Autor Thema: Offensive für Wohnen und Arbeiten in U-Bahn-Nähe  (Gelesen 5721 mal)

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coolharry

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Offensive für Wohnen und Arbeiten in U-Bahn-Nähe
« am: 26. Februar 2014, 10:36:39 »
Quelle:
http://www.wien.gv.at/verkehr-stadtentwicklung/widmungsoffensive.html

Zitat
Offensive für Wohnen und Arbeiten in U-Bahn-Nähe
Stadtplan mit Stadtentwicklungsprojekten entlang der U-Bahn-Linien U2 und U4
In U-Bahn-Nähe wird an Planungen für rund 10.000 Wohnungen gearbeitet.

Die Wiener Stadtregierung hat sich zum Ziel gesetzt, ausreichend Wohnraum für ein leistbares Wien zu schaffen, Flächen für neue Arbeitsplätze zu sichern, weiterhin 50 Prozent der Stadtfläche als Freiraum zu erhalten und bis 2025 einen Anteil von 80 Prozent an umweltfreundlicher Mobilität zu erreichen. Nach diesen Vorgaben arbeitet die Stadt Wien auch bei der Planung neuer Stadtviertel.

Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou: "Es ist unsere Aufgabe, in der wachsenden Stadt genügend Raum für Wohnen und Arbeiten zu schaffen, damit dieser Raum leistbar bleibt. Besonders wichtige Entwicklungsgebiete sind jene entlang von hochrangigen öffentlichen Verkehrsmitteln. Wir haben jetzt neue beziehungsweise vertiefende Planungen für Gebiete vorgenommen, die sich in unmittelbarer Nähe von U-Bahnen befinden. Insgesamt entsteht hier Raum für rund 10.000 Wohnungen."

Neue Stadtviertel in Planung
Für folgende Gebiete wurden neue beziehungsweise vertiefende Planungen durchgeführt:

2., Krieau
2., Umgebung Radstadion
2., Nordbahnhof
19., Muthgasse
22., Seeparkquartier Aspern
22., Hausfeld
Fahrplanauskunft

Lebensraum für vielfältige Bedürfnisse
Bei allen Planungen wird darauf geachtet, dass an einem Ort gemischte Nutzungen entstehen. "Wir errichten keine reinen Wohnsiedlungen oder reine Büroviertel, sondern belebte Stadtteile mit allem, was dazu gehört", sagt Vassilakou. Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Freizeit verbringen und soziale Infrastruktur - alles das wird in den neuen Stadtvierteln möglich sein.

Auch auf ausreichend Frei- und Grünraum wird großen Wert gelegt. So wird zwischen den einzelnen Gebäuden viel Platz sein, damit lebenswerte Viertel entstehen, in denen man sich gerne aufhält. Um trotzdem genügend Flächen für Wohnen und Arbeiten zu schaffen, werden an manchen Orten - wie etwa am Nordbahnhof oder in Aspern - punktuell Hochhäuser entstehen.

Frei von motorisiertem Verkehr
Die neuen Stadtviertel sind bestens an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden und beschreiten in vielen Bereichen ganz neue Wege in puncto Mobilität: Sie sind an der Oberfläche frei von motorisiertem Verkehr. Die Konzepte sehen vor, dass überwiegend an den Rändern der Viertel Sammelgaragen für Bewohnerinnen und Bewohner sowie Besucherinnen und Besucher entstehen. Die Vorteile: mehr Platz für großzügige Freiräume, weniger Lärm und weniger Abgase. Viele neue Verbindungen für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer sorgen dafür, dass man in einem Viertel schnell von A nach B kommt.

Man kanns auch anders nennen: Wie laste ich Milliardenschwere U-Bahn bauten nachträglich besser aus.
Und wo die das die ganze Zeit mit den Großzügigen Grünräumen her hat? Die Bauten beim Radstadion werden so dicht nebeneinander gestellt, dass sich mir hier ein vergleich mit einem Gründerzeitviertel gerade zu aufdrängt. Wo hingegen bei den Gründerzeit Häusern wenigstens auf der Straßenseite mehr Platz ist.
Und gemischte Nutzung. Na da haben die Genossenschaften noch ein erhebliches Wort mit zu reden.
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Re: Offensive für Wohnen und Arbeiten in U-Bahn-Nähe
« Antwort #1 am: 26. Februar 2014, 10:42:50 »
Ich stelle mir gerade die Muthgasse frei vom motorisierten Verkehr vor.  :bh:

Anid

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Re: Offensive für Wohnen und Arbeiten in U-Bahn-Nähe
« Antwort #2 am: 26. Februar 2014, 10:51:38 »
Ich verstehe die Abneigung gegen dichte Bebauung nicht ganz... Die Gründerzeitviertel gehören mitunter zu den schönsten und lebenswertesten in ganz Wien, während dagegen weniger dichte "Siedlungen" à la PAHO oder Großfeldsiedlung eher den Eindruck von "Pampa" verbreiten...

Daniel

coolharry

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Re: Offensive für Wohnen und Arbeiten in U-Bahn-Nähe
« Antwort #3 am: 26. Februar 2014, 11:07:39 »
Ich verstehe die Abneigung gegen dichte Bebauung nicht ganz... Die Gründerzeitviertel gehören mitunter zu den schönsten und lebenswertesten in ganz Wien, während dagegen weniger dichte "Siedlungen" à la PAHO oder Großfeldsiedlung eher den Eindruck von "Pampa" verbreiten...

Daniel

Ich hab nichts gegen dichte Verbauung, aber dann sollens das ganze nicht mit "großzügigen Grünräumen" betiteln. Und der Hasenfuß ist ja, dass die neue Wohnungen bauen die auf gar keiner Seite mehr viel Platz haben, von Aussicht ganz zu schweigen. Einige von den Wohnungen werden so dämlich gebau, dass bei keinem einzigen Fenster wirklich ein Blick weiter als 20m geht. Bei einigen Fenster sogar keine 10m. Und das dann als Lebenswert und vorallem als, von uns allen mibezahlter, geförderter Wohnraum zu vermarkten -  :bh:.
Kleinräumige Strukturen - Super, Kurze Wege auch super nur wird's das halt einfach in der Realität nicht spielen.
Nehmen wir mal als Beispiel die Gegend ums Radstadion weil ich die grad gut kenne: Direkt neben einem Rieseneinkaufscenter wird's wohl kaum viele Geschäfte in den Häusern geben. Büros werden dort auch keine Rein kommen, da direkt daneben die Marina City errichtet werden soll bzw. das Katamaran Gebäude heute schon steht. Also nix mit Nutzungsmix. Ruhige Zonen, neben Busspur, Busparkplatz und Stadion Center Tiefgaragenzufahrt und zum drüber streuen als weiteren Nachbarn den Handelskai. Wir sicher sehr ruhig dort. Auch den Verkehr wird man ja kaum spüren. Von den verkorksten Straßenbauten in dem Gebiet ganz zu schweigen. Gleiches gilt auch für die Gebiete rund um die Trabrennbahn. Nutzungsmix wird's da keinen geben, weil Stadion Center und Viertel 2 gleich daneben.

Bei der Muthgasse ist der Zug auch schon lange abgefahren hier irgendwas beruhigendes zu erschaffen. Nutzungsmix wird's da auch keinen geben da Q19 und diverseste Bürobauten genau daneben.
Nordbahnhof: Hier gibt's ja schon Monokultur in reihen Kultur. Man kann sicher noch einiges verbessern, Ich hoffe aufs beste aber von großzügigen Grünräumen ist hier auch  nicht sehr viel zu erblicken.
Seeparkquartier Aspern: Wo auch immer das bei der Retortenstadt entstehen soll, sehe ich hier noch die größten Chancen auf das versprochenen, wobei großzügige Grünräume auch im Masterplan zwar versprochen aber ich sehe sie irgendwie nicht. Einen 30-50m breiten grünen Schlatz durch das Gebiet sehe ich nicht als großzügig an. Aber ich bin auch kein Bodenspekulant.
Hausfeld: Hmm. Schwierig da wie Seestadt fast vollständig leer. Nur die geplante Stadtstraße könnte hier der Verkehrsberuhigung einen Strich durch die Rechnung machen. Andererseits ohne diese Straße könnens ihre Siedlung gar nicht mehr gscheit erreichen. Die Hausfeldstraße selbst ist jetzt schon überfüllt und eigentlich nicht als Hauptdurchzugsstraße gedacht.
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moszkva tér

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Re: Offensive für Wohnen und Arbeiten in U-Bahn-Nähe
« Antwort #4 am: 26. Februar 2014, 12:08:14 »
Nordbahnhof: ... aber von großzügigen Grünräumen ist hier auch  nicht sehr viel zu erblicken.
Naja, der Bednar-Park ist nicht so klein und durchaus ansprechend geworden (die Bäume müssen halt noch ein bisschen wachsen).

Ansonsten finde ich es positiv, dass man weg von Großprojekten geht und nun mehr kleinere Projekte in Angriff nimmt. Das größte Problem bei den von coolharry genannten Gebieten ist aber auch die Baustruktur der bisherigen Bebauung (nehmen wir die U2 von Krieau, Viertel-2, bis hin zur Donaumarina): Keines der Projekte öffnet sich zum Bestand hin, sie schotten sich komplett ab. Es könnte ja sonst jemand aus den 1950er-Gemeindebauten auf die Idee kommen dort spazieren zu gehen. Die Hochtrasse der U2 ist einer Öffnung der Viertel auch nicht sehr zuträglich, sie stellt im Prinzip einen neuen Linienwall dar, der die Stadt trennt und auf immer und ewig ein "wir da, die dort drüben" generiert.  :down:

coolharry

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Re: Offensive für Wohnen und Arbeiten in U-Bahn-Nähe
« Antwort #5 am: 26. Februar 2014, 12:40:31 »
Nordbahnhof: ... aber von großzügigen Grünräumen ist hier auch  nicht sehr viel zu erblicken.
Naja, der Bednar-Park ist nicht so klein und durchaus ansprechend geworden (die Bäume müssen halt noch ein bisschen wachsen).

Ansonsten finde ich es positiv, dass man weg von Großprojekten geht und nun mehr kleinere Projekte in Angriff nimmt. Das größte Problem bei den von coolharry genannten Gebieten ist aber auch die Baustruktur der bisherigen Bebauung (nehmen wir die U2 von Krieau, Viertel-2, bis hin zur Donaumarina): Keines der Projekte öffnet sich zum Bestand hin, sie schotten sich komplett ab. Es könnte ja sonst jemand aus den 1950er-Gemeindebauten auf die Idee kommen dort spazieren zu gehen. Die Hochtrasse der U2 ist einer Öffnung der Viertel auch nicht sehr zuträglich, sie stellt im Prinzip einen neuen Linienwall dar, der die Stadt trennt und auf immer und ewig ein "wir da, die dort drüben" generiert.  :down:

Es liegt halt einfach an der Definition von "Großzügig". Der Bednar Park ist schön und auch nicht so klein aber er ist so ziemlich das einzige in der Gegend. Gut es kommt noch ein bissl was dazu aber das Gebiet Richtung Lassallestraße ist fertig. Und das schaut eher traurig als einladend aus.
Unter "Großzügigen Grünraum" verstehe ich eher das was die in der Seestadt vorhaben mit dem quasi Zulauf zum See. Ein grünes Band durch ein bebautes Gebiet nur könntens es in der Seestadt etwas großzügiger und nicht nur in eine Richtung bauen sondern in alle Richtungen. Aber das ist wieder meine Meinung.
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luki32

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Re: Offensive für Wohnen und Arbeiten in U-Bahn-Nähe
« Antwort #6 am: 26. Februar 2014, 12:49:48 »
Ansonsten finde ich es positiv, dass man weg von Großprojekten geht und nun mehr kleinere Projekte in Angriff nimmt. Das größte Problem bei den von coolharry genannten Gebieten ist aber auch die Baustruktur der bisherigen Bebauung (nehmen wir die U2 von Krieau, Viertel-2, bis hin zur Donaumarina): Keines der Projekte öffnet sich zum Bestand hin, sie schotten sich komplett ab. Es könnte ja sonst jemand aus den 1950er-Gemeindebauten auf die Idee kommen dort spazieren zu gehen. Die Hochtrasse der U2 ist einer Öffnung der Viertel auch nicht sehr zuträglich, sie stellt im Prinzip einen neuen Linienwall dar, der die Stadt trennt und auf immer und ewig ein "wir da, die dort drüben" generiert.  :down:

Das ist nicht ganz unverständlich.

Auch unsere Anlage war vom Architekten als offen konzipiert (und selber wohnt er im 19. hinter hohen Mauern), und dann kam die "Elite" aus den Gemeindebauten aus der Umgebung in unsere Anlage und führte sich dementsprechend auf.
Da haben wir dann aus Sicherheitsgründen aber schnell Türen einbauen lassen.

mfG
Luki
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moszkva tér

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Re: Offensive für Wohnen und Arbeiten in U-Bahn-Nähe
« Antwort #7 am: 26. Februar 2014, 12:50:46 »
Es liegt halt einfach an der Definition von "Großzügig". Der Bednar Park ist schön und auch nicht so klein aber er ist so ziemlich das einzige in der Gegend. Gut es kommt noch ein bissl was dazu aber das Gebiet Richtung Lassallestraße ist fertig. Und das schaut eher traurig als einladend aus.
Das meinte ich ja mit "abschotten". Anstatt mit der Verbauung des Nordbahnhofgeländes dem Stuwerviertel quasi einen neuen Nachbarn zu geben, baut man ein weiteres isoliertes Gebiet hin.

Zitat
Unter "Großzügigen Grünraum" verstehe ich eher das was die in der Seestadt vorhaben mit dem quasi Zulauf zum See. Ein grünes Band durch ein bebautes Gebiet nur könntens es in der Seestadt etwas großzügiger und nicht nur in eine Richtung bauen sondern in alle Richtungen. Aber das ist wieder meine Meinung.

Bezüglich "großzügiger Grünraum" ist Wien eh sehr gut aufgestellt, wenn man sich die diversen Naherholungsgebiete anschaut (Prater, Alte Donau, Lobau, Wienerwald, Donauinsel usw...). Woran es aber mangelt ist die kleinräumige Grünraumversorgung "vorm Haus". So baut man die ehem. 21er-Strecke zur vierspurigen Autobahn mit Parkstreifen aus, anstatt am gewonnenen Platz ein paar Bäume zu pflanzen. Sowas finde ich ärgerlich! Detto die Nicht-Umsetzbarkeit von Rasengleisen beispielsweise.  >:(

coolharry

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Re: Offensive für Wohnen und Arbeiten in U-Bahn-Nähe
« Antwort #8 am: 26. Februar 2014, 14:06:29 »
Bezüglich "großzügiger Grünraum" ist Wien eh sehr gut aufgestellt, wenn man sich die diversen Naherholungsgebiete anschaut (Prater, Alte Donau, Lobau, Wienerwald, Donauinsel usw...). Woran es aber mangelt ist die kleinräumige Grünraumversorgung "vorm Haus". So baut man die ehem. 21er-Strecke zur vierspurigen Autobahn mit Parkstreifen aus, anstatt am gewonnenen Platz ein paar Bäume zu pflanzen. Sowas finde ich ärgerlich! Detto die Nicht-Umsetzbarkeit von Rasengleisen beispielsweise.  >:(

Wenn dir bei der Ausstellungsstraße schon das weinen kommt, dann schau dir besser nicht an, was die neben dem Radstadion aufgeführt haben. 2-spurige Bustraße dann Mittelstreifen und 2-spurige Tiefgaragen Einfahrt und neben dem Stadion Center Busparkplatz. Also so im Schnitt 15m breiter Betongürtel. Kein Baum, kein Bäumchen nicht mal nen kümmerlichen Gras Rest. Würg.
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Re: Offensive für Wohnen und Arbeiten in U-Bahn-Nähe
« Antwort #9 am: 26. Februar 2014, 14:27:04 »
Das ist nur zum Teil Ausfluß des "Die 60er-Jahre waren der Zenit der Stadtplanung"- und "da weiden ja keine Schafe"-Denkens, sondern liegt oft auch an den klammen Finanzen der Bezirke. Für die Pflege der Grünflächen wären nämlich sie zuständig und bekommen das vom Stadtgartenamt auch verrechnet.

Nachdem sie aber mit manchen Aufgaben zurecht überfordert sind (z.B. Schulsanierungen mit kostspieligsten Denkmalschutzauflagen für 08/15 50er-Jahre-Bauten mit praktisch unsanierbaren Baufehlern) und ansonsten das Geld lieber für (Bezirkszeitungs-) öffentlichkeitswirksame "Kulturveranstaltungen" mit 3-5 Besuchern ausgeben, schaut Wien halt aus, wie es ausschaut.

ULF

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Re: Offensive für Wohnen und Arbeiten in U-Bahn-Nähe
« Antwort #10 am: 27. Februar 2014, 23:14:07 »
Zitat
22., Seeparkquartier Aspern
Überall -quartier anhängen! Alleinig das bringt Pepp rein!   :fp:
Das Innenstadtquartier, das Donaustadtquartier, das Karlsplatzquartier... hui.. das birgt ganz neue Möglichkeiten. :D  ;)

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Re: Offensive für Wohnen und Arbeiten in U-Bahn-Nähe
« Antwort #11 am: 27. Februar 2014, 23:56:20 »
Zitat
22., Seeparkquartier Aspern
Überall -quartier anhängen! Alleinig das bringt Pepp rein!   :fp:
Das Innenstadtquartier, das Donaustadtquartier, das Karlsplatzquartier... hui.. das birgt ganz neue Möglichkeiten. :D  ;)

Dabei ist Quartier in Wien ja eher negativ besetzt und hat mit dem französischen Quartier (gesprochen kartieh, gemeint: Nachbarschaft, Stadtviertel) nix zu tun...
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Re: Offensive für Wohnen und Arbeiten in U-Bahn-Nähe
« Antwort #12 am: 28. Februar 2014, 03:12:23 »
Zitat
22., Seeparkquartier Aspern
Überall -quartier anhängen! Alleinig das bringt Pepp rein!   :fp:
Das Innenstadtquartier, das Donaustadtquartier, das Karlsplatzquartier... hui.. das birgt ganz neue Möglichkeiten. :D  ;)

Dabei ist Quartier in Wien ja eher negativ besetzt.

Naja, seit dem Museumsquartier nimmer. Das ist schon ein ziemlich beliebter Aufenthaltsort geworden.
Aber ich finde es auch doof, jetzt überall ein -quartier anzuhängen, nur weil's irgendwie hip klingt.  :P

moszkva tér

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Re: Offensive für Wohnen und Arbeiten in U-Bahn-Nähe
« Antwort #13 am: 28. Februar 2014, 05:13:44 »
Zitat
22., Seeparkquartier Aspern
Überall -quartier anhängen! Alleinig das bringt Pepp rein!   :fp:
Das Innenstadtquartier, das Donaustadtquartier, das Karlsplatzquartier... hui.. das birgt ganz neue Möglichkeiten. :D  ;)

Dabei ist Quartier in Wien ja eher negativ besetzt und hat mit dem französischen Quartier (gesprochen kartieh, gemeint: Nachbarschaft, Stadtviertel) nix zu tun...

Das Quartier wurde von deutschen Stadtplanern nach Österreich importiert. Und leider liest man in Fachartikeln auch immer mehr "Kommunen" statt Gemeinden  >:(

Ich kenne übrigens das "Quartier" primär als Hotelzimmer. "Maaah, so a lange Reise, und jetzt noch Quartier suchen!"

Ferry

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Re: Offensive für Wohnen und Arbeiten in U-Bahn-Nähe
« Antwort #14 am: 28. Februar 2014, 09:10:05 »
Ich kenne übrigens das "Quartier" primär als Hotelzimmer. "Maaah, so a lange Reise, und jetzt noch Quartier suchen!"
Ja, so kenne ich es auch. Es bedeutet schlicht und einfach "Unterkunft" oder "Unterbringung". Man spricht ja beim Militär oft auch vom "Einquartieren". Hat mit dem französischem "Quartier", das eigentlich für "(Stadt)Viertel" steht, absolut nichts zu tun.
Weißt du, wie man ein A....loch neugierig macht? Nein? - Na gut, ich sag's dir morgen. (aus "Kottan ermittelt - rien ne va plus")