Autor Thema: Wien: Straßenbahnkarosserien aus Bukarest  (Gelesen 2254 mal)

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158er

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Wien: Straßenbahnkarosserien aus Bukarest
« am: 14. Dezember 2010, 10:16:58 »
Wien: Straßenbahnkarosserien aus Bukarest

Der Bukarester Nahverkehrsbetrieb RATB wird Karosserien für die Wiener Straßenbahnen vom Typ Siemens herstellen. Zu diesem Zweck hat RATB einen Vertrag mit Siemens Österreich unterzeichnet. Der Bukarester Betrieb für Schienenfahrzeuge RATB wird das erste komplette Modul im Sommer 2011 liefern, insgesamt ist die Produktion von 60 Modulen für die Wiener Stadtwerke vorgesehen.

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Was soll man davon halten?

95B

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Re: Wien: Straßenbahnkarosserien aus Bukarest
« Antwort #1 am: 14. Dezember 2010, 10:21:47 »
Was soll man davon halten?
Es geht augenscheinlich um ULF-Bauteile. Ich werde aber nicht schlau daraus, ob da die Rahmen gemeint sind oder die (für mich eher unter den Begriff "Karosserie" fallende) Verkleidung.
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
... brrrr, Klumpert!

158er

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Re: Wien: Straßenbahnkarosserien aus Bukarest
« Antwort #2 am: 14. Dezember 2010, 10:25:39 »
Wenn man einen Presseausweis sein Eigen nennt, erfährt man vielleicht bei der heutigen Kooperationsvereinbarung zwischen Wien und Bukarest mehr...  :-\


moszkva tér

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Re: Wien: Straßenbahnkarosserien aus Bukarest
« Antwort #3 am: 14. Dezember 2010, 15:31:25 »
Rein interessehalber, ich weiß jetzt nicht genau, ob es in diesen Thread passt:
Wenn die Wiener Linien eine neue Tranche Ulfe nach der Auslieferung der A/B1 bestellen, muss diese eigentlich EU-weit ausgeschrieben werden?
Ich sehe eigentlich kein Hinderniss, dass nicht auch (z.B.) Rumänien in der Lage wäre, Straßenbahnen mit denselben Anforderungen (Einstiegshöhe) gleich komplett zu produzieren, und zwar viel günstiger.
Ob es volkswirtschaftlich sinnvoll wäre, mögen Volkswirten beurteilen (Geld, das in der Region bleibt, ist jedenfalls besser angelegt, als wenn es nach außen geht).

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Re: Wien: Straßenbahnkarosserien aus Bukarest
« Antwort #4 am: 14. Dezember 2010, 15:40:51 »
Rein interessehalber, ich weiß jetzt nicht genau, ob es in diesen Thread passt:
Wenn die Wiener Linien eine neue Tranche Ulfe nach der Auslieferung der A/B1 bestellen, muss diese eigentlich EU-weit ausgeschrieben werden?
Ich sehe eigentlich kein Hinderniss, dass nicht auch (z.B.) Rumänien in der Lage wäre, Straßenbahnen mit denselben Anforderungen (Einstiegshöhe) gleich komplett zu produzieren, und zwar viel günstiger.
Ob es volkswirtschaftlich sinnvoll wäre, mögen Volkswirten beurteilen (Geld, das in der Region bleibt, ist jedenfalls besser angelegt, als wenn es nach außen geht).
Und du meinst, Siemens VT überläßt den Rumänen sofort alle Zeichnungen des Antriebs und der Portalkonstruktion? Außerdem gibt es noch eine Option auf weitere 150 ULFe, also muß noch nicht neu ausgeschrieben werden. Vermutlich handelt es sich bei den zu liefernden Karosserien um die Rahmenkonstruktionen der Module, die anfangs von Bombardier und später von TS Knittelfeld geliefert wurden.

moszkva tér

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Re: Wien: Straßenbahnkarosserien aus Bukarest
« Antwort #5 am: 14. Dezember 2010, 18:11:24 »
Und du meinst, Siemens VT überläßt den Rumänen sofort alle Zeichnungen des Antriebs und der Portalkonstruktion?
Wäre nicht notwendig. Vielleicht produziert eine andere Firma eben auch Straßenbahnen, die den Anforderungen entsprechen, die stattdessen beschafft werden können. Wie gesagt, kein ULF, sondern eher eine ULF-artige Type.

Realistischer ist aber eher, dass Siemens komplett in Rumänien, der Türkei oder China produzieren lässt :(