadt hinaus (46?) nimmt, diese maximal beschleunigt und so einmal zeigt, was geht.

Aber wahrscheinlich, weil es sowieso nie ernst gemeint war. Das einzige, was jetzt anders sein könnte, ist der Spardruck auf die Stadt und die WiLi. Autos, die ein bisschen länger warten müssen, verärgern vielleicht den einen oder anderen (aber den meisten fällt es vermutlich kaum auf), kostet aber nichts. Potentielle Einsparungen bei den Öffis sind demgegenüber potenziell sehr hoch

Bus

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Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
« Antwort #472 am: Heute um 09:05:16 »
Resultiert halt aus Platzmangel, die  Verdrängung des Verkehrs von der Penzinger Straße schafft zusätzliche Abbieger in/von der Westausfahrt dem Umstand, dass in den meisten Autos gerade im Berufsverkehr vier leere Plätze spazierengefahren werden.

Hab das mal korrigiert.

Dann kommt noch die Stauzone in der Nisselgasse. Die klimafite Straße hält Der Autoverkehr und der Umstand, dass die Autos schlecht ausgelastet sind, halten den 51A auf, der Verkehr staut sich bis zur Cumberlandstraße, um auszuweichen, fährt man halt den Bogen stadteinwärts.

Das auch. Lustig, wie immer Gott und die Welt daran schuld sind, dass Autos sich stauen, nur die schiere Anzahl der Autos und ihre immer weiter zunehmende Größe nicht.

In den meisten Autos sind über 23 Stunden am Tag übrigens nicht vier, sondern fünf Sitzplätze unbesetzt, und ziemlich viele davon blockieren auch mit fünf unbesetzten Sitzplätzen Straßenraum. Aber den Platzmangel verursachen NATÜRLICH Radwege oder ein bisschen entsiegelte Fläche.

Diese hin und her Taktik hat kein Konzept.

Ich verstehe die Taktik, dass ein platzsparender Verkehrsträger daran schuld sein soll, dass Autos sich stauen, auch nicht. Aber Logik hilft manchmal einfach nicht weiter.

Wieviele leere Sitzplätze auf der Bim, UBahn und Bahn herumgeführt werden, lassen wir nun auch mal ausser Diskussion. Hängt man deswegen zB bei der Nordbahn Waggons ab?

Dieser Vergleich hinkt gewaltig, was willst du mir wieder damit sagen? Wenn ein LKW nur halbvoll ist, hat er keine Berechtigung zu fahren? Detto ein Bus oder ein Auto?

Natürlich kann man seine Meinung immer so drehen, dass es für denjenigen dann passt. Diese Diskussion führt zu nichts. Nicht alles und jeder kann mit einem Fahrrad fahren, diese Vertretung dieses absurden Verkehrskonzepts wirft nicht nur die Frage eines Totschlagsargumentes aus, sondern vertritt auch die Meinung "des besten Wissens" und alle die nicht dieser Meinung sind, sind entweder dumm, von vorgestern oder rechtsradikal.

Dies führt zu nichts. Deine Meinung ist hinlänglich bekannt und ich möchte die nicht weiter ausführen. Es geht halt um ein Miteinander, jeder Verkehrsteilnehmer hat seine Berechtigung, vor allem in der Demokratie. Ein wirtschaftlicher Erfolg einer Gesellschaft hängt von der rationellen Mobilität ab. Nicht von irgendwelchen linken Träumereien.

Elin Lohner

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Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
« Antwort #473 am: Heute um 09:30:07 »
Wenn man wirklich die Straßenbahn bevorrangen möchte, sollte man als erstes mit dem Abbau der Ampel (und Abbiegeverbot) auf der Breitenfurter Straße zum Möbelix anfangen, denn die, die vom Bahnhof Meidling kommend zum Möbelix wollen, können die immer noch über die Wienerbergbrücke - Wienerbergstraße - Wittmayergasse - Johann-Hoffmann-Platz - Oswaldgasse - Grießergasse und Breitenfuter Straße fahren (und sind meist schneller dort). Ein direktes Durchfahren über die Oswaldgasse ist dank der Verkehrsberuhigung vor der Hauptschule Johann-Hoffmann-Platz nicht mehr möglich.
Ich finde, dass man, neben der geplanten Remise Seestadt, eine Remise am Gelände des ehemaligen Nordwestbahnhofes errichten sollte.

abc

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Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
« Antwort #474 am: Heute um 10:12:55 »
Wieviele leere Sitzplätze auf der Bim, UBahn und Bahn herumgeführt werden, lassen wir nun auch mal ausser Diskussion. Hängt man deswegen zB bei der Nordbahn Waggons ab?

Was hat das mit der Frage des Platzbedarfs im Straßenraum zu tun?

1. Gerade dann, wenn viele Menschen unterwegs sind, sind die Öffis besonders gut gefüllt, während Autos noch schlechter als sonst ausgelastet sind (im Schnitt 1,1 statt 1,2-1,3 Menschen pro Auto). Gerade dann, wenn es eigentlich darum ginge, endliche Ressourcen wie Platz effizient zu nutzen, ist das Auto besonders ineffizient.

2. Selbst wenn in einem 12-m-Bus nur 3 Fahrgäste sitzen, ist das platzeffizienter als drei Pkws - vor allem während der Fahrt, wenn man ja auch noch einen Abstand zwischen den Autos hinzurechnen muss. Da ist noch nicht mal berücksichtigt, dass der Bus nach Aussteigen der drei Fahrgäste weiterfährt und die nächsten aufnimmt, statt - in vielen Fällen im Straßenraum - abgestellt zu werden. Und zumindest in Wien sitzen im Berufsverkehr auch eher nicht drei Menschen im Bus.

Dieser Vergleich hinkt gewaltig, was willst du mir wieder damit sagen? Wenn ein LKW nur halbvoll ist, hat er keine Berechtigung zu fahren? Detto ein Bus oder ein Auto?

Wer hat denn von keiner Berechtigung gesprochen? Es geht darum, dass man die Ursache eines Problems benennt, und das ist nun mal der riesige Platzbedarf des Verkehrsmittels "Auto". Dem hat man über Jahrzehnte (eigentlich bis heute) vor allem nachgegeben, und irgendwie hat das nie dazu geführt, das Problem wirklich zu lösen.

Wenn man von einer Ressource wenig hat, muss man mit ihr effizient umgehen. Das heißt nicht, dass Autofahren deshalb verboten ist - aber dass die jahrzehntelange Bevorzugung endlich in Frage gestellt wird.

Natürlich kann man seine Meinung immer so drehen, dass es für denjenigen dann passt. Diese Diskussion führt zu nichts. Nicht alles und jeder kann mit einem Fahrrad fahren, diese Vertretung dieses absurden Verkehrskonzepts wirft nicht nur die Frage eines Totschlagsargumentes aus, sondern vertritt auch die Meinung "des besten Wissens" und alle die nicht dieser Meinung sind, sind entweder dumm, von vorgestern oder rechtsradikal.

Nicht alles und jeder kann mit dem Auto fahren (frag mal einen 12-Jährigen oder einen Blinden zum Beispiel, oder einfach jemanden, der beim Augenarzt war oder bestimmte Medikamente nimmt).

Aber ich weiß, wer das schreibt und einfach gleiche Maßstäbe erwartet, ist ja mindestens so stalinistisch wie Nordkorea (um mich mal auf dein Niveau zu begeben, Argumente auf inhaltlicher Ebene scheinst du ja nicht zu haben, weshalb du die Nazikeulekeule und Scheinargumente wie "Die wollen uns das Autofahren verbieten!!1" bemühen musst.)

Deine Meinung ist hinlänglich bekannt und ich möchte die nicht weiter ausführen.

Deine auch, was dich trotzdem nicht davon abhält, hier immer wieder den Radverkehr für alles Elend der Welt verantwortlich zu machen. Ich wundere mich fast, dass Fahrräder bei dir noch nicht am Nahostkonflikt schuld waren.

Es geht halt um ein Miteinander, jeder Verkehrsteilnehmer hat seine Berechtigung, vor allem in der Demokratie.

Ach, der Schmäh wieder. Dir geht es doch gerade nicht um ein Miteinander. "Miteinander" gilt für dich doch nur, wenn du Vorteile davon hast. Dass "Miteinander" auch heißt, mal Nachteile zu haben, kommt in deiner Welt nicht vor.

Gäbe es dieses vielbeschworene Miteinander, bräuchte es übrigens gar keine Radwege, weil sich Radfahrende auch im fließenden Autoverkehr sicherfühlen würden.

Nulltarif

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Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
« Antwort #475 am: Heute um 11:45:24 »
Maßnahmen zur Beschleunigung der öffentlichen Verkehrsmittel müssen - da im allgemeinen Straßenraum - mit der MA46 abgestimmt werden, und deren Perspektive ist leider noch immer stark durch den Blick durch die Windschutzscheibe geprägt. Wahrscheinlich braucht es dort erst einen Generationswechsel, damit sich daran etwas ändert. Die WiLi würden schon gern vieles verbessern, beißen aber bei der MA46 oft auf Granit.
Beispiele gefällig: Bogen vom Wiedner Gürtel in die Prinz Eugen-Straße, Nutzung der D-Wagen-Schleife bei der Absberggasse für den 6er, (was wegen der angeblichen Unmöglichkeit zum Bau der unseligen Schleife bei der Geiereckstraße geführt hat,) usw.

Bemerkenswert finde ich folgenden Satz aus der Pressemeldung (#442): "Laut Wiener Linien schalten bereits jetzt drei Viertel aller von Öffis genutzten Ampeln in Wien für Bus und Bim auf Grün." Das ist zwar (vermutlich) nicht gelogen, aber auch nicht die ganze Wahrheit. Es bedeutet nämlich insbesondere nicht, dass die Öffis alle diese Ampeln beeinflussen, sondern vielfach sind mehrere in ihrem normalen Umlauf aufeinander abgestimmt.
Beispiel D-Wagen zwischen Börse und Schlickgasse: Auf dem Ring gleitet die Bim mit der grünen Welle für die Autos mit. Bei der Börse meldet sich der D-Wagen an, dann bekommen die Autos etwas früher rot und die Bim kann in die Börsegasse einbiegen. Wenn der Fahrgastwechsel kurz ist, geht das sehr "geschmeidig" ohne wahrnehmbar Verzögerung. Bei längerem Fahrgastwechsel heißt es aber ebenso einen ganzen Umlauf warten, wie wenn der D-Wagen hinter einem 1er oder 71er in der Doppelhaltestelle steht und sich daher dann zu spät anmeldet. Den Autofahrern am Beginn der Grünphase für den ring etwas wegzuzwicken, hätte keinen Sinn, weil dann die Bim bei der Maria Theresien-Straße steht. Diese Ampel sowie die bei der Türkentraße/Hörlgasse ist nämlich so abgestimmt, dass der D-Wagen im Normalfall tatsächlich ohne Halt bis zur nächsten Haltestelle durchfahren kann. Auch in die andere Richtung "zeigen diese Ampeln durchgehend grün", aber ohne jede Voranmeldung. Oft genug steht der D-Wagen (dank Vorsignal) lange in der Haltestelle Schlickgasse, obwohl der Fahrgastwechsel längst abgeschlossen ist, bevor er Richtung Börse losfahren kann. In der einen Richtung gibt es also einen gewissen (aber keineswegs bevorzugenden) Einfluss der Bim bei der ersten Ampel, damit dann die weiteren zwei ohne Halt passiert werden können, in der anderen Richtung heißt es den normalen Zyklus abwarten, damit man dann zweimal frei hat, wobei beim Einbiegen in den Ring der Weg der Fußgänger gequert wird, die gleichzeitig grün haben. Insgesamt zwar geschickt gemacht, aber keine wie immer geartete Bevorzugung, weil diese Schaltung eben auch für die Autos am besten passt.
Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe. (Dalai Lama)

abc

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Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
« Antwort #476 am: Heute um 12:03:29 »
Bemerkenswert finde ich folgenden Satz aus der Pressemeldung (#442): "Laut Wiener Linien schalten bereits jetzt drei Viertel aller von Öffis genutzten Ampeln in Wien für Bus und Bim auf Grün." Das ist zwar (vermutlich) nicht gelogen, aber auch nicht die ganze Wahrheit. Es bedeutet nämlich insbesondere nicht, dass die Öffis alle diese Ampeln beeinflussen, sondern vielfach sind mehrere in ihrem normalen Umlauf aufeinander abgestimmt.

Neben Deinen Beispielen möchte ich noch anmerken, dass der Umstand, dass das ÖV-Fahrzeug sich an der Ampel anmeldet, nicht heißt, dass es in der Ampelschaltung auch bevorzugt wird. Es kann ja genauso heißen, dass es überhaupt nur nach Anmeldung eine Grünphase für den ÖV gibt und ansonsten mehr Zeit für den MIV ist. Man sollte deutlicher zwischen Ampelbeeinflussung und Vorrangschaltung entscheiden.

Klingelfee

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Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
« Antwort #477 am: Heute um 12:21:37 »
Bemerkenswert finde ich folgenden Satz aus der Pressemeldung (#442): "Laut Wiener Linien schalten bereits jetzt drei Viertel aller von Öffis genutzten Ampeln in Wien für Bus und Bim auf Grün." Das ist zwar (vermutlich) nicht gelogen, aber auch nicht die ganze Wahrheit. Es bedeutet nämlich insbesondere nicht, dass die Öffis alle diese Ampeln beeinflussen, sondern vielfach sind mehrere in ihrem normalen Umlauf aufeinander abgestimmt.

Neben Deinen Beispielen möchte ich noch anmerken, dass der Umstand, dass das ÖV-Fahrzeug sich an der Ampel anmeldet, nicht heißt, dass es in der Ampelschaltung auch bevorzugt wird. Es kann ja genauso heißen, dass es überhaupt nur nach Anmeldung eine Grünphase für den ÖV gibt und ansonsten mehr Zeit für den MIV ist. Man sollte deutlicher zwischen Ampelbeeinflussung und Vorrangschaltung entscheiden.
Aber auch das ist eine Bevorrangung des ÖV.

Denn wenn der ÖV eine zusätzliche Ampelphase zum Abbiegen, Ausfahren oder ähnliches bekommt ist für mich eine Bevorrangung. Und das diese Zusatzphase nicht in jedem Umlauf notwendig ist, sollte auch jedem klar sein.

So gibt es bei der Linie 2 bei der Haltestelle Josefstädter Straße FR. Friedrich-Engels-Platz eine Phasenverlängerung. Und es gibt viele Ampelschaltungen, wo die Grünphase für den ÖV so lange verlängert wird, bis dieser die Kreuzung gequert hat Aber solche Schaltungen fallen vielen gar nicht auf.

Aber wo zum Beispiel eine Ampelbeeinflussung noch mehr bringen würde, wäre die Ampeln in der Vorgartenstraße zwischen Jungstraße und Lassallestraße. Denn dort bleiben sowohl die Linien 11A, als auch 12 regelmassig hängen.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

DaedalusBC304

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Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
« Antwort #478 am: Heute um 12:35:58 »
Aber auch das ist eine Bevorrangung des ÖV.

Denn wenn der ÖV eine zusätzliche Ampelphase zum Abbiegen, Ausfahren oder ähnliches bekommt ist für mich eine Bevorrangung. Und das diese Zusatzphase nicht in jedem Umlauf notwendig ist, sollte auch jedem klar sein.

Wenn dann ist das eher eine "Bevorrangung" bzw. Vorteil des MIV, sonst müsste der  längere Rot-Phasen in kauf nehmen, auch wenn kein Bim/Bus da ist, der diese extra Abbiegphase etc. braucht hätte.  8)

Gibts eigentlich für die Busse der ganzen Subunternehmen großflächig diese Bevorrangung? Oder maximal in Homöopathischen Dosen wo es wirklich nicht anders geht  ???

denond

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Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
« Antwort #479 am: Heute um 12:39:35 »

Interessant wird aber, wo speziell eigene Bimspuren möglich wären.

Die Hadikgasse wäre da so ein Kandiat.
Da ist die Abbiegegspur das kleinere Übel Die Bims fahren da auch bei freier Abbiegespur langsam, da die Fahrer Angst haben, dass Autos zu knapp am Gleis rechts daneben stehen.
Dort sind hauptsächlich die Spezialisten, die in der rechten Spur bis zum Anschlag fahren und dann mit dem Bonus, ein paar Autos weiter vorne zu sein, wieder in die 2. Spur wechseln wollen.

Du meinst ziemlich sicher den linken Fahrstreifen...

Nein. User haidi meintschon den ersten Fahrstreifen ganz rechts. Hat sich in letzter Zeit dort so eingebürgert und kann man zu gewissen Tageszeiten sehr gut feststellen...