Autor Thema: [PM] Einsatzfahrzeug rammte Straßenbahn  (Gelesen 18459 mal)

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HLS

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Re: [PM] Einsatzfahrzeug rammte Straßenbahn
« Antwort #30 am: 04. März 2013, 15:55:46 »
Als Außenstehender und generell im Nachhinein ist es immer sehr leicht solche (verallgemeinernden) Aussagen und Feststellungen Mutmaßungen zu tätigen... Rettungsfahrer müssen machmal Wege nehmen, die dem normalen Autofahrer nicht in den Sinn kämen. Außerdem kann der Druck da vorne ganz schön hoch sein... Vielleicht hast du wegen eines tobenden Patienten der ins OWS kommt, die Polizei an Bord und hörst, was da hinten alles abgeht... Oder schon eine werdende Mutter, die in den Wehen liegt, kann ganz schön stressig werden, weil du es nicht unbedingt auf eine Wagengeburt ankommen lassen willst... Gleichzeitig muss die Einsatz-Dokumentation fertiggestellt und am besten noch der verkehrsärmste und schnellste Weg ins Krankenhaus gefunden und gefahren werden. Du bist zwar (oft) zu dritt, das hilft dir aber auch nichts, wenn du einen blutjungen Auszubildenden als dritten hast, der komplett mit der Situation überfordert ist.
Da bekommt eure Diskussion über Paragrafen und der Sinn und das Risiko des Linksüberholens eine ganz andere Qualität (die ich vorhin schon angesprochen habe). Nicht umsonst hat die Rettung auch diese blauen Joghurtbecher am Dach und (hoffentlich) a gscheits Hörndl... Dass manche Fahrer hin und wieder unüberlegte Schritte machen und es schwarze Schafe gibt, die glauben sie sind Vollprofi-Lenkraddreher, stimmt schon... Aber all das rechtfertigt nicht diese Diskussion und manche Aussagen hier.
Du hast zum Teil schon recht, ich muß dir aber absolut widersprechen, was Sicherheit bei Einsatzfahrten anbetrifft. Ich habe den "Spaß" lange genug gemacht, um selber diese Erfahrung zu haben, was sinnvoll und was selbstmörderisch ist.
Wenn ich damals soeinen Fahrer im RTW aber auch im Feuerwehrauto hätte, wäre er sicher auf den Beifahrersitz verfrachtet worden, denn meine eigene Sicherheit geht vor allem anderen.
Es macht keinen Sinn durch dichtbebautes Gebiet mit "Warpantrieb" zu fahren und alle anderen Regeln außer Kraft zu setzen.
Du siehtst ja anhand des Eingangsposting, wie so ein Transporter von einen Bim "gekillt" werden kann, man kann da nur von Glück reden, dass dort niemand schwerwiegend verletzt wurde bzw. sogar tötliche Verletzungen zugefügt wurden.
Mein Motto war es bei allen Einsatzfahrten "eile mit weile", "fahre nie schneller als dein Schutzengel fliegen kann" und "so schnell wie nötig aber so vorsichtig wie irgend möglich".
Klar gibt es Einsätze wo es um Sekunden geht, was bringt es aber, wenn du niemals am Einsatzort ankommst und dir zur Hilfe nur mehr der Leichenwagen kommen kann und genau dadurch auch der Patient verstirbt, weil du eben nie engetroffen bist?

Wie gesagt ich weiß von was ich rede und ich stelle, zumindestens in der letzten Zeit immer öfter fest, dass es immer mehr Trotteln am Steuer von Einsatzfahrzeugen gibt und da gibt es keine Ausnahmen, nur sind die Freiwilligen gehäuft bei solchen Aktionen beteiligt, aber auch die mit "MA" denken oft nur von 12Uhr bis Mittag.  :down:
"Grüß Gott"

Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen. Dieter Nuhr

ULF

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Re: [PM] Einsatzfahrzeug rammte Straßenbahn
« Antwort #31 am: 04. März 2013, 16:27:09 »
Klar gibt es Einsätze wo es um Sekunden geht, was bringt es aber, wenn du niemals am Einsatzort ankommst und dir zur Hilfe nur mehr der Leichenwagen kommen kann und genau dadurch auch der Patient verstirbt, weil du eben nie engetroffen bist?
Du, ich wiederspreche dir in keinster Weise... Mit diesem Motto fahren aber im Prinzip alle Fahrer. Das ist das was ich anprangere... Hier wird es so dargestellt, als ob die Fahrer Wilde wären, die nicht darüber nachdenken, was sie tun... Das trifft eben in 95-99% der Fälle einfach nicht zu. Das Gros der Rettungsfahrer hat nicht im geringsten verdient, wie hier über sie geschimpft wird. Die schwarzen Schafe und die Fahrer, mit mangelnder Praxis, gibt es leider... Aber du hast kaum Chancen diese von einfachen Fehltritten im Nachhinein wirklich zu unterscheiden (außer du entziehst allen Fahrern nach einer Unfallmeldung die Fahrberechtigung.. aber dann gute Nacht!). Und dass manche (Rettungs-!)Fahrer nicht immer die optimalsten Entscheidungen im Großstadtdschungel und im Einsatz treffen mag man ihnen verzeihen... Nicht umsonst haben sie Sonderrechte und Dinge, um auf sich aufmerksam zu machen. Eine Einsatzfahrt ist überdies immer ein kalkuliertes Risiko... Jeder der etwas anderes behauptet, hat einen eigenartigen Bezug zur Realität oder ist einfach noch nicht mitgefahren. Dass es ab und an zu heiklen Situationen kommt liegt in der Natur der Sache und das wird nichts und niemand - und schon gar nicht in einer Stadt wie Wien - zu verhindern wissen, außer du schaffst Einsatzfahrten generell ab. Die Diskussion hier entbehrt jedweder Relation.

Wie gesagt ich weiß von was ich rede und ich stelle, zumindestens in der letzten Zeit immer öfter fest, dass es immer mehr Trotteln am Steuer von Einsatzfahrzeugen gibt und da gibt es keine Ausnahmen, nur sind die Freiwilligen gehäuft bei solchen Aktionen beteiligt, aber auch die mit "MA" denken oft nur von 12Uhr bis Mittag.  :down:
Die schwarzen Schafe und generell das Negative fällt dem Menschen, dem Außenstehenden und insbesondere dem Wiener immer gern besonders auf... Ich kann dich aber beruhigen: Die verunfallten Rettungswagen sind in letzter Zeit - zumindest soweit ich durch meinen Tätigkeitsbereich beurteilen kann - weder mehr noch weniger geworden. Und die meisten Unfälle im Einsatz sind dritten Verkehrsteilnehmern anzulasten, die bei einem Blaulicht das Hirn ausschalten oder zwanghaft Dinge versuchen, die die Situation nur verschlimmern. Wo wir wieder bei meiner Aussage wären: Die Diskussion hier entbehrt jedweder Relation.

haidi

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Re: [PM] Einsatzfahrzeug rammte Straßenbahn
« Antwort #32 am: 04. März 2013, 17:24:34 »
Klar gibt es Einsätze wo es um Sekunden geht, was bringt es aber, wenn du niemals am Einsatzort ankommst und dir zur Hilfe nur mehr der Leichenwagen kommen kann und genau dadurch auch der Patient verstirbt, weil du eben nie engetroffen bist?
Du, ich wiederspreche dir in keinster Weise... Mit diesem Motto fahren aber im Prinzip alle Fahrer. Das ist das was ich anprangere... Hier wird es so dargestellt, als ob die Fahrer Wilde wären, die nicht darüber nachdenken, was sie tun... Das trifft eben in 95-99% der Fälle einfach nicht zu.

So viel ich weiß, ist bei der Polizei der am rechten Sitz der Wagenkommandant (zumindest war es früher so). Hat auch seinen Grund, weil der Fahrer bei Verfolgungen durchaus in einen "Jagdrausch" verfallen kann - nur mehr auf den Verfolgten konzentriert ist und alles andere ausblendet, andererseits aber auch - so wie bei den anderen Blaulichtfahrern - die Eile schon ein großes Risiko ist.
Ich selbst fahre zugegebenermaßen gern sehr flott (nicht in der Stadt), habe es mir im Lauf der Jahre aber abgewöhnt, in Eile zu fahren weil ich selbst bemerkt habe, was da in mir vorgeht.
Ich wäre auch dafür, dass bei Blaulichtfahrten ein anderer dafür mit veranwortlich ist, dass der Fahrer kein zu großes Risiko eingeht. d.h. sogar befehlen kann, dass der Fahrer zurückschalten soll.

Hannes
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

HLS

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Re: [PM] Einsatzfahrzeug rammte Straßenbahn
« Antwort #33 am: 04. März 2013, 17:40:15 »
@Haidi, also in Deutschland ist es ebenso gewesen, der am Beifahrersitz war derjenige, der einen Einsatz abbrechen konnte. Deshalb sagte ich ja, wenn das wer bei mir gemacht hätte, der wäre sicher am Beifahrersitz gelandet, da mir mein Leben und der meiner Kamaraden immer vor ging.
Ich mußte nur einmal einen Fahrer einbremsen, sprich ich habe aus der Blaulichtfahrt kurz eine normale Fahrt gemacht, weil er zweimal beinahe von einer schmalen Straße abgekommen wäre. Erst als ich das gemacht habe, hat er realisiert, dass da was falsch war und hat sich neu konzentrieren können und die Einsatzfahrt konnte fortgesetzt werden.

@Ulf, klar sind die meisten Einsatzfahrten, auch in deinem beschriebenem Ausmaß von 95-99% völligst korrekt, nur diese fallen nicht auf, weil man es so erwartet, wenn allerdings dann ein Trottel so fährt wie oben beschrieben, sind erstmal alle verdächtigt.
Das ist doch bei uns Fahrern der WL nicht anders, 95-99% fahren so wie man es sich erwartet, diese registriert man aber nicht, diejenigen die aber einen Blödsinn machen nimmt man wahr und verurteilt die anderen automatisch. Was ich aber sagen muß, dass solche Ausreißer in den Wiederholungsschulen angespochen werden, um alle darauf zu sensibilisieren und zukünftig solche Fehler auszubügeln, bestes Beispiel war das mit dem Kinderwagen.
Deshalb würde ich mir wünschen, dass solche Vorfälle, auch bei den Einsatzkräften, besprochen und möglichst abgestellt werden.
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Re: [PM] Einsatzfahrzeug rammte Straßenbahn
« Antwort #34 am: 04. März 2013, 18:22:59 »
Ich will mich gar nicht allzu sehr bei solch einer Diskussion beteiligen: Aber das Niveau auf das diese Suder-Diskussion sinkt, ist zwar - als jemand, der das alles aus dem wirklichen Leben kennt - etwas belustigend, aber wirklich auch etwas peinlich... Es kommt ja gar so rüber, als würden alle Fahrer bei der Rettung komplette Schwachsinnige und Selbstmordgefährdete sein, die überhaupt keine Ahnung davon haben, was sie machen. Ich will gar nicht verneinen, dass es auch hier schwarze Schafe gibt (oft wegen mangelnder Praxis)... Aber die gibt es überall. Sich deswegen so auszulassen finde ich etwas absurd.
Vollste Zustimmung!
Aber es ist halt leider überall so, dass die schwarzen Schafe viel mehr auffallen als alle die die sich vernünftig an die Regeln halten.

Zitat
...man kann da nur von Glück reden, dass dort niemand schwerwiegend verletzt wurde bzw. sogar tötliche Verletzungen zugefügt wurden.
Die Sanitäterin dürfte es übrigens schlimmer erwischt haben als in den Medien berichtet wurde, wie mir inzwischen aus im Allgemeinen gut informierten Kreisen zugetragen wurde.


Tatra83

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Re: [PM] Einsatzfahrzeug rammte Straßenbahn
« Antwort #35 am: 04. März 2013, 19:47:44 »
So wie die Autos beinand sind könnte es schon sein, dass sie Wege suchen wie sie zu neuen kommen ;) Mein Bruder war Zivildiener bei den Johannitern und hat sehr über den Zustand der Fahrzeuge gejammert, die neuen Sprinter sind nach längstens 3 Jahren zum Vergessen.
Naja, man glaubt halt nur einen Fahrzeugbauer (Fa. Dlouhy) in Ö zu haben. :fp: So ein RTW kostet im Vollausbau ca. 160.000 EUR, wenn es ein Sprinter-Kastenwagen ist. Die Fahrgestelle bei einem Koffer-RTW sind nach drei Jahren am Arsch (zu hoher Fahrzeugschwerpunkt, ungleiche Beladung: Tragentisch und Schranksystem meist auf Fahrerseite), dann werden sie getauscht (http://www.fahrtec-systeme.de/Beschreibungen/Umsetzung.pdf). Da man in Wien keine Koffer-RTW will (Z'wos braoch ma des?!), fahren die Fahrzeuge halt fünf bis sieben Jahre und wirken (nach drei Jahren schon) ziemlich am Ende... Na egal, wird OT  >:D
Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren. (Karl Lagerfeld)

raifort1

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Re: [PM] Einsatzfahrzeug rammte Straßenbahn
« Antwort #36 am: 04. März 2013, 20:07:56 »
Die Tram in Linz entgleiste, da letztes Jahr ähnliche Unfälle - einmal mit  einem Traktor, - zur Entgleisungen führten, würde ich gerne wissen, ob die Schmallspur diese begünstig.

invisible

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Re: [PM] Einsatzfahrzeug rammte Straßenbahn
« Antwort #37 am: 04. März 2013, 21:17:53 »
Die Tram in Linz entgleiste, da letztes Jahr ähnliche Unfälle - einmal mit  einem Traktor, - zur Entgleisungen führten, würde ich gerne wissen, ob die Schmallspur diese begünstig.

'türlich. Je schmaler die Spur, desto mehr seitlicher Überhang, der bereits außerhalb der Schiene nach unten zieht und bei einem seitlichen Aufprall nicht erst über selbige gehoben werden muss. Sprich: das ganze Fahrzeug kippt eher, und wenn es ein wenig kippt ändert sich der Winkel zwischen Spurkranz und Schienenkopf, was ein überklettern der Schiene begünstigt.
Liebe Fahrgäste: Der Zug ist abgefahren.

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Re: [PM] Einsatzfahrzeug rammte Straßenbahn
« Antwort #38 am: 05. März 2013, 00:05:22 »
@invisible, besten dank, logisch kam es mir eh vor, aberes ist besser wenn man fragt.

5er

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Re: [PM] Einsatzfahrzeug rammte Straßenbahn
« Antwort #39 am: 05. März 2013, 12:08:28 »
Da man in Wien keine Koffer-RTW will (Z'wos braoch ma des?!), fahren die Fahrzeuge halt fünf bis sieben Jahre und wirken (nach drei Jahren schon) ziemlich am Ende... Na egal, wird OT  >:D
Sind in Wien tatsächlich nur die Autos selbst völlig am Ende nicht aber die gesamte Inneneinrichtung? Ich kenne nur die Autos einer mittelgroßen Dienststelle in OÖ, da werden sie 4-5 Jahre gefahren und dann mit meist um die 270.000 km ausgemustert. Da ist aber im Allgemeinen auch die Inneneinrichtung schon ziemlich hinüber und nicht nur das Auto selbst. Umgelegt auf einen Kofferwagen kann ich mir also nicht vorstellen, dass es sich nach 3 Jahren noch auszahlt den Koffer auf ein neues Fahrgestell zu setzen.
Ein weiterer Nachteil der Kofferaufbauten ist, dass sie im Fall eines Unfalles (besonders bei einem Überschlag) doch weniger Schutz für die Insassen bieten als Sprinter bzw T5. Zumindest ist dies eine der offiziellen Begründungen gegen die Kofferaufbauten.

Tatra83

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Re: [PM] Einsatzfahrzeug rammte Straßenbahn
« Antwort #40 am: 05. März 2013, 17:40:03 »
Sind in Wien tatsächlich nur die Autos selbst völlig am Ende nicht aber die gesamte Inneneinrichtung? Ich kenne nur die Autos einer mittelgroßen Dienststelle in OÖ, da werden sie 4-5 Jahre gefahren und dann mit meist um die 270.000 km ausgemustert. Da ist aber im Allgemeinen auch die Inneneinrichtung schon ziemlich hinüber und nicht nur das Auto selbst. Umgelegt auf einen Kofferwagen kann ich mir also nicht vorstellen, dass es sich nach 3 Jahren noch auszahlt den Koffer auf ein neues Fahrgestell zu setzen.
Ein weiterer Nachteil der Kofferaufbauten ist, dass sie im Fall eines Unfalles (besonders bei einem Überschlag) doch weniger Schutz für die Insassen bieten als Sprinter bzw T5. Zumindest ist dies eine der offiziellen Begründungen gegen die Kofferaufbauten.
Ja, also im großstädtischen Notfallrettungsdienst macht eher der fahrbare Untersatz als die eingebaute Technik/Einrichtung die Grätsche. Du hast halt oft kurze, aber zackige Alarmfahrten mit viel Beschleunigen und Bremsen sowie Lastwechsel. Die typischen Fahrgestelle sind außerdem auf 3,5t ausgelegt, eine Grenze, die bis aufs letzte Kilo in der Regel ausgereizt wird.
Die Koffer-Aufbauten setzt man daher auf Fahrgestelle, die auf 5,5t ausgelegt sind und somit grundsätzlich schon mal wesentlich stabiler sind. Den Nachteil des geringeren Schutzes im Vergleich zum Kastenwagen sehe ich bei weitem nicht, denn die Konstruktion fängt soviel ab und Überschläge sind bei dieser Fahrzeugart wirklich sehr selten! Durch den höheren Verschleiß zahlt sich die Umsetzung eines Koffer-Aufbaus (bezogen auf die Großstadt-Rettung) vom Prinzip her doppelt aus. Paradoxerweise hat z.B. Gänserndorf einen Koffer-NAW.
Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren. (Karl Lagerfeld)

W_E_St

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Re: [PM] Einsatzfahrzeug rammte Straßenbahn
« Antwort #41 am: 05. März 2013, 20:13:38 »
Dann gibt es noch Fahrzeuge, bei denen der Aufbau von Anfang an problematisch ist (nicht wasserdicht und so)...
"Sollte dies jedoch der Parteilinie entsprechen, werden wir uns selbstverständlich bemühen, in Zukunft kleiner und viereckiger zu werden!"

(aus einer Beschwerde über viel zu weit und kurz geschnittene Pullover in "Good Bye Lenin")